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Aktuelles zum Bürgergeld => Aktuelle Nachrichten => Thema gestartet von: Dwight Manfredi am 31. Juli 2026, 10:04:34

Titel: Wie hoch sollte Ihr Notgroschen sein? Experten empfehlen diese Faustregel
Beitrag von: Dwight Manfredi am 31. Juli 2026, 10:04:34
https://www.chip.de/news/geld-finanzen-recht/wie-hoch-sollte-ihr-notgroschen-sein-experten-empfehlen-diese-faustregel_87d228de-c56b-49ad-a57b-54768c446358.html
Eine kaputte Waschmaschine, eine teure Autoreparatur oder andere unerwartete Ausgaben können schnell mehrere Hundert oder sogar Tausend Euro kosten. Experten empfehlen deshalb, einen Notgroschen aufzubauen – und der fällt oft höher aus als gedacht.

Das hieße ja im Falle des Bürgergeld oder wie es jetzt neudeutsch heißt Grundsicherung ca. 1000-1500€. Ja gut das sollte machbar sein.
Titel: Aw: Wie hoch sollte Ihr Notgroschen sein? Experten empfehlen diese Faustregel
Beitrag von: peter_m am 31. Juli 2026, 12:09:19
Mit ,,Nettogehalt" ist allerdings auch das gemeint, wovon Miete etc. gezahlt wird.
536 x 2 ist also deutlich zu kurz gesprungen..
Titel: Aw: Wie hoch sollte Ihr Notgroschen sein? Experten empfehlen diese Faustregel
Beitrag von: PetraL am 31. Juli 2026, 12:41:39
Zitat von: Dwight Manfredi am Heute um 10:04:34Das hieße ja im Falle des Bürgergeld oder wie es jetzt neudeutsch heißt Grundsicherung ca. 1000-1500€. Ja gut das sollte machbar sein.
Du musst den Gesamtbedarf incl. aller Mehrbedarfe und KdU rechnen. Für 3 Monate wären das bei mir ca. 3000 Euro - aber selbst die 1000-1500 sind für mich völlig utopisch.
Und wer vom JC abhängig ist sollte auch zum Ende eines Bewilligungszeitraums noch für wenigstens 1 Monat Geld auf dem Konto haben - manche JC zahlen nicht gerne pünktlich und schludern mit der Weiterbewilligung...

Realistisch wäre das m.E. in einem Zeitraum von 3 Jahren mit Bürger... äh... na ihr wisst schon -geld - dann darf aber auch in diesen 3 Jahren nichts an außergewöhnlichen Ausgaben anfallen, was eher unwahrscheinlich ist ...

Ich denke nicht, dass die Höhe der Grundsicherung darauf angelegt ist, jeden Monat noch mindestens 20-30 Euro als "Notgroschen" beiseite zu legen - außerdem befindet man sich ja bereits in Not ...
Titel: Aw: Wie hoch sollte Ihr Notgroschen sein? Experten empfehlen diese Faustregel
Beitrag von: Dwight Manfredi am 31. Juli 2026, 12:57:12
Zitat von: peter_m am Heute um 12:09:19Mit ,,Nettogehalt" ist allerdings auch das gemeint, wovon Miete etc. gezahlt wird.
ZitatMiete, Nebenkosten, Deutschlandticket, der Mitgliedsbeitrag für den Sportverein – die regelmäßig wiederkehrenden Posten hat man gerade so unter Kontrolle.

Damit sind unvorhergesehene Ausgaben gemeint. In dem Fall ist der Notgroschen 2 oder 3x den Betrag von 536€. Also für Single ca. 1500€.
Dann wären da noch die Geldumschläge zu Weihnachten, Geburtstag von der Oma, Tante oder von wem auch immer. Also gar nicht mal so utopisch.
Titel: Aw: Wie hoch sollte Ihr Notgroschen sein? Experten empfehlen diese Faustregel
Beitrag von: PetraL am 31. Juli 2026, 13:02:11
Zitat von: Dwight Manfredi am Heute um 12:57:12In dem Fall ist der Notgroschen 2 oder 3x den Betrag von 536€. Also für Single ca. 1500€.
Es ist das NETTO-Einkommen erwähnt. D.h. also im Fall von Sozialleistungsempfängern Regelbedarf + Mehrbedarfe + KdU und DAVON das 2- bis 3-fache.
Das NETTO-Einkommen ist das, was nach Steuern und Sozialabgaben von deinem Brutto-Gehalt übrig bleibt, wenn du erwerbstätig bist.

P.S.: Aber bei mir ist es völlig egal, ob 1.500 oder 4.000 Euro "Notgroschen" - ist sowieso utopisch. Weil ich immer wieder meine "Notgroschen" für Unerwartetes aufbrauchen muss, so dass ich überhaupt nie so viel auf einen Haufen zusammen bekomme ...
Titel: Aw: Wie hoch sollte Ihr Notgroschen sein? Experten empfehlen diese Faustregel
Beitrag von: selbiger am 31. Juli 2026, 13:28:32
Zitat von: PetraL am Heute um 12:41:39selbst die 1000-1500 sind für mich völlig utopisch.

tja..die denken abseits jeglicher realitäten..du sollst ja auch jeden monat mal ebend 50 euro vom kläglichen beiseite schaffen.. :clever:
Titel: Aw: Wie hoch sollte Ihr Notgroschen sein? Experten empfehlen diese Faustregel
Beitrag von: Josef am 31. Juli 2026, 15:09:55
Naja für was ist denn der Notgroschen gedacht?

Arbeitslosigkeit? fällt bei einem Grundsicherungsempfänger ja schon mal weg.
Teure Autoreparaturen, weil es eben die Grundlage ist um in die Arbeit zu kommen? Irgendwie auch nicht so ganz.
Bleibt also nur noch die Haushaltsgeräte und da kann man für 1000-1500 € eigentlich fast alles ersetzen.
Man darf ja auch nicht vergessen die Beträge werden mit 3 Monatsgehältern angegeben weil eben Miete und Nebenkosten bezahlt werden müssen aber hier besteht ja durch die KDU eigentlich kein Risiko.
Titel: Aw: Wie hoch sollte Ihr Notgroschen sein? Experten empfehlen diese Faustregel
Beitrag von: Dwight Manfredi am 31. Juli 2026, 15:24:11
Zitat von: Josef am Heute um 15:09:55Haushaltsgeräte und da kann man für 1000-1500 € eigentlich fast alles ersetzen.
Klar im Sozialkaufhaus vielleicht.
Kühlschrank (Standard / Kühl-Gefrier-Kombi) Durchschnitt €350 € – 800, Premium €800 € – 2.000 €+
Einbauherd-Set mit Ceranfeld (Ofen + Feld) Durchschnitt €300 € – 600, Premium €600 € – 1.500 €+
Waschmaschine Durchschnitt Einstiegsklasse 250 € – 400 €Einfache Programme, oft lautere Motoren, geringere Schleuderzahl (1200 U/Min).
Durchschnitt 400 € – 700 €Sehr gute Energieeffizienz, leiser Inverter-Motor, 1400 U/Min, 7–9 kg Kapazität.

Dazu kommt noch Lieferung bis zum Aufstellungsort: ca. 40 € bis 80 €, Altgeräte-Mitnahme: Oft kostenlos oder für eine kleine Pauschale (ca. 20 € bis 30 €), Einbau & Anschluss: Für den Kühlschrank ca. 40 € bis 70 €. Für den Herd (darf wegen Starkstrom nur von einer Elektrofachkraft angeschlossen werden) ca. 50 € bis 120 €.


Geht alles auf einmal kaputt kommt man selbst mit 1500€ nicht weit.
Titel: Aw: Wie hoch sollte Ihr Notgroschen sein? Experten empfehlen diese Faustregel
Beitrag von: PetraL am 31. Juli 2026, 15:59:08
Zitat von: Josef am Heute um 15:09:55Man darf ja auch nicht vergessen die Beträge werden mit 3 Monatsgehältern angegeben weil eben Miete und Nebenkosten bezahlt werden müssen aber hier besteht ja durch die KDU eigentlich kein Risiko.
Auch als Sozialleistungsempfänger musst du von deinem "Netto-Gehalt" Miete und Strom und Versicherungen und sonstige Nebenkosten und Telefon etc. etc. etc. zahlen.
Und du kannst dich eben NIE darauf verlassen, dass das JC dir dein Geld auch tatsächlich pünktlich und in voller Höhe überweist - was denkst du denn, warum Vermieter so ungern an Leistungsempfänger vermieten? Weil sie so absolut sicher pünktlich ihr Geld vom JC bekommen? - Ja wohl deshalb, weil genau das Gegenteil der Fall ist.
Beziehst du überhaupt JC-Leistungen? Oder warum kennst du nichts von KdU und wie schwierig es ist, die überhaupt in voller Höhe zu bekommen?
Und es gibt durchaus Menschen im Leistungsbezug, die ein Auto haben und auch ein Auto brauchen - weil sie ohne gar keine oder kaum eine Arbeit annehmen könnten. Oder gehst du einfach davon aus, dass sämtliche LE ohnehin gar nicht arbeiten wollen und daher auch niemals werden??? Oder warum schließt du das grundsätzlich kategorisch aus?
(ich habe übrigens keins und könnte mir auch gar keins leisten und wenn, dürfte ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fahren, aber ich maße mir da auch kein Urteil über Andere an)
 :wand:
Titel: Aw: Wie hoch sollte Ihr Notgroschen sein? Experten empfehlen diese Faustregel
Beitrag von: selbiger am 31. Juli 2026, 16:25:02
Zitat von: Dwight Manfredi am Heute um 15:24:11Für den Herd (darf wegen Starkstrom nur von einer Elektrofachkraft angeschlossen werden)

es wird empfohlen den herd vom fachman angeschlossen zu werden..das hat einzig und allein versicherungstechnische gründe..für den fall das was passiert..kann man die jeweilige firma in request nehmen..anschliessen kann aber letztlich jeder der bissel ahnung davon hat..ich selber schliesse alle meine geräte oder die der freunde und bekannten selber an..warum.??weil ichs kann..
aber das mit dem starkstrom müstest du mir mal genauer erklären..das ist mir nicht ganz schlüssig.. :schock: ich schliesse sämtliche geräte an aber keines von denen benötigt starkstrom..


Zitat von: PetraL am Heute um 15:59:08was denkst du denn, warum Vermieter so ungern an Leistungsempfänger vermieten? Weil sie so absolut sicher pünktlich ihr Geld vom JC bekommen?

da ist meine erfahrung/wissen eine andere..im gegenteil..viele vermieter vermieten an leistungsbezieher ebend weil die miete stehts pünklich kommt..wenn der zahlungslauf beim amt läuft denn läuft der..es sein ,da fummelt einer rum..
Titel: Aw: Wie hoch sollte Ihr Notgroschen sein? Experten empfehlen diese Faustregel
Beitrag von: Kopfbahnhof am 31. Juli 2026, 16:44:25
Zitat von: selbiger am Heute um 16:25:02schliesse sämtliche geräte an aber keines von denen benötigt starkstrom..

Doch es gibt Küchenherde, die mit Starkstrom laufen, aber nicht alle.

Habe bisher auch alle selbst angeschlossen, aber richtige Laien (solche, die nur auf ihr Navi oder eine KI vertrauen) sollten besser die Finger davon lassen.
Titel: Aw: Wie hoch sollte Ihr Notgroschen sein? Experten empfehlen diese Faustregel
Beitrag von: Dwight Manfredi am 31. Juli 2026, 16:55:04
Zitat von: selbiger am Heute um 16:25:02ich schliesse sämtliche geräte an aber keines von denen benötigt starkstrom..

Vielleicht solltest du in Zukunft komplett die Finger von der Elektrik lassen. Standardanschluss für E-Herde in D ist 400 Volt Starkstrom. Ein klassischer Küchenherd (Backofen + Kochfeld) hat eine Gesamtleistung von etwa 7.000 bis 11.000 Watt. Eine normale 230-Volt-Steckdose ist in der Regel nur bis ca. 3.600 Watt belastbar. Starkstrom verteilt diese Last auf drei separate Leitungen (Phasen), sodass alle Platten und der Ofen gleichzeitig mit voller Power laufen können.
Titel: Aw: Wie hoch sollte Ihr Notgroschen sein? Experten empfehlen diese Faustregel
Beitrag von: selbiger am 31. Juli 2026, 16:56:33
Zitat von: Kopfbahnhof am Heute um 16:44:25Doch es gibt Küchenherde, die mit Starkstrom laufen, aber nicht alle.

denn sind das aber welche die in der gastronomie..auf schiffen..grossküchen usw laufen..aber bei otto normal sind eher die normalen haushaltsherde,die auf normalem strom laufen..

Zitat von: Dwight Manfredi am Heute um 16:55:04Vielleicht solltest du in Zukunft komplett die Finger von der Elektrik lassen. Standardanschluss für E-Herde in D ist 400 Volt Starkstrom. Ein klassischer Küchenherd (Backofen + Kochfeld) hat eine Gesamtleistung von etwa 7.000 bis 11.000 Watt. Eine normale 230-Volt-Steckdose ist in der Regel nur bis ca. 3.600 Watt belastbar. Starkstrom verteilt diese Last auf drei separate Leitungen (Phasen), sodass alle Platten und der Ofen gleichzeitig mit voller Power laufen können.


keines wegs lasse ich deshalb die finger davon..herde sind verbrauchsintensiv..das stimmt..man kann schlecht zb..den backofen udn alle 4 platten über eine steckdose laufen lassen..
deshalb werden herde ja auch mit auf 3 leitungen verteilt abgesichert..der strom bleibt dabei aber auf 230v..ich zb verwende wie jeder seriöse elektriker für herdanschlüsse immer 5x2,5 leitungen..die denn mit 3 sicherungen a 16amp und einem fi gesichert sind..warum 3 sicherungen..??damit die leistung verteilt wird..im herd wird das schaltfeld auch so konfiguriuert..und somit werden überspannungen,kabelbrände etz. usw.verhindert..

wie du schon sagst..auf 3 seperate leitungen..verteilt..aber starkstrom ist das nicht..es bleibt bei 230v..
Titel: Aw: Wie hoch sollte Ihr Notgroschen sein? Experten empfehlen diese Faustregel
Beitrag von: Kopfbahnhof am 31. Juli 2026, 17:13:26
Zitat von: Dwight Manfredi am Heute um 16:55:04Eine normale 230-Volt-Steckdose ist in der Regel nur bis ca. 3.600 Watt belastbar.

Mir ist noch kein Küchenherd untergekommen, der an eine Steckdose angeschlossen werden kann.
Aber manch "findiger" Hauselektriker hat den schon mal mit 230 V betrieben.
Allerdings absolut nicht zu empfehlen.

Zitat von: selbiger am Heute um 16:56:33denn sind das aber welche die in der gastronomie

Auf keinen Fall nur dort, in jeder Menge von Privathaushalten gibt es solche Küchenherde.
Erkennt man am besten daran, wie viele Phasen der hat.
Titel: Aw: Wie hoch sollte Ihr Notgroschen sein? Experten empfehlen diese Faustregel
Beitrag von: Dwight Manfredi am 31. Juli 2026, 17:14:48
Zitat von: selbiger am Heute um 16:56:33denn sind das aber welche die in der gastronomie..auf schiffen..grossküchen usw laufen.
Dort nutzt man Spezial-Starkstrom mit viel höheren Stromstärken (z. B. 32 Ampere oder 64 Ampere statt der privaten 16 Ampere)
In Großküchen und der Gastronomie reicht dieser "normale" Starkstrom oft gar nicht mehr aus. Die Geräte dort haben oft Leistungen von 20.000 bis 40.000 Watt.

Viele moderne Küchen haben ein autarkes Kochfeld und einen separaten Backofen (oft auf Augenhöhe eingebaut). Der Backofen allein verbraucht nur ca. 2.000 bis 3.500 Watt und steckt tatsächlich in einer ganz normalen 230-Volt-Steckdose. Nur das Kochfeld braucht dann noch den Starkstrom. Für diese moderne Aufteilung nutzt man in der Praxis eine Herdanschluss-Splitterbox auch Küchenanschlussbox genannt.