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#1
Longlife,
verschwundene Unterlagen, ob per Brief oder sogar Fax eingereicht, sind bei einigen Jobcentern Normalfall. Wenn es nicht zeitkritisch ist, können diese Schreiben auch in der Gemeinde im Bürgerbüro zur Weiterleitung an das Jobcenter abgegeben werden, die Mitarbeiter dort werden das auch quittieren.  Die  Quittung der Gemeinde ist ein gerichtsfester Zugangsbeweis. Die Gemeinde hat kein Interesse, Unterlagen zu ,,verschlampen". Ich habe in einem vergleichbaren Fall die Unterlagen sogar an unseren Landrat geschickt, mit der Bitte, diese Unterlagen rechtssicher an das Jobcenter weiter zu leiten -wir sind Optionskommune, dh. der Landrat ist oberster Boss auch unseres Jobcenters.

Gruß hko
#2
Aktuelle Nachrichten / Aw: Die Lüge vom sozialen Aufs...
Letzter Beitrag von Norbert_98 - Heute um 17:36:33
Zitat von: Sheherazade am Heute um 16:13:27Das dürften eher nicht "viele" sein, sondern nur einige Ausnahmen die die Regel bestätigen.

Ja, man sieht das auch an den Kindern in den "TV Dokus". Viele Kinder tun mir leid. Die können nix für die Zustände.


#3
Zitat von: Mann am Heute um 16:33:39Wird diese vollständige Übernahme mit dem neuen Vertrag ab 01.07. fortgesetzt?
Erst mal ändert sich da nichts.

Aber die prüfen es wohl genauer und man könnte unangenehme Post von denen bekommen.
#4
Frage: Ab dem 01.07.2026 gilt bei einem neuen Leistungsvertrag / neuem Bewilligungsabschnitt die Umstellung auf Grundsicherungsgeld. Muss man dann die Miete, die über dem Richtwert liegt, sofort aus eigener Tasche zuzahlen? Oder gilt weiterhin eine Karenzzeit bzw. eine 1,5-fache Obergrenze? Ich wohne seit 2020 in einer 58 m² Zweizimmerwohnung (alleinstehend seit 2023).Meine derzeitige Bruttokaltmiete liegt zur Zeit 37€ über dem geltenden Richtwert .Das Jobcenter übernimmt seit 2023 die Überschreitung des Richtwerts vollständig, ca. 14 €, seit 2026 ca. 37 €.

Wird diese vollständige Übernahme mit dem neuen Vertrag ab 01.07. fortgesetzt? Bis zu welcher Höhe darf die Überschreitung in solchem Fall noch steigen, bevor man selbst zuzahlen muss? Ändert sich die Bewertung, wenn man zwischendurch arbeitet und später wieder Leistungen beantragt?
#5
Aktuelle Nachrichten / Aw: Die Lüge vom sozialen Aufs...
Letzter Beitrag von Sheherazade - Heute um 16:13:27
Zitat von: selbiger am Heute um 16:06:57viele kinder sagen sich auch..ne so will ich nicht leben..und sagen sich..ich mache mehr aus mir..oder will karriere machen..
das muss man auch erwähnen..

Das dürften eher nicht "viele" sein, sondern nur einige Ausnahmen die die Regel bestätigen.
#6
Aktuelle Nachrichten / Aw: Die Lüge vom sozialen Aufs...
Letzter Beitrag von selbiger - Heute um 16:06:57
Zitat von: Dwight Manfredi am Heute um 13:50:57Wenn Kinder in einem Umfeld aufwachsen, in dem das staatliche Sicherungssystem der Normalzustand ist, prägt das natürlich ihr Bild von der Arbeitswelt und dem Lebensalltag.

das ist nicht immer so..viele kinder sagen sich auch..ne so will ich nicht leben..und sagen sich..ich mache mehr aus mir..oder will karriere machen..
das muss man auch erwähnen..
#7
Vielen Dank erstmal für die Antworten  :smile:

Folgendes ist am Freitag geschehen...ich war bei JC und wollte mein Widerspruch dort persönlich zur Niederschrift einreichen. Denn ein Anwaltskanzlei, die ich vorab telefonisch kontaktiert habe, hat mir dieses Verfahren empfohlen.

Fakt ist...die Dame am Empfang mußte zweimal zu ihrem Vorgesetzten gehen, weil ich mich nicht darauf einlassen wollte, den Widerspruch im Hausbriefkasten einzuwerfen und weil sie nicht ganz verstehen konnte ODER WOLLTE, was mein Anliegen war. Ihr Vorgesetzer kam dann zu mir nach vorne. Den mußte ich das auch zweimal erklären, daß ich ein Widerspruch zur Niederschrift einlegen wollte.
Er gab mein Anliegen dann per Mail an die "Fachabteilung" weiter, wo ich dann warten sollte, bis ich aufgerufen werde.

Vier Mitarbeiter haben mich dann auf dem Flur angesprochen, was ich denn bitte möchte. Nach ca. 30 - 40 Minuten kam dann der 5. Mitarbeiter und erledigte dann auch mein Anliegen...während dessen die anderen Mitarbeiter vorab bei offener Tür im Zimmer sich über Gott und die Welt unterhielten. Er nahm letztendlich meinen geschriebenen Widerspruch und den Gesundheitsfragebogen, den ich vorab nochmal im Copyshop ausgedruckt habe, entgegen. Natürlich habe ich mir auch eine Kopie vom Widerspruch unterschreiben lassen.
Habe vor lauter Aufregung dummerweise vergessen, diesen in einem Umschlag zu tun. Der Mitarbeiter kam aber auch nicht mal auf die Idee, was zu sagen oder dies zu tun. Somit hatte von da an jeder Mitarbeiter oder wer auch immer, dort die Möglichkeit, Einblick in meiner intimsten Privatsphäre zu erhalten...was mir nachher auch völlig egal war. Denn wenn man so ein Schreiben erhält, daß die kompletten Leistungen zum 1.6. eingestellt werden, da hat man ganz andere Sorgen.

Was ich zu guter Letzt an dieser Stelle noch loswerden möchte...es ist eine absolute Schande, was aus unser "Sozialsystem" geworden ist. Es interessiert denen da oben null, ob du bald auf der Straße oder sonst wo landest.
Aber gut...ich denke selbst und recherchiere selbst und habe unser System mittlerweile durchschaut.
Danke für Eure Aufmerksamkeit, wer bis hierher gelesen hat.

#8
Zitat von: DerGreif am Heute um 08:33:57Warum schießen sich hier alle auf Juli ein?

Ich bin von einer Verrechnung im Juni 2026 ausgegangen.
Aber wie du ja geschrieben hattest, dürfen sie das gar nicht, weil es schon zu lange her ist.

@TE soll einfach die Post dazu erst mal abwarten.
#9
Hab es mir nochmal genauer angesehen.

Da ist es leider so, dass JC sitzt am längeren Hebel.
Da gilt das mit der doppelten Datenerhebung wohl nicht so ganz, obwohl es eine ist.

Es wird doch besser sein, den ganzen Kram zum JC zu schicken, evtl. per Mail.

Scheint eine weitere Schikane zu sein, die ab Juli in Kraft tritt.
Die suchen wohl jetzt immer mehr nach irgendwelchen Sparmöglichkeiten.

Daher zerpflücken die wohl auch bald jede BK-Abrechnung so.

Neu ist ja dann auch: Schickt man es nicht hin, dürfen die dann den MV direkt danach fragen.

Will man das nicht, muss man wohl den ganzen Scheiß ertragen.
#10
Aktuelle Nachrichten / Aw: Die Lüge vom sozialen Aufs...
Letzter Beitrag von Dwight Manfredi - Heute um 13:50:57
Wenn Kinder in einem Umfeld aufwachsen, in dem das staatliche Sicherungssystem der Normalzustand ist, prägt das natürlich ihr Bild von der Arbeitswelt und dem Lebensalltag.