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Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: Fallmanager Kontakt
« Letzter Beitrag von Pusteblume am Heute um 07:15:48 »
Mein Therapeut kann keine AU ausstellen allerdings eine Bescheinigung, die ich nachher abholen kann.(kam als Email)
Aber das wird dem Fallmanager dann ja denke ich nicht ausreichen.
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Also hier von Mord zu sprechen ist sehr weit hergeholt. Bleib mal auf dem Teppich.
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Kindergeld gäbe es weiterhin, wenn der Sohn sich ausbildungssuchend meldet.
Ob arbeitslos oder arbeitssuchend ist in dem Fall irrelevant.
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Zitat
Und wie ich oben schon sagte, und Beluga jetzt auch bestätigt hat, kommt Ausbildung vor Arbeit.

Und was bedeutet das eurer Meinung nach? Dass jetzt jeder SGB II Bezieher unbedingt eine Ausbildung machen muss, sonst gibt es keine Kohle mehr? Denke mal eher nicht.

Ausbildung vor Arbeit dürfte insbesondere gg § 2 SGB II u. § 10 SGB II gerichtet sein. Also statt alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Hilfebedürftigkeit zu beseitigen bzw zu mindern und jede zumutbare Tätigkeit anzunehmen, darf und sollen insbesondere jüngere SGB II Bezieher ggf lieber ne Ausbildung machen. Das ist ein Kann, aber doch kein Muss

Und warum @Beluga2 in dem Thread plötzlich mit dem BKKG rüberkommt, wird wohl für immer sein/ihr Geheimnis bleiben, hat jedenfalls mit dem Anliegen von OP überhaupt nichts zu tun...
Frage: Was bedeutet die Abkürzung „OP“ in allen Deinen Beiträgen?

Der/Die Threaderöffner/in „Fee2022“ hat explizit nach dem „Kindergeld“,
gem. Kindergeldgesetz (abgekürzt: BKGG) für seinen/ihren 22-jährigen Sohn gefragt.
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Also...ich möchte wenn das Amt dann ja sagt meinen Traum verwirklichen...spät aber besser spät als nie...eine umschulung im Sozialen Bereich zu machen. Ich wollte daher mal fragen ob jemand erfahrungen gemacht hat ob man wenn die umschulung länger dauert vllt etwas Zuschuß zu seinem harz 4 beantragen kann.  Danke:)

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Mit 45 Jahren, darf ich also 150€ x 45J. =6750€ + 750€ pauschal = 7500€ haben PLUS das Fahrzeug (Wert ca. 7000€).

Verstehe ich das falsch, oder die Leute beim Jobcenter?

Das JC. Deine Rechnung ist korrekt.

Zitat
2. Weiss jemand wann das Bürgergeld kommt und was die ändern wird?

Nein und sehr wahrscheinlich nichts, außer dem Namen. Da rechne ich mit Blockade der FDP. Der Koalition gebe ich keine 4 Jahre.
Geplant ist u. a, dass KdU länger als angemessen anerkannt wird. Genaueres weiß ich nicht, findest du aber bestimmt im Netz.

Zitat
3. Aktuell sind die Vermögensfreibeträge bis Ende März 22 ja noch erhöht, oder? Was heisst das genau?
Ich denke das ist ein Missverständnis. Es erfolgt keine Vermögensprüfung wenn man angibt nicht mehr als 60.000 € zu haben.
https://www.bmas.de/DE/Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-Zugang-SGB2/faq-zugang-sgb2.html

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Welche Anschaffungen das JC akzeptieren würde, ist schwer zu sagen.
Du hast ja einige Bereiche "Eventmanager/Onlinemarketing/Musikmanagement" für die du die Investitionen tätigen kannst.

So lange sie begründet werden können, bestehen wohl Möglichkeiten, dass sie anerkannt werden.
Die andere Sache ist, dass ein SB das sicherlich nicht unbedingt beurteilen kann, ob das sinnvoll und notwendig ist.

Ich würde es so machen.
Überlegen welche Investition mir zu mehr EK verhelfen könnte, oder was evtl. als Standardausrüstung verlangt wird oder üblich ist.
Dann dies entsprechend begründen. Je nachvollziehbarer, um so besser. SB sind keine Experten. Ich finde es sogar eine Zumutung, dass die das beurteilen müssen und dürfen.
Also alles ganz normale Überlegungen, die man als Selbstständiger so anstellt, wenn man eine Investition tätigt.
Das macht man ja nicht leichtfertig.
Von der Steuer absetzen können bedeutet ja nicht, dass man es kostenlos bekommt. Sondern nur, dass man für Betriebsausgaben keine EkST zahlen muss.
Den Unterschied verstehen viele nicht selbstständigen leider nicht.
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Vermieter erklärt mir (er geht ja auch noch arbeiten ganztags) , zukünftige Betriebsabrechnungen  kommen nach 1 Jahr +1 Monat, solange lässt er sich damit Zeit.

Lass ihn doch. Ist doch super!
Wenn er eine Nachzahlung verlangt, ist die verfristet, das Guthaben aber nicht.
Profitiert aktuell zwar das JC davon, aber entlastet ja auch den Steuerzahler.
Und wenn du raus bist aus Alg 2, profitierst du dann davon.

Zitat
Wenn du dann meinst das darf er nicht, dann wird der sagen: "Gut suche dir eine andere Wohnung"...erklärte mir ein Rechtsanwalt versiert auf Mietrecht,

Na und? Lass ihn doch.
Der VM schneidet sich ins eigene Fleisch, wenn er die BK-Abrechnung regelmäßig nach Ablauf der Abrechnungsfrist erstellt.
Bei 1 Monat ist das im Falle eines Guthabens tragbar. Blöd wird es nur, wenn die Abrechnung gar nicht kommt und man sie anmahnen oder einklagen muss.
Einklagen macht man dann 1 Mal und danach wird sich der VM sicher disziplinieren und die Abrechnung im Falle eines Guthabens nicht mehr lange hinauszögern, bis wieder geklagt wird. Das kommt ihn nämlich teuer und wenn er eine RS-Versicherung hat, macht die das vermutlich auch nicht auf Dauer mit.
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Ich bin wahrlich kein Fan der Grünen.
Was mich aber stört, dass man manche Aussagen von Politikern nicht auch mal wohlwollend betrachten kann, und den Gesamtkontext einbezieht.
Dieses lauern auf Einzelsätze und plakatives drauf hauen, Hauptsache Schlagzeile, ohne jegliche Differenzierung und "Differentialanalyse" des Gesagten.

Zitat
"Es sollte schon einen Anreiz geben, sorgsam mit Energie umzugehen.“

ist durchaus korrekt und ist gerade nicht nur bei Leistungsberechtigten so, dass verschwenderisches Verhalten eher eintritt, wenn es die Leute nicht am eigenen Geldbeutel spüren.
Wäre die Mehrheit der Bevölkerung umweltbewusst und ressoucenschondend, hätten wir wesentlich weniger Probleme!
Besonders in der Wirtschaft trifft das auch zu. (Aber ausgerechnet die werden entlastet EEG § 63ff  :wand:)

Oder Beispiel Tierschutz, Tierwohl und Fleischkonsum.
Vor der Kamera sagen alle sie würden mehr bezahlen, kaufen dann trotzdem den billigen Mist, statt den Konsum zu reduzieren.
Werden die Sachen teurer, wird gemotzt und gejammert.
Mit Hartz 4 ist das großteils auch berechtigt, da die RSe zu gering sind.

Oder meine Mutter ließ ein Spruch los, wo wir einen kleinen Krach hatten.
"Wieso sollte ich Wasser sparen, ich zahle ja einen festen Betrag".

Es scheint - in einer kapitalistisch geprägten und sozialisierten Bevölkerung - "natürlich" zu sein, dass eine Verhaltensänderung am ehesten eintritt, wenn sie sich finanziell positiv auswirkt.
Die Veränderungsbereitschaft und Verschwendung steht und fällt mit dem Geldbeutel.

Und ohne jemand zu nahe treten zu wollen. Ich bin überzeugt, dass die Heizkosten und schädlichen Imissionen steigen würden, wenn wir alles komplett bezahlt bekämen. Und nicht nur deshalb, weil einige aktuell vielleicht frieren müssen. Die Verlockung ist groß, die Heizung aufzudrehen, oder zu vergessen sie kleiner zu stellen wenn man eine Weile weg ist, wenn man es finanziell nicht spürt.
Das läuft teilweise unbewusst ab. Zumindest bei den Leuten, bei denen umweltbewusstes Verhalten nicht sehr ausgeprägt ist und in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Das selbe "bashing" lief bei der Baerbock, weil sie sagte, dass Verbote auch Innovationstreiber sein kann.
Das stimmt im Bereich Umweltschutz.
https://www.capital.de/wirtschaft-politik/sind-verbote-wirklich-innovationstreiber
Zitat
Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock sagte im Triell, dass jedes Verbot auch ein Innovationstreiber sei. Ein Aufreger für viele Wirtschaftsliberale. Doch bei Umweltregulierungen hat sie recht

Die Porter-Hypothese gibt es aber auch in einer noch stärkeren Version. Die besagt, dass Unternehmen durch die Verbote langfristig sogar produktiver werden. Die Mehrausgaben, die Firmen entstehen, werden dann durch die Profite durch Innovationen über einen längeren Zeitraum wettgemacht. Dann gäbe es sogar einen doppelten Gewinn der Verbote – für die Umwelt und die Unternehmen.

Wenn schon die Propagandisten und Feinbilderschaffer nicht differenziert denken, beweisen wir denen doch, dass "wir bildungsferne Schicht der Sozialschmarotzer" dazu in der Lage sind  :cool:
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Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Vermögensfreibetrag und Auto?
« Letzter Beitrag von feuerland am Heute um 01:19:54 »
Hallo, bin durch Zufall auf dieses Informative Forum/Website gestossen und grad etwas verwirrt

1. Lande demnächst auf Harz4. Da ich sehr ländlich wohne und hier kein ÖV fährt (dafür ist die Miete super günstig) habe ich mir ein Auto gekauft (Wert ca. 7000€). Habe beim Jobcenter angefragt. Mir wurde schriftlich mitgeteilt, dass der Vermögensfreibetrag wie folgt ist:

150€ pro Lebensjahr plus 750€ pauschal (inkl. Wert des Fahrzeuges!!!)

Hier auf der Website https://www.gegen-hartz.de/hartz-iv-und-auto#Was_gilt_beim_Jobcenter_als_Vermoegen verstehe ich die Aussage aber anders:

Nur wenn das gesamte verwertbare Vermögen des Antragstellers abzüglich des Betrages von 7.500 Euro für ein angemessenes Auto den Vermögensfreibetrag übersteigt, gewährt das Jobcenter keine Leistungen. Volljährige haben einen Grundfreibetrag von 150 EUR pro Lebensjahr.

Mit 45 Jahren, darf ich also 150€ x 45J. =6750€ + 750€ pauschal = 7500€ haben PLUS das Fahrzeug (Wert ca. 7000€).

Verstehe ich das falsch, oder die Leute beim Jobcenter?

2. Weiss jemand wann das Bürgergeld kommt und was die ändern wird?

3. Aktuell sind die Vermögensfreibeträge bis Ende März 22 ja noch erhöht, oder? Was heisst das genau?

Danke für eure geschätzte Hilfe :)
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