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Hilfebereich => Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II => Thema gestartet von: Christian007 am 09. Februar 2019, 10:09:00

Titel: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Christian007 am 09. Februar 2019, 10:09:00
Hallo.


Da ich ja Ende letzten Jahres dank der Handlungsweise des JCs das einfach ohne zu Fragen die Leistungen einstellte direkt wieder Arbeitslos geworden bin, kam mir letzte Woche wie zu erwarten war eine Einladung zu meinem Sachbearbeiters ins Haus geflattert in der er mich zum 14.02 zu sich einlädt um über "meine Berufliche Situation" zu sprechen. Da ich momentan recht schlecht auf das JC zu sprechen bin stehe ich diesem Termin eher skeptisch gegenüber da ich sicher bin das er mir wieder mit einem "Coaching" kommen wird wo ich quasi unter Aufsicht Bewerbungen schreiben soll wie ich es schon mal machen sollte was ich aber durch die Arbeitsaufname vermeiden konnte.


Jetzt meine Frage:

Ich habe schon mehrmals nach einem LKW Führerschein gefragt, da mich dieser hier in Hamburg echt weiterbringen würde. Denn allein schon die Zahl der Stellenauschreibungen die ich wegklicken muss weil dort "LKW Führerschein zwingend erforderlich" drin steht ist enorm. Und ich habe auch einige Firmen hier in HH im Auge wo ich sicher nen Job kriegen könnte, wenn ich nur nen Truck fahren könnte.
Allerdings wurde bisher immer sofort abgelehnt. Ist ja klar, warum auch meine Chancen verbessern gell?

Wenn ich jetzt allerdings eine Firma finden würde, die mir eine Schriftliche Einstellungszusage gibt in der drin steht: "Hiermit bestätig Firma ... das sie Herrn... einen Arbeitsvertrag gibt unter der Voraussetzung das dieser vom Jobcenter einen LKW Führerschein zur Verbesserung seiner Einsatzmöglichkeiten im Betrieb finanziert bekommt." Den genauen Wortlaut würde ich dann mit der Firma ausarbeiten, aber so ungefähr würde sich das anhören.

Würde so ein Dokument das Jobcenter dazu bringen mir einen LKW Führerschein zu bezahlen? Natürlich unter der Voraussetzung das ich das auch schaffe, und den Führerschein nicht schmeiße was ich ja nicht vor habe. Denn wenn das JC dann nein sagt, dann hätte ich sie ja theoretisch bei den Eiern da sie eine potenzielle Arbeitsaufnahme direkt verhindert hätten und sich somit selbst ins Knie geschossen hätten.


Denn wenn dem so ist, dann würde ich gleich nächsten Montag mal die besagten Firmen abklappern und dort mal anfragen ob die sich auf so was einlassen, denn die Stellenangebote die ich meine sind seit einiger Zeit Online einsehbar und werden auch jeden Monat aktualisiert und sind somit noch aktuell.
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Fylou am 09. Februar 2019, 10:22:33
Ist immer eine Ermessenleistung, selbst mit Einstellzusage. Und solange es genug andere zumutbare (nicht von der Qualifizierung passende!) Job gibt, kannst du dir deine Chancen selber ausmalen  :weisnich: die stecken dich lieber ins Callcenter als 3.000€+ locker zu machen.

Was hast du denn bisher gemacht/gelernt? Vielleicht kann man damit argumentieren.
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Sheherazade am 09. Februar 2019, 10:31:57
"Hiermit bestätig Firma ... das sie Herrn... einen Arbeitsvertrag gibt unter der Voraussetzung das dieser vom Jobcenter einen LKW Führerschein zur Verbesserung seiner Einsatzmöglichkeiten im Betrieb finanziert bekommt."

Auf so ein Schreiben gibt es direkt eine Ablehnung. Das Jobcenter ist nicht für Arbeitgeberförderungen zuständig. Zudem nehme ich an, dass es schon einen richtigen Arbeitsvertrasg geben muss, der natürlich erst in Kraft treten kann, wenn der AN die erforderlichen Voraussetzungen vorweisen kann.
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Christian007 am 09. Februar 2019, 10:38:46
Nun seit ich in Hamburg wohne, also ab Ende 2014, war ich Hauptsächlich im Sicherheitsgewerbe tätig weil es dort gutes Geld gab. Inzwischen habe ich da aber alle guten (und auch einen schlechten) Arbeitgeber durch und Ende letzten Jahres hat das JC mir ja den letzten, bei dem ich da auch schon zum zweiten mal als Brandwache tätig war weil ich WUSSTE das der Job gut ist, ich ihn schaffe wegen meiner Vorkenntnisse im Brandschutz durch die Freiwilige Feuerwehr, und noch gut Geld bei rum kommt, sozusagen ruiniert. Zudem bin ich mit dem Arbeitsfeld "Security" sowieso fertig, da ich wenig Lust drauf habe immer wieder den Spagat zwischen Arbeitgeber- und Kundenzufriedenheit zu machen. Das war auch der Grund warum ich meine letzte Tätigkeit als Sicherheitskraft 2016 aufgegeben habe da ich nur eins konnte. Dienstvorschrift einhalten und Arbeitgeber glücklich machen, oder nach Kundenwunsch arbeiten. In jedem Fall habe ich vom Arbeitgeber dann nen Arschtritt bekommen entweder weil der Kunde sich beschwert hat oder weil die DV nicht eingehalten wurde.


Dann hatte ich es mal am Airport als Gepäckabfertiger versucht, was aber auch zum scheitern verurteilt war da die damaligen Saisonarbeiter aus Rumänien mit mir, bzw. meiner Deutschen Genauigkeit da ich gearbeitet habe wie ich es in der Einarbeitungswoche gelernt hatte, offenbar ein Problem hatten und mir sozusagen den Job vermiest haben wo sie konnten.

Ich hatte auch noch eine 450 Euro Nebentätigkeit als Stagehand, also Bühnenhelfer, aber damit konnte ich meinen Lebensunterhalt nicht bestreiten und habe mir dann eben den Job am Airport gesucht.


Auch mein Gabelstaplerführerschein bringt mir wenig da ich keine Fahrerfahrung habe denn seit ich den kurz vor meinem Umzug nach Hamburg gemacht habe, habe ich auf keinem Stapler mehr gesessen. Durch meine Halbe Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik kenne ich mich aber etwas im Lager aus bzw. kann mich schnell einarbeiten wenn mich jemand bei der Hand nimmt.


Als Stagehand würde ich allerdings jederzeit wieder arbeiten da der Job mich sehr interessiert hat. Jedoch muss man da erstmal ne Firma finden die einen in Vollzeit einstellt was in der Branche eigentlich kaum machbar ist da dort Hauptsächlich Teilzeitbeschäftigte unterwegs sind.



Die besagten Stellen auf die ich mich bewerben wollte sind im übrigen zum einen als Containerfahrer bei Otto Dörner, und zum anderen bei einer Firma die Baustellenabsicherungen aufstellt.


@ Sheherazade: Naja so meinte ich das ja auch in etwa. Das mir das Unternehmen zusichert, das ich den Arbeitsvertrag bekomme, diesen antrete, und dann, sagen wir mal in den kommenden 6 Monaten meinen LKW Führerschein mache während ich bereits in dem Unternehmen beschäftigt bin. So könnte ich z.B. schon eingearbeitet werden und später wenn ich dann LKWs fahren kann auch besser eingesetzt werden. Besonders bei der Stelle bei der Firma die Baustellenabsperrungen aufstellt wäre dies denke ich ohne Probleme möglich.

Aber wieso Arbeitgeberförderung? Es geht da immerhin um mich, also den Arbeitnehmer und dafür ist das JC denke ich mal sehr wohl zuständig. Denn bisher stelle ich beim JC bei der "Fördern und Fordern" Methode wie gewohnt nur das Fordern fest, aber nicht das Fördern. Denn seit ich in HH wohne hat das JC nicht einen Finger gerührt um mich bei der Verbesserung meiner Fähigkeiten zu unterstützen, und wenn ich nach Fortbildungen oder ähnlichem gefragt habe kam die Standartantwort: "Gibts nicht, können wir nicht, machen wir nicht, tun wir nicht."
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: MagnaCharta am 09. Februar 2019, 10:57:02
Aber wieso Arbeitgeberförderung? Es geht da immerhin um mich, also den Arbeitnehmer und dafür ist das JC denke ich mal sehr wohl zuständig. Denn bisher stelle ich beim JC bei der "Fördern und Fordern" Methode wie gewohnt nur das Fordern fest, aber nicht das Fördern. Denn seit ich in HH wohne hat das JC nicht einen Finger gerührt um mich zu unterstützen, und wenn ich nach Fortbildungen oder ähnlichem gefragt habe kam die Standartantwort: "Gibts nicht, können wir nicht, machen wir nicht, tun wir nicht."

Wenn deinem potentiellen Arbeitgeber wirklich so viel an dir - ja, genau dir! - als zukünftigen Mitarbeiter gelegen wäre, dann würde der dafür selbst das Geld für den Führerschein in die Hand nehmen, und dich ausbilden! Darum!

Wie schon Shylou schrieb, so ist und bleibt dies eine absolute Ermessensleistung des Jobcenters.

Es gibt übrigens einen einfachen Grund, warum LKW-Fahrer händeringend gesucht werden: der Beruf ist denkbar schlecht bezahlt und ein astreiner Beziehungskiller, du steckt ständig unter Druck die Zeitfenster wo auch immer zu erreichen, je nach Arbeitgeber gurkst du die meiste Zeit auf den staugeplagten Autobahnen rum, dank GPS-Ortung weiß dein AG immer ganz genau, wo du bist und wehe, da pass mal was nicht, und wenn du wirklich mal gegen die schlechten Arbeitsplatzbedingungen aufmucken solltest, dann sagt der Arbeitgeber nur: "Was haste denn gegen unbezahlte Überstunden und BLA? Schau mal hinter dich, siehst du dat? Was du sehen sollst, fragste dich? Na die Reihe an Leuten hinter dir, die mit Kusshand deinen Job genau so haben wollen, wie du ihn jetzt hast! Wenn es dir nicht passt, dann geh doch einfach!"

Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Fylou am 09. Februar 2019, 11:04:58
Vielleicht dann mal nach einer Ausbildung umschauen, wenn du nur eine "halbe" Ausbildung hast? Dann findet man auch gut bezahlte Jobs  :weisnich: Warum hast du denn deine Ausbildung abgebrochen? In dem Bereich kann man doch gut was finden. Gerade mit Staplerschein...frag doch mal gezielt beim JC nach, ob es da Kurse zur Auffrischung etc gibt?

Wie gesagt, wenn der Chef einen mit LKW-Führerschein haben will soll er den selber ausbilden (auf eigene Kosten) oder muss weitersuchen. Früher war das nicht selten, dass der Unternehmer das bezahlt hat...immerhin braucht ER ja die Fahrer.

Das Ganze hat auch nichts mit der Förderung einer Arbeitsaufnahme zu tun, denn Arbeit heißt nur: alles was mindestens Mindestlohn bringt (und bei Langzeitarbeitslosen nicht einmal das). Einen Anspruch auf eine Arbeit/Weiterbildung deiner Wahl hast du nicht. Die kannst du ja auch privat machen, wenn du erstmal irgendeinen Job hast. Beim Jc geht es nicht um Qualität, sondern Quantität: du hast Job = nicht arbeitslos = Quote erfüllt.
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Christian007 am 09. Februar 2019, 11:35:33
@ MagnaCharta: Ich will ja kein LKW Fahrer direkt werden, sondern in einer Firma tätig werden die im Hamburg und Umgebung tätig ist. Otto Dörner z.B. ist ein Containerlieferant der nahezu überall in HH und Umgebung seine Container in allen Formen und Größen stehen hat, und die Firma die Baustellenabsicherungen aufstellt ist auch nur in HH und Umgebung tätig. Bei beiden ist das LKW Fahren eigentlich mehr oder weniger nur die Hälfte des Jobs.

Was die Beziehung angeht: Ich bin Single und das wird auch erstmal so bleiben da ich alleine schon genug Probleme habe, also brauch ich mir da keinen Kopf machen.


@ Fylou: Mit 31 noch ne Ausbildung anfangen halte ich für sehr Riskant da ich mich eigentlich damit abgefunden habe mir einen "normalen Job" zu suchen. Und wie gesagt, wenn ich beim Amt wegen Fortbildung oder Nachschulung komme: Standartantwort - "Gibts nicht, können wir nicht, machen wir nicht, tun wir nicht." Wie gesagt, Fordern aber nicht Fördern. Ich hatte nämlich auch schon mal gefragt ob man nicht was mit meinem Staplerschein machen könnte. Den hab ich ja, nur Fahrerfahrung fehlt mir, was aber mit einer kurzen Nachschulung behoben wäre.


Die Ausbildung habe ich abgebrochen weil der Bildungsträger bei dem ich sie gemacht habe mist war. Alle anderen Gewerke die dort ausgebildet wurden, Metaller, Tischler, sogar die Köche, bekamen alles und wir Lageristen bekamen GAR nichts. Wir sollten nicht mal die Lehrbücher kriegen die eigentlich im Budget das vom Amt bezahlt wurde drin war. Ich musste/sollte sogar mak mit dem Gabelstapler neue Maschinen für die Metaller vom LKW abladen. Kosten der beiden Maschinen: Mehrere 100.000€ da CNC Maschinen. Und wir kriegen nicht mal ein BUCH das 25€ kostet! Dann die Technik in unserem Ausbildungslager. Computer aus den 90ern mit Handscrannern die da gar nicht dran passen, kaputte Ettiketendrucker, und als wenn das nicht reicht: Einen separaten Unterrichtsraum zum Hinsetzen gab es nicht, die Tische und alles standen mit im Lager. (Die anderen Gewerke hatten ihre eigenen Lehrräume und TOP Ausstattung.) Der Ausbilder der uns zu Lageristen ausbilden soll war selber noch nicht mal Lagermeister sondern Buchhalter, saß den ganzen Tag nur zurückgelehnt hinter seinem Tisch und wir Azubis starrten untätig an die Decke. Und wenn dann die Frage kam: "Was machen wir denn Heute?" kam folgende Antwort: *Achselzucken* "Weiß ich nicht..."

Und wenn man dann zum Amt gegangen ist um sich zu beschweren und denen zu sagen das sie da unmengen an Geld an einen unfähigen Bildungsträger verschwenden heisst es nur: "Da muss man sich mal nicht so anstellen. Is ja alles nicht so schlimm..."


Und bei so was soll ich dann zwei Jahre Sitzen und jeden Tag die Decke anstarren. Nee danke, das kann ich auch zuhause. Deshalb bin ich dann auch nach Hamburg gezogen weil ich hier weitaus bessere Chancen habe als da wo ich bis dato gewohnt habe.



Aber ich glaube ich geh dann doch lieber als Bohrhelfer zum Kampfmittelräumdienst. Die Stelle ist auch schon seit Monaten online und wird regelmäßig aktualisiert. Scheint sich wohl keiner für zu interessieren, vielleicht ist das ja was für mich.
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: NevAda am 09. Februar 2019, 11:45:28
Mal so als Tipp:
Falls Du den schriftlichen Antrag auf die Kostenübernahme der LKW-FE stellst und dann mündlich dazu Stellung nehmen sollst:
Weniger Konjunktiv und weniger KEIN BOCK wäre sicherlich hilfreich. Nach Deinem Text hier vermittelst Du mir nicht den Eindruck, als würdest Du auch nur die Fahrschule "durchhalten". Weil da sicherlich nicht alle nach Deiner Pfeife tanzen zum Beispiel. Und wenn Du innerhalb von nur vier Jahren alle Security-AG in Hamburg durch hast (und bei keinem je wieder anfangen kannst), dann macht das auch nicht direkt den Eindruck, als würdest Du lange in dem zugesagten Job bleiben (wollen).
Mal mein (subjektiver!) Eindruck...
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Sheherazade am 09. Februar 2019, 11:48:47
@ MagnaCharta: Ich will ja kein LKW Fahrer direkt werden

Umso mehr ein Grund, dass dir die Firma, die dich unbedingt haben will, den Lkw-Führerschein vorfinanzieren könnte. Das kann man arbeitsvertraglich ganz einfach festlegen.

Zitat
Ich hatte nämlich auch schon mal gefragt ob man nicht was mit meinem Staplerschein machen könnte. Den hab ich ja, nur Fahrerfahrung fehlt mir, was aber mit einer kurzen Nachschulung behoben wäre.

Du brauchst keine Nachschulung, die bekommst du mit der Einweisung in dem Betrieb, wenn du als Staplerfahrer beauftragt wirst. Sind ja ohnehin überall verschiedene Gabelstapler im Einsatz.
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: MagnaCharta am 09. Februar 2019, 11:58:09

@ Fylou: Mit 31 noch ne Ausbildung anfangen halte ich für sehr Riskant da ich mich eigentlich damit abgefunden habe mir einen "normalen Job" zu suchen. Und wie gesagt, wenn ich beim Amt wegen Fortbildung oder Nachschulung komme: Standartantwort - "Gibts nicht, können wir nicht, machen wir nicht, tun wir nicht." Wie gesagt, Fordern aber nicht Fördern. Ich hatte nämlich auch schon mal gefragt ob man nicht was mit meinem Staplerschein machen könnte. Den hab ich ja, nur Fahrerfahrung fehlt mir, was aber mit einer kurzen Nachschulung behoben wäre.

Leute mit Staplerscheinen vom JC gibt es wie Sand am Meer; die nennen wir immer die "Scheine per Handauflegung", da sich die meisten Maßnahmeträger dafür maximal eine Woche Zeit nehmen, dann haben sie bestenfalls 2-3 Stunden auf dem Stapler gehabt, und schon den Schein. Dementsprechend kannst du dir schon vorstellen, wieviel Wert diese Scheine sind: gar nichts.

Die Firmen suchen keine staplerfahrenden Eunuchen vom Amt Marke "denn sie wissen ja, wie es sein muss" - sondern erfahrene Praktiker mit mehreren Jahren Berufserfahrung auf dem Buckel. Viele Firmen bilden auch selbst aus.

Außerdem ist der Staplerschein alleine für sich ziemlich wertlos, da das Staplerfahren auch meist nur ein Teil der Berufstätigkeit ist; daher sind die Fahrer häufig - und klingelt's da nun? - Fachlogistiker.
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Sheherazade am 09. Februar 2019, 12:04:23
Leute mit Staplerscheinen vom JC gibt es wie Sand am Meer; die nennen wir immer die "Scheine per Handauflegung", da die meisten Maßnahmeträger dafür maximal eine Woche Zeit nehmen, dann haben sie bestenfalls 2-3 Stunden auf dem Stapler gehabt, und schon den Schein.

Maximal 2 Tage, in der Regel an 2 aufeinanderfolgenden Samstagen.
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: MagnaCharta am 09. Februar 2019, 12:14:25
So oder so - Christian, du bist 31. Du solltest dir dringend eine Ausbildung besorgen, denn damit lebt es sich im späteren Leben durchaus entspannter als ohne!
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Regensburg am 09. Februar 2019, 12:51:24
Hi  :-)

AfA (JC?)  finanzieren tatsächlich eine LKW FS Ausbildung.
Bedingungen / Vorrausetzungen sind mir nicht bekannt.
Schriftlich beantragen.


Zitat
C mit Vorbesitz B 21,40 € 142 52122_CmB

Quelle: im Anhang


[gelöscht durch Administrator wegen Erreichen der Speicherfrist]
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Fylou am 09. Februar 2019, 13:31:59
Ohne Ausbildung bleiben dir eben nur Jobs für ungelernte Kräfte. Meinst du nicht du kannst dich da mal 2-3 Jahre durchbeißen? Bis jetzt klingt alles so, als wären immer die anderen Schuld  :weisnich: Das JC zumindest ist nicht verpflichtet dir eine Weiterbildung, Umschulung oder Qualifizierung zu bezahlen.

Hast du mal darüber nachgedacht deine Stapler-Erfahrung durch ein Praktikum etc aufzufrischen? Dann würden deine Chancen schon deutlich besser stehen als "hab keine Ausbildung, hab keine Erfahrung".

Ich konnte den FS übers JC machen, allerdings im Rahmen einer Weiterbildung als Behindertentransport-Fahrer. Also quasi über Umwege...waren auch nur 3 Tage Schulung zusätzlich zur Fahrschule
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Sheherazade am 09. Februar 2019, 13:40:05
Hast du mal darüber nachgedacht deine Stapler-Erfahrung durch ein Praktikum etc aufzufrischen?

Das wird ihm nichts nutzen, Praktikanten dürfen in der Regel (und in seriösen Firmen) nicht auf den Stapler.
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Christian007 am 10. Februar 2019, 08:41:30
Das ich so klinge als hätte ich keinen Bock hat seinen guten Grund, denn seit Jahren reiße ich mir den Arsch auf und werde von allen Seiten nach Strich und Faden beschissen. Ich meine, es mag ja stimmen als würde ich immer alles auf die anderen schieben, aber was soll ich bitte machen? Ich hänge mich rein, ich gebe mir Mühe und nahezu immer kommt irgendjemand an der mir in die Cornflakes pissen will, das kann doch nicht normal sein!


Mal eine kleine Zusammenfassung der letzten 10 Jahre:


Zuerst war ich am Berufskolleg. Fachrichtung Metalltechnik. Wollte da meine Fachoberschulreife machen damit ich mir ne gute Ausbildung suchen kann und nebenbei, sozusagen als Nebeneffekt, schon mal was in Sachen Metallbearbeitung lerne. Das war in der Region ganz hilfreich.
Dann kam in zweiten Jahr der Mathelehrer der mit seinen Unterrichtsmethoden einfach nur unmenschlich war. Hat Algebra gelehrt als würden lauter Einsteins vor ihm sitzen die alles in 5 Minuten kapieren. Hat den Algebra Unterrichtsstoff von Monaten in Wochen durchgeknüppelt, wer nicht mitkam hatte Pech. Ich dachte mir: "Gut, beiß ich mich durch. Ich lerne so viel wie ich kann." Wir haben uns sogar teilweise mit der ganzen Klasse nach Schulschluss in die Aula gesetzt und noch 2 Stunden gelernt. Brachte alles nix. Und bei den Prüfungen haben dann sogar unsere drei Superhirne die immer Einsen geschrieben haben ne Fünf abgeliefert und der Rest der Klasse logischerweise Sechsen am Fließband. Auf die Art ging von allen die Mathenote massiv runter und die Fachoberschulreife war für die halbe Klasse, darunter auch ich, schon nach dem halben zweiten Jahr erledigt.


Dann bin ich vom dortigen Jobcenter von einer Beschäftigungstherapie (oder auch Mobbingmaßname, was euch lieber ist) in die nächste geschickt worden, denn mit nem Abschlusszugnis auf dem ne 5 in Mathe ist will einen ja keiner haben. Das ganze ging dann bis Ende 2012 wo ich dann endlich einen Bildungsgutschein vom Amt erkämpft hatte. Ich hatte dann zwei Dinge die mir zur Auswahl standen. Ein mal eine Ausbildung zum Schweißer in deiner speziell für die Schweißerausbildung spezialisierten Firma. Die machten nichts anders als Schweißer auszubilden, und das GUT. Oder die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik.
Hier gebe ich zu das ICH den Fehler gemacht habe auf meinen Alten Herren zu hören der meinte "Nimm lieber Lager, da kannste mehr mit Anfangen" denn ich wollte Schweißer werden.

Dann bin ich beim Tüv Nord gelandet, eigentlich klang schon der Name sehr zuverlässig, wo ich dann eben diese total vermurkste und Kaputtgesparte Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik machen sollte.

Das einzig brauchbare was es da gab, das war der Staplerschein. Denn das war das einzige was der Ausbilder wirklich konnte. Insgesamt haben wir mehrere Wochen Theorie und Praxis zum Thema Stalperfahren und auch Ladungssicherung etc. gemacht und am Ende hatten wir auch alle den Staplerschein, aber als das Thema durch war verfielen wir alle in den "Wir starren an die Decke weil uns keiner sagt was wir machen sollen selbst wenn wir fragen"-Modus. Ich habe sogar an einigen Tagen aus Langeweile angefangen Schaumstoffflocken in kleine Kartons zu verpacken und "Übungspakete" für unser Lager zu basteln damit ich nicht einpenne!


Das war dann der Moment wo ich mich entschieden habe nach Hamburg zu ziehen. Zum einen weil ich von meiner lästigen Familie die mir nur Vorhaltungen machte egal was ich tat weg wollte, aber vor allem weil ich hier ne Stelle bei Power als Brandwache auf der Schiffswerft gefunden habe. Die haben mich nämlich aufgrund meiner Vorerfahrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr mit Kusshand genommen. Alles lief gut. Nur dann funkte mir mein Vater bzw. seine Gesundheit wieder dazwischen und ich musste mich darum kümmern und meinen perfekten Job (un-)freiwillig selbst aufgeben.

Als ich dann diese Sache mit meinem Vater geregelt hatte und wieder in Hamburg war ging es dann wieder los. Erstmal Arbeit finden die zu mir passt. Zu meinem alten Arbeitgeber habe ich mich erst mal nicht zurückgetraut da ICH ja gekündigt hatte. Ich wollte eben nicht den Eindruck erwecken das ich mit eingezogenem Schwanz ankomme und frage: "Kann ich nicht wieder bei euch Arbeiten?"


Habe es dann weiterhin im Sicherheitsgewerbe versucht weil es dort gut Geld gab, unter anderem bei Weko, die mich mehr als Sklave behandelt haben als alles andere. (Und beim Gehalt haben sie auch beschissen) 2 Monate hab ich es da durchgehalten dann war ich wegen Unterkühlung erstmal Krank. Weil auswärmen im Container war nicht erlaubt, ja sogar verboten. (Zu der Zeit wo ich da gearbeitet habe war draußen gerade ausnahmsweise mal 20 Grad Minus mit Schnee für einige Wochen.) Ich hab' mich aber durchgebissen wie ich es immer mache weil ich dachte: "Naja, kann ja nicht immer alles Strahlend Sonnenschein sein gell? Da muss man eben mal durch." Und dann kam eben der Tag wo ich vor lauter Rückenverspannung durch die Unterkühlung kaum aus dem Bett kam. Meine Ärztin hat auch nur gemeint: "In ihrem Alter dürften sie solche Verspannungen gar nicht haben, das habe ich noch nie gesehen." Ich war also ne Woche krank um meinen Rücken und alles wieder aufzutauen, komm wieder auf Arbeit, sage noch: "Bitte nicht so viel in der Kälte, mein Rücken ist nocht nicht ganz wieder fit." Wurde ignoriert, ich war wieder die ganze Schicht draußen in der Kälte und gleich wieder Krank bzw. nicht Arbeitsfähig weil ich mich kaum bewegen konnte.

Anmerkung: Ich bin keiner, der wegen jedem Wewehchen zum Arzt rennt. Ich geh meist erst wenn, Zitat von meinem alten Hausarzt: "Der Kopf schon unterm Arm steckt" Als guten Beweis dafür kann ich erwähnen das ich zum Jahreswechsel 2014-15 auf der Werft 3 Monate mit ner chronischen Bronchitis rumgelaufen bin die laut Arzt kurz davor war sich zur Lungenentzündung zu entwickeln.


Dann bin ich zu Securitas übergelaufen, sozusagen innerhalb von einer Woche und da schien es endlich Bergauf zu gehen. Die Firma war gut, Kollegen waren gut, Arbeit war gut, Bezahlung auch.
Nur der Kunde, der Kunde für den wir arbeiten fing dann an rumzuzicken und mehr und mehr unsere Arbeitsweise als Security zu untergraben und auch unsere Dienstvorschrift immer mehr in Frage zu stellen wo dann eben das Problem aufkam nach wessen Vorgaben wir nun Arbeiten sollten. Ich und die Kollegen haben Wochen, nein Monatelang, versucht das beste draus zu machen und nach bestem Wissen und Gewissen zu Arbeiten. Und trotzdem haben wir immer wieder Stress gekriegt. Ich hab' das nach 8 Monaten nicht mehr ausgehalten und bin freiwillg gegangen.


Dann habe ich es als Gepäckabfertiger am Flughafen versucht und da fing es auch gut an wurde dann aber Katastrophal.
Ich wurde am Airport im Kofferkeller eine ganze Woche lang eingearbeitet und lernte wie ich die Koffer zu behandeln habe. Nicht werfen, richtig heben, usw. Und wir hatten zu der Zeit einige Bulgarsiche Saisonarbeiter die genau die gleiche Einarbeitung bekommen hatten.
Da ich gerne draußen auf dem Vorfeld arbeiten wollte, also die Koffer in die Flugzeuge ein und ausladen wollte, weil ich das sehr interessant fand, habe ich mir den Arsch aufgerissen schnellstmöglich ne Vorfeldausbildung zu bekommen. Auch wieder eine Woche.
Doch dann kam es: Wir waren drei Leute die ausgebildet wurden und ein Ausbilder. Doch einer der andern zwei, der einer der Leiharbeiter war, hat direkt gesagt: "Ich will wieder in den Kofferkeller. Ich will nicht draußen arbeiten." Da fragte ich mich schon: "Warum macht der dann die Vorfeldausbildung? Die ist doch freiwillig..."
Naja, es ging dann los, und der erste Tag ging noch ganz gut, aber am zweiten Tag fing es an. Der Kollege der nicht draußen arbeiten wollte fing an mir und dem anderen Kollegen die Arbeit zu überlassen und sich zu drücken. Ich hab's natürlich ignoriert, dachte mir der Ausbilder wird das schon merken und ich muss nicht petzen. Ja scheiße wars. Tag drei war noch schlimmer, und an Tag vier meinte der andere Kollege auch: "Ich will auch wieder rein." Und ich musste den Hauptteil der Arbeit alleine machen.
Endergebnis: Die Vorfeldausbildung wurde abgebrochen, weil ich mich ja am Ende auch beschwert hatte warum ich den großteil der Arbeit alleine machen muss wo wir doch als Team zusammenarbeiten sollten, und ich landete wieder im Kofferkeller bis die nächste Vorfeldausbildung für mich möglich war.
Bis dahin hatte ich noch Hoffnung.
Aber nun fing der Bulgarische Kollege der mir schon die Vorfeldausbildung versaut hatte, an zusammen mit seinen Bulgarischen Kollegen nach ihren eigenen Regeln zu spielen. Sie schmissen Koffer durch die Gegend wie spielzeuge, warfen sie doppelt und dreifach gestapel auf das Ausgabeband obwohl wir das nicht sollten, und das schlimmste: Wenn Anhänger zum ausladen kamen, dann sind die da mit 6 mann hingerannt obwohl hier in HH Baubedingt nur 4 Anhänger gefahren werden können. Da reichen also eigentlich 2 Leute zum ausladen maximal 4 und keine 6. Und wenn ich dann, als einziger nicht ausladen gehe weil es ja noch Koffer gibt die rausgehen sollen und die nicht liegen bleiben können, dann wurde sich noch hinterrücks über mich beschwert so das ICH ein Personalgespräch kriege nur weil ich meinen Job nach den Vorgaben des Arbeitgebers machte! Nur gut das ich das im Gespräch klar machen konnte und meine Vorgesetzten das auch verstanden haben.
Dann habe ich es noch eine Woche im Kofferkeller ausgehalten, aber es ging weiter wie zuvor und das war auch der Punkt wo ich gesagt habe: "Ich gehe. Sorry aber mit solchen Kollegen will ich nicht zusammenarbeiten."


Und der Abschluss war dann das mir vom Amt ein Bewerbungsvorschlag ins Haus flatterte wo "Power Personen Objekt Werkschutz GmbH" draufstand. Also genau die Firma wo ich schon mal 2015 gearbeitet habe. Ich dachte mir: "Geil! Bei Power war ich schon mal, die Firma ist super, das Arbeitsklima auch die Bezahlung stimmt auch. (Ich hatte damals ein Gehalt von durchschnittlich 1800-2000€ Netto) Da geh ich gerne wieder hin."
Habe mich beworben, mich 6 Wochen reingehängt mit Vorstellungsgesprächen und allem, war auch teilweise ein wiedersehen da die Leute in der Zentrale mich noch kannten, und hab den Job bekommen. Es sah also so aus, als würde ich mein Leben endlich wieder in den Griff kriegen.
Doch nun kam es: Ich fing an wieder als Brandwache zu Arbeiten und hatte richtig Spaß an meinem Job. Denn Feuerwehr und alles mit Brandschutz ist meine große Leidenschaft weshalb ich vor meiner Zeit in HH auch in der Freiwilligen Feuerwehr war was mir bei dem Job als Brandwache wie damals beim ersten mal einen gehörigen Bonus verschaffte. Sogar die Jungs von den Werkfeuerwehren mit denen ich zusammengearbeitet habe (Blohm+Voss und Aurubis) haben gesagt: "Der weiß was er tut, der macht das nicht zum ersten mal auch wenn er erst 2 Tage hier ist."
Aber dann stellte das JC einfach ohne zu Fragen sämtliche Leistungen ein, ohne auch nur zu Fragen ob ich den Job jetzt habe oder nicht. Aufforderung zur Mitwirkung gab' es zwar, aber da waren die Leistungen schon seit ner Woche eingestellt. Ich hatte noch keine Woche gerabeitet, scheiße ich hatte noch nicht mal nen Spind auf dem Werftgelände bekommen!
Und anstatt die Leistungen erstmal als Darlehen weiterlaufen zu lassen, was unter diesen Umständen VÖLLIG okay gewesen wäre, wurde mir alles abgestellt, ich konnte dann noch 3 Wochen zur Arbeit fahren weil ich Geld gespart habe wo es ging, aber dann war das Geld irgendwann alle. Ich hatte kein Geld mehr für Essen, ein Ticket zur Arbeit, oder für Miete, Strom, etc. Ich konnte also noch nicht mal arbeiten gehen bis ich mein erstes Gehalt bekommen habe. (Denn Geld gibt es bei Power immer Mitte des Monats, das heisst erst mal 6 Wochen Arbeiten bis zum ersten Gehalt. Ich hab es 4 Wochen mit Ach und Krach geschafft) Ich wurde dann von der Zentrale angerufen und gefragt: "Hey, kannst du Arbeiten kommen? Wir hätten da noch ne Schicht frei." (denn ich war von damals bekannt dafür das ich gerne einspringe) Woraufhin ich mit: "Ich will ja, aber ich hab kein Geld für das Ticket, ich komm also nicht zum Arbeitsort." antworten musste. Dies wurde dann von Power als destinteresse gewertet und ich bekam die Kündigung in der Probezeit.
Dann dauerte es weitere 2.5 Monate bis ich überhaupt wieder Leistungen bekam, und das auch nur wieder durch den Gang zum Sozialgericht, weil das JC einfach nicht gerafft hat das ich wieder Hilfebedürftig bin und das OBWOHL ich Kontoauszüge und alles eingereicht habe, was auch wieder in einer Fristlosen Kündigung meiner Wohnung und beinahe einer Räumungsklage geedet hat. Die Kündigung nahm meine Vermietering zwar wieder zurück weil das Amt mit der Ausstehenden Miete rüberkam, aber die Stromkosten habe ich immer noch offen und selbst jetzt habe ich noch damit zu tun den Scheißhaufen wegzuräumen den das JC mal wieder in meinem Leben hinterlassen hat.


Also sagt mir bitte, wie man bei so was positiv bleiben soll! Es gibt Leute die sind für weniger mit ner Axt beim JC reinmarschiert und haben die Inneneinrichung umdekoriert.


Sorry jetzt für den Wall of Text, aber jetzt kennt ihr grob meine Gesichte der letzten Jahre und weshalb ich so verbittert klinge/bin. Ich meine, irgendwann muss doch mal Schluss sein mit dem Bullshit oder? Denn jedes mal wenn ich zum JC gehe kommen die mir mit irgendwas das mich NULL weiterbringt und wollen nur das ICH mich bemühe aber selber nichts leisten.

Dazu sage ich nur: Wenn mir meine Bemühungen nen Job zu finden so vergolten werden, wie zuletzt bei Power wo ich mir beide Beine ausgerissen habe um den Job zu kriegen, und im Gegenzug beinahe erneut meine Wohnung verlohren habe, dann frage ich mich ernsthaft ob es das Risiko wert ist Obdachlos zu werden nur um nen Job zu haben. Soll jetzt nicht heissen das ich keinen Bock zu Arbeiten habe, denn ich will ja, aber da ist dann wieder die Frage: Lohnt sich das Risiko meine Wohnung zu Verlieren?



Und zum Thema Ausbildung: Wenn die so läuft wie das beim Berufskolleg oder beim Tüv Nord seinerzeit, dann ist das wieder nur eine unnötige Verschwendung meiner Zeit. Denn mir kann man nicht vorwerfen ich hätte mich nicht angestrengt, auch wenn mein Vater nen anderen Eindruck hat, ich habe gelernt, ich habe mich reingehängt und alle die mir auf den Sack gegangen sind links liegen gelassen. Und dennoch hat es nichts gebracht. Dementsprechend habe ich natürlich was das Thema angeht erst mal den Kaffee auf.

Und ein Praktikum bringt auch nichts, da ich eben keine Erfahung habe. Ohne Erfahrung kriege ich ja nicht mal ein Praktikum. Was ich brauche ist ein Job, am besten im Lager, wo ich nen Vorarbeiter habe der kein totales Arschloch ist und mich ein bisschen unter seine Fittiche nimmt wo ich nebenher immer mal wieder Staplerfahren muss und mich so an die Maschine gewöhnen kann.
Ein solches Praktikum hatte ich während der Ausbildung beim Tüv Nord. Die Firma war super und da konnte ich echt alles machen was wichtig war. Warenein-/Ausgang, Kommissionieren, LKW beladen, Staplerfahren, usw. und das alles ohne Hektik bzw. einen der dich Antreibt. Genau SO einen Job müsste ich finden. Nur anfangen konnte ich da leider nicht.



Das mit dem Schreib von der Firma dass das JC den LKW Führerschein bezahlt, sollte ja auch ein klein wenig ein Köder für die Firma sein. So nach dem Motto: "Hey, wenn das Jobcenter dem den Führerschein bezahlt, brauchen wir das nicht zu machen. Das spart uns Geld und wir kriegen noch nen frisch zum LKW Fahrer ausgebildeten Mitarbeiter obendrauf. Den stellen wir mal ein." Wisst ihr was ich meine? Ich versuche da wie ne Firma zu denken.
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Fylou am 10. Februar 2019, 09:40:55
Was mit dem JC beim letzten Job gelaufen ist war natürlich nicht korrekt...aber dein AG hat dir nicht einfach mal einen Vorschuss gewährt? Das ist ja auch nicht ok, wenn er wirklich Interesse an einer Arbeitskraft hat sollte das drin sein.

Wenn du gerne Schweißer gemacht hättest, wie wäre es denn mal in die Richtung zu schauen? Wenn du noch keine fertige Erstausbildung hast sollte das doch mit BAB klappen? Ok, du wärst finanziell auch erstmal nicht gut dran...aber Schweißer ist doch sicherlich ein gut gesuchter Beruf?  :scratch:

Auch die Berufsfeuerwehr in HH bildet aus...und das ohne vorherige abgeschlossene Ausbildung. Da könntest du doch sicherlich mit deiner vorhandenen Erfahrung punkten? Gibt ja auch noch mehr Bereiche, also auch Sani, Mechatroniker etc pp.

Und wenn du mal "Ausbildung Berufskraftfahrer HH" eingibst, bekommst du auch einige Anzeigen. Wie die AG sind kann ich nicht sagen, aber da hast du vielleicht Erfahrung  :zwinker:

Nicht zuletzt sucht deine alte Firma auch noch (die Power GmbH). Ich meine...bewerben kostet nichts, oder? Jetzt weißt du zumindest, dass das Amt dir die Leistungen nicht einstellen kann und wenn man da ordentlich auf den Tisch haut, klappt das meistens auch.

Leider spielen nicht alle JC so mit wenn der LE eine Ausbildung etc anstrebt. Ich persönlich hatte da Glück und hab den Führerschein übers Amt bekommen(und das ohne Darlehen etc) weil ich einen wirklich engagierten SB hatte. Ein anderer Bekannter macht gerade eine Umschulung für knapp 25.000€ im IT-Bereich.  :weisnich: Genauso gut wurde ich bei einem anderen Amt aber schon versucht in Jobs zu stecken, die über 50% weniger bezahlen wollten als der Durchschnitt in dieser Branche.

Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: MagnaCharta am 10. Februar 2019, 21:06:15
Und zum Thema Ausbildung: Wenn die so läuft wie das beim Berufskolleg oder beim Tüv Nord seinerzeit, dann ist das wieder nur eine unnötige Verschwendung meiner Zeit. Denn mir kann man nicht vorwerfen ich hätte mich nicht angestrengt, auch wenn mein Vater nen anderen Eindruck hat, ich habe gelernt, ich habe mich reingehängt und alle die mir auf den Sack gegangen sind links liegen gelassen. Und dennoch hat es nichts gebracht. Dementsprechend habe ich natürlich was das Thema angeht erst mal den Kaffee auf.

FALSCH! Ohne einen Berufsabschluss wirst du dein Leben lang nur ein Hilfsarbeiter sein, Manövriermasse für unterste Arbeiten, auf die keiner wirklich Rücksicht nehmen wird. Ist das wirklich dein Plan für deinen weiteren Lebenslauf?

Ein Berufsabschluss gibt einem eine nicht zu unterschätzende Sicherheit, plus Gehaltsvorteil. Damit schläft es sich deutlich entspannter.

Deine Vorgeschichte ist tragisch, tut hier aber absolut nichts zur Sache, noch interessiert sie mich wirklich; das Jetzt und die Zukunft ist einzig und alleine, was zählt.

Also kneif' mal gefälligst deine beiden Arschbacken zusammen, und suche dir einen Ausbildungsplatz, der zu dir passt. Mit 31 sollte das durchaus noch möglich sein... es ist dein Leben, nicht meins.
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Christian007 am 11. Februar 2019, 12:23:09
@ Fylou: Nicht Korrekt? Mir fallen noch ganz andere Bezeichnungen ein. Allein die Herabwürdigung vor meiner Vermieterin das ICH mich dafür entschuldigen muss dass das JC seinen Pflichten nicht nachkommt obwohl meine Hilfebedürftigkeit klar nachgewiesen ist wäre meiner Meinung nach eine Strafanzeige wert gewesen. Zumal das auch nicht das erste mal war dass das JC mich so hat Hängen lassen. Plus das ich den Verdacht habe, das meine Mieterhöhung auch dadurch begründet wurde, das meine Vermieterin es nicht noch ein mal haben will das ich keine Miete zahle da sie auf das Geld angewiesen ist. Ist sowieso ein Wunder das die Frau mich noch nicht rausgeschmissen hat.

Und das Power mir keinen Vorschuss gegeben hat ist denke ich mal Logisch denn kein Arbeitgeber der Welt würde einem Mitarbeiter der keine Woche im Betrieb ist einen Vorschuss geben. Das Risiko geht heute einfach keiner mehr ein. Denn danach gefragt hatte ich.

Nach ner Ausbildung/Fortbildung mit Bildungsgutschein im Bereich Schweißer habe ich auch mal beim JC gefragt gehabt da man hier in HH alleine schon bei Blohm+Voss gut als Schweißer arbeiten kann. Ich habe ja als Brandwache mal ein bisschen mit den Jungs geredet während der Arbeit, und da habe ich erfahren das die Jungs um die 16€ die Stunde verdienen. Gut, dafür müssen die ihren Job auch ordentlich machen, aber trotzdem, 16€ die Stunde und dann noch Zuschläge (Nacht- Sonntags- Feiertagszuschlag) dazu, das ist ordentlich Kohle für nen Single wie mich. Die Antwort vom JC könnt ihr euch sicher denken.

Bei der BF hier in HH als Auszubildender einzusteigen wird wohl auch nichts da ich aus kostengründen nicht wirklich Sport treiben kann und dementsprechend außer Form bin. Den Wöchentlichen Besuch im Schwimmbad musste ich schon vor fast zwei Jahren Einsparen, ein Fahrrad besitze ich nicht weil ich mir keins kaufen kann (Wenn ich ein Fahrrad hätte, dann würde ich vermutlich auch noch bei Power arbeiten, denn per Fahrrad nach Aurubis oder Blohm+Voss wäre von mir aus durchaus drin), und Joggen/Laufen ist nichts für mich. Da hätte ich auch momentan noch nicht mal die passenden Schuhe zu, da meine Turnschuhe durchgelatscht sind und ich aktuell mit den Sicherheitsschuhen die ich von Power überbehalten habe rumlaufe da ich kein Geld für neue Schuhe habe.


Ich könnte natürlich wie du sagst, noch mal zu Power gehen und einfach mal fragen, aber um ganz ehrlich zu sein habe ich da sehr wenig Hoffnung das die mich noch mal anstellen nach dem was da gelaufen ist.


@ MagnaCharta: Schon klar, mit ner Ausbildung kommt man weiter, hast du auch voll Recht. Aber man sieht ja was dabei rauskommt wenn ich Versuche mich Aus- oder Fortbilden zu lassen. Immer versaut es mir irgendeiner und ich steh am Ende noch schlechter da als vorher. Egal ob im Berufskolleg oder der Lagerausbildung oder allem was danach kam, immer ging irgendwas mächtig schief auch wenn ich mit Mühe gegeben habe und versucht habe mich durchzubeißen.

Denn ich WILL ja was lernen. Ich WILL meine Fähigkeiten verbessern. Besonders bei Dingen die mich interessieren, da bin ich mit vollem Elan dabei. Aber wenn man mich nicht lässt, dann kann ich da nichts dran machen. Ich kann es zwar jetzt noch mal versuchen, aber wenn das wieder schiefgeht, dann schwöre ich beim Grab meiner Mutter das ich dann dauerhaft Hilfsarbeiter bleibe.

Und die Arschbacken kneife ich schon zusammen seit ich damals Ende 2015 wegen meinem Vater bei Power kündigen musste. Seit dem versuch ich meinen Arsch an die Wand zu kriegen aber nichts funktioniert. Was meinst du denn warum ich so viel rumgekommen bin in den letzten drei Jahren?



Aber ich werd' es einfach noch mal mit den Standartfragen versuchen wenn ich am Donnerstag da hin gehe. Wenigstens in der Termin erst um 10 Uhr, so das ich das günstigere 9-Uhr Tagesticket kaufen kann. Mal sehen was diesmal die Antworten sind vielleicht habe ich ja doch mal Glück.
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Schnuffel01 am 11. Februar 2019, 16:05:10
Zitat von: Christian007 am 11. Februar 2019, 12:23:09
dementsprechend außer Form

Da jegliche sportliche Betätigung mangels Fahrrad, Schuhen leider nicht möglich ist, versuche es doch mal mit einem Ernährungstagebuch.

Kannst Dich kostenlos anmelden, z.B.  fddb (https://fddb.info/), ein Ernährungstagebuch führen und bekommst eine Übersicht über Deinen Kalorienbedarf, KH, Eiweiß und Fette, etc......

Gibt auch apps fürs Smartphone: chronometer, myfitnesspal, lifesum

https://www.fitforfun.de/abnehmen/lifesum-im-test-lifestyletracker-und-kalorienzaehler-im-handy-bringt-das-was-190660.html

Eine funktionsfähige Küchenwaage zum Abwiegen braucht man natürlich auch. Und nicht schummeln, und die Snacks vergessen einzutragen.  :mocking:


Und wenn Du wieder in der Lage bist, Dir passendes Schuhwerk zu kaufen, läufst Du täglich eine Stunde strammen Tempos durch die Botanik. Anfangs tut es auch eine halbe Stunde.  :cool:
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Christian007 am 13. Februar 2019, 10:21:46
@ Schnuffel01: Das mit der gesünderen Ernärung klingt ja ganz gut, aber leider ist es bei mir momentan so das ich Lebensmittel ausschließlich nach dem Preis einkaufe. Also ist billig und macht satt. Deshalb esse ich auch so viel Nudeln da ne Tüte Nudeln weniger als 50 cent kostet und ich zwei mal davon essen kann bei ein mal kochen. Wenn ich die Zweite Portion Nudeln dann noch in die Pfanne schmeiße und ein paar Eier drüber haue hab' ich sogar drei Mahlzeiten aus einer Tüte Nudeln. Generell koche ich meist so das ich mehrmals essen kann, zum einen damit sich der Aufwand lohnt und zum anderen die Kosten für die Lebensmittel.


Eine Küchenwaage habe ich nicht, ist auch momentan nicht drin da ich selbst die einmaligen 10-15 Euro dafür nicht habe. Eine Mikrowelle steht auch schon seit Jahren auf meiner Anschaffungsliste und ist aus Finanziellen Gründen immer noch nicht vorhanden auch wenn sie mir enorm beim Strom sparen helfen würde. (Denn ich würde zum Aufwärmen lieber 5 Minuten ne Mikrowelle mit 800 Watt benutzen, als 15 Minuten einen Backofen mit mehr als 2000 Watt oder wie viel der hat.)

Und Süßkram gibts bei mir auch kaum mangels Finanzieller Mittel. Vielleicht mal ne Tüte Chips oder mal ne Packung Milchschnitten, aber auch nur wenn das Geld da ist, ansonsten gibts bei mir nix süßes.


Das mit dem "einfach rumlaufen" mache ich sogar meist wenn es sich machen lässt und das Wetter mitmacht (außer bei strömenden Regen geh ich eigentlich IMMER zu Fuß soweit möglich), allein schon weil Hamburg ne schöne Stadt ist. Allein schon weil ich nicht immer ein teures Ticket kaufen will. Zum Beispiel wenn ich zum Sozialgericht muss, was ja doch recht häufig ist, da geh ich immer zu Fuß und habe 2 Stunden Bewegung. Auch der Weg zum Einkaufsladen sind je 15 Minuten und auf dem Rückweg habe ich oft auch einen ganzen BW Rucksack voll Lebensmittel zu tragen, aber eben auch nur ca. 1 mal die Woche.

Auch wenn ich Morgen zum JC muss, da nehme ich, der Einfachheit halber und weil der Bus dort nur alle 20 Minuten fährt und auch gerne mal verspätung hat/ganz ausfällt, die U-Bahn, steige bei der nächstgelegenen Station aus und gehe die 15-20 Minuten zu Fuß.
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Schnuffel01 am 13. Februar 2019, 11:21:20
Zitat von: Christian007 am 13. Februar 2019, 10:21:46
Vielleicht mal ne Tüte Chips oder mal ne Packung Milchschnitten,
Das ist nun wirklich das Schlechteste, was Du Deinem Körper antust.  :schock:


Zur Zeit sind Äpfel wieder billiger geworden. Nimm da eine Tüte mit. Haferflocken sind günstig und gesund. Oder einfacher Quark. Damit der besser schmeckt kann man Obst rein schnippeln.
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Christian007 am 16. Februar 2019, 14:27:34
@ Schnuffel01: Nicht falsch verstehen, diese Bemerkung über Chips und Milchschnitten bezieht sich auf eine Packung des jeweiligen pro Monat, aber auch nur das eine oder das andere, nie beides. (Is eh zu teuer! XD)


Und Äpfel nehm ich auch Regenmäßig mal welche mit, genauso wie Bananen wenn sie im Angebot sind. Gibt ja immer wieder so Aktionen wo man ein Kilo Bananen fü kleines Geld bekommt.



Aber um das jetzt hier mal abzuschließen:


Ich war bei meinem Termin, und Wunder über Wunder, ich habe weder eine EGV noch sonst was bekommen. Vermutlich weil ich meinen SB klar machen konnte, das ich immer noch bis zur Brust in der Scheiße stehe und das erstmal regeln muss bevor ich mich auf was anderes (Coaching oder ähnliches) konzentrieren kann. Was das angeht muss ich meinem SB ja echt lassen, das man zumindest mit ihm reden kann. Stattdessen gab' mein SB mir ein Dokument für das "Hamburger Modell zur Beschäftigungsförderung" das sozusagen mir UND dem Arbeitgeber in der Anfangsphase einen kleinen Bonus dazubezahlt damit der Einstieg einfacher abläuft, und von dem ich bis dato noch NIE was gehört hatte. (Da frage ich mich dann aber, warum mein SB erst JETZT damit aus der Höhle kommt und nicht schon vor 1.5 Jahren?)


Ich habe übrigens auch mal wegen dem LKW Führerschein gefragt ob da eine Finanzierung möglich wäre wenn ich eine Einstellungszusage hätte. (Kann ja nie schaden das zu wissen) Und da sagte mein SB das müsste man dann sehen, was ich mal als ein "Vielleicht" einstufe. Falls also alle Stricke reißen könnte ich da möglicherweise noch was erreichen denn ein direktes "Nein" war es diesmal ja nicht, was durchaus positiv ist.



Dann bin ich noch am selben Tag, da ich ja eh das Ticket hatte, zu der Firma gefahren die einen Bohrhelfer für die Kampfmittelsondierung suchen und auch da lief es gut. Ich muss da jetzt nur noch meine Unterlagen hinschicken (Lebenslauf, usw.) doch es sieht SEHR danach aus als wenn ich den Job kriegen würde da ich mit dem dortigen Ansprechpartner recht lange geredet habe und wir uns schon zu großen Teilen einig geworden sind.

Den Zettel von dem "Hamburger Modell" habe ich übrigens erst GANZ am Ende des fast 45 Minuten langen Gesprächs erwähnt, so als i-Tüpfelchen sozusagen, da von dem Wisch ja nicht nur ich, sondern auch die Firma profitieren kann.

Ich werd' jetzt also die Sachen mal raussuchen, am Montag digitalisieren lassen und wie mit der Firma abgesprochen per E-Mail losschicken und hoffe das es so gut weiter läuft.


Vielleicht hab' ich ja doch mal Glück, wer weiß...
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Fylou am 16. Februar 2019, 15:27:57
Das klingt doch gut, oder?  :smile: Und wenns nicht klappt dann mit den anderen Firmen sprechen. Die müssen dann aber schon eine wirkliche Einstellungszusage machen (die verbindlich ist), dann könnte es mit dem FS je nach SB auch klappen. Ich drück mal die Daumen!
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: surasti am 16. Februar 2019, 17:37:50
Noch eine Idee, ich habe heute in der Dorfpresse gelesen in unserem Bundesland wird für Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr auf Antrag ein LKW Füherschein bezahlt. Du warst doch in der Feuerwehr aktiv, wäre das (vorausgesetzt das ist bei euch auch möglich) eine Option für dich?
Titel: Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
Beitrag von: Christian007 am 17. Februar 2019, 14:05:13
@ Fylou: Jep, das klingt SEHR vielversprechend. Und wenn sogar meine schlechte Mathenote auf dem Abschlusszeugnis vom Berufskolleg kein Problem darstellt wie mir gesagt wurde, sollte es da eigentlich keine Probleme geben.

Und das mit der verbindlichen Einstellungszusage, dafür sorge ich dann schon. Das ist ja schließlich der Sinn der Übung das ich mit was verbindlichem zum JC gehe und auch was in der Hand habe wo es heisst: "Macht ihr's, oder macht ihr's nicht? Kein wenn, kein aber, kein Vielleicht, nur JA oder NEIN."


@ surasti: Das mit dem Führerschein über die Feuerwehr ist mir schon länger bekannt. Allerdings müssen dafür zum einen bestimmte Konditionen erfüllt sein (Kaum Fahrer in der FF vorhanden z.B.), und zum anderen ist der Beitritt in die Freiwillige Feuerwehr hier in Hamburg für mich momentan keine Option da die nächstgelegene FF 30 Minuten Fußmarsch entfernt ist und momentan auch genug Mitglieder hat.

Die Idee ist gut, aber die Umsetzung leider noch schwerer als so zum JC zu gehen und nach nem LKW Führerschein zu fragen.