Die gesetzlichen Krankenkassen wehren sich gegen die Finanzierung der Gesundheitsversorgung von Menschen, die Bürgergeld beziehungsweise seit Juli 2026 Grundsicherungsgeld beziehen. Insgesamt 79 Krankenkassen haben die Bundesrepublik Deutschland verklagt, weil die Zahlungen des Bundes nach ihrer Auffassung nicht ausreichen.
https://www.gegen-hartz.de/urteile/klagewelle-79-krankenkassen-wollen-nicht-fuer-buergergeld-bezieher-zahlen
genau..profit ist wichtiger..was zählt da schon die gesundheit von menschen.. :wand:
Oh bitte, nix mit Profit. Der Bund wälzt ganz unverblümt die Kosten zu Lasten der Sozialversicherung ab.
Wer wird wohl durch diese Nummer entlastet und wer belastet 🤔
Ich war ja mal eine Zeit lang sog. "Privatier". Und da hatte ich den niedrigsten Satz der Krankenkasse (halt eben selber) zu zahlen (meine Biographie/Lebenslauf ist sehr speziell).
Dieses Geld, was der Staat den Krankenkassen für einen Hartz4-Bürgergeld-Grundsicherungsbezieher da zahlt, liegt wohl tatsächlich noch einigermaßen UNTER diesem niedrigsten Satz den es da bei der Krankenkasse gibt !!
Als ich "Hartz4 reif" wurde, wusste ich das noch gar nicht. Und das hat mich schon durchaus einigermaßen verwundert bis etwas bestürzt, als ich das erfahren habe. Tja !
Wieso zahlt der Staat denn nich wenigstens den vollen niedrigsten Satz der Krankenkasse ??
Ich als freiwillig Versicherter zahle für die AOK derzeit 281 (Mindestsatz) €uro im Monat - der Betrag, der für Bürgergeldempfänger derzeit gezahlt wird, soll so um die 100 €uro, laut Hörensagen (?), liegen.
ZitatDer Bund zahlt Beiträge für die Empfängerinnen und Empfänger von Bürgergeld an die gesetzlichen Krankenkassen. Denn es ist eine staatliche Aufgabe, die medizinische Versorgung von Menschen am Existenzminimum im Krankheitsfall abzusichern. Im Jahr 2026 liegen die Beiträge pro Person bei 144 Euro monatlich. Das Problem: Diese Beiträge sind viel zu gering, sie decken nur etwa ein Drittel der tatsächlichen Kosten. Das Defizit, das sich aus den zu geringen Beiträgen vom Staat ergibt, liegt mittlerweile bei rund zwölf Milliarden Euro jährlich. Dieses Geld fehlt den gesetzlichen Krankenkassen.
Quelle (https://www.tk.de/presse/themen/finanzen/finanzierung-von-gesundheit/kassenbeitraege-und-buergergeld-2199636?tkcm=aaus)