Datenschutzhinweis

Dieses Internetangebot erhebt und verarbeitet Daten gemäß Art. 6 Abs. 1 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) um seine Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Fehler zu analysieren. Näheres dazu, welche Daten dabei zu welchem Zweck und auf welcher rechtlichen Grundlage erhoben und verarbeitet werden, wie Sie dies verhindern können und zu Ihren diesbezüglichen Rechten erhalten Sie in der Datenschutzerklärung. (Wir werden Sie in regelmäßigen Abständen daran erinnern.)

Verstanden & Schließen

Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten, das ist schonmal etwas hilfreich.

Ich habe mich noch nie mit Ämtern rumschlagen müssen, ich hatte bisher immer das Glück jeden Jobwechsel ohne ALG oder Hartz 4 bewältigen zu können. Nur ein Mal Hartz 4 für die paar Monate beantragt, das lief damals komplett reibungslos. Von daher bin ich bislang mit der jetzigen Situation etwas überfordert. Dass Studienberatung o.ä. einem auch in solchen Belangen weiterhelfen war mir nicht bekannt, da werde ich mich direkt mal informieren, danke für den Tipp.

Eine Untätigkeitsklage ist auf den Erlass eines Verwaltungsaktes gerichtet. Hier geht es um ein Erstattungsverfahren zwischen dem JC und der Bafögstelle. Da wird kein VA erlassen.

Wenn jemand einen Bescheid erlassen muss, dann die Bafögstelle. Für eine U-Klage wäre da aber das Verwaltungsgericht zuständig.

Von der BAföG-Stelle bekomme ich nur gesagt ich solle mich beim Jobcenter darum kümmern, nur die wiederum geben mir nicht wirklich Auskunft darüber an wen ich mich wenden kann, wer das bearbeitet etc. Meinen damaligen Sachbearbeiter erreiche ich nicht, er antwortet weder auf Email, Briefe noch Telefonanrufe. Ich finde das alles sehr merkwürdig, es geht ja immerhin soweit ich das richtig verstanden habe nur um eine einzige Mitteilung, kein Antrag oder sonstiges.  :weisnich:

Ansonsten Danke schon mal und falls ihr noch etwas wisst was mir helfen könnte, immer her damit  :sehrgut:

Liebe Grüße
2

Mein Mann und ich werden uns scheiden lassen. wir haben zwei Kinder, er bezieht Hartz Iv und ich gehe bald in die Selbstständigkeit und wage den Neuanfang

Ich würde das ganze gerne einvernehmlich und so günstig wie möglich über die Bühne bringen, aber ich weiß nicht ob das klappt.

Bekommt mein Mann Zuschuss für die Kosten? Reicht auch ein Anwalt? Ist es empfehlenswert dass ich mir einen Anwalt nehme oder können wir auch nur einen nehmen und er bestellt den dann mit Kostenzuschuss?


Hallo,

ersteinmal tut es mir leid, dass deine Ehe gescheitert ist. Wie die anderen hier schon sagten, muss das Trennungsjahr aber ersteinmal ablaufen, bevor ihr euch scheiden lassen könnt. Das Trennungsjahr solltet ihr aber in der Tat nutzen, um euch bezüglich Unterhalt, Vermögen, Hausrat, Ehewohnung, Sorge- und Umgangsrecht zu einigen. Das ist sicherlich schwer genug und kostet viel Zeit und Überwindung. Es lohnt sich aber, gerade hinsichtlich der Kosten.

Damit du den Neuanfang auch finanziell nicht allzu gebeutelt startest, solltest du also wie oben beschrieben eine einvernehmliche Scheidung anstreben. Dann geht das auch mit einem Anwalt. Die Lösung mit dem Anwalt, wie du sie vorgeschlagen hast, ist sicherlich möglich. Allerdings müsst ihr euch natürlich informieren, ob dein Mann Anspruch auf Prozesskostenhilfe habt.

Gerade weil ihr auch zwei Kinder habt, solltet ihr euch vorab mal über die Kosten informieren. Dann kannst du schonmal Geld zurücklegen, das nicht in deine Selbständigkeit fließen kann.
Man kann die Scheidungskosten einfach kalkulieren, indem man seine persönlichen Daten in einen Rechner https://www.online-scheidung-deutschland.de/scheidungskosten/scheidungskostenrechner eingibt.

Viel Erfolg für den Neuanfang und alles Gute für die Scheidung! :smile:
3
Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: Erstattungsforderung
« Letzter Beitrag von crippler am Heute um 12:57:20 »
Zitat von: Alessa am 19. Januar 2020, 22:42:51
4 Wochen Widerspruchszeit
Zitat von: geri am 19. Januar 2020, 22:56:31
Die Widerspruchsfrist (4 Wochen) beginnt erst mit Zustellung!
Die Widerspruchsfrist beträgt einen Monat und nicht 4 Wochen. Das ist ein erheblicher Unterschied!

Zitat von: Alessa am 19. Januar 2020, 22:42:51
Ist das rechtens? Wie siehts mit Ratenzahlung aus?

Hast du denn Zweifel daran, dass die Rückforderung rechtmäßig ist? Bei der vorläufigen Bewilligung wurde die Jahressonderzahlung nicht berücksichtigt? Wenn nein, hast du zu Viel Leistung erhalten und die Differenz ist zurück zu zahlen.

Bist du weiter im Leistungsbezug? Wenn ja, wird die Überzahlung mit 10% deines maßgeblichen Regelbedarfs monatlich aufgerechnet. Wenn nein, kannst du eine Ratenzahlung beim Inkassoservice der BA vereinbaren
4
Danke, bin schon länger nicht mehr in der Materie.
5
Wenn das Elterngeld wegen Bezugs von Mutterschaftsgeld geringer ausfällt bzw. entfällt, steht dir der Freibetrag zu. So zumindest die fachlichen Weisungen zu § 11 SGB II RZ 11.61.
6
Zitat von: Sheherazade am 28. Januar 2020, 07:28:17
Ist es jetzt schon unmodern geworden, sich seine Stullen und den Kaffee von zu Hause mitzunehmen?
Als ich an der Uni war, war ich (ü30) so ziemlich die einzige mit Thermoskanne und Stullenpaket. Die 18jährigen kauften sich ihren Kaffee und ihre belegten Brötchen dort...

Hm, lag dann vielleicht daran, dass die Bildungselite das nicht mehr nötig hat oder die Studenten alle reiche Eltern hatten. Meine Familie ist mehr im Handwerksbereich tätig und da werden noch Brote geschmiert und Thermoskannen gefüllt. Aber auch bei mir im Büro bin ich weiß Gott nicht alleine mit meiner Brotdose.

Zitat
Zitat von: Umschüler am 28. Januar 2020, 09:06:19
jeder Personaler wird Dir bestätigen, dass Anstellungen in Zeitarbeit einem den Lebenslauf versaut.
So ganz abwegig ist das nicht. Ich habe auch schon gehört, dass meine jahrelange Putztätigkeit "abschreckt".

Bei Bewerbungen auf andere Putztätigkeiten?  :schock:

Zitat
Zitat von: Birgit63 am 28. Januar 2020, 10:24:02
Ich habe im Bekanntenkreis schon Freunde, die tatsächlich durch die Zeitarbeit an einen unbefristeten Vertrag (mit relativ gutem Lohn) bei der Entleihfirma geraten sind.
Ich auch.
Ja, ich auch. Davon abgesehen, stellen wir auch lieber Leute ein, die bei der einen oder anderen ZA waren und einen mehr oder weniger lückenlosen Lebenslauf haben als Dauerarbeitslose.
7
Vermutlich nicht, im Elterngeldbescheid stehen die genauen Zahltermine mit Beträgen, auch für die Monate, in denen das Mutterschaftsgeld angerechnet wird.
8
völlig Falsch erst denken dann schreiben!!!
Zitat von: jpebles am 28. Januar 2020, 08:33:23
Die Krankenkasse verlangt Nachweise über die gesamten Einkünfte des Mitgliedes (@CCR: Nicht der/aller Haushaltsangehörigen, bei der Beitragsberechnung werden lediglich die Einkünfte des zu Versichernden / Mitgliedes berücksichtigt!!! - vielleicht mal lieber gar nicht schreiben, wenn man eigentlich keine Ahnung hat und nur Texte aus dem Netz kopiert?) mehr nicht. Mir ist nicht ganz klar, wo jetzt das Problem deines Bekannten ist, der Krankenkasse die verlangten Belege einzureichen?  Dazu ist er per Gesetz verpflichtet. Da ich mir denken kann, worauf man hier hinaus möchte: dass er über Mieteinnahmen verfügt, wird die Kasse spätestens beim jährlichen Datenabgleich (u.a. Finanzamt) mitbekommen, daher sollte man die Einkünfte nicht verschwiegen, das wäre sehr "ungesund".

Gruss!

Jo
9
Wird Einkommen aus Vermietung und Verpachtung bei vorzeitiger Altersrente angerechnet?
Wir betrachten nachfolgend allein eine vorzeitige Altersrente der Deutschen Rentenversicherung. Danach sind folgende Grundsätze zu beachten.

1.

Es wird allein auf die monatlich zufließenden Einkommen abgestellt. Anders als z.B. bei den Beiträgen zur freiwilligen Krankenversicherung wird grundsätzlich kein Jahresdurchschnitt gebildet. Eine Ausnahme bildet hier das Arbeitseinkommen.

"Alle aus anderen Quellen stammenden Einkommen, mögen sie auch noch so hoch und noch so nachhaltig sein, zählen nicht zum Arbeitseinkommen (BSG SozR 3 – 2600 § 34 Nr. "2), also nicht Einkünfte aus Kapitalvermögen, aus Vermietung und Verpachtung, sonstige Einkünfte (zB Spekulationsgewinne). Diesen Einkunftsarten liegen keine Betätigungen zu Grunde, die im System der sozialen Sicherung zur Begründung eines VersVerhältnisses führen könnten.

KassKomm/Gürtner, 93. EL März 2017, SGB VI § 34 Rn. 15-19
https://www.etl-rechtsanwaelte.de/frage-des-tages/wird-einkommen-aus-vermietung-und-verpachtung-bei-vorzeitiger-altersrente-angerechnet

Da bei freiwillig versicherten Rentnern für die Beitragsbemessung die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu berücksichtigen ist, sind neben der gesetzlichen Rente, Versorgungsbezügen und ausländischen Renten auch alle weiteren Einkünfte beitragspflichtig. Dazu zählen etwa Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder Kapitalvermögen. Für diese Einnahmen gilt ein Beitragssatz von 14,0 Prozent plus Zusatzbeitrag.
10
Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: Erstattungsforderung
« Letzter Beitrag von NevAda am Heute um 11:05:15 »
ganz persönlich und sicher nicht allgemeingültig:
Ich gucke mir die Dateien nicht an, weil es so viele sind. Wenn es eine einzige Datei wäre, wäre das Lesen weniger aufwändig.
Seiten: [1] 2 3 ... 10