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Hilfebereich => Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II => Thema gestartet von: Lullabay am 13. Februar 2017, 16:03:53

Titel: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 13. Februar 2017, 16:03:53
Hallo,

ich bin momentan etwas verwirrt:

Ich bin seit nunmehr 3 Jahren ALG II Empfängerin. Seit mehr als 8 Jahren leide ich unter Depression, Angstzustände, generierte Angstzustände usw. Bis jetzt stand in jeder Eingliederungsvereinbarung drin
"1. Verbesserung der gesundheitlichen Probleme"
"2. Ausübung einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung "

Ich hatte 3 Jahre die selbe und sehr nette Beraterin, die immer auf meine Problematik eingegangen ist und immer jeden Klinikaufenthalt unterstützt hat.
Nun hätte ich morgen einen Termin bei einem mir völlig Fremden Berater, normal steht in der Einladung immer sowas wie " wenn sie am Termin nicht erscheinen können, erscheinen sie am nächstmöglichen Werktag" oder " Wenn Sie krank sind, erscheinen sie am nächstmöglichen Werktag nach Ablauf der Arbeitsunfähigskeitsbescheinigung"dieser Zusatz fehlt in der Einladung schon mal, des weiteren habe ich hab heute eine frische AU bis zum 28.02.2017, heißt das nun ich muss morgen auf jeden Fall zu diesem Termin? In diesem Brief war nur ein extra Blatt drin, in dem ich ankreuzen konnte falls ich zu diesem Termin nicht erscheine wieso und weshalb das der Fall ist.

So, dann hätte ich am 15.02.2017 ein Vorstellungsgespräch für eine " Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung" in einer Schule zur Kinder und Jugendbetreuung. Meine damalige Beraterin hat gesagt, das ich die Arbeit nicht annehmen muss, da ja in der Eingliederungsvereinbarung an erster Stelle die Verbesserung meiner gesundheitlicher Probleme steht. Reicht dafür dann auch die AU ? Die AU hab ich heute, wie immer direkt beim Amt abgegeben, also ist sie sowohl morgen als auch für Mittwoch schon da.

Also nochmal zusammengefasst: Muss ich morgen trotz AU zu diesem Termin? Reicht die AU dafür aus das ich nicht zu diesem Vorstellungsgespräch muss? Muss ich mit Sanktionen rechnen, weil ich nicht zum Gespräch ins Jobcenter gehe und zum Vorstellungsgespräch?

Ich hoffe das ist alles soweit verständlich.

Lg
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 13. Februar 2017, 17:15:43
Ich hab keine edit Funktion gefunden, sorry wenn es falsch ist:

"In diesem Brief war nur ein extra Blatt drin, in dem ich ankreuzen konnte falls ich zu diesem Termin nicht erscheine wieso und weshalb das der Fall ist." Hinzuzufügen ist das ich dort ankreuzen konnte das ich seit dem 13.02.2017 krank bin und in Klammern stand dann " Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung liegt bei "
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: zugchef werner am 13. Februar 2017, 17:26:22
Wenn du für 2. unterschrieben hast, bist du mit so einer Massnahme ja auch einverstanden.

Wenn du im Moment krank geschrieben bist musst du eigentlich nicht zu einem Termin beim JC.
Ausser das JC verlangt extra eine Wegeungfähigkeitsbescheinigung. (WUB)

Zu dem Vorstellungsgespräch muss man nicht gehen wenn man krank geschrieben ist.
Allerdings aber evtl. später, wenn man nicht AU ist.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Gast42362 am 13. Februar 2017, 17:35:25
Hallo Lullababy,
ich kann Dir jetzt nicht mit § und Urteilen dienen, kann Dir aber sagen, das eine AU nicht als Entschuldigung dient bei einem Termin vom JC fern zu bleiben.
Da aber keine Wegeunfähigkeitbescheinigung verlangt wird, zumindest so wie ich es verstehe, würde ich an Deiner stelle morgen wenn es Dir entsprechend gehen sollte dort erscheinen.
Sollte es Dir aber zu schlecht gehen, würde ich zumindest morgen anrufen und sagen das Du nicht kommst, da es Dir aufgrund Deiner Erkrankung so schlecht geht, das Du Dich außerstande fühlst den Termin
durchzustehen.

Was das Vorstellungsgespräch angeht, wenn Du in nächst absehbarer Zeit nicht wieder Arbeitsfähig bist, gebe dem AG bescheid, das Du krank bist. Hast Du zum Stellenangebot eine Rechtsbelehrung? Wenn ja, dann Begründe das Fernbleiben vom Vorstellungsgespräch mit Deiner AU, wenn nicht dann warte ab, ob das JC Dich fragt, warum Du Dich nicht beworben hast. Teile denen dann als Begründung die fehlende Rechtbelehrung mit, die EGV und Deine AU, von der Du hoffentlich noch eine Kopie hast.

Als zusätzlicher Tipp, alles was Du beim JC einreichst immer den Empfang vom JC quittieren lassen und/oder mit einem Zeugen abgeben.

zugchef war schneller, aber lasse meines trotzdem mal stehen
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 13. Februar 2017, 17:45:36
Hallo und danke für die Antworten.

Eine WUB wurde nicht verlangt, wie geschrieben stand auch auf dem beigeschickten Zettel auch nur die AU drauf und das ich diese beilegen soll,
wenn ich krank geschrieben bin ( Dieser Zettel war sowohl beim Termin morgen als auch beim Vorstellungsgespräch mit dabei).
Wäre es meine Beraterin wie immer, wäre der Termin morgen kein Problem, aber da es jemand fremdes für mich ist, ist es momentan nicht machbar für mich diesen Termin wahr zunehmen.

Noch eine Frage die mir gerade in den Sinn kommt: Hat man vor jeder Sanktion immer eine " Anhörung " oder kann es sein, das man auch ohne so eine einfach sanktoniert wird ?
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: zugchef werner am 13. Februar 2017, 17:46:37
Zitat von: Gast42362 am 13. Februar 2017, 17:35:25
Hast Du zum Stellenangebot eine Rechtsbelehrung

Für mich ist das kein Stellenangebot, sondern nur so ein billiger 1 Euro Job.
Den wird das JC vermutlich sicher später wieder anbieten, nach der AU.

Zitat von: Gast42362 am 13. Februar 2017, 17:35:25
kann Dir aber sagen, das eine AU nicht als Entschuldigung dient bei einem Termin vom JC fern zu bleiben
Doch das tut es schon.
Zitat von: Gast42362 am 13. Februar 2017, 17:35:25
würde ich an Deiner stelle morgen wenn es Dir entsprechend gehen sollte dort erscheinen
Kann man machen, da es später sicher eh eine neue Einladung geben wird.
(Auch um evtl. unnötigen Ärger zu vermeiden)
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Gast42362 am 13. Februar 2017, 17:51:47
Zitat
...aber da es jemand fremdes für mich ist, ist es momentan nicht machbar für mich diesen Termin wahr zunehmen.
Zitat
Sollte es Dir aber zu schlecht gehen, würde ich zumindest morgen anrufen und sagen das Du nicht kommst, da es Dir aufgrund Deiner Erkrankung so schlecht geht, das Du Dich außerstande fühlst den Termin durchzustehen.
Damit ist fast alles gesagt. Ansonsten gebe ich zugführer mit
Zitat
    würde ich an Deiner stelle morgen wenn es Dir entsprechend gehen sollte dort erscheinen

Kann man machen, da es später sicher eh eine neue Einladung geben wird.
(Auch um evtl. unnötigen Ärger zu vermeiden)
zu 100% recht, besonders wenn man einen Termin immer wieder vor sich herschiebt, tut dies der Psyche nicht gut, spreche da aus eigener Erfahrung. Kann sein das es nur ein neuer Berater ist der Dich einfach nur mal sehen möchte.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 13. Februar 2017, 18:00:18
Hast Du zum Stellenangebot eine Rechtsbelehrung?

Das übliche, wenn ich ohne wichtigen Grund fernbleibe wird das ALG II um 30% gekürzt, mit den entsprechenden § - deswegen wollte ich ja wissen ob eine AU ein wichtiger Grund ist.

Noch eine Frage die mir gerade in den Sinn kommt: Hat man vor jeder Sanktion immer eine " Anhörung " oder kann es sein, das man auch ohne so eine einfach sanktoniert wird ?
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: zugchef werner am 13. Februar 2017, 18:08:04
Zitat von: Lullabay am 13. Februar 2017, 18:00:18
Das übliche, wenn ich ohne wichtigen Grund fernbleibe

Die AU ist aber ein wichtiger Grund, es geht den Träger auch nichts an warum man AU ist.
Zitat von: Lullabay am 13. Februar 2017, 18:00:18
Hat man vor jeder Sanktion immer eine " Anhörung "
Normalerweise schon, aber es kommt immer mal wieder vor, dass die einfach durchgedrückt werden soll.
(zumindest versuchen das einige JC immer mal wieder)
Würde bei dir aber kaum vom JC durchzusetzen sein.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Gast42362 am 13. Februar 2017, 18:08:45
Zitat
Das übliche, wenn ich ohne wichtigen Grund fernbleibe wird das ALG II um 30% gekürzt, mit den entsprechenden § - deswegen wollte ich ja wissen ob eine AU ein wichtiger Grund ist.
AU = Arbeitsunfähigkeit, also wichtiger Grund, da es ja auch sein könnte, das Du direkt nach dem Gespräch aufgefordert werden könntest schonmal eine "Schnupper"arbeit machen sollst.

Zitat
Noch eine Frage die mir gerade in den Sinn kommt: Hat man vor jeder Sanktion immer eine " Anhörung " oder kann es sein, das man auch ohne so eine einfach sanktoniert wird ?

Habe ich noch nie erlebt, das ohne Anhörung sanktoniert wird. Wenn es passieren sollte, würde ich sofort einen Anwalt für Sozialrecht aufsuchen und auch prüfen, ob das JC sich u.U. sogar strafbar oder zumindest Schadensersatzpflichtig gemacht hat. Hatte bisher 2 Anhörungen, womit Missverständnisse aus der Welt geschafft werden konnte und somit nicht sanktioniert wurde.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 13. Februar 2017, 18:22:23
Vielen lieben Dank euch zwei, ihr habt mir sehr geholfen und mich und meine Angststörung zum Grossteil beruhigt.

Wünsche euch noch nen schönen Abend.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Gast42362 am 13. Februar 2017, 18:27:30
Bitte bitte, immer wieder gern.
Leide auch an psychischen Problemen und weiß, wie es einem dann zumute werden kann. Deshalb freut es mich um so mehr, das wir Dir Angst nehmen konnten. Dir auch einen schönen Abend und weiterhin gute Besserung.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 16. Februar 2017, 09:50:31
Hallo, ich mal wieder.
Heute bekam ich folgenden Brief:

" Sehr geehrte Frau XYZ

der Einladung vom 14.02.2017 sind Sie leider - trotz belehrung der Rechtsfolgen - nicht nachgekommen. Sie haben mir bisher auch keinen wichtigen Grund mitgeteilt  der Sie daran gehindert hat, den Termin wahrzunehmen. Ich beabsichtige deshalb, ihr Arbeitslosengeld II bzw Sozialgeld um den in meinem vorangegangenen Einladungsschreiben gegannten Prozentwert des für Sie nach § 20 Zweites Buch Sozialgesetztbuch maßgebenden Regelbedarfs für die Dauer von 3 Monaten zu kürzen"

" Ich gebe ihnen hiermit gem. § 24 Zehntes Sozigesetztbuch Gelegenheit, sich zum Sachverhalt zu äußern"

Und dann ein neuer Termin am 27.2.
Jetzt will er eine WUB, die er aber für den Termin zum 14.02 noch nicht wollte.

" Sollten sie am 27.02.2017 arbeitsunfähig erkrankt sein, informieren sie bitte ihren Ansprechpartner und reichen sie die ärztliche Bescheinigung spätestens bis zum Ablauf des dritten Kalendertages nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit beim Jobcenter ein."

"Eine ärztlich bescheinigte AU bedeutet nicht zwingend, dass Sie nicht in der Lage sind, einen Meldetermin wahrzunehmen. Die Vorlage einer einfachen AU kann daher nicht als wichtiger Grund für Ihr Nichterscheinen zum genannten Meldetermin anerkannt werden. Sollten Sie den genannten Termin aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen können, legen Sie bitte eine Bescheinigung Ihres Arztes vor, aus der hervorgeht, dass Sie aus gesundheitlichen Gründen gehindert sind, den Termin wahrzunehmen. Sofern Ihnen Kosten für die Bescheinigung entstehen, werden diese im Umfang von 5,36€ übernommen"

Mit " genannten Meldetermin" meint Er den 14.02 oder 27.02?

Ich habe auch keinen Zettel auf dem ich mich äußern kann, heisst das ich muss das dann bei dem persönlich machen? Wie soll ich mich da verhalten?  Ich hatte ja eine AU bzw habe eine die bis zum 28 gilt. 
Muss ich ihm sagen wieso ich krankgeschrieben bin? 
Kann es sein, das er das ganze nun macht, damit ich auf jeden Fall am 27.02 erscheine und ich deswegen auch keinen Zettel habe, auf dem ich mich dazu äußern kann?

Muss ich jetzt damit rechnen, das wegen dem 1€ Job auch ne Sanktionsanhörung kommt, weil ihm die AU nicht gereicht hat?

Die AU muss er ja bekommen haben, da ich zwei Briefe an dem Tag abgegeben habe und von dem anderen Brief ja schon eine Antwort bekommen habe.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 16. Februar 2017, 17:18:08
Editfunktion geht irgendwie nemmer:

Muss ich nun für den 14.02 eine WUB besuchen obwohl die im ersten Brief nicht verlangt wurde und ich bis dat immer nur eine AU vorlegen musste?
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: geha am 17. Februar 2017, 07:16:02

Zitat
Mit " genannten Meldetermin" meint Er den 14.02 oder 27.02

Damit ist der "neue" Termin, also der 27.2., gemeint.

Zitat
Muss ich nun für den 14.02 eine WUB besuchen obwohl die im ersten Brief nicht verlangt wurde und ich bis dat immer nur eine AU vorlegen musste?

Wenn in der Einladung für den 14.2. keine gefordert wurde, reicht die "normale" Krankschreibung. Nachträglich kann keine WUB gefordert werden.

Zitat
Ich habe auch keinen Zettel auf dem ich mich äußern kann

Schreib einen kurzen Brief, das du eine AU eingereicht hast.

Zitat
Muss ich ihm sagen wieso ich krankgeschrieben bin? 
  Nein!

Wenn es irgendwie geht, nimm am 27. (sofern du den Termin wahrnimmst), einen Beistand mit.

Gibt es eigentlich eine Zuweisung für den 1€-Job?

Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Gast42362 am 17. Februar 2017, 08:13:17
Zitat
" Sehr geehrte Frau XYZ

der Einladung vom 14.02.2017 sind Sie leider - trotz belehrung der Rechtsfolgen - nicht nachgekommen. Sie haben mir bisher auch keinen wichtigen Grund mitgeteilt  der Sie daran gehindert hat, den Termin wahrzunehmen. Ich beabsichtige deshalb, ihr Arbeitslosengeld II bzw Sozialgeld um den in meinem vorangegangenen Einladungsschreiben gegannten Prozentwert des für Sie nach § 20 Zweites Buch Sozialgesetztbuch maßgebenden Regelbedarfs für die Dauer von 3 Monaten zu kürzen"
Nimm das Schreiben zu diesem Termin mit und frage, wo die Aufforderung für eine WUB sei? Da nach Deiner Aussage keine dabei war, ist eine AU in diesem Fall ausreichend. Desweiteren weise den Typ darauf hin, das vor einer Sanktion ein Anhörungstermin zu geben hat.
Zitat
Und dann ein neuer Termin am 27.2.
Jetzt will er eine WUB, die er aber für den Termin zum 14.02 noch nicht wollte.
Damit will der SB auf Nummer Sicher gehen. Wenn es Dir für den Termin zu schlecht geht, dann brauchst Du dieses mal tatsächlich eine WUB.
Zitat
" Sollten sie am 27.02.2017 arbeitsunfähig erkrankt sein, informieren sie bitte ihren Ansprechpartner und reichen sie die ärztliche Bescheinigung spätestens bis zum Ablauf des dritten Kalendertages nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit beim Jobcenter ein."
Das hast Du gemacht und wirste auch weiterhin tun. Nach Möglichkeit persönlich abgeben oder abgeben lassen und den Empfang quittieren lassen.
Zitat
Ich habe auch keinen Zettel auf dem ich mich äußern kann, heisst das ich muss das dann bei dem persönlich machen? Wie soll ich mich da verhalten?  Ich hatte ja eine AU bzw habe eine die bis zum 28 gilt. 
Wenn Du keine WBU bekommst, dann musst Du hin!
Zitat
Muss ich ihm sagen wieso ich krankgeschrieben bin? 
Sollte er Dich das fragen, dann frag ihn, wann, mit wem und wie oft er Sex hatte. Wenn er Dich dann fragen sollte, was es Dich angeht, antwortest Du und das am besten Wort wörtlich: "Genauso viel, wie es Sie zu intressieren hat, warum ich krankgeschrieben bin." Denn dann will er absichtlich gegen geltenes Recht verstoßen!
Zitat
Wenn es irgendwie geht, nimm am 27. (sofern du den Termin wahrnimmst), einen Beistand mit.
Sollte Dein SB das verweigern, dann sage zu ihm:" Dann schauen Sie bitte ins SGB X §13 Abs.4 und sagen Sie mir bitte was dort steht." Sollte er es dann weiter verweigern, fordere den TL dazu und wenn er das nicht macht, beende das Gespräch mit dem SB und gehe direkt zum TL.

Du sagtest:
Zitat
Seit mehr als 8 Jahren leide ich unter Depression, Angstzustände, generierte Angstzustände usw.
ich denke mal, das Du dann nach dem 28. weiter krankgeschrieben wirst. Teile das dem SB mit, aber ohne zu sagen was Du hast. Wenn er fragen sollte, wie Du darauf kommst, dann sage, das dies eine Vermutung deines Arztes wäre.
Zitat
Muss ich jetzt damit rechnen, das wegen dem 1€ Job auch ne Sanktionsanhörung kommt, weil ihm die AU nicht gereicht hat?
Wenn er das versuchen sollte, dann sage ihm und das wort wörtlich: "Ich muss mal allen ernstes das Kundenreaktionmanagment in Nürnberg fragen ob dem BA und den JC Mitarbeitern die Bedeutung einer Arbeitsufähigeitbescheinigung nicht bekannt ist."

Du weißt, das ich Verständnis für psychische Probleme habe. Aber es gibt Sachen, die kann und/oder soll man nicht umgehen. Dazu gehört auch, das Du Unterlagen persönlich abgibst oder abgeben lässt und Dir den Empfang quittieren lässt. Denn so hast Du IMMER einen Beweis, wenn angeblich was nicht angekommen sein soll.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 17. Februar 2017, 09:35:16
Guten Morgen und Danke für die Antworten,

Nun hab ich noch ein paar fragen, sorry dafür:

Im Brief steht ja " Ich gebe ihnen hiermit die Möglichkeit sich zur Sachlage zu äußern " ist das nicht schon ne Anhörung? Wenn ja, persönlich am 27.2 klären oder per Brief?

Ich werde den Termin wahrnehmen, mit Beistand, mein Freund geht mit, ist das okay?

Ich habe am 20.2 einen Termin beim Arzt, soll ich ihn drum bitten mir trotzdem ein Attestiert raus zuschreiben?

Danke für eure Hilfe!
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Gast42362 am 17. Februar 2017, 15:03:13
Zitat
...  Wenn ja, persönlich am 27.2 klären oder per Brief?... Ich werde den Termin wahrnehmen, mit Beistand, mein Freund geht mit, ist das okay?
Gehe da persönlich hin und zwar mit Deinem Beistand. Aber stelle ihn nicht als Dein Freund vor, sondern als einen guten Freund. Macht mehr Eindruck dann.
Zitat
Ich habe am 20.2 einen Termin beim Arzt, soll ich ihn drum bitten mir trotzdem ein Attestiert raus zuschreiben?
Er soll schonmal eine weitere AU fertig machen, die über den 28.02 hinausgeht. Rede am 27.2 auch mit Deinem SB auch mal über eine amtsärtzliche Untersuchung. Kann nur zum Vorteil für Dich sein, auch wenn es zuerst stressig ist.
Ich war diesen Monat auch da und bei mir wurde assetiert, das ich für voraussichtlich 6 Monate nicht vermittel bar bin und das nach den 6 Monaten das Gesundheitsbild nochmals geklärt werden müsse. Danach habe ich noch 1x einen Termin bekommen, wobei mir das weitere Vorgehen erklärt wurde und ich eine Kopie des Gutachtens bekommen habe. Das weitere Vorgehen des JC ist, das sie mich diese Zeit jetzt erstmal komplett in Ruhe lassen.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 18. Februar 2017, 13:03:19
Hallo und nochmals Danke für die Antwort,

heute hatte ich dann einen Brief mit " Anhörung zum möglichen Eintritt einer Sanktion" im Briefkasten, von mir wieder jemand völlig fremden.
Es kommt mir wirklich komisch vor, da aus diesem Brief  hervorgeht als wäre gar keine AU eingetroffen und im anderen Brief besteht er plötzlich auf eine WUB.

Ich werde dieses Anhörungsschreiben ausfüllen, nochmals die Kopie der AU beilegen und dann persönlich beim Amt abgegeben und mir quittieren das der Brief erhalten wurde,
wobei ich mir zu 100% bin das die erste AU auch eingetroffen ist, da ich zwei Briefe an diesem Tag eingeworfen habe und vom anderen Brief schon ein Schreiben bekommen habe.

Wünsche euch ein schönes Wochenende .
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Gast42362 am 18. Februar 2017, 16:03:32
Hi mach das so, wie Du es geschrieben hast. Sollte doch eine Sanktion kommen, dann gerate bitte nicht in Panik, sondern wende ich hier an das Forum, am besten in diesem Theard. Denn hier sind viele, die wissen, wie man Dir dann helfen kann und eventuell gegen die Sanktion, das wenn sie überhaupt kommen sollte vorgehen kann. Schreibe auch in den Anhörungsbogen rein, das dass JC die AU bekommen haben muss, da sie auf ein Schreiben von Dir reagiert haben, was beim selben Gang zum JC wo Du die AU abgeben hast mit abgeben hast und das es dann wohl komisch sei, das dass eine da sei und das andere nicht.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: kilgore72 am 19. Februar 2017, 09:24:26
OK, noch mal grundlegendes zur AU und der sogenannten "Wegunfähigkeitsbescheinigung":

Laut Geschäftsanweisung zu § 59-SGB-II-Meldepflicht Rz. 59.10 (siehe auch FH zu § 32 Rz. 32.9) die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung grundsätzlich als wichtiger Grund für das Nichterscheinen zu einem Meldetermin anzuerkennen ist.

Zweifelt die Agentur für Arbeit an der Arbeitsunfähigkeit der oder des erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, so gilt § 275 Absatz 1 Nummer 3b und Absatz 1a des Fünften Buches entsprechend. Gemäß § 275 Abs. 1 Nr. 3b und Abs. 1a des fünften Buches muss eine ärztliche Untersuchung eingeleitet werden, wenn Zweifel an der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorhanden sind.

Im gesamten SGB gibt es keine sogenannte WUB, die der Elo vorzulegen hätte. Ein pauschales Abverlangen, in einer Meldeaufforderung und oder via EGV ist nicht rechtens.

Ergo ist damit das Verlangen oder besser der Wunsch einer "WUB" als obsolet anzusehen.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 19. Februar 2017, 12:59:17
OK, noch mal grundlegendes zur AU und der sogenannten "Wegunfähigkeitsbescheinigung":

Laut Geschäftsanweisung zu § 59-SGB-II-Meldepflicht Rz. 59.10 (siehe auch FH zu § 32 Rz. 32.9) die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung grundsätzlich als wichtiger Grund für das Nichterscheinen zu einem Meldetermin anzuerkennen ist.

Zweifelt die Agentur für Arbeit an der Arbeitsunfähigkeit der oder des erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, so gilt § 275 Absatz 1 Nummer 3b und Absatz 1a des Fünften Buches entsprechend. Gemäß § 275 Abs. 1 Nr. 3b und Abs. 1a des fünften Buches muss eine ärztliche Untersuchung eingeleitet werden, wenn Zweifel an der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorhanden sind.

Im gesamten SGB gibt es keine sogenannte WUB, die der Elo vorzulegen hätte. Ein pauschales Abverlangen, in einer Meldeaufforderung und oder via EGV ist nicht rechtens.

Ergo ist damit das Verlangen oder besser der Wunsch einer "WUB" als obsolet anzusehen.

Hallo und Danke für deine Antwort,

aber was bedeutet das nun für mich bzw. wie soll ich dann mit der Anhörung zur Sanktion umgehen und dem Termin am 27.02.?  Meine AU geht ja bis 28.02.

Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: kilgore72 am 19. Februar 2017, 14:01:45
Zitat

Hallo und Danke für deine Antwort,

aber was bedeutet das nun für mich bzw. wie soll ich dann mit der Anhörung zur Sanktion umgehen und dem Termin am 27.02.?  Meine AU geht ja bis 28.02.

Hallo, also ich hätte mich nur schriftlich mich zur Sanktion im Rahmen der Anhörung geäußert, weil Du ja eine AU hast.
Dann hätte ich den SB darauf hingewiesen, dass Deine AU als wichtiger Grund zählt und insbesondere darauf hingewiesen, dass das SGB keine "einfache AU" bzw "WUB" kennt oder unterscheidet, sondern nur eine AU. Dann würde ich auf die Geschäftsanweisung verweisen, die ich zitiert hatte in meinen Post ( Laut Geschäftsanweisung zu § 59-SGB-II-Meldepflicht Rz. 59.10 (siehe auch FH zu § 32 Rz. 32.9) die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung grundsätzlich als wichtiger Grund für das Nichterscheinen zu einem Meldetermin anzuerkennen ist.

Zweifelt die Agentur für Arbeit an der Arbeitsunfähigkeit der oder des erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, so gilt § 275 Absatz 1 Nummer 3b und Absatz 1a des Fünften Buches entsprechend. Gemäß § 275 Abs. 1 Nr. 3b und Abs. 1a des fünften Buches muss eine ärztliche Untersuchung eingeleitet werden, wenn Zweifel an der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorhanden sind.
)

Solltest Du darauf eine negative Reaktion seitens des Amtes bekommen, melde Dich in Deinem Thread!

LG
Thomas
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: SantanaAbraxas am 19. Februar 2017, 15:53:09
Demnach ist ja auch der Termin am 27.02. hinfällig, da du bis - vorerst - einschließlich 28.02. eine AU-Bescheinigung hast. Das zweite Anhörungsschreiben kommt evtl. von einem anderen SB. Hierzu kannst du antworten, dass dem JC die AU bereits vorliegt, wie @Detlef1974 schon geschrieben hat.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 19. Februar 2017, 16:04:22
Danke für eure Hilfe,

wenn es nicht zuviel verlangt ist, kann mir vielleicht jemand so eine Antwort auf die Anhörung schreiben?
Ich kenne mich damit null aus und hatte damit noch nie etwas zu tun und möchte daher nichts falsch machen.

Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Ecki07 am 19. Februar 2017, 16:11:58
Wenn WUB gefordert wird, ist sie einzureichen oder man nimmt den Termin wahr.
Hier die schon genannte Geschäftsanweisung zu § 59-SGB-II-Meldepflicht Rz. 59.10  in vollen Wortlaut:

12)  Die  Vorlage  einer  Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung  ist  grundsätzlich als wichtiger Grund i. S. d. § 32 SGB II anzuerkennen (siehe auch FH zu § 32 Rz. 32.9). Arbeitsunfähigkeit ist jedoch nicht in jedem Einzelfall gleichbedeutend mit einer krankheitsbedingten Unfähigkeit,  zu  einem  Meldetermin  zu  erscheinen.  Jedenfalls  nach  vorheriger  Aufforderung kann  vom  Leistungsberechtigten  auch  ein  ärztliches  Attest  für  die  Unmöglichkeit  des  Erscheinens  zu  einem  Meldetermin  verlangt  werden (vgl.  Bundessozialgericht,  Urteil  vom  9.11.2010 - Az. B 4 AS 27/10 R - juris Rn. 32). 
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: SantanaAbraxas am 19. Februar 2017, 16:37:09
Ich habe noch folgende Informationen gefunden:

https://sozialberatung-kiel.de/2011/09/29/meldetermine-au-bescheinigung-allein-kein-wichtiger-grund/

Bundessozialgericht, Urteil vom 9.11.2010 – Az. B 4 AS 27/10 R – juris Rn. 32

Die o.g. Rechtsprechung des BSG ändert nichts daran, dass die „Wegeunfähigkeit“ auch durch Zeugenbeweis oder etwa eine eidesstattliche Versicherung nachgewiesen werden kann. Besteht der Grundsicherungsträger auf die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bzw. „Wegeunfähigkeitsbescheinigung“ und lehnt er pauschal die Prüfung anderer angebotener Beweismittel ab (etwa Zeugenbeweis, eidesstattliche Versicherung), verstößt er gegen seine Amtsermittlungspflichten aus § 20 SGB X. Sollte der Grundsicherungsträger trotz nachgewiesenem Vorliegen eines wichtigen Grundes eine Sanktion verhängen, sollte gegen den Sanktionsbescheid Widerspruch erhoben und notfalls der Klageweg beschritten werden.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: kilgore72 am 19. Februar 2017, 17:23:25
Gut, aber wenn man sich den § 309 SGB III Abs. 3 Satz 3 anschaut "Ist die meldepflichtige Person am Meldetermin arbeitsunfähig, so wirkt die Meldeaufforderung auf den ersten Tag der Arbeitsfähigkeit fort, wenn die Agentur für Arbeit dies in der Meldeaufforderung bestimmt.",

dann würde die Ermächtigung des Grundsicherungsträgers zum Erlass einer Meldeaufforderung zur persönlichen Vorsprache am „ersten Tag der Arbeitsfähigkeit“ keinen Sinn machen, wenn sowieso "im Einzelfall" ein Attest über die "Wegefähigkeit" verlangt werden kann...und die gesetzgeberische Wertung dazu sich widerspricht.

Ok das BSG-Urteil bietet zwar noch Alternativen des Nachweises der Wegeunfähigkeit, aber in diesem Fall würde ich eher zum Attest raten, natürlich mit Kostenübernahme oder den Termin wahrnehmen.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Ecki07 am 19. Februar 2017, 17:51:59
Zitat von: kilgore72 am 19. Februar 2017, 17:23:25
...und die gesetzgeberische Wertung dazu sich widerspricht.
Willkommen im Hartz IV  :flag:
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 19. Februar 2017, 17:58:38
Hm okay - also was soll ich nun genau machen?

Einen Termin bei meinem Arzt habe ich morgen um mit ihm über ein Attest zu reden, also lass ich mir das nun ausstellen ?

Und was schreibe ich dann in das Schreiben zwecks der Sanktion rein? Die AU muss angekommen sein, da bin ich zu 100% sicher, da das schreiben an den Ärztlichen Dienst, am selben Tag zur selben Zeit abgegeben wurde und ich von der Seite schon Antwort erhalten habe. Ich denke also Kopie der AU zum Schreiben der Anhörung dazu legen + das Attest oder dieses wieder extra an SB schicken ?
Die Anhörung ist ja wieder von jemand ganz anderem.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: SantanaAbraxas am 19. Februar 2017, 18:11:36
Zitat von kilgore72 Heute um 17:23:25
''dann würde die Ermächtigung des Grundsicherungsträgers zum Erlass einer Meldeaufforderung zur persönlichen Vorsprache am „ersten Tag der Arbeitsfähigkeit“ keinen Sinn machen, wenn sowieso "im Einzelfall" ein Attest über die "Wegefähigkeit" verlangt werden kann...und die gesetzgeberische Wertung dazu sich widerspricht.''

Genau das meint der RA aus Kiel auch.  :grins:
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Ecki07 am 19. Februar 2017, 18:12:54
Zitat von: Lullabay am 19. Februar 2017, 17:58:38
also lass ich mir das nun ausstellen ?
Mit Kostennote zum Abrechnen mit JC.
Zitat von: Lullabay am 19. Februar 2017, 17:58:38
Ich denke also Kopie der AU zum Schreiben der Anhörung dazu legen
Ja und dann "nachweislich" einreichen, wenn möglich.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 20. Februar 2017, 08:21:44
Guten Morgen,

Ich komme nun gerade vom Arzt... Die Kopie meiner AU habe ich aber zu der WUB hat er folgenden Meinung und das gebe ich wortwörtlich wieder " Das scheiss Arbeitsamt kann mich mal, ich habe ihn eine AU ausgestellt und die muss zu 100% reichen. Wenn ich jedem Patienten ein Attest nach der AU anstelle, mach ich nichts anderes mehr. Nehmen Sie es mir nicht böse Frau XYZ aber das ist Kindergarten und hab ich noch nie erlebt. Sie können ihrem Berater gerne meine Nummer geben, dann kann er sich persönlich melden und dann kann er mir gerne den Sinn erklären und ich ihm dann die Kosten aufzählen aber ich bin Arzt und kein Hampelmann vom Jobcenter bzw Arbeitsamt"

So, also werde ich wohl zum Gespräch am 27.02 gehen müssen, meine Frage nun:

Was schreibe ich denn nun genau in den Anhörungsbescheid?  Und soll ich meinem Berater die Nummer meines Arztes geben?  Wenn ja, in den Brief der Sanktion rein schreiben oder ein gesondeter Brief?

Danke für eure Antworten
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Zahnfee am 20. Februar 2017, 09:59:31
Cool.  :lol:  :ok:

Hattest du eigentlich die Kosten für die Übernahme der WUB beim Jobcenter vor deinem Arztbesuch beantragt? Ansonsten solltest du dir das für das nächste Mal vormerken.

Es wäre gut, wenn du noch die Frage von @geha noch beantworten könntest:


Gibt es eigentlich eine Zuweisung für den 1€-Job?
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 20. Februar 2017, 10:05:03
Cool.  :lol:  :ok:

Hattest du eigentlich die Kosten für die Übernahme der WUB beim Jobcenter vor deinem Arztbesuch beantragt? Ansonsten solltest du dir das für das nächste Mal vormerken.

Es wäre gut, wenn du noch die Frage von @geha noch beantworten könntest:


Gibt es eigentlich eine Zuweisung für den 1€-Job?

Hallo,

Im schreiben steht das sie " 5,38 € übernehmen würden " und ja eine Zuweisung gibt es " Ich weise sie hiermit der Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung zu "
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: kilgore72 am 20. Februar 2017, 10:06:12
Hallo Lullabay, es gibt jetzt 2 Optionen, entweder gehst Du hin, was ich für mich mir nicht bieten lassen würde oder Du wehrst Dich.
Ich habe selber einige Jahre unter Depressionen gelitten und weiß das solch eine Sache einen dann ziemlich belastet. Ich wurde auch vom JC häufig unter Druck gesetzt, fing aber dann an mich zu wehren, auch erfolgreich. Du musst halt für Dich entscheiden, ob Du das Vorgehen des Jc so hinnimmst.

In diesem Fall würde ich zur Äußerung an das JC folgendes schreiben: Das ich aus gesundheitlichen Gründen der Meldeaufforderung nicht Folge leisten konnte. Dieses belegt meine vorliegende AU. Fertig. Zum Termin am 27.02. würde ich den SB anschreiben und den Termin absagen und ihm die Sachlage schildern mit dem Arzt unter Beilage der Telefonnummer des Arztes. Der Arzt hält die AU für ausreichend und sieht Dich damit nicht in der Lage den Termin wahrzunehmen. Ich halte Deine "Angsterkrankung" in diesem Zusammenhang auch für schlüssig.

Dann solltest Du Dir einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht für einen Anwalt holen, aufgrund der drohenden Sanktion bzw. der gesamten Sachlage. Beim Amtsgericht schilderst Du die Lage und dann wird Dir der "Schein" ausgestellt.

Sollte eine Sanktion kommen, wird er für Dich den Widerspruch formulieren und dagegen vorgehen.

Wie gesagt, ich weiß ja nicht, ob Du den Druck Dich zu wehren aushalten kannst, dass kannst nur Du selber Dir beantworten.

LG
Thomas



Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Zahnfee am 20. Februar 2017, 10:10:51
" Ich weise sie hiermit der Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung zu "

Mehr nicht? Lade doch mal bitte das Teil hoch, wo dies geschrieben steht.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 20. Februar 2017, 10:20:03
" Ich weise sie hiermit der Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung zu "

Mehr nicht? Lade doch mal bitte das Teil hoch, wo dies geschrieben steht.

Wortwörtlich steht drin " Ich weise sie hiermit der Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung nach  § 16d Satz 1 SGB II zu. "

Dann die Arbeitsstelle und Kontaktperson.

Hochladen kann ich es erst später, da ich jetzt gleich noch nen Termin bei meinem Therapeuten habe.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: CHIPI am 20. Februar 2017, 14:08:37
Wenn du erneut nicht erscheinst, wirst du wieder eine Einladung bekommen. Ohne die WUB wird es Stress geben, ob sich das ganze hin und her lohnt beweifle ich. Wenn dein Arzt dir keine ausstellt bedeutet das, du bist nicht so schwer krank was das Rechtfertigen würde nicht um JC zu gehen,
denn zum Arzt etc. gehst du doch auch. Klar kannst du dich quer stellen und alles ignorieren, aber glaube mir... es wird mit dem SB nicht besser eher schlimmer. Deswegen überlege gut ob sich das lohnt. Gruß CHIPI
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: kilgore72 am 20. Februar 2017, 15:09:17
Wenn dein Arzt dir keine ausstellt bedeutet das, du bist nicht so schwer krank was das Rechtfertigen würde nicht um JC zu gehen,

Hallo CHIPI, woher nimmt Du denn die Information, dass sie nicht "so schwer" krank ist bzw. das der Arzt deswegen ihr keine WUB ausstellt? So wie sie das geschildert hat geht es darum, dass der Arzt es nicht einsieht für das JC "extra" dem nachzukommen und nicht das der Arzt sie für nicht "krank genug" hält ihr die WUB auszustellen.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: CHIPI am 20. Februar 2017, 15:26:17
Wenn ein Arzt der Meinung ist, das sein Patient nicht in der Lage ist zu einem Gespräch zu gehen, würde er die WUB ausstellen ( wird Bez. ), alles es andere wäre fahrlässig. Egal was der Arzt vom JC hält, seine Meinung darüber ist nicht wichtig. Nicht so schwer krank war gemeint... bettlägerig und das ist sie nicht wenn sie zum Arzt gehen kann. Oder wie kommt sie sonst dahin ? ist das nicht möglich macht der Arzt einen Hausbesuch.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: kilgore72 am 20. Februar 2017, 15:38:27
Tut mir leid sehe ich immer noch nicht so, vor allem wenn es um eine psychische Erkrankung und Symptome wie in diesem Fall geht (Angstzustände, generierte Angstzustände) die eine WUB durchaus rechtfertigen und somit nicht fahrlässig vom Arzt gehandelt wird. Dabei spielt es auch keine Rolle das sie es dann zum Arzt "schafft" und nicht zum JC.... und mit diesem Hintergrund der Erkrankung halte ich das für einen triftigen Grund auch nur mit einer Au, aber Du hast schon recht, dass es nicht auf "Gegenliebe" stoßen wird.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 20. Februar 2017, 15:58:28
Wenn ein Arzt der Meinung ist, das sein Patient nicht in der Lage ist zu einem Gespräch zu gehen, würde er die WUB ausstellen ( wird Bez. ), alles es andere wäre fahrlässig. Egal was der Arzt vom JC hält, seine Meinung darüber ist nicht wichtig. Nicht so schwer krank war gemeint... bettlägerig und das ist sie nicht wenn sie zum Arzt gehen kann. Oder wie kommt sie sonst dahin ? ist das nicht möglich macht der Arzt einen Hausbesuch.

Hallo,

tut mir leid aber ich denke nicht das du dich mit psychischen Krankheiten soweit auskennst, um dir hier eine Meinung darüber bilden zu können.
Mein Arzt, hat die WUB nicht ausgestellt weil er es nicht einsieht OHNE Begründung der Amtes ein Attest oder dergleichen auszustellen und nicht weil er es nicht für notwendig hält.
Deswegen hat er das Angebot gemacht, das sich mein SB gerne bei ihm melden kann und ihm erklären kann wieso und weshalb meine AU bei Angstzuständen und generalisierter Angststörung nicht aus reicht und die Begründung im Einladungsschreiben reichen ihm nicht aus und ich kann froh sein das ich so einen tollen Arzt habe, der ohne Vergütung oder dergleichen, sich für mich einsetzt, mit meinem SB redet und versuchen möchte ihm zu erklären wieso weshalb und warum eine AU durchaus reicht, vor allem nachdem in meiner Eingliederungsvereinbarung steht " ( Starke psychische Probleme) und nicht einfach wie es wohl viele Ärzte machen würden, einfach so ein Attest aus zustellen und den Patienten dann damit alleine zu lassen. Selbst wenn es vor dem 27.2 nichts bewegt, so hat er es versucht und ich habe bereits mit meinem Therapeuten gesprochen der extra mit mir dann im Falle wenn zu dem Termin am 27.2 gehen wird, damit ich dieses Gespräch aushalte.
Ich " schaffe " es zum Arzt, weil meinen Arzt seit nunmehr 25 Jahre kenne und weil ich in ihn ein gewisses Vertrauen habe. Wildfremde und vor allem wild fremde Männer, lösen in mir ein Gefühl der Panik aus, das bos dorthin führt das ich Ohnmächtig werde und andere Symptome aufkommen, aber um das zu verstehen müsste man sich entweder mit der Materie auseinander setzen oder selber darunter leiden.

Ich für meinen Teil, finde die Meinung meines Arztes sehr wichtig und habe bereits ein schreiben verfasst mit Adresse und Telefonnummer meines Arztes, das heute noch, mit Bestätigung beim Amt abgegeben wurde ( Nein nicht von mir ). Und nun werde ich abwarten wer sich schneller meldet, mein Arzt oder der SB.

Aber bitte, auch wenn du es nicht böse gemeint hast, nimm dir nicht das Recht raus über Krankheiten oder Gesundheitszustände zu urteilen, wenn du nicht den genauen Hintergrund kennst.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: CHIPI am 20. Februar 2017, 16:23:16
Sorry. aber lesen hilft !!! ich habe nicht über deine Krankheit gesprochen, sondern über die Beurteilung / Handhabe vom Arzt wie er es dann einschätzt. Wenn ein Arzt es anders sieht reagiert er anders. Zum Thema keine Ahnung.. ich arbeite in einem Heim für ältere Menschen mit verschiedenen Abteilungen, psychisch Erkrankte, mit Wahnvorstellungen mit u. ohne agressiven Verhalten und die andere Abteilung sind selbstmordgefährdete Demenzerkrankte. Normal erwähne ich es nicht so groß, da du mich aber als dumm darstellt wollte ich erwähnen das ich schon weiß von was ich spreche. Noch einmal es ging um die Reaktion vom Arzt.

P.S
. der Arzt hätte ( da er dich lange kennt ) dir die WUB ausstellen können um dich nicht weiter dem Stress auszusetzen. Denn auch wenn du mit jemanden zusammen gehst, machst du dich lange davor und danach verrückt und das ist mit Sicherheit nicht heilend für dich. aber Fakt ist auch das der SB sicher keine Ruhe geben wird und dann die nächste Einladung kommt. Der sicherste Weg wäre, wie schon jemand geraten hat, das du ein Antrag auf ein ärztliches Gutachten beim artl. Dienst stellst. Da werden deine Ärzte mit ins Boot gezogen und es wird ein Gutachten gemacht. Wenn du dann als erwerbsunfähig eingeschätzt wirst, hast du von den Terminen erstmal Ruhe und allem anderen.
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 22. Februar 2017, 12:19:36
So Hallo,

Heute habe ich eine Einladung zum ärztlichen Dienst vom Jobcenter in 2 Wochen bekommen. Das ist auch völlig in Ordnung, dafür habe ich ja vor 2 Wochen ihren Fragebogen ausgefüllt und alle Bescheinigungen und Kopien meiner Krankenhausaufenthalte mitgeschickt.

Da dort drin steht das ich das Schreiben meinem Arzt vorlegen soll damit meine Unterlagen / Befunde etc herausgegeben werden, frage ich mich nun genau was sie wollen, da ich ja schon bereits alles im Brief mitgeschickt hatte, nochmal alle vom Arzt kopieren lassen? 

Lg
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Fettnäpfchen am 22. Februar 2017, 12:56:29
 :flag:

Was Du schon abgegeben hast muss nicht nochmal abgegeben werden.
Da weißt Du wahrscheinlich am besten was und bei wem abgegeben wurde.

MfG FN
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 27. Februar 2017, 10:52:36
So Hallo,

Ich war nun heute beim Gespräch und ich muss sagen das es ganz okay war, der Grund wieso ich nun Ihn habe und nicht meine alte Beraterin liegt daran, das laut seiner Aussage, die Kunden gewechselt wurden aber mir die Optuon offen steht wieder zu meiner alten Beraterin zu gehen.

Meine Frage nun, er hat mir angeboten zu einer Psychologin vom Amt zu gehen die aber nur dafür zuständig ist raus zu bekommen für welche Art von Arbeit man noch geeignet ist bzw was man arbeiten könnte, würdet ihr zu so etwas hingehen? 
Soweit war das Gespräch okay, nur das verwirrt mich ein wenig da es nur 3 Gespräche mit der Damen wären.

Dann war ich das letzte mal vor 3 Jahren beim ärztlichen Dienst, dort wurde ich und davon wusste ich nicht mal was, auf 3 Stunden pro Tag arbeit eingestuft und das für 6 Monate und da meinte er dann " Sehr komisch das man sie dann nicht nochmal dahin geschickt hat, aber dann machen wir das nun ",  hätte ich davon nicht in Kenntnis gestzt werden müssen, das ich nur 3 std pro Tag arbeitsfähig bin?
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Fettnäpfchen am 27. Februar 2017, 11:58:02
 :flag:

Zitat von: Lullabay am 27. Februar 2017, 10:52:36
würdet ihr zu so etwas hingehen? 
Im Rahmen der Feststellung der Erwerbsfähigkeit! JA

Zitat von: Lullabay am 27. Februar 2017, 10:52:36
nur das verwirrt mich ein wenig da es nur 3 Gespräche mit der Damen wären.
Das ist keine Therapie hier soll wohl dein psychischer Stand betrachtet o. eingeschätzt werden.

Zitat von: Lullabay am 27. Februar 2017, 10:52:36
hätte ich davon nicht in Kenntnis gestzt werden müssen, das ich nur 3 std pro Tag arbeitsfähig bin?
Ja und zwar bei der Eröffnung des Teil B.
Genau nachzulesen in dem Praxisleitfaden zur Einschaltung des Ärztlichen Dienstes  (http://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mtaw/~edisp/l6019022dstbai397423.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI397426)

MfG FN
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 02. März 2017, 19:03:34
Hallo ich nochmal,

ich habe ja am Dienstag nun den Termin beim ärztlichen Dienst, die letzten Unterlagen der Krankenhausaufenthalte wegen meiner Psyche habe ich ja schon hingeschickt,
mehr gibt es bei mir auch nicht, des weiteren habe ich meine Ärzte ja von der Schweigepflicht entbunden, nun ist meine Frage was die Dame oder der Herr noch von mir möchte,
interessiert sie wirklich auch so Dinge wie eine ambulante Ausschabung? Muss ich solche Unterlagen wirklich auch abgeben oder nur diese die das eigentliche Problem betreffen,
weswegen ich nicht arbeiten kann? Des weiteren, wieso entbinde ich meine Ärzte von der Schweigepflicht wenn ich dann alle Unterlagen bringen muss?

Vielleicht mach ich mich auch gerade verrückt aber ich möchte wirklich Dienstag keine Diskussionen führen wieso ich ohne Unterlagen auftauche ( Wie gesagt die Entlassbriefe der letzten Krankenhausaufenthalte haben sie )

Lg
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Fettnäpfchen am 02. März 2017, 19:23:17
 :flag:

Zitat von: Lullabay am 02. März 2017, 19:03:34
Vielleicht mach ich mich auch gerade verrückt aber ich möchte wirklich Dienstag keine Diskussionen führen wieso ich ohne Unterlagen auftauche ( Wie gesagt die Entlassbriefe der letzten Krankenhausaufenthalte haben sie )
Ersteres bringt nichts ist aber verständlich. Und wenn die sich beschweren warum Du nicht die Unterlagen dabei hast dann frage doch warum die diese Unterlagen nicht angefordert haben schließlich hast Du auch eine Schweigepflichtentbindung abgegeben und was sie noch benötigen sollen sie anfordern.
Damit sollte es klappen falls die korrekt arbeiten.

MfG FN
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 08. März 2017, 00:16:04
Guten Abend / Morgen,

Ich will nu kein extra Thema aufmachen :

Mich würde nur mal interessieren ob man eine Benachrichtigung bekommt bzw ein Schreiben wenn die Anhörung einer Sanktion zum Gunsten vom ALG II Empfänger ausfällt sprich, wenn keine Sanktion eintritt.
Da mein Anhörungsschreiben nun ja schon ne weile bei denen liegt und nich bis jetzt nichts gehört habe.

Lg
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: coolio am 08. März 2017, 00:21:56
.... ist unwahrscheinlich. Die einzige reale Möglichkeit zu einer Antwort ist eben die angedrohte Sanktion, wenn sie die Anhörung nicht gelesen oder verworfen haben.
Wie laufen denn die Fristen?
Titel: Re: Einladung Gespräch / Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung
Beitrag von: Lullabay am 08. März 2017, 00:44:35
.... ist unwahrscheinlich. Die einzige reale Möglichkeit zu einer Antwort ist eben die angedrohte Sanktion, wenn sie die Anhörung nicht gelesen oder verworfen haben.
Wie laufen denn die Fristen?

Die Frist war bis 12.03 - meine Antwort haben sie schon seit dem 27.02, ich weiß, erst ne Woche aber normal sind sie ja sonst mit allem auch so schnell