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Hilfebereich => Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II => Thema gestartet von: Hirsch am 27. Februar 2019, 13:51:08

Titel: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 27. Februar 2019, 13:51:08
Hallo liebe Mitstreiter,

ich bin zum 31. Januar arbeitslos geworden und habe keinen Anspruch auf ALG1 sodass ich Hartz 4 beantragen musste.

Ende Januar habe ich noch normal mein letztes Gehalt bekommen und habe direkt meinen Antrag eingereicht.

Vom Jobcenter habe ich dann einen Brief bekommen mit fehlenden Unterlagen, soweit so gut und habe diese dann unmittelbar nachgereicht.

Heute kam erneut ein Brief mit neuen Nachweisen die erbracht werden müssen.
Unter anderem beharrt das Jobcenter weiter auf eine Mietbescheinigung.

Alle Informationen gehen aber aus dem Mietvertrag und den Kontoauszügen hervor.

Weiterhin will das Jobcenter einen Nachweis, dass ich meine KFZ Versicherung selbst zahle.
Das geht ebenfalls aus den Kontoauszügen hervor.

Da frage ich mich natürlich warum man die überhaupt einreichen muss, wenn die anscheinend eh nicht gelesen werden :-D

Dann habe ich aus 2016 noch eine Steuerrückzahlung i.H.v. 78 Euro erhalten.
Sicherheitshalber habe ich den Eingang dann jetzt auch einmal ausgedruckt.

Allerdings hat mir eine Bekannte gesagt, dass ich im Februar eh noch nicht leistungsberechtigt bin, wegen dem letzten Gehaltszufluss.

Ich habe Anfang Feb. noch geliehens Geld zurück auf das Konto bekommen.
Ich bin mir gerade nicht sicher, ob ich das angegeben habe  :help:

Da ich spätestens morgen Geld auf dem Konto haben sollte, musste ich schon an mein Erspartes um alle Kosten decken zu können.

Was für ein Hick Hack.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Sheherazade am 27. Februar 2019, 13:57:15
Allerdings hat mir eine Bekannte gesagt, dass ich im Februar eh noch nicht leistungsberechtigt bin, wegen dem letzten Gehaltszufluss.

Das ist falsch, wenn das letzte Gehalt im Januar zugeflossen ist.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 27. Februar 2019, 13:59:19
Allerdings hat mir eine Bekannte gesagt, dass ich im Februar eh noch nicht leistungsberechtigt bin, wegen dem letzten Gehaltszufluss.

Das ist falsch, wenn das letzte Gehalt im Januar zugeflossen ist.

Ja pünktlich am 31.1.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: zugchef werner am 27. Februar 2019, 17:17:57
Zitat von: Hirsch am 27. Februar 2019, 13:59:19
Ja pünktlich am 31.1.
Ja dann hast du ab Februar den vollen Anspruch auf Leistungen.

Zitat von: Hirsch am 27. Februar 2019, 13:51:08
beharrt das Jobcenter weiter auf eine Mietbescheinigung.
Das ist Blödsinn, wenn der MV schon vorliegt und alles da drin steht.

Zitat von: Hirsch am 27. Februar 2019, 13:51:08
dass ich meine KFZ Versicherung selbst zahle.
Kann dem JC auch erst mal egal sein. (Nachweis also nicht notwendig)
Zitat von: Hirsch am 27. Februar 2019, 13:51:08
eine Steuerrückzahlung i.H.v. 78 Euro erhalten.
Jetzt im Februar?
Dann muss das dem JC gemeldet werden und wird angerechnet, bis auf den Freibetrag von 30 €, wen nicht schon woanders genutzt.
Zitat von: Hirsch am 27. Februar 2019, 13:51:08
Anfang Feb. noch geliehens Geld zurück auf das Konto bekommen.
Sollte kein Problem sein.

Zitat von: Hirsch am 27. Februar 2019, 13:51:08
Da ich spätestens morgen Geld auf dem Konto haben sollte
Verlange eine sofortige Auszahlung deiner Leistungen inkl. KdU und lass dich nicht mit der Hinhaltetaktik vom JC abspeisen.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 27. Februar 2019, 17:32:11
Ja habe dem Jobcenter schon einen Ausdruck beigelegt wo der Geldeingang vom Finanzamt draus hervorgeht.

Das war eine Rückzahlung aus 2016 da iwas automatisch vom Finanzamt korrigiert wurde, weil sich gesetzlich was geändert hat.

Ja ich Check das auch nicht.
Vorallem das die jetzt erst damit kommen mit der Bescheinigung.

War nie die Rede von in den Schreiben zuvor.

Aber wie kann ich dann schon den vollen Anspruch haben wenn ich eigentlich jetzt die Zahlung im Voraus für den März bekommen sollte... dann müsste ich doch noch einmal Geld bekommen oder nicht ? :-D
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: zugchef werner am 27. Februar 2019, 17:42:27
Zitat von: Hirsch am 27. Februar 2019, 17:32:11
wenn ich eigentlich jetzt die Zahlung im Voraus für den März bekommen sollte
Hast du den Antrag ab 01.02.2019 gestellt?
Da dein letzter Lohn am 31.01.2019 auf deinem Konto Eingegangen ist, hast du Anspruch ab Februar.

Bei der Steuerrückzahlung müssen 30 € Freibetrag abgezogen werden.

Eine mietbescheinigung ist nicht notwendig und darf vom JC auch nicht verlangt werden.
Der Antrag muss bearbeitet werden, auch ohne.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 27. Februar 2019, 17:47:25
Ja das hatte ich der guten Damen vom Jobcenter gesagt das ich ab Feb. H4 beantragen muss.

Ich glaube die hat dann das Datum von dem Tag drauf geschrieben wo ich da vorstellig wurde und habe ihr auch fragt dass ich noch ein letztes Gehalt Ende Januar bekomme.

War auf jedenfall noch im Januar beim Jobcenter.

Bei der Mietbescheinigung hab ich nur Schiss, dass die sich dann extra Zeit lassen um einen zu schikanieren oder so.

Wie verklicker ich denen das denn am besten, dass die unverzüglich den Antrag bearbeiten sollen?
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: zugchef werner am 27. Februar 2019, 18:05:46
Sollten sie sich deswegen quer stellen, kannst du dort sagen, dass du dann gezwungenermaßen zum Sozialgericht gehen musst.
Dort darum Bitten musst, dass das JC die Leistungen sofort an dich Auszahlt.

Dann kommen sie hoffentlich von allein darauf, dass diese Bescheinigung nicht gefordert werden darf.

Der Antrag muss auch so bearbeitet werden, und wen der Bescheid dann auch nur vorläufig sein sollte. (falls noch andere Unterlagen notwendig sein sollten)

Für die Mietbescheinigung müsstest du zum VM, der muss sie erstens nicht geben und zweitens würde er Erfahren, das du Hartz IV bekommst.
(muss ja nich sein, nur weil ein JC das möchte)
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 27. Februar 2019, 18:37:43
Oh man, geht mir das auf den Sack.

Ach vor meinem Vermieter hab ich kein Schiss.

Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Fettnäpfchen am 28. Februar 2019, 12:12:25
Zitat von: Hirsch am 27. Februar 2019, 17:47:25
Wie verklicker ich denen das denn am besten, dass die unverzüglich den Antrag bearbeiten sollen?
schriftlich nachweislich mit Fristsetzung von ca 10 Tagen.
Dabei auch zusätzlich darauf hinweisen dass du Ende Januar im JC
Zitat von: Hirsch am 27. Februar 2019, 17:47:25
Ja das hatte ich der guten Damen vom Jobcenter gesagt das ich ab Feb. H4 beantragen muss.
nicht das da der Januar als Antragsmonat genommen wird!!

Wäre die Mitwirkungsaufforderung zu lesen könnte man besser helfen.
Allerdings machst du den Eindruck das auch alleine zu schaffen, unten im Anhang mache ich dir mal ein paar Satzbausteine als Muster und das passende einfach raus suchen!

oder nachfragen wenn was fehlt in den Mustern

MfG FN

Welche Dokumente & Nachweise darf das JobCenter fordern? (http://hartz.info/index.php?topic=32844.0)
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: am 28. Februar 2019, 12:30:08
Zitat von: zugchef werner am 27. Februar 2019, 17:42:27
Eine mietbescheinigung ist nicht notwendig und darf vom JC auch nicht verlangt werden
Seit wann wohnst du denn in der aktuellen Wohnung?
Haben sich deine Kosten (Mieterhöhung oder Betriebskostenabrechnung) geändert?
Und ist aus dem Mietvertrag ersichtlich, wie Warmwasser aufbereitet wird?
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: zugchef werner am 28. Februar 2019, 15:19:44
Eine Mietbescheinigung darf das JC nicht verlangen, völlig egal wie lange man da wohnt und ob die Miete sich geändert hat.

Man kann sich so was freiwillig vom VM geben lassen, was ich aber nicht tun würde.
Erstens reicht der MV und zweitens muss der VM so etwas auch nicht, extra für einen JC SB,  ausstellen.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: am 01. März 2019, 08:43:17
Zitat von: zugchef werner am 28. Februar 2019, 15:19:44
Eine Mietbescheinigung darf das JC nicht verlangen, völlig egal wie lange man da wohnt und ob die Miete sich geändert hat.
Wie weißt du denn die Höhe der Miete nach, wenn sich in einem 5 Jahre alten Mietvertrag was geändert haben sollte?


Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Sheherazade am 01. März 2019, 10:02:13
Eine Mietbescheinigung darf das JC nicht verlangen

Doch, gerade die darf es verlangen. Nur den Mietvertrag dann nicht.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 01. März 2019, 17:13:46
Hi Leute :-)

Danke für die zahlreichen Antworten.
Ich war gestern Vormittag beim Vermieter und er hat schnell die Bescheinigung ohne weitere Nachfragen unterschrieben. Ich hab einfach keine Lust auf weitere Diskussionen mit dem JC und hoffe einfach das die jetzt Gas geben.

Alle Infos für sie Bescheinigung habe ich einfach aus der Nebenkostenabrechnung abgeschrieben und die Kosten so gut es geht aufgeteilt. Etwa 80 Euro Heizkosten und 100 Euro Nebenkosten.

Ich wohne seit knapp 5 Jahren hier in der Wohnung.
Die Miete hat sich nie geändert und die Nebenkosten wurden gesenkt, nachdem meine Ex Freundin vor einem Jahr ausgezogen ist.

Nein aus dem Mietvertrag gehen nur die Gesamtkosten hervor aber keine genaue Aufstellung, da bis auf Versicherungen etc. alles andere über die Ista abgerechnet wird.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 07. März 2019, 12:45:56
  :help: :help: :help:

Das JC macht mich noch fertig.

Die wollen wieder neue Nachweise.

Diesmal soll ich das Formular VM über mein Vermögen und Kontoauszüge tagesaktuell einreichen.

Ich bin am überlegen ob ich mir Hilfe beim Anwalt hole.
Habe eine Rechtschutz allerdings mit 500 Euro SB wegen einer großen Klage vor ein paar Jahren und die kann ich mir zwar leisten will ich aber ehrlich gesagt nicht für diesen Verein verbraten.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Sheherazade am 07. März 2019, 13:03:30
Diesmal soll ich das Formular VM über mein Vermögen und Kontoauszüge tagesaktuell einreichen.

Und wo ist das Problem, hattest du die Anlage VM denn dem Hauptantrag beigefügt?
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 07. März 2019, 13:19:53
Es ist alles dem Hauptantrag beigefügt gewesen.

War aber noch n zweiter Brief im Kasten.

Ablehnungsbescheid -> habe zuviel Geld!

Ich gehe davon aus dass die meine letzte Gehaltszahlung mit eingerechnet haben und jetzt nochmal einen aktuellen Stand wollen.

Die fucken mich so ab...
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: NevAda am 07. März 2019, 13:29:59
Ich gehe davon aus dass die meine letzte Gehaltszahlung mit eingerechnet haben und jetzt nochmal einen aktuellen Stand wollen.
Relevant ist der Stand per Antragstellung (bzw. zum ersten des Monats der Antragstellung).
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 07. März 2019, 13:38:57
Ja keine Ahnung... ich war Ende Januar beim Jobcenter nachdem ich meine Kündigung bekommen habe und das Arbeitsamt mir gesagt hat, dass ich keinen ALG1 Anspruch mehr habe.

Da ich zum 31.01. noch Gehalt bekommen habe ist doch wohl klar und somit auch im Februar darüber verfügt habe.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Sheherazade am 07. März 2019, 14:08:40
Ich nehme eher an, dass genau das hier jetzt passiert ist.

Dabei auch zusätzlich darauf hinweisen dass du Ende Januar im JC
Zitat von: Hirsch am 27. Februar 2019, 17:47:25
Ja das hatte ich der guten Damen vom Jobcenter gesagt das ich ab Feb. H4 beantragen muss.
nicht das da der Januar als Antragsmonat genommen wird!!

Kannst du den Ablehnungsbescheid mal anonymisiert hier einstellen?
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 07. März 2019, 14:38:49
Hier der Bescheid.

Ich weiß auch nicht warum da der Zeitraum ab 01.01. angegeben Ist, da ich bis zum 31.01. noch gearbeitet habe und zum 31.01. mein letztes Gehalt bekommen habe.

Das weiß das JC auch.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 07. März 2019, 15:03:25
Habe mal einen Widerspruch verfasst.

Ist das so in Ordnung?
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Sheherazade am 07. März 2019, 15:35:49
Ich weiß auch nicht warum da der Zeitraum ab 01.01. angegeben Ist

Wahrscheinlich, weil du den Leistungsbeginn nicht explizit ab dem 01.02. angegeben hast. Ein ALGII-Antrag gilt, wenn man nichts anderes angibt, ab dem Monat der Antragsabholung, rückwirkend zum 01. des Monats.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 07. März 2019, 15:43:57
Die gute Frau im JC hat da die Daten eingetragen.

Ich habe davon doch keine Ahnung und muss mich auf die Aussagen der Sachbearbeiter verlassen.

Kann ich den Widerspruch denn so abschicken oder muss ich jetzt einen komplett neuen Antrag stellen ?
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Sheherazade am 07. März 2019, 15:52:39
Lies mal bitte in dem Bescheid, was unter "Bitte beachten Sie" steht.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 07. März 2019, 16:02:00
Ich brech ins Essen.

Den ganzen Scheiß nochmal?

Wobei mir das JC ja noch einen Brief geschickt hat wo ich mein Vermögen noch einmal tagesaktuell aufführen muss.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: zugchef werner am 07. März 2019, 16:27:24
Tagesaktuell wohl, damit sicher ist, dass du Anspruch hast.

Du musst erst das was über den Freibetrag liegt Verbrauchen (150€ pro Lebensjahr + 750€)
Möglich du bekommst dann erst ab April/Mai Leistungen.

Erst dann macht es hier Sinn einen erneuten Antrag zu stellen.
(liegt man über dem Freibetrag, wird abgelehnt)
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Fettnäpfchen am 07. März 2019, 16:42:09
Hirsch

Zitat von: Hirsch am 07. März 2019, 15:03:25
Habe mal einen Widerspruch verfasst.

Ist das so in Ordnung?
Jein......
Im Absatz:
Mein Antrag auf Leistungen bezog sich...
da fehlt der Monat!
ausserdem solltest du dich auf deine gemachte Aussage beziehen und diese nicht einfach verändern und auf dem März ausdehnen!
Zitat von: Hirsch am 27. Februar 2019, 17:47:25
Ja das hatte ich der guten Damen vom Jobcenter gesagt das ich ab Feb. H4 beantragen muss.
und nur aufgrund dessen kannst Du dich auf eine fehlerhafte Bearbeitung berufen.
Im Absatz:
Das bestehende Vermögen von ..... wurde .... verbraucht....
Ist wohl so nicht korrekt da dies rechnerisch kaum nachweisbar ist.
Das sollte geändert und der Realität angepasst sein. Hier kann man aufgrund fehlender
Information nicht anderes raten. Es könnte ja durchaus sein das du Altersbedingt auch im Februar mit deinem Vermögen zu reich warst. Dann hätte sich das Thema erledigt und du müsstes dann einen Neuantrag stellen. Was mich zweifeln lässt ist die erneute Forderung nach der Anlage VM.

Zitat von: Sheherazade am 07. März 2019, 14:08:40
Kannst du den Ablehnungsbescheid mal anonymisiert hier einstellen?
und was du in die Anlage VM geschrieben hast! Dein Alter zum Nachrechnen!
und
Zitat von: Hirsch am 07. März 2019, 15:43:57
Die gute Frau im JC hat da die Daten eingetragen.
Jedem sollte klar sein das man überprüft was man mit seiner Unterschrift bestätigt!
Ich habe davon doch keine Ahnung und muss mich auf die Aussagen der Sachbearbeiter verlassen.
Was das Datum angeht siehe eins weiter oben und
was die Aussagen angeht kannst du ohne Beistand nichts beweisen. Allerdings besteht Hoffnung durch die Schlüssigkeit deiner Argumentationskette > letzter Lohn - Aussage ab Feb. Antragstellung < Hoffnung das noch geregelt zu bekommen wenn auch zeitaufwendig und zur Not vor dem SG
Kann ich den Widerspruch denn so abschicken oder muss ich jetzt einen komplett neuen Antrag stellen ?
Den Widerspruch musst du wie erwähnt anpassen,
auf sofortiger Bearbeitung bestehen und auch mit rechtlichen Schritten in Form einer EA beim SG erwähnen. Ein Neuantrag würde es noch komplizierter machen und evtl würdest du dann deinen Anspruch (falls du nicht zu vermögend bist) verlieren.
Ob das dann zum Ziel führt ist auch nicht sicher da "vor Gericht und auf hoher See...."

Zitat von: Hirsch am 07. März 2019, 16:02:00
Wobei mir das JC ja noch einen Brief geschickt hat wo ich mein Vermögen noch einmal tagesaktuell aufführen muss.
Da mangelt es an sämtlichen Schreiben die du bekommen hast
(den Widerspruch hat es auch nicht zum querlesen gegeben)
und die man für eine sinnvolle und evtl. zielführende Antwort braucht.
Eigentlich sollte dir das klar sein das man ohne entsprechende Info nicht entsprechend helfen kann.

MfG FN
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 07. März 2019, 17:59:08
Danke... das Schreiben mit der Aufforderung zur Mitwirkung hänge ich nochmal dran, welches zeitgleich mit dem Ablehnungsbescheid kam und auch vom Datum identisch ist.

Zum Zeitpunkt der Antragsabgabe war ich genau in dem Rahmen dessen, was man als Vermögen haben darf.
Ich bin 31 Jahre alt.

Was allerdings auch sein kann, dass die Altersvorsorge zu hoch ist.
Allerdings wäre ein Rückkauf mit einem Verlust von etwa 50% möglich, was unwirtschaftlich ist.

Aber hier hat das JC keine Angabe zu gemacht.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: zugchef werner am 07. März 2019, 18:30:07
Warum geht das JC dann von einem Vermögen von über 7000€ aus?

Wenn du im Februar nicht über den Freibetrag bist, steht dir ab Februar auch die Leistung zu.
(ausser du hast dich vorher erkennbar arm gemacht)

Die Altersvorsorge, da sollte es sich um geschütztes Vermögen handeln.
Kommt darauf an was genau das ist und ob die überhaupt verwertet werden muss.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 07. März 2019, 18:43:29
Wie gesagt, wahrscheinlich das Gehalt was am 31.01. noch aufs Konto gekommen ist.

Haha, Ja ich habe tatsächlich Geld vom Konto geholt weil ich mir n paar neue Sachen angeschafft habe und von den Rest verlebt habe... waren 300 Euro... das war irgendwann im Januar.

Geht auch aus den Kontoauszügen hervor und hab nix verschwiegen.

Ist leider keine Riester sondern eine Fondgebundene private Rentenversicherung.
Aber wie gesagt, selbst der Rückkaufswert liegt 50% unter den eingezahlten Beiträgen, somit wäre der Verlust zu groß.

Leider fehlt in dem Schreiben vom JC die Berechnungsansätze wo man das hätte nachvollziehen können.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: NevAda am 07. März 2019, 21:04:40
Zitat von: Hirsch am 07. März 2019, 15:43:57
Die gute Frau im JC hat da die Daten eingetragen.

Ich habe davon doch keine Ahnung und muss mich auf die Aussagen der Sachbearbeiter verlassen.
Du musst lesen, was Du unterschreibst. Immer. Alles.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 07. März 2019, 21:35:34
Hinterher ist man immer schlauer :-/

Soll ich denn nun einen neuen Antrag stellen oder dem ganzen widersprechen und nochmal das aktuelle Vermögen offen legen?

Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 07. März 2019, 22:51:17
Hier einmal der überarbeitete Widerspruch.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 07. März 2019, 23:10:31
Den Satz beginnend mit: "das angegebene Vermögen..." verstehe ich nicht?
Du hast doch einen nicht anrechenbaren "Vermögensfreibetrag"?
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 07. März 2019, 23:11:14
Den Satz beginnend mit: "das angegebene Vermögen..." verstehe ich nicht?
Du hast doch einen nicht anrechenbaren "Vermögensfreibetrag"?

Ja den habe ich. Genau 5.250 Euro.

Habe das in dem Widerspruch angepasst, "... meiner Unkosten genutzt, Obwohl dies zu meinem anrechnungsfreien Schonvermögen zählt."


Und hier die neu ausgefüllte VM, welche die ja gerne noch haben möchten.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 08. März 2019, 01:11:04
- Unkosten gibts nicht.
Aber Aufwendungen für laufenden Lebensunterhalt (Ersatzpflicht durch JC?)
Wäre ein wenig viel seit Antragstellung?
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 08. März 2019, 01:29:14
- Unkosten gibts nicht.
Aber Aufwendungen für laufenden Lebensunterhalt (Ersatzpflicht durch JC?)
Wäre ein wenig viel seit Antragstellung?

Stimmt so kann man es auch schreiben.

Nein, Ich habe natürlich nicht die 5.250 Euro ausgegeben, falls du das meinst.
Habe 1.200 Euro auf mein reguläres Konto umgebucht um meine Miete etc bezahlen zu können und einkaufen muss ich ja auch ;-)

Was mir gerade mal aufgefallen ist, das JC will Kontoauszüge bis einschließlich 14.04. haben und spätestens am 15.04. soll das bei denen eingereicht sein. N bisschen knapp oder? Und vorallem warum soweit in der Zukunft.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Fettnäpfchen am 08. März 2019, 13:09:04
Hirsch

Zitat von: Hirsch am 07. März 2019, 23:11:14
Ja den habe ich. Genau 5.250 Euro.
passt aber nicht wenn Du 31 bist dann wäre das 5400.-
Zitat von: Hirsch am 07. März 2019, 17:59:08
Ich bin 31 Jahre alt.

Zitat von: Hirsch am 07. März 2019, 18:43:29
Wie gesagt, wahrscheinlich das Gehalt was am 31.01. noch aufs Konto gekommen ist.
Was heisst wahrscheinlich?
Nachrechnen ob die Differenz von deinem Vermögen zu deinem ausgezahlten Lohn wirst nur du können. Von wahrscheinlich kannst dir nix kaufen.

Zitat von: Hirsch am 07. März 2019, 17:59:08
Was allerdings auch sein kann, dass die Altersvorsorge zu hoch ist.
Allerdings wäre ein Rückkauf mit einem Verlust von etwa 50% möglich, was unwirtschaftlich ist.
auch das kannst du ausrechnen.
Wenn es so ist dann kannst du dich auf die Härtefallregelung berufen steht im Ratgeber Vermögen (http://hartz.info/index.php?topic=25.msg27#msg27) beschrieben
Oder du machst einen Verwertungsausschluss was allerdings bedeutet das du an diese Geld erst im Rentenalter herankommst und die Auszahlung oder sonstiges vorher nicht mehr möglich ist.
Zitat von: Hirsch am 08. März 2019, 01:29:14
Was mir gerade mal aufgefallen ist, das JC will Kontoauszüge bis einschließlich 14.04. haben und spätestens am 15.04. soll das bei denen eingereicht sein. N bisschen knapp oder? Und vorallem warum soweit in der Zukunft.
Vllt. weil Zeit geschunden werden soll oder weil dann die Widerspruchfrist abgelaufen ist oder weil die rechte Hand nicht weiß was die linke macht oder........

zum neuen Widerspuch:
Hier hast du entgegen deiner Aussage wieder nicht explizit darauf hingewiesen
Zitat von: Fettnäpfchen am 07. März 2019, 16:42:09
ausserdem solltest du dich auf deine gemachte Aussage beziehen und diese nicht einfach verändern und auf dem März ausdehnen!

   
Zitat von: Zitat von: Hirsch am 27. Februar 2019, 17:47:25
 Ja das hatte ich der guten Damen vom Jobcenter gesagt das ich ab Feb. H4 beantragen muss.

und nur aufgrund dessen kannst Du dich auf eine fehlerhafte Bearbeitung berufen.

MfG FN
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 08. März 2019, 13:47:47
Hirsch

Zitat von: Hirsch am 07. März 2019, 23:11:14
Ja den habe ich. Genau 5.250 Euro.
passt aber nicht wenn Du 31 bist dann wäre das 5400.-
Zitat von: Hirsch am 07. März 2019, 17:59:08
Ich bin 31 Jahre alt.

Zitat von: Hirsch am 07. März 2019, 18:43:29
Wie gesagt, wahrscheinlich das Gehalt was am 31.01. noch aufs Konto gekommen ist.
Was heisst wahrscheinlich?
Nachrechnen ob die Differenz von deinem Vermögen zu deinem ausgezahlten Lohn wirst nur du können. Von wahrscheinlich kannst dir nix kaufen.

Zitat von: Hirsch am 07. März 2019, 17:59:08
Was allerdings auch sein kann, dass die Altersvorsorge zu hoch ist.
Allerdings wäre ein Rückkauf mit einem Verlust von etwa 50% möglich, was unwirtschaftlich ist.
auch das kannst du ausrechnen.
Wenn es so ist dann kannst du dich auf die Härtefallregelung berufen steht im Ratgeber Vermögen (http://hartz.info/index.php?topic=25.msg27#msg27) beschrieben
Oder du machst einen Verwertungsausschluss was allerdings bedeutet das du an diese Geld erst im Rentenalter herankommst und die Auszahlung oder sonstiges vorher nicht mehr möglich ist.
Zitat von: Hirsch am 08. März 2019, 01:29:14
Was mir gerade mal aufgefallen ist, das JC will Kontoauszüge bis einschließlich 14.04. haben und spätestens am 15.04. soll das bei denen eingereicht sein. N bisschen knapp oder? Und vorallem warum soweit in der Zukunft.
Vllt. weil Zeit geschunden werden soll oder weil dann die Widerspruchfrist abgelaufen ist oder weil die rechte Hand nicht weiß was die linke macht oder........

zum neuen Widerspuch:
Hier hast du entgegen deiner Aussage wieder nicht explizit darauf hingewiesen
Zitat von: Fettnäpfchen am 07. März 2019, 16:42:09
ausserdem solltest du dich auf deine gemachte Aussage beziehen und diese nicht einfach verändern und auf dem März ausdehnen!

   
Zitat von: Zitat von: Hirsch am 27. Februar 2019, 17:47:25
 Ja das hatte ich der guten Damen vom Jobcenter gesagt das ich ab Feb. H4 beantragen muss.

und nur aufgrund dessen kannst Du dich auf eine fehlerhafte Bearbeitung berufen.

MfG FN

Hi FN,

Da hast du Recht mit dem Freibetrag.
Solange bin ich noch nicht 31, da kann das mal passieren.
Sorry bin noch nicht ganz auf der Höhe weil mich das ganze Thema so aufwühlt.

Im Widerspruch habe ich doch aufgeführt, dass ich sowohl beim Erstgespräch als auch bei der Antragsabgabe nochmal darauf hingewiesen habe, dass ich bis zum 31.01. noch arbeite und Geld bekomme.

Egal wie ich es rechne ich komme nicht auf denen ihre genannte Summe.

Kann ich verlangen, dass die mir die Berechnungen offen legen?
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Sheherazade am 08. März 2019, 14:03:44
Im Widerspruch habe ich doch aufgeführt, dass ich sowohl beim Erstgespräch als auch bei der Antragsabgabe nochmal darauf hingewiesen habe, dass ich bis zum 31.01. noch arbeite und Geld bekomme.

Das ist unerheblich, man kann auch ALGII beziehen, wenn man arbeitet und Lohn erhält.
Der Leistungsbeginn hätte auf den 01.02. gesetzt werden müssen (Antragstellung zum 01.02.), dann wäre der Januar NICHT mit in die Berechnung eingeflossen.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Fettnäpfchen am 08. März 2019, 16:52:20
Hirsch
Zitat von: Hirsch am 08. März 2019, 13:47:47
Im Widerspruch habe ich doch aufgeführt, dass ich sowohl beim Erstgespräch als auch bei der Antragsabgabe nochmal darauf hingewiesen habe, dass ich bis zum 31.01. noch arbeite und Geld bekomme.
Das heißt aber nichts! s. auch Sheherazade
und nützt dir wenn du es schriftlich nicht EINDEUTIG klarstellst auch nichts!
Du musst auf das mdl. gesprochene eingehen sprich
ANTRAGSTELLUNG FÜR DEN ZEITRAUM AB 02.2019
ansonsten kannst du den Widerspruch gleich bleiben lassen.

MfG FN
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 10. März 2019, 00:13:23
Hallo Zusammen,

Danke für die hilfreichen Antworten.
Ich denke solangsam bekomme ich es in den Griff :-)

Habe den Widerspruch noch einmal abgeändert.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 10. März 2019, 00:18:31
"Bearbeitung" ==>"Bescheidung meines Antrags mit Zugang bei mir bis spätestens: {Postlaufzeit * 2 = 6 Tage / also genauer Datumsangabe}"
als Vorschlag.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 10. März 2019, 00:24:28
Naja, wenn ich denen das am Montag bei denen abgebe und natürlich quittieren lasse, dann haben die ja sogar noch mehr Zeit ;-)


Ich denke, dass ich dann jetzt alles zusammen habe.

Die bekommen von mir noch einmal das Formular VM mit aktuellen Daten von HEUTE und nicht vom 14.04.19.

Was das soll, frage ich mich bis heute. Zumal der 14.04.19 ein Sonntag ist und mir ja auch der Postweg zu Verfügung stehen muss und somit dieser Termin eh nicht gehalten werden kann.

Hoffentlich fressen die das dann und muss nicht alles noch einmal komplett neu beantragen, auch wenn es im Ablehnungsbescheid drin steht.
Aber das VM Formular, mit der Bitte, es neu einzureichen, sagt ja eigentlich schon aus, dass die erst einmal keine Neubeantragen brauchen. Hoffe ich zumindest.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 10. März 2019, 00:28:12
Falls Du den Termin vom JC ansprichst:
Der wirkt in solchen Fällen auf den folgenden Werktag.
Falls Du mich meinst:
Hauptsache "oben auf dem Aktenstapel unter selber Prämisse"  :grins:
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 10. März 2019, 00:30:10
Falls Du den Termin vom JC ansprichst:
Der wirkt in solchen Fällen auf den folgenden Werktag.
Falls Du mich meinst:
Hauptsache "oben auf dem Aktenstapel unter selber Prämisse"  :grins:

Ich hab keinen Termin da.
Ich gehe einfach so hin. Unser JC ist Gott sei Dank relativ klein.

Hööö ? Bei was sollte ich dich meinen ?  :weisnich: :weisnich: :weisnich:
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 10. März 2019, 00:34:18
Antwort #44 - meine vorgeschlagene Frist.
--------
JC: gilt für alle Fristen.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 10. März 2019, 00:37:04
Aaachsoooo ^^

Ja dann lege ich denen noch einen Tag drauf  :cool:
Daran soll es ja jetzt nicht scheitern  :zwinker:

Soll ich noch reinschreiben, dass das Geld, was ich im März von meinem "Vermögen" abgezwackt habe, unverzüglich nachzuzahlen ist oder ist das wurscht, weil die eh nachzahlen müssen?

Was mache ich eigentlich, wenn ich merke, dass die im März nichts mehr entscheiden.
Kann ich dann vorsorglich einen Neuantrag stellen oder wie läuft das? Oder kann ich im April je nach Bescheid dann auch rückwirkend einen neuen Antrag stellen?

Weil im Februar habe ich ja noch mein Gehalt verlebt und musste jetzt für den März das erste mal ein mein Geld.
Das hätte ich natürlich gerne wieder ;)
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 10. März 2019, 00:58:16
1) keinesfalls Neuantrag!
2) den bestehenden einfach weiterverfolgen
3) Vermögensverbrauch müssen sie as it is eh nachzahlen (soweit der dem Umfang der H IV Berechtigung entspricht) - ggf. kann man immer noch nachbohren.
3a) Die Nachzahlung schiebst Du dann halt wieder in den Geldspeicher (Vermögen). Alles wieder auf 0
---------
Nachtrag:
Wenn die nicht reagieren, gibts nach Fristablauf eine "letzte Erinnerung" mit Frist 1 Woche, Drohung mit EA beim Sozialgericht, und ggf. halt Eilantrag
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 10. März 2019, 01:01:46

1) keinesfalls Neuantrag!
2) den bestehenden einfach weiterverfolgen
3) Vermögensverbrauch müssen sie as it is eh nachzahlen

Top!

Aber was mach ich wenn die wieder ablehnen, weil ich im Februar vllt durch das Gehalt immer noch zuviel Kohle hatte? Wobei das meiste direkt am Monatsanfang drauf gegangen ist... Können die das dann z.B. ab März bewilligen?

Will halt nur sicher gehen dass mir nix entgeht weil ich irgendeinen Antrag oder sowas vergessen habe.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 10. März 2019, 01:09:57
nochmal oben Nachtrag.
--------
Hattest Du im Februar Zufluss? Nein?
"vll." ist kein Fakt -  :sleep: bzw: "Kenntnis von Tatsachen"
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 10. März 2019, 01:18:08
nochmal oben Nachtrag.
--------
Hattest Du im Februar Zufluss? Nein?
"vll." ist kein Fakt -  :sleep: bzw: "Kenntnis von Tatsachen"


Nein im Februar hab ich lediglich verliehenes Geld von rund 130 Euro überwiesen bekommen.
Keine Ahnung ob ich das angegeben habe, aber geht aus den Kontoauszügen definitiv hervor.

Und 77 Euro von Finanzamt aber davon wusste ich erst Ende des Monats was von weil das ne Änderung eines alten Bescheides war. Da hab ich das JC auch drüber informiert.

Und von einer stillgelegten Versicherung hab ich den Beitrag aus Januar zurück bekommen.

Aber kein Gehalt oder sonst was
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 10. März 2019, 01:24:08
Die 130 brauchen einen Darlehensvertrag (wenn auch rückdatiert)
-------
Die 77 nochmal deutlich aufführen (als bereits mitgeteilt)
-------
Versicherung ist Zufluss
---------
Du musst alles von Anfang an absolut wasserdicht machen! Sonst gibts mindestens Nachfragen oder Verweigerung!
==> Wehre den Anfängen
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 10. März 2019, 01:31:36
Oh man.

Einen Vertrag? Ernsthaft? Auch wenn ich das Geld damals verliehen habe und es mir zurück gezahlt wurde?
Auch wenn das weit vor der Hartz 4 Zeit war.

Ja dann sollen die mir die Versicherung halt anrechnen für den Februar.
Hauptsache die geben Gas.

Aber Zufluss ist doch Einkommen. Zählt da nicht der Freibetrag?
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 10. März 2019, 01:36:12
Schau mal in den Bereich Beispielschreiben, da findest Du mindestens eine Vorlage.
Zitat von: Hirsch am 10. März 2019, 01:31:36
Aber Zufluss ist doch Einkommen. Zählt da nicht der Freibetrag?
hmmm- "sonstiges Einkommen" - allenfalls 30 € Versicherungspauschale, da kein Erwerbseinkommen.
-------
Schon wieder Nachtrag:
Ratgeber Einkommensanrechnung (http://hartz.info/index.php?topic=17.0)
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 10. März 2019, 01:41:12
Schau mal in den Bereich Beispielschreiben, da findest Du mindestens eine Vorlage.
Zitat von: Hirsch am 10. März 2019, 01:31:36
Aber Zufluss ist doch Einkommen. Zählt da nicht der Freibetrag?
hmmm- "sonstiges Einkommen" - allenfalls 30 € Versicherungspauschale, da kein Erwerbseinkommen.
-------
Schon wieder Nachtrag:
Ratgeber Einkommensanrechnung (http://hartz.info/index.php?topic=17.0)

Auf was man nicht alles acht geben muss, damit die nicht einem auf den Zeiger gehen.
Obwohl das tun die trotzdem :-D

Ich danke dir!

Ich hau mich mal in die Falle.

Gute Nacht  :sleep:
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Fettnäpfchen am 10. März 2019, 13:39:23
Hirsch

Zitat von: Hirsch am 10. März 2019, 00:13:23
Habe den Widerspruch noch einmal abgeändert.
Hier im ersten Absatz zweiter Satz würde ich deutlicher werden:
Zitat
In unserem
kann evtl. einen JC/SB  verwirren weil auch ohne Absatz vom ersten Satz.
In dem Erstgespräch bei der/m SB am....... wäre eine Möglichkeit.

In dem Absatz mit dem Tagesgeldkonto und dem Ausgeben dieser Geldes würde ich ein "Teilweise" einfügen.

Zitat von: Hirsch am 10. März 2019, 01:01:46
Aber was mach ich wenn die wieder ablehnen, weil ich im Februar vllt durch das Gehalt immer noch zuviel Kohle hatte? Wobei das meiste direkt am Monatsanfang drauf gegangen ist... Können die das dann z.B. ab März bewilligen?
Falls da wirklich noch zuviel Vermögen vorhanden war wird ab März berechnet.

Zitat von: Hirsch am 10. März 2019, 01:31:36
Einen Vertrag? Ernsthaft? Auch wenn ich das Geld damals verliehen habe und es mir zurück gezahlt wurde?
Auch wenn das weit vor der Hartz 4 Zeit war.
Beispiele für einen Darlehensvertrag  (http://hartz.info/index.php?topic=1790.msg13947#msg13947)

MfG FN
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 11. März 2019, 16:45:00
So, ich habe das jetzt mal alles abgegeben.

Habe alles dabei gepackt was die noch haben wollten.

- Kontoauszüge ab 15.01.19 inkl. Paypal und Tagesgeld
- KFZ Schein
- Nochmal die Bescheinigung über den Rückkaufswert
- Formular VM
- Widerspruchsschreiben

Allerdings nur Kontoauszüge Stand Heute und nicht 14.04.2019


Ich bin mal gespannt was da zurück kommt.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 11. März 2019, 18:12:10
Sooo...

Und hier noch die Quittung.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Fettnäpfchen am 12. März 2019, 15:23:58
Hirsch

Zitat von: Hirsch am 11. März 2019, 18:12:10
Und hier noch die Quittung.
Gut
jetzt halt abwarten........

MfG FN
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 21. März 2019, 16:02:53
Hallo Zusammen,

das JC hat leider bisher nicht auf meinen Widerspruch reagiert.

Wie soll ich denn nun weiter fortfahren?

Nächste Woche ist die letzte Woche im März und ich mache mir natürlich Gedanken darüber, was wäre wenn das JC bis dahin immer noch nicht reagiert und ggf. auch Zahlungen für den März ablehnt.

Wie ja aus meinem Widerspruch hervorgeht, wurden leider beim Antrag falsche Zeiträume angegeben.
Natürlich hätte ich hier etwas mehr drauf achten müssen, aber auf der anderen Seite hat das JC im Rahmen seiner beratenden Funktion absolut versagt.

Nach der Sachlage, die ich auch dem JC bei Antragsstellung mitgeteilt habe, hätte denen eigentlich bewusst sein sollen, dass ich KEINE Leistungen für den Januar beantragen musste, was aber getrost ignoriert wurde.

Jetzt muss ich im Laufe nächster Woche irgendwie entscheiden, was ich mache.

Ich bin für den März ja schon in Vorleistung gegangen und ich will dieses Geld natürlich zurück.

Weiter abwarten, ans SG schreiben oder sicherheitshalber im laufe der nächsten Woche einen neuen Antrag stellen mit Wirkungs zum 01.03. ??
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Fettnäpfchen am 21. März 2019, 17:10:08
Hirsch

Zitat von: Hirsch am 21. März 2019, 16:02:53
Wie soll ich denn nun weiter fortfahren?
Zitat von: coolio am 10. März 2019, 00:58:16
Nachtrag:
Wenn die nicht reagieren, gibts nach Fristablauf eine "letzte Erinnerung" mit Frist 1 Woche, Drohung mit EA beim Sozialgericht, und ggf. halt Eilantrag
Hast du schon das JC daran erinnert? Wenn nein und die Frist ist um dann mach das sofort und nenne es im Betreff auch Erinnerung und nicht Antrag/Widerspruch oder sonst wie.
Es hilft im Moment nur warten bis zum 01.04. Wenn dann kein Bescheid da ist ab zum SG.

MfG FN
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 24. März 2019, 23:31:37
Hirsch

Zitat von: Hirsch am 21. März 2019, 16:02:53
Wie soll ich denn nun weiter fortfahren?
Zitat von: coolio am 10. März 2019, 00:58:16
Nachtrag:
Wenn die nicht reagieren, gibts nach Fristablauf eine "letzte Erinnerung" mit Frist 1 Woche, Drohung mit EA beim Sozialgericht, und ggf. halt Eilantrag
Hast du schon das JC daran erinnert? Wenn nein und die Frist ist um dann mach das sofort und nenne es im Betreff auch Erinnerung und nicht Antrag/Widerspruch oder sonst wie.
Es hilft im Moment nur warten bis zum 01.04. Wenn dann kein Bescheid da ist ab zum SG.

MfG FN

Habe da mal was vorbereitet
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 24. März 2019, 23:43:52
vorletzter Absatz:
statt "erstatten" "endlich auszureichen"
letzte 2 Zeilen: iwie verdreht - selber nochmal lesen und korrigieren
---------
fehlt sowas:
"Sie sind seit {1. des Antragsmonats} im Verzug.
Ich weise darauf hin, daß mit 01.04.2019 unmittelbar Eilantrag beim SG xxxyyy ergeht, mit dem Inhalt, Sie zur zumindest vorläufigen Leistung zu verurteilen.
Antragsgrund: wesentliche Bedarfsunterdeckung und daraus ebenso die Antragserfordernis!"
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 24. März 2019, 23:53:04
vorletzter Absatz:
statt "erstatten" "endlich auszureichen"
letzte 2 Zeilen: iwie verdreht - selber nochmal lesen und korrigieren
---------
fehlt sowas:
"Ich weise darauf hin, daß mit 01.04.2019 unmittelbar Eilantrag beim SG xxxyyy ergeht, mit dem Inhalt, Sie zur zumindest vorläufigen Leistung zu verurteilen.
Antragsgrund: wesentliche Bedarfsunterdeckung und daraus ebenso die Antragserfordernis.!

Top!

Danke dann ergänze ich das.

Da das ganze Dilemma natürlich auch auf Seite des JC zu finden ist und ich den Sachbearbeitern eine falsche Beratung vorwerfe, soll man das dann auch vermerken oder ist das irrelevant?

Die Sachbearbeiter hätten ja zumindest darauf hinweisen können/müssen, dass der Antrag auf Grund Gehaltszahlung ggf. zu früh gestellt werden würde. Oder sehe ich das falsch?

Ich habe halt die Sorge, da der Antrag ja am 25.01. ausgehändigt wurde und die im JC den ganzen Januar mitberücksichtigt haben, dass ich für März auch keine Kohle von denen sehe, da im Ablehnungsbescheid ja drin steht, dass man Vermögen aufbrauchen soll und dann einen neuen Antrag stellen muss.

Dann wäre meine Kohle, mit der ich in Vorleistung gegangen bin, weg. Das will ich unbedingt vermeiden.

Können die "falsche" Anträge dann wieder zum März vordatieren und den "Januar Antrag" ab März genehmigen?

Ich steige in denen ihre Orga noch nicht so ganz durch, welche Möglichkeiten die haben.

Ich wiederhole mich wahrscheinlich, aber irgendwie fehlt mir genau da noch die Klarheit.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 24. März 2019, 23:57:41
Wollte nur bei der Formulierung schnell helfen....
Deine Historie habe ich nicht im Kopf.... *sorry*
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 25. März 2019, 00:03:50
Wollte nur bei der Formulierung schnell helfen....
Deine Historie habe ich nicht im Kopf.... *sorry*

Alles gut :-)

Hier ist ja auch einiges los.

Wir haben uns letztens die halbe Nacht um die Ohren gehauen wegen KrankenVersicherung und waren meinem Vermögen auf der Spur... Ablehnung wegen 7.100 Euro... 5.200 Euro Tagesgeld, 1.120 Euro Gehalt zum 31.01.19 und ein Antrag der eigentlich erst nach dem 31.01.19 laufen sollte (ab dem Tag Arbeitslos)

Vielleicht erinnerst du dich ja :-)

Aber vllt kannst du mir trotzdem die Fragen beantworten ob das JC dazu fähig ist, den Antrag dann zu einem späteren Zeitpunkt zu bewilligen etc.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 25. März 2019, 00:14:28
ich rate mal ein wenig:
wenn Du gegen de Ablehnung Widerspruch eingereicht hast und dem stattgegeben wird, ist natürlich ab Antragsstellung (auch rückwirkend) zu berechnen und zu leisten.
Wenn Du Neuantrag stellst, stehen die Aktion weit schlechter...
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 25. März 2019, 00:19:12
ich rate mal ein wenig:
wenn Du gegen de Ablehnung Widerspruch eingereicht hast und dem stattgegeben wird, ist natürlich ab Antragsstellung (auch rückwirkend) zu berechnen und zu leisten.
Wenn Du Neuantrag stellst, stehen die Aktion weit schlechter...

Ja Widerspruch natürlich.

Aber es ist Fakt dass ich im Januar und Feb wegen Gehalt zuviel Geld hatte.

Das wusste die beim JC aber auch weil ich das denen gesagt habe das noch Gehalt kommt.
Trotzdem haben die den Antrag zum 01.01. gemacht.

Fakt ist, dass das Gehalt und somit das Vermögen zu Ende Feb aufgebraucht war und ich an mein Vermögen müsste, da dass JC nicht zu Ende Feb gezahlt hat.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 25. März 2019, 00:27:20
Dann gibts für Jan/Feb halt einen 0-Bescheid und Leistungsberechtigung ab 01.03. - soweit die Theorie....
was die Freunde vor Ort treiben  :weisnich:
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 25. März 2019, 00:34:56
Dann gibts für Jan/Feb halt einen 0-Bescheid und Leistungsberechtigung ab 01.03. - soweit die Theorie....
was die Freunde vor Ort treiben  :weisnich:

Die haben direkt bis zum 31.03. abgelehnt :-D

Also können die das auch für Zeiträume abweichend vom Antragsdatum genehmigen
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 25. März 2019, 00:39:19
OT:
Du willst mich unbedingt lesen schicken.....pffff  :nea:
dann musst Du Dich aber auch gedulden....
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 25. März 2019, 00:40:06
OT:
Du willst mich unbedingt lesen schicken.....pffff  :nea:
dann musst Du Dich aber auch gedulden....

??
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 25. März 2019, 01:08:20
OT:
Du willst mich unbedingt lesen schicken.....pffff  :nea:
dann musst Du Dich aber auch gedulden....

Das was ich geschrieben habe war lediglich eine Feststellung zu deiner Aussage :-)
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 25. März 2019, 02:40:49
So hab nu nochmal nachgelesen - und das war gut so. (Wowereit ehemals)
---------
Dein ursprünglicher Antrag lebt! (guter Ratgeber hier  :lol: wer das wohl war  :grins: )
Im Februar hattest Du nur 170 € Zufluss (richtig so?)
Im März 0 € (richtig so?)
Also Leistungsberechtigung ab 01.02. !

----------
Das fehlerhafte Antragsdatum (Fehlberatung nach §13-15 SGB I) ist störend aber nicht unheilbar bzw. argumentativ gut zu begründen.
Sprich: (wenn ich obiges richtig erfasst habe) ist nun umzudeuten in einen Antrag ab 01.02.
Thema Vermögen ist ja auch durch (ab wann)?

Sozialgericht und Eilantrag winken bereits!
Wenn ichs JC weiss (PN) kann ich Dir das SG raussuchen - oder Du kennst es selbst schon?

So schlecht siehts in Summe eigentlich garnicht aus!
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 25. März 2019, 12:17:59
So hab nu nochmal nachgelesen - und das war gut so. (Wowereit ehemals)
---------
Dein ursprünglicher Antrag lebt! (guter Ratgeber hier  :lol: wer das wohl war  :grins: )
Im Februar hattest Du nur 170 € Zufluss (richtig so?)
Im März 0 € (richtig so?)
Also Leistungsberechtigung ab 01.02. !

----------
Das fehlerhafte Antragsdatum (Fehlberatung nach §13-15 SGB I) ist störend aber nicht unheilbar bzw. argumentativ gut zu begründen.
Sprich: (wenn ich obiges richtig erfasst habe) ist nun umzudeuten in einen Antrag ab 01.02.
Thema Vermögen ist ja auch durch (ab wann)?

Sozialgericht und Eilantrag winken bereits!
Wenn ichs JC weiss (PN) kann ich Dir das SG raussuchen - oder Du kennst es selbst schon?

So schlecht siehts in Summe eigentlich garnicht aus!

Also ich fasse für dich das noch einmal kurz zusammen :-)

Erstgespräch beim JC am 25.01.19 mit Hinweis an die SB, dass ich zum 31.01. gekündigt wurde aber am 31.01. noch Gehalt bekomme -> 1.120 Euro

Zu dem Zeitpunkt noch 5.200 Euro auf dem Tagesgeldkonto. Mitte Januar waren es etwa 5.700 Euro, da 500 Euro abgebucht wegen Anschaffungen.

Zufluss im Februar: 124 Euro Beitragserstattung von einer pausierten Versicherung, 130 Euro einmalig verliehenes Geld überwiesen bekommen, 77 Euro Steuererstattung aus 2016 wg Korrektur seitens FA.

Am 27.02. nur noch etwa 120 Euro auf dem Konto -> Umbuchung von 1.200 Euro vom Tagesgeld aufs Girokonto, im März kein weiterer Zufluss.

Das Thema Vermögen war dann Ende Februar eh durch.

Mein Freibetrag: 5.400 Euro. Zum Antragsdatum waren es noch 5.250 Euro was das JC auch als Grundlage genommen hat.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Fettnäpfchen am 25. März 2019, 15:26:31
Hirsch

Zum Schreiben:
Den Kostenfaktor von 180.- würde ich nicht schreiben dass weiß das JC selber.
Begründung Ich weiß nicht ob das aktueöll ist meine AOK verlangt seit zwei Monaten 191,?? Euronen.

MfG FN
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 25. März 2019, 18:25:50
Sooo.

Ich war so frei und bin direkt zum JC gefahren.

Meine Sachbearbeiterin ist bis Ende der Woche nicht da, sodass sich eine andere Dame um mein Anliegen gekümmert hat.

1. Der Widerspruch ist erst am 19.03. vom Scanzentrum bei denen eingegangen.
2. Meine Sachbearbeiterin hat wie schon vermutet ein zu niedriges Schonvermögen angegeben.
3. Die SB hat den Rückkaufswert der Rentenversicherung trotz 59% Verlust angerechnet.

Entgegen meiner Vermutung wurde mein Januargehalt nicht berücksichtigt.

Meine Zuflüsse aus Februar werden zwar angerechnet, aber ist für eine Ablehnung irrelevant, da man damit keinen Monat finanzieren kann. Hab die SB auch noch einmal explizit darauf hingewiesen, nicht dass es dann heißt ich hätte was verschwiegen. Es geht auch aus den Kontoauszügen hervor.

Einen neuen Antrag muss ich nicht stellen.

Die Dame hat das ganze auf sehr dringlich gesetzt und ich soll mich Mitte nächster Woche noch einmal melden, sofern ich bis dahin nix gehört habe.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 26. März 2019, 00:27:15
So hab nu nochmal nachgelesen - und das war gut so. (Wowereit ehemals)
---------
Dein ursprünglicher Antrag lebt! (guter Ratgeber hier  :lol: wer das wohl war  :grins: )
Im Februar hattest Du nur 170 € Zufluss (richtig so?)
Im März 0 € (richtig so?)
Also Leistungsberechtigung ab 01.02. !

----------
Das fehlerhafte Antragsdatum (Fehlberatung nach §13-15 SGB I) ist störend aber nicht unheilbar bzw. argumentativ gut zu begründen.
Sprich: (wenn ich obiges richtig erfasst habe) ist nun umzudeuten in einen Antrag ab 01.02.
Thema Vermögen ist ja auch durch (ab wann)?

Sozialgericht und Eilantrag winken bereits!
Wenn ichs JC weiss (PN) kann ich Dir das SG raussuchen - oder Du kennst es selbst schon?

So schlecht siehts in Summe eigentlich garnicht aus!

Es gibt ein paar News und ich vermisse deine Expertise wenn du noch Lust und Zeit hast :-)
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 26. März 2019, 00:30:36
2) und 3) meint den selben SB (Sachbearbeiter)?
Was sind nu noch offene Punkte (nach Berichtigung)?
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 26. März 2019, 00:35:12
2) und 3) meint den selben SB (Sachbearbeiter)?
Was sind nu noch offene Punkte (nach Berichtigung)?

Genau, meine "reguläre" SB die auch die Ablehnung verbrochen hat ;-)

Ich denke und hoffe dass nach dem Gespräch heute alles geklärt ist.
Was im Endeffekt an Zufluss im Feb angerechnet werden muss, sehen wir dann.
Neue Kontoauszüge hat das JC ja wo alles hervor geht.

Im März gab es bisher keine Zuflüsse.

Meinst du ich sollte noch iwas unternehmen oder jetzt abwarten?
Habe von dem Gespräch heute nix schriftlich.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 26. März 2019, 00:38:00
Direkten Kontakt zur Vertretungs SB?
(Name / Durchwahl oder sowas?)
Nächste Woche ist wieder der alte Wermutstropfen da - die wird nicht viel machen..
Widerspruch hast Du aufrecht erhalten?
------------
Wann das Scanzentrum liefert ist vollkommen unerheblich - entscheidend ist der von Dir nachgewiesene (?) Zugang beim JC!
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 26. März 2019, 00:43:36
Direkten Kontakt zur Vertretungs SB?
(Name / Durchwahl oder sowas?)
Nächste Woche ist wieder der alte Wermutstropfen da - die wird nicht viel machen..
Widerspruch hast Du aufrecht erhalten?
------------
Wann das Scanzentrum liefert ist vollkommen unerheblich - entscheidend ist der von Dir nachgewiesene (?) Zugang beim JC!

Ja den Namen habe ich, Rufnummer nicht.

Den Widerspruch habe ich aufrecht erhalten.
Das hat die Vertretungs SB aber auch von sich aus gesagt.

Mein nachgewiesener Eingang ist am 11.03.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 26. März 2019, 00:46:01
gesetzt den Fall, die 3 Punkte werden geändert, was bleibt noch ?
Ha(c)ke bei der Vertretungs-SB nochmal Freitag vormittag nach!
(irgend ein Weg findet sich schon).
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 26. März 2019, 00:50:20
gesetzt den Fall, die 3 Punkte werden geädert, was bleibt noch ?
Hacke bei der Vertretungs-SB nochmal Freitag vormittag nach!
(irgend ein Weg findet sich schon).

Dann bleiben Stand 01.03., wenn ich meinen Vorschuss wieder drauf rechne, 5.340 Euro Vermögen, da ich noch etwas Geld auf dem Girokonto hatte.

Was meinst du?
Was soll ich nachhaken?

Die SB meinte ich soll mich Mitte nächster Woche nochmal persönlich vor Ort melden und nach dem aktuellen Stand fragen. Sie hat es auf Prio gesetzt und will mit meiner Haupt SB unbedingt sprechen da aus Ihrer Sicht die Berechnungen falsch sind und ich nicht zuviel Vermögen habe.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 26. März 2019, 00:55:17
Mir gings nur darum, daß die Sache am köcheln bleibt.
---------
Zusatzinfo :
eine SB kann den fehlerhaften Bescheid durchaus "auf dem Verwaltungsweg" selbst aufheben und neu richtig erstellen - mit dem Vorteil, daß Du nicht wieder auf die Widerspruchsstelle mit neuer Laufzeit/Bearbeitungszeit warten musst.
Also bleib dran!
----------
Nachtrag: Die Vertretung könnte durchaus die Teamleitung gewesen sein - wäre nicht schlecht für Dich.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 26. März 2019, 01:00:59
Mir gings nur darum, daß die Sache am köcheln bleibt.
---------
Zusatzinfo :
eine SB kann den fehlerhaften Bescheid durchaus "auf dem Verwaltungsweg" selbst aufheben und neu richtig erstellen - mit dem Vorteil, daß Du nicht wieder auf die Widerspruchsstelle mit neuer Laufzeit/Bearbeitungszeit warten musst.
Also bleib dran!

Keine Sorge, ich bleib da dran.

Vllt gehe ich wirklich Freitag nochmal hin und verlange einem vorläufigen Bescheid oder einen Vorschuss.
Kann ja nicht sein dass ich mit meinem Kapital denen ihre Aufgaben erledige :-D zumal ich ja auch nicht ewig Geld habe.

Ansonsten stehe ich spätestens nächste Woche wieder bei denen auf der Matte.

Wie könnte ich die denn dazu bringen dass die diesen Weg so einschlagen und es selbst ändern?
Die Vertretungs SB wäre da denk ich offen für, da sie mir wirklich heute mal transparent Fragen beantwortet hat und mir die Sachen auch auf dem PC gezeigt hat.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 26. März 2019, 01:06:57
Kontakt aufnehmen und diese Vorgehensweise bei der Vertretung anregen.
Ist ja alles nu inzwischen eher eine Frage der menschlichen Kommunikation als der Umsetzung des Rechts.
--------
Kannst mir ja mal das JC und den Namen der Vertretung per PN senden - vielleicht finde ich was zur Organisationsstruktur - dann könnte man auch die Aussagen ein wenig gewichten.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 26. März 2019, 01:10:12
Kontakt aufnehmen und diese Vorgehensweise bei der Vertretung anregen.
Ist ja alles nu inzwischen eher eine Frage der menschlichen Kommunikation als der Umsetzung des Rechts.
--------
Kannst mir ja mal das JC und den Namen der Vertretung per PN senden - vielleicht finde ich was zur Organisationsstruktur - dann könnte man auch die Aussagen ein wenig gewichten.

Ja da hast du wohl recht :-)

Namen gebe ich ungern raus - sorry :-/


Aber wie willst du das denn machen?
Da könnte ich mich vllt mal dahinter klemmen.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 26. März 2019, 01:15:59
Suchmaschine - Jobcenter - zusätzliches Schwort: "Organigram" oder "Organisation"
Alternativ:
Suchmaschine - Jobcenter - deren Webseite und dort selbst nochmal suchen (auch dort im Impressum)
Oder:
Suchmaschine - Jobcenter  - Name SB II eingeben
oder oder  :grins:
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 26. März 2019, 01:17:51
Suchmaschine - Jobcenter - zusätzliches Schwort: "Organigram" oder "Organisation"
Alternativ:
Suchmaschine - Jobcenter - deren Webseite und dort selbst nochmal suchen (auch dort im Impressum)
Oder:
Suchmaschine - Jobcenter  - Name SB II eingeben
oder oder  :grins:

Ach das hab ich schon durch.
Keine Infos gefunden

Ausser ein Organigramm von 2011 ... aber da stimmt garnix mehr drauf :-D
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 26. März 2019, 01:29:07
Ja die halten sich mehr als bedeckt....
buntes blabla.....
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 26. März 2019, 01:31:08
Ja die halten sich mehr als bedeckt....
buntes blabla.....

Japp, aber ich werde es mal bei der Vertretungs SB mal probieren.

Ansonsten heißt es weiter abwarten und Bier trinken
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: coolio am 26. März 2019, 01:41:55
vor Ort finden sich die "Titel" meist an den Türschildern...
aber ist nur ein Nebenaspekt, solange SB II wirkt. Teamleitung war nur meine Vermutung aufgrund der überraschenden Kompetenz und Offenheit ....
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 26. März 2019, 01:57:33
vor Ort finden sich die "Titel" meist an den Türschildern...
aber ist nur ein Nebenaspekt, solange SB II wirkt. Teamleitung war nur meine Vermutung aufgrund der überraschenden Kompetenz und Offenheit ....

An der Tür stand nur Sachbearbeiterin.

Aber ich weiß nicht wie das organisiert ist.

Das Büro war schon deutlich größer als bei den anderen :-D

Naja... ich hau mich jetzt mal hin... gn8 und danke :-)

Ich werde weiter berichten
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Hirsch am 15. April 2019, 23:30:05
Sooo...

Ich melde mich mal zurück.

Mein Widerspruch wurde komplett akzeptiert und alles bewilligt :-)

Vielen Dank nochmal an alle :-)

Hab sogar für Februar noch eine kleine Summe bekommen.

Jetzt erstmal von der GEZ befreien lassen.

Habe aber noch was anderes aber dazu melde mich separat.
Titel: Re: Erstantrag - Amt will stetig neue Nachweise
Beitrag von: Fettnäpfchen am 16. April 2019, 16:22:15
Hirsch

Danke für die Rückmeldung!

MfG FN