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Autor Thema: Telefonischer "Beratungstermin"...  (Gelesen 854 mal)

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Offline Gummibärchen

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Telefonischer "Beratungstermin"...
« am: 05. Mai 2021, 09:12:36 »
Hallo!

Nachdem ich hier in den vergangenen Tagen gelesen habe, dass es keinerlei Verpflichtung gibt an solchen telefonischen "Beratungsterminen" teilzunehmen, habe diesen Anruf dann auch schlicht ignoriert.
Eigentlich hätte  ich kein Problem damit,  mit der zuständigen Arbeitsvermittlerin zu telefonieren, diese war bisher sehr nett und auch sehr hilfreich, allerdings hat diese gewechselt... Als ich vor 2 Wochen, nach dem ersten Terminvorschlag, dort anrief um das Gespräch zu verlegen traf ich auf eine "nicht ganz so nette Dame" - um es mal abzukürzen.

Ich habe nun eine Frage: es geht ja logischerweise um eine neue EGV (halten sie für den Telefontermin ihre letzte EGV bereit...).
Ich bin alleinerziehend und habe ein 8 jähriges Kind welches in Szenario B (also jeden 2 Tag) die Schule besucht. Ich habe keine Betreuungsmöglichkeit für mein Kind an schulfreien Tagen, da meine Familie rund 300 km entfernt wohnt und meine Freunde alle arbeiten. Das ist dem JC bereits bekannt und auch dieser Dame. Trotzdem möchte sie mich unbedingt vermitteln und teilte mir das telefonisch bereits beim letzten Gespräch (als ich den Termin verlegen wollte) bereits mehr oder eher weniger freundlich mit.
Grundsätzlich ist es so, dass ich mich vor Corona selbst um Arbeit bemüht habe, da ich unbedingt aus dem AL Bezug raus möchte, angesichts der derzeitigen Situation ist es mir jedoch absolut nicht möglich einer regelmäßigen Arbeit nachzugehen. Dies Schule meines Kindes ist keine Ganztagsschule, es gibt keine Nachmittagsbetreuung. Außerdem hat mein Kind das Down Syndrom, so dass ich mit meinem Kind 2x wöchentlich zur Logopädie gehe und 1x wöchentlich zur Ergotherapie. es ist also momentan sehr schwierig.

Nachdem ich den telefonischen "Beratungstermin" ignoriert habe (und zwar aus Sorge, die "nette" Dame könnte mir im Gespräch rhetorisch "schlau" etwas unterjubeln, außerdem habe ich keinerlei Beweiskraft was in dem Gespräch tatsächlich gesprochen wurde) habe ich nun Sorge, dass das nicht geführte Telefonat negative Folgen für mich haben könnte.

Was kann jetzt als Folge für mich passieren? Leistungskürzung wird bestimmt passieren. Auch wenn sie das nicht darf, so schätze ich sie ein. Sie wird mich auch definitiv zu einem persönlichen Gespräch vorladen in dem ich eine EGV unterschreiben soll was grundsätzlich kein Problem wäre, aber ganz ehrlich? Welchen Sinn macht das momentan in meinem Fall?
Darf ich dann zu einem persönlichen Termin einen Beistand mitnehmen - ich meine wegen Corona und Infektionsschutz könnte sie sagen, dass nur 1 Person an einem solchen Gespräch teilnehmen kann und ich allein kommen muss. Das möchte ich absolut nicht!

Viele Grüße!

gummibärchen

Offline Ghostwriter

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Re: Telefonischer "Beratungstermin"...
« Antwort #1 am: 05. Mai 2021, 09:25:32 »
Vorab, nein telefonische Beratung ist nicht verpflichtend und auch nicht sanktionsbeschwert.

Zitat von: Gummibärchen am 05. Mai 2021, 09:12:36
angesichts der derzeitigen Situation ist es

.....aber durchaus üblich, das die JC-MA/SB telefonische Termine vereinbaren, statt Vorladungen.

Zitat von: Gummibärchen am 05. Mai 2021, 09:12:36
Eigentlich hätte  ich kein Problem damit,

.....als erwachsener Mensch und Elternteil ein Telefonat -unter Erwachsenen- zu führen und dann noch sachlich und gezielt auf die persönliche Lage .....

Zitat von: Gummibärchen am 05. Mai 2021, 09:12:36
Außerdem hat mein Kind das Down Syndrom, so dass ich mit meinem Kind 2x wöchentlich zur Logopädie gehe und 1x wöchentlich zur Ergotherapie

...hinzuweisen, um eine einvernehmiche Lösung zu finden.

Offline Gummibärchen

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Re: Telefonischer "Beratungstermin"...
« Antwort #2 am: 05. Mai 2021, 09:48:23 »
Zitat von: Gummibärchen am 05. Mai 2021, 09:12:36
Eigentlich hätte  ich kein Problem damit,

.....als erwachsener Mensch und Elternteil ein Telefonat -unter Erwachsenen- zu führen und dann noch sachlich und gezielt auf die persönliche Lage .....

Zitat von: Gummibärchen am 05. Mai 2021, 09:12:36
Außerdem hat mein Kind das Down Syndrom, so dass ich mit meinem Kind 2x wöchentlich zur Logopädie gehe und 1x wöchentlich zur Ergotherapie

...hinzuweisen, um eine einvernehmiche Lösung zu finden.
[/quote]

Ist mit dieser Dame nicht möglich. Ich wurde bereits beim Gespräch zwecks Terminverlegung wie der letzte Abschaum behandelt. für meine Situation null Verständnis, ganz im Gegenteil. Falls ich nicht für eine Betreuung meines Kindes sorge, damit ich arbeiten kann, wird sie dies tun... usw.
Im Übrigen musste ich den ursprünglichen Termin verlegen, weil ich für diese Tag meinen Corona Impftermin hatte (kann man ja sehr gut nachweisen). Auch dafür zeigte sie kein Verständnis und verlangte von mir diesen für den Temin mit ihr zu verlegen. So viel zum Thema "vernünftiges" und "einvernehmliches"  Gespräch unter Erwachsenen...

Übrigens mal zum logischen Verständnis: ich wollte das Gespräch verlegen, nicht absagen!... (und jetzt nachdenken WARUM ich "meine Meinung" so urplötzlich geändert habe und nicht telefonieren wollte... vermutlich weil ich erkannt habe, dass genau dies mit dieser Person eben nicht möglich ist...?)

Gummibärchen

Online RedChili

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Re: Telefonischer "Beratungstermin"...
« Antwort #3 am: 05. Mai 2021, 09:57:33 »
Zitat von: Gummibärchen am 05. Mai 2021, 09:48:23
Falls ich nicht für eine Betreuung meines Kindes sorge, damit ich arbeiten kann, wird sie dies tun...
Was ihr tatsächlich möglich ist, denn § 10 SGB II besagt, dass "die zuständigen kommunalen Träger [...] darauf hinwirken [sollen], dass erwerbsfähigen Erziehenden vorrangig ein Platz zur Tagesbetreuung des Kindes angeboten wird,".
Da dein Kind 8 Jahre alt ist, besteht für dich auch ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz und diesen Anspruch musst du zur Not auch geltend machen, um einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu können.

Offline Gummibärchen

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Re: Telefonischer "Beratungstermin"...
« Antwort #4 am: 05. Mai 2021, 10:02:52 »
Zitat von: Gummibärchen am 05. Mai 2021, 09:48:23
Falls ich nicht für eine Betreuung meines Kindes sorge, damit ich arbeiten kann, wird sie dies tun...
Was ihr tatsächlich möglich ist, denn § 10 SGB II besagt, dass "die zuständigen kommunalen Träger [...] darauf hinwirken [sollen], dass erwerbsfähigen Erziehenden vorrangig ein Platz zur Tagesbetreuung des Kindes angeboten wird,".
Da dein Kind 8 Jahre alt ist, besteht für dich auch ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz und diesen Anspruch musst du zur Not auch geltend machen, um einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu können.

Ja, richtig. Jedoch unter Beachtung des Kindeswohls!!!... Das ist vorrangig! Wenn sie etwas tut, was das Kindeswohl gefährdet, was sie damit täte (ich gehe jetzt nicht auf nähere Details ein), dann wohl eher nicht...
Übrigens ist mein Kind behindert und hat somit keinen gesetzlichen Anspruch auf einen regulären Betreuungsplatz...

Online RedChili

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Re: Telefonischer "Beratungstermin"...
« Antwort #5 am: 05. Mai 2021, 10:06:39 »
Wenn du einen Platz in einer behindertengerechten Einrichtung vermittelt bekommst, die auch mit Kindern mit Down-Syndrom umgehen kann, dann frag ich mich, wo da die Kindeswohlgefährdung sein soll.

Btw:
Zitat von: Gummibärchen am 05. Mai 2021, 09:12:36
Nachdem ich den telefonischen "Beratungstermin" ignoriert habe (und zwar aus Sorge, die "nette" Dame könnte mir im Gespräch rhetorisch "schlau" etwas unterjubeln, außerdem habe ich keinerlei Beweiskraft was in dem Gespräch tatsächlich gesprochen wurde) habe ich nun Sorge, dass das nicht geführte Telefonat negative Folgen für mich haben könnte.
Schreiben und Anrufe des JC zu ignorieren, war schon immer eine schlechte Idee. Du solltest zumindest schriftlich auf die Telefonanfragen reagieren.

Offline Gummibärchen

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Re: Telefonischer "Beratungstermin"...
« Antwort #6 am: 05. Mai 2021, 10:11:37 »
Wenn du einen Platz in einer behindertengerechten Einrichtung vermittelt bekommst, die auch mit Kindern mit Down-Syndrom umgehen kann, dann frag ich mich, wo da die Kindeswohlgefährdung sein soll

Weil mein Kind noch andere Behinderungen hat...

Online crazy

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Re: Telefonischer "Beratungstermin"...
« Antwort #7 am: 05. Mai 2021, 10:15:44 »
Lange Rede kurzer Sinn.
Du teilst schriftlich mit, dass Du zum Gespräch bereit bist jedoch nicht telefonisch, sondern persönlich. 
Für das Kind hast Du sicher SBA und Pflegrad, somit kannst Du nur bedingt erwerbstätig sein insbes jetzt wo wegen Corona eigentlich nahezu täglich auf Änderungen reagiert werden muss. Das macht kein AG mit.
Aus dem persönlichen Nähkästchen, ich hab jetzt AU, denn Homeoffice ständiges zu Hause lernen mit Handicap Kind etc. ist als Dauerzustand unmöglich geworden. Für 3 Monate war das vollkommen OK, aber ich mach das jetzt 1 Jahr und bin am Ende. Das Kind dreht durch und hat das Lernen und Arbeiten so gut wie eingestellt.  Und Ende des Monats sind die Abschluss Prüfungen, jede Woche jetzt 3 Klassenarbeiten!

Online RedChili

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Re: Telefonischer "Beratungstermin"...
« Antwort #8 am: 05. Mai 2021, 10:23:08 »
Weil mein Kind noch andere Behinderungen hat...
Dann steht doch eher die Frage im Raum, inwieweit Tätigkeiten zumutbar wären im Sinne von § 10 Abs 1 Nr 4 oder 5 SGB II. Das müsstest du aber der SB ggü nachweisen.

Offline Michi80

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Re: Telefonischer "Beratungstermin"...
« Antwort #9 am: 05. Mai 2021, 11:44:47 »
Als ehemaliger ALG2 Bezieher mit behinderten Kind- deine SB scheint nicht wirklich Ahnung zu haben, sie besorgt also eine adäquate Betreuung für ein Kind mit Trisomie 21(und das ist ein breites Feld)  :lachen:

Ja ne ist klar, gibt ja an jeder Ecke verfügbare Betreuung.

Die haben das bei mir auch versucht, sind aber schwer gegen die Mauer gelaufen nach Gutachten des Arztes, Schreiben des Jugendamtes das kein Platz in naher Zukunft greifbar ist (seelische Behinderung, Autismus somit ist das Jugendamt zuständig).

Hatte übrigens auch 4x wöchentlich Therapie, sie hören es nicht gerne aber das ist der Sonderfall und wurde von mir auch so schriftlich angemahnt- Ruhe war als ich über eine kostenlose Hartz4 Beratung einen Anwalt eingeschaltet habe.

Kurze Nachfrage- gibt's einen Pflegegrad?

Sorry, dass ist geradezu lächerlich, solche Drohungen w8rde ich sachlich kontern und gut.

Offline jens123

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Re: Telefonischer "Beratungstermin"...
« Antwort #10 am: 05. Mai 2021, 12:06:03 »
Mache Nägel mit Köpfen: Beauftrage deine Nummer beim JC zu löschen bzw. untersage die Nutzung nach DSGVO. Dann ist Ruhe!

Nachdem ich das gemacht hatte, kam nur noch eine E-Mail, dass man das bedauert und mich wieder einladen werde, "wenn es pandemiebedingt möglich ist". Keine Eingliederungsvereinbarung und sonst nichts! Ist nun 6 Monate her und es wirkt...

Offline Ghostwriter

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Re: Telefonischer "Beratungstermin"...
« Antwort #11 am: 05. Mai 2021, 12:15:32 »
Zitat von: jens123 am 05. Mai 2021, 12:06:03
Mache Nägel mit Köpfen: Beauftrage deine Nummer beim JC zu löschen bzw. untersage die Nutzung nach DSGVO. Dann ist Ruhe!

Darum geht´s doch gar nicht!

Offline Fettnäpfchen

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Re: Telefonischer "Beratungstermin"...
« Antwort #12 am: 05. Mai 2021, 13:51:56 »
Gummibärchen

Zitat von: crazy am 05. Mai 2021, 10:15:44
Du teilst schriftlich mit, dass Du zum Gespräch bereit bist jedoch nicht telefonisch, sondern persönlich. 
oder schriftlich.

MfG FN
Meine Beiträge beinhalten oder ersetzen keine anwaltliche Beratung oder Tätigkeit.
Für eine verbindliche Rechtsberatung und -vertretung suchen Sie bitte einen Anwalt auf.
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern. (Konfuzius)

Offline Gummibärchen

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Re: Telefonischer "Beratungstermin"...
« Antwort #13 am: 05. Mai 2021, 22:39:48 »
Hallo und Danke für Eure Antworten!

Jemand ohne ein behindertes Kind kann sich kaum bis gar nicht vorstellen, welche Schwierigkeiten (insbesondere in der jetzigen Zeit) damit verbunden sind. Daher bin ich froh, dass es hier auch Menschen gibt, die das als "Betroffene" nachvollziehen können. Danke an Euch!
Ich werde den persönlichen Gesprächstermin natürlich schriftlich vorschlagen, allerdings möchte ich zu dieser SB nicht allein gehen. Vorher wäre das absolut kein Ding gewesen, meine frühere SB hatte selbst ein Kind mit Behinderung und konnte meine Probleme daher nachvollziehen. Sie hat Familie und einen Ehemann, das habe ich leider nicht. Der Vater meines Kindes kümmert sich natürlich so gut er kann, aber er hat einen Vollzeitjob und pflegt seinen dementen Vater welcher bei ihm wohnt, nachdem die Schwiegermama verstorben ist.

Ich wollte mich vor 1 Jahr selbständig machen (ich hatte diesen Schritt vorher lange erwogen und alle Vor- und Nachteile abgewogen) und hätte vor Corona mit meiner Idee nicht nur gut Kind und Job vereinbaren können, sondern wäre weg aus dem Bezug. Allerdings muss man die Aufnahme einer Selbständigen Tätigkeit gründlich planen (insbesondere in meiner Situation). Corona hat meine Pläne leider in eine andere Richtung gelenkt, denn meine Kunden wären hauptsächlich im Gastronomiebereich angesiedelt. Ich hatte gerade den Businessplan fertig und wollte noch einige Dinge erledigen, bevor ich den Plan bei der Bank einreiche, da kam der erste Lockdown...

Stand der Dinge weiß man leider nicht, was die kommenden Monate, z.B. in Bezug auf Schule bringen, wie soll man da erst als alleinerziehende Mutter die berufliche Zukunft planen? Ich weiß noch nicht mal, ob die Schule nicht in wenigen Wochen wieder komplett schließt.

Das alles ist der Damen vom JC durchaus bekannt, daher verstehe ich dieses Verhalten absolut nicht. (Muss und möchte ich auch nicht.)
Ich zitiere hier mal, was ich bei unserem Gespräch u.a. zu hören bekommen habe: "Ich setze da `nen Schrieb auf (Achtung Wortwahl!!!- unglaublich...), dann wird ihr Kind auch Nachmittags betreut, da haben sie nichts zu melden." (haargenau so wurde das gesagt - unfassbar für mich...)
Das hat die Dame ganz gewiss nicht 1:1 in Ihr Gesprächsprotokoll übernommen...
Es wurden mir mehrere solcher Sätze "entgegengeschleudert", dabei war ich bei dem Gespräch, übrigens wie immer, nett und höflich, habe innerlich jedoch wirklich "geschluckt" und mich zusammenreißen müssen, um nicht doch mal Klartext zu sprechen was sich diese Peron erlauben täte und auf welchem Niveau sich ihr Wortschatz bewegen würde.
Das wäre nicht gut. In solchen Situationen muss man Bedacht walten lassen.
Ich war wirklich baff über diese Ausdrucksweise, sowas von einer JC Mitarbeiterin zu hören wirkt auf mich befremdlich.

Nun aber zum künftigen Termin mit dieser Person: Kann ich zum Termin beim JC, den es ganz sicher zeitnah geben wird, jemanden mitnehmen? Oder kann die Dame das verweigern? Andersherum: kann ich darauf bestehen, dass ich den Termin nicht allein wahrnehmen möchte?

Nach meiner telefonischen Erfahrung mit dieser Person, möchte ich definitiv jemanden dabei haben, allein aus rhetorischen Gründen. Selbst wenn ich schlagfertig bin und mir durchaus nicht alles gefallen lasse, so muss man bei solchen Menschen gaaaaaanz vorsichtig sein und darf sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Eine Begleitung wirkt bei einem persönlichen Gesprächstermin quasi automatisch als "Bremse" für verbale und rechtliche Ausrutscher der SB.

Sorry, "etwas" lang geworden.  :flag:

Viele Grüße!

Gummibärchen



Online BigMama

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Re: Telefonischer "Beratungstermin"...
« Antwort #14 am: 06. Mai 2021, 11:36:44 »
Ja, du kannst einen Beistand zum Termin mitbringen.

Hinsichtlich der Äußerungen der Vermittlerin würde ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen.
Die Welt wird nicht von skrupellosen Verbrechern, finstren Kapitalisten oder machtgierigen Despoten regiert, sondern von einer gigantischen, weltumspannenden RIESENBLÖDHEIT.
Wer´s nicht glaubt, ist schon infiziert.
(Michael Schmidt-Salomon, GBS-Sprecher)