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Hilfebereich => Fragen und Antworten zu anderen Sozialleistungen => Thema gestartet von: Gast44150 am 14. November 2017, 20:27:25

Titel: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 14. November 2017, 20:27:25
hallo,

ich freue mich, hier sein zu können, und hoffe auf guten Austausch.

Seit heute habe ich ein großes Problem: die Nebenkostenabrechnung ist gekommen.
Ich beziehe Grundsicherung im Alter bei voller Erwerbsunfähigkeit.
In meine Wohnung bin ich voriges Jahr Anfang Juli eingezogen.
Die Nebenkostenabrechnung, die heute kam, bezieht sich dementsprechend auf den Zeitraum Juli 2016 bis Ende 2016.

Die Wohnungsbaugesellschaft will für 6 Monate 464,40 Euro Nachzahlung haben. Ich bin aus allen Wolken gefallen.
Soviel hatte ich noch nie, in meiner vorigen Wohnungen waren die Nachzahlungen entweder sehr klein oder aber ich hatte sogar ein Guthaben.

464 Euro geteilt durch 6 Monate sind 77,33 Euro.
Was komisch ist an der Rechnung: eine neue Höhe der Nebenkostenvorauszahlung, die ja im Mietvertrag festgesetzt wurde vor dem Einzug, wurde nicht angegeben. Wenn man aber soviel nachzahlen muß, kann das nicht o.k. sein?
Eine neue Höhe der Nebenkostenvorauszahlung würde ja dann auch eine kräftige Mieterhöhung bedeuten, und das wäre ja dann auch sehr viel mehr als das, was ich jetzt zahle, bzw. was das Amt für Grundsicherung bezahlt. In dieser abnormen Höhe würde das Amt die Nebenkosten auch nicht übernehmen. Bzw. dann die gesamte Miete nicht mehr, oder nur anteilig.

Was mache ich nun? Ich muß diese Rechnung natürlich beim Amt einreichen mit Antrag auf Kostenübernahme, aber die Rechnung erscheint mir viel zu hoch.
Ich habe in meiner Wohnung höchstens 18 Grad. Trotzdem sind in den 464 Euro 155 Euro Heizkostennachzahlung enthalten. Ich würde sagen, weniger heizen, als ich es tue, geht nicht, dann wäre es kalt. Im Schlafzimmer und im Bad wird gar nicht geheizt - ganzjährig.
Der Rest der nachgeforderten Nebenkosten beträgt alles mögliche, da müßte ich im Einzelnen nachsehen. Warmwasserverbrauch erscheint mir auch exorbitant hoch, da ich kaum bade.

Meine Fragen:
Wer übernimmt das - das Amt? Ich kann das nicht bezahlen, habe keinerlei Rücklagen.
2. Ist das nicht viel zu hoch und wer überprüft das? Auch das Amt? Oder kann ich das selbst machen? Muß ich das gar selbst machen?

Vielen Dank für Eure Hilfe. MarianneX
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: coolio am 14. November 2017, 20:38:43
Ich sehe 2 Punkte:
1) wie gross ist der Abstand zwischen Miete und der Angemessenheitsgrenze des Amtes?
2) Die NK Abrechnung überprüfen lassen (Mieterschutzbund oder so), bevor  Du Dich mit dem Amt anlegst.
Hast Du denn leere Wohnung um, unter, über Dir?
ggf. kannst Du auch Einsicht (leider nur Einsicht) in die Unterlagen des Vermieters nehmen.
Welche NK werden denn umgelegt (nicht alle sind umlagefähig)
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 14. November 2017, 21:02:04
hallo, und danke für die Antwort.

1) Der Abstand ist nicht sehr groß, viell.  1 -2 Euro.
Gesamtmiete 323 Euro davon 46, 36 EuroBetriebskostenvorauszahlung und 63,64 Euro Heizkostenvorauszahlung
Hier gibt es auch nichts preiswerteres. Die Grenzen die das Amt setzt, sind sehr eng, dafür gibt es keine Wohnungen. Die Wohnung ist 46 m2 groß.

2) Mieterschutzbund kostet Geld hab ich nicht.
3) Links die Wohnung ist frei. Ich wohne auf der Ecke, Erdgeschoß, rechts ist die Außenwand des Hauses. Es ist also nur über mir bewohnt.

4) NK:
a. Betriebskosten: Wasser Entwässerung Niederschlagswasser Gebäudeversicherung Haftpflichtvers.
Kosten f.Pflege der Anlagen Straßenreinigung Hausmüll Gebäudereinigung Grauflächenreinigung
Schnee- und Glatteisbeseitigung Hauswart Fremdleistung  Grundsteuer

vereinbarte Vorauszahlungen: 278,16
noch erforderliche Nachzahlung: 309,24


b. Wärmeversorgung: Fernwärme - Betriebsstrom - Servicegebühren
Heizkosten - Wassererwärmungskosten - Miete Messtechnik Messtechnische Ausstattung

Heizkosten sind aufgeteilt in Grundanteil - Verbrauchsanteil
Wassererwärmungskosten ebenso

Vereinbarte Vorauszahlungen: 381,84
noch erforderliche Nachzahlung: 155,16

gesamt: 464,40 Euro

Danke nochmals MarianneX


Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: coolio am 14. November 2017, 21:28:22
also ergibt sich,aus 1) daß die Kosten entsprechend der Angemessenheit festgesetzt wurden und jetzt der Hammer kommt.
Verdacht (aber nicht mehr) Du zahlst für 2 Wohnungen. Welche Zähler hast Du in der /für die Wohnung, die nur Deinen Verbrauch messen? - müsste sein Wasser und Strom - Heizungsverbrauch je Heizkörper (die Röhrchen)
Bei den Umlagen bin ich mir nicht sicher, bzw. nicht wissend genug.
Ist Dein Ort hier dabei? sieh mal nach - nicht immer sind die Werte, die angesetzt werden, aktuell
Örtliche Richtlinien bei Harald Thome (http://www.harald-thome.de/oertliche-richtlinien.html)
Denk mal über eine kostengünstige/kostenlose Alternative (Verbraucherschutz, öffentliche Stellen) für die Überprüfung nach. Die umlagefähigen Kostenarten findest Du auch online z.B. beim DMB (Deutscher Mieterbund)
Was ist z.B. "Drittleistungen" - ist doch eigentlich schon alles mögliche aufgeführt?
Beim 'Hausmeister' kringeln sich bei mir auch die Socken.

Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 14. November 2017, 21:38:41
hallo coolio,

das wäre ja eine Erklärung.

ja mein Landkreis ist dabei. Ich war bei Einzug zum Juli 16 ganz knapp unter der Angemessenheitsgrenze.
Wenn die Betriebskostenvorauszahlungen nun um - ich schätze mal - 70 Euro steigen würden, wäre diese Wohnung für mich nicht mehr finanzierbar.
Aber hier wohnen nur Arbeitslose / Rentner, deshalb verstehe ich das nicht. Und so ein Verhalten wäre auch irgendwie "unsittlich", oder? Wenn die Wohnung im Juli 16 so teuer gewesen wäre, hätte ich sie ja gar nicht bekommen, bzw. keine Genehmigung dafür bekommen vom Amt.

Die Zähler habe ich: Wasserzähler, Stromzähler und je einen Zähler je Heizkörper.
Ich muß die Zahlen aber noch genau überprüfen, mir schwirrt im Moment der Kopf. Rein oberflächlich scheint die Rechnung o.k zu sein, aber das ist ja nur die Oberfläche. Es hat auch keiner abgelesen. Ich meine so ein paar Zahlen dahin schreiben kann ja jeder.

Das Sozialamt wird eh diese Rechnung überprüfen?
Ich muß mir das nochmal genau angucken was "Drittleistungen" waren, oben war der Hausmeister mit "Fremdleistungen" gemeint.

danke nochmals MarianneX

Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast29894 am 14. November 2017, 21:40:31
Um in etwa ausgeglichene Betriebskosten zu erhalten, muss man je nach Wohnort mitzwischen ca. €1,90 und 3,00 rechnen. Je Quadratmeter, wohl gemerkt.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: coolio am 14. November 2017, 21:43:12
Die Zählerstände (Heizung und Wasser) müssen doch jährlich abgelesen werden?
Da kommt dann Häuptling Glasauge mit nem Ablese-Protokoll, dessen Kopie Du erhältst?
Bei Ein- und Auszug das gleiche Prozedere?
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 14. November 2017, 21:56:13
Ja, o.k.

Habe bei dem Thome mal nachgesehen, insgesamt ist die Angemessenheitsgrenze für den Landkreis hier für die Gesamt-Miete wohl etwas erhöht worden, um ca 30 Euro auf ca 350 Euro.

Ändert aber nichts an der überhöhten Rechung.

Ich habe 110 Euro BK- und HK-Vorauszahlung für 46 m2. Und das ist hier nicht die beste Wohngegend.

Hier war noch keiner der Zählerstände abgelesen hat. Ich habe aber das Protokoll vom Einzug. Ich muß die Zahlen morgen mal überprüfen im Moment geht das nicht mehr bin total müde und fertig.

vielen Dank nochmals MarianneX
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: coolio am 14. November 2017, 21:59:30
Aus meiner Sicht hat Dein Amt 2 Möglichkeiten:
1) Kosten unzensiert übernehmen
2) wenn denen das auch spanisch vorkommt, Dir eine Kostenzusage  für eine fachkundige Stelle in die Hand zu geben, da Du selbst nicht leistungsfähig bist. (unabhängig von deren Aussage: ja das sollen/müssen sie!)
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 14. November 2017, 22:00:44
Wieso kringeln sich Dir bei "Hausmeister" die Socken?

Wie kann es denn sein wenn ich eigene Zähler habe, daß ich für eine andere Wohnung  mit zahle?

Ja, das unter ") müßten die dann machen, die Rechnung ist eindeutig zu hoch.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: coolio am 14. November 2017, 22:06:10
Wenn die Zähler nicht abgelesen werden?
Du bist ja > 1 Jahr schon da drinnen?
Hausmeistergehalt ist eigentlich Eigentümerproblem, dafür verbürge ich mich aber gerade nicht.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Orakel am 14. November 2017, 22:11:10
Es ist die freie Entscheidung des Vermieters, ob er einen Hauswart beschäftigen will.

Hausmeisterkosten sind umlagefähig (§ 2 Nr. 14 BetrKV).
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 14. November 2017, 22:13:14
Das mit den Hausmeisterkosten ist ja überprüfbar. Ist auch nicht so viel.
Ich habe demnächst einen Ablesetermin. Aber das ist der erste Termin, seitdem ich hier wohne (seit 7/2016).

Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast29894 am 14. November 2017, 22:14:01
Zitat von: Gast44150 am 14. November 2017, 22:13:14
Ich habe demnächst einen Ablesetermin. Aber das ist der erste Termin, seitdem ich hier wohne (seit 7/2016).

Wurden deine Heizkosten dann nach Gradzahltagen berechnet?

Und würde er selbstdie Tätigkeiten ausführen, dürfte er für seine Arbeit dasselbe berechnen, was auch ein externer Dienstleister erhalten würde und diese Kosten umlegen, so laut Mietvertrag umlegbar.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 14. November 2017, 22:30:45
hallo KnotenKurt,

Zitat
Wurden deine Heizkosten dann nach Gradzahltagen berechnet?

ich sehe hier was auf Blatt drei der Abrechnung, mit "Gradzahltagen", aber das Wort ist mir völlig unbekannt, ich blicke da nicht durch.

Es ist ein Zählerablesedatum angegeben: 1.7.16 bei Einzug - geht in Ordnung, darüber hab ich auch das Protokoll bei der Wohnungsübergabe, und dann ist ein 2. Datum am 31.12.16 angegeben - da war niemand hier, um abzulesen. Das stimmt so nicht.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: coolio am 14. November 2017, 22:41:12
http://www.iv-mieterschutz.de/mietrecht/heizkosten/gradtagszahlentabelle/
Rest lass ich mal den Mietkünstlern
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 14. November 2017, 22:50:00
Aha. Jetzt wird das klar, hier hat keiner am 31.12. abgelesen sondern die  haben mit dieser Methode geschätzt.

Danke für den Link!

Ich bin jetzt müde und gehe hier raus. Erst mal vielen Dank für die Antworten. Morgen gehts weiter.

MarianneX
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: jalapeno am 14. November 2017, 23:33:34
wo ich grade stutze, gilt denn bei dir in der Kommune die Angemessenheit nach Bruttokaltmiete, also Kaltmiete und kalte NK (die in deinem Beitrag #2 unter Punkt 4 gelisteten  Betriebskosten: Wasser Entwässerung Niederschlagswasser Gebäudeversicherung Haftpflichtvers. Kosten f.Pflege der Anlagen Straßenreinigung Hausmüll Gebäudereinigung Grauflächenreinigung Schnee- und Glatteisbeseitigung Hauswart Fremdleistung  Grundsteuer) oder nur nach Kaltmiete?
Im letzteren Fall darf das JC Bauchweh bei einer Vorauszahlungserhöhung kriegen, so viel es will, wenn die Richtlinien nur eine Kaltmiete als Kriterium vorsehen, dann müssen die NK+BK auch getragen werden, sofern sie halt in einem realistischen Rahmen liegen.

Die kalten NK zu senken ist dem Mieter in der Regel nur sehr begrenzt möglich, da die hauptsächlich aus Umlagen bestehen, die vom Einzelnen nicht zu beeinflussen sind.
Dazu und überhaupt zum Thema mal der Ratgeber Angemessenheit der Kosten der Unterkunft (http://hartz.info/index.php?topic=15.0)

Bei den Heizkosten gilt im Zweifelsfall der Heizspiegel als Obergrenze, bei der mglw. gedeckelt werden darf, ansonsten sind die immer in der Höhe zu übernehmen, wie sie entstehen. Ausnahme: Es kann unwirtschaftliches Verhalten nachgewiesen werden. Da du aber die EG-Eckwohnung hast und neben dir leer steht, hast du als "Wärmepuffer" nur die Wohnung über dir, damit ergeben sich für dich schon ganz automatisch etwas höhere Heizkosten, als wenn du im Sandwich wohnen würdest und von allen Seiten geheizt würde. Das muss beim Prüfen, falls der Wert jenseits des ohnehin anzuerkennenden liegt, auch einbezogen werden.

Nach meiner Erfahrung kommt jedenfalls eine Nachzahlung um so eher zustande, je später im Jahr man eingezogen ist. Die Abschläge sind halt dafür da, eine Jahressumme in gleichen Tranchen abzudecken, die einzeln vA bei Wärme sehr unterschiedlich und zum Jahresende eher wesentlich höher ausfallen würden. Einmal bin ich Oktober ein- und Mai ausgezogen, da waren beide Male noch größere Happen nachzuzahlen. Insofern kommt mir das bei dir jetzt alles in allem nicht zu spanisch vor, und eben auch, dass keine Anpassung der Vorauszahlung erfolgt, weil die eben gut ausreichen, wenn sie das ganze Jahr gezahlt werden.

i.Ü. kenn ich zB eine Wohnung in einem ganz normalen städtischen MFH, da betragen die NK+HK über ein Drittel der Gesamtkosten, je nach örtlichen Gebühren (zB für Kanal und Müll) kommt da einfach ganz schnell ein Haufen zusammen.
Der Aspekt trifft jetzt auf die Abrechnung bei dir wohl eher nicht zu, denn die fixen kosten sollten ja verlässlich in die Vorauszahlung eingerechnet sein.
Was aber möglich wäre:
Z.B. eine Heizungswartung, die nicht jedes Jahr anfällt, kann in einzelnen Jahren die Abrechnung erhöhen, mglw ist das für '16 auch der Fall, die Summen der einzelnen Punkte kenn ich ja anhand der Angaben nicht. Ist zwar bei dir Fernwärme, aber auch da sind Anlagen im Haus, die immer mal angeschaut werden müssen (Hauptventile, Hauptzähler usw).
Auch bei den kalten NK sind Posten denkbar, die nicht regelmäßig, sondern zB nur im Frühjahr anfallen (Baumschnitt?), bei Zahlung der NK-Abschläge über 12 Monate dann auch von der Vorauszahlung erfasst sind, aber in deinem Fall eben nicht, weil du nur 6 Monate vorausgezahlt hast.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 15. November 2017, 11:06:13
Danke für den Link ich schau mir das mal an.

Unwirtschaftlich geheizt habe ich nicht bei einer Raumtemperatur von 18 Grad. Im Mietvertrag steht sogar, es solle gewährleistet sein, tagsüber (Zeit angeben) 21 Grad in allen Räumen vorhanden sein.
Das geht mit dieser Heizung nicht, weil die wohnung einfach kalt ist und wie hoch würden dann wohl die Heizkosten sein, wenn ich immer voll aufdrehen würde, um 21 Grad Raumtemperatur zu erhalten?

Ich glaube es wird nach Kaltmiete und Kalten Nebenkosten unterschieden hier im Kreis. Werde aber nochmal nach lesen.

Habe mit Leuten aus dem Haus geredet, die über mir wohnen, die haben alle dasselbe Problem. Außerdem sind die Besitzverhältnisse "eher undurchsichtig".

Morgen geh ich zum Amt, die werden sich freuen.  :yes:

Gruß MarianneX
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 15. November 2017, 15:39:36
So die Heizkosten habe ich jetzt durch geackert, kreuz und quer gerechnet, die sind ganz klar erhöht laut den Angaben des "Bundesweiten Heizspiegels". Sie liegen bei 16,66 Euro pro m2.
Da kann ich aber nicht dafür, die Wohnung ist echt kalt, wie gesagt, Durchschnittstemperatur 18 Grad, das ist ein Witz, im Bad und Schlafzimmer noch weniger.

So werd ich das denen auch schreiben beim Antrag auf Kostenübernahme. Ich finde 18 Grad Raumtemperatur eher wenig, eher am "zu kalt", als am "ausreichend".

Die anderen Kosten kann ich ja eh nicht ändern. Wobei für Wasserverbrauch sehe ich auch nicht, wo ich da sparen soll.  So wenig, wie ich Warmwasser verbrauche, weniger geht ja gar nicht. Einmal am Tag spülen wird ja wohl erlaubt sein?

Insgesamt scheint diese Rechnung zwar hoch, aber korrekt zu sein.
Was das nun für Folgen  hat - keine Ahnung.

Der Herr der zwei Etagen über mir wohnt (auch Eckwohnung), hatte vor 2 Jahren dasselbe Problem und sollte viel nachzahlen. Seine diesjährige Abrechnung weist aber komischerweise - ich hab ihn extra gefragt - trotz Nichtanpassung der Vorauszahlungen dieses Jahr ein hohes Guthaben auf.
Kann er sich auch nicht erklären, er hat nichts anders gemacht.

Mit Grüßen, MarianneX
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast29894 am 15. November 2017, 16:16:54
Könntest du die Abrechnung anonymisiert hier einstellen?
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Keen am 15. November 2017, 16:43:54
Ich hatte bei meinem Einzug ein ähnliches Problem. Erst eine hohe Nachzahlung verbunden mit einer Erhöhung der Vorauszahlung und auf der nächsten Abrechnung ein ordentliches Guthaben.
Hatte ebenfalls alle möglichen Rechner genutzt und mir selber eine Verschwendung unterstellt  und bin fast verzweifelt. Irgendwann hat es aber dann klick gemacht.

Wirkliche Heizkosten entstehen ja nur in der Heizperiode. Die Vorauszahlungen der restlichen Monate sind nicht dem Verbrauch im selben Monat geschuldet sondern fangen den hohen Verbrauch in der Heizperiode auf. Wenn man mitten einen Abrechnungszeitraum fällt, dann können die restlichen Monate den Verbrauch und die Kosten der Heizperiode nicht auffangen. Ich bilde also kein oder nicht genügend Guthaben. So kann es dann auch zu einem "hohen" Verbrauch und einer Nachzahlung kommen.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 15. November 2017, 16:58:22
hallo, ja ich kann die Abrechnung mal abfotografieren und hier einstellen.

Ich bin im Sommer eingezogen und es war lange warm. Ich habe in diesem Jahr kaum geheizt, auch der Dezember war eher mild.

Ich kann mir die hohen Heizkosten nicht erklären. Auch nicht die hohen Warmwasserkosten.


Verbraucherschutzzentralen gibt es hier aber die machen auch keine genaue Prüfung. Genau prüfen so eine Abrechnung wohl nur die Miterverbände oder eben Anwälte.

Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 15. November 2017, 18:09:32
Hier ist die Nebenkostenabrechnung abfotografiert. Es gibt noch 2 Blätter mit Erläuterungen, die mir aber nicht so wichtig erschienen. Bei Bedarf kann ich diese natürlich gerne noch nachliefern.

vielen Dank nochmals. MarianneX

[gelöscht durch Administrator wegen Erreichen der Speicherfrist]
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: blaumeise am 15. November 2017, 21:48:25
Zitat von: Gast44150 am 15. November 2017, 15:39:36
So werd ich das denen auch schreiben beim Antrag auf Kostenübernahme. Ich finde 18 Grad Raumtemperatur eher wenig, eher am "zu kalt", als am "ausreichend".
Die Nachzahlung wird auf jeden Fall vom Sozialamt in voller Höhe übernommen werden, das müssen sie: § 35 SGB XII http://www.buzer.de/gesetz/3415/a47596.htm (http://www.buzer.de/gesetz/3415/a47596.htm)

Was folgen kann, ist halt eine Aufforderung, deine Kosten der Unterkunft zu senken, plus eine Frist, bis zu der die zu hohen Kosten noch übernommen werden. Wobei, da die monatlichen Vorauszahlungen sich ja nicht erhöht haben, auch künftig die monatlichen Mietkosten voll übernommen werden, sie sind ja im angemessenen Rahmen. Problematisch wird es erst dann, wenn im nächsten Jahr erneut eine hohe Nachzahlung kommt.

Mindestens ein Jahr lang wird also alles übernommen, so wie es ist, bis zur nächsten Abrechnung. Da kommt es dann drauf an, ob es ev. wieder eine Nachzahlung sein wird. Falls deine Wohnung so schlecht gedämmt ist - bei Erdgeschosswohnung kann die Kälte vom Keller her kommen -, dann würde ich mal mit dem Vermieter sprechen, ob er in dem Punkt was machen kann. Man kann im Keller an der Decke Platten anbringen zum Beispiel. Guck dir einfach mal die Kellerräume unter dir an, ob das der nackte Beton ist. Das macht nämlich schon was aus. Dicker Wollteppich in der Wohnung könnte auch was helfen.

Letztlich ist es so: Umziehen müssen musst du nicht. Du kannst auch in Zukunft - falls das Sozialamt irgendwann nicht mehr alle Kosten übernehmen sollte - in der Wohnung bleiben, dann müsstest du die Differenz zum maximal angemessenen Betrag allerdings aus dem Regelsatz bezahlen.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast29894 am 15. November 2017, 22:41:38
Kann es sein, dass ihr Funkheizkostenverteiler habt und daher auch niemand zum Ablesen kommen muss? Denn es sind eindeutig Einheiten für die einzelnen Räume aufgeführt.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 15. November 2017, 23:41:15
hallo,

nein die Woche kommt jemand zum ablesen, zum Glück ist hier noch nichts mit Funk.

Die Wohnung ist klar von unten her kalt, wo ich die Füße habe, habe ich eine Decke auf dem Boden liegen, sonst wäre es zu kalt. Teppich jedweder Art geht leider nicht wegen Allergie.

Danke für den Link.

Problematisch wird es dann wenn die nächste hohe Nachzahlung kommt, richtig. Wenn die dann doppelt so hoch ist weil sie eben für ein ganzes Jahr gilt, habe ich echt ein Problem.

Aber die Höhe der Vorauszahlungen müßte auch angepasst werden. Nach den neuen Richtlinien besteht da ja noch ca 30 Euro "Spielraum". Vielleicht sollte ich dahingehend mal mit dem Vermieter sprechen.

gruß MarianneX
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Keen am 15. November 2017, 23:45:51
Heizkostennachzahlung ist doch nur 155,-. Auf das Jahr gesehen, relativiert sich der Betrag.
Die Nachzahlung der Betriebskosten ist aber heftig. Da hat wohl jemand beim Abschlag gepennt.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 16. November 2017, 09:08:56
Zitat
Die Nachzahlung der Betriebskosten ist aber heftig. Da hat wohl jemand beim Abschlag gepennt.

Kann man da irgendwas machen?
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast29894 am 16. November 2017, 09:43:21
Zitat
Die Nachzahlung der Betriebskosten ist aber heftig. Da hat wohl jemand beim Abschlag gepennt.

Kann man da irgendwas machen?

Raufsetzen.
Ob man den Vermieter haftbar machen kann dafür, weiß ich nicht, sollte man dir die Wohnung als unangemessen einstufen.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Birgit63 am 16. November 2017, 09:59:59
Vielleicht hat man die Betriebskosten auch so niedrig angesetzt, damit die Wohnung "noch" angemessen ist.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: blaumeise am 16. November 2017, 16:33:16
Es kann gut sein, dass dich das Sozialamt zum Mieterverein schickt, um die Abrechnung prüfen zu lassen, insbesondere . In meiner Stadt ist das sogar gang und gäbe. In dem Fall lass dir das bitte schriftlich geben und dann steht dir auch der Kostenersatz durch das Sozialamt zu.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast29894 am 16. November 2017, 16:39:12
Vielleicht hat man die Betriebskosten auch so niedrig angesetzt, damit die Wohnung "noch" angemessen ist.

Durchaus möglich. Wirdauch immer mal wieder gemacht.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 16. November 2017, 18:19:21
Ist ja wieder etwas Spielraum, die Nebenkostenvorauszahlungen zu erhöhen.

Habe beim Amt den Antrag abgegeben. Die Dame sagte sie wollen das prüfen.  Viel mehr ist nicht gekommen von ihr. Ich bekomme dann Bescheid.

Da die das ja zahlen müssen, werden die das schon genau prüfen.

Habe im Begleitschreiben kurz auf die m.Meinung nach überhöhten Heizkosten Stellung bezogen. 155 Euro Nachzahlung Heizkosten für 6 Monate für eine Wohnung mit Raumtemperatur 18 Grad und drunter, da stimmt irgendwas nicht.
Die Betriebskosten selber kann ich nicht überprüfen. Ich sag ja Papier ist geduldig, da irgendwelche Zahlen  hinschreiben kann jeder.

Ich habe noch erwähnt, daß ich solch eine Abrechnung nicht richtig überprüfen kann und auch kein Geld habe, dies machen zu lassen.

Wenn man die Betriebskosten so niedrig angesetzt hat, damit die Wohnung "angemessen" ist, müßte das aber auffliegen. Ich glaube hier wohnen fast nur Sozialmieter.

Gruß MarianneX

Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 16. November 2017, 18:55:26
Es kann gut sein, dass dich das Sozialamt zum Mieterverein schickt, um die Abrechnung prüfen zu lassen, insbesondere . In meiner Stadt ist das sogar gang und gäbe. In dem Fall lass dir das bitte schriftlich geben und dann steht dir auch der Kostenersatz durch das Sozialamt zu.

Hier gibt es örtlich keinen Mieterverein. Der nächste ist ca 60 KM entfernt.

Geld, dahin zu fahren, habe ich nicht. Auto auch nicht. Ist auch nicht zumutbar da ich chronisch krank bin. So würde ich jedenfalls argumentieren.

Ich erwäge aber selber in einen solchen Verein zu gehen. Ich muß mich irgendwie gegen diese Mieterwillkür schützen.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: blaumeise am 16. November 2017, 19:51:13
Zitat von: Gast44150 am 16. November 2017, 18:19:21
Ich habe noch erwähnt, daß ich solch eine Abrechnung nicht richtig überprüfen kann und auch kein Geld habe, dies machen zu lassen.
Der Hinweis war gut. Mal abwarten, was jetzt vom Amt kommt.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast29894 am 16. November 2017, 19:55:38
Zitat von: Gast44150 am 16. November 2017, 18:55:26
diese Mieterwillkür schützen.

Welche Willkür? Es gibt durchaus LE, die ihren Vermieter anbetteln, die Miete kostenkonform zu gestalten, damit sie endlich eine Wohnung haben.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 16. November 2017, 21:31:41
Na ja gut, das war aber bei mir nicht der Fall. Ich fühle mich "relativ verarscht", ehrlich gesagt. Bin durchaus dafür daß solchen "Vermietern" auf die Finger geklopft wird.

So einen Streß mit Nebenkosten habe ich noch nie gehabt. Ich hatte immer Guthaben oder geringe Nachzahlungen, die erklärbar waren. Und damals als ich im H4-Bezug war, hat die Stadt das ohne nachzufragen, übernommen. Es hat sich aber niemals um solche Summen gehandelt. Da muß man ja vermuten, daß da was nicht stimmt.

Wie gesagt, es gibt etwas Spielraum die Nebenkostenvorauszahlungen zu erhöhen, ansonsten warte ich einfach ab, was das Amt dazu sagt.
Der Herr über mir, der auch eine - dieselbe- Eckwohnung hat, hat ja berichtet, daß seine Nebenkostenabrechnungen so unterschiedlich ausfallen. Da stimmt irgend etwas nicht und das muß ja zu klären sein.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: jalapeno am 16. November 2017, 21:44:29
Nun, wenn die Betriebskosten ziemlich unterschiedlich ausfallen, könnte ich mir schon vorstellen, dass es sich da um Kosten handelt, die nicht jedes Jahr anfallen, und sich deswegen im einen Jahr eine Rück- und im nächsten Jahr eine Nachzahlung ergibt. über mehrere Jahre nivelliert sich das dann wieder und drum gibt es auch keinen Grund, die Abschläge anzupassen.
Als mögliche nicht-jährliche Kosten könnte ich mir nur aus dem Stegreif Baumschnittaktionen alle 2-3 Jahre, oder erhöhten Reinigungsaufwand wegen Renovierung einzelner Wohnungen vorstellen, nur zwei spontane Ideen.

Eher seltsam kommt mir immer noch vor, wie die Zählerstände zum Wärmeverbrauch zustandekommen.
Nach Gradzahltagen berechnet ist korrekt der Anteil der verbrauchsunabhängigen Kosten, aber für den Verbrauch sind ja konkrete Zählerstände angegeben, obwohl weder die Funk-Option infrage kommt, noch jemand zum Ablesen da war. Nach Gradzahltagen könnte man auch nur über das ganze Jahr aufteilen, wenn vorher auch jemand geheizt hat und in der Zwischenzeit/bei Einzug keine Ablesung stattgefunden hat. Einen Zählerstand konstruieren geht aber nicht auf...  :scratch:
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 16. November 2017, 21:50:56
hallo,

Baumschnitt ist glaube ich, nicht in der Liste der Kosten.

Zitat
Eher seltsam kommt mir immer noch vor, wie die Zählerstände zum Wärmeverbrauch zustandekommen.
Nach Gradzahltagen berechnet ist korrekt der Anteil der verbrauchsunabhängigen Kosten, aber für den Verbrauch sind ja konkrete Zählerstände angegeben, obwohl weder die Funk-Option infrage kommt, noch jemand zum Ablesen da war.

stimmt. Danke für den Hinweis. Merk ich mir mal.

gruß MarianneX

Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: jalapeno am 16. November 2017, 22:12:28
Baumschnitt würd ich unter der Pflege der Außenanlagen subsummieren. Ich weiß ja nicht, wie es bei dir aussieht.
Wie gesagt, ich hab nur aus dem Ärmel geschüttelt, was ich mir vorstellen kann an Kosten, die nicht jährlich, aber regelmäßig anfallen. Dadurch ist es dann mglw nicht unbedingt nötig, die Abschläge jedes Jahr nach der aktuellen Abrechnung anzupassen, weil sich über mehrere Jahre die Rück- und Nachzahlungen ausgleichen.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Keen am 16. November 2017, 22:28:16
Gibt es denn einen fest angestellten Hausmeisterservice?
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 16. November 2017, 22:30:23
Ja gibt es schon aber da ist mein Anteil nur ca 20 Euro.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast29894 am 16. November 2017, 23:11:50
Du hast das Recht, Einsicht in die Kostenbelege zu nehmen. Darfst sie für dich auch abfotografieren, damit du in Ruhe prüfen kannst.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: mouse50 am 17. November 2017, 00:26:23
Zitat von: Gast44150 am 16. November 2017, 18:55:26
Hier gibt es örtlich keinen Mieterverein. Der nächste ist ca 60 KM entfernt.
Also,wir waren beim Mieterschutzbund, dort muss man nicht mal persöhnlich erscheinen. Es wird telefonisch ein Termin vereinbart für eine telefonische Besprechung. Um diese Uhrzeit ruft man an und wird zu "seinem" Anwalt verbunden.
Wir sind/waren zufrieden.
Einzig der Jahresbeitrag, der sofort fällig wird, ist etwas "hoch" (Mitglied für zwei Jahre, 1.Jahr Beitrag 80 E + Eintrittsgebühr 20 E; 2, Jahr 80 E)

VG mouse
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 17. November 2017, 12:41:52
Das ist viel.
Danke für die Info. Ich war bei denen auf der webseite dort stehen nämlich keine Zahlen, was das kostet.
Deshalb weiß ich auch wo der nächste ist.
Ich kann mir das nicht leisten.

MarianneX
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Keen am 17. November 2017, 12:53:00
Du hast 12 Monate Zeit der Abrechnung zu widersprechen.
Alternativ zum Mieterschutzbund kannst du einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht beantragen. Mit diesem Schein suchst du dir einen Fachanwalt für Mietrecht.
Die ganze Beratung und außergerichtliche Vertretung in dieser Sache kostet dich max. 15,-. Du musst nicht gleich sofort dahin, kannst den Betrag also auch splitten und ansparen. Dringender Handlungsbedarf besteht derzeit ja keiner.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 17. November 2017, 13:28:44
Danke.

Ich warte erst mal ab was das Amt sagt, die sind hier recht schnell. Ich rechne mit einer Woche.

Dann werde ich das was du vorschlägst, wahrscheinlich machen.

Wobei ich für den Beratungshilfeschein beim Amtsgericht auch fahren muß, was Geld kostet.

Gruß MarianneX
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Keen am 17. November 2017, 13:57:53
Zitat von: Gast44150 am 17. November 2017, 13:28:44
Wobei ich für den Beratungshilfeschein beim Amtsgericht auch fahren muß, was Geld kostet.
Nein, musst du nicht unbedingt.
Du kannst das Formular für den Antrag auch runterladen.
z.B. hier: http://www.justiz.de/formulare/zwi_bund/agI1.pdf (http://www.justiz.de/formulare/zwi_bund/agI1.pdf)

Alle nötigen Unterlagen beilegen und per Post oder Fax beantragen.
Kurzes An-/Begleitschreiben in dem um Hinweis bittest, sollten noch weitere Unterlagen benötigt werden und fertig.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 17. November 2017, 16:06:32
Danke! Ihr seid ja richtig gut   :smile:
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 20. November 2017, 12:02:52
hallo,

habe heute mit dem Vermieter telefoniert. Die zuständige Stelle war schwer, zu finden, ich mußte mich durch fragen, mehrfach neu anrufen. Nun ja. Man gab mir dann Auskunft, ich solle Widerspruch gegen die Abrechnung einlegen, schriftlich.

Den hab ich nun formuliert.

Wäre nett, wenn mal jemand drüber gucken könnte. Ist das zu scharf formuliert? Ich weiß es nicht genau. Bin im Moment wieder wütend. Sitze hier bei 18 Grad, friere mir einen ab und habe wegen dieser blöden Rechnung Sorgen.

Betrifft: Widerspruch Nebenkostenabrechnung 10.11.2017 in Höhe von 464,40 Euro

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit widerspreche ich der oben genannten Nebenkostenabrechnung. Grund: Mir erscheint diese Forderung zu hoch.

Begründung:
Heizkosten: Eine Nachzahlung in Höhe von 155 Euro erschließt sich mir nicht, ich habe in meiner Wohnung XXXXX , Erdgeschoß, durchgängig NIE Temperaturen über 18 Grad, im Schlafzimmer und Bad sogar noch weniger. Weniger heizen geht nicht, denn das würde bedeuten, gar nicht mehr zu heizen. Wie erklären Sie sich die hohe Nachzahlung? Auf welcher Basis bemessen Sie diese Kosten? Mit Wirtschaftlichkeit hat das nun gar nichts zu tun. Als Vermieter sind Sie verpflichtet, wirtschaftlich zu handeln. Wenn ein Mieter in seiner Wohnung DURCHGÄNGIG nur 18 Grad Raumtemperatur erreicht (teilweise je nach Raum sogar weniger) UND dann noch für nur 6 Monate, wobei die Hälfte dieser Monate sogar noch auf den heizfreien Sommer fällt, 155 Euro nachzahlen soll, stimmt etwas in der Abrechnung nicht oder aber die Heizung hier wird nicht wirtschaftlich betrieben.

Warmwasser: Hier gilt dasselbe, die Höhe der Nachzahlung ist mir unverständlich. Wenn ich jeden Tag ein Vollbad genommen hätte, sähe das anders aus, ich habe aber im Lauf der Zeit höchstens 2 mal gebadet, ansonsten dusche ich nur, und das auch nur sehr kurz, da das Badezimmer KALT ist. Sind das die Ideen, die Sie vom „gemütlichen Wohnen“ haben? Der Mieter soll sparen ohne Ende, und trotzdem noch Hunderte Nebenkosten nachzahlen?

Betriebskosten: Die Höhe erschließt sich mir nicht. Die geforderte Nachzahlung in Höhe von 309,24 Euro erschließt sich mir nicht. Sie können diese nicht begründen. Ich wünsche Einsicht in die Kostenbelege. Bitte lassen Sie mir diese zukommen.

Diese exorbitant hohe Nebenkostenabrechnung wurde von mir beim Amt für Grundsicherung eingereicht. Dort hieß es, man werde diese Rechnung prüfen. Was ich für völlig richtig erachte, denn auch wenn das Amt diese Rechnung bezahlt, erschließt sich mir nicht die Höhe dieser Rechnung. Und, zweitens, WICHTIG: Warum haben Sie die Vorauszahlungen innerhalb meiner zu zahlenden Miete nicht angepaßt, damit eine zweite, solch hohe Nebenkostennachzahlung gar nicht erst wieder entsteht? Was stellen Sie sich vor, wer das zahlen  kann, was Sie da fordern? Das Amt zahlt solche Beträge nicht dauerhaft, das ist ja mal klar.
Ich vermisse also die Anpassung der Vorauszahlungen innerhalb der monatlich zu zahlenden Miete. Diese Anpassungen sind normalerweise ÜBLICH bei Vermietern, ich kenne das gar nicht anders.
Ich fordere Sie damit auf, diese Anpassung nach Rücksprache mit dem Amt für Grundsicherung und mit mir, UND nach Prüfung Ihrer Rechnung vom 10.11.2017, vorzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: BigMama am 20. November 2017, 12:46:15
Zitat von: Gast44150 am 20. November 2017, 12:02:52
Ich fordere Sie damit auf, diese Anpassung nach Rücksprache mit dem Amt für Grundsicherung und mit mir, UND nach Prüfung Ihrer Rechnung vom 10.11.2017, vorzunehmen.
Damit forderst du den Vermieter auf sich mit der Gundsicherungsstelle in Verbindung zu setzen. Willst du das wirklich?

Weiterhin würde ich das Schreiben etwas sachlicher und neutraler formulieren.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 20. November 2017, 13:08:42
Danke für Deine Bemerkung.

Ich sitze hier und friere das ist nicht sachlich und neutral. Noch weniger Heizen würde heißen noch mehr frieren. Das ist Tatsache.
Die anderen Nebenkosten kann ich nicht beeinflußen. Wirtschaftlich erscheinen diese mir nicht.

Bezüglich diesem hier:

Zitat
Ich fordere Sie damit auf, diese Anpassung nach Rücksprache mit dem Amt für Grundsicherung und mit mir, UND nach Prüfung Ihrer Rechnung vom 10.11.2017, vorzunehmen.

hast du natürlich recht, das ist dumm formuliert. Ich würde bzw. nehme natürlich dann zuerst Rücksprache mit dem Amt für Grundsicherung, inwieweit eine Anpassung der Nebenkostenvorauszahlung überhaupt möglich ist, innerhalb des Rahmens, den der Kreis hier übernimmt.

Ich versuche, das dann anders zu formulieren. In etwa so: "Eine Anpassung der NK-Vorauszahlung ist ja durchaus möglich da die Angemessenheitsgrenzen für den Landkreis XXX ja am 1.1.2017 um .... Summe X -... erhöht wurden."

danke nochmals.

Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 22. November 2017, 13:24:47
Ergänzung noch zum Thema. Oben fragte jemand, ob die Heizkosten hier per Funk übermittelt würden. Ich hatte dies verneint.
Heute erfahre ich: Es ist doch Funk.

Macht das vielleicht einen Unterschied?

Gruß, MarianneX
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Keen am 22. November 2017, 14:01:15
Ich habe mir eben deinen "Widerspruch" durchgelesen.
Das ist kein Widerspruch!

Eine Widerspruch kannst du nicht mit Ergebnissen begründen die du noch überhaupt nicht hast. Du bist Vertragspartner und nicht der Vermieter. Da gibt es nichts zu klären zwischen Vermieter und Grundsicherung. Diesen kompletten Hinweis finde nicht zielführend.
Dazu kommt, dass du vertragswidriges Verhalten offenbarst, welches mit einer Abmahnung enden kann. Laut Mietvertrag ergibt sich eine eine Gradzahl von 21 und nicht 18 Grad. Der Vermieter kann sich daher darauf berufen. Abmahnen und sogar, im Härtefall, Schadenersatz geltend machen.
Du hast für Heizung und Wasser 155,- Nachzahlung. Bei einer Vorauszahlung von 64,- Damit befindest du dich im völlig normalen Bereich. Und keien Hunderte von Euro.

Ich halte die Heizkosten für nicht überhöht und denke immer noch dass sie auf das Jahr gesehen sich verlaufen. Du kannst lediglich Einsicht in die Belege verlangen bzw. bei Kostenübernahme auch Kopien.

Ich würde hier folgendes Schreiben aufsetzen KEINEN WIDERSPRUCH!

Zitat
Aus der Abrechnung geht eine sehr hohe Nachzahlung hervor.
Diesbezüglich habe ich Fragen und Erklärungsbedarf.

Ich bitte Sie mir die Belege für die Heizkostenabrechnung (inkl. Warmwasser) an die Nummer xxxxxxxxx zu faxen. Alternativ bitte ich um einen Termin zur Einsicht der Belege. (Kopien gehen auch, aber die Kosten wären von dir zu übernehmen.)

Grundsätzlich darf ein Vermieter die Vorauszahlung auch zu niedrig ansetzen. Die, bei Vertragsbeginn, festgelegte Vorauszahlung hatte eine exorbitant hohe Nachzahlung der Nebenkosten ergeben. Welche auch nicht mehr mit dem Grundsatz vereinbar ist. Unter welche Prämisse wurde der Betrag für die Vorauszahlung berechnet und warum wird er jetzt nicht angepasst?

Ich erwarte, unverzüglich, eine Stellungnahme zu meinen Anliegen.


Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast29894 am 22. November 2017, 16:49:40
Ergänzung noch zum Thema. Oben fragte jemand, ob die Heizkosten hier per Funk übermittelt würden. Ich hatte dies verneint.
Heute erfahre ich: Es ist doch Funk.

Macht das vielleicht einen Unterschied?

Gruß, MarianneX

Aber natürlich. Somit kann man einen Fernabruf vornehmen und muss nicht mehr vor Ort ablesen.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
hallo keen,

und danke für die Antwort.

Zitat
Dazu kommt, dass du vertragswidriges Verhalten offenbarst, welches mit einer Abmahnung enden kann. Laut Mietvertrag ergibt sich eine eine Gradzahl von 21 und nicht 18 Grad. Der Vermieter kann sich daher darauf berufen. Abmahnen und sogar, im Härtefall, Schadenersatz geltend machen.

Aber so ganz hast du irgendwas nicht verstanden. Wenn ich auf 21 Grad heizen würde, hätte ich eine Heizkostennachzahlung von 400 Euro oder mehr :wand:

ICH werde Schadensersatz geltend machen, weil ich nur 18 Grad heizen kann, aber chronisch krank bin. Schadensersatz und Schmerzensgeld. Ist nett mit Rheuma in einer kalten Wohnung.  :no:

Zitat
Eine Widerspruch kannst du nicht mit Ergebnissen begründen die du noch überhaupt nicht hast.

Die Rechnung liegt vor mir, wie kommst du auf die Idee, daß ich "keine Ergebnisse habe"?

Zitat
Du hast für Heizung und Wasser 155,- Nachzahlung. Bei einer Vorauszahlung von 64,- Damit befindest du dich im völlig normalen Bereich. Und keien Hunderte von Euro.

155 Euro Nachzahlungsforderung sind pro Monat 25,83 Euro MEHR, also insgesamt zu den 64 Euro Vorauszahlung macht das 89,83 Euro NUR für Heizung und Warmwasser, wobei selten geduscht wurde, nicht gebadet wurde weil Badezimmer zu kalt und die Heizung nur auf 18 Grad heizte.

90 Euro Heizkosten für eine fast kalte Wohnung ist überteuert und unwirtschaftlich.
Von den Betriebskosten ganz zu schweigen. Diese betragen satte 300 Euro für sechs Monate. Das findest du normal?


Zitat
Ich halte die Heizkosten für nicht überhöht und denke immer noch dass sie auf das Jahr gesehen sich verlaufen.

wieso "sich verlaufen"? Da verläuft sich nichts. Was soll das überhaupt sein, "sich verlaufen"? Im Abrechnungszeitraum wurde drei Monate nicht geheizt, das ist mehr oder weniger, das Jahr über gesehen, normal. Im anderen halben Jahr kommt dann dasselbe nochmal dazu, da "verläuft sich" nichts. Die Gesamtsumme der Heizkosten/Warmwasser ist dann logischerweise doppelt so hoch.

Zitat
Du kannst lediglich Einsicht in die Belege verlangen bzw. bei Kostenübernahme auch Kopien.

bereits gemacht.

Zitat
Aus der Abrechnung geht eine sehr hohe Nachzahlung hervor.
Diesbezüglich habe ich Fragen und Erklärungsbedarf.

Ich bitte Sie mir die Belege für die Heizkostenabrechnung (inkl. Warmwasser) an die Nummer xxxxxxxxx zu faxen. Alternativ bitte ich um einen Termin zur Einsicht der Belege. (Kopien gehen auch, aber die Kosten wären von dir zu übernehmen.)

Grundsätzlich darf ein Vermieter die Vorauszahlung auch zu niedrig ansetzen. Die, bei Vertragsbeginn, festgelegte Vorauszahlung hatte eine exorbitant hohe Nachzahlung der Nebenkosten ergeben. Welche auch nicht mehr mit dem Grundsatz vereinbar ist. Unter welche Prämisse wurde der Betrag für die Vorauszahlung berechnet und warum wird er jetzt nicht angepasst?

Ich erwarte, unverzüglich, eine Stellungnahme zu meinen Anliegen.

Soweit o.k.. Ich hatte meinen Text, den ich oben gepostet hatte, sowieso abgeändert. Welcher "Grundsatz" ist denn gemeint von Dir gemeint?

Der einzige Grundsatz scheint mir hier der Betrug am Sozialmieter zu sein. Dies ist meine Meinung und dabei bleibe ich. Man lockt mit kleinen Mieten und nachher dürfen die Leute sehen, wo sie bleiben. Hätte ich das gewußt wäre ich hier nie hin gezogen.

Gruß MarianneX

Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Keen am 22. November 2017, 20:17:41
Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
Aber so ganz hast du irgendwas nicht verstanden. Wenn ich auf 21 Grad heizen würde, hätte ich eine Heizkostennachzahlung von 400 Euro oder mehr
Du bist vertraglich verpflichtet auf 21 Grad zu heizen. Hast du denn die hohe Nachzahlung schon kommen sehen? Es war deine Entscheidung, völlig unabhängig von einer evtl. hohen Nachzahlung, nur bis 18 Grad zu  heizen.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
ICH werde Schadensersatz geltend machen, weil ich nur 18 Grad heizen kann, aber chronisch krank bin. Schadensersatz und Schmerzensgeld. Ist nett mit Rheuma in einer kalten Wohnung. 
Es lag dir doch frei die Heizung höher zu stellen und für ein angenehmes Raumklima zu sorgen. Es liegt auch jetzt an dir die Heizung höher zu stellen. Du hast bzgl. deiner Gesundheit absolut keine reale Chance irgendwas an Schadensersatz zu bekommen. Du kannst nur fehlerhafte Zähler und Fehler in der Abrechnung und der Ablesung monieren.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
Die Rechnung liegt vor mir, wie kommst du auf die Idee, daß ich "keine Ergebnisse habe"?
Weil du deinen Widerspruch entweder überhaupt nicht begründest. Deine Aussagen bzgl. deiner Dusch- und Badeaktivität sind keine plausible Begründung! Geschweige denn deine Art  zu Heizen.
Und für das Anfordern von Belegen brauchst du keine Begründung.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
wieso "sich verlaufen"? Da verläuft sich nichts. Was soll das überhaupt sein, "sich verlaufen"? Im Abrechnungszeitraum wurde drei Monate nicht geheizt, das ist mehr oder weniger, das Jahr über gesehen, normal. Im anderen halben Jahr kommt dann dasselbe nochmal dazu, da "verläuft sich" nichts. Die Gesamtsumme der Heizkosten/Warmwasser ist dann logischerweise doppelt so hoch.
Keine Ahnung ob du im Sommer weniger warm duschst als im Winter. Gehen wir mal davon aus, dass sich der Betrag fürs Warmwasser wirklich verdoppelt. In den Monaten in denen du keine Heizung anhast leistest du dennoch die volle Vorauszahlung und sparst somit für die Heizmonate Guthaben an. Mit einer Berechnung aufs Jahr gesehen dürfte sich also der Verbrauch "verlaufen".

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
90 Euro Heizkosten für eine fast kalte Wohnung ist überteuert und unwirtschaftlich.
Du hast KEINE 90,- Heizkosten im Monat. Dazu kommt dass niemand die Wohnung kennt. Die Isolierung der Wände und Fenster. Auch das richtige Lüften kann Heizkosten sparen. Niemand kennt die Begebenheiten vor Ort. Je nach Wohnung können sogar 90 und mehr € dennoch wirtschaftlich sein.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
Von den Betriebskosten ganz zu schweigen. Diese betragen satte 300 Euro für sechs Monate. Das findest du normal?
Habe ich nie behauptet!

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
Soweit o.k.. Ich hatte meinen Text, den ich oben gepostet hatte, sowieso abgeändert. Welcher "Grundsatz" ist denn gemeint von Dir gemeint?
Grundsätzlich darf ein Vermieter.....

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
Der einzige Grundsatz scheint mir hier der Betrug am Sozialmieter zu sein. Dies ist meine Meinung und dabei bleibe ich. Man lockt mit kleinen Mieten und nachher dürfen die Leute sehen, wo sie bleiben. Hätte ich das gewußt wäre ich hier nie hin gezogen.
Ohne Antwort auf die passende Frage kann man hier erst mal keinen Pflichtverstoß feststellen. Natürlich erhärtet sich ein gewisser Verdacht. Auf Verdacht heraus kann man aber nichts begründen oder unternehmen.

Bezüglich der Heizkosten empfehle ich dir einen kostenlosen Energieberater kommen zu lassen. Vielleicht fällt dem etwas auf, was du so überhaupt nicht auf dem Schirm hast.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20

Zitat
Du bist vertraglich verpflichtet auf 21 Grad zu heizen. Hast du denn die hohe Nachzahlung schon kommen sehen? Es war deine Entscheidung, völlig unabhängig von einer evtl. hohen Nachzahlung, nur bis 18 Grad zu  heizen.

Ich habe die hohe Nachzahlung kommen sehen, ja. In einer neuen Wohnung ist man erst mal vorsichtig.
Es passt aber in dein "Hirn" rein, daß man, wenn man MEHR heizt, auch NOCH MEHR nachzahlen muß? Oder passt das nicht in dein Hirn? Verstehst du daran irgendwas nicht? Wieso reitest du hier darauf rum, daß ich bis 21 Grad hätte heizen müssen?

Zitat
Es lag dir doch frei die Heizung höher zu stellen und für ein angenehmes Raumklima zu sorgen. Es liegt auch jetzt an dir die Heizung höher zu stellen. Du hast bzgl. deiner Gesundheit absolut keine reale Chance irgendwas an Schadensersatz zu bekommen. Du kannst nur fehlerhafte Zähler und Fehler in der Abrechnung und der Ablesung monieren.

Das ist Quatsch. Klar hab ich Chancen Schadenersatz zu bekommen. Ich habe mehrere chronische Krankheiten ATTESTIERT die sich nicht mit Frieren vereinbaren lassen.

Fehlerhafte Zähler muß man erst mal nachweisen. Da  weiß man ja gar nicht, ob die vorhanden sind bzw. wo der Fehler überhaupt liegt.

Widerspruchbegründung: ist ausreichend geschehen von mir. Scheint aber bei dir nicht angekommen zu sein. Lies mal oben nach (wenn dir danach ist, was ich eher verneinen würde).

Zitat
In den Monaten in denen du keine Heizung anhast leistest du dennoch die volle Vorauszahlung und sparst somit für die Heizmonate Guthaben an. Mit einer Berechnung aufs Jahr gesehen dürfte sich also der Verbrauch "verlaufen".

Stimmt wohl so nicht, da die Nachzahlung in entsprechender Höhe gefordert wurde. Da "verläuft sich" nichts.  Die Zahlen stehen im Raum. Schwarz auf weiß. Hast du aber anscheinend nicht gesehen. Bist du blind, oder was ist mir dir los?

Zitat
Du hast KEINE 90,- Heizkosten im Monat.

habe ich, wie oben beschrieben. Das Leugnen gehört wohl zu deinen hervorragenden Eigenschaften.

Zitat
Dazu kommt dass niemand die Wohnung kennt.

Nullachtfuffzehnaussage. 90 Euro Heizkosten bei 46 m2 und 18 Grad Raumtemperatur ist unwirtschaftlich und überzogen. Dazu gibt es Tabellen. Ich empfehle dir mal dich schlau zu machen.

Zitat
Die Isolierung der Wände und Fenster.


Fenster sind normal, isoliert scheint aber nichts zu sein. Ändert das was? nein. Kann ich das nach isolieren? Nein. Dein Gehacke auf diesen "Tatsachen" scheint mir andere Ursachen zu haben. Tatsache sind 90 Euro Heizkosten. Mehr nicht. 

Zitat
Auch das richtige Lüften kann Heizkosten sparen. Niemand kennt die Begebenheiten vor Ort. Je nach Wohnung können sogar 90 und mehr € dennoch wirtschaftlich sein.

blabla. Mehr ist das nicht was von dir da kommt. "Das richtige Lüften" geschieht sehr wohl. Das ist eine Unterstellung deinerseits.

Zitat
Ohne Antwort auf die passende Frage kann man hier erst mal keinen Pflichtverstoß feststellen. Natürlich erhärtet sich ein gewisser Verdacht. Auf Verdacht heraus kann man aber nichts begründen oder unternehmen.

Ja, und? Ich habe das Obige auch als MEINE MEINUNG gekennzeichnet. Hast du aber gelesen, oder doch eher nicht?

Zitat
Bezüglich der Heizkosten empfehle ich dir einen kostenlosen Energieberater kommen zu lassen. Vielleicht fällt dem etwas auf, was du so überhaupt nicht auf dem Schirm hast.

Umsonst tut in Deutschland keiner was. Du lebst hinterm Mond.
Und ja, sicherlich, ich bin ja auch total blöd, ich heize nicht, oder kaum und habe trotzdem 90 Euro Heizkosten pro Monat, und, ja, klar, das liegt sicherlich an meiner Blödheit.
Wenn das dein "Tenor" ist, würde ich dich doch FREUNDLICHST bitten, dich hier zurück zu halten.

Andererseits werde ich deinen obigen "Beitrag", der von Unterstellungen nur so wimmelt  ("richtiges Lüften"), jetzt melden. Du bist echt behämmert, siehe diese Aussage:

Zitat
Du hast KEINE 90,- Heizkosten im Monat.

Du streitest also ab, was ich hier schreibe, du meinst also ich lüge. Das ist schon ein starkes Stück.

Tschüssikowski MarianneX


Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Keen am 22. November 2017, 22:12:46
Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Ich habe die hohe Nachzahlung kommen sehen, ja. In einer neuen Wohnung ist man erst mal vorsichtig.
Wäre da bei Vertragsabschluss die Festsetzung eines höheren Abschlags nicht zielführender gewesen?

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Das ist Quatsch. Klar hab ich Chancen Schadenersatz zu bekommen. Ich habe mehrere chronische Krankheiten ATTESTIERT die sich nicht mit Frieren vereinbaren lassen.
Ich nehme mal an, dass das Thermostat funktioniert hat und du jederzeit in der Lage warst die Temperatur von den, vertraglich geforderten, 21 Grad zu erreichen bzw. für dich individuell die Temperatur sogar höher drehen hättest können. Dann fällt der Schadenersatz aus! Du hast keinen rechtlichen Anspruch auf Schadensersatz!

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Fehlerhafte Zähler muß man erst mal nachweisen. Da weiß man ja gar nicht, ob die vorhanden sind bzw. wo der Fehler überhaupt liegt.
So sieht es aus! Du hast aber behauptet dass irgendwas nicht stimmt und als Begründung für den Widerspruch deklariert. Funktioniert beim besten Willen nicht!

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Widerspruchbegründung: ist ausreichend geschehen von mir. Scheint aber bei dir nicht angekommen zu sein. Lies mal oben nach (wenn dir danach ist, was ich eher verneinen würde).
Du hast mit subjektiven Empfindungen begründet und sogar vertragswidriges Verhalten offenbart. Klartext: Da hättest du auch schreiben können: Ist halt so!. Also unbegründeter Widerspruch.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Stimmt wohl so nicht, da die Nachzahlung in entsprechender Höhe gefordert wurde. Da "verläuft sich" nichts.  Die Zahlen stehen im Raum. Schwarz auf weiß. Hast du aber anscheinend nicht gesehen. Bist du blind, oder was ist mir dir los?
Nur weil man etwas schreibt was vielleicht nicht mit deiner Ansicht konform geht, musst du nicht beleidigend werden! Du willst es nicht verstehen, dass ist ein großer Unterschied! Wenn du deine Abrechnung nicht verstehst, solltest du dir wirklich prof. Hilfe holen. Mieterverein oder Anwalt!

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
habe ich, wie oben beschrieben. Das Leugnen gehört wohl zu deinen hervorragenden Eigenschaften.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Nullachtfuffzehnaussage. 90 Euro Heizkosten bei 46 m2 und 18 Grad Raumtemperatur ist unwirtschaftlich und überzogen. Dazu gibt es Tabellen. Ich empfehle dir mal dich schlau zu machen.
Noch mal du hast KEINE 90,- Heizkosten im Monat. Selbst wenn die Vorauszahlung die 90 € angepasst werden sollten, dann ergibt sich nach einem Jahr ein Guthaben. Auch hier gilt: Beileidigen hilft dir nicht weiter!

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Fenster sind normal, isoliert scheint aber nichts zu sein. Ändert das was? nein. Kann ich das nach isolieren? Nein. Dein Gehacke auf diesen "Tatsachen" scheint mir andere Ursachen zu haben. Tatsache sind 90 Euro Heizkosten. Mehr nicht. 
Natürlich kann die Beschaffenheit der Wohnung ein Kriterium sein. Mein Gehacke passt nur mit deiner subjektiven Wahrnehmung und Realität nicht zusammen! Auch hier DU HAST KEINE 90 Heizkosten!

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
blabla. Mehr ist das nicht was von dir da kommt. "Das richtige Lüften" geschieht sehr wohl. Das ist eine Unterstellung deinerseits.
Ich unterstelle nichts. Ich habe Möglichkeiten genannt.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Umsonst tut in Deutschland keiner was. Du lebst hinterm Mond.
Und ja, sicherlich, ich bin ja auch total blöd, ich heize nicht, oder kaum und habe trotzdem 90 Euro Heizkosten pro Monat, und, ja, klar, das liegt sicherlich an meiner Blödheit.
Wenn das dein "Tenor" ist, würde ich dich doch FREUNDLICHST bitten, dich hier zurück zu halten.
Es gibt in vielen Städten die Möglichkeit einer kostenlosen Energieberatung. Oftmals bieten dies sogar die Stadtwerke an!
Und wieder DU HAST KEINE 90 Euro Heizkosten...  Wenn du von deiner eigenen Blödheit ausgehst, ist das deine Sache. ich kann derzeit nur sagen, dass du dich in irgendwas verrennst und es aber nicht einsehen magst.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Andererseits werde ich deinen obigen "Beitrag", der von Unterstellungen nur so wimmelt  ("richtiges Lüften"), jetzt melden. Du bist echt behämmert, siehe diese Aussage:
Tu dir keinen Zwang an!
Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Du streitest also ab, was ich hier schreibe, du meinst also ich lüge. Das ist schon ein starkes Stück.
Ich bezichtige nicht der Lüge sondern stelle fest, dass du falsch kalkulierst.

1. Du hast KEINE eigenen Heizungszähler ergibt sich aus der Abrechnung!
2. Du hast KEINE Zähler für Warmwasser
3. Du heizt mit Fernwärme. Der teuersten Heizart!
Dein Verbrauch richtet sich am Gesamtverbrauch im Haus. Du zahlst das Duschen deiner Nachbarn mit. Ja, das darf der Vermieter machen!

Wenn wir von einem doppelten Verbrauch ausgehen dann hättest du reine Heizkosten von 720,- und die sind zu hoch angesetzt. Völlig normal wären Kosten von 650,- und drüber landest du nicht. Eben weil du den Betrag nicht einfach verdoppeln kann. Du heizt im Oktober anders als im Januar etc. Grob kalkuliert kommst du im Jahr auf einen Betrag zwischen 700 und 800,- an Heiz- und Warmwasserkosten.

Das gilt aber nur, wenn deine Nachbarn einen ähnlichen Verbrauch haben. Wenn du alleine sparsam bist, hilft dir das am Ende recht wenig.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Zitat
Wäre da bei Vertragsabschluss die Festsetzung eines höheren Abschlags nicht zielführender gewesen?

Dann hätte ich die Wohnung nicht bekommen. Außerdem wußte ich das nicht vorher. Habe noch nie Probleme mit Nebenkostennachzahlungen gehabt.

Zitat
Ich nehme mal an, dass das Thermostat funktioniert hat und du jederzeit in der Lage warst die Temperatur von den, vertraglich geforderten, 21 Grad zu erreichen bzw. für dich individuell die Temperatur sogar höher drehen hättest können. Dann fällt der Schadenersatz aus! Du hast keinen rechtlichen Anspruch auf Schadensersatz!

Dann wäre die Rechnung NOCH HÖHER aber das geht nicht in deinen Schädel. Mit dem Argument komme ich bei JEDEM Gericht durch: Mieterin hat Angst  höher zu heizen wegen Angst vor zu hoher Nebenkostennachzahlung. Hohe Nebenkostennachzahlung kommt dann auch tatsächlich und nun hat Mieterein zusätzlich noch Angst die Wohnung zu verlieren.
Schadenersatz für gesundheitliche Folgen ist fällig. Frieren in der Wohnung trotz hohen Nebenkostennachzahlungen PLUS erheblicher Angst vor Wohnraumverlust (Obdachlosigkeit) bei chronischer Krankheit.

Zitat
Du hast aber behauptet dass irgendwas nicht stimmt und als Begründung für den Widerspruch deklariert. Funktioniert beim besten Willen nicht!

Es stimmt ja auch irgendwas nicht. Das ist ja mal klar bei 90 Euro Heiz/Warmwasserkosten.

Zitat
sogar vertragswidriges Verhalten offenbart.

Vertragskonformes Verhalten ist in dieser Wohnung mit dieser Heizungsanlage nicht möglich.

Zitat
Du willst es nicht verstehen, dass ist ein großer Unterschied!

Unterstellung. Gemeldet. Ich komme mit so vielen Zahlen nicht klar.

Zitat
Wenn du deine Abrechnung nicht verstehst, solltest du dir wirklich prof. Hilfe holen. Mieterverein oder Anwalt!

kein Geld vorhanden
wurde hier bereits MEHRFACH VON MIR AUSGEFÜHRT
Tipp: Immer alles lesen UND merken sonst sind Antworten sinnlos.

Zitat
Noch mal du hast KEINE 90,- Heizkosten im Monat. Selbst wenn die Vorauszahlung die 90 € angepasst werden sollten, dann ergibt sich nach einem Jahr ein Guthaben.

Ich frag demnächst meine Glaskugel. Was anderes machst du ja auch nicht. Sehr hilfreich. Du leugnest immer noch die 90 Euro Heizkosten/Warmwasserkosten. Merkst du noch was?

Zitat
Ich habe Möglichkeiten genannt.

Nö. Du erzählst mir hier nur was von wegen "du hast keine 90 Euro Heizkosten", den Rest verschweigst du.
Möglichkeiten gibt es nicht außer die Rechnung überprüfen zu lassen, dann die Höhe anzupassen und zu hoffen, daß es das nächste Mal nicht mehr so viel wird.
Aber mit 18 Grad werde ich hier so nicht weiter wohnen. Das ist nämlich zu kalt.

Zitat
Und wieder DU HAST KEINE 90 Euro Heizkosten...  Wenn du von deiner eigenen Blödheit ausgehst, ist das deine Sache. ich kann derzeit nur sagen, dass du dich in irgendwas verrennst und es aber nicht einsehen magst.

du solltest dich als Forumstroll bewerben. Du wiederholst tatsächlich immer weiter deine eigenen Lügen.  :wand:

Zitat
Ich bezichtige nicht der Lüge sondern stelle fest, dass du falsch kalkulierst.

Ich kalkuliere nicht, ich sehe die Zahlen SCHWARZ auf WEISS.

Zitat
1. Du hast KEINE eigenen Heizungszähler ergibt sich aus der Abrechnung!

falsch ich habe Funkzähler an jeder Heizung.

Zitat
2. Du hast KEINE Zähler für Warmwasser
3. Du heizt mit Fernwärme. Der teuersten Heizart!
Dein Verbrauch richtet sich am Gesamtverbrauch im Haus. Du zahlst das Duschen deiner Nachbarn mit. Ja, das darf der Vermieter machen!

wenn das so ist dann ist das ungesetzlich.

Zitat
Wenn wir von einem doppelten Verbrauch ausgehen dann hättest du reine Heizkosten von 720,- und die sind zu hoch angesetzt.

falsch es sind 1080 Euro im Jahr inkl. Warmwasser. (12 x 90 Euro)

Zitat
Völlig normal wären Kosten von 650,- und drüber landest du nicht. Eben weil du den Betrag nicht einfach verdoppeln kann. Du heizt im Oktober anders als im Januar etc. Grob kalkuliert kommst du im Jahr auf einen Betrag zwischen 700 und 800,- an Heiz- und Warmwasserkosten.

falsch.

Zitat
Das gilt aber nur, wenn deine Nachbarn einen ähnlichen Verbrauch haben. Wenn du alleine sparsam bist, hilft dir das am Ende recht wenig.

eben.

Grußlos M.










Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Keen am 23. November 2017, 11:24:26
Die Sache mit den eigenen Heizungszählern muss ich tatsächlich zurücknehmen. Der Verbrauch ist natürlich in Einheiten bemessen und sichtbar. Habe ich auch gesehen, habe ich aber dank der wilden und sinnlosen Vorwürfe dann verwechselt. Dein Warmwasser aber nicht! Selbst wenn beides so wäre, dann wäre es nicht ungesetzlich.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Dann hätte ich die Wohnung nicht bekommen. Außerdem wußte ich das nicht vorher. Habe noch nie Probleme mit Nebenkostennachzahlungen gehabt.
Nicht relevant. Du hattest selbst gesagt, dass du die Befürchtung einer Nachzahlung hattest. Also entweder wird die Wohnung dann gleich oder in sechs Monaten unangemessen und du bist mit Kalkül an die Sache herangegangen.
Dann auf einmal hat dich die Nachzahlung der Heizkosten vollkommen überrascht.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Dann wäre die Rechnung NOCH HÖHER aber das geht nicht in deinen Schädel.
Natürlich höherer Verbrauch höhere Rechnung. Aber das hast du entweder kalkuliert in dem du weniger heizt (vertragswidrig) oder du hast von dir aus, weniger geheizt ohne ersichtlichen Grund.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Es stimmt ja auch irgendwas nicht. Das ist ja mal klar bei 90 Euro Heiz/Warmwasserkosten.
Da stimmt was nicht und ist halt so, sind keine schlüssigen Begründungen auf denen man einen Widerspruch aufbauen kann. Mit Vermutungen kommst du nicht weit. Nachweise sind erforderlich.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Mit dem Argument komme ich bei JEDEM Gericht durch: Mieterin hat Angst  höher zu heizen wegen Angst vor zu hoher Nebenkostennachzahlung. Hohe Nebenkostennachzahlung kommt dann auch tatsächlich und nun hat Mieterein zusätzlich noch Angst die Wohnung zu verlieren.
Fern jeglicher Realität! Dann hättest du die Wohnung überhaupt nicht erst anmieten dürfen, wenn dir das Problem schon vorab klar gewesen ist.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Vertragskonformes Verhalten ist in dieser Wohnung mit dieser Heizungsanlage nicht möglich.
Natürlich ist das möglich! Thermostat drehen, schon wird es wärmer und die Temperatur wird eingehalten. Du hast nicht einzigen Nachweis, dass irgendwas mit der Anlage nicht stimmt.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
kein Geld vorhanden
wurde hier bereits MEHRFACH VON MIR AUSGEFÜHRT
Tipp: Immer alles lesen UND merken sonst sind Antworten sinnlos.
Du hast quasi 10-12 Monate um 15,- anzusparen wurde ebenfalls ausgeführt!
Wenn du nicht glauben kannst, was man dir schreibt, dann gibt es nur diese Alternative. Wo du hoffentlich glauben schenkst.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Ich frag demnächst meine Glaskugel. Was anderes machst du ja auch nicht. Sehr hilfreich. Du leugnest immer noch die 90 Euro Heizkosten/Warmwasserkosten. Merkst du noch was?
Du hast KEINE 90,-. Da kannst du so viel argumentieren wie du willst! Wie wäre es du schaust die selbst deine Zählerstände an (Energieberatung hilft da auch weiter) und rechnest mit den Zahlen bis Dezember hoch. Dann kannst dir deine Kosten etwas genauer kalkulieren.

Ich habe keine Glaskugel gefragt sondern einfach nur grob gerechnet. Die Mühe einer genaueren Rechnung werde ich mir nicht machen. Glaubst eh nicht was dabei rauskommt.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Aber mit 18 Grad werde ich hier so nicht weiter wohnen. Das ist nämlich zu kalt.
Mit 18 Grad darfst du da auch nicht Wohnen!

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Ich kalkuliere nicht, ich sehe die Zahlen SCHWARZ auf WEISS.
Nein siehst du nicht!
Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
falsch es sind 1080 Euro im Jahr inkl. Warmwasser. (12 x 90 Euro)
Und diese Rechnung ist falsch!

Dir bleibt nur der Weg zu einem Anwalt in der Hoffnung, dass du ihm dann wenigstens glaubst! Aber mit dem habe ich mich dann wahrscheinlich verschworen.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 23. November 2017, 11:49:59
Blödsinn.
Deine "Beiträge" wimmeln von Unterstellungen. Ich investiere keine Zeit mehr damit deine Unterstellungen und Lügen gerade zu richten.

Jetzt unterstellst du mir sogar Kalkül:
Ich mußte die vorherige Wohnung wechseln aufgrund massiver gesundheitlicher Probleme. Andere freie Wohnungen gab es nicht.

Du bist KRANK IM KOPF:
Zitat
Mit 18 Grad darfst du da auch nicht Wohnen!

Ah ja. Mehr zahlen geht aber nicht. Du Flachbirne. Das schnallst du einfach nicht, es geht nicht in deine hohle Rübe. ich kann nicht mal die 18 Grad Raumtemperatur bezahlen.


Ich setze dich jetzt auf Ignore da die Forumsleitung bei dir nicht einschreitet, offfensichtlich bist du hier der Troll, der ungestraft andere beleidigen darf.

Mit mir nicht mehr.

M.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: blaumeise am 23. November 2017, 12:13:23
Zitat von: Keen am 22. November 2017, 20:17:41
Du bist vertraglich verpflichtet auf 21 Grad zu heizen.
Zitat von: Keen am 23. November 2017, 11:24:26
Mit 18 Grad darfst du da auch nicht Wohnen!
@Keen: Wie kommst du denn darauf. Kein Mieter ist verpflichtet, die Wohnung permanent auf 21 Grad zu heizen. Das kann nicht sein. Man muss darauf achten, dass die Leitungen nicht einfrieren, das ja. Und natürlich, dass durch eigenes Verschulden kein Schimmel entsteht. Aber mehr auch nicht.

Hier steht was dazu: https://www.berliner-mieterverein.de/recht/infoblaetter/fl014.htm (https://www.berliner-mieterverein.de/recht/infoblaetter/fl014.htm)

In Mariannes Mietvertrag steht vermutlich, dass der Vermieter verpflichtet ist, dafür zu sorgen, dass eine Mindesttemperatur von 21 Grad erreicht werden kann in den Räumen. Das ist wohl eher mit der vertraglichen Vereinbarung gemeint:
Unwirtschaftlich geheizt habe ich nicht bei einer Raumtemperatur von 18 Grad. Im Mietvertrag steht sogar, es solle gewährleistet sein, tagsüber (Zeit angeben) 21 Grad in allen Räumen vorhanden sein.
Das geht mit dieser Heizung nicht, weil die wohnung einfach kalt ist und wie hoch würden dann wohl die Heizkosten sein, wenn ich immer voll aufdrehen würde, um 21 Grad Raumtemperatur zu erhalten?
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast44150 am 23. November 2017, 12:21:06
Ja, richtig, so steht das im Mietvertrag.

Aber Keen will mir jetzt, weil ich sparsam war, sogar daraus einen Strick drehen.

Wie ich dann eine noch höhere Nebenkostenabrechnung bezahlen soll, darüber schweigt Keen sich aus.

Außerdem sind diese exorbitant hohen Kosten laut Keen "völlig normal".

Ist ja alles ganz normal und ich bin die Blöde, so Keens Tenor. Ich kann nicht richtig heizen, nicht richtig lüften und diese Wohnung habe ich nur bekommen durch Kalkül, so Keens Unterstellungen.
Alles pure Absicht von mir, auch die hohe Nachzahlung, sagt Keen.

Selten so einen Schwachsinn gelesen wie hier. Mods gibt es hier wohl gar nicht. Oder warum schreitet keiner bei solchen Beiträgen ein?

Na ja egal. Forum ist überflüssig geworden dank solcher Vorfälle. Hier hält man sich nicht länger freiwillig auf.

Dies ist KEIN Hilfe-forum. Ihr fallt noch über die Leute her, die hier Hilfe suchen.

Ich lösche mein Profil, dem Hass hier setze ich mich NICHT MEHR AUS.ö

M.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Ottokar am 23. November 2017, 12:49:17
Vielleicht liest die TE ja noch mit.

In der Betriebskostenabrechnung erscheinen mir einige Positionen unplausibel.
Die Kosten für die Pflege der Außenanlagen sowie die Reinigungskosten mit insgesamt 0,69€/m² (im Monat) erscheinen mir extrem überteuert. Der Betriebskostenspiegel des DMB weist nur etwa 50% davon aus, d.h. ca. 0,39€/m² (im Monat) wären normal. Auch die Kosten für die Gebäudeversicherung erscheinen mir extrem hoch.
(Hierin liegt die Ursache für die hohe Nebenkostennachzahlung.)
Der Verbrauch des Heizkörpers im Wohnzimmer mit 2660 Einheiten erscheinen mir extrem überhöht, 1/10 davon wäre normal und hinsichtlich der Verbräuche der anderen Heizkörper plausibel. (Hier liegt die Ursache für die Heizkostennachzahlung.)
Der Gesamtverbrauch an Warmwasser aller Mieter mit 360m³ erscheint sehr gering. Da müsste jeder Mieter nur ca. 4m³ Warmwasser verbraucht haben. Das ist mehr als unwarscheinlich. Oder der Gebäudeleerstand ist sehr hoch.

Insgesamt betrachtet ist die Abrechnung schon sehr merkwürdig.
Bedenklich ist insbesondere, dass fast 40% der Nebenkosten - und damit fast die gesamte Vorauszahlung - für die Pflege der Außenanlagen sowie die Reinigung drauf gehen. Rechnet man noch die hohe Gebäudeversicherung dazu, reicht die Vorauszahlung schon nicht mehr zur Kostendeckung aus - und da sind weitere Fixkosten wie Haftpflicht und Grundsteuer noch nicht dabei.
Betrachtet man die Nebenkosten im Verhältnis zur Höhe der Abschlagsforderung bedeutet dies, dass der Abschlag nicht mal die Fixkosten deckt, geschweige denn die verbrauchsabhängigen Kosten wie Wasser und Müll.
Das lässt nur den Schluss zu, dass der Vermieter absichtlich, d.h. vorsätzlich eine viel zu geringe Vorauszahlung angesetzt hat. Denn das die Höhe der Vorauszahlung nicht mal die Fixkosten deckt, muss er gewusst haben.
Hier kann man durchaus betrügerische Absicht unterstellen und Schadensersatz einklagen, da diese Wohnung ja offenbar niemals angemietet worden wäre, wenn die tatsächliche Höhe der erforderlichen Nebenkostenvorauszahlung bekannt gewesen wäre.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast29894 am 23. November 2017, 15:13:13
Die Wirtschaftlichkeitsrichtlinien des DMB sind ein Witz. Natürlich setzen sie die Kosten gering an und meinen, jeder Vermieter habe sich dem zu fügen. Mal die realen Preise der Kommunen gesehen?
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Ottokar am 24. November 2017, 13:57:32
Darum geht es nicht.
Das 50% der Nebenkosten für die Pflege der Außenanlagen sowie die Reinigungskosten drauf gehen, ist maßlos.
So eine Wohnung würde ich nie mieten.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast29894 am 24. November 2017, 14:37:51

Das 50% der Nebenkosten für die Pflege der Außenanlagen sowie die Reinigungskosten drauf gehen, ist maßlos.
So eine Wohnung würde ich nie mieten.

Da gebe ich dir wiederum recht. Da stimmen die Relationen schlicht nicht.
Könnte man max. Angebote einholen, wieviel Fachfirmen für die ausgeführten Arbeiten nehmen würden, um einen Vergleich zu haben.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: blablabla am 24. November 2017, 17:00:58
Ich glaube, die Kosten sind realistisch.
Bei der Gebäudereinigung reichen 6176€ bei wöchentlichem Putzen und 17€ pro Stunde für die Putzfirma genau ein Tag pro Woche für ein Objekt mit 2600m^2 Wohnungen. Ich glaube, das ist nicht zu viel.
Bei der Grauflächenreinigung kommt jemand mit Kärcher und nimmt wahrscheinlich inkl. MwSt 35€ pro Stunde. Dann reichen die Kosten für 5,5 Stunden pro Monat.
Der Gärtner hat bei 40€ pro Stunde knapp 10 Stunden pro Monat. Für Rasenmähen, Hecke Schneiden, Pflanzen etc.etc. Blätter zusammenfegen.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Ottokar am 25. November 2017, 10:31:17
Ich weis nicht, was du da gerechnet hast.
Bei uns ist auch eine Reinigungsfirma tätig und wenn ich deren Arbeitszeit ins Verhältnis zur Anzahl der Wohnungen setze, komme ich bei deinen 17€/h gerade mal auf 3536€ im Jahr.

Zitat von: blablabla am 24. November 2017, 17:00:58
Bei der Grauflächenreinigung kommt jemand mit Kärcher und nimmt wahrscheinlich inkl. MwSt 35€ pro Stunde.
Wo lebst du denn? Da kommt einer alle 2 Wochen mit dem Laubsauger und fitschelt drüber und das wars.
Auch da kannst du höchstens 17€/h ansetzen und nicht länger als 1h pro Einsatz.

Zitat von: blablabla am 24. November 2017, 17:00:58
Der Gärtner hat bei 40€ pro Stunde knapp 10 Stunden pro Monat.
Nie und nimmer.
Der Gärtner kommt höchstens einmal im Monat für 17€/h und braucht sicher auch nicht länger als 1 1/2 Std.

Wenn ich mir die Anzahl der Wohnungen ansehe, handelt es sich offenbar um einen Plattenbau.
Bei der Anzahl der Wohnungen wohl ein 10geschosser mit 3 Wohnungen pro Etage und insgesamt 3 Eingängen.
Oder ein langer 5geschosser mit 3 Wohnungen pro Etage und insgesamt 6 Eingängen.
Die einzigen Grauflächen sind der Plattenweg vor und hinter dem Gebäude und Grünflächen gibt es da üblicherweise so gut wie keine.
Ich bleibe dabei: die angesetzten Kosten sind mMn doppelt so hoch wie üblich und plausibel.
Außerdem scheint das Gebäude unsaniert und ziemlich marode zu sein, sonst wäre die Gebäudeversicherung nicht so teuer.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: blablabla am 27. November 2017, 09:30:32
Und Du glaubst, von den 17h/Stunde für einen Gärtner zahlt er Mehrwertsteuer, die Anfahrt, Abschreibung und Unterhaltung seines Werkzeugs und die Entsorgung des Laubs und Abschnitts? Plus Gemeinkosten wie Büro, Buchhaltung etc.? Und den Lohn während des Urlaubs und Krankheit musst Du von den 17€ ebenfalls finanzieren.
Vernünftig organisierte Handwerksfirmen bekommst Du niemals unter 30€/Stunde.
Und mit irgendwelchen günstigen Kleinstunternehmern, die bei Krankheit keinen Ersatzmitarbeiter stellen können, arbeiten Hausverwaltungen nicht zusammen.
Titel: Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
Beitrag von: Gast29894 am 27. November 2017, 09:46:49
Musst dir doch nur mal die vom DMB veranschlagten Preise je qm Wohnfläche anschauen, dann weißt du, warum bei Mietern gerne Aufstand herrscht. Die Zahlen sind jenseits von gut und böse, bzw ebenso an der Realität vorbei wie die hier bemängelten Posten des Regelsatzes.
http://mieterschutz-do.de/betriebskostenspiegel/