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Autor Thema: Wie internationale Investments den Wohnungs­markt umwälzen  (Gelesen 572 mal)

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Offline eder

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Mietmarktlabor Berlin
Wie internationale Investments den Wohnungs­markt umwälzen
Die Wohnungskrise steht erst am Anfang. Sieben Monate haben Journalistinnen und Journalisten in 16 europäischen Großstädten gemeinsam recherchiert. Das Ergebnis: Die Ursachen der Krise sind gewaltig, die neuen Akteure auch – und die Folgen für die Menschen kaum absehbar.

https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/mietmarktlabor-berlin-wie-internationales-investment-den-mietmarkt-veraendert/

So ist dass halt mit dem "Markt"



Online Nirvana

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Re: Wie internationale Investments den Wohnungs­markt umwälzen
« Antwort #1 am: 29. April 2021, 10:42:46 »
Wie ist das denn mit dem "Markt"?

Offline eder

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Re: Wie internationale Investments den Wohnungs­markt umwälzen
« Antwort #2 am: 29. April 2021, 11:00:06 »
Wie wäre es mit lesen? Es ist nun mal so, dass die Anlageklasse "Betongold" konsequent am realen Bedarf vorbei baut.



Offline selbiger

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Re: Wie internationale Investments den Wohnungs­markt umwälzen
« Antwort #3 am: 29. April 2021, 11:05:15 »
Wie wäre es mit lesen? Es ist nun mal so, dass die Anlageklasse "Betongold" konsequent am realen Bedarf vorbei baut.

genau so ist es..das hatt auch nix mit angebot und blablabla zu tun..hier wird gesichert auf deivel komm raus..alles billig aufkaufen,und wen die zeit reif ist..beginnt das grosse zocken..nur die die bedarf haben..gehen lehr aus..alles von oben abgesegnet und befürwortet..alles andere sind nur beruhigungspillen..und dumhaltetaktig..

Online Nirvana

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Re: Wie internationale Investments den Wohnungs­markt umwälzen
« Antwort #4 am: 29. April 2021, 11:18:56 »
Wie wäre es mit lesen? Es ist nun mal so, dass die Anlageklasse "Betongold" konsequent am realen Bedarf vorbei baut.
Der Artikel erklärt nichts bezüglich Marktfunktionalität. Er führt das zunehmende Investitionsvolumen auf die Krisensicherheit des Wohnungsmarktes und ohnehin steigende Preise zurück. Das war's aber auch.

Online crazy

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Re: Wie internationale Investments den Wohnungs­markt umwälzen
« Antwort #5 am: 29. April 2021, 11:38:32 »
und irgendwann platzt die Blase, dann ist das Gejaule los

Online Nirvana

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Re: Wie internationale Investments den Wohnungs­markt umwälzen
« Antwort #6 am: 29. April 2021, 11:49:03 »
Wenn die Objekte überbewertet sind, dann ist das möglich. Damit realisiert sich dann das Risiko, dass der Investor bei seiner Investition eingeht. Wichtig wäre hier, endlich den Zitronensozialismus über Bord zu werfen und staatliche Bailouts kategorisch abzulehnen.

Offline eder

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Re: Wie internationale Investments den Wohnungs­markt umwälzen
« Antwort #7 am: 29. April 2021, 14:45:03 »
Zitat von: Nirvana am 29. April 2021, 11:49:03
Zitronensozialismus über Bord zu werfen und staatliche Bailouts kategorisch abzulehnen.

Also die harte Tour, abriss überschuldeter Immobilien die ex Bewohner campieren unter Brücken  :scratch:
Sie wissen schon , dass die Hypotheken einer pleite gehenden Bank sofort fällig werden
Das Genossenschaftsmodel  ist da Grundsolide: der Mieter ist halt "Investor" in eigener Sache




Online Nirvana

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Re: Wie internationale Investments den Wohnungs­markt umwälzen
« Antwort #8 am: 29. April 2021, 15:03:50 »
Zitat von: Nirvana am 29. April 2021, 11:49:03
Zitronensozialismus über Bord zu werfen und staatliche Bailouts kategorisch abzulehnen.

Also die harte Tour, abriss überschuldeter Immobilien die ex Bewohner campieren unter Brücken  :scratch:
?

Das Genossenschaftsmodel  ist da Grundsolide: der Mieter ist halt "Investor" in eigener Sache
Warum hinkt dann gerade das solidarische Berlin bei dem Anteil von Wohnungen in der Hand von Wohnungsbaugenossenschaften hinterher? In Dresden, das ja gern dafür kritisiert wird, seinen städtischen Bestand verkauft zu haben, ist der Marktanteil von Wohnungsbaugenossenschaften doppelt so hoch wie in Berlin.

Oh, und es waren u.a. vier Wohnungsbaugenossenschaften, die gegen den Mietendeckel geklagt haben. Ob die genauso kulant sein werden wie die Vonovia, die bereits angekündigt hat, auf die Nachforderungen zu verzichten?

Offline eder

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Re: Wie internationale Investments den Wohnungs­markt umwälzen
« Antwort #9 am: 29. April 2021, 15:21:42 »
Zitat von: Nirvana am 29. April 2021, 15:03:50
?
Ja diese Stielblüten brachte tatsächlich die Lehman Pleite von 2007
Häuser werden Abgerissen und die Ex Bewohner campieren unter Brücken

Zitat von: Nirvana am 29. April 2021, 15:03:50
Warum hinkt dann gerade das solidarische Berlin bei dem Anteil von Wohnungen in der Hand von Wohnungsbaugenossenschaften hinterher? In Dresden, das ja gern dafür kritisiert wird, seinen städtischen Bestand verkauft zu haben, ist der Marktanteil von Wohnungsbaugenossenschaften doppelt so hoch wie in Berlin.
Da ist es wieder , dass altbekannte Leiden : es war Blödsinn die Privilegien des Gemeinnützigen Wohnungsbau/Bewirtschaftung abzuschaffen .

Online Nirvana

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Re: Wie internationale Investments den Wohnungs­markt umwälzen
« Antwort #10 am: 29. April 2021, 15:28:09 »
Ja diese Stielblüten brachte tatsächlich die Lehman Pleite von 2007
Häuser werden Abgerissen und die Ex Bewohner campieren unter Brücken
Interessant. Kannst Du da mal Lektüre für mich verlinken?

Da ist es wieder , dass altbekannte Leiden : es war Blödsinn die Privilegien des Gemeinnützigen Wohnungsbau/Bewirtschaftung abzuschaffen .
Subventionen abzubauen ist niemals Blödsinn.

Offline eder

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Re: Wie internationale Investments den Wohnungs­markt umwälzen
« Antwort #11 am: 29. April 2021, 15:50:49 »
Zitat von: Nirvana am 29. April 2021, 15:28:09
Subventionen abzubauen ist niemals Blödsinn.

Also ist die aktuelle Miesere  der "Marktöffnung" zuzuschreiben so funktioniert halt der "Markt"


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Re: Wie internationale Investments den Wohnungs­markt umwälzen
« Antwort #12 am: 29. April 2021, 16:02:58 »
Nein. Die aktuelle Misere ist den staatlichen Eingriffen in den Häuser- und Wohnungsmarkt zuzurechnen. Wie bereits gesagt: Verhinderung der Schaffung von mehr Angebot bzw. Erhöhung der Gestehungskosten usw. usf.