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Autor Thema: Vier-Jahres-Tief: Arbeitslosigkeit in Frankreich sinkt unter 10 Prozent  (Gelesen 921 mal)

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Offline Meck

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Die Arbeitslosigkeit in Frankreich ist so niedrig wie seit vier Jahren nicht mehr. Präsident Hollande hat seine politische Zukunft von der Entwicklung der Arbeitslosenzahl abhängig gemacht.

Zum ersten Mal seit Jahren sind in Frankreich wieder weniger als zehn Prozent aller Erwerbstätigen arbeitslos. Im zweiten Quartal 2016 ging sie im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Punkte auf 9,9 Prozent zurück, teilte das französische Statistikamt Insee mit. Das ist der niedrigste Wert seit 2012. Premierminister Manuel Valls sprach von "guten Zahlen". Die Bemühungen zur Senkung der Arbeitslosigkeit würden fortgesetzt, sagte er.


-->> http://www.spiegel.de/wirtschaft/frankreich-arbeitslosigkeit-sinkt-unter-zehn-prozent-a-1108309.html

Offline Meck

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Frankreich: Arbeitslosigkeit geht nur leicht zurück
« Antwort #1 am: 25. März 2017, 11:40:36 »
In Frankreich ist die Arbeitslosigkeit im Februar schwächer gesunken als erwartet. Nach Daten des französischen Arbeitsministeriums vom Freitag sank die Zahl der Arbeitslosen um 3500 auf 3,464 Millionen Menschen. Volkswirte hatten mit einem Rückgang um 10 000 Arbeitslose gerechnet.

Die Arbeitslosigkeit in Frankreich ist im internationalen Vergleich recht hoch. Verglichen mit dem sehr robusten deutschen Arbeitsmarkt, ist die Lage in Frankreich deutlich schlechter. Allerdings war die Arbeitslosigkeit im Jahr 2016 erstmals seit neun Jahren gefallen. Der 2012 ins Amt gekommene Staatschef Francois Hollande konnte damit erst zum Ende seiner Amtszeit sein Versprechen wahr machen und den Negativtrend umkehren.


-->> http://www.t-online.de/finanzen/id_80722710/wirtschaft-frankreich-arbeitslosigkeit-geht-nur-leicht-zurueck.html

Offline Meck

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Emmanuel Macron: Deutsche Hartz-IV-Gesetze für Frankreich kein Modell
« Antwort #2 am: 21. April 2017, 03:46:26 »
Knapp eine Woche vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich hat sich der unabhängige Kandidat Emmanuel Macron zu möglichen Arbeitsmarktreformen am Beispiel Deutschlands geäußert. Er orientiere sich am deutschen Modell, indem er "dem Dialog der Sozialpartner mehr Gewicht zumesse", sagte Macron in Interviews mit deutschen und französischen Zeitungen (Dienstagsausgaben). Reformen nach dem Vorbild der Hartz-IV-Gesetze lehnte er aber ab.

Was das Arbeitslosengeld betreffe, werde er der deutschen Logik nicht folgen, sagte der ehemalige Wirtschaftsminister Macron den Zeitungen der Funke Mediengruppe und der französischen Zeitung "Ouest-France". Eine Senkung der Leistungen komme für ihn nicht in Frage.


-->> http://www.stern.de/news/macron--deutsche-hartz-iv-gesetze-fuer-frankreich-kein-modell-7415372.html

Offline Meck

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Es ist ein willkommener Auftakt für die Amtszeit des neuen Präsidenten Macron: Die Arbeitslosigkeit in Frankreich gibt überraschend stark nach und sinkt auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren. Eine andere Statistik dämpft die Euphorie jedoch ein wenig.

Trotz der zuletzt vergleichsweise schwachen Konjunkturerholung ist die Arbeitslosigkeit in Frankreich im ersten Quartal 2017 merklich gesunken. Der Rückgang auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren ist für den neugewählten Staatspräsidenten Emmanuel Macron ein willkommener Einstand. Wie die Statistikbehörde meldete, sank die Arbeitslosenquote auf 9,6 Prozent von 10,0 Prozent im Schlussquartal 2016. Damit liegt die Quote zum ersten Mal seit fünf Jahren unter 10 Prozent.


-->> http://www.n-tv.de/wirtschaft/Arbeitslosigkeit-in-Frankreich-sinkt-deutlich-article19848260.html

Offline Planloser

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Habe ich das richtig verstanden, jetzt senkt Frankreich seine Standards weil Deutschland seine Exporte nicht aufgeben will? Irgendwie beunruhigt mich das Ganze sehr stark. Das Strohfeuer kenne ich doch auch aus GB nach dem Brexit als angekündigt wurde massive Subventionen zu verbreiten. Könnte der Anfang von einer Abwärtsspirale sein wenn Deutschland noch anfängt seine Probleme als Lösungen zu bezeichnen und ebenfalls anfängt zu exportieren:

https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-die-export-wippe-100.html
Die Arbeit verschwindet – das will kein Politiker seinen Wählern erzählen. Stattdessen hat sich die Politik drei Pseudotheorien ausgedacht, um diese Entwicklung zu erklären. Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind für Jeremy Rifkin absurd.