Pflegebedürftige und ihre Angehörigen müssen sich auf eine weitere mögliche Veränderung in der Pflegeversicherung einstellen. Nach dem diskutierten Entwurf zur Pflegereform sollen Pflegegrade künftig häufiger befristet werden.
https://www.gegen-hartz.de/news/der-gutachter-kommt-haeufiger-der-pflegegrad-soll-befristet-werden
das sprozt nur so von verachtener krimmineller energie.. :teuflisch:
Problem ist dann wieder eine pauschale Befristung. Mehr Bürokratie, mehr Wartezeit und vermutlich für den Steuerzahler mehr Kosten. Wenn jemand mit 92 und dem dritten Herzinfarkt und fünften Schlaganfall sabbernd nur noch im Bett liegt, dann gibt es keine Grundlage davon auszugehen das vor dem Todeseintritt sich noch etwas verändert. Da ist es schlicht und ergreifend Blödsinn.
Anders sieht es bei einer ansonsten gesunden Person aus die z.B durch eine OP oder einen Unfall absehbar kurze Zeit Pflege benötigt. Da macht es Sinn dann nach einem Zeitraum X mal zu schauen. Aber eigentlich wären diese Entscheidungen bei Ärzte die ihre Patienten kennen besser aufgehoben als bei einer Behörde wo die Mitarbeiter vielleicht nicht einmal die medizinischen Sachverhalte verstehen.