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Autor Thema: Hartz-IV-Empfänger wären mit 600 Euro im Monat „nicht deutlich zufriedener“  (Gelesen 2104 mal)

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Online Nirvana

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das ist wohl war..aber es soll leistungsbezieher geben..die dieses auch noch toll finden dieses system..und reden trozalledem dieses auch noch schön.. :wand:
Das sind zum Beispiel solche Leistungsbezieher, die genau wissen, wie privilegiert "Arme" durch unser Sozialsystem sind - weil sie die "Sozialsysteme" im Ausland kennen.

Offline crazy

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Genau! Und leider steht bei der Favoritenpartei vieler Alg2 frustrierter nichts davon, dass eine Änderung angedacht ist. Im Gegenteil,  man kann sich von denen wunderbare abschätzige Worte für diese Klientel anhören. Aber auch das ist ja schon aus der Geschichte bekannt :wand:

Nur mehr Geld löst keine der Probleme mit dem derzeitigen System.Es muss wieder getrennt werden zwischen denen die nicht nur erwerbs-sondern auch arbeitsfähig sind und denen die ganz offensichtlich nie arbeitsfähig sind selbst wenn theoretisch durch den Besitz von Armen und Beinen Erwerbsfähigkeit gegeben ist.
Vielleicht sollte man für Erstgenannte das Grundgesetz der ehemaligen DDR zu Rate ziehen.Es gab da nämlich die Pflicht zur Werktätigkeit.

Offline Ronald BW

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Auch einem Vollpfosten wie Herrn
Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit
Dürfte hinlänglich bekannt sein das wir nicht alle zum arbeiten brauchen.
Und noch bekannter das es besser ist wenn manche daheim bleiben.
Es ist also eine miese Masche solche Statements vom Stapel zu lassen.
Leider ist es nichts neues das völlig unqualifizierte best dotierte Ämter innehaben.
Die angemessene Maßnahme für diesen Junker wäre eine sofortige Entlassung mit dem Verlust sämtlicher Versorgungsansprüche.
Es ist nun mal kein Geheimnis das dieser Möchtegern Philosoph sein üppiges Gehalt durch die Verwaltung der Kunden erhält,
Kunden die auf Ihn nicht angewiesen sind , da gibt es tausende qualifiziertere Kandidaty für den Job.
Am allerbesten wäre hier ein Los-verfahren das Drei ALG2  Empfänger jeweils für ein Jahr als Vorstände bestimmt,
Die zusätzlich von Drei beliebig aus der Bevölkerung ausgeloste ergänzt würden, und diese Ämter nicht ohne wichtigen Grund abgelehnt werden könnten.
Mit allem was das natürlich an Risiken, bis hin zu einer massiven Verschlechterung der Bedingungen bringen kann.
Nur wäre dann auch die Möglichkeit da ernsthafte Reformen der Sozialleistungen anzugehen.

Offline crazy

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Es heißt deutlich.
Und das stimmt exakt. Mit rund 150 mehr wären LE immer noch nicht deutlich zufriedener. Denn nur mit ein bischen mehr Geld stellt sich weder Zufriedenheit noch Glück ein.
Mit etwas mehr Geld wäre lediglich immer noch nur  die 2e Stufe der Bedürfnispyramide erfüllt.
Da fehlen dann immer noch 3 weitere Stufen, um alle Bedürfnisse eines Menschen zu erfüllen

Offline Ronald BW

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Es geht hier weniger um das Geld.
Tatsache ist das sich hier einer zum Möchtegern Psychologen und Soziologie Experten aufbrezelt,
beides Dinge die zur Ausübung seines Jobs nicht wirklich wichtig sind.
Wenn Er sich nur daran halten würde die gesetzlichen Vorgaben zugunsten seiner Klienten zu nutzen
wäre Er ein ehrenwerter Mann, nur so wie er sich jetzt und in der Vergangenheit gebärdet
ist er in meinen Augen ein Fascho der übelsten Sorte.
Andere mögen es anders sehen, für mich ist Er ein Drecksack, der seine Stellung nutzt um Stimmung gegen Bedürftige zu machen.
Und auch nichts unversucht lässt den Gesamtvorstand nach seinem Gusto zu besetzen.

Offline selbiger

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Genau! Und leider steht bei der Favoritenpartei vieler Alg2 frustrierter nichts davon, dass eine Änderung angedacht ist. Im Gegenteil,  man kann sich von denen wunderbare abschätzige Worte für diese Klientel anhören. Aber auch das ist ja schon aus der Geschichte bekannt :wand:

Nur mehr Geld löst keine der Probleme mit dem derzeitigen System.Es muss wieder getrennt werden zwischen denen die nicht nur erwerbs-sondern auch arbeitsfähig sind und denen die ganz offensichtlich nie arbeitsfähig sind selbst wenn theoretisch durch den Besitz von Armen und Beinen Erwerbsfähigkeit gegeben ist.
Vielleicht sollte man für Erstgenannte das Grundgesetz der ehemaligen DDR zu Rate ziehen.Es gab da nämlich die Pflicht zur Werktätigkeit.

die pflicht zur werktätigkeit ist aber auch nur gelungen weil jeder nen jop bekam..und da hatte man nicht das gefühl zu dem gezwungen zu sein was man tat..da brinsgt du bissel was durcheinander..ich bin gerne zu dieser zeit arbeiten gegangen..weil dieses auch nicht prikär war..die haben es verstanden damals..wenn ich will das diese arbeiten..muss ich zu erst die plätze schaffen..und nicht so wie heute..nur ganz ganz wenige arbeitlose hatte man damals..durch den besitz von armen und beinen ist zum arbeiten zwingen soll das heissen..?egal welche sonstige beschrenkungen man hätte..??das hört sich an wie arbeitszwang alla kapitalismuss..

Offline crazy

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Selbiger, lesen und verstehen.
Der Besitz von Armen und Beinen ist nunmal kein Garant für die Fähigkeit zu arbeiten. Der Besitz von Armen und Beinen wäre Erwerbsfähig,  Arbeitsfähig ist was anderes.

Naja, dein Verklärung der Wirklichkeit damals...Eine Wahl hatte man da so gut wie nicht. Es hing alles davon ab wie man sich in der Schule, in der FDJ etc benahm und wie sich die Eltern benommen haben. Kenne genug, denen das Studium verwehrt wurde. Die Eltern waren nicht systemtreu genug, das reichte schon .
Und leider wurde auch nur von links nach rechts gefegt, weil Planwirtschaft und Zentralisierung nunmal zu Ausfall mangels Material führt.

Die Pflicht zur Werktätigkeit hatte auch keinen Wohltätigen Zweck. Es war schlichtweg notwendig alle ranzubekommen. Sonst wäre es schon viel früher zu Ende gewesen das Experiment. Den Luxus Frau bleibt zu hause, putzt Fenster und bereitet dem Gatten ein Mahl, da hätte locker mal die Hälfte der Produktion nicht geschafft werden können .
Es sind immer gute Ziele, Frau und Mann sind gleichberechtigt, gepaart mit Notwendigkeiten. Wollen wir hier, wie ja einige fordern und träumen, den Zustrom von Arbeitssklaven verringern müssen wir im Umkehrschluss damit aufhören uns den Luxus der Förderung von zu hause bleiben und auf Kind berufen beenden. Und eine Pflicht zur Arbeit für diejenigen die dazu in der Lage sind einführen. Dafür fehlt uns derzeit eine rechtliche Grundlage, daher ist es möglich mit Alg2 Jahrelang sein Leben einzurichten obwohl es keinen körperlichen oder seelischen Grund gibt der Arbeiten unmöglich macht.

Online Fylou

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Zitat von: selbiger am 16. April 2021, 07:13:05
die pflicht zur werktätigkeit ist aber auch nur gelungen weil jeder nen jop bekam..und da hatte man nicht das gefühl zu dem gezwungen zu sein was man ta

Blöd nur das man in dem System nicht werden durfte was man wollte, sondern werden musste was einem vorgegeben war und gebraucht wurde. Meine Oma wollte studieren, ging aber nicht weil man Lehrer brauchte. Also wurde sie Volksschullehrer. Da gab es keine Wahlmöglichkeit wie heute, wo theoretisch mit Leistung und Bafög auch jemand ohne finanziell gutem Hintergrund studieren kann.

Alles war auf die Arbeit ausgelegt. Die Kinder kamen mit 6 Wochen in die Krippe, bei Schichtarbeitern auch Wochenkrippen die durchgehend auf waren. Zuhause bleiben mit den Kindern war asozial und verpönt. Erst viel später wurde das Babyjahr eingeführt, aber auch das nutzten nur Wenige.

Mehr Geld alleine macht deshalb nicht glücklich, weil die tägliche (Erwerbs)Tätigkeit nicht nur eine Tagesstruktur gibt, sondern auch Bestätigung und Anerkennung. Die wenigsten Menschen sind damit zufrieden rumzugammeln sondern wollen etwas leisten oder schaffen.

Und das Ganze löst man nur, indem man nicht das Symptom "Geldmangel" sondern die Ursache bekämpft: mangelnde Abschlüsse, Qualifikation und Ausbildung. Und sich von der Illusion verabschiedet, dass man das jedem Menschen bieten kann. Es wird immer einen Anteil an Menschen geben die nicht arbeitsfähig sind, nie einen Abschluss machen werden und nie das große Geld verdienen. Für diese Menschen ist dann das Sozialsystem da.
Wer schlau ist kann sich dumm stellen. Andersrum geht das nicht.

Offline götzb

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Vielleicht sollte man für Erstgenannte das Grundgesetz der ehemaligen DDR zu Rate ziehen.Es gab da nämlich die Pflicht zur Werktätigkeit.

In der DDR wurden ständig Arbeitskräfte gesucht - keine Leute keine Leute.
Dies auch wegen dem dort herrschenden Wirtschaft - und Gesellschaftssystem.
Automatisierung war teuer, wenn das vor allen Devisen bedurfte.

Im Extremfalle waren für sogenannte "Assis" dort sogar Haftstrafen möglich.
Also wer der Pflicht zur Arbeit nicht nach kam.
Gesellschaftssystem nannte man auch die "Diktatur des Proletariats".

Arbeit galt - nicht nur dort - als etwas lebenswertes und bestimmendes.

Das Gesetz wurde dann später insoweit "entschärft" das jener der ein Vermögen vorweisen konnte, von dieser "Erwerbsarbeitspflicht" befreit wurde. 

Das dass dortige System gescheitert ist, nicht nur aufgrund gesellschaftlicher Gegebenheiten ist bekannt
Liebes Corona. Vielen Dank das dank dir die Jobcenter 3 Monate schließen mussten. #auch Pandemien haben ihre guten Seiten.
Arbeit bekämpfen, Automatisierung fördern ! Das evangelische Arbeitsethos ist das Grundübel dieser Gesellschaft.

Offline Sheherazade

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Im Extremfalle waren für sogenannte "Assis" dort sogar Haftstrafen möglich.

Haftstrafen für Assistenten?  :schock:

Oder meinst du "Asis" von Asozialen?
Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.

Es schreibt sich "Karma", ausgesprochen "Ätsch".

Offline götzb

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sog.Asoziale :flag:
« Letzte Änderung: 16. April 2021, 16:19:17 von götzb »
Liebes Corona. Vielen Dank das dank dir die Jobcenter 3 Monate schließen mussten. #auch Pandemien haben ihre guten Seiten.
Arbeit bekämpfen, Automatisierung fördern ! Das evangelische Arbeitsethos ist das Grundübel dieser Gesellschaft.

Offline Sheherazade

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Auch die sogenannten Asozialen schreiben sich mit einem S.
Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.

Es schreibt sich "Karma", ausgesprochen "Ätsch".

Offline CCR

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Zitat von: GBK667 am 14. April 2021, 13:50:26
„Wer sorgenlos leben möchte, der muss sich berappeln.“

Etwas mehr Überstunden machen um sorgenlos zu Leben anders wirds wenig bringen.
„Wer kann sich schon ein Schützenfest ohne Bier, Neujahr ohne ein Glas Sekt oder auf der anderen Seite einen Joint in der Opernpause vorstellen? Und überhaupt: Jesus hat damals schließlich Wasser in Wein verwandelt und nicht trockenes Gras in schwarzen Afghanen.“ (Jens Spahn in einem Gastbeitrag für die „Huffington Post“)

„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“

Gast17647

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Zitat von: GBK667 am 14. April 2021, 13:50:26
„Wer sorgenlos leben möchte, der muss sich berappeln.“

Etwas mehr Überstunden machen um sorgenlos zu Leben anders wirds wenig bringen.
Oder man sucht sich nen Job wo man 50, 100 oder 1000€ die Stunde verdient.

Offline Ronald BW

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Mein Gefühl sagt mir der edle Junker möchte frühzeitig in Pension bei vollen Bezügen.
Wäre ja nicht der erste der provoziert um politisch ins Aus zu geraten um sich dann fürstlich abfinden zu lassen.
Gehört ja mehr oder weniger zum guten Ton bei der Preisklasse.
Sozusagen Alg2 für privilegierte.
Ohne Gesetz dafür mit viel Seilschaft.