Hallo,
ich schreibe hier im Auftrag meiner Nachbarin.
Sie bekommt seit August 2024 aufstockend SGBII Leistungen und seit März diesen Jahres komplett.
Sie wohnt schon seit ca 10 Jahren hier in der Wohnung.
Leider bekommt sie keine Arbeit und ich vermute sie wird es auch gesundheitlich nicht mehr schaffen Arbeit zu finden, vor allem nicht in ihrem bisherigen Beruf der Altenpflege.
Ich habe den Eindruck sie ist insgesamt im Moment mit vielem Überfordert, weswegen sie auch mit den Amtssachen nicht so gut klar kommt und jetzt vor einem größeren Problem steht.
Im März wurde sie darauf hingewiesen, dass Ihre Wohnung zu teuer ist.
Ich weiß nicht genau wann, aber irgendwann Ende August Anfang September hat sie dem Amt ein Schreiben/Attest von ihrem Hausarzt und einem Neurologen geschickt, in der Hoffnung, dass die Miete weiter übernommen wird.
Erstmal hat sie leider auch verpasst rechtzeitig einen Weiterbewilligungsantrag zu stellen, weswegen alles stressiger wurde und sie 50€ Bar bekommen hat.
Dann kam vor ca 1 Woche der neue Bescheid und die Miete wird jetzt nicht mehr voll übernommen.
Jetzt soll sie nur noch 308€ bekommen. Das Amt zahlt die Miete direkt an den Vermieter, ich glaube, weil es damals einen Mietrückstand gab.
Mit 300€ kommt sie aber ja gar nicht über die Runden.
Haben ihre Atteste eine aufschiebende Wirkung oder so?
Was kann sie tun?
Sie hat gefragt ob es vielleicht Stellen bzw Mittel gibt die sie vielleicht noch beantragen kann?
Sie hat sich einen Wohnberechtigungsschein geholt, schon im März und sich bei der städtischen Wohnungsbau gemeldet, da ist die Liste allerdings länger als es Wohnungen gibt.
Sie hat einen Pflegegrad beantragt, endlich, der wurde allerdings abgelehnt.
Mit ihrem Hausarzt ist da aber wohl ein Widerspruch am laufen.
Vielen Dank schonmal für die Hilfe
Ich habe leider die Maximale Anhanggröße erreicht. Ich werde den Rest in ca 1 Stunde nachreichen.
Offensichtlich brauche ich 3 Posts.
Ich denke jetzt hab ich alles :smile:
Zitat von: Frena am 19. Oktober 2026, 03:38:50Haben ihre Atteste eine aufschiebende Wirkung oder so?
Nein, so etwas greift hier nicht.
Scheinbar wurde das hier auch alles etwas "schleifen" gelassen.
Dürfte das Hauptproblem sein.
Jetzt dürfte es zu spät sein, da ja das JC bis zur Grenze die teurere Wohnung übernommen hatte.
Zitat von: Frena am 19. Oktober 2026, 03:38:50Was kann sie tun?
Auf Dauer sehe ich hier nur, sich schnellstens eine günstigere Wohnung zu suchen.
70 m² für eine Person sind nun mal über dem Limit, auch mit Rollator.
Erst einmal dennoch in Widerspruch gehen und es mit den Attesten der Ärzte versuchen.
Da sie wohl zwingend auf einen Rollator angewiesen ist, ist auch eine Wohnung bis 65 m² evtl. angemessen.
Damit ein Umzug möglicherweise hier auch nicht zumutbar.
Vermutlich dürfte es hier letztlich aber ohne einem SG nichts werden.
Sollte dem Widerspruch nicht stattgegeben werden.