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Aktuelles zum Bürgergeld => Aktuelle Nachrichten => Thema gestartet von: selbiger am 25. Juni 2026, 13:45:21

Titel: Wer Nachweise zu spät einreicht, riskiert hohe Rückforderungen
Beitrag von: selbiger am 25. Juni 2026, 13:45:21
Mit der Umstellung vom Bürgergeld auf das Grundsicherungsgeld verschärfen sich ab dem 1. Juli 2026 wichtige Regeln für Leistungsbeziehende. Besonders betroffen sind Menschen, deren Leistungen nur vorläufig bewilligt wurden. Für sie kann eine verspätete oder unvollständige Abgabe von Unterlagen künftig erhebliche finanzielle Folgen haben.

https://www.gegen-hartz.de/news/neue-grundsicherung-ab-1-juli-wer-nachweise-zu-spaet-einreicht-riskiert-hohe-rueckforderungen

einfach nur noch wiederlich..nehmen die denn faktisch auch keine rücksicht auf menschen die irgendwie beeinträchtigt sind..?
Titel: Aw: Wer Nachweise zu spät einreicht, riskiert hohe Rückforderungen
Beitrag von: Sheherazade am 25. Juni 2026, 14:03:12
Zitat von: selbiger am 25. Juni 2026, 13:45:21nehmen die denn faktisch auch keine rücksicht auf menschen die irgendwie beeinträchtigt sind..?

Irgendwie beeinträchtigt durch was?
Titel: Aw: Wer Nachweise zu spät einreicht, riskiert hohe Rückforderungen
Beitrag von: selbiger am 25. Juni 2026, 16:07:00
Zitat von: Sheherazade am 25. Juni 2026, 14:03:12Irgendwie beeinträchtigt durch was?

ich bitte dich..denk doch mal nach..was könnte denn wohl beeinträchtigt bedeuten..ist dir dieser ausduck nicht geläufig.?ich weis das du dieses vorgehen rechtfertigen möchtest..
Titel: Aw: Wer Nachweise zu spät einreicht, riskiert hohe Rückforderungen
Beitrag von: Sheherazade am 25. Juni 2026, 16:26:24
Zitat von: selbiger am 25. Juni 2026, 16:07:00was könnte denn wohl beeinträchtigt bedeuten

Keine Ahnung, in diesem Zusammenhang wohl kaum eine geistige Beeinträchtigung, denn hauptsächlich sind Selbstständige davon betroffen. Und körperliche Beeinträchtigungen dürften keine Auswirkungen haben um Unterlagen NICHT fristgerecht einzureichen.

Es ist im übrigen sehr unfein, Fragen mit Gegenfragen zu beantworten.
Titel: Aw: Wer Nachweise zu spät einreicht, riskiert hohe Rückforderungen
Beitrag von: Hary am 26. Juni 2026, 10:34:01
Allgemein üblich ist aber eine Erinnerung und keine Bestrafung. Es würde ja niemandem weh tun mal eine Mail zu schicken oder im Anruf zu sagen "da fehlt noch was, was ist los, wann kommt es?". Wenn etwas in der Behörde nicht ankommt kann das viele Gründe haben. Es ist in der falschen Ablage gelandet, es ist im System verschwunden, es ist auf dem Postweg verschwunden, es wurde einfach vergessen.

Das kann alles mal passieren, auch gerade Lohnzettel kann man mal vergessen zwischen 40 Stunden Arbeit, Familie und den Versuch irgendwie über die runden zu kommen. Auch mir der sehr gewissenhaft ist, ist schon einmal ein Lohnzettel in Vergessenheit geraten. Da kam ein kurzer Hinweis das da noch was fehlt und dann wurde das sofort korrigiert von mir.

Und wenn hier irgendwer behauptet in seinem ganzen leben noch nie etwas vergessen zu haben, dann outet er sich hier gerade als Lügner der seine eigene Menschlichkeit vergessen hat.
Titel: Aw: Wer Nachweise zu spät einreicht, riskiert hohe Rückforderungen
Beitrag von: Sheherazade am 26. Juni 2026, 10:58:21
Zitat von: Hary am 26. Juni 2026, 10:34:01Allgemein üblich ist aber eine Erinnerung und keine Bestrafung.

Das stimmt, Eltern machen das in der Regel so bei der Erziehung ihrer Kinder.

Als erwachsener Leistungsbezieher sollte man allerdings die im Artikel genannten Grundfähigkeiten beherrschen, diese Erwartung ist auch durchaus nicht neu.

ZitatFür Leistungsbeziehende wird es wichtiger, Fristen konsequent zu kontrollieren. Wer ein Schreiben des Jobcenters erhält, sollte den Eingangstag notieren und die Frist sofort in einem Kalender festhalten. Bei Unsicherheit sollte nicht bis zum letzten Tag gewartet werden.

Kann eine Frist nicht eingehalten werden, sollte frühzeitig eine Verlängerung beantragt werden. Dabei empfiehlt es sich, die Gründe nachvollziehbar darzulegen. Ein solcher Antrag sollte ebenfalls nachweisbar beim Jobcenter eingehen.

Wichtig ist außerdem die Dokumentation der Abgabe. Unterlagen sollten kopiert oder digital gesichert werden. Wer Dokumente persönlich abgibt, kann sich den Eingang bestätigen lassen; bei postalischer Übersendung kann ein nachverfolgbarer Versand sinnvoll sein.

Neu ist einzig die Konsequenz (nicht Strafe!) aus anhaltendem Fehlverhalten, nämlich die Nullfestsetzung.
Titel: Aw: Wer Nachweise zu spät einreicht, riskiert hohe Rückforderungen
Beitrag von: selbiger am 26. Juni 2026, 11:05:58
Zitat von: Sheherazade am 26. Juni 2026, 10:58:21Als erwachsener Leistungsbezieher sollte man allerdings die im Artikel genannten Grundfähigkeiten beherrschen, diese Erwartung ist auch durchaus nicht neu.

sehr viele dieser haben aber ihre selbständigkeit..somit auch deren handeln,denken etz usw dem jc überlassen..ich weis noch als ich mich mit einer frau unterhalten habe..wie gehts den mit der ausbildung weiter..der schule job etz usw..ihre antwort..ich weis nicht..ich mus mal meinen sb fragen wie er das für mich so sieht,das sagt alles..und wenn das jc seine kunden soweit hat..dan haben diese verloren..
Titel: Aw: Wer Nachweise zu spät einreicht, riskiert hohe Rückforderungen
Beitrag von: Sheherazade am 26. Juni 2026, 11:15:55
Zitat von: selbiger am 26. Juni 2026, 11:05:58sehr viele dieser haben aber ihre selbständigkeit..somit auch deren handeln,denken etz usw dem jc überlassen

Ich bezweifele, dass es sich tatsächlich um "sehr viele" handelt. Vermutlich sind es nur ein paar Übriggebliebene aus dem Sozialhilfeadel (Westdeutschland, beendet 2005) und der sozialistischen Erziehung (Ostdeutschland, beendet mit der Generation der Wendekinder). Ich lasse mich aber gerne mit belegbaren Zahlen eines besseren belehren.
Titel: Aw: Wer Nachweise zu spät einreicht, riskiert hohe Rückforderungen
Beitrag von: oldtom am 26. Juni 2026, 12:20:15
Ach das ist doch sowieso... :wand:
Mit dieser Regelung ist dann Willkür Tür und Tor geöffnet. Da brauchst du nicht beeinträchtigt sein um an den Anforderungslisten zu scheitern - wenn die es darauf ankommenlassen treiben die jeden in Verzweifelung.

Grundsätzlich kloppen die erstmal jeden Textbaustein rein den das System so hergibt. Das sind dann gerne mehrere Seiten nur Listen..  da steht dann Arbeitserlaubnis, Aufenthaltstitel, Bafögbescheid .... und da  bist du erstmal am Filtern was davon ist ernst gemeint?
Von mir wollen sie auch ständig einen Schwerbeschädigtenausweis oder Kopieren  von meiner Krankenkassenkarte - ja auch Unterlagen zur Eigenheimzulage.

Und alles immer schön mit 10 Werktagen Frist.

Hinzu kommt, das auch längst nicht alles in der Akte landet - verschwindet gerne mal was.
Titel: Aw: Wer Nachweise zu spät einreicht, riskiert hohe Rückforderungen
Beitrag von: selbiger am 26. Juni 2026, 13:52:36
Zitat von: oldtom am 26. Juni 2026, 12:20:15Grundsätzlich kloppen die erstmal jeden Textbaustein rein den das System so hergibt.

im warstem sinne des wortes..wenn den mal eine summe x zuviel gezahlt wurde..allein diese anschreiben..sieee haben zu unrecht summe x erhalten..siee hätten reagieren müssen..weil wir zu blöd zum rechnen sind..da bekommste erstmal nen schok..als wenn du nen schwerverbrecher bist.. :wand:

Zitat von: Sheherazade am 26. Juni 2026, 11:15:55Ich bezweifele, dass es sich tatsächlich um "sehr viele" handelt. Vermutlich sind es nur ein paar Übriggebliebene aus dem Sozialhilfeadel (Westdeutschland, beendet 2005) und der sozialistischen Erziehung (Ostdeutschland, beendet mit der Generation der Wendekinder). Ich lasse mich aber gerne mit belegbaren Zahlen eines besseren belehren.

ja wenige bis niemals welche..wissen wir..man wird dahingehend keine zahlen auf den tisch legen wieviele und dunkelziffer sich dahingehend aufgegeben haben..schliesslich währe das selbstkritik..und kritik geht ja nunmal garnicht..wieso du da immer auf ostdeutschland etz kommst ist wunderlich..ist das wieder etwa dieses ossi wessi gehabe..der wesse der bessere und der ossi der unfähigste..??danach sieht es mir in deinen ausagen aus..

Titel: Aw: Wer Nachweise zu spät einreicht, riskiert hohe Rückforderungen
Beitrag von: Eichhörnchen am 26. Juni 2026, 16:05:15
Zitat von: Sheherazade am 26. Juni 2026, 11:15:55Sozialhilfeadel (Westdeutschland, beendet 2005)

Sozialhilfeadel !?!?
Hamma Wortschöpfung.
Muss ich mir mal merken - für ein Wörterbuch "rechts - deutsch / deutsch - rechts ", oder so !  :grins:

Und beendet 2005 !?
Damit meinst Du offenbar mutmaßlich diese "Agenda 2010" ab 2005 - mit diesem Hartz4-System !?
Nur waren die meisten Arbeitslosen zu der Zeit eher die Ostdeutschen, die das mit der Selbstvermarktung nicht richtich hingekricht haben.
Und für DIE im Wesentlichen hat man dann dieses Hartz4-System erfunden !
Daher auch diese Nummer mit die Langzeitarbeitslosen als "Kunden" zu bezeichnen.
Und dann hat man da ja so lustige Sachen wie z. B. diese "Ich-AG" erfunden.
Damit sollten die kommunistisch sozialisierten die Selbstvermarktung beigebracht bekommen.
Auch diese Bewerbungstrainings da, stammen ja aus dieser Zeit...
Also man muss sagen, dieses Hartz4-System ab 2005 war eher ein Erziehungsprogramm für die kommunistisch-ostdeutsch sozialisierten Langzeitarbeitslosen - und nicht für irgendeinen Westdeutschen "Sozialhilfeadel" !
Und Sozialhilfe war überhaupt kein Adel im "alten" Westdeutschland. Im Gegenteil !
Sozialhilfeempfänger waren in Westdeutschland arme zu bemitleidende Menschen, die gerade noch vor Obdachlosigkeit gerettet waren, und halt einigermaßen menschenwürdig ihr Restleben fristen konnten.
Titel: Aw: Wer Nachweise zu spät einreicht, riskiert hohe Rückforderungen
Beitrag von: Sheherazade am 26. Juni 2026, 16:22:19
Zitat von: Eichhörnchen am 26. Juni 2026, 16:05:15Also man muss sagen, dieses Hartz4-System ab 2005 war eher ein Erziehungsprogramm für die kommunistisch-ostdeutsch sozialisierten Langzeitarbeitslosen - und nicht für irgendeinen Westdeutschen "Sozialhilfeadel"

Das ist heftiger Blödsinn.

Zitat von: Eichhörnchen am 26. Juni 2026, 16:05:15Sozialhilfeadel !?!?
Hamma Wortschöpfung.

Ja, aber nicht meine. Er wurde umgangssprachlich oft von Kritikern verwendet, um Familien oder Personen zu bezeichnen, die angeblich über Generationen hinweg von Sozialhilfe lebten, ohne eigenes Einkommen zu erwirtschaften und sich in diesem System eingerichtet zu haben.


Titel: Aw: Wer Nachweise zu spät einreicht, riskiert hohe Rückforderungen
Beitrag von: Kopfbahnhof am 26. Juni 2026, 16:23:49
Zitat von: Hary am 26. Juni 2026, 10:34:01Allgemein üblich ist aber eine Erinnerung und keine Bestrafung.

Erinnerung, bei einem JC?
Nee, da kommt sofort eine Anhörung, warum man denn so "böse" ist.

Vergessen oder untergegangen gibt es natürlich beim JC nicht. :sad:

Ich musste sogar schon mal Akteneinsicht beantragen, weil mehrmals behauptet wurde ich habe etwas nicht eingereicht.

Was kam raus? Genau die fehlenden Dinge waren in der Akte.
Dümmliche Ausrede der SB damals: ,,Das muss der Lehrling reingetan haben."

Auf die Idee, mal in die Akte zu sehen, ist offenbar keiner gekommen.

Selbstverständlich ist dann immer der ,,Kunde" schuld.