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Aktuelle Nachrichten / Re: Kostenlose FFP2-Masken für Hartz IV Bezieher!
« Letzter Beitrag von Fylou am Heute um 21:22:01 »

Was für eine kostenlose Grundversorgung, meine Krankenkasse hat gerade wieder den zu zahlenden Beitrag erhöht! :wand:

Ja, vom Lohn. Hast du keinen Lohn bekommst du trotzdem eine Behandlung. Es wird kein Unterschied gemacht ob und wie viel man einzahlt. Und mir wäre es neu, dass man, wie bei Privatpatienten, den Arzt vor Ort bezahlen muss. Gehst du zum Hausarzt, Zahnarzt oder anderen Facharzt zahlst du für die Behandlung nichts. Egal ob man 1Mal im Jahr geht oder 100 Mal.

Und jetzt komm bitte nicht mit Zuzahlungen...wenn mir Amalgam reicht, zahl ich auch beim Zahnarzt nichts dazu. Eine Grundversorgung bekommt jeder. Und das ist mehr, als der Großteil unserer Nachbarländer anbietet.
Zuzahlungen umfassen übrigens sowieso nur einen Teil der Kosten, den Großteil trägt immer noch die KK.

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Zitat von: Fylou am 26. Januar 2021, 18:50:54
Wird aber in der Praxis trotzdem oft gemacht, weil man so a) vor weiteren neuen  Pfändungen geschützt ist (rechtmäßig oder nicht steht auf einem anderen Blatt) und b) der Verwalter nur die übersteigenden Beträge dann verwalten darf. Somit darf man eigenverantwortlich den unpfändbaren Betrag ausgeben ohne die Freigabeentscheidung des Insolvenzverwalters.
Weder a noch b darf in der Praxis zutreffen und kommt schon gar nicht oft vor.


Genau, kommt so selten vor das sich sogar die Verbraucherzentrale NRW dazu äußert ALTE UND NEUE KONTOPFÄNDUNGEN IN DER VERBRAUCHERINSOLVENZ

"Die Handhabung der Kontopfändungen erfolgt bei den Kreditinstituten auch nach Insolvenzeröffnung nicht einheitlich. Immer wieder kommt es deshalb aufgrund der vorliegenden Pfändungs- und Überweisungsbeschlüsse zu Auszahlungsverzögerungen, Sammeln von angeblich pfändbaren Beträgen zur späteren Auszahlung oder sogar in Einzelfällen tatsächlich zur Überweisung an Gläubiger."

Usw usw...Siehe z.B. Seite 4 und 5. Auch hier wird trotz Insolvenz vom P-Konto gesprochen, das laut deiner Aussage obsolet ist. Warum wohl? Weil es gängige Praxis ist, dieses auch nach Eröffnung so weiterzuführen.

"Hilft das P-Konto auch im Verbraucherinsolvenzverfahren?
Auch wenn das Verbraucherinsolvenzverfahren eröffnet wurde, gilt das P-Konto mit seinen Freibeträgen weiter. Der Insolvenzverwalter muss das Konto nicht mehr freigeben. Im Rahmen der Freibeträge kann der Kontoinhaber über sein Guthaben verfügen. Nur das P-Konto, nicht aber das "normale" Girokonto, ist insolvenzfest, kann also nach Insolvenzeröffnung ohne weiteres fortgeführt werden.

Auch wenn keine Pfändungen vorliegen, sollte deshalb vor Antrag auf Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahren das bestehende Girokonto in ein P-Konto umgewandelt werden."

Verbraucherzentrale

Der Freibetrag greift nur wenn eine Pfändung auf dem Konto liegt. Dafür bedarf es auch keiner Umwandlung.

"Wie wird man das P-Konto wieder los?
In der Vergangenheit haben sich viele Institute geweigert, das P-Konto nach Erledigung der Pfändung wieder in ein normales Konto zurückzuführen. Der BGH (Az. XI ZR 187/13) hat jedoch im Februar 2015 entschieden, dass eine Rückumwandlung des P-Kontos in ein übliches Girokonto möglich ist, indem der Kunde die Zusatzvereinbarung zum P-Konto kündigt. Dieser hat ein Recht auf Rückumwandlung."


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Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: Fahrtkosten beantragen
« Letzter Beitrag von Deadpool am Heute um 21:10:00 »
Wenn du über 400 Euro im Monat verdient hast, kannst du deine tatsächlichen Aufwendungen für den Job auch über 100 Euro hinaus absetzen. Wenn du also z. B. eine Kfz-Haftpflichtversicherung von 60 Euro im Monat hast, dazu 30 Euro Versicherungspauschale, bist du bei 90 Euro. Wenn da jetzt noch 16,50 Euro für die Fahrtkosten (7 einfache Entfernungskilometer x 0,20 Euro x 11 Arbeitstage) dazu kommen, kannst du anstelle der 100 Euro Grundfreibetrag tatsächliche 106,50 Euro geltend machen.
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Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: Fahrtkosten beantragen
« Letzter Beitrag von Michael1990 am Heute um 20:59:08 »
Zwischen 350 und 450€.

Ich habe wie geschrieben ein Stundenlohn.
Wenn ich, aus welchen Gründen auch immer, nicht auf meine Stunden komme um 450€ zu verdienen dann ist das für mein Chef nicht schlimm.

Quarantäne bedingt bin ich auch schon auf 250€ gekommen...
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Zitat von: ErnestoDisput am 26. Januar 2021, 20:23:02
Außerdem gabs ja dazu auch noch keine Antwort von der Widerspruchsabteilung dazu.

Wieso nicht, du hast doch den Abhilfebescheid bekommen. Da kommt erstmal nichts weiter von der Widerspruchsstelle.

Zitat von: ErnestoDisput am 26. Januar 2021, 20:23:02
Wenn ich wieder Widerspruch einlegen müsste, müsste ich das innerhalb der nächsten 4 Wochen machen. Ebenso wie eine Klage, gegen den (nicht in allen Punkten entschiedenen) Widerspruchsbescheid. Aber was ist denn nun rechtlich in so einem Fall gegeben?

Das habe ich dir geschrieben. Das Widerspruchsverfahren ist entgegen der Ansicht der Behörde noch nicht abgeschlossen. Das musst du ihr mitteilen, damit weitere Abhilfe erfolgt oder ein Widerspruchsbescheid erlassen wird, der Voraussetzung zur Erhebung einer zulässigen Klage ist.

Zitat
.Auch ein als Abhilfebescheid bezeichneter Bescheid hilft nur ab, wenn er tatsächlich in vollem Umfang dem Widerspruchsbegehren entspricht. Ist das nicht der Fall, handelt es sich allenfalls um einen Teilabhilfebescheid mit der Folge, dass das anderweitige noch offene Vorverfahren zum Abschluss zu bringen ist. 


https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS-B-2017-N-109510?hl=true
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Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: Fahrtkosten beantragen
« Letzter Beitrag von Deadpool am Heute um 20:49:42 »
Interessant, dass du dir aussuchen kannst, wieviel du verdienst. Wie geht das?

Ansonsten geht es doch um die Vergangenheit. Du wirst mir doch beantworten können, wieviel du jeden Monat verdient hast, immerhin arbeitest du schon länger:

Zitat von: Michael1990 am 26. Januar 2021, 07:41:31
ich übe seit längerer Zeit ein Minijob, 3 Mal die Woche aus.
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Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: CFD Handelskonto Problem
« Letzter Beitrag von mstan am Heute um 20:42:35 »
Wozu das benötigt wird, soll sie dir erklären

Auf meine Frage wozu das benötigt wird sagte Sie am Telefon "um es nachvollziehbar zu machen, Sie hätte ja schließlich auch kein Handelskonto". Oh man..
Wichtig für mich wäre zu wissen - "durfte" ich mit etwas überschüssigem Geld dieses Hobby betreiben, oder muss es ein Darlehen geben um es zu rechtfertigen?
Ich habe nämlich ehrlich gesagt keine Lust aber vor allem keine Zeit (job-bedingt) jetzt wieder alles feinsäuberlich für die Dame aufzubereiten.


Grundsätzlich mal nein, da Du alles angegrben hast und nachgewiesen mit Kontoauszügen gibt es da keine Nachteile für dich.
Bei Darlehen wäre sogar eine Einnahme in dieser Art nicht anzurechnen.


Also ich habe denen nicht mitgeteilt dass ich diese Handelskonto habe, aber Ein-und Auszahlungen waren transparent auf meinen Kontoauszügen zu sehen.

Übrigens hat Sie mir angeboten, anstatt den gesamten Kontoauszug des Handelskontos zu senden (was ich ja per email getan habe, aber Sie konnte die Datei nicht öffnen) könnte ich eine Eidesstattliche Erklärung abgeben wie es sich mit dem Konto verhalten hat, plus alle o.g. Dokumente.  :scratch:
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Zitat von: crazy am 26. Januar 2021, 18:34:22
Und als Vermieter:
Wenn jeweils Beträge von unterschiedlichen Konten an am besten noch unterschiedlichen Tagen bei mir a kommen gibt es eine Ansage und dann für jede Extra Buchung kostet es den Mieter Geld. Ganz einfach: Stunde kostet 65 Euro , verbringt man dann seinen Tag mit mehreren dieser Klabautermänner wird man nie fertig mit der Buchhaltung in der Verwaltung
Mit einer solchen Ansage würde ich zum Mieterschutzbund gehen und mich gemeinsam mit dem Berater kaputt lachen. Die Miete kann und darf von sogar von 10 Konten eingehen. Es gibt keine rechtliche Möglichkeit für den Vermieter etwaige Kosten geltend zu machen. Was ein Quatsch!

Zitat von: Fylou am 26. Januar 2021, 18:50:54
Wird aber in der Praxis trotzdem oft gemacht, weil man so a) vor weiteren neuen  Pfändungen geschützt ist (rechtmäßig oder nicht steht auf einem anderen Blatt) und b) der Verwalter nur die übersteigenden Beträge dann verwalten darf. Somit darf man eigenverantwortlich den unpfändbaren Betrag ausgeben ohne die Freigabeentscheidung des Insolvenzverwalters.
Weder a noch b darf in der Praxis zutreffen und kommt schon gar nicht oft vor.
Zitat von: Fylou am 26. Januar 2021, 18:50:54
Solange man das P-Konto nicht umwandelt bleibt es beim Freibetrag.
Ganz klar falsch! Wenn keine Pfändung auf dem Konto liegt, bleibt es auch nicht beim Freibetrag. Der Freibetrag greift nur wenn eine Pfändung auf dem Konto liegt. Dafür bedarf es auch keiner Umwandlung. Es handelt sich immer noch um ein ganz normales Girokonto mit Zusatzfunktion P-Konto.

Zitat von: Fylou am 26. Januar 2021, 18:50:54
edit: Außerdem zielte die Frage darauf ab, aus welchem Grund ein P-Konto besteht: liegen überhaupt Pfändungen vor, ist es zur "Sicherheit" weil Pfändung droht...etc.
Diese Tatsache ergibt sich bereits aus dem Eingangsthread.
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Aktuelle Nachrichten / Re: Kostenlose FFP2-Masken für Hartz IV Bezieher!
« Letzter Beitrag von Hexe am Heute um 20:25:53 »
Zitat von: Orakel am 26. Januar 2021, 20:16:46
Worin besteht der Zusammenhang zwischen Krankenhäusern/Pflegeeinrichtungen und Schlachthöfen?

Du bist doch sonst so schlau !
LG Hexe
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Darauf haben sie schon hingewiesen, dass wenn es mir nicht möglich sein sollte den Vertrag vorzulegen, sie ihn auch selbst bei meiner Vermieterin einholen können. Sie fordern es so gesehen nicht ein, sondern bekräftigen die Notwendigkeit dass der Vertrag eingesehen werden muss für ein Abschluss des Verfahrens.
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