Sachsen-Anhalt weitet Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose und Asylbewerber aus. Was zunächst als Forderung nach einer Gegenleistung für staatliche Unterstützung diskutiert wurde, wird seit dem 1. Juli 2026 in mehreren Landkreisen umgesetzt.
https://www.gegen-hartz.de/news/laub-fegen-und-muell-aufheben-pflichtjobs-bei-grundsicherungsgeld-sind-gestartet..
sind das nicht aufgaben der städtischen reinigung.??also zumindest bei uns ist das so..so sparrt man evtl viel geld..udn kann sich durchaus die städtereinigung sparren..gibt ja genügend billig sklaven.. :clever:
ob das unsere gerichte das gutheissen..muss man wohl abwarten..??hier geht es doch um reguläre jobs die dadurch vernichtet werden können..
ja das ist der Klassiker in unserer Stadt wird immer wieder die erste Maßnahme bei uns so lernt das JC seine Kunden kennen. :grins:
Nach der Maßnahme gibt es dann den obligatorischen Fragebogen vom Instruktor (Freiwillig)
Zitat von: selbiger am 02. August 2026, 15:35:22die städtereinigung sparren..gibt ja genügend billig sklaven.. :clever:
für die Umwelt ist doch keine Sklavenarbeit und man kommt unter gleichgesinnte.
Zitat von: selbiger am 02. August 2026, 15:35:22Sachsen-Anhalt weitet Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose und Asylbewerber aus.
Ja, ganz im Sinne der AfD - ist das jetzt auch wieder nicht richtig? Die AfD fordert schon lange auf Bundes- und Kommunalebene regelmäßig die Verpflichtung zu gemeinnütziger Arbeit für Asylbewerber und Bezieher von Sozialleistungen (wie Bürgergeld). Entsprechende Anträge und Initiativen bringt die Partei sowohl in Kommunalparlamente als auch in den Deutschen Bundestag ein.
Zitat von: Sheherazade am 02. August 2026, 15:56:27Ja, ganz im Sinne der AfD - ist das jetzt auch wieder nicht richtig? Die AfD fordert schon lange auf Bundes- und Kommunalebene regelmäßig die Verpflichtung zu gemeinnütziger Arbeit für Asylbewerber und Bezieher von Sozialleistungen (wie Bürgergeld).
Der Trend ist ja klar in SA 42 % Wählerumfragen für die AFD und die CDU wäre ja voll dabei bei sollen
Vorschlägen auf Dauermaßnahmen
Zitat von: Sheherazade am 02. August 2026, 15:56:27Die AfD fordert schon lange auf Bundes- und Kommunalebene regelmäßig die Verpflichtung zu gemeinnütziger Arbeit für Asylbewerber und Bezieher von Sozialleistungen
Egal, was manche darüber denken, ich finde das richtig.
Auch wenn deren Forderung vordergründig Asylbewerber betrifft.
Wer fit und arbeitsfähig ist, dem schadet es auch nicht.
Genau um diejenigen geht es der AfD, nicht um Leute, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr viel tun können.
Abgesehen davon gibt es eh nicht so viele Angebote wie die dafür brauchen würden.
Zitat von: Kopfbahnhof am 02. August 2026, 16:18:22Auch wenn deren Forderung vordergründig Asylbewerber betrifft.
Auch, nicht vordergründig. Auf Bundesebene fordert die AfD-Fraktion, erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Bürgergeld nach einer bestimmten Zeit (beispielsweise sechs Monaten) grundsätzlich zu zumutbarer, gemeinnütziger Bürgerarbeit zu verpflichten. Hier nachzulesen. (https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1192220)
Der Kontext ist Drangsalierung um so auch dem Nichtarbeitslosen zu zeigen, das Arbeitslosigkeit nicht bequem sein darf; Vernichtung durch Arbeit - der alte Spruch und der Geist heute ins demokratisch maximal mögliche überführt.
Hier kann jeder Betroffener sich u.a auch so wehren, das er kreativ Schaden anrichtet, im Bewusstsein, das diese Maßnahmen nur zu seinen Schaden errichtet wurden und notfalls die Mehrkosten für Organisation und Co hingenommen werden; denn dann sind Mehrkosten für den Steuerzahler kein Problem, wenn Arbeitslose bekämpft werden können.
Zitat von: GoetzB am 02. August 2026, 16:37:16Der Kontext ist Drangsalierung um so auch dem Nichtarbeitslosen zu zeigen, das Arbeitslosigkeit nicht bequem sein darf; Vernichtung durch Arbeit - der alte Spruch und der Geist heute ins demokratisch maximal mögliche überführt.
Man sollte sich eben gut überlegen, ob neoliberale und rechte Parteien wirklich die eigenen Interessen vertreten. Steuererleichterungen für Vermögende, Sozialabbau, Privatisierungen und die Schwächung von Arbeitnehmerrechten haben mit dem Schutz der arbeitenden Mitte meist erstaunlich wenig zu tun. Migration eignet sich hervorragend als Sündenbock. Die Ursachen vieler finanzieller Sorgen liegen aber oft ganz woanders.
Zitat von: Kopfbahnhof am 02. August 2026, 16:18:22Auch wenn deren Forderung vordergründig Asylbewerber betrifft.
das wird nur bei Ukrainer funktionieren ein Afghane wird da nicht mitmachen wollen und dann haben wir wieder ein Terror Problem
In dem Link geht es allerdings schon vordergründig um Ausländer und Migranten.
Finde das auch richtig, immerhin sind schon sehr viele migrantische Sozialschmarotzer beim JC.
Asylanten noch gar nicht mitgerechnet.
Aber auch Deutsche im besten Arbeitsalter können schon etwas tun, wenn sie fit und gesund sind.
Es bleibt aber dabei: So viele "Angebote" kann auch keine AfD herbeizaubern, auch wenn sie das gern möchte.
Arbeit ist ja nun kein Gift oder so.
Kenne ich schon seit dem 14. Lebensjahr, erst als Schüler, dann ab der Ausbildung.
Zitat von: Sheherazade am 02. August 2026, 16:58:40Steuererleichterungen für Vermögende, Sozialabbau, Privatisierungen und die Schwächung von Arbeitnehmerrechten
Das passiert doch auch jetzt schon, seit Jahren.
Kapitalismus ist genauso beschissen wie Sozialismus, aber der war wenigstens etwas menschlicher.
Aber mit dem woken linksgrünen Pack geht es ja dann erst richtig ,,aufwärts" in D.
https://www.anonymousnews.org/deutschland/leipzig-linke-demonstrieren-gegen-abschiebung-schwerkrimineller/
https://www.stern.de/politik/ceuta-massenandrang--linke-will-aufnahme-von-migranten-38042444.html
Der Arbeiter - tritt auf den Arbeitslosen - und jener auf den Migranten.
So funktioniert das.
Eine Filmvorlage : Der Schacht - aus Spanien; was diesen Mechanismus wunderbar aufzeigt. :yes:
Zitat von: Sheherazade am 02. August 2026, 16:58:40Man sollte sich eben gut überlegen, ob neoliberale und rechte Parteien wirklich die eigenen Interessen vertreten.
Nationale Symbole: Hissen der Nationalflagge und Verankerung des Singens der Nationalhymne im Schulalltag; Verbot von Regenbogenflaggen.Hochschulen: Abkehr vom Bologna-Prozess (Rückkehr zu Diplom und Magister), Streichung von Gender-Forschungsbereichen sowie Verbot von Quotenregelungen
Abschiebungen: Einrichten einer speziellen Taskforce für beschleunigte Rückführungen ausreisepflichtiger Personen.Asylpolitik: Kritische Haltung gegenüber Gemeinschaftsunterkünften und Forderungen nach restriktiveren Regelungen im Rahmen der Landeskompetenzen
https://afd-regierungsprogramm.de/
Zitat von: Kopfbahnhof am 02. August 2026, 17:13:09In dem Link geht es allerdings schon vordergründig um Ausländer und Migranten.
Das muss man mal schaffen, in einen ganzen Absatz nur über Bürgergeldempfänger Ausländer und Migranten hinein zu interpretieren.
Zitat von: Kopfbahnhof am 02. August 2026, 17:13:09Zitat von: Sheherazade am 02. August 2026, 16:58:40Steuererleichterungen für Vermögende, Sozialabbau, Privatisierungen und die Schwächung von Arbeitnehmerrechten
Das passiert doch auch jetzt schon, seit Jahren.
Ja, die CDU wird politisch im Spektrum Mitte-rechts eingeordnet und vereint konservative, liberale und christlich-soziale Strömungen in sich. Was sollte sich da also mit einer extrem rechts angesiedelten Partei verbessern ausser verstärkter Intoleranz?
Gemeinsame Punkte von CDU und AfD: Steuererleichterungen für Vermögende, Sozialabbau, Privatisierungen und die Schwächung von Arbeitnehmerrechten. Die AfD packt noch das Thema Migration oben drauf. Das alles hat mit dem Schutz der arbeitenden Mitte erstaunlich wenig zu tun. Migration eignet sich aber hervorragend als Sündenbock. Die Ursachen vieler finanzieller Sorgen liegen aber oft ganz woanders.
Zitat von: Sheherazade am 02. August 2026, 17:37:42Was sollte sich da also mit einer extrem rechts angesiedelten Partei verbessern?
Man braucht sich über nichts mehr Gedanken zu machen denn die AFD denkt für uns. :grins:
Zitat von: Sheherazade am 02. August 2026, 17:37:42Das muss man mal schaffen
Tja, ich kann das halt. :grins:
Zitat von: Sheherazade am 02. August 2026, 17:37:42Was sollte sich da also mit einer extrem rechts angesiedelten Partei verbessern
Für den "kleinen" Mann gar nichts, mit gar keiner Partei in diesem Land.
Aber evtl. mehr Gerechtigkeit für die eigenen Leute, damit die nicht mehr als Sozialamt der halben Welt missbraucht werden.
Dazu gehören auch der Aufrüstungswahn und so manche Wirtschaftshilfe.
Die jetzige Regierung handelt klar gegen das eigene Volk und das muss endlich aufhören.
Zitat von: Kopfbahnhof am 02. August 2026, 18:02:31Aber evtl. mehr Gerechtigkeit für die eigenen Leute, damit die nicht mehr als Sozialamt der halben Welt missbraucht werden.
Du weißt aber schon, dass die CDU da mit der AfD auf gleicher Welle schwimmt (ohne nationalistische Parolen)? Beide Parteien fordern strengere Kontrollen an den Grenzen, härtere Regeln für Asyl und mehr Abschiebungen.
Zitat von: Sheherazade am 02. August 2026, 18:10:52Du weißt aber schon
Ich weiß aber auch, wer uns den Schlamassel eingebrockt hat.
Und in den nächsten geschickt hat, wie Aufrüstung und Ukraine.
CDU habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gewählt und das bleibt zu 100 % auch so.
Zitat von: Kopfbahnhof am 02. August 2026, 18:17:03CDU habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gewählt und das bleibt zu 100 % auch so.
Ist völlig ok. Aber es gibt noch mehr Alternativen als ausgerechnet Faschisten mit Rassenwahn.
Zitat von: Sheherazade am 02. August 2026, 18:10:52dass die CDU da mit der AfD auf gleicher Welle schwimmt
https://www.youtube.com/shorts/yvl-LWxB8Z8
Daran kann er sich bestimmt nicht mehr erinnern. :lol:
Zitat von: Sheherazade am 02. August 2026, 18:22:07Aber es gibt noch mehr Alternativen
Diese Frage hatte ich dir schon mal gestellt.
Aber nun ist genug davon für heute, Sandmännchen fängt gleich an.
Verzweifelter Versuch von Sven Schulze (CDU) der AfD Wähler abzugraben - würde ich sagen !
Nur mal annnngenommen er ist damit erfolgreich, und die CDU würde in Sachsen-Anhalt die stärkste Kraft bei der Wahl werden. Würde dann die Wirtschaft da in Sachsen-Anhalt dann wirklich aufblühen ??
Würde die Wirtschaft von Sachsen-Anhalt (und Deutschlands) mit harkenden und Müll aufhebenden Langzeitarbeitslosen gerettet werden können ??
Zitat von: Sheherazade am 02. August 2026, 15:56:27Die AfD fordert schon lange auf Bundes- und Kommunalebene regelmäßig die Verpflichtung zu gemeinnütziger Arbeit für Asylbewerber und Bezieher von Sozialleistungen (wie Bürgergeld).
ja solange diese aber keine regulären jobs vernichten..in diesen fällen würde das aber so kommen..und nach noch aktuellem gesetz,wäre das nicht zulässig..ich habe damals erfolgreich dagegen geklagt..
Zitat von: Kopfbahnhof am 02. August 2026, 17:13:09Kenne ich schon seit dem 14. Lebensjahr
wie soviele von uns..mich inbegriffen..
Zitat von: Kopfbahnhof am 02. August 2026, 18:02:31Die jetzige Regierung handelt klar gegen das eigene Volk und das muss endlich aufhören.
das ist auch eines der haubtgründe neben anderen..weshalb die afd diesen zulauf hat..eigentlich sowas von einfach zu verstehen weshalb das so ist..udn die meisten nicht kapieren weshalb..stattdessen werden die obstrusen behauptungen rausgehauen..völlig an der realität vorbei..
Zitat von: Eichhörnchen am 02. August 2026, 18:33:12die CDU würde in Sachsen-Anhalt die stärkste Kraft bei der Wahl werden.
Aktuelle Umfragewerte (Stand: August 2026)
AfD: 41 % (stabil auf hohem Niveau)
CDU: 24 % (verliert an Zustimmung)
Zitat von: Eichhörnchen am 02. August 2026, 18:33:12Würde dann die Wirtschaft da in Sachsen-Anhalt dann wirklich aufblühen ??
Gabs da nicht mal einen Wanderprediger, der gesagt hat ,,An ihren Taten werdet ihr sie erkennen"
Oder das weltliche Äquivalent dazu ,,Taten sagen mehr als Worte".
Wir dürfen gespannt sein.
Übrigens Müll aufheben und zu ´nem Mülleimer bringen kann man auch ohne von so ´nem Amt da in die Spur geschickt zu werden !
ICH z. B. habe immer ein Mülltütchen dabei, wenn ich in einen Park oder Wald gehe.
Ich sammle dafür diese kleinen Obst-/Gemüsetütchen aus dem Lebensmittelmarkt. Man kann von denen auch mal 2-3 dabei haben. Die wiegen ja nichts und nehmen kein Platz weg.
Und wenn ich da irgendwo mal ein Plastik oder Glasflasche im Unterholz oder auf ´ner Wiese, oder so, liegen sehe, sammele ich das dann glatt ein, und bringe das zu ´nem nächsten Mülleimer !
Gerade Glasflaschen sind mir eine Herzensangelegenheit, weil die können im ungünstigsten Fall in der Sonne zum Brennglas werden und einen Waldbrand auslösen.
Wieso werde ich das Gefühl nicht los, dass es bei dieser Maßnahme nur darum geht, (noch) Lohnerwerbstätigen das Menetekel von "arbeitslos = Abschaum" vor die Nase zu halten, um noch mehr Einschnitte von diesen abzupressen... und im Ernst, für die Straßenreinigung gibt es städtische Betriebe, da müsste man (die jeweilige Kommune) halt den Personaldeckel entsprechend aufstocken, Problem ist, die Leute kosten halt Geld, also bedient man sich der vermeintlich "Arbeitsscheuen", um Kosten zu sparen (denn deren "Lohn" wird ja über den Bund bezahlt und nicht mehr von der Kommune)... und wenn die Kommunen erstmal checken, wie bequem (und günstig) das ist, diese Aufgaben von Zwangsverpflichteten machen zu lassen, warum sollte man sich dann überhaupt noch so einen personal-und kostenintensiven Mitarbeiterpool "halten", also weg mit denen, die können ja dann über diese Maßnahme in ihren alten Job zurück, sie kennen das ja schon oder so...
Übrigens - früher, ja früüüüher, war Müllbeseitigung (Müllabfuhr) sogar mal eine sog. "staatliche Hoheitsaufgabe" - quasi wie Polizei und Feuerwehr. Jedenfalls in meiner Stadt - und ich glaube auch in ganz Deutschland.
Die Müllmänner haben da in einer richtigen Uniform - so richtich mit so ´ner Schirmmütze, und so - die Mülltonnen aus die Innenhöfe raus- und reingeschoben, und die Straßen gebürstet, usw. !
Ja und früher gab es noch richtige Straßenkehrer mit Karre und Reisigbesen. Heute schaut das so aus. Also ich finde die zwei machen eine richtig gute Figur in ihrem Job. :ok:
Ich denke und hoffe solche Bilder werden wir bald öfters sehen. Schöner unsere Stadt
Oh ja😂 Back to the roots .
Wir können auch Kühe wieder per Hand melken, Puppen Binden und dass Korn mit dem Flegel dreschen.
Oh man , Handgstreichelte Straßen oder halt Mülltonnen haben auch einen exklusiven Preis.😂
Zitat von: Eichhörnchen am 02. August 2026, 18:33:12Würde dann die Wirtschaft da in Sachsen-Anhalt dann wirklich aufblühen ??
Ganz sicher nicht, dafür hatte die Saat nun wirklich genug Zeit gehabt, aufzugehen.
Zitat von: Eichhörnchen am 02. August 2026, 18:33:12Würde die Wirtschaft von Sachsen-Anhalt (und Deutschlands) mit harkenden und Müll aufhebenden Langzeitarbeitslosen gerettet werden können ??
Auf keinen Fall, eher weiter abwärts, das stoppt so schnell nicht wieder.
Erst recht nicht mit dem aktuellen Leergut in Berlin.
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/dessau/wittenberg/news1-buergerarbeit-startet,buergergeld-grundsicherung-leistungskuerzungen-100.html
Das Ironische ist ja, dass ein Jahr zuvor noch gesagt wurde, dass solche Arbeiten "Projekte" eigentlich kontraproduktiv wären. Was hier zu lesen ist...
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/arbeitspflicht-buegergeldempfaenger-greiz-grundgesetz-102.html
Möglich seien sogenannte Ein-Euro-Jobs. Auch diese machten aber nicht immer Sinn, meint Holger Schäfer, Arbeitsmarkt-Ökonom am Institut der deutschen Wirtschaft. Es gebe dabei einen sogenannten Lock-in-Effekt: "Die Menschen machen Ein-Euro-Jobs und bemühen sich aber nicht mehr um andere Jobs und werden gewissermaßen eingesperrt in diesen Tätigkeiten." Das verschlechtere ihre Chancen auf eine reguläre Beschäftigung.
Diesen negativen Effekt wolle man nicht, sagt der Arbeitsmarkt-Ökonom Schäfer: "Bei den Menschen, die arbeiten können und wollen, sind solche gemeinnützigen Tätigkeiten in der Regel kein gutes Instrument". Und Schäfer gibt auch zu bedenken: Arbeiten wie etwa Parkpflege könnten auch private Unternehmen übernehmen, um deren reguläre Jobs nicht zu verdrängen.
Statistisch gesehen sinkt die Wahrscheinlichkeit, während einer laufenden Maßnahme eine reguläre Arbeit zu finden, im Vergleich zu Nicht-Teilnehmern oft ab. Der positive Effekt einer Maßnahme zeigt sich meist erst nach deren Ende.
Die Arbeitszeit und der Alltag werden durch die Maßnahme ausgefüllt. Dadurch bleibt weniger Zeit für die gezielte Jobsuche, das Schreiben von Bewerbungen oder die Wahrnehmung von Vorstellungsgesprächen.
Die Beschäftigten gewöhnen sich an den geregelten Tagesablauf und die feste Mehraufwandsentschädigung. Das verringert unter Umständen den Druck oder die Motivation, das vertraute Umfeld für den unsicheren Wechsel auf den ersten Arbeitsmarkt zu verlassen.
Sinnvoll sind diese Maßnahmen primär für Personen mit sehr großen Vermittlungshemmnissen und Personen die lange arbeitslos sind oder waren, um überhaupt erst wieder eine Tagesstruktur zu erlernen.
Zitat von: eder am 03. August 2026, 15:06:10Wir können auch Kühe wieder per Hand melken
Och das gibts sogar heute ja auch noch - gar nich soo selten !
Voilá: https://youtu.be/iye8f3P7nDk?t=1656 (https://youtu.be/iye8f3P7nDk?t=1656) :yes:
Zitat von: Dwight Manfredi am 03. August 2026, 19:51:02Sinnvoll sind diese Maßnahmen primär für Personen mit sehr großen Vermittlungshemmnissen und Personen die lange arbeitslos sind oder waren, um überhaupt erst wieder eine Tagesstruktur zu erlernen.
Dem würde ich grundsätzlich zustimmen. Wer seit Jahren oder sogar Jahrzehnte aus dem Arbeitsleben heraus ist, der wird es selten schaffen eine Vollzeitstelle anzutreten und auch zu erhalten. So was braucht Zeit. Als erste Starthilfe kann das also wohl sinnvoll sein. Aber eine entsprechende fachliche Begleitung wäre da schon wichtig und nicht nur die Androhung von Sanktionen wenn es schief geht.
Noch besser wäre aber die Kooperation mit Unternehmen vor Ort wo solche Personen die Möglichkeit haben erst einmal langsam wieder Fuß zu fassen mit ein paar Stunden die Woche/Tag und dann alle Monate einmal schauen wie es klappt, ob die Belastung in Ordnung ist und ob man Stunden vielleicht ein bisschen erhöhen kann für mehr Geld. Im Idealfall mit einen kompetenten Coaching.
Zitat von: Hary am 04. August 2026, 14:32:15Noch besser wäre aber die Kooperation mit Unternehmen vor Ort wo solche Personen die Möglichkeit haben erst einmal langsam wieder Fuß zu fassen mit ein paar Stunden die Woche/Tag und dann alle Monate einmal schauen wie es klappt, ob die Belastung in Ordnung ist und ob man Stunden vielleicht ein bisschen erhöhen kann für mehr Geld. Im Idealfall mit einen kompetenten Coaching.
sowas hatten wir mal..bei uns waren es organisationen wie förderverein..start..oder tüvacademy..nur mal um einige zu nennen..aber genau diese udn andere würden aus kostengründen getrichen..den doch lieber beschäftigungstherapy..damit wenigstens eine seite gut scheffeln kann.. :clever:
Gab oder gibt es hier in Thüringen auch, das weiß ich von einer Bekannten, die sie da rein gezwungen haben. Die ist über 60 und war schon zu Beginn der "Maßnahme"fast nicht mehr arbeitsfähig, hat sich aber nicht gewehrt. Täglich8 Stunden Müll aufsammeln, übelste Drecksarbeit. Lohn: 1 Euro.
Sie konnte dann irgendwann nicht mehr, bzw. hatte ernsthafte orthopädische Probleme, so daß nichts mehr ging.
Aus der lokalen Presse habe ich die Info, daß zu solchen "Jobs" ältere deutsche Langzeitarbeitslose heran gezogen werden. Wie ich finde, eine Unverschämtheit, die wehren sich nicht, und ältere Leute sind ja eh kaum mehr in Vollzeit vermittelbar. Reine Schikane, solch eine Maßnahme.Sowas taugt meiner Meinung nach nicht dazu, ältere Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit zu vermitteln.
Eine tägliche Arbeitszeit von 8 Stunden (Vollzeit) ist für Ein-Euro-Jobs absolut unüblich und rechtlich kaum zu begründen. Da diese Maßnahmen der sozialen Stabilisierung und dem (Wieder-)Einstieg dienen, werden sie in der Regel in Teilzeit (z. B. 15 bis 30 Stunden pro Woche) ausgestaltet.
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stellt regelmäßig fest, dass Ein-Euro-Jobs keine hohe Integrationswirkung in den ersten Arbeitsmarkt besitzen. Sie fungieren in der politischen Debatte und Praxis oft als Instrument zur ,,Aktivierung" oder Überprüfung der Arbeitsbereitschaft.
Ältere Langzeitarbeitslose ab 50 oder 60 Jahren haben statistisch die geringsten Chancen auf eine schnelle Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt. Jobcenter nutzen für diese "marktferne" Gruppe häufiger reaktivierende oder stabilisierende Maßnahmen, da Qualifizierungen oder klassische Bewerbungstrainings oft als weniger erfolgversprechend angesehen werden.
Bei jüngeren Arbeitslosen unterliegen Jobcenter dem gesetzlichen Auftrag, diese prioritär in Ausbildung oder reguläre Arbeit zu vermitteln. Ein-Euro-Jobs werden bei ihnen seltener eingesetzt, um eine Verfestigung der Arbeitslosigkeit zu verhindern.
Zitat von: Dwight Manfredi am 04. August 2026, 23:36:53Da diese Maßnahmen der sozialen Stabilisierung und dem (Wieder-)Einstieg dienen, werden sie in der Regel in Teilzeit (z. B. 15 bis 30 Stunden pro Woche) ausgestaltet.
der ist gut..das sah udn sieht seit jahren aber ganz anders aus..wer von denen hat den von da aus einen job in vollzeit mit vernünftigen löhnen bekommen..bzw wurde übernommen..soweit ich weis kannste das an den fingern abzählen..die meisten werden als billige sklaven missbraucht..staatlich organisiert..
Zitat von: Dwight Manfredi am 04. August 2026, 23:36:53Eine tägliche Arbeitszeit von 8 Stunden (Vollzeit) ist für Ein-Euro-Jobs absolut unüblich und rechtlich kaum zu begründen. Da diese Maßnahmen der sozialen Stabilisierung und dem (Wieder-)Einstieg dienen, werden sie in der Regel in Teilzeit (z. B. 15 bis 30 Stunden pro Woche) ausgestaltet.
das habe ich auch nicht verstanden, es war aber so.
Zitat von: selbiger am 05. August 2026, 06:40:38die meisten werden als billige sklaven missbraucht..staatlich organisiert..
Ich verstehe nicht, warum man sich als billiger Sklave fühlt, wenn man etwas für sein Bürgergeld tun soll.
Alle anderen, die jeden Monat Bürgergeldempfängern ihre Miete bezahlen, fühlen sich auch nicht als billige Sklaven der Hartzer.
Vielleicht hilft es, wenn es Bürgergeld nur noch gibt, wenn man einer "Bürgerarbeit" nachgeht. Dann ist der Stundenlohn deutlich höher als 1 Euro, weil das Bürgergeld nicht mehr als selbstverständlich angesehen wird.
Bei 20 Stunden pro Woche und 1000 Euro Bürgergeld pro Monat liegt man direkt bei 12,50 Stundenlohn, bei üblicherweise deutlich geringeren Anforderungen als auf dem 1. Arbeitsmarkt.
Klingt wie ein gutes Angebot.
Und wer das nicht annehmen will, kann ja anders gucken, wie er über die Runden kommt.
:offtopic: Das war bei uns anfangs auch so, das die 1€ Jobler bei der Stadt "gearbeitet" haben (die Angestellten standen rum, oder machten Pause und die 1€ Jobber arbeiteten!
Daraufhin gab es massiv Beschwerden, da diese Tätigkeiten wohl nicht zusätzlich sind (denn wenn die ursprünglichen Arbeiter nur rumstehen und die andern die Arbeit machen lassen, ist das wohl nicht so), das die ganze Sache wieder abgeschafft wurde! :yes:
Zitat von: Unwissender am 05. August 2026, 10:10:39Das war bei uns anfangs auch so, das die 1€ Jobler bei der Stadt "gearbeitet" haben (die Angestellten standen rum, oder machten Pause und die 1€ Jobber arbeiteten!
es werden immer Leute für dich abgestellt um dich zu beaufsichtigen das ist oder war ja vom JC vorgeschrieben die Tochterunternehmen der Stadt wird wohl keine 1€ Jobber bekommen.
Zitat von: peter_m am 05. August 2026, 09:42:00Bei 20 Stunden pro Woche und 1000 Euro Bürgergeld pro Monat liegt man direkt bei 12,50 Stundenlohn, bei üblicherweise deutlich geringeren Anforderungen als auf dem 1. Arbeitsmarkt.
Klingt wie ein gutes Angebot.
ja aber nur wenn du dann nicht mehr vom JC weiter vermittelt wirst außer ein Vollzeitjob z.b. bei der Stadt nach Tarif.
Zitat von: Dwight Manfredi am 04. August 2026, 23:36:53bis 30 Stunden pro Woche
30 Stunden ist aber auch schon ganz ordentlich.
Das ist ja auch schon fast bald Vollzeit.
Zitat von: peter_m am 05. August 2026, 09:42:00...fühlen sich auch nicht als billige Sklaven der Hartzer.
Na dann ist doch alles top ! :sehrgut:
Hab ICH Übrigens früher während meiner Erwerbstätigkeit auch nie so gesehen - auch nicht noch vor Hartz4.
Zitat von: peter_m am 05. August 2026, 09:42:00Vielleicht hilft es, wenn es Bürgergeld nur noch gibt, wenn man einer "Bürgerarbeit" nachgeht.
Naja "Bürgergeld" ist ja jetzt abgeschaft. Jetzt ist es eine Grundsicherung ! :yes:
Zitat von: peter_m am 05. August 2026, 09:42:00bei üblicherweise deutlich geringeren Anforderungen als auf dem 1. Arbeitsmarkt.
Geringere Anforderungen !?!?
Zitat von: MaSchuff am 04. August 2026, 21:51:45...Müll aufsammeln, übelste Drecksarbeit. Lohn: 1 Euro.
Sie konnte dann irgendwann nicht mehr, bzw. hatte ernsthafte orthopädische Probleme, so daß nichts mehr ging.
:scratch: :scratch:
Zitat von: peter_m am 05. August 2026, 09:42:001000 Euro Bürgergeld pro Monat
die habe ich nicht..sorry bin deutlich drunter.. :weisnich: zudem..wovon sollen deiner meinung nach hilfebedürftige personen denn sonst leben..?und ja man ist in gewisserweise ein sklave wenn man zu etwas gezwungen wird unter androhung..von exitensvernichtung.?weil einem in eienr demokratie freie entscheidung des lebenstils verwehrt wird..und das war auch so von den urvätern der sozialgesetzgebung nicht vorgesehen..erst die neukapitalisten machten aus der demokratie eine scheindemokratie..in der man bürger nur mit druck erpresst udn mit deren ängsten spielt..
Zitat von: peter_m am 05. August 2026, 09:42:00Klingt wie ein gutes Angebot.
naja..nur soviel wie man sich selbst wert fühlt..und allen anschein sind sich einige nichts mehr wert.. :wand: wenn ich noch so könnte wie ich will..denn würde ich wohl heute noch in meinem beruf arbeiten..mit nem wohlverdienten tarieflohn..und darum geht es den leuten ..von ihrer eigenen händeringenden arbeit vernünfig leben können..und nicht ausgebeutet zu werden..und nicht vom rest auch noch abgezockt zu werden.und all das ist in bürgergeld volles programm..
So gesehen ist ja wohl jeder ein Sklave (seines gewählten Lebensstiles), der für seine eigene Existenzsicherung gegen Entlohnung arbeiten muss.
Zitat von: Sheherazade am 05. August 2026, 12:16:24So gesehen ist ja wohl jeder ein Sklave [...], der für seine eigene Existenzsicherung gegen Entlohnung arbeiten muss.
Stimmt. So würde ich es tatsächlich durchaus auch sehen.
Es gibt da aber so einen "psychologischen Trick", wie man sich dieser Versklavung entziehen kann.
Und nein, das ist nicht Grundsicherung beantragen, sondern das ist "
seine Berufung finden" und leben (
mit sog. "intrinsische Motivation") - halt dann eben auch für Geld. DANN merkt man diese Versklavung oft nicht mehr !
Die besondere Herausforderung dabei ist dann allerdings das Können und das Dürfen (
man muss es können und dürfen).
Und DA liegen immer die ganzen "Stolpersteine" rum !
Zitat von: Sheherazade am 05. August 2026, 12:16:24der für seine eigene Existenzsicherung gegen Entlohnung arbeiten muss.
sicherlich alles kein problem..wenn die bedingungen stimmen.. :weisnich:
Zitat von: Eichhörnchen am 05. August 2026, 12:46:15Und DA liegen immer die ganzen "Stolpersteine" rum !
ja wenn verträge,bedingungen etz einseitig sind..nur zum eigenen nutzen der jenigen der diese bedingungen aufstellt..denn hat die andere seite meistens das nachsehen..udn dann ist es nur nachvollziebar das der eine oder andere keine lust hat..schon garnicht wenn man nicht einen einzigen vernünftigen nutzen daraus zieht udn die andere seite die notlagen etz. anderer für sich ausnutzt..solange das alles kein gleichgewicht bekommt..wird das auch nichts mit dem nachbarn..da nützt auch kein druck oder sonst der gleichen..menschen gefügig machen und das noch gut heissen ist alles andere als demokratisch..
ich kenne soweit keine person..die unmittelbar von all diesem verachtenden system profitiert..bzw einen nutzen hat..da kann man noch mehr druck machen wie man will..steuern zahlen müssen sie trozdem..meist immer mehr als gedacht..udn das währe auch wenn das ganze ohne druck laufen wurde..aber was solls gelle..? :wand:
Zitat von: selbiger am 05. August 2026, 12:57:06ich kenne soweit keine person..die unmittelbar von all diesem verachtenden system profitiert..bzw einen nutzen hat....
ich kenne auch keinen aber davon gibt es jede Menge: alle, die an der Börse zocken. Das ist leistungsloses Einkommen auf Kosten Millionen Anderer.
Zitat von: MaSchuff am 05. August 2026, 13:23:19ich kenne auch keinen aber davon gibt es jede Menge: alle, die an der Börse zocken. Das ist leistungsloses Einkommen auf Kosten Millionen Anderer.
das stimmt..eigentlich meinte ich eher den klassischen arbeitnehmer..dieser glaubt er würde weniger steuern zahlen müssen, wenn man den bg empfänger,ständig drangsaliert schikaniert,oder ständig zu irgendwas versucht zu zwingen oder zu nötigen..der arbeitnehmer kapiert ja nicht einmal..selbst wenn es keine sozial systeme geben würde..er weiterhin soviele abgaben hätte als mit dem system..aber haubtsache ständig auf sozialschwache hetzen..da tritt der reiche runter auf den abeitnehmer..der arbeitnehemr tritt runter auf den sozialschwachen..aber wohin tritt der sozialschwache..unter ihm gibts doch nichts mehr.. :weisnich: dem politikern freuds,die amüsieren sich fürstlich über diese verhältnisse..deutschlands nahrungskette..
Das ist wohl wahr. So hetzt man die Bevölkerung gegeneinander auf.
Zitat von: Eichhörnchen am 05. August 2026, 12:46:15Die besondere Herausforderung dabei ist dann allerdings das Können und das Dürfen (man muss es können und dürfen).
Bildung und Ausbildung können dieser Herausforderung abhelfen.
Zitat von: Sheherazade am 05. August 2026, 13:56:09Bildung und Ausbildung können dieser Herausforderung abhelfen.
Das war vielleicht vor 20-30 Jahren mal so. Heute bekommt sogar noch eine Belohnung für faul oder dumm sein.
Strandbad belohnt Sechser-Schüler mit Gratis-Snacks
Martin «Miene» Gruber sitzt in seiner Badehose am Ufer und stopft sich ein Sandwich-Eis und Salzstangen in den Mund - gleichzeitig. «Schmeckt toll», kommentiert er. Diese Mischung gibt es bei ihm während der bayerischen Sommerferien im Bad geschenkt für alle Kinder und Jugendlichen, die eine Sechs in ihrem Zeugnis bekommen haben.
https://www.antenne.de/nachrichten/bayern/strandbad-belohnt-sechser-schueler-mit-gratis-snacks
Zitat von: Sheherazade am 05. August 2026, 13:56:09Bildung und Ausbildung können dieser Herausforderung abhelfen.
Stimmt auch. Nur leider hat der Homo sapiens - soweit ich das beobachtet habe - ein Verfallsdatum bezüglich seiner Sozialisation. Und dies liegt bei schon (!) so 36 Jahre (
dies wird hier immer gerne ignoriert).
Das heißt, wer bis zu diesem Alter noch keinen anerkannten Platz in der Gesellschaft erlangt hat - sowohl beruflich, als auch privat - oder, warum auch immer, danach raus fällt, IST dann quasi auch raus. Früher oder später. Oft schon früher als später.
Also das mit der Bildung und Ausbildung bringt i. d. R. signifikant nur in diesen ersten 3½ Jahrzehnten so richtich was.
Zitat von: MaSchuff am 05. August 2026, 13:48:58Das ist wohl wahr. So hetzt man die Bevölkerung gegeneinander auf.
womit regierungen immer arbeiten..ängste schürren und einander aufhetzen..gesellschaft spalten..schuld sind denn immer die kleinen..
Zitat von: Eichhörnchen am 05. August 2026, 14:16:13Oft schon früher als später.
richtig..wenn dieser frühzeitig stirbt..wieso offt die meisten die es nicht geschafft haben..aber nur ein recht frühzeitig gestorbener bg empfänger,ist ein guter bg empfänger..wie bei den rentnern..die zeitig ins grass beissen..das sparrt ungemein..und uk kann ne schippe drauf bekommen..
Zitat von: Eichhörnchen am 05. August 2026, 14:16:13Also das mit der Bildung und Ausbildung bringt i. d. R. signifikant nur in diesen ersten 3½ Jahrzehnten so richtich was.
es gibt genügend gebildete..haben es aber trozdem nicht geschafft..was mir sagt das bildung allein nicht das ultimum ist..da gehört ne menge mehr dazu..udn das fängt bei den grundlangen an..diese zu schaffen..ohne dieses ständige steine im weg gelege..
Zitat von: Eichhörnchen am 05. August 2026, 14:16:13Und dies liegt bei schon (!) so 36 Jahre (dies wird hier immer gerne ignoriert).
Das heißt, wer bis zu diesem Alter noch keinen anerkannten Platz in der Gesellschaft erlangt hat - sowohl beruflich, als auch privat - oder, warum auch immer, danach raus fällt, IST dann quasi auch raus.
Ich würde es anders formulieren (wer sich bis zu dem Alter nicht erkennbar bemüht hat um einen Platz ...), denn es muss gar kein fester Platz in der Gesellschaft sein, im Laufe eines Lebens ändert sich dieser ja auch mehrmals, sei es gewollt oder ungewollt. Und nach den ersten 3,5 Lebensjahrzehnten helfen Weiterbildung und/oder Umschulung - aber auch nur bis zu einem gewissen Alter, vermutlich ist, je nach vorherigem Status damit bei spätestens 50-55 Jahren Schluß.
Zitat von: selbiger am 05. August 2026, 14:35:50..was mir sagt das bildung allein nicht das ultimum ist..
Ja ich sage, mal eine Ausbildung schaffen ist
ein Thema. Und sich im Berufsleben da behaupten, ist noch mal ein anderes Thema.
Zitat von: Sheherazade am 05. August 2026, 14:47:36wer sich bis zu dem Alter nicht erkennbar bemüht hat um einen Platz ...
...hat sich immer bemüht... Kennen wir doch woher (Stichwort "Arbeitszeugnis" :mocking: ) !
Zitat von: Sheherazade am 05. August 2026, 14:47:36denn es muss gar kein fester Platz in der Gesellschaft sein, im Laufe eines Lebens ändert sich dieser ja auch mehrmals, sei es gewollt oder ungewollt. Und nach den ersten 3,5 Lebensjahrzehnten helfen Weiterbildung und/oder Umschulung
Tja hab ich probiert. Mit 43.
Ich musste meinen Arbeitsplatz u. die Firma verlassen, weil ich da nicht mehr in die Personalpolitik reinpasste.
Habe dann ein Hobby zum Beruf gemacht - als Privatier - auf eigene Kosten - mit etlichen Kursen und Seminaren in der Branche.
Tja und dennoch konnte ich mich da nicht (mehr) etablieren. Deshalb bin ich schließlich hier gelandet.
Aba MIR brauch kein Jobcentermitarbeiter mehr mit irgendwelchen Aktivierungsmaßnahmen oder irgend sowas kommen - oder womöglich Coaching... !!