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Wegfall der Erwerbsfähigkeit.....

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Sozey44:
Hallo liebe Leute, ich hatte am 01.05. einen Brief erhalten das ich laut der Aussage der Sachbearbeiterin einfach mal als Erwerbsunfähig erklärt wurde und ich mich bis 14.05. beim Sozialamt doch ein Antrag stellen sollte, das wars, ohne Ankündigungen von Leistungskürzungen und sowas, jetzt heute war im Briefkasten ein Brief das die Leistungen ab dem 01.06.2021 gestrichen werden, und diesmal war auch kein Ärtzlicher Befund in den Brief mit bei, ich habe meiner Sachbearbeiterin erzählt das ich im Methadon Programm und daher zurzeit aus psychischen Gründen bestimmt gekündigt werden würde wenn ich heute arbeiten würde, das war aber im August 2020 und hatte da eine schlechte Pyschiche Phase aber jetzt ist alles ok soweit, ich meine sind ja auch 8 Monate schon um, aber nicht das ich nicht fähig bin 15 Stunden die Woche zu arbeiten, ich mache in der Woche locker 25 std. Sport und bin 31 Jahre alt.

Könnt ihr mir bitte sagen wie ich mich am besten gegen diesem Brief wehren kann ?? Einen Wiederspruch schreiben oder mich garnicht mit dennen abgeben und direkt beim Sozialgericht Klagen ??geht das ??

Und sollte ich einen Antrag beim Sozialamt stellen oder mich dagegen währen ??

Da ich Geld zum Leben und die Miete bezahlt werden muss, kann ich irgendwie dafür sorgen das die Leistungen zum 01.06. nicht aufgehoben werden sondern weitergezahlt werden sollen ??

Habt ihr noch einige Ideen wie ich mich währen kann ?? Ich bin für alles offen und brauche echt Hilfe.

Grund für Beitragsänderung durch Ottokar: Anhänge entfernt da nicht (ausreichend) anonymisiert.

Meph1977:
Wurde denn ein Amtsärztliches Gutachten erstellt oder eins von der Rentenkasse?

Sozey44:
Hi ja, ein Amtsärtzliches Gutachten wurde gemacht aber es wurde nach Akteneinsicht entschieden wegen Corona nicht persönlich und das Ergebnis wurde mir nur mündlich mitgeteilt das ich die nächsten 6 Monate wohl nicht erbersfähig bin, im Gespräch sagte die Sachbearbeiterin vom JC noch das das nicht schlimm ist und alles wie gewohnt sein Lauf nimmt, sie kriegen ihr Geld und ich bin halt einfach nur die nächsten 6 Monate für den Arbeitsmarkt nicht vermittelbar, das wars, und jetzt kommt sowas, hier ist auch mal der Brief von vor 2 Wochen.

vanessa:
Erst mal, dein Name steht offen drin, wenn es noch geht nimm den besser raus.

Da hier immer noch Fragen vom alten Tread offen sind, nur allgemein.

Warst du zwischenzeitlich beim Soz.Amt oder hast Kontakt aufgenommen?

Das JC müsste eigentlich bis zu 6 Monaten weiter in der Pflicht sein.

Folgendes würde ich jetzt tun, Antrag beim Soz.Amt stellen (schreiben vom JC mit dazu)
Gegen die Leistungseinstellung (den Bescheid) in Widerspruch gehen.

sollte das Soz. Amt eine Zuständigkeit direkt Ablehnen, gleich zum Sozialgericht um das JC zur Weiterzahlung zu Verpflichten.

Yavanna:
Von der Höhe der Leistung her entstehen Dir beim Wechsel vom SGB II ins SGB XII keine Nachteile. Du hast eher den Vorteil, dass Dir von der Arbeitsvermittlung her kein Druck mehr gemacht werden kann und keine Sanktionen angewandt werden.

Zur Zuständigkeit der Zahlung:
Du stellst beim Sozialamt einen Antrag, eigentlich müsste das Jobcenter solange zahlen, bis das SozAmt zahlt, bzw. entschieden hat. Sollten sich dann Monate überschneiden, kann das JC einen Erstattungsanspruch ans SozAmt stellen.

Daher ist ein Widerspruch nötig mit dem Hinweis, dass ein Antrag gestellt wurde, aber bis zur Entscheidung eine Leistungspflicht des SGB II Trägers besteht.

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