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Autor Thema: BGH Urteil Kontoführungsgebühren, keine stillschweigende Zustimmung, zurückholen  (Gelesen 1659 mal)

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Offline Meph1977

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Artikel 2 Abs 1 Grundgesetz. Nennt sich auch Vertragsfreiheit
Seid vorsichtig was ihr dem JC erzählt. Die machen aus nem französischen Rotwein eine rothaarige Französin und drehen euch noch eine BG mit der Französin an.

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Zitat von: Meph1977 am 09. Mai 2021, 12:48:21
Nennt sich auch Vertragsfreiheit
Die ist aber doch eingeschränkt durch das unkündbare Basiskonto? Oder nicht?

Offline Meph1977

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umd das geht es aber nicht. Es geht um ein als p-Konto geführtes normales Girokonto.
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Ich habe aus eigenem Interesse mal meine AGB nachgelesen.
Ich habe vor fast 10 Jahren ein Girokonto eröffnet und es damals gleich in ein P Konto umstellen lassen, das auch heute noch so ist.

Beim Basiskonto handelt es sich um ein Girokonto mit grundlegenden Funktionen:
steht drin und beide sind auch beiderseitig kündbar.

Das hier stimmt also nicht so ganz:
Zitat von: BO177 am 09. Mai 2021, 09:09:10
Nur wenn das P-Konto vorher ein Basiskonto war, ist es nicht kündbar. War es ein "normales" Girokonto, wäre es auch als P-Konto kündbar.

Offline Meph1977

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Die Bank unterliegt beim Basiskonto einem Kontrahierungszwang. Das heist es muss einen Vertrag eingehen aber nicht in jedem Fall. Wenn z.B. das Konto für betrügerische absichten verwendet wird darf die Bank das Konto auch kündigen und die Bank darf auch dann die Neueröffnung eines Kontos verweigern. Was die Banken dazu in ihre AGB schreiben ist beim Basiskonto belanglos denn die Bank muss sich an die gesetzlichen Bestimmungen halten die über den AGB stehen.

Und nochmal das Basiskonto nicht gleich P-Konto. Es kann eins sein muss aber nicht.
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Mein P Kontobasiert auf einem umgewandelten Girokonto weil es damals (vor ca. 10 Jhren) noch keine Basiskonten gab.

So wie ich es lese heißt das,
rein theoretisch müsste man sein Girokono kündigen
und gleichzeitig ein Basiskonto mit Zusatzoption P Konot neu eröffnen.

Persönlich sehe ich darin keinen Vorteil denn seit 10 Jahren läuft alles tadellos mit Girokonto < > P Konto.
Wie ist dazu deine persönliche Meinung?

Offline Meph1977

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Warum. Die Bank muss das bestehende Konto auf dein Verlangen als P-Konto führen. Das ist vollkommen unabhängig davon ob es sich dabei um ein Basiskonto handelt oder nicht.
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Es passt alles. Ich habe damals vor 10 Jahren verschiedene Banken wegen eines P Konto angerufen. Einige haben grundsätzlich abgelehnt. Führen wir nicht.

Wo ich dann gelandet bin war alles einfach.
Die Angestellte hat ein Girokonto eröffnete und gleichzeitig als P Konto.
Ich gehe 1 mal im Monat zur Bank um mein Geld zu holen.
Ansonsten hat man ja heutzutage mit der Bank nichts weiter zu tun.

Es ging ja nur darum worin die Vorteile eines Basiskonto liegen, das ja ebenso wie ein Girokonto kündbar ist.

Offline Meph1977

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da bist genau den falschen weg gegangen. Ich hätte einfach ein Konto eröffnet und denen nach der eröffnung schriftlich mitgeteilt das sie es als P-Konto zu führen haben. Die Bank musste das auch damals schon tun auch die die gesagt haben führen wir nicht.
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Lese gerade dass es zu meiner Zeit das Modell "Basiskonto" noch gar nicht gab.
Das Gesetz trat am 18.06.2016 in Kraft.
Die Bankangestellte hat also damals korrekt gehandelt indem sie ein Girokonto mit P Konto Funktion eröffnet hat.

Offline Meph1977

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Es geht nicht um das Basiskonto himmel hergott. die Bank muss jedes Konto als P-Konto führen wenn das verlangt wird sie kann dann zwar kündigen wenn es sich nicht um ein Basiskonto handelt aber umsetzen muss sie das verlangen erstmal es als P-Konto zu führen.
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Offline BO177

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Das Basiskonto wurde eingeführt, um  j e d e m  ein Konto zu ermöglichen. Weil zu viele Banken  n i c h t  jedem ein Konto gegeben, d. h. zu oft Anträge auf ein Konto abgelehnt haben.

Im Grunde ist ein Basiskonto also ein ganz normales Girokonto (allerdings  m i t  Kündigungsschutz), das seit 6/2016 "Basiskonto" heißt, weil es - mit den Einschränkungen, die Meph19777 am 9.5., 16:06 h genannt hat - einen Zwang zur Antragsannahme gibt, wenn der Antragsteller  k e i n  Girokonto (auch nicht bei einer anderen Bank) hat. Überhaupt kein Girokonto zu haben ist also Voraussetzung, um auf Antrag ein Basiskonto zu erhalten.

Der Pfändungsschutz ist eine  O p t i o n , die für freiwillig angenomme und gesetzlich verpflichtend angenommene Kontoanträge gilt.

Offline Frohes2021DannMal

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Das Basiskonto wurde eingeführt, um  j e d e m  ein Konto zu ermöglichen. Weil zu viele Banken  n i c h t  jedem ein Konto gegeben, d. h. zu oft Anträge auf ein Konto abgelehnt haben.

Im Grunde ist ein Basiskonto also ein ganz normales Girokonto (allerdings  m i t  Kündigungsschutz), das seit 6/2016 "Basiskonto" heißt, weil es - mit den Einschränkungen, die Meph19777 am 9.5., 16:06 h genannt hat - einen Zwang zur Antragsannahme gibt, wenn der Antragsteller  k e i n  Girokonto (auch nicht bei einer anderen Bank) hat. Überhaupt kein Girokonto zu haben ist also Voraussetzung, um auf Antrag ein Basiskonto zu erhalten.

Der Pfändungsschutz ist eine  O p t i o n , die für freiwillig angenomme und gesetzlich verpflichtend angenommene Kontoanträge gilt.

eben drum, jedem muss das Basiskonto angeboten bzw erhaltenw erden, so er sich denn nicht vertragswidirg verhält

und ebenso hat jeder das Recht auf ein P Konto

sehe da kein Argument der Bank das zu kündigen nur weil man seine Gebühren zurück will. wären hier 129 Euro, ich hau mal nen Musterbrief raus, begründung ist ja mittlerwiele publik

130 Euro sind n Haufen Holz