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Hilfebereich => Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II => Thema gestartet von: Ilin19 am 17. Juli 2019, 09:31:56

Titel: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 17. Juli 2019, 09:31:56
Ich lebe mit meiner 18 jährigen Tochter in einer BG. Aus gesundheitlichen Gründen mussten wir umziehen.

Attest vom Neurologen,Therapeutin nebst Antrag auf Zustimmung lag meinem Sb vorher vor.

Er ist sehr bemüht allgemein und hat mir vor dem Umzug in die teurere, 1.Zimmer größere Wohnung, erklärt, das er keine Zustimmung erteilen kann, was mir natürlich bewusst war.

Er hat meinen Antrag jedoch zum Gesundheitsamt geschickt um prüfen zu lassen, ob man uns auf Grund meiner Erkrankungen, in den nächst höheren Personenhaushalt einordnen kann,so das mir mehr KdU gezahlt werden können.
 
Da die neue Wohnung auch dann noch etwas über dem hiesigen Mietspiegel beim 3 Personen-Haushalt liegt,erklärte mein Sb mir, das ich den Mietvertrag unterschreiben und umziehen kann, da die anderen Kosten für Umzug, Kaution etc auch bei Antragsbewilligung nicht übernommen werden würden.

Ich bin Rentnerin mit Mini-Job,meine Tochter macht in 2 Jahren ihr Abitur.

Die Mietzahlungen bekommen wir hin.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ich war insoweit informiert, das ich wusste, das nach dem Umzug in eine nicht genehmigte Wohnung mit unangemessener KdU,nur die ALTE MIETE gezahlt wird.
 
Ich las auch irgendwo,das dabei die alte GESAMTMIETE betrachtet wird.

Beim Jc ,Gespräch diesbezüglich mit meinem Sb,sagte er mir,das die neue Miete sehr ungünstig für mich aufgeteilt ist.
Das Haus ist sehr modern gebaut worden,Solar,Pellets zum Heizen und Warmwasser.
 
So sind meine Heizkosten auf 40 Eu gesetzt, Grundmiete 570 € -40 € für Carport inklusive, sonstige Betriebs und Nebenkosten 110 €.

Der Sb sagte, das es ihm leid täte,aber er mir mehr hätte bewilligen können, wenn die Heizkosten höher(dürfen bis ca.100eu liegen für 2 Pers.Haushalt)aufgeführt wären im Mietvertrag.
Dafür hätte man die Grundmiete runter setzen können.

Er gab mir sogar die Möglichkeit, dies mit meinem neuen Vermieter zu klären und die Zahlen umschreiben zu lassen.

Da wir aber die Wohnung vom Vermieter bekommen haben ohne das er Einkommensnachweise sehen wollte, weiß er vom Hartz IV Bezug natürlich nichts.

Darum habe ich eine Klärung mit meinem Vermieter und somit ein umschreiben der Mietzahlen abgelehnt.

Mehrbedarf für dezentrale Wasser Erwärmung fällt flach. Das war mir vorher klar.

Nun wurde uns erstmal KdU 565 € bewilligt. Antrag beim Gesundheitsamt ist noch nicht bearbeitet.

Angemessene und genehmigte Miete der alten Wohnung betrug zum Schluss 629 €.

Habe ich Erfolg mit einem Widerspruch gegen den neuen Bescheid?

Wie gesagt war ich der Meinung dass die Kosten der Unterkunft der alten Wohnung für die neue Wohnung bezahlt werden.

Ich war der Meinung dass die Gesamtmiete dafür betrachtet wird.

 Die Differenz von 565 zu 629 wiegt für uns zurzeit natürlich viel.

Weiß jemand von euch wie die Gesetzeslage in der Situation wirklich ist?

Ich bitte um Entschuldigung wenn der ganze Text zu lang wurde, ich bin nicht so gut darin, kurz zu erklären .

Vielen lieben Dank




Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Lachsangler am 17. Juli 2019, 09:56:16
Erst einmal ist ganz, ganz wichtig: Alles schriftlich machen, denn nur, wenn du auch vom JC was Schrifltiches bekommst, ist das verbindlich. Mündliche Absprachen sind Schall und Rauch!

Miete umschreiben, ist totaler Quatsch. Denn die Nebenkosten und Heizung sind VERBRAUCHS-Kosten. Der Vermieter "verdient" höchstens an der Kaltmiete. Also, warum sollte er irgendetwas umschreiben, was für ihn negativ enden würde?

Das JC bezahlt bei einem ungenehmigten Umzug höchstens die Altmiete (wenn diese niedriger ist, als die neue Miete), maximal aber die angemessene Miete.

Auch Nachzhalungen, falls NK und Heizung zu niedrig angesetzt sind, werden vom JC nicht mehr übernommen.
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Kontrollwahn am 17. Juli 2019, 10:11:35
Hast du einen schriftlichen Bescheid?
Wie wird dort begründet, dass du jetzt weniger bekommst als vorher?
Er rechnet vermutlich die tats. HK Vorauszahlungen.

Nach § 22 Abs. 10 wird die Gesamtangemessenheit berücksichtigt.
Damit kann man eine hohe Grundmiete mit geringen HK ausgleichen und umgekehrt,
So auch Gesetzesbegründung T-Drs. 18/8041 06.04.2016  S. 41-42
Zitat
weil höhere Aufwendungen für die Unterkunft durch geringere Aufwendungen für die Heizung ausgeglichen werden können
und umgekehrt. ...
Satz 3 stellt klar, dass die Grundsätze des Absatzes 1 auch bei der Bildung einer Gesamtangemessenheitsgrenze anzuwenden sind. Insbesondere steht es dadurch Leistungsberechtigten im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts offen, im Einzelfall darzulegen, dass die Aufwendungen für Heizung bzw. die Gesamtaufwendungen angemessen sind, wenn die Gesamtaufwendungen die abstrakte Gesamtangemessenheitsgrenze übersteigen.

Was ich nicht ganz verstehe. Du schreibst, die neue Whg. wäre selbst bei Anerkennung für 3 Personen unangemessen und trotzdem werden 64 € weniger bezahlt als vorher? War die vorherige Whg. auch schon unangemessen?
Wie kommen die 565 € zu Stande? 570-40+110=640 €. Das wäre ja gerade mal die Kaltmiete ohne Carport + 35 BK+HK.
Steht der Carport zwingend im MV, oder kann man den auch separat kündigen? (Du schreibst Carport inklusive, dann gehört er eigtl.  zur KdU)

Da müsste man die örtlichen Richtlinien kennen. Sonst komme ich mit den Zahlen nicht klar.

Berechnen kann man die angemessene Gesamtmiete so: Kaltmiete + kalte BK + angemessene HK nach Heizspiegel = Gesamtangemessenheit.
Für die HK nach Heizspiegel kann man aber nur die anerkannte angemessene Wohnungsgröße ansetzen.
Z. B. hast du 80 qm. 2 Personen stehen aber nur 60 qm zu. Dann muss man den maximalen Wert (zu hoch) vom Heizspiegel (auf Gebäudegröße achten) mit 60 multiplizieren. Dieser Wert wären dann die maximal als angemessen anzuerkennenden HK.

Ich würde einen Widerspruch schreiben, dass die Bezahlung bisherigen Miethöhe zu zahlen ist.
Ist die Miete nach einem nicht genehmigten Umzug angemessen hat man m. W. trotzdem Anspruch auf ein Zusicherung. Aber halt nur in Höhe der bisherigen Miete.
§ 22 Abs. 4
Zitat
2Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind.

Wenn man Anspruch auf die Zusicherung hat, müssten wohl auch die Umzugskosten bezahlt werden.
Zudem bestand ja anscheinend ein wichtiger Grund. Auch dann hat man m.W. Anspruch auf Zusicherung. Zumindest, wenn die Miete angemessen ist.
 
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 17. Juli 2019, 17:32:30
Vielen Dank für eure Antworten.
 
Ich versuche die Fragen zu klären.
Das Minus vor dem Wort Carport sollte ein Bindestrich sein. Sry.

Laut Mietspiegel bei 2 Personen max.618,80 € Gesamtmiete (65qm; 412,10 € max Grundmiete; 112,45€ NK; 94,25€ HK, also 1,45 pro qm ).
Die alte 2 Zimmer Wohnung wurde  komplett bezahlt. Sie war vor zweieinhalb Jahren bei unseren Einzug bezüglich der KdU angemessen, es wurde also zugestimmt, Kaution und alle anderen Zuschüsse wurden bezahlt damals.

Der damalige Sachbearbeiter hat mich auch damals gebeten ,die Zahlen umschreiben zu lassen.
Der damalige Makler hat dies damals gemacht und sogar für den damaligen Carport einen extra Mietvertrag, so dass unterm Strich mit 594 € damals die Miete angemessen war.

 Als sich dann vor einigen Monaten das Gesetz änderte, habe ich per Antrag versucht, das auch der Carport und die in diesem Jahr erhobene Nebenkosten Erhöhung übernommen wird.
Zusammen machte dies ab Januar diesen Jahres in der alten Wohnung eine komplett Miete von 629 €, welches dann auch bewilligt wurde.

---------

Die neue Wohnung beträgt 570 € Grundmiete 40 € für den mitvermieteten Carport mit Abstellraum, so steht es im Mietvertrag, 110 € Betriebs und Nebenkosten, also eine End Miete von 760 €.

Ich ging davon aus dass wir nur eine Differenz von 130 € dazu zahlen müssen.

Nun kommt bei der neuen Wohnung hinzu, dass wir keinen Mehrbedarf von ca 16 € monatlich mehr bekommen da wir keine dezentrale Wassererwärmung mehr haben. Soweit so gut .

Ich erinnere mich nur dass der Sachbearbeiter weiter erklärt hat, dass er noch nicht mal mehr die Höhe der alten Miete für die neue Wohnung zahlen kann, ungeachtet des Wegfalls des Mehrbedarfs, sondern wegen der Aufteilung der Miete ..

Er könne nur rum jonglieren so in etwa drückte er sich aus, wenn die Grundmiete niedriger und die Heizkosten höher wären, unterm Strich könnte er dann mehr Gesamtmiete für uns bewilligen...

Das ist das einzige woran ich mich erinnere.
Der neue Bescheid dreht sich in erster Linie um den Wegfall des Minijobs meiner Tochter Ende Juni 2019.
Diese Begründung steht auf der zweiten Seite. Dort steht das das Einkommen meiner Tochter entfällt.

 Ab der dritten Seite beginnt aber die Berechnung ab August, ab wann ich auch die neue Miete bezahlen muss, und dort steht einfach nur die Berechnung der bewilligten KdU. Dort steht keinerlei Begründung mehr im Bescheid für den geringeren bewilligten Mietbetrag im Gegensatz zu der alten Wohnung.

Bewilligt hat er ab August für die neue Wohnung 412,10 € Grundmiete 40 € Heizkosten 112,44 € Nebenkosten, also gesamt Miete 564,54€.

Der Bescheid ist vom 12. Juli. Habe also noch Widerspruchsfrist .

Wie gesagt liegt nun dem hiesigen Gesundheitsamt mein Antrag mit allen Attesten vor, dort besteht dadurch die Chance, dass wir in den nächst höheren Personenhaushalt eingeordnet werden.

Hiesiger Mietspiegel 3 Personen Haushalt 474,40 EUR Grundmiete, 136 EUR Nebenkosten, 116 Euro Heizkosten.
Also Gesamtmiete 726 ,40€.

Die neue Miete kostet 760 € wie gesagt. Darum hat der Sachbearbeiter vor unserem Umzug auch gesagt, dass ich umziehen kann, nicht warten muss auf die Zustimmung, da es keine Zustimmung geben wird, mit den ganzen Kostenübernahmen, da ja auch selbst ,wenn ich in den nächsthöheren Personenhaushalt eingeordnet werden würde, die jetzige Miete dennnoch zu hoch wäre bezüglich des Mietspiegels.

Er hat mir außerdem schon gesagt, dass wenn die Genehmigung gegeben werden würde, er mir mehr KdU bewilligt, aber auch hier nicht den Höchstsatz von 726, 40 Euro, welcher im hiesigen Mietspiegel so drin steht.!!

Das verstehe ich überhaupt nicht.

 Ich möchte erwähnen, dass ich eine PTBS ( posttraumatische Belastungsstörung) habe,dadurch meine Konzentration sehr eingeschränkt ist.

Darum wäre ich sehr dankbar für ein wenig Unterstützung bezüglich meines Widerspruchs. Bezüglich der Formulierung.

Vielen Dank und viele Grüße
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: coolio am 17. Juli 2019, 18:24:08
Fehlt:
Ist für Wohnung alt und Wohnung neu das gleiche JC zuständig?
Ratgeber Angemessenheit der Kosten der Unterkunft (https://hartz.info/index.php?topic=15.0)
Ratgeber Umzug (http://hartz.info/index.php?topic=24.0)
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Kontrollwahn am 17. Juli 2019, 18:38:49
Tut mir leid, das ist alles ein bisschen chaotisch. Ich hoffe ich blick richtig durch.
In Tabellarischer Form wäre es übersichtlicher.
Laut Mietspiegel bei 2 Personen max.618,80 € Gesamtmiete (65qm; 412,10 € max Grundmiete; 112,45€ NK; 94,25€ HK, also 1,45 pro qm ).
Dieser Wert gilt jetzt aktuell? Die alten Werte interessieren nicht mehr.
Dann ist die neue Miete definitiv nicht angemessen. Dann werden auch bei Umzug nur die bisherigen KdU bezahlt.
 
Zitat
Der damalige Makler hat dies damals gemacht und sogar für den damaligen Carport einen extra Mietvertrag, so dass unterm Strich mit 594 € damals die Miete angemessen war.
Wäre die damalige Miete zusammen mit dem Carport insgesamt angemessen gewesen?
Falls ja, haben dich verarscht. Wenn der Carport im Hauptmietvertrag mit vermietet ist und nicht separat gemietet werden kann, bzw. separat mit eigenem MV, dann gehört das zu den KdU.
Ist die KdU zusammen mit dem Carport angemessen, muss das Amt den Carport mitbezahlen.
Darum wollte der SB, dass du das umschreiben lässt. Dadurch hat er die Kosten für den Carport gspart und dich in der Miete gedrückt. Dieses Geld fehlt dir jetzt.

Diese 594 € musst du auch für die neue Wohnung bekommen. 126 € aus eigener Tasche  :schock:

Zitat
Als sich dann vor einigen Monaten das Gesetz änderte,
Welches Gesetz meinst du? Was änderte sich? Die Höhe der angemessenen KdU?

Zitat
Zusammen machte dies ab Januar diesen Jahres in der alten Wohnung eine komplett Miete von 629 €, welches dann auch bewilligt wurde.
Das war dann auf Dauer? Oder nur einen Monat lang wegen der BK-Nachzahlung?
Was denn nun? Die letzte anerkannte Miete die du bekommen hast waren die 629 € warm, oder diese 594?

Jedenfalls muss dir der selbe Betrag für KdU bezahlt werden, die du zuletzt regelmäßig bekommen hast.

Zitat
Die neue Wohnung beträgt 570 € Grundmiete 40 € für den mitvermieteten Carport mit Abstellraum, so steht es im Mietvertrag, 110 € Betriebs und Nebenkosten, also eine End Miete von 760 €.
570+40+110 sind 720 €

Zitat
Ich ging davon aus dass wir nur eine Differenz von 130 € dazu zahlen müssen.
Rechne mir diese Differenz mal vor. Ich komme mit deinen Zahlen nicht klar.

Zitat
Ich erinnere mich nur dass der Sachbearbeiter weiter erklärt hat, dass er noch nicht mal mehr die Höhe der alten Miete für die neue Wohnung zahlen kann, ungeachtet des Wegfalls des Mehrbedarfs, sondern wegen der Aufteilung der Miete ..
Lass den labern. Der labert vermutlich Mist. Traue dem nicht!! Er soll dir alles schriftlich geben!
Immer alles schriftlich geben lassen, ganz wichtig!

Was ändert sich an der Aufteilung? Dein Kind wohnt doch noch bei dir. Egal ob sie ihren Bedarf selbst decken kann, dein anteil sind dann 50 % der Miete.

Zitat
Er könne nur rum jonglieren so in etwa drückte er sich aus, wenn die Grundmiete niedriger und die Heizkosten höher wären, unterm Strich könnte er dann mehr Gesamtmiete für uns bewilligen...
Wie soll das denn funktionieren?  Er darf dir leider so oder so nur die bisherige Miete zahlen. Darum verstehe ich nicht, wie er das meint. Da die HK nur mit 40 angesetzt sind, ist das eher positiv. Bei einer Nachzahlung kann dann nicht die Keule kommen, die HK wären unangemessen.

Zitat
Bewilligt hat er ab August für die neue Wohnung 412,10 € Grundmiete 40 € Heizkosten 112,44 € Nebenkosten, also gesamt Miete 564,54€.
Das sind dann die Werte, die du zuletzt als Miete bekommen hast? Dann wäre das korrekt.

Blöd ist, dass du anscheinend keinen Nachweis hast, dass du vor dem Umzug die Zusicherung beantragt hast. Oder hast du eine schriftliche Ablehnung bekommen?

Zitat
Der Bescheid ist vom 12. Juli. Habe also noch Widerspruchsfrist .
Wenn er das selbe zahlt wie vor dem Umzug, macht aus meiner Sicht ein Widerspruch keinen Sinn. Evtl. gibt es andere Meinungen.

Zitat
Wie gesagt liegt nun dem hiesigen Gesundheitsamt mein Antrag mit allen Attesten vor, dort besteht dadurch die Chance, dass wir in den nächst höheren Personenhaushalt eingeordnet werden.

Wenn das so weit ist, muss du die höheren KdU beantragen. Jetzt bringt das noch nichts.

Das Einzige was man tun kann:
Wird wirklich ein qualifizierter Mietspiegel angewendet? Oder gibt es ein schlüssiges Konzept? Also prüfen, ob die angemessene KdU korrekt festgesetzt wurde. (Ist selten der Fall und mühsam, das gerichtlich zu klären)



Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: NevAda am 17. Juli 2019, 18:45:05
Der damalige Sachbearbeiter hat mich auch damals gebeten ,die Zahlen umschreiben zu lassen.
Der damalige Makler hat dies damals gemacht und sogar für den damaligen Carport einen extra Mietvertrag, so dass unterm Strich mit 594 € damals die Miete angemessen war.
Inklusive Carport war sie also nicht angemessen?
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 17. Juli 2019, 18:50:36
Ja genau, mit Carport war die alte Wohnung damals unangemessen
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 17. Juli 2019, 19:29:03
Der Wert ist jetzt aktuell. 618,80€ ist die Miete der letzten Wohnung. Wegen Nebenkostenerhöhung  und meines Antrags auf Übernahme Kosten vom Carport, hat das Jobcenter seit Januar 2019 629 € komplett bezahlt .

 Genau das dachte ich auch, dass nun diese bisherigen KdU gezahlt werden für die neue Wohnung.
Sie werden aber ja nicht bezahlt.

Ich weiß doch dass die neue Miete unangemessen ist.

 Auch noch,wenn  ich in den nächst höheren- also 3 Personenhaushalt eingeordnet werden würde, falls der Antrag genehmigt werden würde .

Mir geht es im Moment doch darum, dass das Jobcenter zumindest die Höhe der KdU der letzten Wohnung bewilligen, zahlen .

Mit dem Gesetz was sich änderte, meine ich, dass man überall in den Medien mitbekommen hat, dass die Jobcenter mehr Miete zahlen müssen.

 Natürlich innerhalb der Angemessenheitsgrenze.

Das Jc bezahlte mir bis Januar 2019  594€ ohne Carport.
aber laut Mietspiegel hätten sie 618,80 zahlen müssen.

Die letzte angemessene anerkannte Miete die ich bekommen habe in der letzten Wohnung, waren dann 629 € warm.
 Carport inklusive, nachdem ich die dies im Januar 2019 beantragt hatte plus nebenkostenerhöhung.

Sorry für die Rechnung, ich habe die Heizkosten von 40 € vergessen für die neue Wohnung.
570€ Grundmiete, 40 € Carport, 40 €Heizkosten, 110€ Nebenkosten.760€.

Ich habe schriftlich vor dem Umzug die Zustimmung zum Umzug beantragt allgemein .

Als ich dann meinen jetzigen Mietvertrag  noch nicht unterschrieben in der Hand hatte, habe ich auch noch einmal die Zustimmung beantragt und die Übernahme der Kosten.

Danach ist alles nur noch mündlich oder per E-Mail gelaufen .

Aber keine schriftliche Ablehnung.

Das Jobcenter zahlt nicht dasselbe wie vorher in der anderen Wohnung.

Und das war ursprünglich meine Frage, ob das rechtens ist.
Ob ein Widerspruch angebracht ist .

Oder sollte ich ein paar Wochen warten bis eine Antwort vom Gesundheitsamt kommt, ob sie mich in den nächsthöheren Personenhaushalt einordnen, mir dann sowieso mehr Miete zahlen müssen.

Und auch hierzu der Sachbearbeiter  schon gesagt hat, dass er dann aufgrund der Mietzusammensetzung auch dann nicht die volle KdU für ein 3 Personenhaushalt zahlen wird,  also keine 726,40 € wie sie im hiesigen Mietspiegel stehen.



Aber schließlich bezahlen sie zurzeit bzw ab dem 1. August zu wenig für einen 2 Personenhaushalt.


Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Kontrollwahn am 17. Juli 2019, 19:30:09
Ja genau, mit Carport war die alte Wohnung damals unangemessen

Verstehe ich nicht. Dann sind die Mieten in der Zwischenzeit am alten Wohnort anscheinend von 594 auf 629 gestiegen.
Aber spielt letztlich keine Rolle. Du bekommst nur, was du vorher bekommen hast. Da kann auch der SB nicht viel machen.
Zitat
Angemessene und genehmigte Miete der alten Wohnung betrug zum Schluss 629 €.

Und jetzt sind die angemessenen KdU von 629 auf 618 € gesunken? Anderer Stadtteil?
Die Frage selbes JC wurde ja gestellt. Ist es das selbe JC?

Was mir noch einfällt, dass man rein vorsorglich einen Antrag auf höhere KdU stellt.
Schildern, dass geprüft wird, ob mehr qm zustehen (Gesundheitsamt), dass der Umzug aus gesundheitlichen Gründen erfolgte.
Vielleicht kann man sich dann so eine höhere KdU sichern, wenn das Attest positiv ausfällt?

Edit:
Noch was wichtiges. Wenn der Umzug nachweislich aus gesundheitl. Gründen notwendig war, dann hat man doch auch Anspruch auf die Zusicherung?
Zitat
2Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann.
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 17. Juli 2019, 19:59:25
Die ursprüngliche Miete ohne Carport in der alten Wohnung war 594 €.

Hatte damals die Zustimmung- weil angemessen.( Carport Kosten wurden aber damals  bei Mietvertragsabschluss wegen Unangemessenheit rausgelassen).

 Mietspiegel stieg dann in der Zwischenzeit auf 618,80 € für 2 Pers.

 Nach meinem Antrag im Januar 2019 auf Übernahme von  Nebenkosten Erhöhung(( Nebenkostennachzahlung von 2017 wurde vorher vom Jc  übernommen) und Antrag auf Übernahme der Carport Kosten, zahlte das Jobcenter für die alte Wohnung von Januar 2019 bis Juli 2019 komplett 629 € .

Ich bin innerhalb einer Stadt umgezogen, dasselbe Jobcenter ist zuständig .

Ich habe es genauso gemacht, also meine gesundheitliche Situation detailliert geschildert, zwei Atteste dazu gepackt, und höhere KdU beantragt.

Ja man kann aufgrund von Erkrankungen die Zustimmung zum Umzug erhalten aber wiederum doch nur, wenn die Miete angemessen ist.

Mein Antrag auf Zahlung von höheren KdU aufgrund von gesundheitlichen Problemen, liegt dem Gesundheitsamt vor.
 Die Bearbeitungszeit wird einige Wochen dauern.





Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 18. Juli 2019, 10:19:21
Erst mal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.
Ich lege Widerspruch ein,da ich ja definitiv für die neue Wohnung nicht die Miete der alten Wohnung bekomme.

Dazu eine letzte Frage:

Laut unserem Mietspiegel wird für 2 Personen eine Maximalmiete von 618,80€ gezahlt.
Da ich aber im Januar 2019 eine Mieterhöhung (Nebenkosten wurden aufgrund von Jahresabrechnung/Nachzahlung)der alten Wohnung hatte, ich gleichzeitig auch die Kostenübernahme des Carports beantragte, genehmigte mir das Jc ab Januar 2019 eine Gesamtmiete von 629€.

Soll ich nun beim Widerspruch die Zahlung der 629€ beantragen oder 618,80€(Gesamtmiete Mietspiegel) ?

Vielen Dank
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Sheherazade am 18. Juli 2019, 10:26:03
Wo liegt denn bei euch die angemessene Miete?
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Kontrollwahn am 18. Juli 2019, 13:06:38
Kostenübernahme des Carports beantragte, genehmigte mir das Jc ab Januar 2019 eine Gesamtmiete von 629€.

Soll ich nun beim Widerspruch die Zahlung der 629€ beantragen oder 618,80€(Gesamtmiete Mietspiegel) ?

Die zuletzt anerkannte Miete! also die 629 €. Wenn sie das kürzen wollen, müssen die das begründen und man hat inen Ansatzpunkt für weitere Argumente.
Begründung ist wie gesagt § 22 Abs. 1 Satz 2
Zitat
2Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, wird nur der bisherige Bedarf anerkannt.

Wo liegt denn bei euch die angemessene Miete?

Zitat von: Ilin19
Laut unserem Mietspiegel wird für 2 Personen eine Maximalmiete von 618,80€ gezahlt.

Antwort #3
Laut Mietspiegel bei 2 Personen max.618,80 € Gesamtmiete (65qm; 412,10 € max Grundmiete; 112,45€ NK; 94,25€ HK, also 1,45 pro qm ).
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 18. Juli 2019, 13:10:36
Super😉 danke, damit kann ich etwas anfangen.
 Ich melde mich sobald ich etwas gehört habe.

Allerdings geht mein Sachbearbeiter Ende dieser Woche für drei Wochen in Urlaub .
VG
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 04. August 2019, 12:20:46
Hallo ich hoffe ich mache das nun richtig, eine neue Nachricht in meinem alten post.

Es gibt Neuigkeiten .

Mein Antrag auf Einstufung in den nächsthöheren also drei Personen Haushalt auf Grund von Verschlechterung meiner Erkrankungen, wurde vom Gesundheitsamt abgesegnet .

Mein Sachbearbeiter schrieb mir vor 10 Tagen eine Mail und informierte mich, dass das Jobcenter nun mehr Miete zahlen kann.

Daraufhin bekam ich einen neuen Bescheid mit der neuen Berechnung, als Grund wurde lediglich angegeben:Sie erhalten ab 1.8.19 mehr Miete.

Ich hatte kurze Zeit vorher ja schriftlich Widerspruch eingelegt gegen den vorheriges Bescheid.

Da ging es ja darum,das das Jc mir nach dem ungenhmigten Umzug,weil unangemessene KdU,die Miete NICHT in der Höhe der letzten Miete, zahlen wollte.

Dieser Widerspruch ist in Bearbeitung.

Nun aber werde ich ja in den 3 Personen Haushalt eingeordnet.
Laut hiesigen Mietspiegel sind das folgende Beträge:

Personen    qm        Grundmiete abs.   G.miete+Nk

    3                 80                 474,40              610,40

Nichtprüfungsgrenze Heizkosten 1,45 € pro qm
                   116,00

Nichtprüf.Grenze NK
           136,00

Insgesamt. 726,40

Neuer Bescheid nach Zustimmung vom Gesundheitsamt:

Grundmiete absolut      NK         HK            insgesamt.
       474,40                   112,44      40,00   =      626,84


Meine Miete für die neue Wohnung beträgt:

Gr.miete    570,00
Miete für den mitvermieteten Carport mit Abstellraum
40,00
Heizung und Warmwasser Kosten(Solar/Pellets)
40,00
Sonstige Betriebs und Nebenkosten
110,00
ges.:760€

Die Wohnung ist 72,5 qm groß.

Ich möchte Widerspruch einlegen.

Hat dies Aussicht auf Erfolg?
Welche Begründung kann ich angeben? Die gleiche wie in dem Widerspruch zuvor?

Ich habe zwischenzeitlich auch schriftlich beim Jobcenter eingereicht, dass ich gerne den Bescheid vom Gesundheitsamt ,bezüglich meines Antrags auf Übernahme von höheren Kosten für die Unterkunft, in Kopie für meine Unterlagen haben möchte.

Muss mir das Jobcenter diesen Bescheid/Antwort
vom Gesundheitsamt  aushändigen? Steht er mir zu?

Ich habe ja sonst überhaupt keinen schriftlichen Bescheid Nachweis darüber, dass ich ,aufgrund meiner Erkrankungen ,mehr Miete bewilligt bekommen habe.

Dies gilt ja nun (erstmal) für die nächsten Jahre, solange meine Tochter mit mir zusammen wohnt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir sagen könntet, wie ich jetzt am besten vorgehe.

Falls ich irgendetwas vergessen haben sollte, fragt bitte.

Lieben Dank und einen schönen Sonntag für alle
                                                                           
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Angie69 am 04. August 2019, 12:27:38
Ich habe mir direkt beim Gesundheitsamt meine Gutachten geholt. Das ging schneller als über das JC.


Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Fettnäpfchen am 04. August 2019, 14:17:56
Ilin19

Du hättest also einen Gesamtanspruch von Insgesamt. 726,40
Deine mtl Kosten sind ges.:760€
Also müsstest du diese Differenz noch selber tragen.

Zitat von: Ilin19 am 04. August 2019, 12:20:46
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir sagen könntet, wie ich jetzt am besten vorgehe.
Wenn das JC weniger bezahlen will sollte man natürlich dagegen vorgehen, allerdings kenne ich die Vorgehensweise dass das Gesundheitsamt da entscheidet nicht.
Als Hauptgrund sehe ich die Gesamtangemessenheit und das bis zu dieser Höhe bewilligt werden muss.

Das Schreiben wäre schon gut wenn du Hast und evtl. anonymisiert einstellen würdest sobald du es hast und falls es dann noch aktuell ist.

MfG FN
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Angie69 am 04. August 2019, 14:34:03
Das Problem hier ist die zu hohe Grundmiete auch für drei Personen. Daher fehlen noch fast 100€ zum eigentlichen Gesamtanspruch von 726,40

sie erhält gesamt: 626,84

Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Fettnäpfchen am 04. August 2019, 17:16:56
Angie69

Zitat von: Angie69 am 04. August 2019, 14:34:03
Das Problem hier ist die zu hohe Grundmiete auch für drei Personen.
Zitat von: Fettnäpfchen am 04. August 2019, 14:17:56
Als Hauptgrund sehe ich die Gesamtangemessenheit und das bis zu dieser Höhe bewilligt werden muss.
s. Anhang!

MfG FN

[gelöscht durch Administrator wegen Erreichen der Speicherfrist]
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 04. August 2019, 18:25:18
Ich danke euch.

Reicht es denn ,wenn ich auf besagten Paragraphen hinweise in meinem Widerspruch oder sollte ich ausführlich begründen?

Ich argumentiere also damit, das die hohe Grundmiete mit den niedrigen Heizkosten (natürlich für die 72,5qm)ausgeglichen werden kann?

Unglaublich finde ich auch, das ich in meiner vorherigen 2 Zimmer Wohnung zum Schluss eine Miete von 629€hatte, welche komplett übernommen wurde-und nun,wo ich KdU für 3Personen bekomme, wollen sie mir rund 2 € weniger bezahlen .

Was das Gutachten vom Gesundheitsamt angeht, werde ich kommende Woche persönlich abholen.
Das wusste ich gar nicht, das diese Möglichkeit besteht.
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Angie69 am 04. August 2019, 18:53:57
Bei meinem Gesundheitsamt geht das ohne Probleme. Ich habe natürlich keine Ahnung ob das bei deinem auch so ist.
Ich habe auf jeden Fall ein Gutachten das mir das JC nicht gegeben hat  :zwinker:
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 04. August 2019, 20:55:14
Prima.Ich werde berichten.

Kann mir bitte jemand noch ein Feedback geben bezüglich des Widerspruchs?

Reicht es, wenn ich den betreffenden Paragraphen erwähne und die Zahlung der Höchstmiete beantrage?

Thanks
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 04. August 2019, 21:47:10
@Angie69 ,vielen Dank für den super link👍🌝
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Angie69 am 04. August 2019, 22:00:20
Du verwechselt mich sicher. Ich habe in deinem Thread nichts eingestellt
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 04. August 2019, 22:27:43
Ja natürlich. Danke für den Hinweis.

@Fettnäpfchen- vielen Dank für den passenden Link
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: coolio am 04. August 2019, 22:29:35
Sollte ich hier schon einen formulierten Widerspruch gesehen haben?
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 04. August 2019, 23:12:32
Sry Coolio, habe ich etwas falsch gemacht?
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: coolio am 04. August 2019, 23:28:32
neeee - hab nur nix gefunden...
Zitat
Kann mir bitte jemand noch ein Feedback geben bezüglich des Widerspruch
Habe ich so gelesen, daß schon einer (ein Entwurf) vorliegt.
Für ein Widerspruchsschreiben sollte man aber auch genau lesen können (scan), gegen welchen Bescheid Widerspruch ergehen soll.
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Angie69 am 05. August 2019, 08:19:26
Was mir noch eingefallen ist, ich kann es nur leider nicht rechtlich korrekt ausdrücken und sollte von den Profis hier auch erst bestätigt werden. Du bist auf Grund ärztlichen Rat bzw Krankheit umgezogen. Wurde anscheinend per Gutachten Gesundheitsamt bestätigt. Wie wäre es jetzt die Umzugsunfähigkeit ins Spiel zu bringen. Die ja vermutlich vorliegt. Müsste dann nicht sogar die komplette Miete übernommen werden??
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 05. August 2019, 09:22:48
@Coolio-nein, ich kann das leider mit dem Scannen nicht, bin zu unerfahren. Es geht um meinen aktuellen Bescheid, wo ich ein paar Euro mehr unterm Strich bekomme, Begründung steht in dem Bescheid, dass ich nunmehr Miete bekomme.
Dies ist so aufgrund des Gutachtens des Gesundheitsamtes, dass mir mehr Wohnraum zusteht aufgrund meiner Erkrankungen.

@Angie69- mir ist dieser Gedanke in die Richtung auch schon gekommen aber da ich Laie bin bin ich völlig unsicher.
Außerdem brauche ich bitte noch einmal dringend die Hilfe der Profis hier,  denn was ist mit dem mitvermieteten Carport mit integriertem Abstellraum, welcher 40 € Miete kostet monatlich ,aber nirgendwo im ALG2 Bescheid auftaucht?

Es geht hier um einen Betrag von rund 100 € monatlich, den sie mir zurzeit nicht zahlen wollen.
Da dies eine Menge Geld ist , brauche ich bitte noch einmal dringend die Unterstützung der Profis hier,bezüglich der Begründung meines Widerspruchs.🙏

Oder wie Angie 69 schon schreibt ,vielleicht ist noch mehr drin?
Denn das Gesundheitsamt hat Mitte Juli entschieden dass mir mehr Wohnraum zusteht und mein neuer Mietvertrag gilt ab dem 1. August.


Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Fettnäpfchen am 05. August 2019, 11:32:06
Ilin19

Zitat von: Ilin19 am 04. August 2019, 18:25:18
Reicht es denn ,wenn ich auf besagten Paragraphen hinweise in meinem Widerspruch oder sollte ich ausführlich begründen?

Ich argumentiere also damit, das die hohe Grundmiete mit den niedrigen Heizkosten (natürlich für die 72,5qm)ausgeglichen werden kann?
Mach das lieber etwas ausführlich und dann stellst du das Muster ein damit quer gelesen werden kann.
Wenn du es nicht scannen kannst dann mach das Schreiben als Pdf davon eine Kopie dann entfernest du die persönlichen Daten und dann kannst du das als Zitat einfügen oder als Anhang.*

Die qm brauchst du nicht erwähnen denn laut deiner Tabelle steht da sogar 80qm! und Nichtprüfungsgrenze!

Zitat von: Ilin19 am 05. August 2019, 09:22:48
denn was ist mit dem mitvermieteten Carport mit integriertem Abstellraum, welcher 40 € Miete kostet monatlich ,aber nirgendwo im ALG2 Bescheid auftaucht?
Hier kommt es darauf an was im Mietvertrag steht und ob der Stellplatz an den Vertrag gebunden ist. Allerdings
Zitat von: Ilin19 am 04. August 2019, 12:20:46
Gr.miete    570,00
Miete für den mitvermieteten Carport mit Abstellraum
40,00
Heizung und Warmwasser Kosten(Solar/Pellets)
40,00
Sonstige Betriebs und Nebenkosten
110,00
ges.:760€

Die Wohnung ist 72,5 qm groß.

erlaubt nach deinen Angaben sind 726,40 also knappe 34.- drüber.
*
liegst du durch den Stellplatz schon über der Angemessenheit. Von daher würde ich wenn alles andere geklappt hat versuchen ob du diesen Stellplatz weiter vermieten kannst


Zitat von: Ilin19 am 04. August 2019, 12:20:46
Ich hatte kurze Zeit vorher ja schriftlich Widerspruch eingelegt gegen den vorheriges Bescheid.
Glaube nicht das 
neeee - hab nur nix gefunden...
Zitat
Kann mir bitte jemand noch ein Feedback geben bezüglich des Widerspruch
Habe ich so gelesen, daß schon einer (ein Entwurf) vorliegt.
Für ein Widerspruchsschreiben sollte man aber auch genau lesen können (scan), gegen welchen Bescheid Widerspruch ergehen soll.
von coolio der erste Widerspruch gemeint war.
Aber da da ja auch noch keine Antwort vom JC kam dürfte er wichtig zum lesen und anpassen des aktuellen Widerspruchs oder der Erweiterung des alten Widerspruchs sein. Also am besten den auch einstellen!

MfG FN

* Unterkunftskosten und Urteile (http://hartz.info/index.php?topic=1879.msg14632#msg14632)
Zitat
- Urteil vom 07.11.2006, Az. B 7b AS 10/06 R:
Die Zustimmung des Leistungsträgers zum Umzug ist nicht für die Übernahme der Unterkunftskosten nach § 22 Abs. 1 S. 1 SGB II erforderlich, wenn mit dem Umzug ein neuer Leitungsträger zuständig wird, sondern kann nur für die Bewilligung der Wohnbeschaffungs- und Umzugskosten (§ 22 Abs 3 SGB II) verlangt werden. Eine Kürzung nach § 22 Abs. 1 S. 2 SGB II kommt dabei regelmäßig nicht in Betracht, da der Maßstab der Angemessenheit der aktuelle Wohnort ist.
Die Kosten für Pkw-Stellplatz/Garage sind zu übernehmen, wenn die Wohnung nicht ohne den Stellplatz anmietbar ist und sich der Mietpreis bei fehlender "Abtrennbarkeit" noch innerhalb des Rahmens der Angemessenheit für den maßgeblichen Wohnort hält.
und
Wie lade ich hier einen Dateianhang hoch? Und wie lösche ich ihn wieder? (http://hartz.info/index.php?topic=3107.0)
oder
Wie lade ich mit imgbox.de ein Schreiben/Bild hoch? (Update 08/2011) (http://hartz.info/index.php?topic=108.0)
oder Wort und § genau abtippen.
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 05. August 2019, 15:53:46
Danke FN.

Mit dem Carport hast Du Recht.

Den vorherigen Widerspruch habe ich kurz gehalten und hoffe, das er trotzdem ausreicht..

Ich werde mich in den nächsten Tagen drangeben und versuchen hier alles Relevante einzustellen.

Damit ich sicher bin : Ich begründe meinen Widerspruch mit Paragraph 22 Abs.10;

22Abs.10 S.2 und

22Abs.1 S.3?

Und führe dies näher aus?
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Fettnäpfchen am 06. August 2019, 14:56:34
Ilin19

Zitat von: Ilin19 am 05. August 2019, 15:53:46
Damit ich sicher bin : Ich begründe meinen Widerspruch mit Paragraph 22 Abs.10;
Bin selber nicht so Paragrafen sicher. Hab aber mal nachgeschaut und ja Abs. 10 auf jeden Fall und auch ein Urteil vom BSG dazu. Satz 2 auch.
Bei Abs. 1 S 3 bin ich nicht sicher da es etwas komplizierter ist durch die Tatsache das da das Gesundheitsamt involviert ist.
Aber vllt. kann das ja von mitschreibenden Usern noch klargestellt werden.

Zitat von: Ilin19 am 05. August 2019, 15:53:46
Und führe dies näher aus?
Ja, unter dem Blickpunkt der Sachlichkeit! Dann hier einstellen und querlesen lassen, dass schadet nicht.

Andererseits würde das ja uU ein Kostensenkungsverfahren einleiten und da kann man dann auch noch reagieren.
Liegt aber irgendwie alles mit daran was im ersten Widerspruch steht was das Gesundheitsamt mitzureden hat und was das JC daraus macht.
Wenn die Whg zu teuer ist, was ja der Fall ist, kann es sein das die Kostensenkungsaufforderung in irgendeinem Bescheid kurz erwähnt wird und gerne mal überlesen werden kann. Also aufpassen!

MfG FN
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 07. August 2019, 10:44:54
Ok,am Wochenende gebe ich mich dran.

Übrigens bekomme ich mein Gutachten morgen per Post vom Gesundheitsamt 😉.

Ich achte auf den/die Bescheide bezüglich Kostensenkungsaufforderung.

Geh ich recht in der Annahme, das ich im Widerspruch die Übernahme meiner Miete bis zum Höchstsatz für einen 3 Perso. Haushalt(Mietspiegel) beantrage?

NICHT die Übernahme der ganzen Miete?


Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Angie69 am 07. August 2019, 11:08:12
Cool das es geklappt hat mit dem Gutachten  :sehrgut:

Vielleicht sollte man sich das dann auch hier genau anschauen ob da jemand der Profis noch etwas findet wo man ansetzen kann.
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Fettnäpfchen am 07. August 2019, 13:20:07
Ilin19

Zitat von: Ilin19 am 07. August 2019, 10:44:54
Geh ich recht in der Annahme, das ich im Widerspruch die Übernahme meiner Miete bis zum Höchstsatz für einen 3 Perso. Haushalt(Mietspiegel) beantrage?

NICHT die Übernahme der ganzen Miete?
Hat dein JC ein sogenanntes schlüssiges Konzept das auch nicht älter als zwei Jahre sein soll dann auf die Übernahme bis zum Höchstsatz.
Hat das JC kein schlüssiges Konzept dann richtet sich das nach den gesetzlichen Bestimmungen und evtl kannst du sogar noch einen 10% Aufschlag bezüglich Mietspiegel beantragen. Mit letzterem bin ich nicht so firm aber da kannst du bei der Schnellsuche im Forum fündig werden da gibt es mehrere User die schon einiges darüber geschrieben haben. Oder es meldest sich jemand dazu wäre natürlich einfacher.

In der Sammlung Unterkunftskosten und Urteile (http://hartz.info/index.php?topic=1879.msg14632#msg14632) kannst du entsprechende Urteile nachlesen oder zum Argumentieren auch hernehmen!

MfG FN
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 07. August 2019, 13:49:57
Auf unserer Tabelle steht folgendes oben:

"Angemessenheit von Mietkosten in....(Name unserer Stadt) Grundsicherungsrelevanter Mitspiegel (ab 1.7.2018)  "

Ist das dieses Schlüssige Konzept?
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Fettnäpfchen am 10. August 2019, 15:51:06
Ilin19

Keine Ahnung wie die auf die Daten kommen und ob es deswegen ein schlüssiges Konzept ist.
Ratgeber Angemessenheit der Kosten der Unterkunft (http://hartz.info/index.php?topic=15.0) da am besten mal den Anfang lesen und schauen ob dein JC das so gemacht hat auch ist so manches schlüssige Konzept nicht rechtens. s. Urteilsammlung. Evtl kannst du es auch erfahren wenn du in dem Link >http://www.harald-thome.de/oertliche-richtlinien.html nachschaust.

MfG FN
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Angie69 am 10. August 2019, 16:42:18
Gibt es diese 10% Zuschlag nicht erst wenn man mehrere Jahre in der Wohnung wohnt?
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Seepferdchen am 10. August 2019, 19:22:02
Zitat von: Angie69 am 10. August 2019, 16:42:18
Gibt es diese 10% Zuschlag nicht erst wenn man mehrere Jahre in der Wohnung wohnt?

Das wäre bei einem Kostensenkungsverfahren zu berücksichtigen.

Bei mangels Vorliegens geeigneter anderer Datengrundlagen (also kein schlüssiges Konzept wie vom  BSG gefordert) ist zur Bestimmung des maximal angemessen Mietpreises auf die Tabelle zu § 12 WoGG zzgl. eines Sicherheitszuschlages von 10 Prozent zurückzugreifen
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Angie69 am 10. August 2019, 19:34:45
@Seepferdchen
Danke für die Aufklärung
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 11. August 2019, 13:44:15
Ich warte immer noch auf das Gutachten, welches ein paar Tage länger dauert durch den Umzug bedingt wegen Nachsendeauftrag.

Ich muss nun aber noch einmal  nachfragen ,da ich doch etwas durcheinander bin mittlerweile.

 Wir haben in unserer Stadt, wie schon erwähnt ,einen Mietspiegel .

Laut der Liste von Andreas Thome gilt bei uns NICHT das schlüssige Konzept.


Beantrage ich nun in meinem Widerspruch die Übernahme der Höchstmiete für drei Personen laut hiesigem Mietspiegel?

Ich meine, kann ich für diesen Widerspruch und meinen Antrag hiesigen Mietspiegel zugrunde legen, nutzen?

Natürlich werde ich das Gutachten in meinen Widerspruch miteinbeziehen, weswegen ich auch noch nicht begonnen habe.

Außerdem hoffe ich immer noch auf eine Antwort von dem ersten Widerspruch in der Zeit die mir jetzt für den Widerspruch noch bleibt.
Stichtag ist 22. August.

Ich habe mir alternativ  Paragraph 12WoGG angeschaut und weiß nicht, in welche Mietstufe wir einzustufen sind.

Halte ich mich nun an den Mietspiegel oder Liste Paragraph 12 WoGG?

Vielen Dank 😊
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Fettnäpfchen am 11. August 2019, 17:08:25
Ilin19

Zitat von: Ilin19 am 11. August 2019, 13:44:15
Beantrage ich nun in meinem Widerspruch die Übernahme der Höchstmiete für drei Personen laut hiesigem Mietspiegel?
Hast du immer noch nicht in die Urteilssammlung geschaut?
Da werden alle deine ? schon am Anfang beantwortet. Das muss man dann nicht nochmal reinschreiben denn dafür sind die Ratgeber etc. schließlich da.
Zitat von: Ilin19 am 11. August 2019, 13:44:15
Beantrage ich nun in meinem Widerspruch die Übernahme der Höchstmiete für drei Personen laut hiesigem Mietspiegel?

Ich meine, kann ich für diesen Widerspruch und meinen Antrag hiesigen Mietspiegel zugrunde legen, nutzen?

Ich habe mir alternativ  Paragraph 12WoGG angeschaut und weiß nicht, in welche Mietstufe wir einzustufen sind.

Halte ich mich nun an den Mietspiegel oder Liste Paragraph 12 WoGG?

Erst wenn dein  JC sich nicht daran gehalten hat kannst du eine Einzelfallentscheidung vor Gericht beantragen. Da hier nichts nachzulesen ist kann man eigentl. auch nichts anderes als Tipp abgeben.

MfG FN
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Ilin19 am 13. August 2019, 22:42:57
Doch,natürlich habe ich reingeschaut und viel gelesen.

Dies wirkt jedoch  bei mir wie eine Art Reizüberflutung .
Die Aufrechterhaltung meiner Konzentration über eine längere Zeit ist für mich nicht möglich .

Außerdem bedeutet "lesen" nicht immer auch "verstehen".(in meinem Fall)


Der Gutachter (Facharzt für Psychiatrie und Neurologie) vom Gesundheitsamt schreibt :

"Aus psychiatrischer Sicht ist ein Umzug in eine Dreiraumwohnung zu empfehlen".

Das Gutachten ist vom 22.7.19.
Umgezogen bin ich offiziell am 1.8.19.

So gesehen war der Umzug notwendig.
Wäre trotzdem nicht genehmigt worden (Aussage SB),da die KdU nicht im angemessenen Bereich liegen für eine 3 Zi. Wohnung.

Meinen1. Widerspruch  habe ich mit Paragraph 22 Abs.1 Satz 2 und Abs.10 begründet.

Zum Schluss habe ich geschrieben "dass das Jobcenter verpflichtet ist , nach einem ungenehmigten Umzug in eine Wohnung mit unangemessener Miete, die Miete in der Höhe der vorherigen Wohnung zu übernehmen."


Ich habe bisher keine Antwort erhalten.

Es ist mir leider nicht möglich, alle relevanten Unterlagen hier einzustellen.
Titel: Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
Beitrag von: Fettnäpfchen am 14. August 2019, 13:56:54
Ilin19

Zitat von: Ilin19 am 13. August 2019, 22:42:57
Dies wirkt jedoch  bei mir wie eine Art Reizüberflutung .
Die Aufrechterhaltung meiner Konzentration über eine längere Zeit ist für mich nicht möglich .
Was die Vorgehensweise für ein schlüssiges Konzept ist ist nicht so viel. Das steht im Ratgeber unter Kaltmiete.
Verstehe dich aber durchaus bei einigen Sachen, auch dem schlüssigen Konzept, habe ich auch meine "Schwachstellen" und muss dass mehrmals lesen und ja verstehen muss man dass deswegen nicht und wenn es nur um Wissen geht, wie den Verweis auf andere § oder ähnliches, das da nicht beschrieben ist und dennoch benötigt wird.

Zitat von: Ilin19 am 13. August 2019, 22:42:57
Zum Schluss habe ich geschrieben "dass das Jobcenter verpflichtet ist , nach einem ungenehmigten Umzug in eine Wohnung mit unangemessener Miete, die Miete in der Höhe der vorherigen Wohnung zu übernehmen."

Stimmt.
Aber jetzt geht es ja darum dass die Kosten für einen drei Personenhaushalt übernommen werden soll.

Zitat von: Ilin19 am 13. August 2019, 22:42:57
Es ist mir leider nicht möglich, alle relevanten Unterlagen hier einzustellen.
Dann zu einem RA der SGB 2 tauglich ist nicht das hier vermeidbare Fehler gemacht werden. Ohne Unterlagen (Widerspruch>noch keine Antwort darauf>fehlendes Schreiben vom Gesundheitsamt ist ja eminent wichtig die Inhalte zu kennen) kann man ja schlecht was vernünftiges erarbeiten.

MfG FN