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Aktuelles zu Hartz IV => Aktuelle Nachrichten => Thema gestartet von: Meck am 26. Oktober 2016, 15:02:23

Titel: Erhöhung des Mindestlohns ab 2019 auf 9,19 EUR und ab 2020 auf 9,35 EUR
Beitrag von: Meck am 26. Oktober 2016, 15:02:23
Erhöhung des Mindestlohns ab 01.01.2019

Dem Beschluss der Mindestlohnkommission zufolge soll der Mindestlohn nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG) zum 01.01.2019 auf 9,19 EUR steigen und ein Jahr später, ab dem 01.01.2020, noch einmal auf 9,35 EUR pro Stunde.

Die Kommission hat sich bei ihrem Vorschlag, der noch vom Bundeskabinett durch eine Rechtsverordnung umgesetzt werden muss, am Tarifindex des Statistischen Bundesamtes orientiert, der wiederum die aktuelle Tariflohnentwicklung wiedergibt.

Beschluss der Mindestlohnkommission vom 26.06.2018 --> https://www.mindestlohn-kommission.de/DE/Bericht/pdf/Beschluss2018.pdf?__blob=publicationFile&v=11


(Zitat und Quelle: Hensche Arbeitsrecht, Newsletter Juli 2018)



Das Bundeskabinett hat eine Erhöhung des Mindestlohns auf 8,84 Euro beschlossen. Dieser gilt ab 2017 und soll alle zwei Jahre neu festgelegt werden. Bei seiner Sitzung in Berlin beschloss das Kabinett außerdem den Rüstungsexportbericht für das erste Halbjahr 2016.
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland steigt 2017 von derzeit 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde. Das beschloss das Bundeskabinett in Berlin. Es ist die erste Anpassung seit Einführung des bundesweiten Mindestlohnes im vergangenen Jahr. Die Steigerung von 34 Cent orientiert sich an der allgemeinen Lohnentwicklung.

Die Mindestlohnkommission von Arbeitgebern und Arbeitnehmern hatte sich Mitte des Jahres einstimmig für diese Anpassung ausgesprochen. Die Regierung will den Beschluss als Rechtsverordnung umsetzen. Die Kommission, die frei von politischer Einflussnahme entscheiden soll, legt die Höhe nun alle zwei Jahre neu fest.


-->> https://www.tagesschau.de/inland/bundeskabinett-mindestlohn-ruestung-lebensqualitaet-101.html (https://www.tagesschau.de/inland/bundeskabinett-mindestlohn-ruestung-lebensqualitaet-101.html)
Titel: Fraktion DIE LINKE: Mindestlohn bleibt trotz Erhöhung Niedriglohn
Beitrag von: Meck am 31. Oktober 2016, 16:29:13
„Wer allen Ernstes glaubt, mit 34 Cent mehr Mindestlohn die Konsumnachfrage zu steigern, glaubt auch, dass soziale Gerechtigkeit vom Himmel fällt“, kommentiert Jutta Krellmann, gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den Beschluss des Bundeskabinetts, den Mindestlohn um 34 Cent auf 8,84 Euro zu Jahresbeginn 2017 anzuheben. Krellmann weiter:

„Mieten steigen, Strom wird teurer und auch der Preis für das Busticket erhöht sich wieder. Das ist die Realität von Millionen von Menschen in diesem Land. Deren Balance-Akt zwischen ‚alles wird teurer‘ und zu wenig Lohn lässt sich mit dieser Mindestlohnerhöhung sozial nicht gerecht begegnen. Auch der Bundesregierung ist bekannt, dass allen, die weniger als 11,68 Euro die Stunde verdienen, Altersarmut droht. Ein Mindestlohn, der trotz Erhöhung noch immer ein Drittel unter dieser Grenze bleibt, sorgt darüber hinaus für Armut trotz Arbeit. Wer also glaubt, soziale Gerechtigkeit für ein paar Cent zu kriegen, gefährdet sehenden Auges den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft.


-->> https://www.linksfraktion.de/presse/pressemitteilungen/detail/mindestlohn-bleibt-trotz-erhoehung-niedriglohn/
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Der Bote am 13. November 2016, 06:18:31
Pfüh... :sad:
Titel: 34 Cent mehr pro Stunde: DGB - Höherer Mindestlohn steigert Kaufkraft
Beitrag von: Meck am 01. Januar 2017, 14:46:12
Zwei Jahre nach seiner Einführung wird der Mindestlohn erstmals erhöht. Der Deutsche Gewerkschaftsbund erwartet von den zusätzlichen 34 Cent positive Effekte, etwa bei der Kaufkraft.

Mit Beginn des neuen Jahres wird in Deutschland ein höherer Mindestlohn fällig: Die unterste Bezahlung steigt um 34 Cent auf nunmehr 8,84 Euro pro Stunde. Der Deutsche Gewerkschaftsbund betonte, dies komme Millionen Geringverdienern zu Gute. Sie hätten bei einer Vollzeitstelle monatlich etwa 55 Euro mehr in der Tasche, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell. Jeder Cent Mindestlohn mehr bedeute mindestens 50 Millionen Euro mehr Kaufkraft pro Jahr, sagte er.

Der höhere Mindestlohn habe auch Auswirkungen auf die Arbeitszeiten bei Minijobs, betonte der DGB. Um die Grenze der geringfügigen Beschäftigung bei 450 Euro zu erreichen, müsse nun nur noch 50,9 Stunden monatlich gearbeitet werden. Körzell mahnte zugleich wirksame Kontrollen auch in kleineren Betrieben an, damit der Mindestlohn auch überall ankomme.


-->> http://www.n-tv.de/wirtschaft/DGB-Hoeherer-Mindestlohn-steigert-Kaufkraft-article19446871.html
Titel: Mindestlohn gilt nicht für alle: Erhöhter Mindestlohn eine Augenwischerei ?
Beitrag von: Meck am 08. Januar 2017, 14:17:07
Ab dem 1.1.2017 steigt der gesetzliche Mindestlohn auf 8,84 Euro um 34 Cent, also um 4 %. Seit 2015 gibt es den gesetzlichen Mindestlohn, der dem wuchernden Niedrigkohnsektor entgegen wirken und die Ungleichheit der Löhne vermindern sollte. Derweil nimmt die Armut in Deutschland zu. Armutsgefährdung stieg um 0,3 % der Deutschen seit Einführung des Mindestlohns auf 15,7 %.

Die Ungleichheit der Einkommen verminderte sich nicht. Vor der Einführung des Mindestlohns lag der Koeffizient für Ungleichheit bei 29 %, und da liegt er auch heute. Die Zahl der Aufstocker, die zusätzlich zu ihren Löhnen Hartz-IV-Gelder bekommen sank von 1,18 Millionen 2014 auf 1,13 Millionen Ende 2016.

Mindestlohn gilt nicht für alle:

Ausgenommen vom Mindestlohn sind nach wie vor Minderjährige, Auszubildende, Ehrenamtliche, Praktikanten und Langzeitarbeitslose in „Maßnahmen“.


-->> http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/erhoehter-mindestlohn-eine-augenwischerei.php
Titel: NGG warnt vor Lohn-Tricksereien im Landkreis Nordhausen
Beitrag von: Meck am 27. Januar 2017, 13:47:09
Ein „Cent-Lohn-Plus“ quer durch alle Jobs und Branchen, das einer Vollzeitkraft unterm Strich aber weit über 50 Euro pro Monat bringt. Egal, ob Küchenhilfe oder Verkäuferin im Backshop: Wer im Landkreis Nordhausen vom Chef nur den gesetzlichen Mindestlohn bekommt, verdient im Januar mehr Geld – und zwar 34 Cent pro Stunde...

„Genau zwei Jahre gibt es den gesetzlichen Mindestlohn. Und jetzt ist er zum ersten Mal geklettert – auf 8,84 Euro“, sagt Christl Semmisch von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Die NGG Thüringen ruft alle Mindestlohn-Beschäftigten auf, einen „Januar-Lohn-Check“ zu machen. „Sobald die Lohnabrechnung vorliegt, sollte jeder seinen Stundenlohn bis auf den letzten Cent nachrechnen. Die tatsächlich geleisteten Stunden und das Geld müssen dabei am Ende passen“, so Semmisch. Die NGG-Geschäftsführerin warnt zudem vor „Lohn-Tricksereien durch die Hintertür“: „Es ist eine beliebte Chef-Masche, die Menschen länger arbeiten zu lassen, die Überstunden dabei aber nicht zu bezahlen. Das ist illegal.“


-->> http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=205715
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Frau am 30. Januar 2017, 23:43:53
Hm... grübel... eine Mindestlohnerhöhung wird ja zwingend auch eine Preissteigerung nach sich ziehen... ist denn eigentlich schon jemals der Grundfreibetrag erhöht (und damit an die Preissteigerungen angepasst) worden?  :scratch:
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: fluchtzwerg am 31. Januar 2017, 08:11:52
Ja, eigentlich jedes Jahr...

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Grundfreibetrag_(Deutschland)
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Frau am 31. Januar 2017, 12:31:13
Willst mich veräppeln?  :cool:
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Orakel am 31. Januar 2017, 12:32:42
Dann klicke hier --> https://de.m.wikipedia.org/wiki/Grundfreibetrag_(Deutschland) (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Grundfreibetrag_(Deutschland))
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Frau am 31. Januar 2017, 12:38:52
Ohoh, mea culpa - ich meinte den sogenannten "Grundfreibetrag" auf Erwerbseinkommen bei ALG II, also die ersten (anrechnungsfreien) 100 Euro vom Lohn!  :schaem:
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: götzb am 31. Januar 2017, 13:39:12
Und die Ausnahmeregelungen u.a. gegen Langzeitarbeitslose wurde noch nicht gekippt.
Da fragt man sich echt....
Titel: Kabinett beschließt Bericht zur Ausnahmeregelung für Langzeitarbeitslose
Beitrag von: Meck am 12. Februar 2017, 13:15:02
Die Bundesregierung hat am 08.02.17 den Bericht und die Einschätzung der Bundesregierung zur Regelung für Langzeitarbeitslose nach §22 Absatz 4 Satz 2 Mindestlohngesetz beschlossen. Die dem Bericht zugrundeliegende Evaluation wurde im Auftrag des BMAS durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführt.

-->> http://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2017/mindestlohn-kabinett-beschliesst-bericht-zur-ausnahmeregelung-fuer-langzeitarbeitslose.html

-->> Be­richt und Ein­schät­zung der Bun­des­re­gie­rung zur Re­ge­lung für Lang­zeit­ar­beits­lo­se nach § 22 Ab­satz 4 Satz 2 des Min­dest­lohn­ge­set­zes (http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Thema-Arbeitsrecht/bericht-und-einschaetzung%20der-bundesregierung-zur-regelung-fuer-langzeitarbeitslose.pdf;jsessionid=BF40776A509EBD88B3E52B3AAF1CECF2?__blob=publicationFile&v=1)
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Vocans am 15. Februar 2017, 15:39:57
 :ironie:
Für die 0,34 €uro kann man sich dann ja das Glas Senf für 0,35 €uro leisten....
Ach Mist, das wurde ja schon angehoben auf 0,45 €uro......Die 0,34 €uro müssen jetzt jeden Monat angespart werden, damit man sich auch den Porsche und das Bankkonto in der Schweiz leisten kann, ab dem Jahre 2045  :grins:
Und die Bonzen haben sich mal eben zum 01.01.2017 ihre Diäten um 217 €uro erhöht und im Juli erfolgt noch einmal eine Erhöhung ( Betrag kenne ich aber noch nicht )
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Meck am 15. Februar 2017, 15:48:08
Die Medien berichten doch bereits, dass der Mindestlohn ab 2018 wieder um ein paar Cent erhöht werden soll. Man munkelt was von 60 Cent.

Zitat von: Vocans am 15. Februar 2017, 15:39:57
Und die Bonzen haben sich mal eben zum 01.01.2017 ihre Diäten um 217 €uro erhöht und im Juli erfolgt noch einmal eine Erhöhung ( Betrag kenne ich aber noch nicht )

Zitat
Die 630 Bundestagsabgeordneten können ab Juli mit monatlichen Diäten von 9542 Euro rechnen - etwa 215 Euro mehr als bisher. Dieses Diäten-Plus ergibt sich aus vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes zur Lohnentwicklung 2016. Die Anhebung erfolgt automatisch ohne Abstimmung im Plenum. Denn wie schon im vergangenen Jahr ist der Aufschlag bei der "Aufwandsentschädigung" direkt an die Bruttolohnentwicklung des Vorjahres gekoppelt.

Von dem Plus profitieren auch die ehemaligen Abgeordneten. Ihre Pensionen steigen laut Bild-Zeitung ebenfalls um 2,3 Prozent. So erhalte ein Abgeordneter ab Juli für ein Jahr Bundestag bereits rund 239 Euro Pension (ab 67), nach einer Legislaturperiode seien es 954 Euro. Die Höchstpension nach 27 Jahren Bundestag steige von 6296 auf 6441 Euro im Monat.

-->> Bundestagsabgeordnete erhalten ab Juli höhere Diäten und Pensionen (http://hartz.info/index.php?topic=107499.0)

 :ironie: Warum haben die alle so viel Geld ?? ...............Weil die so sparsam leben  :cool: :coffee: .
Titel: Deutscher Mindestlohn niedriger als bei westlichen Nachbarn
Beitrag von: Meck am 28. Februar 2017, 15:30:11
Der deutsche Mindestlohn bleibt einer Studie zufolge verglichen mit anderen westeuropäischen Ländern eher niedrig. Zwar wurde er zu Jahresbeginn von 8,50 auf 8,84 Euro je Stunde angehoben. In den westeuropäischen Euro-Staaten liegt die Lohnuntergrenze aber bei mindestens 9,25 Euro, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervorgeht. In Luxemburg etwa sind es 11,27 Euro, in Frankreich 9,76 Euro, in den Niederlanden 9,52 Euro, in Belgien 9,28 Euro und in Irland 9,25 Euro.

-->> http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/studie-der-boeckler-stiftung-deutscher-mindestlohn-niedriger-als-bei-westlichen-nachbarn/19452124.html
Titel: Deutscher Bundestag: Sonderregeln beim Mindestlohn (ALG II)
Beitrag von: Meck am 15. März 2017, 16:12:01
Sonderregeln beim Mindestlohn

Sonderregelungen und Übergangsvorschriften beim gesetzlichen Mindestlohn stehen im Zentrum einer Kleinen Anfrage (18/11466 (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/114/1811466.pdf)) der Fraktion Die Linke. Sie will von der Bundesregierung unter anderem erfahren, wie viele Menschen seit Einführung des Mindestlohns Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (ALG II) erhalten und wie viele Menschen von Sonderregelungen für die Anwendung des Mindestlohns betroffen sind.


-->> https://www.bundestag.de/presse/hib/2017_03/-/497798 (https://www.bundestag.de/presse/hib/2017_03/-/497798)



Langzeitarbeitslose ohne Mindestlohn

Die Ausnahmeregel des Mindestlohngesetzes, wonach Langzeitarbeitslosen in den ersten sechs Monaten nach Aufnahme einer Beschäftigung kein Mindestlohn gezahlt werden muss, wird nur in sehr wenigen Fällen angewandt. Das schreibt die Bundesregierung in einer Unterrichtung (18/11118 (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/111/1811118.pdf)). Darin heißt es weiter, dass die Ausnahmeregel keinen "signifikanten Effekt" auf den Lohn habe, den Langzeitarbeitslose kurz nach Eintritt in eine Beschäftigung erzielen. Außerdem sei eine Häufung von Einstellungen Langzeitarbeitsloser zu Lasten anderer Arbeitnehmer anhand der vorhandenen Daten nicht zu erkennen.


-->> https://www.bundestag.de/presse/hib/2017_03/-/497852
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Quinky am 28. März 2017, 08:50:20
4.000mal pro Jahr sind laut unserer Regierung SEHR WENIGE Fälle!!!

Die sind dermaßen abgehoben und erkennen keine Realität mehr.
Entweder ALLE bekommen den Mindestlohn oder keiner. Ohnehin kann, wörtlich genommen, der Mindestlohn NICHT unterschritten werden, sonst ist es kein Mindestlohn!!!

Gruß
Ernie
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Dragon am 28. März 2017, 14:23:34
Wir werden seit Jahren belogen+verarscht seiten unserer Verbrecherregierung!man will hier nichts ändern warum auch?sonst können sie sich nicht die Taschen mehr voll machen.  Der Schulz wird es auch nicht besser machen falls er Kanzler werden sollte eher das gegenteil.

Zitat von Meck
Zitat
Die 630 Bundestagsabgeordneten können ab Juli mit monatlichen Diäten von 9542 Euro rechnen - etwa 215 Euro mehr als bisher. Dieses Diäten-Plus ergibt sich aus vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes zur Lohnentwicklung 2016. Die Anhebung erfolgt automatisch ohne Abstimmung im Plenum. Denn wie schon im vergangenen Jahr ist der Aufschlag bei der "Aufwandsentschädigung" direkt an die Bruttolohnentwicklung des Vorjahres gekoppelt.

Von dem Plus profitieren auch die ehemaligen Abgeordneten. Ihre Pensionen steigen laut Bild-Zeitung ebenfalls um 2,3 Prozent. So erhalte ein Abgeordneter ab Juli für ein Jahr Bundestag bereits rund 239 Euro Pension (ab 67), nach einer Legislaturperiode seien es 954 Euro. Die Höchstpension nach 27 Jahren Bundestag steige von 6296 auf 6441 Euro im Monat.
Das sagt doch alles wer hier die Größten Dieb im Lande sind!obwohl sie uns mit den Medien(Soros Medien+Regierung), das Blaue vom Himmel lügen.es wäre hier ein Land voll Milch und Honig.

Solange die Verbrechersippe an der Macht sind/bleiben wird sich hier und vielen Ländern nichts ändern.
Titel: Jobcenter-Chefin: „In Köln kann man vom Mindestlohn nicht leben“
Beitrag von: Meck am 29. März 2017, 15:25:31
„In Köln kann man vom Mindestlohn nicht leben!“ Das sagt keine Geringere als Roswitha Stock, die Chefin der Kölner Arbeitsagentur.

„In den Tiefen der Eifel mögen 8,50 Euro Stundenlohn zum Leben ausreichen, aber dort sind die Lebenshaltungskosten auch wesentlich geringer als in Köln. In Köln erhalten jedenfalls viele Arbeitnehmer, die den Mindestlohn bekommen, zusätzlich aufstockende Sozialhilfe.“ Insgesamt haben 2016 exakt 22.299 Arbeitnehmer aufstockende Sozialhilfe erhalten. Wie viele davon Vollzeit zum Mindestlohn beschäftigt waren, konnte das Jobcenter auf Nachfrage nicht mitteilen.


-->> http://www.express.de/koeln/ernuechternde-analyse-jobcenter-chefin---in-koeln-kann-man-vom-mindestlohn-nicht-leben--26275020
Titel: Arbeitsmarkt: Kein Mindestlohn für Menschen mit Behinderung
Beitrag von: Meck am 31. März 2017, 12:23:07
Mit 1,50 Euro pro Stunde sind viele Behinderte, die in Behindertenwerkstätten arbeiten, meilenweit vom Mindestlohn entfernt. Obwohl viele eine ganze normale Fünf-Tage-Arbeitswoche haben. Warum ist das so?

Michael Ihde muss Fingerspitzengefühl beweisen bei der Arbeit mit dem Schraubenzieher. Er verknüpft viele kleine Kabel zu einer Steuerung für Drehtüren. "Damit wird die Tür ganz langsam bewegt, damit wir Menschen durchgehen können", erklärt er. Elektrotechnik für ein ganz normales Produkt, das ganz normal verkauft wird.

Trotzdem ist Michael Ihde kein normaler Arbeitnehmer. Denn er hat eine Behinderung. Seit sieben Jahren ist er einer von mehr als 1100 Mitarbeitern in den Bonner Werkstätten, einer offiziellen Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Offiziell stehen Michael Ihde und die anderen hier in einem "arbeitnehmerähnlichen Rechtsverhältnis". Deshalb gilt für sie der Mindestlohn nicht.


-->> https://www.tagesschau.de/inland/mindestlohn-behinderte-101.html
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Angela1968 am 31. März 2017, 15:47:46
Ach, so hoch sind die Löhne in WfbM?. Ich weis nur was das Behinderte bei Vollzeit (angenommene durchschnittliche 22 Arbeitsstage je Monat) für 176 Stunden ca. 160 Euro erhalten. Sind nach meiner Rechnung nicht mal 1 Euro die Stunde. Als ich mal nachfragte hies es das es in dem Sinne keine Norm gäbe und wenn die Behinderten eben etwas länger brauchen für ihre Arbeit wäre das auch in Ordnung. Außerem wird angeblich nach 45 Minuten eine 15 minütige Pause gemacht was es ja in normalen Betrieben auch nicht gäbe.

Angela
Titel: Deutscher Bundestag: 12 Euro Mindestlohn fordern die Linken
Beitrag von: Meck am 02. April 2017, 14:32:31
Die Fraktion Die Linke fordert eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns. In einem entsprechenden Antrag (18/11599 (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/115/1811599.pdf)) bezeichnet sie den gegenwärtig geltenden Mindestlohn in Höhe von 8,84 Euro pro Stunde als unzureichend, um Beschäftigte davor zu bewahren, trotz Vollzeitbeschäftigung in Armut abzurutschen. Die Abgeordneten verlangen deshalb eine Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde.
 

Darüber hinaus soll ein Gesetzentwurf klarstellen, dass Sonderzahlungen, Prämien oder Sachleistungen zusätzlich zum Mindestlohn zu leisten sind. Ausnahmen vom Mindestlohn zum Beispiel für Praktikanten und Langzeitarbeitslose sollten nach Ansicht der Linken abgeschafft werden.


-->> http://www.sozialticker.com/12-euro-mindestlohn-fordern-linken/ (http://www.sozialticker.com/12-euro-mindestlohn-fordern-linken/)

Sind sie ja nicht die Einzigen und das forderten sie bereits vor 4 Jahren. Ergänzend dazu ein Artikel von 2013 -->> Parteitag: Linke fordert mittelfristig Mindestlohn von 12 Euro (http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-06/linke-mindestlohn-12euro)
Titel: Mindestlohn f. Fachkräfte: Millionen Beschäftigte arbeiten im Niedriglohnbereich
Beitrag von: Meck am 02. April 2017, 14:34:05
„Die berufliche Aus- und Weiterbildung bildet eine wesentliche Grundlage für Wirtschaftswachstum, Wohlstand und sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Das deutsche Berufsbildungssystem mit seinen vielfältigen Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten und Qualifikationsniveaus bietet breite Karriereperspektiven und garantiert eine hohe Beschäftigungsfähigkeit.“

Millionen Menschen im Niedriglohnsektor

Es sind schöne Worte, die den Berufsbildungsbericht 2016 einleiten. Ähnlich Huldvolles ist zu erwarten, wenn die Bundesregierung am Mittwoch den diesjährigen Berufsbildungsbericht verabschiedet. Gewiss wird erneut das deutsche Modell - die duale Ausbildung in Berufsschule und Betrieb - in seiner Einzigartigkeit über den grünen Klee gelobt.


-->> http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/mindestlohn-fuer-fachkraefte-millionen-beschaeftigte-arbeiten-im-niedriglohnbereich-26295868
Titel: Wer für Mindestlohn arbeitet – kann ein Dach überm Kopf nicht bezahlen
Beitrag von: Meck am 20. April 2017, 16:54:04
Hartz IV trotz Mindestlohn – Auswertung der Antwort [PDF (https://www.linksfraktion.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/Kleine_Anfrage_18-11466_-_Antwort.pdf)] der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage [PDF (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/114/1811466.pdf)] „Höhe des gesetzlichen Mindestlohns und Umfang der Sonderregelungen und Übergangsvorschriften“ (Drs. 18/11466) von Klaus Ernst:
 
„Das mit Mindestlohn erzielte monatliche Bruttoeinkommen ist trotz Vollzeittätigkeit so niedrig, dass häufig Miet- und Heizkosten nicht gedeckt werden können. Besonders betroffen sind Alleinerziehende mit einem Kind unter sechs Jahren und Single-Haushalte.“


-->> http://www.sozialticker.com/mindestlohn-arbeitet-kann-dach-ueberm-kopf-bezahlen/#more-98780
Titel: Mehr reguläre Beschäftigung: Mindestlohn wandelt viele Minijobs um
Beitrag von: Meck am 21. April 2017, 03:59:40
Laut einer neuen Studie schafft der 2015 eingeführte Mindestlohn verstärkt reguläre Stellen. Viele Minijobs werden zu Vollzeit-Arbeitsplätzen. Besonders Frauen profitieren davon.

Die Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015 hat nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern zur verstärkten Umwandlung von Minijobs in reguläre Arbeitsplätze geführt. Vor allem mittelgroße Betriebe hätten sich mit der Einführung der allgemeinen Lohnuntergrenze dafür entschieden, bisherigen Minijobbern einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz anzubieten. Dies geht aus einer veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.


-->> http://www.n-tv.de/wirtschaft/Mindestlohn-wandelt-viele-Minijobs-um-article19799641.html



Mit der Einführung des Mindestlohns im Januar 2015 ist die Zahl der Minijobs saisonbereinigt um 125.000 zurückgegangen. Der Rückgang wurde jedoch teilweise durch eine verstärkte Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ausgeglichen. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich die Zahl der umgewandelten Minijobs verdoppelt. Ein Teil dieser Umwandlungen hat dabei andere Stellen ersetzt. Das geht aus einer neuen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

-->> http://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/kb1117.aspx
Titel: Spargelstechen: Auswirkung des Mindestlohns
Beitrag von: Meck am 21. April 2017, 14:02:28
Georg Kleinwort ist Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Pinneberg. Den Mindestlohn in der Landwirtschaft sieht er in seiner aktuellen Umsetzung kritisch.

Der Betrieb „zum Tannenbaum“ in Klein Nordende ist ein ganz besonderes Modell, in dem die Familie selbst den Spargel zieht und sticht, den sie im eigenen Restaurant serviert. Die große Spargelproduktion sieht aber anders aus. Jahrzehntelang war das Spargelstechen ein Symbol für schlechtbezahlte Saisonarbeit für meist polnische Schwarzarbeiter. Wie hat sich das seit der Einführung des Mindestlohns verändert? Wir befragten dazu Georg Kleinwort (Foto), Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Pinneberg.


-->> http://www.shz.de/lokales/elmshorner-nachrichten/spargelstechen-auswirkung-des-mindestlohns-id16614416.html
Titel: Hartz-IV trotz Mindestlohn: Viele in der Falle
Beitrag von: Meck am 22. April 2017, 10:58:57
Froh ist, wer Arbeit hat? Für Alleinstehende gilt das nicht, zumindest, wenn sie nur den Mindestlohn bekommen. Trotz Vollzeitjob können 9 von 10 dann nicht von ihrer Arbeit leben, sondern müssen mit Hartz-IV aufstocken. Das ergab die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Partei DIE LINKE. Die Betroffenen könnten vom Mindeslohn weder die Lebenshaltung noch die Wohnkosten decken.

-->> http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-trotz-mindestlohn-viele-in-der-falle.php
Titel: Ab 2018: Mindestlohn in der Pflege steigt
Beitrag von: Meck am 27. April 2017, 13:43:58
Gute Nachrichten für rund 900.000 Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen: Ab dem 1. Januar 2018 wird der Mindestlohn angehoben. Bis 2020 soll die Lohnuntergrenze im Westen 11,35 Euro und im Osten 10,85 pro Stunde betragen.

Der Mindestlohn in der Pflege soll im nächsten Jahr auf 10,55 Euro im Westen und 10,05 Euro pro Stunde im Osten steigen. Wie das Bundesarbeitsministerium am Dienstag in Berlin mitteilte, hat sich die Pflegekommission darauf einstimmig verständigt. Bis 2020 soll die Lohnuntergrenze dann weiter in zwei Schritten auf 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro im Osten angehoben werden. Die Regelung betrifft den Angaben zufolge rund 900.000 Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen.


-->> http://www.lvz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Mindestlohn-in-der-Pflege-steigt
Titel: Deutscher Bundestag: Linke scheitern mit Mindestlohn Antrag
Beitrag von: Meck am 27. April 2017, 13:47:34
Die Fraktion Die Linke ist mit einem Antrag (18/11599) gescheitert, den gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro auf 12 Euro pro Stunde anzuheben. Sowohl CDU/CSU, SPD als auch Bündnis 90/Die Grünen kritisierten den Antrag deutlich und lehnten ihn in der Sitzung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am Mittwochvormittag schließlich ab.

Die Linke verlangt in dem Antrag außerdem, dass Sonderzahlungen, Prämien oder Sachleistungen zusätzlich zum Mindestlohn zu leisten sind. Ausnahmen vom Mindestlohn zum Beispiel für Praktikanten und Langzeitarbeitslose sollten nach Ansicht der Linken abgeschafft werden.


-->> http://www.sozialticker.com/linke-scheitern-mindestlohn-antrag/
Titel: Re: Ab 2018: Mindestlohn in der Pflege steigt
Beitrag von: Angela1968 am 27. April 2017, 14:02:18
Danke Meck,

habe gestern gerade noch nachgeschaut, und nichts gefunden, um wieviel der Pflegemindestlohn angehoben werden wird damit ich meinem Ziel ganz aus ALG II zu steigen näher komme.


Angela
Titel: Re: Deutscher Bundestag: Linke scheitern mit Mindestlohn Antrag
Beitrag von: Atalante am 27. April 2017, 14:46:12
...Sowohl CDU/CSU, SPD als auch Bündnis 90/Die Grünen kritisierten den Antrag deutlich und lehnten ihn ... ab.

-->> http://www.sozialticker.com/linke-scheitern-mindestlohn-antrag/

Und DAS sollte man den ganzen Schlafschafen, die dem St. Martin (wegen "sich um hart arbeitende Menschen kümmern") hinterherrennen, tausendafch um die Ohren hauen...oder denen, die glauben, dass gerade diese Partei sich wieder auf ihren einstigen Markenkern besinnt und sich gaaaanz plötzlich nach der BTW um die "kleinen Leute" kümmert!
Zur Erinnerung: Wenn es der sPD ernst wäre mit dem Kümmern um die "kleinen Leute" (und diese nicht nur im Wahlk(r)ampf plötzlich wieder als Stimmenbringer entdeckt werden, denen man IMMER WIEDER denselben Scheiß erzählen kann, um von ihnen gewählt zu werden), hätte man einen höheren ML schon nach der letzten BTW beschließen können, Mehrheiten gab und gibt es...rein rechnerisch, wenn aber eine Partei bis zu den Schultern im AR... der Wirtschaft steckt (Stichwort Parteispenden), dann kann doch kein Mensch, der auch nur zwei Meter geradeaus gehen kann, ernsthaft erwarten, dass diese Partei etwas unterstützt, was im Zweifel den Menschen helfen würde und der Wirtschaft ein paar Euro (und dem einen oder anderen Parteimitglied ein finanziell sehr gut gepolstertes Altersruhekissen in einem "Aufsichts"rat) kosten würde, wo käme man denn da hin?

MfG

Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Gast42062 am 27. April 2017, 15:05:46
wäre schon wenn der Mindestlohn in ganz Europa eingeführt würde, dann sind auch weniger Gastarbeiter hier in der BRD.
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: NevAda am 27. April 2017, 19:10:09
Ja, ich bin sicher, das würdest Du gut finden...
FANG MAL AN ZU DENKEN!!!!
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: ratlos am 02. Mai 2017, 05:49:14
mein Arbeitgeber hat schon bei Anhebung auf 12 Euro, verlauten lassen, dass es Stellen abbaut.
Titel: DGB : Höherer Mindestlohn - 146 000 Menschen in MV profitieren
Beitrag von: Meck am 05. Mai 2017, 11:33:55
Der Nordosten profitiert nach Erhebungen des DGB wegen seines niedrigen Einkommensniveaus besonders vom gesetzlichen Mindestlohn. 146 000 Beschäftigte hätten in Mecklenburg-Vorpommern Vorteile davon, während es in Schleswig-Holstein 128 000 und in Hamburg rund 72 000 seien, teilte der DGB Nord gestern in Hamburg mit. Der Mindestlohn war zu Jahresbeginn von 8,50 auf 8,84 Euro gestiegen.

Zum 1. Mai sind dem Gewerkschaftsbund zufolge auch in einigen Branchen die Mindestlöhne angehoben worden. Den Angaben zufolge müssen jetzt im Gerüstbauerhandwerk mindestens 11 Euro pro Stunde gezahlt werden. Im ostdeutschen Maler- und Lackiererhandwerk stieg der Mindestlohn für Fachkräfte auf 11,85 Euro, im Westen auf 13,10 Euro. Ungelernte Arbeitskräfte erhielten nun bundesweit einen Stundenlohn von mindestens 10,35 Euro.


-->> http://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/hoeherer-mindestlohn-146-000-menschen-in-mv-profitieren-id16739071.html
Titel: Heidenheim: Grundsatzdiskussion im Gemeinderat - Mindestlohn für Putzfrauen?
Beitrag von: Meck am 05. Mai 2017, 11:34:32
Uneinig waren sich Stadträte und Heidenheims OB Bernhard Ilg in Sachen Mindestlohn-Einhaltung bei Reinigungskräften.

Im Grunde kann man davon ausgehen, dass ein Tagesordnungspunkt relativ schnell abgehandelt ist, wenn es darum geht, Reinigungsarbeiten an eine Firma zu vergeben. Doch bei der jüngsten Gemeinderatssitzung lief alles anders.

Es ging darum, die Reinigungsarbeiten in fünf Schnaitheimer Gebäuden gesammelt an eine Firma zu vergeben – zum Preis von etwas mehr als 100 000 Euro. Zuerst meldete sich SPD-Fraktionsmitglied Sabine Bodenmüller zu Wort: „Ich kann der Sache nicht guten Gewissens zustimmen, außer Sie können mir erklären, wie man da die Hand drüber halten kann, dass der Mindestlohn von 8,50 Euro wirklich eingehalten wird.“


-->> http://www.swp.de/heidenheim/lokales/heidenheim/grundsatzdiskussion-im-gemeinderat_-mindestlohn-fuer-putzfrauen_-14915319.html
Titel: Berlin: Mindestlohn bringt im Alter kaum Rente
Beitrag von: Meck am 11. Mai 2017, 10:25:22
Der gesetzliche Mindestlohn von aktuell 8,84 Euro reicht nach Angaben der Bundesregierung nicht, um im Alter eine Rente über dem Niveau der staatlichen Grundsicherung zu erzielen. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die unserer Berliner Redaktion vorliegt. Ende 2016 lag der durchschnittliche Bruttobedarf von Empfängern der Grundsicherung im Alter bei 804 Euro. Um eine Nettorente zu erhalten, die darüber liegt, würden aktuell 29,6 Entgeltpunkte in der gesetzlichen Rentenversicherung benötigt.

-->> https://www.nwzonline.de/politik/mindestlohn-bringt-im-alter-kaum-rente_a_31,2,4147413538.html
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Gast26342 am 11. Mai 2017, 15:53:16
Nach der Originalquelle muss man immer erst ewig suchen.
https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/trotz-anhebung-mindestlohn-liegt-weiter-deutlich-unter-niedriglohnschwelle/
https://www.linksfraktion.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/Ernst_Klaus_2017-04-167_-_Antwort.pdf
Titel: Deutscher Bundestag: Höhe des Mindestlohns
Beitrag von: Meck am 25. Mai 2017, 12:29:25
Nach der Höhe des gesetzlichen Mindestlohns und der Brutto-Stundenlohnschwelle in Kreisen und kreisfreien Städten erkundigt sich Die Linke in einer Kleinen Anfrage (18/12318 (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/123/1812318.pdf)).

-->> https://www.bundestag.de/presse/hib/2017_05/-/508068
Titel: Bundesregierung: Höhere Mindestlöhne für Leiharbeiter beschlossen
Beitrag von: Meck am 25. Mai 2017, 12:30:19
Rund eine Million Leiharbeiter in Deutschland bekommen mehr Lohn. Mit einer vom Kabinett gebilligten Rechtsverordnung greift die von den Tarifpartnern bereits eingeführte Entgelterhöhung ab Juni auch für die nicht tarifgebundenen Leiharbeiter. Bis 2021 sollen die unterschiedlichen Entgelttarife in Ost und West dann angeglichen werden.

Alle rund eine Million Leiharbeiter in Deutschland bekommen ab 1. Juni mehr Lohn. Das Kabinett beschloss eine Verordnung des Arbeitsministeriums, nach dem die Entgelte auch für die nicht tarifgebundenen Leiharbeiter in den kommenden Jahren stufenweise angehoben werden.


-->> http://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/inland/bundesregierung-billigt-erhoehung-mindestlohn-leiharbeit-100.html
Titel: Steigende Preise: Zypries fordert höheren Mindestlohn
Beitrag von: Meck am 25. Mai 2017, 12:32:07
Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries fordert eine Erhöhung des Mindestlohns. „Ich halte es für geboten, den gesetzlichen Mindestlohn bei der anstehenden Überprüfung anzuheben“, sagte die Ministerin dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Schließlich seien auch Preise und Mieten in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Zudem sieht Zypries „Spielraum, die Verdienste der Beschäftigten weiter zu erhöhen“. Höhere Löhne seien ein wichtiges Instrument, die Binnenkonjunktur anzukurbeln und den deutschen Handelsüberschuss im Vergleich zu den Vereinigten Staaten zu senken.

Der gesetzliche Mindestlohn war zuletzt zum 1. Januar 2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde erhöht worden. Die Steigerung orientiert sich an der Entwicklung der Tariflöhne und wird alle zwei Jahre von einer Kommission aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern festgelegt.


-->> http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/steigende-preise-zypries-fordert-hoeheren-mindestlohn-15025054.html
Titel: Viele Mindestlohn-Verstöße bei Gastro-Betrieben
Beitrag von: Meck am 29. Mai 2017, 22:46:47
Zehn Prozent der Gastronomiebetriebe in Mecklenburg-Vorpommern verstoßen gegen das Mindestlohngesetz. Das ist bei Kontrollen des Zolls herausgekommen. Geprüft wurden 206 Gastro-Betriebe, für 21 wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Montag in Neubrandenburg unter Berufung auf Angaben des Bundesfinanzministeriums mitteilte.

-->> http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Viele-Mindestlohn-Verstoesse-bei-Gastro-Betrieben,mindestlohn410.html (http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Viele-Mindestlohn-Verstoesse-bei-Gastro-Betrieben,mindestlohn410.html)



Starnberg: Mindestlohn im Blick.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) befürchtet, dass im Landkreis Starnberg die Fahnder des zuständigen Hauptzollamtes Rosenheim zu wenig Hotels und Gaststätten kontrollieren. Es gehe darum, dass der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde tatsächlich gezahlt werde und "Kellner, Köche und Co" davon profitierten, erklärte Mustafa Öz, Geschäftsführer der NGG in der Region München. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls müsse daher ihre Kontrollen auch im hiesigen Landkreis "dringend ausweiten". Denn im vorigen Jahr habe das Rosenheimer Zollamt in seinem Bezirk nur 146 Gastro-Betriebe geprüft, also lediglich 3,3 Prozent. Im Jahr zuvor waren es noch 192 Betriebe gewesen - dabei gibt es laut NGG in der Branche allein im Fünfseenland fast 300 Herbergen, Gasthöfe und Lokale.


-->> http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/starnberg-mindestlohn-im-blick-1.3525569
Titel: Transit durch Deutschland: Mindestlohn auch für polnische Kraftfahrer
Beitrag von: Meck am 29. Mai 2017, 22:48:39
Deutsche Gewerkschaften und Spediteure machen Druck: Der Mindestlohn soll künftig auch für polnische Kraftfahrer gelten. Doch die EU-Kommission sieht das anders.

„Der Mindestlohn wirkt“ – unter dieser Überschrift informiert das Bundesarbeitsministerium über die vor zweieinhalb Jahren eingeführte gesetzliche Lohnuntergrenze. Doch für eine Gruppe von Beschäftigten wirkt der Mindestlohn bisher nicht, weil sie seit 2015 durch eine „Interimslösung“ davon ausgenommen sind: Lastwagenfahrer aus Polen oder Tschechien, die Deutschland im Transitverkehr durchqueren, erhalten für ihre Zeit auf deutschen Autobahnen keinen deutschen Mindestlohn. Nach Ansicht der EU-Kommission darf das Mindestlohngesetz auf sie nicht angewendet werden – was aber zwischen Brüssel und Berlin umstritten ist.


-->> http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mindestlohn-fuer-polnische-kraftfahrer-eu-kommission-stellt-sich-quer-15036662.html
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Klappstulle am 30. Mai 2017, 23:19:33
Ach, Mindestlohn. Pft. Hier im Osten kostet Leben auch was, trotzdem sind wir hier immer die Gearschten, wenn es um Rente & Lohn geht.
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Lady Miou am 30. Mai 2017, 23:31:46
Zitat von: Klappstulle am 30. Mai 2017, 23:19:33
Hier im Osten kostet Leben auch was, trotzdem sind wir hier immer die Gearschten, wenn es um Rente & Lohn geht.

Ist man mit dem Mindestlohn generell, er führt gleich Richtung Altersarmut, egal ob Ost oder West.
Titel: Zufriedenheit bei den Mindestlohnempfängern?
Beitrag von: Meck am 14. Juni 2017, 15:48:32
Nicht nur mehr Geld: Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit von Niedriglohnbeschäftigten mit Mindestlohn verbessert.

Der gesetzliche Mindestlohn hat die Arbeitsbedingungen und die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten im Niedriglohnsektor positiv beeinflusst. Das betrifft nicht nur die bessere Bezahlung. Beschäftigte, die vom Mindestlohn erfasst sind, konstatieren zwar oft gestiegene Ansprüche an ihre Arbeit, aber auch eine größere Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie, ein verbessertes Betriebsklima und höhere Wertschätzung durch Vorgesetzte. Das zeigt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.


-->> http://www.sozialticker.com/zufriedenheit-mindestlohnempfaengern/
Titel: Einsicht bei Bundesministerin: Mindestlohn ist kein guter Lohn
Beitrag von: Meck am 14. Juni 2017, 17:16:19
Bürger diskutierten mit Arbeitsministerin Andrea Nahles in Prenzlau über Löhne, Renten und Leiharbeit. Dabei sprach sie auch Reizthemen an.

Rund 100 Menschen nahmen am Dienstag in Prenzlau an einer Diskussionsrunde mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) über Mindestlohn und Rente teil. Zunächst sprach sie über Erfolge ihrer Arbeit, zum Beispiel beim Thema Mindestlohn, Tarifeinheit, Bundesteilhabegesetz und Rentenangleichung. Sie ging aber auch auf Punkte ein, die nicht erreicht wurden.


-->> http://www.nordkurier.de/prenzlau/mindestlohn-ist-kein-guter-lohn-1429036206.html
Titel: Lohn-Tricks beim Spargelbauern: Wenn Erntehelfer um den Mindestlohn gebracht werden
Beitrag von: Meck am 14. Juni 2017, 17:19:15
Seit zwei Jahren steht auch Erntehelfern der Mindestlohn zu - für die Arbeit auf hessischen Spargelfeldern zum Beispiel. Das heißt nicht, dass ihn auch alle erhalten. Cosmin Popescu, der seinen richtigen Namen nicht online lesen will, mag nicht mehr. Seit Jahren arbeitet der Rumäne als Saisonarbeiter für einen südhessischen Spargelbauern, jetzt reicht es ihm: "Ich werde nicht wieder hierher kommen."

Der Hauptgrund: das Geld. Wie viel Popescu am Ende der Spargelsaison verdienen haben wird - er weiß es nicht. Zwar hätte mit der Einführung des Mindestlohns für Saisonkräfte im Jahr 2015 sein Verdienst steigen müssen. 8,60 Euro stehen Popescu demnach pro Stunde zu. Vor einigen Jahren hat er hier noch für 5,20 Euro pro Stunde gearbeitet. Doch der Mindest-Stundenlohn bleibt Theorie.


-->> http://hessenschau.de/wirtschaft/wenn-erntehelfer-um-den-mindestlohn-gebracht-werden,spargel-erntehelfer-104.html
Titel: 9,00 Euro statt 8,50 Euro: Berlin macht Ernst beim Mindestlohn
Beitrag von: Meck am 16. Juni 2017, 16:46:31
Ab August sollen die öffentliche Hand und Firmen, die sich in Berlin um öffentliche Aufträge bewerben, 50 Cent pro Stunde mehr zahlen. Die Wirtschaft ist sauer.

50 Cent können Wirtschaft und Politik spalten. Um diesen Betrag will die rot-rot-grüne Koalition den Berliner Mindestlohn erhöhen und damit ihre Verabredung aus dem Koalitionsvertrag umsetzen. Statt 8,50 Euro sollen die öffentliche Hand und alle Unternehmen, die sich in Berlin um öffentliche Aufträge bewerben, künftig neun Euro in der Stunde zahlen – die erste Erhöhung seit 2013. Am nächsten Dienstag wird der Senat die entsprechenden Rechtsverordnungen durchwinken, in Kraft tritt die 50-Cent-Erhöhung wahrscheinlich am 1. August.


-->> http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/neun-euro-statt-8-50-euro-berlin-macht-ernst-beim-mindestlohn/19942354.html
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: coolio am 17. Juni 2017, 04:25:45
Richtig so - "Wirtschaft sauer" heisst letztlich: die Abzocke wird wieder ein klein wenig reduziert - mehr sind die 50 ct ja nicht...
Titel: Deutscher Bundestag: Kommission entscheidet über Mindestlohn
Beitrag von: Meck am 30. Juni 2017, 21:09:49
Der gesetzliche Mindestlohn steht in keinem Zusammenhang mit der Niedriglohnschwelle, sondern dient dazu, Beschäftigte vor Dumpinglöhnen zu schützen. Das stellt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/12722 (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/127/1812722.pdf)) auf eine Kleine Anfrage (18/12527 (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/125/1812527.pdf)) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen klar. Sie betont darin ebenfalls, dass die Entscheidung über eine angemessene Höhe des Mindestlohns nicht in der Politik, sondern von der Mindestlohnkommission getroffen werde.

-->> https://www.bundestag.de/presse/hib/2017_06/-/513640
Titel: Mindestlohn: Effekte der Ausnahmeregelung für Langzeitarbeitslose
Beitrag von: Meck am 07. Juli 2017, 21:28:56
Mit der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns wurde die Möglichkeit geschaffen, Langzeitarbeitslose für sechs Monate unterhalb des Mindestlohns zu beschäftigen. Diese Ausnahmeregelung wurde im ersten Jahr ihrer Existenz kaum nachgefragt, zumal auch die Fach- und Führungskräfte in den Jobcentern sie für wenig praktikabel halten. Effekte auf die Löhne und die Beschäftigung ehemals Langzeitarbeitsloser sind nicht zu verzeichnen.

-->> https://www.iab-forum.de/mindestlohn-in-deutschland-effekte-der-ausnahmeregelung-fuer-langzeitarbeitslose/
Titel: Staatsanwaltschaft: Lidl-Lieferanten sollen Mindestlohn nicht bezahlt haben
Beitrag von: Meck am 10. Juli 2017, 09:02:34
Mehrere Gemüselieferanten des Discounters Lidl sollen ihren Mitarbeitern den Mindestlohn nicht immer gezahlt haben. Die Gehaltsabrechnungen wurden angeblich gefälscht.

Nach Informationen des NDR-Magazins "Panorama" ermittelt die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern gegen wichtige Lieferanten von Lidl. Die betroffenen Gemüseproduzenten werden verdächtigt, seit 2015 den Mindestlohn nicht immer gezahlt und Sozialversicherungsbeiträge nicht ordnungsgemäß abgeführt zu haben.


-->> http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/lidl-lieferanten-sollen-mindestlohn-nicht-bezahlt-haben-aid-1.6913569
Titel: Anstieg im ersten Halbjahr: Mehr als 2400 Verstöße gegen den Mindestlohn
Beitrag von: Meck am 22. September 2017, 06:59:23
Die Kontrollen des Zolls scheinen sich zu lohnen: Die Zahl der Verfahren wegen Verstößen gegen den Mindestlohn könnte sich in diesem Jahr mehr als verdoppeln. In Deutschland sind laut einem Zeitungsbericht in diesem Jahr schon deutlich mehr Verstöße gegen den Mindestlohn aufgedeckt worden als im Vorjahr. Mitarbeiter der „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ (FKS) des Zolls leiteten deswegen in den ersten sechs Monaten 2433 Ermittlungsverfahren ein, wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. Im Vorjahreszeitraum seien es dagegen nur 1711 Verfahren gewesen.

Auch die Gesamthöhe der verhängten Bußgelder erhöhte sich dem Bericht zufolge deutlich, sie stieg von 11,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2016 auf fast 19 Millionen in diesem Jahr, wie die Zeitung unter Berufung auf eine Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen berichtete.


-->> http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/verstoesse-gegen-mindestlohn-steigen-an-15209148.html
Titel: Mindestlohn gilt auch für Saisonarbeiter
Beitrag von: Meck am 15. Oktober 2017, 09:57:48
Saisonkräfte in Wintersportgebieten sind reguläre Arbeitnehmer, mit den gleichen Rechten und Pflichten wie andere Beschäftigte. Deshalb haben sie in Deutschland auch Anspruch auf den Mindestlohn, sagt Tjark Menssen, Leiter der Rechtsabteilung des DGB-Rechtsschutz. Es gibt aber eine Ausnahme: Arbeitgeber dürfen zwar Sachleistungen wie einen Dienstwagen eigentlich nicht auf den Lohn anrechnen. Bei Saisonarbeitern sei es aber ausnahmsweise zulässig, Kost und Logis abzuziehen.

-->> http://www.rp-online.de/leben/beruf/mindestlohn-gilt-auch-fuer-saisonarbeiter-aid-1.7139225
Titel: DGB warnt vor Aufweichung des Mindestlohns
Beitrag von: Meck am 15. Oktober 2017, 09:58:30
Angesichts eines Vorstoßes der schleswig-holsteinischen Jamaika-Koalition hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) vor einer Aufweichung des 2015 eingeführten gesetzlichen Mindestlohns gewarnt.

"Wer arbeitet, hat einen Rechtsanspruch auf einen anständigen Lohn, ob Vollzeit oder Teilzeit", erklärte DGB-Chef Reiner Hoffmann am Donnerstag. Dafür müsse die Arbeitszeit erfasst werden. Die Landesregierung aus CDU, FDP und Grünen in Kiel will den Mindestlohn "handhabbarer und praxisnäher" machen, indem bei der Arbeitszeiterfassung zwischen Voll- und Teilzeit unterschieden wird. Sie reichte dazu in dieser Woche beim Bundesrat einen entsprechenden Gesetzesentwurf ein.


-->> https://www.onvista.de/news/dgb-warnt-vor-aufweichung-des-mindestlohns-75514605 (https://www.onvista.de/news/dgb-warnt-vor-aufweichung-des-mindestlohns-75514605)
Titel: Deutscher Bundestag: SPD-Fraktion will Mindestlohn sichern
Beitrag von: Meck am 30. Oktober 2017, 10:03:46
Die Bundesregierung soll eine Aushöhlung des Mindestlohngesetzes verhindern. Insbesondere soll eine Aufweichung der Dokumentationspflicht der Arbeitszeit verhindern werden. Die Dokumentationspflicht sei "eine notwendige Voraussetzung für eine wirksame Kontrolle der Einhaltung des Mindestlohns", verlangt die SPD-Fraktion in einem Antrag (19/17 (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/000/1900017.pdf)). Die Bundesregierung wird außerdem aufgefordert, sich für eine Erhöhung der Zahl der Mitarbeiter in der Finanzkontrolle Schwarzarbeit einzusetzen und damit eine wirksame Kontrolle der Einhaltung des Mindestlohns zu ermöglichen.

-->> https://www.bundestag.de/presse/hib/2017_10/-/530256
Titel: Gastgewerbe: Unregelmäßigkeiten bei Mindestlohn
Beitrag von: Meck am 15. November 2017, 13:06:37
Das Hauptzollamt Erfurt hat bei Kontrollen im Gastgewerbe in Thüringen und Südwestsachsen insgesamt 178 Unregelmäßigkeiten bei Arbeitsverhältnissen aufgedeckt. Insgesamt wurden dafür in 335 Gastronomiebetrieben Beschäftigte befragt, wie das Hauptzollamt am Dienstag mitteilte. In 176 Betrieben wurden demnach zusätzlich die Geschäftsunterlagen geprüft.

In 61 Fällen ergaben sich Anhaltspunkte, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten nicht den gesetzlichen Mindestlohn zahlen. Dafür droht eine Geldbuße von bis zu 500 000 Euro. Auch bei der Abführung der Sozialversicherungsbeiträge der Beschäftigten stießen die Ermittler auf zahlreiche Unregelmäßigkeiten. Es wird in 41 Fällen ermittelt.


-->> http://www.focus.de/regional/sachsen/gastgewerbe-gastgewerbe-unregelmaessigkeiten-bei-mindestlohn_id_7847018.html
Titel: Thüringer Friseurhandwerk sieht Mindestlohn positiv
Beitrag von: Meck am 15. November 2017, 13:07:10
Der Trend zu Billigsalons ist nach Einschätzung des Friseurhandwerks in Thüringen und Sachsen-Anhalt rückläufig. Grund dafür sei die Einführung des Mindestlohns, sagte Landesinnungsmeisterin Sybille Hain am Sonntag in Erfurt. "Die Spreu trennt sich vom Weizen." Nur auf einen möglichst niedrigen Preis für Schneiden, Waschen und Föhnen zu setzen, sei nicht möglich, wenn der Mindestlohn - zurzeit 8,84 Euro pro Stunde - gezahlt werden müsse. In den beiden Bundesländern gibt es Hain zufolge rund 4000 Friseurgeschäfte mit etwa 8000 Beschäftigten. Die Innung hat 200 Mitgliedsbetriebe.

-->> https://www.thueringen24.de/erfurt/article212525165/Thueringer-Friseurhandwerk-sieht-Mindestlohn-positiv.html
Titel: Deutscher Bundestag: Linke will Mindestlohn von zwölf Euro
Beitrag von: Meck am 29. November 2017, 14:44:32
Der gesetzliche Mindestlohn soll auf zwölf Euro pro Stunde erhöht werden. Das verlangt die Fraktion Die Linke in einem nun vorgelegten Antrag (19/96 (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/000/1900096.pdf)). Sie kritisiert darin, dass der Mindestlohn mit 8,50 Euro brutto pro Stunde schon bei seiner Einführung zu niedrig gewesen sei und auch die derzeit gültigen 8,84 Euro pro Stunde nicht ausreichten, um Armut trotz Arbeit und Altersarmut zu verhindern.

-->> https://www.bundestag.de/presse/hib/2017_11/-/532868
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Gast42062 am 29. November 2017, 14:53:08
Den reichsten Mann der Welt Amazongründer würde das sicher nichts ausmachen, aber dann wäre sein VM vermutlich nur 50 Milliarden DL Wert.
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: red1765 am 01. Dezember 2017, 12:17:31
Zitat
auch die derzeit gültigen 8,84 Euro pro Stunde nicht ausreichten, um Armut trotz Arbeit und Altersarmut zu verhindern.

Da reichen auch 12€ oder 500€ pro Stunde nicht.
Was passiert denn bei einer Erhöhung des ML? Alles wird teurer und unterm Strich bleibt genau so wenig.
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Dragon am 10. Dezember 2017, 23:54:02
Nabend Leute

Solange es keine Vernünftige Löhne gibt von den man auch leben kann" bringt auch eine Mindestlohnerhöhung wenig.es ist auch ein Witz=(Menschenverachten)die paar Cent machen uns auch nicht viel glücklicher!:( .Wenn man sieht was diese Verbrecher Regierung jedes mal selber Großzügig ihre Diäten kräftig erhöhen. Davon können wir nur träumen.

Wir alle merken es ab Jan 2018 selber mit der nächsten Stromerhöhung+Preiserhöhung das immer weniger in der Tasche übrig bleibt.
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: Gast42062 am 12. Dezember 2017, 15:24:43
Zitat
auch die derzeit gültigen 8,84 Euro pro Stunde nicht ausreichten, um Armut trotz Arbeit und Altersarmut zu verhindern.

Da reichen auch 12€ oder 500€ pro Stunde nicht.
Was passiert denn bei einer Erhöhung des ML? Alles wird teurer und unterm Strich bleibt genau so wenig.
ja so lange der Staat nichts ändert Sozialwohnungen baut und nichts in Bildung investiert und Vollzeitarbeit schaffen kann bleibt alles beim alten wie gewollt.
Teilzeit/Minijob ist ein Problem warum alles unterm Strich bleibt.
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: oldhoefi am 04. August 2018, 00:37:31
Mindestlohn ist oft unter dem Hartz IV Satz

Die Bundesregierung hat in einer Antwort (19/3415) auf eine Kleine Anfrage (19/2761) der Fraktion Die Linke eine Musterberechnung zu den Einnahmen und Ausgaben unter Mindestlohnbedingungen vorgelegt. Demnach käme eine alleinstehende Person bei einer Arbeitszeit von 37,7 Stunden und einen Stundenlohn von 8,84 Euro auf ein monatliches Bruttoeinkommen von rund 1.444 Euro.

Nach Abzug der Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge sowie der Freibeträge laut Sozialgesetzbuch II liege das zu berücksichtigende monatliche Einkommen bei rund 782 Euro. Abzüglich des Regelbedarfs von 416 Euro dürften der Berechnung zufolge "die angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung mindestens 366 Euro im Monat betragen", damit kein Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes bestehe.

Nur der Knackpunkt ist, die Mieten sind für Alleinstehende meist teurer.
 
Aufgrund der Freibeträge für Erwerbseinkommen (im Musterbeispiel 300 Euro) liege das verfügbare Haushaltseinkommen stets oberhalb des durch Regelbedarf und Unterkunftskosten definierten soziokulturellen Existenzminimums.

Quelle --> https://www.bundestag.de/presse/hib/-/564670

Extrakt –-> http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP19/2365/236560.html
 
dazu auch LabourNet --> www.labournet.de/politik/alltag/entlohnung/mindestlohn/mindestlohn_all/hohe-mieten-wenn-der-mindestlohn-nicht-zum-leben-reicht/

(Quelle: Harald Thomé – Newsletter vom 29.07.2018)
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: oldhoefi am 04. August 2018, 03:13:03
Erhöhung des Mindestlohnes ab 01.01.2019

Dem Beschluss der Mindestlohnkommission zufolge soll der Mindestlohn nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG) zum 01.01.2019 auf 9,19 EUR steigen und ein Jahr später, ab dem 01.01.2020, noch einmal auf 9,35 EUR pro Stunde.

Die Kommission hat sich bei ihrem Vorschlag, der noch vom Bundeskabinett durch eine Rechtsverordnung umgesetzt werden muss, am Tarifindex des Statistischen Bundesamtes orientiert, der wiederum die aktuelle Tariflohnentwicklung wiedergibt.

Beschluss der Mindestlohnkommission vom 26.06.2018 --> https://www.mindestlohn-kommission.de/DE/Bericht/pdf/Beschluss2018.pdf?__blob=publicationFile&v=11

(Zitat und Quelle: Hensche Arbeitsrecht, Newsletter Juli 2018)
Titel: Re: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro
Beitrag von: coolio am 04. August 2018, 03:28:16
 :ironie:
Also Jungs und Mädels, beeilt Euch!
Die verbliebenen Karibikinseln sind sicher bald ausverkauft!  :mocking:
Schliesslich "soll Arbeit sich lohnen" (Norbert Blüm?)
Titel: Re: Erhöhung des Mindestlohns ab 2019 auf 9,19 EUR und ab 2020 auf 9,35 EUR
Beitrag von: Der Bote am 23. August 2018, 07:46:25
Blüm...erant ist es mir zumute...

Eh wurscht. Ich bin raus.
Titel: Re: Erhöhung des Mindestlohns ab 2019 auf 9,19 EUR und ab 2020 auf 9,35 EUR
Beitrag von: Greywolf08 am 23. August 2018, 07:50:36
Eh wurscht. Ich bin raus.
Genau :grins:
Bei unsereiner sagt der Arbeitsmarkt: "Du kommst hier net rein!" :smile: