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Hilfebereich => Fragen und Antworten zu anderen Problemen => Thema gestartet von: 180 am 17. April 2019, 10:57:02

Titel: Zeitarbeit gekündigt, Resturlaub für Kündigungsfrist nutzen
Beitrag von: 180 am 17. April 2019, 10:57:02
Hallo, ich wurde zum 24.04.2019 gekündigt da ich mir einen gelben Schein geholt habe  :grins:

Ich hatte am 18.03.2019 angefangen und endet nun durch die Kündigung zum 24.04.2019.

Laut Tarifvertrag habe ich 24 Tage Urlaub im Jahr, bzw während der Probezeit für jeden Monat 1/12 des Jahresurlaub.

Ich habe ja dann einen Monat gearbeitet, und ich habe dann den Anspruch auf 2 Urlaubstage?

Berechnung: 24/12 = 2 Tage
Titel: Re: Zeitarbeit gekündigt, Resturlaub für Kündigungsfrist nutzen
Beitrag von: 180 am 17. April 2019, 11:45:20
Hat sich erledigt.
Titel: Re: Zeitarbeit gekündigt, Resturlaub für Kündigungsfrist nutzen
Beitrag von: Beluga2 am 17. April 2019, 12:31:01
ich bin bei einer Zeitarbeitsfirma
einen Arbeitsvertrag unterschrieben beginndend zum 18.03.2019 – Montag.
arbeite normalerweise immer von Montags bis Freitags (nie Samstag bisher)
ich wurde zum [Mittwoch, den] 24.04.2019 gekündigt
Laut Tarifvertrag [DGB/BZA–Tarifgemeinschaft, Stand: Oktober 2012] habe ich 24 Tage Urlaub im Jahr, bzw während der Probezeit für jeden Monat 1/12 des Jahresurlaub.

Ich habe ja dann einen Monat gearbeitet, und ich habe dann den Anspruch auf 2 Urlaubstage?

Berechnung: 24/12 = 2 Tage
Ich habe gehört,
dass bei einer „Zeitarbeitsfirma“
einem Leiharbeitnehmer (kurz: LAN), auch firmenintern „externer Mitarbeiter“ genannt,
zu Unrecht seine „Plusstunden“ vom sogenannten „Arbeitzeitkonto“ verrechnet wurden,
anstatt dem Leiharbeitnehmer (kurz: LAN) seinem, ihm zustehenden, Urlaub zu gewähren.

- - - -

Dein juristischer Urlaubsanspruch orientiert sich am gesamten Kalenderjahr.
D. h. bsp.:
Solltest Du jetzt schon wissen,
das Du bei Deinem nächsten Arbeitgeber weniger oder keinen Urlaub nehmen kannst,
bsp. wegen hoher Kundenaufträge, intensive Einarbeitung während der Probezeit, ... ,
dann kannst Du bei Deinem jetzigen Arbeitgeber (hier: "Zeitarbeitsfirma")
mehr Urlaubstage beantragen-genehmigen lassen-nehmen.
Somit ist der errechnete Urlaubsanpruch,
gem. Tarifvertrag des DGB/BZA–Tarifgemeinschaft, Stand: Oktober 2012,
hinfällig.