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Zitat von: Keen am 20. Mai 2018, 09:47:03
Ich fahre seit 2013 den Schwalbe Marathon Plus Tour mit Pannenschutz und kann deine Meinung absolut nicht nachvollziehen. In den ganzen Jahren habe ich einen Platten zu verzeichnen
Ja, und? Was soll das beweisen?
Meine ganze Familie fährt normale Reifen ohne Pannenschutz. Und da ist jedes Gelände dabei: Asphalt, Kopfsteinpflaster, Feld- und Waldwege.
In den letzten 10 Jahren hatte ich an 4 Rädern insgesamt 5 Plattfüße, davon war ursächlich:
- 1x Durchstich durch Nagel (Schlauch geflickt),
- 1x Schnitt in der Seitenwand durch Glasscherbe (Mantel und Schlauch gewechselt),
- 1x Schlauchabriss am Ventil (Schlauch gewechselt),
- 1x defekter Ventileinsatz (Ventileinsatz gewechselt) und
- 1x Schlauchriss (durchgescheuert) wegen zu schmalem Felgenband (2 neue passend breite Felgenbänder und Schlauch gewechselt).
Nichts davon hätte durch einen unkaputtbaren Reifen verhindert werden können.
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Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: EGV / Verhandlungsphase?
« Letzter Beitrag von Keen am Heute um 10:18:44 »
@Ottokar
Ich halte meine Aussage nicht für falsch. Da ich zu keinem Zeitpunkt festgestellt habe, dass es sich bei einer Soll-Vorschrift um eine Kann-Vorschrift handelt sondern explizit nur eine Gemeinsamkeit genannt habe. Nämlich dass es sich bei beidem um Ermessensentscheidungen handelt.

Zitat von: Ottokar am 20. Mai 2018, 09:19:38
FW haben lediglich Lenkungswirkung und sind keine Rechtsvorschriften. Und das Aussagen in FWs der BA durchaus falsch sein können, wurde in der Vergangenheit immer wieder belegt.
Auch das sehe ich anders, da es sich hier nicht um einen Fachlichen Hinweis sondern um eine Fachliche Weisung handelt. Natürlich haben sich die Vorgaben oder auch Aussagen in der Vergangenheit als falsch heraus gestellt. Immer wieder begründen aber auch die Gerichte ihre Entscheidung auf Grundlage der Weisungen.

Die Weisung hier spiegelt aber den Grundgedanken des Gesetzgebers wieder und damit mMn auch meine Feststellung
Zitat
Mit  der  Änderung  in  § 56 wird  die  Anzeige-  und  Bescheinigungspflicht  bei  Arbeitsunfähigkeit  flexibilisiert. Künftig soll die Pflicht nur dann bestehen bzw. auferlegt werden, wenn die Pflichterfüllung für die Integration in Ausbildung oder Arbeit oder für die Feststellung der Anspruchsvoraussetzungen (Erwerbsfähigkeit) erforderlich ist. Die Anzeige- und Bescheinigungspflicht gilt daher künftig nicht mehr kraft Gesetzes, sondern muss in der Eingliederungsvereinbarung individuell geregelt werden. Dabei ist davon auszugehen, dass beim überwiegenden
Teil der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten keine Gründe vorliegen, die einer Eingliederung in den Arbeitsmarkt entgegenstehen. Aus diesem Grund erfolgt die Ausgestaltung als „Soll“-Vorschrift. Die Jobcenter sind damit in der Regel verpflichtet, die Anzeige- und Bescheinigungspflicht in die Eingliederungsvereinbarung aufzunehmen. In abweichenden Fällen, zum Beispiel bei Schülern an allgemeinbildenden Schulen, kann von der Auferlegung der Pflicht abgesehen werden.
Dies führt auch zu einer Entlastung der betroffenen Bürger durch Minimierung ihrer Informations- und Mitwirkungspflichten und zu Einsparungen bei den Jobcentern, weil der Verwaltungsaufwand für die Erfassung und Veraktung nicht benötigter Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen entfällt.
Quelle: Bundesdrucksache 18/8041
Entwurf eines Neunten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch ‒ Rechtsvereinfachung
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Ich hab mit den Uplattbaren auch nur gute Erfahrungen. Ich finde, daß die ganz schön teuer geworden sind. Die kosten schon 33 Euro. Dann noch Montage dazu... Aber mit den Reifen passiert einem nichts mehr. Man müßte schon in einer Kurve über einen kaputten Flaschenboden oder so fahren, damit der Reifen auf der Seite aufgeschlitzt wird.
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Zitat von: Ottokar am 20. Mai 2018, 09:09:04
Für mich sind unplattbare Fahrradreifen nur ein Marketinggag, um überteuertes Material zu verkaufen. Profis fahren stattdessen hochertige Materialmischungen und beim Ottonormal-Stadt-Wald-und-Wiesen-Radler kommen Plattfüße wesentlich öfter vor als platte Reifen.

Ich fahre seit 2013 den Schwalbe Marathon Plus Tour mit Pannenschutz und kann deine Meinung absolut nicht nachvollziehen. In den ganzen Jahren habe ich einen Platten zu verzeichnen, aber auch nur weil sich durch ein Loch im Mantel (Den Platten hatte der Pannenschutz ja einwandfrei verhindert) ein spitzer dünner Stein durch das Profil und den Pannenschutz gedrückt hat. Zum Schutz der 5mm muss man auch noch den Mantel samt Profil dazu zählen. Auf Radwegen zB mache ich um Scherben keinen Bogen. Der Reifen ist zwar etwas schwerer, weder durch das Gewicht noch durch den Pannenschutz leidet der Rollwiederstand. Ich fahre zwischen 10 und 15.000 km pro Jahr und habe einen sportlichen Fahrstil. Wenn man die Empfehlungen des Herstellers bzgl. des Reifendrucks beachtet ein sehr guter Reifen. Wer auf die Zuverlässigkeit seines Fahrrads angewiesen ist, kommt um einen guten Pannenschutz mE nicht drumherum und natürlich sind die Reifen auch für jeden Sonntagsradler bestens geeignet.

Zitat von: Kaffeesäufer am 20. Mai 2018, 09:42:05
Also bei sonem Rad darf sowas nicht passiern.....meins ist nun 5 Jahre alt , hat nen Tausender gekostet , hat mittlerweile ca 15000 km runter und fährt immer noch wie neu. Einzigste was ich nun bald tauschen muss , sind die Reifenmäntel. Das kostet gleich nen Hunderter.Da warte ich noch ein wenig.
Bei der Km-Leistung wird es aber auch Zeit für die Kette, Kurbel samt Kassette.
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Also bei sonem Rad darf sowas nicht passiern.....meins ist nun 5 Jahre alt , hat nen Tausender gekostet , hat mittlerweile ca 15000 km runter und fährt immer noch wie neu. Einzigste was ich nun bald tauschen muss , sind die Reifenmäntel. Das kostet gleich nen Hunderter.Da warte ich noch ein wenig.

Was man immer machen sollte, sind die Schrauben nachziehen so einmal im Jahr, zumindest in meinem Falle da ich im Jahr mehrere tausend Km fahre damit.Ist ein Touringrad.

Vorher hatte ich 2 Baumarkträde nach jeweils 400km verschlissen, Tretlager und co ausgleiert, knacken und knarzen überall....hab mein Geld wiederbekommen und dann gleich was vernünftiges gekauft.
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Zitat von: Turbo am 20. Mai 2018, 09:22:46
Vater zu Hause, gesetzlicher Betreuungsanspruch, die Möglichkeiten sind doch da.
Wenn der TS schreibt, dass seine Freundin noch die nächsten Jahre arbeitslos bleiben wird, wird es wohl nicht an der etwaig fehlenden Betreuungsmöglichkeit scheitern.

Zitat von: Turbo am 20. Mai 2018, 09:22:46
gerade mit einem zweiten Kind sollte sich das ändern
... welches wohl frühestens in knapp einem Jahr aktuell sein wird.

Zitat von: crazy am 19. Mai 2018, 17:01:56
Die Folgen des Zusammenzugs als Bedarfsgemeins haft sind erheblich. Frau verliert das Geld aus dem Alleinerziehenden Zuschlag. Beide Erwachsene müssen mit reduzierten Regelsätzen auskommen.
... aber sofern sich weitere Kinder einstellen, bauen sich beim Kindsvater keine Unterhaltsschulden auf, unabhängig davon ob er jemals in der Lage wäre, diese zurückzuzahlen.
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Das JC kann somit hier als Meldegrund auch Berufsberatung und Ausbildungsvermittlung anführen.
Der Meldegrund "Berufswahlsituation" wäre also zulässig, sofern man unterstellt, dass mit dieser äußerst umständlichen Wortschöpfung die Berufsberatung und Ausbildungsvermittlung gemeint ist.
Allerdings hat das JC die vorrangige Schulpflicht zu beachten und deshalb einen Meldetermin in die Nachmittagsstunden zu legen.
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Also wenn sich bei normalem Gebrauch in einem Handy ein Kabel lockert, dann stimmt da aber was ganz erheblich nicht.
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Zitat von: global am 20. Mai 2018, 09:01:53
Du hast scheinbar überlesen, dass sie ein 2 1/2 jähriges Kind hat und arbeitslos ist. Denkst du das wird sich mit einem weiteren Kind ändern?
Warum sollte sich das nicht ändern? Oder andersrum: gerade mit einem zweiten Kind sollte sich das ändern. Vater zu Hause, gesetzlicher Betreuungsanspruch, die Möglichkeiten sind doch da.

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Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: EGV / Verhandlungsphase?
« Letzter Beitrag von Ottokar am Heute um 09:19:38 »
Zitat von: Keen am 19. Mai 2018, 21:11:43
Ich habe zu keinem Zeitpunkt geschrieben, dass eine Soll-Vorschrift eine Kann-Vorschrift ist.
Man(n), ich hab's sogar zitiert!

Zitat von: Keen am 19. Mai 2018, 21:11:43
Dass es unterschiede bei beiden Vorschriften gibt ist mir absolut bekannt.
Dieser Aussage von dir:
Es handelt sich immer noch um eine "Soll-Vorschrift". Die Anzeige- und Bescheinigungspflicht zur Arbeitsunfähigkeit soll nach § 56 nur dann in die EinV aufgenommen werden, wenn dies für die Integration in Ausbildung oder Arbeit (insbesondere bei arbeitslos geführten Personen) oder für die Feststellung der Anspruchsvoraussetzungen (Erwerbsfähigkeit) erforderlich ist. Wenn sich das erforderliche Ermessen mit Berücksichtigung der individuellen Situation aus aus der EinV selbst nicht ergibt, dann wäre mE eine solche Regelung rechtswidrig.
belegt das Gegenteil.
Würdest du den Unterschied zwischen einer Soll- und einer Kann-Vorschrift kennen, hättest du niemals eine derart falsche Aussage getroffen.

Zitat von: Keen am 19. Mai 2018, 21:11:43
Bei der Soll-Vorschrift handelt es sich zwar um ein gebundenes Ermessen, dennoch um eine Ermessensentscheidung.
Damit enden aber schon die Gemeinsamkeiten.

Zitat von: Keen am 19. Mai 2018, 21:11:43
Wie man in den FW zum §56 ja nachlesen kann, ist die Pflicht nur in die EinV aufzunehmen, wenn dies für die Integration in Ausbildung oder Arbeit oder die für die Feststellung der Anspruchsvoraussetzungen erforderlich ist.
 
FW haben lediglich Lenkungswirkung und sind keine Rechtsvorschriften. Und das Aussagen in FWs der BA durchaus falsch sein können, wurde in der Vergangenheit immer wieder belegt.

Zitat von: Keen am 19. Mai 2018, 21:11:43
Außerdem dass die Ausgestaltung der gesetzlichen Regelung als "Soll-Vorschrift" den JC ermöglicht bei im Regelfall abweichende Entscheidung zu treffen.
Diese Aussage beweist, dass du noch immer keine Ahnung hast, was der Unterschied zwischen einer Soll- und einer Kann-Vorschrift ist.
Und das wo ich es doch so schön beschrieben hatte und man es auf entsprechenden Fachportalen auch nachlesen kann.
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