Der Skandal um die gescheiterte ARD-Vorsitzende Patricia Schlesinger hat den Blick auf die Krise der Öffentlich-Rechtlichen freigelegt. Diese besteht aus vielen ineinandergreifenden Elementen. Eines davon ist der Umgang mit Geld.
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/krise-der-oeffentlich-rechtlichen-finanzen/
Patricia Schlesinger will monatlich 18.300 Euro: Das öffentlich-rechtliche Ruhegeld wird zur Charakterfrage
Die frühere RBB-Intendantin klagt auf Zahlung des Ruhegelds. Was das öffentlich-rechtliche System braucht: ein Ende des Selbstbedienungssystems.
Das Thema wird das Empörungsstadium vielleicht nie wieder verlassen. Die gekündigte Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), Patricia Schlesinger, klagt vor dem Landgericht Berlin auf Zahlung eines monatlichen Ruhegeldes von 18.384 Euro.
Schon wurde ausgerechnet, dass dieses Ruhegeld die Rente von Bundeskanzlerin Angela Merkel weit übersteigen wird.
Patricia Schlesinger hat das ,,Ruhegeld" nicht erfunden. Es ist gängige Praxis beim MDR, beim NDR, beim ZDF. Es setzt sich in seiner jeweiligen Höhe aus mehreren Faktoren zusammen, es reflektiert das Verständnis öffentlich-rechtlicher Beschäftigter: in der aktiven Zeit bezahlt werden wie in der freien Wirtschaft und im Alter versorgt werden wie Beamte.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/patricia-schlesinger-will-18300-euro-das-offentlich-rechtliche-ruhegeld-wird-zur-charakterfrage-9421193.html?dicbo=v2-0mwfwrq
Dann sag nochmal einer, dass ehemalige Bundeskanzler eine gute Pension bekommen, wenn sogar schon Intendanten mehr bekommen. Dann wird es wohl Zeit die Pension kräftig anzuheben.
Zitat von: AlterGaul am 27. Februar 2023, 21:47:30Dann sag nochmal einer, dass ehemalige Bundeskanzler eine gute Pension bekommen, wenn sogar schon Intendanten mehr bekommen. Dann wird es wohl Zeit die Pension kräftig anzuheben.
bei den öffentlich rechtlichen Sparkassen wird das ähnlich sein.
Wie viel verdient man als Vorstand einer Sparkasse?
Rund 3,8 Prozent der Geschäftsführer verdienen laut der Untersuchung mehr als 500.000 Euro im Jahr, 17 Prozent verdienen mehr als 300.000 Euro, 40,7 Prozent liegen zwischen 150.000 und 300.000 Euro, und 42,3 Prozent erhalten weniger als 150.000 Euro im Jahr.
auch nicht schlecht das wird kein JC Chef verdienen.
Thema des Tages
LG Berlin I – Patricia Schlesinger: Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin erhob vor dem Landgericht Berlin I Anklage gegen die ehemalige Intendantin des RBB, Patricia Schlesinger, sowie gegen drei weitere Führungskräfte.
Ihnen werden Untreue und Betrug in der Zeit zwischen Januar 2018 und Juli 2022 vorgeworfen. Unter anderem sollen sie den Verwaltungsrat des RBB gezielt umgangen haben, um Mitgliedern der Geschäftsleitung "variable Vergütungsanteile" in Höhe von insgesamt 933.505 Euro zu zahlen.
Weiterhin habe Schlesinger einen Mitarbeiter in den Vorruhestand geschickt, obwohl dieser hätte weiterbeschäftigt werden können, was einen Schaden von 662.605 Euro verursachte. Hinzu kommen kleinere Schäden wie die Erstattung von zehn privaten Abendessen ohne dienstlichen Anlass im Wert von insgesamt rund 4.871 Euro.
https://www.lto.de/recht/presseschau/p/presseschau-2025-12-12-schlesinger-untreue-betrug-anklage-uni-viertelparitaet-hochschulgesetz-arbeitszeit-associates
Wann hören die Trickserien mit Geldern der öffentlichen rechtlichen Kassen endlich auf. ?
Zitat von: Rotti am 12. Dezember 2025, 16:19:32Wann hören die Trickserien mit Geldern der öffentlichen rechtlichen Kassen endlich auf. ?
Die werden solange weitergehen wie der deutsche Michel ohne zu murren weiter zahlt, also ewig.