Ich arbeite nunmehr einige Jahre in einer sozialversicherten Beschäftigung. Habe dort so viel erlebt, was mich kaputt gemacht hat, von Mobbing, Stalking, Kriminelle usw.
Meine Hoffung war, dass man eine bessere Chance auf eine neue Wohnung hätte, da es dort einen enormen Lärm und Psychoterror gibt, leider hat das nicht funktioniert. Ich komme auch so nicht aus dieser Wohnumgebung raus.Nun wurde ich sogar wieder zurück zu den Stalkern versetzt.
Ich könnte einen Minijob bekommen, wie sieht es aus, wenn ich die andere Stelle kündige um wenigstens da raus zu kommen, bekomme ich dann trotz des Minijobs eine Sperre beim Alg 1?
Du meinst, du willst selbst kündigen, ALGI beantragen und einen Minijob aufnehmen? Ja, das gibt eine Sperre.
Du kannst die Sperre vermeiden, wenn du nachweisen kannst, dass dir die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht zumutbar war. Mobbing und psychische Belastung sind anerkannte Gründe. Gehe zu deinem Hausarzt oder Psychotherapeuten. Erkläre die Situation (Mobbing, Stalking, psychischer Stress). Wenn der Arzt dir bescheinigt, dass du die Kündigung aus gesundheitlichen Gründen vornehmen musst, wird die Sperrzeit oft fallen gelassen.
Sprich mit deinem Sachbearbeiter bei der Arbeitsagentur, bevor du unterschreibst. Erkläre die gesundheitliche Notwendigkeit. Wenn du dann im ALG-1-Bezug bist und den Minijob ausübst darfst du bis zu 165 € pro Monat anrechnungsfrei dazuverdienen. Alles, was darüber hinausgeht, wird von deinem ALG 1 abgezogen. Du musst unter 15 Stunden pro Woche bleiben, sonst giltst du nicht mehr als arbeitslos und verlierst den Anspruch auf ALG 1 komplett.
Zitat von: Frosti am 12. März 2026, 11:51:03Ich könnte einen Minijob bekommen, wie sieht es aus, wenn ich die andere Stelle kündige um wenigstens da raus zu kommen, bekomme ich dann trotz des Minijobs eine Sperre beim Alg 1?
3 Monate sind dir sicher oder du hast Gründe und Beweise für deine Kündigung Arbeitswillig bist du ja.