hartz.info erhebt und verarbeitet Daten um seine Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Fehler zu analysieren.
Teilweise benötigen wir dazu Ihre Zustimmung (Anzeige von Werbung), diese können Sie jederzeit widerrufen, oder auch ablehnen. Mehr Infos dazu gibt es hier.
Mit Klick auf "Cookies ablehnen" kännen Sie die erforderliche Zustimmung ablehnen.

Ich stimme zu

Autor Thema: Sorge wegen steigenden Preisen – Verdi fordert mehr Lohn  (Gelesen 570 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline selbiger

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 2207
Sorge wegen steigenden Preisen – Verdi fordert mehr Lohn
« am: 14. Oktober 2021, 05:40:50 »
Verbraucherschützer schlagen Alarm – und fordern wegen der steigenden Gaspreise mehr Wohngeld. Verdi will dagegen höhere Löhne. Der SPD-Chef Norbert Walter-Borjans warnt davor, die Bevölkerung zu verunsichern.

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_90965584/sorge-wegen-steigenden-preisen-verdi-fordert-mehr-lohn.html

Offline crazy

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 13464
Re: Sorge wegen steigenden Preisen – Verdi fordert mehr Lohn
« Antwort #1 am: 14. Oktober 2021, 18:28:09 »
Die Betreiber der großen Stromnetze wollen die Höhe der EEG-Umlage für das kommende Jahr an diesem Freitag bekanntgeben. Sie ist allerdings nur ein Bestandteil des Strompreises. In der Branche wird damit gerechnet, dass eine sinkende EEG-Umlage die Strompreise insgesamt stabilisiert. Auf der anderen Seite nämlich sind Beschaffungskosten, die die Energieversorger für Strom zahlen müssen, deutlich gestiegen.

Infolge der Pandemie und der sich stark verlangsamenden Wirtschaftsentwicklung waren die Strompreise an den Börsen zunächst stark gefallen. Da die EEG-Umlage die Differenz zwischen den garantierten, höheren Abnahmepreisen für Solar- und Windparks und den Tarifen an der Börse ausgleicht, drohte sie auf fast zehn Cent zu steigen. Die Regierung sagte daher insgesamt elf Milliarden Euro zu, damit die Umlage nicht zu stark steigt.

160 Euro weniger für einen Musterhaushalt
Nun hat sich die Lage umgekehrt: Da die Strompreise derzeit an den Börsen auf Rekordhoch sind, ist die auszugleichende Differenz klein. Dies allein hätte bereits zu einer Senkung der Umlage auf 4,3 Cent im kommenden Jahr geführt. Da außerdem der Bund Regierungskreisen zufolge weitere 3,25 Milliarden Euro zuschießt, wird die Umlage 2022 nun auf etwas oberhalb von 3,7 Cent gedrückt.