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Autor Thema: Jobcenter verlangt Quittung für den Computer  (Gelesen 1361 mal)

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Re: Jobcenter verlangt Quittung für den Computer
« Antwort #15 am: 05. Mai 2021, 09:11:07 »
Zitat von: Leyla2009 am 05. Mai 2021, 06:35:51
er hat dann mir nachträglich eine Quittung aus gestellt,

Damit hat das JC doch die Quittung.
LG Hexe
Nein, die TE hat die Quittung.
Diese sollte Sie beim JC einreichen und das Thema ist gegessen. 
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Online onehitwonder

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Re: Jobcenter verlangt Quittung für den Computer
« Antwort #16 am: 05. Mai 2021, 09:12:58 »
@Leyla2009:

Vor zwei Tagen hattest Du noch keine Quittung. Jetzt hast Du dem JC schon den Namen und Adresse des Verkäufers mitgeteilt UND das JC hat Dir bereits geschrieben, dass der Verkäufer dort nicht gemeldet sei. Und jetzt warst Du nochmal beim Verkäufer, der Dir eine Quittung ausgestellt hat. Und das ganze in zwei Tagen? Irgendwie fehlt hier doch was ...

Offline Ottokar

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Re: Jobcenter verlangt Quittung für den Computer
« Antwort #17 am: 05. Mai 2021, 12:05:11 »
Seit wann müssen Verkäufer beim JC gemeldet sein???
Sofern im Bewiligungsbescheid kein Vorbehalt mit der Pflicht zum Nachweis zweckentsprechender Verwendung geregelt ist, muss die Mittelverwendung auch nicht nachgewiesen werden.
Deshalb ist es notwendig, den genauen Wortlaut des Bewiligungsbescheides zu kennen. Andernfalls kann man die Frage nicht beantworten, ob das JC nun Nachweise fordern darf oder nicht.
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Offline Birgit63

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Re: Jobcenter verlangt Quittung für den Computer
« Antwort #18 am: 05. Mai 2021, 12:16:27 »
Ich nehme an, das JC hat beim Einwohnermeldeamt geschaut, ob es den Verkäufer, den die TE genannt hat, dort auch wirklich gibt. Es können ja auch Fake-Quittungen ausgestellt werden.

Online onehitwonder

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Re: Jobcenter verlangt Quittung für den Computer
« Antwort #19 am: 05. Mai 2021, 12:24:17 »
Seit wann müssen Verkäufer beim JC gemeldet sein???
Sofern im Bewiligungsbescheid kein Vorbehalt mit der Pflicht zum Nachweis zweckentsprechender Verwendung geregelt ist, muss die Mittelverwendung auch nicht nachgewiesen werden.
Deshalb ist es notwendig, den genauen Wortlaut des Bewiligungsbescheides zu kennen. Andernfalls kann man die Frage nicht beantworten, ob das JC nun Nachweise fordern darf oder nicht.
Ich kann das auch alles nicht so recht glauben. Und dazu der zeitliche Ablauf.
@Leyla2009: Bitte den Sachverhalt nochmal genau darstellen.

Offline Ottokar

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Re: Jobcenter verlangt Quittung für den Computer
« Antwort #20 am: 05. Mai 2021, 12:32:15 »
Ein Auskunftsersuchen an das Bundesmelderegister wegen der Prüfung einer Kaufquittung? Auf der üblicherweise nicht mal die Adresse des Verkäufers steht? Da würden sich die MA desselben wohl eher an die Stirn tippen, als dem nachzukommen. Außerdem wäre bei Vorliegen eines Meldeverstoßes durch den Verkäufer nicht der Käufer haftbar, oder in der Beweislast. Es gibt kein Gesetz, das so eine Beweislastumkehr regelt.
Rechtlich bezeichnet man eine solche Krümelkackerei als überzogene Beweisanforderung.
Das JC sollte sich lieber mal mit seinen Pflichten befassen und diesen nachkommen, anstelle den Großteil seiner Zeit damit zu vergeuden,überall nach Gründen zu suchen, um Leistungen abzulehnen oder zurückfordern zu können.
Aber offenbar ist das ein neuer Behördensport in Deutschland, bei dem jede Sozialleistungsbehörde sich sein eigenes Rechtsuniversum erschafft und versucht, dieses mit allen verfügbaren Mitteln in die Praxis umzusetzen.
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Offline Sheherazade

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Re: Jobcenter verlangt Quittung für den Computer
« Antwort #21 am: 05. Mai 2021, 12:41:46 »
Ein Auskunftsersuchen an das Bundesmelderegister wegen der Prüfung einer Kaufquittung? Auf der üblicherweise nicht mal die Adresse des Verkäufers steht?

Wenn ich die TE richtig verstanden habe, hat sie dem Jobcenter zuerst als "Quittungsersatz" den Namen und die Anschrift des Verkäufers mitgeteilt. Den Kaufbeleg hat sie sich wohl erst danach vom Verkäufer geholt.  :weisnich:
Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.

Es schreibt sich "Karma", ausgesprochen "Ätsch".

Offline Nirvana

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Re: Jobcenter verlangt Quittung für den Computer
« Antwort #22 am: 05. Mai 2021, 12:51:32 »
Ein Auskunftsersuchen an das Bundesmelderegister wegen der Prüfung einer Kaufquittung? Auf der üblicherweise nicht mal die Adresse des Verkäufers steht?

Wenn ich die TE richtig verstanden habe, hat sie dem Jobcenter zuerst als "Quittungsersatz" den Namen und die Anschrift des Verkäufers mitgeteilt. Den Kaufbeleg hat sie sich wohl erst danach vom Verkäufer geholt.  :weisnich:
Korrekt. Außerdem ist es überaus unwahrscheinlich, dass bei der Auskunft gebenden Meldebehörde ein Mitarbeiter die Auskunft eigenhändig erteilt. Das funktioniert zwischen Behörden vollautomatisch über Verwaltungsportale. Die Auskunft begehrende Behörde wählt die Meldebehörde aus, gibt den Namen und das Geburtsdatum / eine bekannte Anschrift ein, wählt aus welche Informationen sie haben will, trägt die Begründung für die Erforderlichkeit der Datenübermittlung und in Sekundenbruchteilen nach dem Abschicken der Anfrage hat die begehrende Stelle die Auskunft auf dem Bildschirm.