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Aktuelles zum Bürgergeld => Aktuelle Nachrichten => Thema gestartet von: selbiger am 18. Juni 2026, 06:46:26

Titel: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: selbiger am 18. Juni 2026, 06:46:26
Wer Bürgergeld bezieht oder auf die neue Grundsicherung angewiesen ist, bekommt 563 Euro monatlich, und der Bundesinnenminister findet, das ist zu viel.

https://www.gegen-hartz.de/news/bundesinnenminister-dobrindt-will-regelsatz-der-grundsicherung-kuerzen-und-verdient-selbst-30-000-euro

jaaa..das liebe dummrind.. :clever:

zitat....Regelsatz wird nach festem Schlüssel berechnet....das glaube ich eher wenig..wenn das so währe hätte der rs..länsgt angepasst werden müssen..statdessen wird eine nullrunde nach der anderen gefahren.. :teuflisch:
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: chrisi01 am 18. Juni 2026, 09:21:09
Der RS müsste durch die Inflation steigen.
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: selbiger am 18. Juni 2026, 10:43:10
Zitat von: chrisi01 am 18. Juni 2026, 09:21:09Der RS müsste durch die Inflation steigen.

das hätte dieser schon längst..und nicht wie im artikel noch suggeriert wird das dieser gekürzt werden hätte müssen..ich weis nict was manche für zeugs nehmen..alles ist und wird teuer..aber der rs soll gekürzt werden.. :wand:
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: hko am 18. Juni 2026, 11:15:50
Offenbar hat Dobrindt eine völlig neue soziale Schieflage entdeckt: Die wahre Problemgruppe dieses Landes sind nicht etwa Menschen mit Regelsatz, sondern die unterbezahlten Abgeordneten und Minister. Wie sollen die denn überleben, wenn die Inflation ihre 10.000‑ bis 30.000‑Euro‑Bezüge ,,auffrisst"? Da bricht ja fast schon Mitleid aus.

Die Regelsätze dagegen? Die wurden wegen der Inflation angehoben – ein unhaltbarer Zustand! Da muss man natürlich sofort kürzen, damit wieder klar ist, wer in Deutschland den Gürtel enger zu schnallen hat.

Gleichzeitig erfindet man munter neue ,,Sondervermögen", weil das Wort ,,Sonderschulden" zu ehrlich wäre. Aber selbst diese kreative Buchhaltung scheint langsam an ihre Grenzen zu stoßen.

Und wie löst man das Problem? Natürlich, indem man bei denen spart, die am wenigsten haben und am wenigsten Einfluss besitzen. Das nennt man dann ,,verantwortungsvolle Politik".

Gruß hko
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: Dwight Manfredi am 18. Juni 2026, 13:40:08
Zitat von: chrisi01 am 18. Juni 2026, 09:21:09Der RS müsste durch die Inflation steigen.

Bei der Einführung des Bürgergelds wurde das Gesetz so reformiert, dass die Inflation schneller berücksichtigt wird. Zum 1. Januar 2024 stieg der Regelsatz deshalb sehr stark um rund 12 Prozent (von 502 Euro auf 563 Euro). Damit wurde die damals extrem hohe Inflation quasi ,,im Voraus" ausgeglichen.

Weil die Inflation danach (Ende 2024 und 2025) deutlich schwächer ausfiel als vom Berechnungsmodell prognostiziert, war der Regelsatz rechnerisch gesehen ,,zu hoch" angesetzt. Rein rechnerisch hätte der Satz für das aktuelle Jahr sogar leicht sinken müssen (auf ca. 557 Euro).

Da das Gesetz aber vorschreibt, dass der Regelsatz nicht gekürzt werden darf (sogenannter Besitzschutz nach § 28a Abs. 5 SGB XII), bleibt das Geld bei genau 563 Euro stehen.

Die aktuelle Inflation wird mathematisch erst dann wieder zu einer Erhöhung führen, wenn die Preissteigerungen den Puffer aus dem Jahr 2024 rechnerisch komplett eingeholt haben.

Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: oldtom am 18. Juni 2026, 14:22:02
Zitat von: Dwight Manfredi am 18. Juni 2026, 13:40:08
Zitat von: chrisi01 am 18. Juni 2026, 09:21:09Der RS müsste durch die Inflation steigen.

Bei der Einführung des Bürgergelds wurde das Gesetz so reformiert, dass die Inflation schneller berücksichtigt wird. Zum 1. Januar 2024 stieg der Regelsatz deshalb sehr stark um rund 12 Prozent (von 502 Euro auf 563 Euro). Damit wurde die damals extrem hohe Inflation quasi ,,im Voraus" ausgeglichen.

Weil die Inflation danach (Ende 2024 und 2025) deutlich schwächer ausfiel als vom Berechnungsmodell prognostiziert, war der Regelsatz rechnerisch gesehen ,,zu hoch" angesetzt. Rein rechnerisch hätte der Satz für das aktuelle Jahr sogar leicht sinken müssen (auf ca. 557 Euro).

Da das Gesetz aber vorschreibt, dass der Regelsatz nicht gekürzt werden darf (sogenannter Besitzschutz nach § 28a Abs. 5 SGB XII), bleibt das Geld bei genau 563 Euro stehen.

Die aktuelle Inflation wird mathematisch erst dann wieder zu einer Erhöhung führen, wenn die Preissteigerungen den Puffer aus dem Jahr 2024 rechnerisch komplett eingeholt haben.


Das liest man immerwieder - aber wo kommt das her ?

1. Die kumulierte Inflation 2022 → 2026
Ich nehme die offiziellen Jahreswerte (gerundet, aber realistisch):

2022: ca. 7,9 %

2023: ca. 5,9 %

2024: ca. 2,3 %

2025: ca. 2,0 %

2026 (bisher): ca. 2,5 % (Hochrechnung bis Mitte 2026)

Jetzt kumulieren wir das — also nicht addieren, sondern aufeinander anwenden.


Rechnen wir das durch:

2022 → 2023: 1,079

2023 → 2024: 1,079 × 1,059 = 1,143

2024 → 2025: 1,143 × 1,023 = 1,169

2025 → 2026: 1,169 × 1,020 = 1,192

Mitte 2026: 1,192 × 1,025 ≈ 1,222

 2. Ergebnis: Kaufkraftverlust 2022 → 2026
 1 € aus 2022 entspricht heute (2026) etwa 1,22 €.

Oder anders gesagt:

 Der Euro hat seit 2022 rund 22 % Kaufkraft verloren.

Das ist die Zahl, die man im Alltag spürt — nicht die Monatswerte.

Also um heute das gleiche zu kaufen wie 2022 mit 502€ brauche ich jetzt 612€
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: peter_m am 18. Juni 2026, 14:31:30
Das meiste ist grundsätzlich richtig.
Allerdings sind Deine Zahlen jeweils um 1 Jahr verschoben.
Die 7,9% aus 2022 sind die Preiserhöhung in 2022 gegenüber 2021 usw.
Damit ist der Aufsatzpunkt für Deine 22,2% Inflation nicht die 502 Euro aus 2022, sondern die 446 Euro aus 2021.

Und heute musst Du für Güter, die in 2021 446 Euro gekostet haben, 545 Euro ausgeben.
Und der Regelsatz liegt bei 563 EUR. Also nach Deinen Zahlen 18 Euro zu hoch.

Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: selbiger am 18. Juni 2026, 15:05:08
ja dieses hin und her gerechne..solange bg,rentner usw. den cent drei mal umdrehen müssen..ist der rs eindeutig zu niedrig..kurz und bündig..will ich also keine rs erhöhungen..muss ich an der preisschraube drehen..denn wird das auch was..
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: oldtom am 18. Juni 2026, 15:07:10
Ach sooooo, du meinst die erhöhung von 2021 auf 2022 war zu hoch...?

Da wurde aber die Berechnungsmethode geändert... Bis 2022 wurde der Regelsatz so berechnet:

70 % Preisentwicklung,30 % Lohnentwicklung plus EVS‑Daten (Verbrauchsstatistik) und die war schon uralt...

Am 1. Januar 2022 war die inflationsrate 6,9 %, der Regelsatz 502,-€ richtig?
Am 1. Januar 2023 entspräche das 537 € ,5,9% inflation in dem Jahr..
Am 1. Januar 2024 entspräche das 568 €  2,2% inflation im Jahr...
Am 1. Januar 2025 entspräche das 580 €  2,2% inflation im Jahr..
Am 1. Januar 2026 entspräche das 592 €  2,5% inflation im Prognose
Am 1. Januar 2027 entspräche das 606 €  xx% inflation im Jahr
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: hko am 18. Juni 2026, 15:22:02
Wird besonders gerne von unseren Politikern unterschlagen:

Für die Berechnung der offiziellen Inflationsrate wird ein Warenkorb 1 verwendet, der den durchschnittlichen Konsum aller Haushalte abbildet.
Dieser unterscheidet sich jedoch massiv von dem Warenkorb 2, der für die Bedarfsberechnung von Leistungsberechtigten (Bürgergeld) zugrunde liegt.

Würde man für die Inflationsberechnung den Warenkorb 2 verwenden – also den realen Verbrauch armer Haushalte –, lägen die Inflationsraten deutlich höher.

Kumulative Inflation 2022 bis 2025:

Warenkorb 1 (Durchschnittshaushalt): 16,9 %

Warenkorb 2 (Bürgergeld‑Haushalte): 19,2 %

Gruß hko

Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: Sheherazade am 18. Juni 2026, 15:45:07
Zitat von: hko am 18. Juni 2026, 15:22:02Für die Berechnung der offiziellen Inflationsrate wird ein Warenkorb 1 verwendet, der den durchschnittlichen Konsum aller Haushalte abbildet.
Dieser unterscheidet sich jedoch massiv von dem Warenkorb 2, der für die Bedarfsberechnung von Leistungsberechtigten (Bürgergeld) zugrunde liegt.

Bist du mal so nett und erläuterst du näher? Ich kann keinen Warenkorb speziell für Bürgergeldempfänger finden.

Der Hauptwarenkorb zeigt die offizielle Gesamtinflation (inkl. Miete, Autos, Möbel). Der Mikro- oder Mini-Warenkorb zeigt oft eine stärkere Teuerung, was der gefühlten Inflation der Konsumenten näherkommt.

Warenkorb 1 (alter Korb/altes Basisjahr): Repräsentiert das Konsumverhalten und die Gewichtung der Ausgaben aus der Vergangenheit (z. B. Basisjahr 2020).
Warenkorb 2 (neuer Korb/neues Basisjahr): Repräsentiert das aktuelle Konsumverhalten (z. B. Basisjahr 2025/2026).

Unterschied: Ändert sich die Gewichtung eines Produkts oder kommt ein neues Produkt hinzu, führt dies oft zu einer leicht abweichenden Inflationsrate, da aktuelle Ausgaben anders gewichtet werden.
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: oldtom am 18. Juni 2026, 16:23:04
| Produkt | 2021 | 2026 | Veränderung |
| ---     | ---  | ---  | --- |
| Paprika (kg) | 3,49 € | 5,99 € | **+72 %** |
| Tomaten (kg) | 2,79 € | 4,49 € | **+61 %** |
| Zucchini(kg) | 1,99 € | 3,29 € | **+65 %** |
| Brokkoli (kg)| 2,29 € | 3,99 € | **+74 %** |
| Möhren  (kg) | 0,99 € | 1,49 € | **+50 %** |
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: GoetzB am 18. Juni 2026, 17:04:24
Der hat auch - damals mit seiner Kollegin Frau Reichelt dafür gesorgt, das die Regelungen zur neuen Grundverunsicherung noch mal verschärft wurden. (Kürzung auf 0, wenn man beim Zwangsvorstellungsgespräch den Arbeitgeber nicht in den Arsch kriecht) Drastisch ausgedrückt.
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: hko am 18. Juni 2026, 17:19:02
Zitat von: Sheherazade am 18. Juni 2026, 15:45:07Bist du mal so nett und erläuterst du näher? Ich kann keinen Warenkorb speziell für Bürgergeldempfänger finden.
Warenkorb 1 enthält viele Posten, die arme Haushalte kaum oder gar nicht konsumieren

Reisen, Hotels
Restaurantbesuche
Autos, Elektronik
Freizeit, Kultur
Versicherungen
Dienstleistungen

Warenkorb 2 (Regelsatz) – realistisch für arme Haushalte
Der Warenkorb für die Regelsatzberechnung basiert auf:

Lebensmitteln
Strom
Heizung
Kleidung
ÖPNV
Körperpflege
Haushaltsenergie
Kommunikation

Dieser Warenkorb ist realistisch, weil er auf den tatsächlichen Ausgaben der unteren 20 % der Haushalte basiert. Und gerade die Lebensmittelpreise sind teilweise extrem gestiegen.

Gruß hko
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: Joschua am 18. Juni 2026, 17:20:48
Zitat von: GoetzB am 18. Juni 2026, 17:04:24Der hat auch - damals mit seiner Kollegin Frau Reichelt dafür gesorgt, das die Regelungen zur neuen Grundverunsicherung noch mal verschärft wurden. (Kürzung auf 0, wenn man beim Zwangsvorstellungsgespräch den Arbeitgeber nicht in den Arsch kriecht) Drastisch ausgedrückt.
Ach GötzB - was hast du schwere Probleme mit dem JC und Politik. Kurzer Tip von mir- melde dich ab.
Dann hast du herrliche Ruhe  :lachen:
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: selbiger am 18. Juni 2026, 17:57:13
Zitat von: Joschua am 18. Juni 2026, 17:20:48melde dich ab.

wenn er das nötige kleingeld hätte täte er das bestimmt längst..wie soviele andere auch..aber durch abmelden lösen sich die probleme bestimmt nicht..das weist du doch oder..??
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: Joschua am 18. Juni 2026, 18:04:44
Zitat von: selbiger am 18. Juni 2026, 17:57:13wenn er das nötige kleingeld hätte täte e
"Shit happens" - würde Forrest Gump Sagen...
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: Sheherazade am 18. Juni 2026, 18:16:05
Zitat von: hko am 18. Juni 2026, 17:19:02Warenkorb 1 enthält viele Posten, die arme Haushalte kaum oder gar nicht konsumieren

Reisen, Hotels
Restaurantbesuche
Autos, Elektronik
Freizeit, Kultur
Versicherungen
Dienstleistungen

Warenkorb 2 (Regelsatz) – realistisch für arme Haushalte
Der Warenkorb für die Regelsatzberechnung basiert auf:

Lebensmitteln
Strom
Heizung
Kleidung
ÖPNV
Körperpflege
Haushaltsenergie
Kommunikation

Dieser Warenkorb ist realistisch, weil er auf den tatsächlichen Ausgaben der unteren 20 % der Haushalte basiert. Und gerade die Lebensmittelpreise sind teilweise extrem gestiegen.

Wo steht denn diese Aufteilung in Warenkorb 1 (für die gesamte Bevölkerung) und Warenkorb 2 (für Bürgergeldbeziehende), hast du da mal einen Quellenlink? Wieso konsumieren nach deiner Einteilung die oberen 80% mit dem Warenkorb 1 weder Lebensmittel noch Strom oder Kleidung etc.?

Kann es sein, dass du dich da einfach verrennst, weil es tatsächlich (wie ich oben schon schrieb) nur einen Gesamtwarenkorb gibt, der allerdings zu statistischen Zwecken aufgeteilt wird, z. B. in Österreich in Mini- (wöchentlicher Einkauf) und Mikrowarenkorb (täglicher Einkauf)?

Mikro- und Miniwarenkorb sind statistische Spezialwarenkörbe zur Messung der Inflation. Sie bilden das tatsächliche Preisempfinden der Bevölkerung besser ab als der klassische Verbraucherpreisindex.
Mikrowarenkorb: Beinhaltet ca. 20 Güter, die täglich gekauft werden (z. B. frische Lebensmittel, Zeitungen, Kaffee).
Miniwarenkorb: Beinhaltet ca. 60 Güter, die für den wöchentlichen Einkauf typisch sind (z. B. zusätzlich Hygieneartikel, Treibstoff, Restaurantbesuche).
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: hko am 18. Juni 2026, 18:39:35
Sheherazade,
Ich hatte es mir wohl zu einfach gemacht:
Warenkorb 1 = VPI‑Warenkorb (für die Inflation), basiert auf rund 700 Gütern und Dienstleistungen.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/_inhalt.html

Warenkorb 2 = EVS‑Warenkorb der unteren 20 % (für den Regelsatz), ist aus der EVS (Einkommens‑ und Verbrauchsstichprobe) der unteren 20 % der Haushalte abgeleitet.
https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Soziale-Sicherung/Grundsicherung/regelsaetze.html

Die kompletten Listen sind so umfangreich, dass ich sie hier nicht einfüge.
Deine Frage nach den Lebensmitteln im Warenkorb 1: natürlich auch drin, aber nur gering gewichtet.

Gruß hko
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: Thomas69 am 18. Juni 2026, 19:58:05
Wie wäre es den wenn die Bezüge der Minister und Konsorten in Zukunft auf Bürgergeld Niveau gesenkt werden oder noch besser, Bezahlung nach Leistung.
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: Bundspecht am 19. Juni 2026, 10:02:29
:offtopic:

Und weg ist Dagmar81/Joschua.... :grins:

Mal sehen wie lange es dauert bis "es" sich hier wieder mit anderem Namen anmeldet .....
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: selbiger am 19. Juni 2026, 10:51:36
Zitat von: Bundspecht am 19. Juni 2026, 10:02:29:offtopic:

Und weg ist Dagmar81/Joschua.... :grins:

Mal sehen wie lange es dauert bis "es" sich hier wieder mit anderem Namen anmeldet .....

eigentlich schon peinlich sich immer wieder neu anzumelden..nur um stimmung zu machen.. :wand: da müste man sich doch langsam blöd vorkommen..allein die nicht akzeptanz das man zu recht nicht erwünscht ist zeigt des geistes kindes.. :cool:
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: Fettnäpfchen am 19. Juni 2026, 11:20:17
 :flag:

Die Warenkorbmethode gibt es schon lange nicht mehr.
Da konnte man nicht so viel raus streichen wie gewollt.
Deswegen nahm man die Statistikmethode.

https://de.wikipedia.org/wiki/Regelbedarfsermittlungsgesetz
Da steht alles drin auch so was:
ZitatDie regelmäßige Anpassung der Regelbedarfe an die geänderten Verhältnisse ist nicht im RBEG geregelt, sondern in § 28a SGB XII, auf den auch § 20 Abs. 5 Satz 1 SGB II verweist. Dabei werden demnach in einem Mischindex zu 70 % die Preisentwicklung und zu 30 % die Entwicklung der Nettolöhne und -gehälter zu Grunde gelegt. Die Anpassung erfolgt zum 1. Januar eines jeden Jahres, und sie ist im vorhergehenden November im Bundesgesetzblatt zu verkünden
oder
ZitatFür die Fortschreibung der Regelbedarfsstufen wird vom Statistischen Bundesamt ein spezieller Preisindex gebildet. Dieser berücksichtigt ausschließlich die Preisentwicklung der regelbedarfsrelevanten Güter und Dienstleistungen. Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Entscheidung vom 9. September 2014 diesen Mechanismus bestätigt.[20] Die Höhe der Regelbedarfe für das jeweils folgende Kalenderjahr gibt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) nach den sich aus einer Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung ergebenden Höhen bis zum 1. November eines Jahres im Bundesgesetzblatt bekannt.

Besonders die Kritik ziemlich am Ende finde ich lesenswert.

MfG FN
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: Sheherazade am 19. Juni 2026, 11:52:43
Zitat von: Fettnäpfchen am 19. Juni 2026, 11:20:17Die Warenkorbmethode gibt es schon lange nicht mehr.

Danke, deshalb war ich wohl maximal verwirrt.
Titel: Aw: Dobrindt will Regelsatz der Grundsicherung kürzen und verdient 30.000 euro
Beitrag von: Kopfbahnhof am 19. Juni 2026, 16:25:20
Zitat von: selbiger am 19. Juni 2026, 10:51:36eigentlich schon peinlich sich immer wieder neu anzumelden
Aber auch für die Betreiber vom Forum, die dem Treiben so lange zusehen.

Zitat von: Fettnäpfchen am 19. Juni 2026, 11:20:17Da konnte man nicht so viel raus streichen wie gewollt.

Eben, so sucht man nach neuen perfiden Tricks, irgendetwas zu kürzen.
Allein die Idee von Dobrint ist sowas von hinterhältig!

Warum redet man nicht von Kürzungen bei der Ukraine??
Da werden immer mehr Milliarden reingeballert und hier wird einem noch nicht mal ein Minimum an Existenz gegönnt?