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Autor Thema: Mehrere Sachen zum Untermietvertrag und einen Umzug.  (Gelesen 261 mal)

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Offline Paul

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Mehrere Sachen zum Untermietvertrag und einen Umzug.
« am: 20. Juli 2021, 21:33:06 »
Hallo,

ich bedanke mich schon mal im voraus, dass ihr euch Zeit für mein Anliegen nehmt. Danke. Ich weiß das sehr zu schätzen.  :sehrgut:

Es geht um eine Frau. Diese Frau wohnt schon seit 2017 bei einem Mann der Mehrfach Schwerbehindert, Pflegegrad 4 und dauerhaft EU-Rente hat.

Diese Frau ist nun in der letzten Woche ALG 1.
Weil es keinen Mietvertrag mit ihrem Namen gab, hat diese Frau einen befristeten Untermietvertrag von 1.1.2021 bis 31.12.2021 mit diesem Mann abgeschlossen.

ALG 1 läuft ca. am 20.08.2021 aus und wir stellen jetzt den ALG2 Antrag.

Was denkt ihr? Wird der Untermietvertrag anerkannt?
Wie viele Daten muss Sie von dem Mann bei dem sie wohnt mit an das Amt weitergeben?
Muss der Haupt-Mietvertrag veröffentlich werden?

Dei Frau ist seit Mitte 2018 durchgehend krank geschrieben und befindet sich in der Prüfung bei der Rentenversicherung. Die Agentur für Arbeit hat sie schon ausgemustert und sieht sie vorerst länger als 6 Monate für nicht leistungsfähig. (unter 3 Std.) Aufgrund der Erkennung, wird sie aber dauerhaft in die EU Rente gehören. Dabei unterstütze ich sie, auch die Ärzte.

Bis hier ist das erste. Soweit alles richtig?

Nun kommen wir zu der zweiten Sache.

Ab dem 1.01.2022 wird die Frau in eine andere Wohnung ziehen. Das steht soweit fest. Es geht einige Straßen weiter ebenfalls in einen Untermietvertrag. Allerdings würden dann die kosten nah, aber noch knapp unterhalb der angemessenen KDU in der Region sein. Was sagt ihr? Bis dahin, wird vermutlich die Leistungsfähigkeit noch nicht geklärt sein, also wird sie vermutlich von im ALG2 Bezug und somit beim JobCenter sein. Ist dann ein Umzug möglich? Uns geht es nicht um die Umzugskosten, sondern um die ca. 100€ mehr Miete die dann anfallen würden.


Über eure Impulse würde ich mich sehr freuen.   :flag:


PS: Die Frau wird nie wieder arbeiten können.
PPS: Die Frau kann nicht alleine leben es ist ihr auch vorerst nicht möglich, einen eigene Mietvertrag zu bekommen.

Offline Fettnäpfchen

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Re: Mehrere Sachen zum Untermietvertrag und einen Umzug.
« Antwort #1 am: 21. Juli 2021, 15:02:31 »
Paul

Der Beschreibung nach wird sie ALG 2 nur kurz wenn überhaupt bekommen.
Aller Wahrscheinlichkeit nach wird sie über das SGB 12 einen Antrag stellen müssen, da kenne ich mich aber nicht aus.

Zitat von: Paul am 20. Juli 2021, 21:33:06
Was denkt ihr? Wird der Untermietvertrag anerkannt?
Wie viele Daten muss Sie von dem Mann bei dem sie wohnt mit an das Amt weitergeben?
Muss der Haupt-Mietvertrag veröffentlich werden?
Beim JC und auch beim Sozialamt sollte der Vertrag anerkannt werden, da er aber unbekannt ist ist das nur eine begingt richtige o. falsche Antwort.
Was sie für den Mann angeben muss steht schon alles im U.-Mietvertrag und wenn in diesem kein Bezug auf den Hauptmietvertrag enthalten ist geht das JC der Mietvertrag nichts an.

Zitat von: Paul am 20. Juli 2021, 21:33:06
Ab dem 1.01.2022 wird die Frau in eine andere Wohnung ziehen. Das steht soweit fest. Es geht einige Straßen weiter ebenfalls in einen Untermietvertrag. Allerdings würden dann die kosten nah, aber noch knapp unterhalb der angemessenen KDU in der Region sein. Was sagt ihr? Bis dahin, wird vermutlich die Leistungsfähigkeit noch nicht geklärt sein, also wird sie vermutlich von im ALG2 Bezug und somit beim JobCenter sein. Ist dann ein Umzug möglich? Uns geht es nicht um die Umzugskosten, sondern um die ca. 100€ mehr Miete die dann anfallen würden.
Auch das sollte kein Problem darstellen wenn die Angemessenheit innerhalb der Kriterien ist und wenn sie innerhalb des gleichen JC Bereichs ist muss sie sich auf jeden Fall die Zusicherung vom JC einholen sonst würde sie nur die KdUH bekommen die es jetzt gibt/geben würde.
Ratgeber Umzug

MfG FN
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