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Hilfebereich => Fragen und Antworten zu anderen Problemen => Thema gestartet von: Zasz am 02. März 2017, 18:19:48

Titel: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Zasz am 02. März 2017, 18:19:48
Hallo,
mir wurde vor etwa sieben Jahren von meiner Sparkasse eine Kreditkarte angeboten. Ich hatte das Aktionsangebot angenommen und seit dem meine Karte für gelegentliche Einkäufe im Internet und für Abos genutzt. War selten ein Problem mein Konto in der Balance zu halten. Ich meine innerhalb von fast 20 Jahren nur 4-5 mal minimal überziehen sollte eigentlich einen recht brauchbaren Ruf bringen.
Dieses Jahr hat sich das geändert. Zwecks Nachzahlung von Gas hatte ich im Februar ein kurzzeitiges Minus welchen ich am 15. Februar ausgeglichen hatte. Zeitgleich hatte ich am 15. und 16. eine kurze Email Konversation mit einem Sachbearbeiter meiner Sparkasse weil ich mit meiner neuen Kreditkarte keine Kontoauszüge am Automaten holen konnte. Ging problemlos mit der alten welche am 31.12. ab lief. Mir wurde da gesagt dass dies entweder nur am Automaten oder Online geht, aber nicht beides. Nur so nebenbei.

Einige Tage später ging dann noch etwas runter und am 27. war dann ein lächerlicher Betrag von -5,47€ auf meinem Konto. :teuflisch: Das Datum des Briefs ist vom 27. und am 28. ging dann wie die vielen Monate zuvor Geld ein. Da sollte verständlich sein dass ich angepisst bin wenn man mir dann in einem Brief mitteilt dass ich auf irgendeine magische Weise mein Konto ausgleichen soll als ob ich das nicht wüsste. Ist ja nicht so dass es vor zwei Wochen um Kontoauszüge ging mit dem gleichen Sachbearbeiter.  :wand:
Hier wird auf "lediglich geringen Umsatz auf dem Konto" verwiesen welcher "Gewährung einer weiteren Überziehung nicht zulassen". Als ich Schüler war hat die das nicht interessiert. Als ich knapp 1.000€ verdient hab hat die das nicht interessiert. Die Jahre wo ich mittlerweile unter 1.000€ Leistung erhalte hat die das nicht interessiert. Ich finde das schlecht geheuchelt dass es plötzlich ein Problem für die ist. Ich zahle meine Kontoführungskosten pünktlich.

Im nächsten Absatz wird mir dann meine Kreditkarte gekündigt. "Auf dem Konto sind seit geraumer Zeit keine monatlichen Gehaltseingänge zu verzeichnen". Ja. Und? War beim zustandekommen des Kreditkartenvertrags nicht bestandteil. Das war ja der Sinn der Aktion! Neue Informationen hierzu habe ich bisher nicht erhalten. *schulterzuck* Ich versteh deren Argument da nicht. Meine Kreditkarte wurd zum 28. Februar gesperrt.

Mal abgesehen von dem, von meiner Seite aus, extrem schlecht gewählten Wortlaut der fast schon für geistig zurückgebliebene oder Kinder erstellt worden zu sein scheint, frage ich mich ob ich mich dagegen wehren kann. Der Mitarbeiter war in den letzten Emails nicht wirklich höflich und der Brief kommt sogar herablassen rüber. Mir wurde geraten den Vorstand anzuschreiben aber ich halte das für unlogisch. Dafür gibts ja die Sachbearbeiter. Aber was tun wenn man Probleme mit dem Sachbearbeiter hat? Leider ist die Filiale auch 50km bzw. fast 1,5h mit dem Zug entfernt. Es geht hier nicht unbedingt um die Kosten für die Zugfahrt. Mir gehts darum an wen ich mich wenden kann da ich bisher so etwas in fast 20 Jahren mit meiner Bank nicht erlebt habe.

mfg
Zasz
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: NevAda am 02. März 2017, 18:23:32
Lies mal in den AGB, was da dazu steht. Ich kann mir gut vorstellen, dass die kündigen dürfen (grudlos oder fadenscheinig). Wie sollen sie dazu verpflichtet sein, sie Dir auf ewig zu lassen?
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: coolio am 02. März 2017, 18:34:09
Vor 7 Jahren war wohl Hochzinsphase.
Such Dir eine vernünftige Bank (Postbank ist auch nix).
Eine Kredtkarte wirst Du derzeit aber kaum wieder bekommen.
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Sheherazade am 02. März 2017, 18:37:03
Mir gehts darum an wen ich mich wenden kann da ich bisher so etwas in fast 20 Jahren mit meiner Bank nicht erlebt habe.

Hast du vielleicht irgendwas nicht mitbekommen, Änderungen der Geschäftsbedingungen oder der Kontenmodelle? Fast alle Sparkassen haben im vergangenen Jahr gravierende Änderungen gemacht, die man auch entsprechend zur Kenntnis nehmen musste bzw. sind diese Änderungen nach einiger Zeit automatisch in Kraft getreten.
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Zasz am 02. März 2017, 18:59:21
Lies mal in den AGB, was da dazu steht. Ich kann mir gut vorstellen, dass die kündigen dürfen (grudlos oder fadenscheinig). Wie sollen sie dazu verpflichtet sein, sie Dir auf ewig zu lassen?
Wenn die Sparkasse einen Unterschied macht zwischen knapp 1.000€ Gehalt und knapp 1.000€ Leistungsgeld kann man das als Diskriminierung ansehn. Klar, ist ne Bank. Denen geht sowas am Arm vorbei. Das einzige was ich im Vertragswerk für Kreditkarten gefunden habe ist das hier:
Zitat
Darüber hinaus kann die Bank den Vertrag fristlos schriftlich kündigen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, durch den die Fortsetzung des Vertrags auch unter angemessener Berücksichtigung der berechtigten Belange des Karteninhabers für die Bank unzumutbar ist. Ein solcher Grund liegt insbesondere vor, wenn die Erfüllung von Verbindlichkeiten aus dem Vertrag gegenüber der Bank gefährdet erscheinen/sind.
Nichts über mindest-Gehaltsvorstellungen bei Kreditkarte. Oder ich habs beim 3x durchlesen wirklich übersehn. Wie gesagt. Nach über sieben Jahren plötzlich sowas aus irgendeinem Hut ziehn finde ich ziemlich schwach als Begründung.
Mir gehts darum an wen ich mich wenden kann da ich bisher so etwas in fast 20 Jahren mit meiner Bank nicht erlebt habe.

Hast du vielleicht irgendwas nicht mitbekommen, Änderungen der Geschäftsbedingungen oder der Kontenmodelle? Fast alle Sparkassen haben im vergangenen Jahr gravierende Änderungen gemacht, die man auch entsprechend zur Kenntnis nehmen musste bzw. sind diese Änderungen nach einiger Zeit automatisch in Kraft getreten.
Wie gesagt, nicht das ich wüsste.

Ich habe eine ernste Email vorbereitet, habe aber mit dem versenden gewartet weil ich Meinungen von hier abwarten wollte. Meint ihr der selbe Sachbearbeiter schickt mir Nachweise auf welche Vorschriften er sich bezieht für die Aktion hier?
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Gast42062 am 02. März 2017, 19:55:44
Bei mir wurde meine Preapaid KreditKarte eingezogen da ich ein Pfändungsschutzkonto beantragt hatte sage nur Banken und ihre Entscheidungen nicht ein jeder heißt eben Baulöwe Schneider.
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: rein am 02. März 2017, 20:32:11
Dein SB kann persönlich nichts machen und verweist deshalb nach oben.

Frei nach König Salomon:

Spar Dir den erfolglosen Stress und die Kontoführungsgebühren (welche in Zukunft bestimmt nicht geringer werden) und wechsle zur DKB, da bekommst Du auch eine Kreditkarte  (Visa).....
(Einzig ein Kartenlesegerät musst Du Dir für ein paar € anschaffen wenn Du noch keins hast).
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Gast26342 am 02. März 2017, 22:05:02
Mal abgesehen von dem, von meiner Seite aus, extrem schlecht gewählten Wortlaut der fast schon für geistig zurückgebliebene oder Kinder erstellt worden zu sein scheint, frage ich mich ob ich mich dagegen wehren kann.
Vielleicht helfen die weiter:
https://www.sparkasse.de/service/infocenter/schlichtungsstelle.html
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: CHIPI am 03. März 2017, 00:19:47
Das stand in den neuen Bedingungen, das Überprüfungen stattfinden. Ich denke sie sehen ein Risiko und haben bei dir deshalb Änderungen vorgenommen. Bekommst du vom JC Geld, wenn ja ist klar das sie dann ablehnen. Denn in den neuen Bedingungen steht da ein Teil zum Thema Arbeitslosigkeit / Dispo / Kreditkarte. Auch wenn es diskriminierend ist, wirst du keine andereLösung erreichen da sie Dispo / Kreditkarte kündigen können. Gruß CHIPI
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Terra am 03. März 2017, 06:34:33
Es geht nicht um Mindestumsätze oder Mindestzahlungseingänge, es geht um regelmäßige Eingänge. Wenn man über mehrere Monate keinen regelmäßigen Geldeingang verzeichnen kann, war aber eventuell ein Bestandteil für die Eröffnung eines Kontos war, dann sind die Maßnahmen schon berechtigt. Auch diese Argumentation, es war 20 Jahre alles gut (außer hier mal ein bisschen oder da mal ein bisschen)

Sicher sind es ein blödes Geschäftsverhalten, vor allem bei der Sparkasse (die gerne als Bank des kleinen Mannes wirbt), aber Bewertungen erfolgen im Hier und Jetzt. Da interessiert weniger die Vergangenheit. Du hast jetzt nicht die gleichen Einnahmen wie die letzten 20 Jahre, daher ist die Situation nicht gleich zu bewerten.

@CCR Deine Darstellung ist was völlig anderes, als das hier beschriebene Problem. Ist doch wohl logisch das man nicht auf der einen Seite ein Pfändungsschutzkonto eröffnen kann und auf der anderen Seite doch noch eine Kreditkarte hat und somit die Möglichkeit irgendwo Geld zu bunkern.
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Sylvergirl am 03. März 2017, 09:22:56

@CCR Deine Darstellung ist was völlig anderes, als das hier beschriebene Problem. Ist doch wohl logisch das man nicht auf der einen Seite ein Pfändungsschutzkonto eröffnen kann und auf der anderen Seite doch noch eine Kreditkarte hat und somit die Möglichkeit irgendwo Geld zu bunkern.

Bei Prepaid was bunkern ist dann eher unwahrscheinlich, das mus man ja vom Konto drauf einzahlen.
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Terra am 03. März 2017, 09:47:47
Du schiebst Geld immer wieder auf die Karte und auf dem Konto bleibst du unter dem Pfändungsfreibetrag, na so schwierig wäre das jetzt auch nicht.  :smile:
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: rein am 03. März 2017, 21:00:24
Na das ist ja ein ganz tolles Versteck... da wird mit Sicherheit so schnell keiner darauf kommen.  :wand:
Verschiedene Leute sind da noch gar nicht durchgestiegen..... sonst brauchten sie gar nicht mehr über die Bargeldabschaffung nachdenken.  :schock:
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Meph1977 am 03. März 2017, 21:46:54
@CCR Deine Darstellung ist was völlig anderes, als das hier beschriebene Problem. Ist doch wohl logisch das man nicht auf der einen Seite ein Pfändungsschutzkonto eröffnen kann und auf der anderen Seite doch noch eine Kreditkarte hat und somit die Möglichkeit irgendwo Geld zu bunkern.

genau diese Ansicht ist falsch. Wenn zum Konto eine Kreditkarte gehört dann gehört die auch weiterhin zum Konto wenn es zu einem Pfändungsschutzkonto umgewandelt wird und selbstverständlich darf man mit einem Pfändungsschutzkonto auch eine Kreditkarte besitzen oder auch 10. Der einzige unterschied ist das die Gelder auf den anderen Konten nicht vor Pfändung geschützt sind.

Ich hab aktuell 1 P-Konto bei der Spaßkasse, eine Amazon Visakarte mit 1800 € Kreditrahmen und ein weiteres Girokonto mit Kreditkarte bei der Consorsbank mit 1800 Dispositionskredit trotz ALG 2. Es geht also. Die ersten beiden bin ich allerdings in Begriff zu kündigen wegen ungerechtfertigter Gebühren der Spaßkasse und zu hohen Zinsen bei Amazon visa (fast 15%)
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Terra am 06. März 2017, 06:25:31
Falsch, es gibt ein Gerichtsurteil das mit der Umwandlung in ein P-Konto nicht automatisch Dispo und Kreditkarte weg sind. Dabei geht es lediglich um eine Formsache, heißt Dispo und Kreditkarte müssen separat gekündigt werden. Was viele Banken machen, da es sicher auch irgendwo einen Grund gibt für ein Pfändungsschutzkonto.

Du darfst jede Menge Kreditkarten besitzen, das spricht dir niemand ab, jedoch nicht bei jeder Bank, nicht automatisch und recht oft zu sehr teuren Konditionen.
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: CHIPI am 06. März 2017, 14:27:32
Wenn ein P . Konto vorliegt ist es ein reines Guthabenkonto und dafür gibt es keinen Dispo.
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Terra am 06. März 2017, 14:45:41
Az. XI ZR 260/12

http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/bundesgerichtshof-kreditkarte-behalten-trotz-pfaendungsschutzkonto/8505530.html

Der Dispo und die Kreditkarte sind nicht automatisch wweg, sie müssen separat gekündigt werden, reicht dir das Aktenzeichen?
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: CHIPI am 06. März 2017, 15:34:52
Wenn ein P . Konto vorliegt ist es ein reines Guthabenkonto und dafür gibt es keinen Dispo.
Lesen hilft, ich brauche dazu keine Links, zumal er sehr veraltet ist, mittlerweile gibt es da auch andere.... aber darum geht es garnicht denn ich habe nicht geschrieben das es nicht stimmt.... die Antwort hatte mit dir nichts zu tun.... dafür finde ich deine Äußerrung eher frech :
Der Dispo und die Kreditkarte sind nicht automatisch wweg, sie müssen separat gekündigt werden, reicht dir das Aktenzeichen?
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Martell am 06. März 2017, 15:58:22
Wenn die Sparkasse einen Unterschied macht zwischen knapp 1.000€ Gehalt und knapp 1.000€ Leistungsgeld kann man das als Diskriminierung ansehn.
Nein, kann man nicht. "ALG II-Empfänger" ist weder Rasse, ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alters oder sexuelle Identität (§ 1 AGG).
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Zasz am 06. März 2017, 17:06:45
Es geht nicht um Mindestumsätze oder Mindestzahlungseingänge, es geht um regelmäßige Eingänge. Wenn man über mehrere Monate keinen regelmäßigen Geldeingang verzeichnen kann, war aber eventuell ein Bestandteil für die Eröffnung eines Kontos war, dann sind die Maßnahmen schon berechtigt.
Wenn an jedem ersten der letzten monate eine größere Summe reinkommt kann niemand behaupten es wäre kein regelmäßiger Geldeingang zu verzeichnen. Die Sparkasse hat kein Recht mir vorzuschreiben was für mich ein geeigneter Geldeingang ist!

Auch diese Argumentation, es war 20 Jahre alles gut (außer hier mal ein bisschen oder da mal ein bisschen)

Sicher sind es ein blödes Geschäftsverhalten, vor allem bei der Sparkasse (die gerne als Bank des kleinen Mannes wirbt), aber Bewertungen erfolgen im Hier und Jetzt. Da interessiert weniger die Vergangenheit. Du hast jetzt nicht die gleichen Einnahmen wie die letzten 20 Jahre, daher ist die Situation nicht gleich zu bewerten.
Wo hab ich was von vor 20 Jahren als Argument verwendet? Ich habe geschrieben dass ich seit fast 20 Jahren problemlos dort meine Geschäfte erledigt habe und das bis letzte Woche mit einem freundlichen Ton. Oder hat man heute kein Anrecht mehr anständig behandelt zu werden wie vor 20 Jahren? Oder sind fast 20 Jahre problemloses Geschäftsverhältnis auch nichts mehr wert dass so ein unprofessionelles Verhalten seitens der Sachbearbeiter rechtfertigt?

Wenn die Sparkasse einen Unterschied macht zwischen knapp 1.000€ Gehalt und knapp 1.000€ Leistungsgeld kann man das als Diskriminierung ansehn.
Nein, kann man nicht. "ALG II-Empfänger" ist weder Rasse, ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alters oder sexuelle Identität (§ 1 AGG).
Dennoch wird man als Geringverdiender, Aufstocker und ALG II-Empfänger ungleich behandelt an dieser stelle. Ausser die Argumentation hier ist dass wegen Gehalt nicht diskriminiert werden kann. Da treten dir Feministen ganz gewaltig zwischen die Beine.
Gibt auch nirgends eine Vorschrift dass man als Leistungsempfänger keine Kreditkarte haben darf aber genau das ist es was die Sparkasse hier vorschreibt. Ich hatte das sogar bei meiner Filiale angemerkt und dort hat man mir gesagt dass das kein Problem sei solange es verantwortungsvoll behandelt wird.

Als Leistungsempfänger darf man Geld für Kippen, Alkohol, Drogen und sonstige Gelüste ausgeben aber VORSICHT! ER HAT EINE KREDITKARTE!! Das ist so lächerlich. Ist nicht gegen Leute hier gerichtet. Ich find das Verhalten der Spasskasse so unterirdisch.
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Terra am 07. März 2017, 06:09:08
Du wirst schon wissen was du machst, ich habe dir lediglich die möglichen Argumente aufgezeigt. Wenn das aber alles nicht zutreffend ist, nun dann mache was du für richtig hältst.

Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Sheherazade am 07. März 2017, 06:41:12
Gibt auch nirgends eine Vorschrift dass man als Leistungsempfänger keine Kreditkarte haben darf aber genau das ist es was die Sparkasse hier vorschreibt.

Für jedes Darlehen (und nichts anderes ist eine Kreditkarte) ist eine gewisse Bonität Voraussetzung. In der Regel wird jede Bank das Bonitätsrisiko ihrer Kunden genau abwägen und in den Geschäftsbedingungen festlegen, wann welche Verträge gekündigt werden können. Im Sozialleistungsbezug fällt man immer durch die Bonitätsprüfung.
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: CHIPI am 07. März 2017, 16:17:41
@ Zasz Du hast natürlich Recht, mir ging es damals genauso. Ich war 32 Jahre Kunde bei der Sparkasse und hatte einen Geldeingang von über 2000,- u. dann schloss die Firma und ich bekam ALG1 dann ging es los.. auf einmal war egal was vorher war. Jetzt kommt hinzu bei der Sparkasse hat sich seit Jan.17 sehr viel geändert und die Kunden werden in Intervallen überprüft, nun wurde gesehen oh Gott da kommt Geld vom JC wie schlimm ist dass denn und aus war´s. Wie du richtig sagst.... Mensch zweiter Klasse.
Es ist nicht richtig, wird aber praktiziert. Ich habe danach mit der Barclaysbank sehr gute Erfahrungen gemacht, bis heute. Hatte von denen einen kleinen Kredit bekommen, ihn schön abgezahlt und siehe da, ich habe als Aufstocker auch eine Kreditkarte... also so geht es auch. Gruß CHIPI
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Gast42596 am 08. März 2017, 00:50:00
@Zasz
Wenn du der Überzeugung bist, dass die Kündigung der Kreditkarte nicht gerechtfertigt gewesen ist, würde ich einfach der Kündigung widersprechen und die Angelegenheit der Schlichtungstelle (Ombudsmann) zur Entscheidung vorlegen. Dort wird man dir dann auch ganz genau Erklären warum die Kündigung unrechtmäßig oder rechtmäßig gewesen ist.

Grundsätzlich würde ich durch diese Aktion jetzt aber der Sparkasse gänzlich den Rücken kehren und mir eine andere Bank suchen.

Natürlich dürfen ALG2-Empfänger auch eine Kreditkarte haben.

@all
Wäre die Nutzung der Kreditkarte wie hier aber nicht auch als Einkommen zu werten? Zumindest dann wenn ich die Karte nicht im selben Monat der Belastung auch wieder ausgleiche?
Ich kann mir ja nicht selbst ein Zweckgebundenes Darlehen geben was ich mir von einer Bank hole. Kann aber auch sein, dass ich da total daneben liege..

Ich jedenfalls habe ein kostenloses Girokonto welches als Pfändungschutzkonto geführt wird  inkl. einer Master und einer Maestro-Card. Das Konto wird als Guthabenkonto geführt und die Karten werden als Debit-Karten geführt. Ein Kontowechsel ist immer mit einem Schritt aus der Komfortzone verbunden. Habe mir damit auch schwer getan. Es gibt aber mittlerweile ein breites Spektrum an Banken. Jede Bank hat pos. und negative Seiten. Deswegen kann ich auch nicht blind eine Empfehlung aussprechen. Kann daher nur jedem empfehlen sich intensiv und länger zu informieren und die Bank mit den Leistungen zu wählen die am besten auf einen und den eigenen Bedürfnissen zugeschnitten ist.
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Orakel am 08. März 2017, 06:28:30
Wäre die Nutzung der Kreditkarte wie hier aber nicht auch als Einkommen zu werten?

Nein! Streng genommen ist der Kreditrahmen dem Vermögen zuzuordnen, da auf die Inanspruchnahme ein vertraglicher Anspruch besteht. Leistungsrechtlich ist Kreditrahmen dennoch unerheblich, da niemand auf auf die Inanspruchnahme verpflichtet werden kann; nicht zuletzt wegen der damit verbundenen in der Regel nicht unerheblichen Zinsen.

Ich jedenfalls habe ein kostenloses Girokonto welches als Pfändungschutzkonto geführt wird  inkl. einer Master und einer Maestro-Card. Das Konto wird als Guthabenkonto geführt und die Karten werden als Debit-Karten geführt.

Pfändungsschutzkonto und Kreditrahmen (ganz gleich in welcher Form) schließen sich einander grundsätzlich aus.
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Gast42596 am 08. März 2017, 07:03:50
@Orakel
Ich meinte ja auch wenn ich die Karte aktiv für Einkäufe und Barauszahlungen am Geldautomaten nutze. Den Kreditrahmen also aktiv nutze. In aller Regel gibt es ja erst im Folgemonat die Abrechnung.

Zitat von: Orakel am 08. März 2017, 06:28:30
Pfändungsschutzkonto und Kreditrahmen (ganz gleich in welcher Form) schließen sich einander grundsätzlich aus.
Kreditkarte bedeutet ja nicht gleich "Kredit". Wie gesagt ich habe eine Mastercard welche aber als Debitkarte geführt wird. Sprich das Geld wird dem Girokonto sofort belastet und ich kann nur innerhalb des Guthaben verfügen. Ansonsten wird die Zahlung abgelehnt. Es ist aber auch keine Prepaidkarte..
Titel: Re: Probleme mit Sparkasse wegen Kreditkarte
Beitrag von: Orakel am 08. März 2017, 07:09:24
Ich meinte ja auch wenn ich die Karte aktiv für Einkäufe und Barauszahlungen am Geldautomaten nutze. Den Kreditrahmen also aktiv nutze.

Genau das meinte ich auch ...  :zwinker: