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Aktuelles zu Hartz IV => Links zu Hartz IV/ALG II => Thema gestartet von: Meck am 23. Mai 2010, 18:36:33

Titel: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Meck am 23. Mai 2010, 18:36:33
Zu den Arbeitslosenzahlen - ab 2007 nachzulesen -->> Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität (http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=a4b2e333d7cbd9a13c653facfa047203&topic=9230.0)



Die Bundesregierung verkündet im November 2016 ein Rekordtief von 2 Millionen 531 Tausend und 975 Arbeitslosen. Diese Zahl ist gelogen, genauer gesagt, klein geschummelt.

Folgende Arbeitslose zählt die Bundesregierung nämlich nicht als Arbeitslose:
- Wer älter als 58 ist und ALG I oder II bezieht. Das sind 160.834 Menschen
- Wer in Ein-Euro-Jobs steckt. Das sind 87.668 Betroffene.
- Wer in einem geförderten Arbeitsverhältnis steht. Das sind 8.041 Personen.
- Wer fremd gefördert wird. Das sind 200.959 Menschen.
- Wer im Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt mitmacht – immerhin 8.160 Erwerbslose.
- Wer an einer beruflichen Weiterbildung teilnimmt: 173.782 Menschen.
- Wer arbeitslos und krank ist, das sind 74.866.
- Wer einen Beschäftigungszuschuss bekommt. Das gilt für 2.704 Personen.
- Wer in Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung hängt. Das sind noch einmal 242.580 Menschen.


-->> http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/regierung-luegt-erneut-arbeitslosigkeit-klein.php (http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/regierung-luegt-erneut-arbeitslosigkeit-klein.php)



Zeichnet die offizielle Statistik ein geschöntes Bild vom Arbeitsmarkt? Tatsächlich gelten viele nicht als arbeitslos, obwohl sie Arbeit suchen - verschwiegen werden sie aber auch nicht. Ein Überblick.

Jeden Monat veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit (BA) die offizielle Zahl der Arbeitslosen. Tatsächlich sind aber weit mehr Menschen de facto arbeitslos. Den Großteil davon veröffentlicht die BA auch, allerdings unter einer anderen Bezeichnung. Ein weiterer Teil kann nur geschätzt werden.

Wie groß ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland also wirklich - und welche Personen sollten dazugezählt werden?


-->> http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosigkeit-zeichnet-die-offizielle-statistik-ein-geschoentes-bild-a-1135471.html (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosigkeit-zeichnet-die-offizielle-statistik-ein-geschoentes-bild-a-1135471.html)
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Gast386 am 24. Mai 2010, 18:55:37
:sehrgut:  :bye:
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Maxvorstadt am 07. Oktober 2010, 20:21:33
Ja, sehr interessant ! :ok: Nur störend ist dass der eine oder andere PDF-Download-Link beim anklicken mit einer "acces denied" Seite reagiert !
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Elsi am 08. Oktober 2010, 02:27:53
Ich konnte alles öffnen.

Liegt's vielleicht an Deinen Einstellungen? Oder was auch immer?

 :ok: sagt Elsi zu diesem Link
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Maxvorstadt am 11. Oktober 2010, 02:17:24
@Elsi: Dann wären ja alle Links betroffen, so sind nur ein paar betroffen und die "acces denied" Seite wurde aus dem I-Net geladen, das hatte mit meinem  Browser (Firefox)  nix zu tun !!
Titel: Die jüngsten ALGI / II Zahlen sind da. 12/12
Beitrag von: Gast22867 am 19. Januar 2013, 18:24:45
http://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Regionen/Politische-Gebietsstruktur-Nav.html?year_month=201212

Viel Spaß beim Stöbern.
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Gast7559 am 12. März 2013, 00:35:21
Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen der BA Februar 2013

Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet
Offizieller BA - Zahlenbericht für Februar 2013 Seite 48
(Es gibt viele Hinweise, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.)

Im Februar 2013 beziehen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5.525.062 Personen  ALG I (1.102.589) oder ALG II (4.422.473)  Hilfeleistungen.
Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte beträgt 8,2 %
4.075.288 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht Februar 2013 unterbeschäftigt (9,4 %)
3.156.242 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst.
848.125 Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik 3)

Leistungsempfänger Gesamt 7.221.036 Personen
5.525.062 Personen  ALG I (1.102.589) oder ALG II (4.422.473)
+ 1.695.974  Personen Sozialgeld (SGB II 4)

 ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)
*4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

(Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.

Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 7.221.036 Leistungsempfänger im Leistungsbezug  im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber, das sind rund 67 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2012 rund 1 Million Personen erhalten haben)

3.1 Gemeldete Arbeitsstellen Bericht Februar 2013 Seite 11
3.1 Gemeldete Arbeitsstellen
Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen6 hat sich im Februar saisonbereinigt geringfügig um 1.000 verringert, nach -1.000 im Januar und -4.000 im Dezember. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Februar auf 431.000 Ar-beitsstellen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von 42.000 oder 9 Prozent, nach -47.000 oder -10 Prozent im Januar. Von den gemeldeten Arbeitsstellen waren 86 Prozent sofort zu besetzen.

Quelle der Zahlen:
BA – Monatsbericht Februar 2013
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt.

An die Tatsache dass die  neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt,  und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit  „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes.

Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Wirtschaft brummt und wächst manche wollte gar ein Wirtschaftswachstum xxl herbeireden.
   
  Fakt ist - Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 nur um 0,7 % gewachsen
   
  Pressemitteilung Nr. 017 vom 15.01.2013 Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 weiter gewachsen: Um 0,7 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr.
   
  Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Steuereinnahmen des Fiskus aufgrund der sehr guten Konjunktur und es exorbitant hohen Wirtschaftswachstums sprunghaft ansteigen.
   
  Fakt ist -  Die öffentliche Schulden sind bis zum Ende des 3. Quartals 2012 auf 2.064 Milliarden Euro angestiegen
   
  Pressemitteilung Nr. 019 vom 16.01.2013: Öffentliche Schulden zum Ende des 3. Quartals 2012 bei 2 064 Milliarden Euro- WIESBADEN – Zum Ende des dritten Quartals 2012 waren Bund, Länder und Gemeinden/Gemeindeverbände einschließlich aller Extrahaushalte in Deutschland mit 2 064,1 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, entsprach dies einem Anstieg um 1,6 % beziehungsweise 32,9 Milliarden Euro gegenüber dem Ende des dritten Quartals 2011
   
  Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Verbraucher (laut GFK Konsumindes) in guter Kauflaune mit großer Anschaffungsneigung sind und das der private Konsum eine starke stütze des enorm starken Wachstums sei, ebenso suggerierten vielen Medien das Weihnachtsgeschäft 2012 laufe viel besser als in den letzten Jahren.
   
  Fakt ist -  Im gesamten Jahr 2012 setzte der deutsche Einzelhandel real 0,3 % weniger um als im Jahr 2011
   
  Fakt ist -  Der Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 war real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011

   
  Pressemitteilung Nr. 038 vom 31.01.2013 - Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011… im Vergleich zum November 2012 ist der Umsatz im Dezember kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 2,0 % und real um 1,7 % gesunken.
   
 
Epilog

Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können.  Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen)  in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden. Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt.  Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen. Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden?

Quelle: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität (http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=a4b2e333d7cbd9a13c653facfa047203&topic=9230.msg275354#msg275354)
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Gast7559 am 12. April 2013, 08:33:10
[...]

Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen der BA März 2013

Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet
Offizieller BA - Zahlenbericht für März 2013 Seite 50
(Es gibt viele Hinweise, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.)

Im März 2013 beziehen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5.475.663 Personen  ALG I (1.031.013) oder ALG II (4.444.650)  Hilfeleistungen.
Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte beträgt 8,3 %
4.064.116 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht März 2013 unterbeschäftigt
9,4 %

3.097.813
Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst.
855.787 Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik 3)

Leistungsempfänger Gesamt 7.176.283 Personen
5.475.663 Personen  ALG I oder ALG II + 1.700.620 Personen Sozialgeld (SGB II 4)


 ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)
*4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

(Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.

Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 7.176.283 Leistungsempfänger im Leistungsbezug  im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 67 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2012 rund 1 Million Personen erhalten haben)

3.1 Gemeldete Arbeitsstellen Bericht März 2013 Seite 11
3.1 Gemeldete Arbeitsstellen - Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen hat  sich im März saisonbereinigt um 4.000 verringert, … Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im März auf 444.000 Arbeitsstellen. (http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Monatsbericht-Arbeits-Ausbildungsmarkt-Deutschland/Monatsberichte/Generische-Publikationen/Monatsbericht-201303.pdf)

Quelle der Zahlen:
BA – Monatsbericht März 2013 (http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Monatsbericht-Arbeits-Ausbildungsmarkt-Deutschland/Monatsberichte/Generische-Publikationen/Monatsbericht-201303.pdf)


++++++++++++++++++++++++++++++

Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Wirtschaft brummt und wächst manche wollte gar ein Wirtschaftswachstum xxl herbeireden.
   
  Fakt ist - Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 nur um 0,7 % gewachsen
   
  Pressemitteilung Nr. 017 vom 15.01.2013 Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 weiter gewachsen: Um 0,7 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr. (https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2013/01/PD13_017_811.html)
   
Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Steuereinnahmen des Fiskus aufgrund der sehr guten Konjunktur und es exorbitant hohen Wirtschaftswachstums sprunghaft ansteigen.
   
  Fakt ist -  Öffentliche Schulden 2012 um 2,1 % auf 2 072 Milliarden Euro gestiegen
   
  Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Verbraucher (laut GFK Konsumindes) in guter Kauflaune mit großer Anschaffungsneigung sind und das der private Konsum eine starke stütze des enorm starken Wachstums sei, ebenso suggerierten vielen Medien das Weihnachtsgeschäft 2012 laufe viel besser als in den letzten Jahren.
   
  Fakt ist -  Im gesamten Jahr 2012 setzte der deutsche Einzelhandel real 0,3 % weniger um als im Jahr 2011
   
  Fakt ist -  Der Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 war real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011
   
  Pressemitteilung Nr. 038 vom 31.01.2013 - Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011… im Vergleich zum November 2012 ist der Umsatz im Dezember kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 2,0 % und real um 1,7 % gesunken. (https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2013/01/PD13_038_45212.html)
   
 
Epilog

Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können.  Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen)  in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden. Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt.  Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen. Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden?

Quelle: Erstellt von Sybilla am 28.03.13 ---  11 Uhr 00 (http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=a4b2e333d7cbd9a13c653facfa047203&topic=9230.msg277031#msg277031)
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Gast7559 am 30. April 2013, 21:56:54
[...]
Arbeitsmarkt April 2013

Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet

Offizieller BA - Zahlenbericht für  April 2013 Seite 50

5.423.011 Personen (BA Bericht April 2012 5.346.314) müssen im April 2013 ALG I (960.899) (BA Bericht April 2012 825.909)  oder ALG II (4.452.112) (BA Bericht April 2012  4.520.405) Hilfeleistungen beziehen
3.988.520  Personen sind laut offiziellen BA – Bericht April 2012 unterbeschäftigt das sind laut BA - Bericht 9,2 % Im April 2012 waren laut BA Bericht April 2012  3.953.803  Personen unterbeschäftigt das waren laut BA- Bericht 9,3 %.
3.020.272 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst. Im April 2012 waren es laut BA Bericht April 2012 2.963.325 Personen
Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im April 868.031 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik

Leistungsempfänger 4) April 2013 7.130.819
BA Bericht April 2012 7.057.496

- nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte *1.700.808 Personen 
  ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)
*4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

(Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.

Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 7.130.819  Leistungsempfänger im Leistungsbezug  im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 65 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2012 rund 1 Million Personen erhalten haben)

3.1 Gemeldete Arbeitsstellen BA Bericht April 2013 Seite 11
Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen 5 hat sich im  April saisonbereinigt  um 10.000 verringert, nach -5000 im März und -2000 im Februar. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im April auf 441.000 Arbeitsstellen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von 58.000 oder 12Prozent, nach -47.000 oder -10Prozent im März. Von den gemeldeten Arbeitsstellen waren 89 Prozent sofort zu besetzen.

Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im April 2012 auf 499.000 Arbeitsstellen.

Quelle der Zahlen:
BA – Monatsbericht April 2013 (http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Monatsbericht-Arbeits-Ausbildungsmarkt-Deutschland/Monatsberichte/Generische-Publikationen/Monatsbericht-201304.pdf)

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So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt.

An die Tatsache dass die  neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt,  und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit  „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes.

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Quelle: Erstellt von Sybilla am 30.04.13 ---  11 Uhr 00 (http://www.chefduzen.de/index.php?topic=9230.msg278854#msg278854)

Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Gast26215 am 21. Mai 2013, 15:19:56
Aktuelle Statistik: Bescheide, Widersprüche und Klagen:

2012: Statistik zu Widersprüchen und Klagen im SGB II, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg, im Dezember 2012.
Grafik 3: Stattgegebene bzw. teilweise stattgegebene Widersprüche (Abgang) nach Stattbegründen in Prozent (Oktober 2012), Seite 12., Quelle: URL: http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Grundlagen/Methodenberichte/Grundsicherung-Arbeitsuchende-SGBII/Generische-Publikationen/Methodenbericht-Statistik-zu-Widerspruechen-und-Klagen-im-SGB-II.pdf, Stand: 20.05.2013.

2013: Fast jede zweite Hartz-IV-Klage ist erfolgreich. Hunderttausende von Hartz-IV-Empfängern wehren sich juristisch gegen Bescheide der Jobcenter – viele mit Erfolg. Die Linke fordert gar, im Zweifelsfall immer für die Arbeitslosen zu entscheiden. Quelle: URL: http://www.welt.de/politik/deutschland/article116345738/Fast-jede-zweite-Hartz-IV-Klage-ist-erfolgreich.html, Stand: 20.05.2013

Anlass meiner Recherche war das folgende Zitat von Herrn Alt im Artikel der Süddeutschen Zeitung (Sprachleitfaden für Jobcenter-Mitarbeiter: Klartext statt Amtsdeutsch, 18.05.2013 http://www.sueddeutsche.de/karriere/sprachleitfaden-fuer-jobcenter-mitarbeiter-klartext-statt-amtsdeutsch-1.1675740):

Zitat: "Durch eine klarere Sprache wollen wir die Akzeptanz in die Arbeit der Jobcenter erhöhen und damit mehr Vertrauen in unsere Entscheidungen aufbauen", sagt BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt. Er erhofft sich dadurch auch, dass die Anzahl der Widersprüche zurückgeht, "die Hartz-IV-Empfänger oft nur einlegen, weil sie die Bescheide nicht verstanden haben".

Hierzu gibt es einen eigenen Beitrag im Forum: http://hartz.info/index.php?topic=62815.0
Titel: Arbeitsmarkt Mai 2013
Beitrag von: Gast25855 am 31. Mai 2013, 07:28:53
Hier mal die aktuellen Zahlen der Arbeitsagentur für Arbeit:

Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Gast7559 am 31. Mai 2013, 17:12:26
Arbeitsmarkt Mai 2013 über 7 Millionen Personen erhalten Transferleistungen

Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland – Mai 2013

Wow nahezu alle sprechen vom robusten Arbeitsmarkt aber 7.012.701Personen erhalten Transferleistungen ALGI/ALGII oder Sozialgeld

Ich fürchte die Psychologie der Herrschenden also die Manipulation durch Medien und Werbung bestimmt uns, unser Denken und unser Verhalten nicht nur in Wirtschaft und Gesellschaft gegenüber den Schwachen und Armen sondern auch bis ins private und intime Mitten in unsere Partnerschaften hinein. Die Freiheit des menschlichen Willen wird durch psychologische Manipulation in Werbung und Medien gelenkt und somit zur erzwungenen Unfreiheit zur gewollten und willenlosen Funktion des Zweckmäßigen.
Confirmation Bias - gestützt auf die Authority Bias
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Arbeitsmarkt Mai 2013

Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet

Offizieller BA - Zahlenbericht für  Mai 2013 Seite 50

 7.012.701 Leistungsempfänger 4)
 ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)
 5.306.283 Personen müssen im  Mai 2013 ALGI/ALGII Hilfeleistungen beziehen.
3.897.702 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht Mai 2013 unterbeschäftigt das sind laut BA - Bericht 8,9 %
2.936.912 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst.
Im April 2012 waren es laut BA Bericht April 2012 2.963.325 Personen
Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im Mai 879.584 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik

*4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

(Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.

Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 7.012.701 Leistungsempfänger im Leistungsbezug  im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 62 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2012 rund 1 Million Personen erhalten haben)

3.1 Gemeldete Arbeitsstellen
Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen 5 hat  sich im  Mai saisonbereinigt um 7.000 verringert, nach -10.000 im April und -5.000 im März. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Mai auf 437.000 Arbeitsstellen.

Quelle der Zahlen:
BA – Monatsbericht Mai 2013 (http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Monatsbericht-Arbeits-Ausbildungsmarkt-Deutschland/Monatsberichte/Generische-Publikationen/Monatsbericht-201305.pdf)
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So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt.

An die Tatsache dass die  neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt,  und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit  „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes.

Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Wirtschaft brummt und wächst manche wollte gar ein Wirtschaftswachstum xxl herbeireden.
   
  Fakt ist - Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 nur um 0,7 % gewachsen
   
  Pressemitteilung Nr. 017 vom 15.01.2013 Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 weiter gewachsen: Um 0,7 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr.
   
Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Steuereinnahmen des Fiskus aufgrund der sehr guten Konjunktur und es exorbitant hohen Wirtschaftswachstums sprunghaft ansteigen.
   
  Fakt ist -  Die öffentliche Schulden sind trotz Rekord-Steuereinnahmen bis zum Ende des 4. Quartals 2012 auf 2 072 Milliarden Euro angestiegen - (+ 41,8 Milliarden Euro) gegenüber dem Ende des vierten Quartals 2011.
 

Öffentliche Schulden 2012 um 2,1 % auf 2 072 Milliarden Euro gestiegen
     
Wir konnten in 2012 auch im April 2013 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Verbraucher (laut GFK Konsumindes) in guter Kauflaune mit großer Anschaffungsneigung sind und das der private Konsum eine starke stütze des enorm starken Wachstums sei, ebenso suggerierten vielen Medien das Weihnachtsgeschäft 2012 laufe viel besser als in den letzten Jahren.
   
Fakt ist -  Im gesamten Jahr 2012 setzte der deutsche Einzelhandel real 0,3 % weniger um als im Jahr 2011
   
Fakt ist -  Der Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 war real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011

Fakt ist -  Pressemitteilung Nr. 150 vom 30.04.2013 Einzelhandelsumsatz im März 2013 real um 2,8 % niedriger als im Vorjahresmonat
 Pressemitteilung Nr. 038 vom 31.01.2013 - Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011… im Vergleich zum November 2012 ist der Umsatz im Dezember kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 2,0 % und real um 1,7 % gesunken.
   
 
Epilog

Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können.  Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen)  in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden. Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt.  Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen. Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden?

Quelle: Erstellt von Sybilla am 29.05.13 ---  11 Uhr 00 (http://www.chefduzen.de/index.php?topic=9230.msg280464#msg280464)
Titel: Arbeitslosenzahlen Mai 2014. Offiziell und tatsächlich
Beitrag von: Ginsu am 29. Mai 2014, 01:22:09
Via Katja Kipping...


Themen wurden verknüpft. LG Meck

[gelöscht durch Administrator wegen Erreichen der Speicherfrist]
Titel: Re: Arbeitslosenzahlen Mai 2014. Offiziell und tatsächlich
Beitrag von: Planloser am 29. Mai 2014, 09:41:26
Arbeitslose, Unterbeschäftigung und Arbeitskräftenachfrage im Mai 2014 in Kürze:

Arbeitslosigkeit zum Vormonat: -61.000 auf 2.882.000 (Quote: 6,6 %)
Arbeitslosigkeit zum Vorjahresmonat: -55.000 (Quote: 7,4 %)
Arbeitslosigkeit saisonbereinigt zum Vormonat: +24.000 auf 2.905.000 (Quote: 6,7 %)

Unterbeschäftigung* zum Vormonat: -75.000 auf 3.801.000 (Quote: 8,6 %)

Unterbeschäftigung* zum Vorjahresmonat: -99.000 (Quote: 8,9 %)
Unterbeschäftigung* saisonbereinigt zum Vormonat: +3.000 bei 3.822.000

* ohne Kurzarbeit


Gemeldetes Arbeitsstellenangebot zum Vormonat: -4.000 auf 452.000

Gemeldetes Arbeitsstellenangebot zum Vorjahresmonat: +15.000
Gemeldetes Arbeitsstellenangebot saisonbereinigt zum Vormonat: -3.000 auf 443.000

arbeitsagentur.de (http://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Themen/Arbeitslose-und-gemeldetes-Stellenangebot/Arbeislose-und-gemeldetes-Stellenangebot-Nav.html)

Insgesamt weniger Arbeitsangebote und die Arbeitslosigkeit geht saisonbereinigt nach oben (absolut sinkt Sie natürlich - bringt nicht viel wen nach einem halbe Jahr wieder im Arbeitsamt stehen).

Arbeit ist S
Titel: Re: Arbeitslosenzahlen Mai 2014. Offiziell und tatsächlich
Beitrag von: 12689Berlin am 29. Mai 2014, 10:00:39
Die Zahlen der Agentur für Arbeit ist fälscherlich "offiziell" und dürfte eigentlich nicht darstellen,
dies als "offiziell" zu legimitieren, sonst kommt man schon zu einem Betrugs- und Korruptionsvorwurf nahe,
die manchein Staatsanwalt reizen könnte, seiner Berufung auf Messers Schneide zu verleiten,
eins wie Snowden oder Hannemann die Dinge aufzudecken, die sich keiner trauen vermag.

Doch leider sind die Behörden mit die Staatsgewalt zu sehr verstrickt, wo mancheiner die gleichen
Verpackungsgrösse mit leicht unterschiedlichen Gewichtsangaben nicht mehr unterscheiden können,
wo die Grenzen der couragierten Selbstlosigkeit beginnt und endet.

Stünden die Staatsgewalt mit Mutter Teresa's Courage, wäre die Ächtung der Korruption ein Erfolgsrezept.
Titel: Re: Arbeitslosenzahlen Mai 2014. Offiziell und tatsächlich
Beitrag von: Gast7559 am 29. Mai 2014, 14:59:43
Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität   (http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=4584bc75221eb9ab7f6fd3d7aae9cf53&topic=9230.msg294502#msg294502)

Dieser Artikel nimmt jeden Monat neu unter die Lupe, wie's hinter den Kulissen der geschönten Wirklichkeit in Deutschland aussieht...
Titel: Hartz IV: Personen und Zahlungsansprüche - Bund und Länder 2007 bis 2013 (SGB II
Beitrag von: Gast7559 am 26. Juni 2014, 00:23:27
Zitat
"Hartz IV: Personen und Zahlungsansprüche - Bund und Länder 2007 bis 2013 (SGB II)

 (BIAJ) Wie entwickelte sich der Bestand der SGB II-Bedarfsgemeinschaften und Personen in diesen Bedarfsgemeinschaften im Bund und in den Ländern in den Jahren 2007 bis 2013 und wie deren Zahlungsansprüche?

 Wie veränderte sich der Anteil der einzelnen Länder? (z.B. Nordrhein-Westfalen, Berlin, Bremen)

 Die Summe der Netto-Zahlungsansprüche („Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts“ einschließlich Leistungen für Unterkunft und Heizung) der durchschnittlich 3,324 Millionen Bedarfsgemeinschaften mit 6,126 Millionen Personen, darunter 4,424 Millionen erwerbsfähige Leistungsberechtigte, betrug 2013 insgesamt 28,4 Milliarden Euro.

 Die Netto-Zahlungsansprüche ohne Leistungen für Unterkunft und Heizung betrugen 2013 durchschnittlich 198,93 Euro, die Zahlungsansprüche für Unterkunft und Heizung durchschnittlich 188,06 Euro pro Person und Monat.

 Die gesamten BIAJ-Materialien vom 25. Juni 2013 finden Sie hier:

http://biaj.de/images/stories/2014-06-25_sgb2-stat-mat-biaj-2007-2013.pdf "

 Volltext und Quelle:

 Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ)

http://biaj.de/
 
gefunden im Tacheles-Forum (http://forum.tacheles-sozialhilfe.de/forum/thread.asp?FacId=2027405)
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Gast6430 am 30. Juni 2014, 13:51:27
Schade nur, das es keine Kostenvergleiche zum System vor Hartz IV gibt.
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Gast7559 am 14. Juli 2014, 20:43:56
Und hier die aktuellen Arbeitslosenzahlen von Juni 2014: (http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=5b432b083608f4343dbdf4dbe6dc242e&topic=9230.msg295521#msg295521) (Einschübe in Orange von mir)


Zitat
Im Juni 2014 Leistungsempfänger mit Personen in Altersgrundsicherung  7.423.600 Personen  Im Jahr 2012 erhielten 465.000 Personen Altersgrundsicherung
[Differenz zwischen 2012 und 2014 = Zunahme:] 6.958.600  Leistungsempfänger 4)
( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, , Sozialhilfe SGB XII…) das sind laut BA Bericht Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte 8,3%
 5.250.282  Personen müssen im Juni 2014 ALGI/ALGII Hilfeleistungen beziehen.
 3.753.044 Personen waren laut offiziellen BA – Bericht im Mai 2014 unterbeschäftigt das sind laut BA - Bericht 8,5 %
 2.832.780  Personen werden nach § 16 SGB III in der offiziellen BA Statistik als arbeitslos registriert..
Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind 847.646 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Die endgültige Zahl der Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik  steigt in der Regel noch an.
   
  *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.
   
  (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.
[Differenz zwischen 2004 und 2014 = Zunahme: 929.282]
     
3.1 Gemeldete Arbeitsstellen (BA – Bericht Juni 2014 Seite 12)

Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen4 hat sich im Juni saisonbereinigt um 6.000 erhöht, nach -2.000 im Mai und +2.000 im April. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Juni auf 462.000 Arbeitsstellen.5 Gegenüber dem Vorjahr war das ein Plus von 25.000 oder 6 Prozent, nach +15.000 oder +3 Prozent im Mai. Von den gemeldeten Arbeitsstellen waren 90 Prozent sofort zu besetzen.
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Meck am 31. Juli 2014, 14:53:28
Beschäftigungsrekord – geringe Jugendarbeitslosigkeit – robuste Konjunktur –  gestiegene Kauflaune –  hoher Konsum - gestiegene Einkommesserwartung….

Die soziale Lage und der Arbeitsmarkt in  Deutschland im Juli 2014


-->> http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=5b432b083608f4343dbdf4dbe6dc242e&topic=9230.msg296136#msg296136
Titel: Hartz-IV Betroffenheit: Extreme regionale Unterschiede am Beispiel von Nordrhein
Beitrag von: Gast7559 am 05. August 2014, 22:32:04
Von den NachDenkSeiten.de:

8.Hartz-IV Betroffenheit: Extreme regionale Unterschiede am Beispiel von Nordrhein-Westfalen

◾Im Bundesgebiet sind 9,6 % der Bevölkerung im Alter zwischen 0 und 65 Jahren im März 2014 von Hartz-IV Leistungen abhängig gewiesen. Das verfügbare Einkommen liegt in diesen Fällen unterhalb der Bedarfsschwelle des SGB II, so dass eine Aufstockung durch das Arbeitslosengeld II einschließlich der Kosten der Unterkunft beantragt werden muss.

◾Allerdings handelt es sich hier um Durchschnittswerte, die über die Situation in den Bundesländern, Regionen, Städten und Kreisen noch wenig aussagen.

◾Charakteristisch für die Hartz-IV Betroffenheit sind die extremen regionalen Unterschiede – dies nicht nur zwischen Ost- und Westdeutschland und zwischen den Bundesländern, sondern auch innerhalb einzelner Bundesländer.

◾Diese Abweichungen werden sichtbar, wenn man am Beispiel von Nordrhein-Westfalen zwischen den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten unterscheidet. – In NRW liegt die Spannweite zwischen 22,6 % (Stadt Gelsenkirchen) und 4,8 % (Kreis Coesfeld). Mit anderen Worten: Fast jeder vierte Einwohner der Stadt Gelsenkirchen im Alter unterhalb der Regelaltersgrenze hat ein so niedriges Einkommen, dass es durch Hartz-IV auf das sozialkulturelle Existenzminimum aufgestockt werden muss.

◾Wie die Abbildung zeigt, liegt die Hartz-IV Betroffenheit der Bevölkerung in allen Großstädten von NRW (mit Ausnahme von Bonn und Münster) über dem NRW-Durchschnitt von 11,6 %.

◾Trotz der günstigen Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage ist die Hartz-IV Quote gegenüber dem Vorjahr in fast allen Städten und Kreisen angestiegen.

◾Im NRW-Durchschnitt liegt der Zuwachs der Hartz-IV Empfängerquote bei 2,65 %
Quelle (http://www.nachdenkseiten.de/?p=22622#h08)
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Meck am 26. September 2014, 01:59:42
Faktencheck „robuster Arbeitsmarkt“

Arbeitsmarkt in Deutschland im August 2014

3.5 Hilfequoten - BA Bericht August 2014 Seite 28

3.5 Hilfequoten - Im August 2014 hat jeder zehnte Haushalt in
Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (10,1
Prozent). Die Hilfequote der Bedarfsgemeinschaften ist damit gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1Prozenpunkte gesunken. 9,6 Prozent der in Deutschland
lebenden Personen unter 65 Jahren waren hilfebedürftig – und 8,2 Prozent der
Personen im erwerbsfähigen Alter. Die SGBII - Quote für alle Leistungsberechtigten und die
Hilfequote für erwerbsfähige Leistungsberechtigte haben sich somit im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu nicht verändert.

6.969.777 Personen bezogen Leistungen ALGI/ALGII/Sozialgeld
Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte 8,2 %
Unterbeschäftigung 3.760.694 Personen oder 8,5  %
   
Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA ist die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen wie folgt - Zahlenbericht für August 2014 Seite 53
   
Im August 2014 Leistungsempfänger mit Personen in Altersgrundsicherung 7.434.777 Personen  .Im Jahr 2012 erhielten 465.000 Personen Altersgrundsicherung  (Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 356 vom 22.10.2013 (https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2013/10/PD13_356_221.html))


-->> http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=5b432b083608f4343dbdf4dbe6dc242e&topic=9230.msg296849#msg296849
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Gast7559 am 31. Oktober 2014, 21:32:18
Faktencheck Arbeitsmarkt September 2014

 3.5 Hilfequoten - BA Bericht September 2014 Seite 25

Im September 2014 hat jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (10,0 Prozent). Die Hilfequote der Bedarfsgemeinschaften ist damit gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken. 9,5 Prozent der in Deutschland lebenden Personen unter 65 Jahren waren hilfebedürftig – und 8,1 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter. Die SGB II-Quote für alle Leistungsberechtigten hat sich somit im Vergleich zum Vorjahresmonat nicht verändert. Die Hilfequote für erwerbsfähige Leistungsberechtigte ist um 0,1 Prozentpunkte gesunken.
[...]   
Die offiziellen Zahlen zum Arbeitsmarkt des Pressediensts der BA für September 2014 finden Sie auf Seite 47 des  Monatsberichts.
   
Im September 2014 gibt es 7.332.866 Leistungsempfänger im Bereich des SGBII/SGBIII mit Personen in Altersgrundsicherung
Im Jahr 2012 erhielten 465.000 Personen Altersgrundsicherung  (Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 356 vom 22.10.2013 (https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2013/10/PD13_356_221.html))

 6.867.866  Leistungsempfänger 4) SGBII/SGBIII
( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, , Sozialhilfe SGB XII…) das sind laut BA Bericht Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte 8,1%

 5.168.955  Personen werden im September 2014 als Bezieher von ALGI/ALGII Hilfeleistungen in der Statistik geführt.

 3.690.695  Personen waren laut offiziellen BA – Bericht im September 2014 unterbeschäftigt das sind laut BA - Bericht 8,4 %

 2.807.806  Personen – 94.017 werden nach § 16 SGB III in der offiziellen BA Statistik als arbeitslos registriert. [...]

Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind  782.624  Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik das ist ein Anstieg von rund 40.000 Personen im Vergleich zum Vormonat. [...]
   
  (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.

-->> http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=ceb243467031aab85658eaf6c696afd3&topic=9230.msg297810#msg297810 (http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=ceb243467031aab85658eaf6c696afd3&topic=9230.msg297810#msg297810)
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Gast7559 am 31. Oktober 2014, 22:00:24
Faktencheck Arbeitsmarkt Oktober 2014

 3.5 Hilfequoten - BA Bericht Oktober 2014 Seite 25

Im Oktober 2014 hat jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (10,0 Prozent). Die Hilfequote der Bedarfsgemeinschaften ist damit gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken. 9,5 Prozent der in Deutschland lebenden Personen unter 65 Jahren waren hilfebedürftig – und 8,1 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter. Die SGB II-Quote für alle Leistungsberechtigten hat sich somit im Vergleich zum Vorjahresmonat nicht verändert. Die Hilfequote für erwerbsfähige Leistungsberechtigte ist um 0,1 Prozentpunkte gesunken.

[...]
   
Die offiziellen Zahlen zum Arbeitsmarkt des Pressediensts der BA für Oktober 2014 finden Sie auf Seite 52 des  Monatsberichts.
   
Im Oktober 2014 gibt es 7.267.095 Leistungsempfänger im Bereich des SGBII/SGBIII mit Personen in Altersgrundsicherung 
Im Jahr 2012 erhielten 465.000 Personen Altersgrundsicherung  (Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 356 vom 22.10.2013 (https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2013/10/PD13_356_221.html))

 6.802.095  Leistungsempfänger 4) SGBII/SGBIII
( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, , Sozialhilfe SGB XII…) das sind laut BA Bericht Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte 8,1%

 5.103.158  Personen werden im Oktober 2014 als Bezieher von ALGI/ALGII Hilfeleistungen in der Statistik geführt.

 3.636.193   Personen waren laut offiziellen BA – Bericht im Oktober 2014 unterbeschäftigt das sind laut BA - Bericht 8,2 %

 2.732.769 Personen werden nach § 16 SGB III in der offiziellen BA Statistik im Oktober 2014 als arbeitslos registriert.

Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im Oktober 841.557   im Oktober 2014 wurden 782.624/ korrigiert 801.563   Personen als Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik angegeben.[...]
   
  (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.
     
3.1 Gemeldete Arbeitsstellen (BA – Bericht Oktober 2014 Seite 11)

Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen5 hat sich im Oktober saisonbereinigt um 8.000 erhöht, nach +6.000 im Oktober und +11.000 im August. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Oktober auf 517.000 Arbeitsstellen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Plus von 51.000 oder 11 Prozent, nach +46.000 oder +10 Prozent im Oktober. [...]

Quelle der Zahlen:
BA – Monatsbericht Oktober 2014


-->> http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=ceb243467031aab85658eaf6c696afd3&topic=9230.msg298975#msg298975 (http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=ceb243467031aab85658eaf6c696afd3&topic=9230.msg298975#msg298975)
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Gast7559 am 01. November 2014, 22:59:06
http://hartz.info/index.php?topic=84934.msg865672#msg865672 (http://hartz.info/index.php?topic=84934.msg865672#msg865672)
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Meck am 02. November 2014, 13:34:54
Während die Bundesagentur für Arbeit (BA) erneut Jubelnachrichten in die Welt posaunt, zeigen die realen Zahlen ein weit aus anderes Bild von Menschen, die akut von Armut betroffen sind. Laut BA seien im September 2014 genau 2.732.769 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Doch schauen wir uns die Zahlen etwas genauer an.

789.314 Menschen bekamen im Oktober 2014 das Arbeitslosengeld I (September 2014: 829.727), 4.313.844 mussten mit Hartz IV (ALG II) auskommen (September 2014: 4.339.228). Zusammen sind das 5.103.158 Arbeitslosengeld-Bezieher im Oktober 2014. Weitere 1.698.937 Menschen erhielten Sozialgeld (September 2014: 1.698.911). Rechnet man alle Leistungsbeziehergruppen zusammen, kommt laut BA Tabelle im Oktober 2014 auf 6.802.095 Leistungsempfänger (September 2014: 6.867.866). Doch auch diese Zahlen zeigen nicht das wahre Ausmaß. Wohngeld, Kinderzuschlag oder von Sozialhilfe nach SGB XII sind die in den Berichten nicht erfasst.

Kein Antrag obwohl Antragsberechtigt.

Millionen Menschen stellen aus Angst, Scharm oder Unwissenheit keinen Hartz IV/ Sozialleistungsantrag. Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sollen in Deutschland weitere 3,1 bis 4,9 Millionen Menschen leben, die eigentlich einen Anspruch auf Grundsicherung/Hartz IV hätten. Sie verzichten "lieber" auf die unwürdige Behandlung in den Ämtern oder wissen nichts davon, dass sie einen Anspruch hätten.

Viel zu wenig Arbeitsplätze.

Immer wieder werden Erwerbslose in Deutschland als "Selbst Schuldige" dargestellt. Sie seien abwechselnd zu "faul", "Ungebildet" oder "Alkoholkrank". Auch sagen die Zahlen etwas ganz anderes. Während es über 6 Millionen Leistungsbeziehende in Deutschland und eine fast ebenso hohe Anzahl von verdeckten Berechtigten gibt, stehen hier gerade einmal 517.000 offene Arbeitsplätze gegenüber. Selbst wenn man die Zahl derjenigen herausrechnet, die tatsächlich chronisch krank sind oder aufgrund bestimmter Lebensumstände nicht oder nur eingeschränkt erwerbsfähig (z.b. Alleinerziehende) sind, zeigen die gegensätzlichen Zahlen, dass das Heer der Erwerbslosen weitaus größer ist.


Quelle: http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/anzahl-der-hartz-iv-empfaenger-ueber-millionen-90016313.php (http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/anzahl-der-hartz-iv-empfaenger-ueber-millionen-90016313.php)
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Maxvorstadt am 02. November 2014, 14:55:24
(http://smiles.kolobok.us/standart/offtopic.gif)
Millionen Menschen stellen aus Angst, Scharm oder Unwissenheit keinen Hartz IV/ Sozialleistungsantrag.

Auch wenn es eigentlich ein sehr ernstes Thema ist, so kam ich nicht umhin mich ein wenig über den Begriff "Scharm" zu amüsieren.  :mocking:
Vielleicht sollte der Autor das mal ändern, sonst verwendet man das vielleicht auch noch als Muni gegen die Hartzer. Motto:"Diese ungebildeten Hartzer wissen nicht mal wie man die einfachsten Dinge schreibt!".
Nicht bös gemeint, ist mir nur beim Lesen aufgefallen!  :flag:
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Meck am 25. April 2015, 08:23:02
Zahl der Unterbeschäftigten sinkt im März 2015 auf 3.818.384 Personen das sind 8,7 %
Zahl der erwerbsfähige Leistungsberechtigten SGB II Hartz IV steigt im März 2015 um 7247 Personen auf 4.395.910 Personen an. 8,2 %

Mitten unter uns leben viele Menschen, die keine Lobby haben und der Diktatur der medialen Meinungsmacher und deren Konventionen schutzlos ausgeliefert sind. Opfer des Alltags von denen keiner spricht, Menschen die von keinen beachtet oder von keinem für ihre schwierige Lage gerechtfertigt werden. Ich frage Sie „die Hartz IV Leistungsberechtigten und Millionen von Arbeitnehmern die jeden Tag früh aufstehen und acht Stunden pro Tag schwer arbeiten aber in Armut leben“, sind da – was können wir für diese Menschen tun?

Die Agenda 2010 ist ein voller Erfolg zumindest für jene die von dieser Reform profitieren und geldwerte Vorteile haben. Allerdings hat im März 2015 jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen. Weit mehr Haushalte als vor der Agenda 2010 Reformpolitik.

Warum loben so viele verantwortliche in Medien Wirtschaft und Politik die herzlose und kalte Agendapolitik der Agenda 2010 die viele Menschen die sich das aufgrund mangelnder Bildung mangelnder Chancengleichheit (soziale Herkunft)  oder fehlender individueller Möglichkeiten ihre Lebenssituation nicht selber aussuchen können in Armut gebracht hat? Es wäre besser dass wir mitfühlend reagieren auf die Not um uns herum, dass die Allermeisten von uns nicht denen in den Medien zu jubeln, die in Deutschland eine Beschäftigungsrekord der Minijobber feiern oder von der wachsenden Kaufkraft der breiten Masse fabulieren.

Die Armut in Deutschland hat ein neuerliches trauriges Rekordhoch erreicht

Der Armutsbericht 2014 des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

Die Armut in Deutschland hat mit einer Armutsquote von 15,5 Prozent ein neues Rekordhoch erreicht und umfasst rund 12,5 Millionen Menschen.

Armut in Deutschland 3,1 Millionen Menschen verdienen nicht genug.

Armut trotz Arbeit: Immer mehr Erwerbstätige in Deutschland können nicht von ihrem Einkommen leben. Das geht aus einer Haushaltsbefragung des Statistischen Bundesamtes hervor.
Ende 2013 bezogen rund 3,1 Millionen Erwerbstätige ein Einkommen unterhalb der Armutsschwelle. Das waren 25 Prozent mehr als im Jahr 2008
Quelle: N24 --- 24.01.2015 | 07:17 Uhr, zuletzt aktualisiert um 18:46 Uhr
Haushaltsbefragungen ergaben, dass 379 000 der armutsgefährdeten Erwerbstätigen im Jahr 2013 ihre Miete nicht rechtzeitig bezahlen konnten. 417 000 sparten beim Heizen, 538 000 beim Essen, indem sie nur jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit zu sich nahmen
Quelle: Handelsblatt - 24.01.2015 03:19 Uhr 24.01.2015, 14:44 Uhr


-->> http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=ceb243467031aab85658eaf6c696afd3&topic=9230.msg303829#msg303829 (http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=ceb243467031aab85658eaf6c696afd3&topic=9230.msg303829#msg303829)
Titel: Statistik: Offizielle und versteckte Arbeitslosigkeit in Deutschland
Beitrag von: Meck am 31. März 2017, 13:39:38
Zeichnet die offizielle Statistik ein geschöntes Bild vom Arbeitsmarkt? Tatsächlich gelten viele nicht als arbeitslos, obwohl sie Arbeit suchen - verschwiegen werden sie aber auch nicht. Ein Überblick.

Jeden Monat veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit (BA) die offizielle Zahl der Arbeitslosen. Tatsächlich sind aber weit mehr Menschen de facto arbeitslos. Den Großteil davon veröffentlicht die BA auch, allerdings unter einer anderen Bezeichnung. Ein weiterer Teil kann nur geschätzt werden.

Wie groß ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland also wirklich - und welche Personen sollten dazugezählt werden?


-->> http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosigkeit-zeichnet-die-offizielle-statistik-ein-geschoentes-bild-a-1135471.html
Titel: Arbeitsmarkt Deutschland Mai 2017
Beitrag von: Meck am 02. Juni 2017, 13:34:55
Auch im Mai 2017 benötigte weiterhin mehr als jeder zehnte Haushalt 10,1 Prozent in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende. Im Mai 2017 waren beachtliche 6.824.875 Personen  Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII das entspricht einer Hilfequote von 8,1 %  erwerbsfähige Leistungsberechtigte.  Im Mai 2017 lebten in 3.303.000 Bedarfsgemeinschaften 6.126.000 Regelleistungsberechtigte.

Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.418.000) und 1.708.000 zählten  als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Die Zahl der Unterbeschäftigten, wird für Mai 2017 auf 3.526.439 Personen 7,8 % beziffert. Hingegen die Zahl der Arbeitslosen ist im Sinne des § 16 SGB III  im April 2017 laut Statistik des BA Pressedienst auf ein „Rekordtief“ von 2.497.718 arbeitslosen Personen abgesenkt wurde. Allerdings gibt es auch 933.695 Personen (vorläufig und hochgerechnet) in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik.
Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im BA Bericht auf  714.391 beziffert  BA-X 231
 
 
 
  Leistungsempfänger SGB II ohne Bezieher von Asylleistungen:
   
  Im Mai 2017 erhalten 6.824.875
  Im April 2017 erhalten 6.873.442
  Im März 2017 erhalten 6.907.966
  Im Februar erhalten   6.926.753         
  Im Januar 2017 erhalten 6.877.926
  im Dezember  2016waren es 6.714.797
  im November 2016 waren es 6.617.051


Weiter unter -->> http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=ceb243467031aab85658eaf6c696afd3&topic=9230.msg329036#msg329036 (http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=ceb243467031aab85658eaf6c696afd3&topic=9230.msg329036#msg329036)
Titel: Arbeitsmarkt Deutschland Juni 2017
Beitrag von: Meck am 30. Juni 2017, 20:36:08
Auch im Juni 2017 benötigte weiterhin mehr als jeder zehnte Haushalt 10,1 Prozent in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende. Im Juni 2017 waren beachtliche  6.822.362 Personen  Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII das entspricht einer Hilfequote von 8,1 %  erwerbsfähige Leistungsberechtigte.  Im Juni 2017 lebten in 3.304000 Bedarfsgemeinschaften 6.138.000 Regelleistungsberechtigte. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.424.000) und 1.714.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte.  Die Zahl der Unterbeschäftigten, wird für Juni 2017 auf 3.495.569  Personen 7,7 % beziffert. Hingegen die Zahl der Arbeitslosen ist im Sinne des § 16 SGB III  im Juni 2017 laut Statistik des BA Pressedienst auf ein „Rekordtief“ von 2.472.642 arbeitslosen Personen abgesenkt wurde. Allerdings gibt es auch 922.937 Personen (vorläufig und hochgerechnet) in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik.
Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im BA Bericht auf  730.802  beziffert  BA-X 235
 
  Leistungsempfänger SGB II ohne Bezieher von Asylleistungen
 
  Im Juni 2017 erhalten 6.822.362
  Im Mai 2017 erhalten 6.824.875
  Im April 2017 erhalten 6.873.442
  Im März 2017 erhalten 6.907.966
  Im Februar erhalten   6.926.753         
  Im Januar 2017 erhalten 6.877.926
  im Dezember  2016waren es 6.714.797
  im November 2016 waren es 6.617.051

Weiter unter -->> http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=ceb243467031aab85658eaf6c696afd3&topic=9230.msg329736#msg329736 (http://www.chefduzen.de/index.php?PHPSESSID=ceb243467031aab85658eaf6c696afd3&topic=9230.msg329736#msg329736)
Titel: 7,08 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen
Beitrag von: Meck am 07. Oktober 2017, 08:11:46
Knapp 2,52 Millionen Arbeitslose gab es im Juli 2017. Doch mit über 7,08 Millionen lebten mehr als zweieinhalbmal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

Im Juli (teilweise aktuellste verfügbare Werte durch Wartezeiten in der Statistik) gab es knapp 2,52 Millionen Arbeitslose gemäß der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Gleichzeitig lebten aber rund 7,08 Millionen Menschen von Arbeitslosengeld und/oder Hartz-IV-Leistungen. Knapp 790.000 Menschen bezogen Arbeitslosengeld und rund 6,36 Millionen Menschen lebten in einem Hartz-IV-Haushalt, einer so genannten Bedarfsgemeinschaft, darunter über 2 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (Juni 2017). 73.000 (gerundeter Wert aus Mai, aktuelle Zahlen sind nur mit Wartezeit verfügbar) von ihnen waren Doppelbezieher von Arbeitslosengeld und Hartz-IV-Leistungen.


-->> http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/708-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen
Titel: 7,9 Millionen Empfänger von sozialer Mindestsicherung am Jahresende 2016
Beitrag von: Meck am 29. November 2017, 14:51:29
Zum Jahresende 2016 erhielten in Deutschland knapp 7,9 Millionen Menschen soziale Mindestsicherungsleistungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,6 % weniger Empfängerinnen und Empfänger als Ende 2015. Damals hatten knapp 8,0 Millionen Menschen soziale Mindestsicherungsleistungen erhalten.

Die Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme sind finanzielle Hilfen des Staates, die zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts dienen. Dazu zählen folgende Leistungen:

- Knapp 6,0 Millionen Menschen erhielten Ende 2016 Gesamtregelleistungen (Arbeitslosengeld II/Sozialgeld) nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II „Grundsicherung für Arbeitsuchende“; so genanntes Hartz IV). Gegenüber dem Vorjahr stieg damit die Anzahl der Regelleistungsberechtigten um 2,3 %.

- Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII „Sozialhilfe“ erhielten gut 1,0 Millionen Menschen. Die Anzahl ging damit gegenüber dem Vorjahr um 1,2 % zurück.

- Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) bekamen rund 728 000 Menschen. Dies entspricht einem Rückgang von 25,3 %. Der Rückgang beruht insbesondere auf der hohen Zahl abgeschlossener beziehungsweise entschiedener Asylverfahren. Die betroffenen Personen erfüllen nicht mehr die Leistungsvoraussetzungen des AsylbLG.

- Rund 133 000 Menschen bezogen Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen nach dem SGB XII „Sozialhilfe“. Gegenüber dem Vorjahr sank deren Anzahl um 2,7 %.


-->> https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/11/PD17_429_228.html
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Lady Miou am 29. November 2017, 15:23:18
Zitat von: Meck am 29. November 2017, 14:51:29
- Knapp 6,0 Millionen Menschen erhielten Ende 2016 Gesamtregelleistungen (Arbeitslosengeld II/Sozialgeld) nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II „Grundsicherung für Arbeitsuchende“; so genanntes Hartz IV). Gegenüber dem Vorjahr stieg damit die Anzahl der Regelleistungsberechtigten um 2,3 %.

Gibt es auch Daten wieviele Menschen davon troz Arbeit im Bezug waren zu der Zeit als die Statistik erstellt wurde und wieviele vom menschenverachtendem AsylbLG gewechselt haben, durch Anerkennung des Asyls?
Ich gehe mal davon aus das sich dadurch die Steigerung erklären läßt beim Wirtschaftsboom.
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: Gast42062 am 29. November 2017, 15:37:27
Zitat von: Lady Miou am 29. November 2017, 15:23:18
Ich gehe mal davon aus das sich dadurch die Steigerung erklären läßt beim Wirtschaftsboom.
Mit der Geldkelle Eingliederungshilfe für AG ist es ja auch möglich die Statistik zu beschönigen gerade vor wichtigen Wahlen sind Zahlen wichtig.
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: eder am 08. Dezember 2017, 17:44:38
Also mittlerweile ist sogar die klare Mehrheit  62% der erwerbsfähigen Alg2 Empfänger weggeschwindelt.  :scratch:
http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/hartz-iv-empfaenger-nicht-einmal-jeder-zweite-ist-offiziell-arbeitslos
Titel: Re: Immer aktuelle Zahlen zu Arbeitslosenzahl, Sperrzeiten, Sanktionen, AGHs und Vieles mehr...
Beitrag von: coolio am 09. Dezember 2017, 00:07:31
Hier steht das stete Ärgernis:
Zitat
605.000 oder 14 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nahmen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, zum Beispiel einem Ein-Euro-Job oder einer Weiterbildung teil. In dieser Gruppe gab es innerhalb eines Jahres einen deutlichen Zuwachs um rund 108.000 Personen.
So lässt sich auch die stete Drangsalierung mit dem teuren aber sinnlosen Quatsch erklären....
die zwischenzeitllich durch das BMAS eingefrorenen Steuergelder scheinen wieder freigegeben....