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Autor Thema: 18 Monate Haft auf Bewährung: Beamter zweigte 60.142 Euro bei Arbeitsagentur ab  (Gelesen 640 mal)

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Offline Meck

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  • Schleswig - Holstein
Das Amtsgericht hat einen 50-jährigen Beamten der Bundesagentur für Arbeit wegen Untreue und Computerbetrug zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Der Beamte hat in 35 Fällen Geld auf sein Privatkonto abgezweigt - insgesamt 60.142 Euro.

Beim ersten Mal war es ein kaputtes Auto, das zu einem finanziellen Engpass geführt hatte. Da hat sich der 50-jährige Familienvater, seit 30 Jahren Sachbearbeiter bei der Bundesagentur für Arbeit in Bonn, kurzerhand bei seinem Arbeitgeber bedient: Eine Sonderzahlung über 1588 Euro wurde angeordnet, ein Beleg erstellt und zur Zentrale nach Nürnberg geschickt. Überprüft hat es keiner. So wurde über zwei Jahre nicht entdeckt, dass sich der Beamte – mit Zugriff auf die elektronischen Kundendaten – in 35 Fällen Geldbeträge auf sein Privatkonto angewiesen hatte. Als die Sache im Herbst 2015 aufflog, waren es genau 60 142 Euro.


-->> http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Beamter-zweigte-60.142-Euro-bei-der-Arbeitsagentur-Bonn-ab-article3646073.html

Offline MichaK

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Re: 18 Monate Haft auf Bewährung:
« Antwort #1 am: 10. September 2017, 12:15:19 »
Eine Sonderzahlung über 1588 Euro wurde angeordnet, ein Beleg erstellt und zur Zentrale nach Nürnberg geschickt. Überprüft hat es keiner. ....Als die Sache im Herbst 2015 aufflog, waren es genau 60 142 Euro.[/b]

tja, da hat Einer gedacht, was die Bosse und Politiker können, kann ich schon lange  :lol:
„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.“
Karl Marx (MEW 3/46)

Gast42062

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Das dumme ist nur die einen machen es legal und der hier nicht, ob er noch als Beamter wirken darf mit 18 Monaten Bewährung ?

seit Dezember 2015 vom Dienst suspendiert, den Beamtenstatus zu retten, den er bei einer Verurteilung ab einem Jahr Haft automatisch verliert. Hassel hatte auf elf Monate Haft mit Bewährung plädiert.

Das kam für das Schöffengericht am Ende nicht infrage, trotz Geständnis, Reue oder schnellem Prozess: „Als Amtsträger haben Sie das Vertrauen missbraucht“, hieß es im Urteil. Er habe nicht nur seinen Arbeitgeber betrogen, „sondern uns alle geschädigt“. Wenn es bei dem Schuldspruch bleiben sollte – das Urteil ist noch nicht rechtskräftig – verliert der 50-Jährige auch sämtliche Pensionsansprüche.


http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Beamter-zweigte-60.142-Euro-bei-der-Arbeitsagentur-Bonn-ab-article3646073.html