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Dank euch beiden  :smile: :smile: <3

Wurden denn die Gewinne ratierlich ausgezahlt?
Ansonsten hätte man ja nur auf dem Papier was und es gibt kein zur Verwendung bereitstehendes Geld.


Nein, die wurden nicht ausgezahlt. Es wurde nur täglich die Differenz des Aktienkurses zum Vortag am Kontoauszug seiner Bank verbucht. Das Geld hatte er nie.

Diese täglichen Kontobuchungen, - sofern im Gewinn -, werden alle addiert und belastet das Jobcenter als Einnahme. Die Verluste werden nicht beachtet.


Apropos: :smile:

Es handelt sich im obigen Beispiel immer um die selbe Aktie, die nach 20 Tagen Haltedauer verkauft wurde. Und eben an 10 Tagen war sie zum Vortag im Gewinn, welcher am Kontoauszug täglich verbucht wurde. Und diese 10 Gewinnbuchungen werden addiert und als Einnahme berechnet.

Wie gesagt von ein und der selben Aktie. Als wie wenn er 10x eine Aktie gekauft hätte und 10x mit Gewinn verkauft hätte.   



Einnahmen aus der einen Quelle werden nicht mit Verlusten aus einer anderen Quelle verrechnet.

Auch nicht, wenn es die selbe Aktie ist ?

Beispiel: Am Tag eins macht er 30 Euro Gewinn, am Tag zwei 50 Euro Verlust. Am Tag drei 40 Euro Verlust. Nun verkauft er die Aktie. Er hat laut dem Beispiel 60 Euro Verlust.
Das Jobcenter aber belastet ihm nur die 30 Euro Gewinn von ersten Tag, die an das ALG 2 angerechnet wird. Die beiden Verlusttage werden nicht berücksichtigt.


Das krasse aber an allem ist folgender Ablauf und wie ich bei Crazys Hinweis oben schon schildere.:

20 Tage lang hat er diese Aktie im Depot und verkauft sie dann im Anschluss. An diesen 20 Tagen verbucht seine Bank jeden Tag die Differenz des Aktienkurses zum Vortag in seinem Kontoauszug. 10x davon ist sie zum Vortag gestiegen. Und diese 10 Gewinntage bzw. Gewinnbuchungen addiert das Jobcenter und belastet es ihm als Gewinn, das er zurück bezahlen muss.

Als wie oben schon erwähnt, er 10x eine Aktie gekauft und 10x mit Gewinn verkauft hätte. Das hat er aber nicht. Es handelt sich immer um die ein und die selbe Aktie. Es werden Kontobuchungen (die kompletten 10 Gewinntage) als Einnahme belastet und nicht "realisiertes" Geld, das er nie hatte, da die Aktie ja nicht verkauft wurde.

Kann sowas sein ? :scratch:
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Santafee83

Zitat von: Santafee83 am 25. Oktober 2020, 22:19:19
Jetzt hab ich eine Wohnung gefunden, diese liegt laut des SB 2.46 € über der Angemessenheit der KDU.
Gibt es schriftliches zum nachlesen?
und wie hoch ist die Gesamtangemessenheit also KM BK und HK?
Hier http://www.harald-thome.de/oertliche-richtlinien.html könntest du mal nachschauen ob dein Ort gelistet und Angaben dazu dabei stehen!

Unter Vorbehalt weil ich nicht sicher bin was neue Anmietung innerhalb des vereinfachten Zugangs angeht!
Zitat von: Santafee83 am 25. Oktober 2020, 22:19:19
Laut des Beschlusses vom 6.Okt. 20 sollen doch die Prüfung des Vermögens und die Prüfung der Angemessenen KDU garnicht stattfinden.
https://hartz.info/index.php?topic=121895.0
Zitat
Nichtbeachtung der neuen Rechtsvorschriften durch Jobcenter (02.04.2020)
Es mehren sich Anfragen und Mitteilungen von Betroffenen, wonach bei Erst- und Weiterbewilligungsanträgen von Jobcentern weder § 67 SGB II noch die Weisung der Bundesagentur für Arbeit (BA) vom 17.03.2020 berücksichtigt werden.
In einigen Fällen wird von Jobcentern sogar weiterhin darauf hingewiesen, dass Leistungen erst nach persönlicher Vorsprache erbracht werden und geforderte Unterlagen nur mittels Termins und persönlich abgegeben werden dürfen, was im Übrigen auch schon vorher rechtlich unzutreffend war.
Betroffenen ist zu raten, ihr Jobcenter auf § 67 SGB II und die Weisung der BA vom 17.03.2020 hinzuweisen und deren Einhaltung zu fordern, sowie sich beim Kundenreaktionsmanagement der BA zu beschweren. Bei Optionskommunen ist die Landesregierung die zuständige Beschwerdestelle.
In dringenden Fällen kann Eilrechtsschutz beim zuständigen Sozialgericht geboten sein. Auch unter den aktuellen Umständen sind die Gerichte weiterhin handlungsfähig. Zudem ist damit zu rechnen, dass die Nichtbeachtung von § 67 SGB II bei den Richtern kaum Verständnis finden wird.

MfG FN

*
Zitat
Um das besser einschätzen zu können, wäre es sinnvoll, den Bescheid zu scannen und anonymisiert hier hochzuladen.
Ohne den genauen Wortlaut stochern wir sonst im Nebel herum.
 

Wie lade ich hier einen Dateianhang hoch? Und wie lösche ich ihn wieder?
oder
Wie lade ich mit imgbox.de ein Schreiben/Bild hoch? (Update 08/2011)
oder abtippen.
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Du schreibst selbst:
"1. Die Untersuchung einer Leistungsbezieherin der Grundsicherung für Arbeitssuchende auf eine Suchtmittelabhängigkeit ist für die Entscheidung über die Leistung nur dann erforderlich gemäß § 62 SGB I, wenn es aus dem Verhalten der Antragstellerin oder sonst zugänglichen Informationen Hinweise hierauf gibt.

ZUGÄNGLICHE STELLEN GAB ES ALSO sonst wüsste das JC ja nichts davon

und weiter schreibst DU:
Allerdings spricht die Diagnose von einer drogeninduzierten Psychose.
Das heißt Dir wird unterstellt, dass Drogenkonsum die Ursache der Psychose ist
4
Wie schon erwähnt, ist eine Handy-Erinnerung keine formelle und rechtlich verpflichtende Einladung. Und ohne die bekommt man je nach Standort ja auch nicht mal Einlass. So war es jedenfalls bei meinem alten Wohnort. Und rechtlich verpflichtend ist diese so weit ich mich nicht irre auch nur dann, wenn auch dem Schreiben eine Rechtsfolgebelehrung zugefügt wurde. Wenn ich da falsch liege, hätte ich gerne den Paragrafen dazu und eine offizielle und aussagekräftige Quelle. Dass man unmittelbar 1 Tag vor Termin telefonisch erreichbar zu sein hat, habe ich so auch noch nicht gelesen. Auch hier bitte eine offizielle aussagekräftige Quelle mit den dazugehörigen Paragrafen, wenn man so sehr davon überzeugt ist.

In einem angeblichen "Krieg der Mächte" (Toller Name für einen Film/Buch.  :lachen: ) befinde ich mich nicht, und von irgendwelchem Sand in Getriebe, weiß ich ebenso nichts und das wäre mir auch neu.  :lachen:

Eine Aufforderung zur Stellungnahme ist bis heute nicht erschienen. Ein Bekannter von mir hat nun ebenso eine merkwürdige Handy-Erinnerung direkt 1 Tag vorher erhalten. Auch hier zuvor keine Einladung per Brief. In der Handybenachrichtigung hat hier sogar zusätzlich noch die Raumnummer gefehlt.

Ein telefonischer Rückruf hat ergeben, dass sämtliche Einladungen Corona bedingt auf Eis gelegt wurden und nicht versendet wurden. Die Handybenachrichtigungen hat man hingegen nicht abgeschaltet. Somit dürfte geklärt sein, warum nichts ankam. Aber ich befinde mich ja in einem Krieg der Mächte.  :lachen:
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Hey, danke für deine Antwort erst mal. Oh ja ich bin bereit um alles zu Kämpfen  :sehrgut: Habe mich noch nie um etwas gedrückt. Sehe ja selber das es sehr schwer wird die Maßnahme los zu werden. Habe es bis jetzt geschaft ohne Sanktionen in den Kauf nehmen zu müssen. Dafür mich anschreien, beleidigen u. raus werfen lassen vom MT.  Alles schon mitgemacht.
 :mail: 

Liebe Grüße  :zwinker:
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Hallo zusammen und danke für die Antworten.

Ob der "Genuss" von THC die Arbeitsaufnahme verhindern würde, würde doch erstmal bewiesen werden müssen? Offiziell ist es Depression und Psychose, nicht mein Drogenkonsum! Ich habe folgendes aufgetan:

"1. Die Untersuchung einer Leistungsbezieherin der Grundsicherung für Arbeitssuchende auf eine Suchtmittelabhängigkeit ist für die Entscheidung über die Leistung nur dann erforderlich gemäß § 62 SGB I, wenn es aus dem Verhalten der Antragstellerin oder sonst zugänglichen Informationen Hinweise hierauf gibt.

2. Erfolgt eine solche Untersuchung (hier: Drogenscreening einer Urinprobe sowie Untersuchung einer Blutprobe auf Blutalkohol) ohne genügende konkrete Hinweise auf eine Suchtmittelabhängigkeit, stellt dies einen rechtswidrigen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht gemäß Art. 1 Abs.1, Art. 2 Abs. 1 GG dar.

3. Ein Anspruch auf Geldentschädigung kommt jedoch nur in Betracht, wenn der Eingriff derart schwerwiegend ist, dass dieser nur durch eine Geldentschädigung ausgeglichen werden kann.

4. Das ist noch nicht der Fall, wenn sich die nachteiligen Auswirkungen des Eingriffs in engen Grenzen halten, weil - der Verdacht einer Suchtmittelabhängigkeit nicht an die Öffentlichkeit gelangt ist, - kein Anlass für die Annahme besteht, dass die Bundesagentur für Arbeit gegenüber Leistungsbeziehern der Grundsicherung für Arbeitssuchende generell in gleicher oder ähnlicher Weise vorgeht und- Anlass und Beweggründe der handelnden Personen im vorliegenden Fall nicht so schwer wiegen, dass zum Ausgleich eine Geldentschädigung geboten erscheint."



-> Meine Patientendokumentation aus der stationären Psychiatrie 2019 gibt eindeutige Hinweise auf Gebrauch von THC, Amphetaminen und Pilzen in der VERGANGENHEIT. Ich war psychisc so fertig, dass ich denen einfach alles erzählt habe. JEDOCH ist das alles passé, ich konsumiere ausschließlich noch THC. Jetzt steht es halt aber im einzigen Dokument drin, welches mir meine Psychotische Störung offiziell bescheinigt. Dann werden die mit Sicherheit auch einen Drogentest machen, denke ich!

Meine abschließende Frage: Was könnte das für Folge haben? Meine Hauptproblematik ist die Psychose, kein Drogenmissbrauch. Allerdings spricht die Diagnose von einer drogeninduzierten Psychose. Sollte ich die EGV unterschreiben und die Diagnose des KH für die Psychose mitsenden, oder gibt es eine bessere Wahl?

Vielen Dank und freundliche Grüße.

Alex
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Die Regeln können in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich sein.
In welchem Bundesland bis Du zuhause?

Grundsätzlich gilt:
Mit Urteil des Bundesverfassungsgericht aus bereits 1994 soll der Besitz von Betäubungsmitteln strafrechtlich nicht mehr verfolgt werden, wenn diese lediglich in kleinen Mengen zum gelegentlichen Eigenverbrauch erworben und besessen werden und kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht.

Damit dürften eigentlich keine Sanktionen vom JC verhängt werden, es sei denn dass Dein "Genuss" eine Arbeitsaufnahme verhindert.
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anoe269

Das Thema hatten wir schon ein paar Mal.
In Erinnerung habe ich das es keinen Zwang vom JC dazu geben kann.
Aber am besten gibst du mal in der Schnellsuche (oben rechts) lediglich das Wort Drogen ein da wirst du dann zu Threads die das Thema behandelt haben weitergeleitet bzw diese werden angezeigt und du kannst dich mal einlesen.

MfG FN
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Hallo zusammen,

Ich bin frisch umgezogen und will an meinem neuen Wohnort endlich meine Arbeitsunfähigkeit anerkennen lassen.

Ich habe dazu einen Termin beim Ärztlichen Dienst bekommen. Nun sehe ich auf der letzten Seite, das eventuell ein Drogenscreening gemacht werden soll. Erstmal zu meiner Person,  ich leide seit Jahren unter auch bereits diagnostizierten Depressionen, und seit Frühjahr 2019 an einer Psychose, die es mir unmöglich macht normal zu leben (Phantomschmerzen, optische Wahrnehmungsstörungen, Angstattacken, Panik, Insomnia). Ich habe bereits diverse Medikamente probiert (Neuroepileptika und Antidepressiva) welche aber alle meine Probleme meist nicht verbesserten, oder sogar verschlimmerten. Daher rauche ich regelmäßig Cannabis, um Schlafen zu können und meine Angstattacken ertragen zu können. Ich habe auch einen Suchthintergrund, aber seit meiner Psychose letzts Jahr ist mein Konsum einfach nur noch ein Mittel für mich, schlafen zu können und Abends mal vom Panikmodus abzuschalten. Das JC hat mir einen Fragebogen zum Ausfüllen UND eine EGV geschickt, die EGV bezieht sich soweit ausschließlich auf die Feststellung der Arbeitsfähigkeit.

Nun die erste Frage: Es geht ja nur um die Feststellung meiner Arbeitsfähigkeit. MUSS/SOLLTE ich die EGV unterschreiben? Reicht nicht der Fragebogen vom ÄD? Könnte ich dadurch Probleme bekommen? Würde es seltsam wirken, wenn ich nur den Fragebogen zurücksenden würde? Was sollte ich dabei tun?

Die zweite Frage: Darf man mich zu einem Drogentest zwingen? Ich habe von Sanktionen gelesen, falls man ablehnt, sofern ein BEGRÜNDETER VERDACHT besteht, aber ich habe auch gelesen dass dieser Test eigentlich FREIWILLIG ist, und man mir bei einer Verweigerung keine Sanktionen geben darf! Wie sieht das genau aus? Ich konsumiere seit einem Jahr nur noch aufgrund meiner Psychose. Vorher habe ich es auh weit weniger regelmäßig gemacht. Cannabis hat sich für mich als einzige Alternative erwiesen, meine Nerven genügend in Schach zu halten um einen Totalcrash zu vermeiden. WIe gesagt habe ich bereits Antidepressiva und Neuroepileptika ohne Erfolg hinter mir. Es würde mir tatsächlich das Genick brechen, wenn man mich jetzt zum Drogentest zwingen würde, weil mein Leben sowieso nur noch ein HAufen Dreck ist (mit 25 schwere Psychose, Uni geschmissen, und NEIN ES WAR NICHT DROGENINDUZIERT SONDERN DURCH EIN TRAUMA, jeden Tag schlafstörungen, keine Freunde, Kein lebenswille, suizidal, könnte lange weiter schreiben) - ich weiß nicht was ich tun soll.

Hat jemand Rat? Gruss und vielen Dank

Alex


EDIT: ich habe eben den Kurzbericht meiner vollstationären behandlung 2019 gefunden. Naja, da steht halt drin "Hauptdiagnose: Psychische Und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika, psychotische Störung; Nebendiagnose: Psychische Und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide, Abhängigkeitssyndrom und durch andere Stimulanzien einschl. Koffein, schädlicher Gebrauch"

Hm ja ich denke damit hat es sich erledigt. In diesem Fall gehe ich davon aus, dass man mich wohl zu einem Drogentest zwingen kann, wenn die Diagnose dem JC bekannt wird? Gut, in diesem Fall dann meine Frage.... Was kann das für Folgen haben???? Ich sagte ja bereits, dass die Psychose nicht drogeninduziert ist, denn ich habe Jahre davor THC konsumiert und zum Zeitpunkt der Psychose nicht besonders mehr als sonst. Man wollte mir das Trauma nicht anerkennen, aber ich weiß genau dass es nichts mit dem THC zutun hat. Ich habe (falls jemand sowas kennt) mir durch falsche Durchführung hermetisch-okkulter Übungen eine Psychose eingehandelt. Solche Fälle landen halt oft im KH.
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Ich wollte wissen, warum DU es nicht sofort dem Jugendamt meldest, sondern noch weiter warten willst.
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