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Autor Thema: Krankenkasse und Rückforderungen  (Gelesen 1966 mal)

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Offline Orakel

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Re: Krankenkasse und Rückforderungen
« Antwort #15 am: 04. Mai 2018, 11:53:03 »
Nur mal so am Rande: Woraus schließt du, dass es sich bei der Forderung der Krankenkasse um Beitragsschulden und nicht um die Rückforderung von Kassenleistungen handelt?

DAS kann nun wirklich nur aus deiner Glaskugel stammen!
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Offline Mok

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Re: Krankenkasse und Rückforderungen
« Antwort #16 am: 04. Mai 2018, 12:02:30 »
Hallo Wuff,

Zitat
Von wann bis wann bestanden die Probleme deines Neffen?

Das ging über Jahre, ich muss erst meine Schwester fargen, die ist aber noch am arbeiten.

Zitat
Wo war selbiger vorher versichert eventuell auch nur Familienversichert?

Er hat schon eine Haftsrafe hinter sich. Als er entlassen wurde, hat er sich wohl erst gekümmert und dann alles schlüren lassen.
Also kein Hartz IV und sich auch nicht um Krankenversicherung gekümmert

Zitat
Über welches Zeitraum geht die Forderung der Krankenversicherung gegenüber deinem Neffen?
Ich kann es nicht sagen, denke aber die letzten 2-3 Jahre

Ich werde dies alles erst mal in Erfahrung bringen.
Hab vielen Dank für die Hilfe. :zwinker:

Offline Mok

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Re: Krankenkasse und Rückforderungen
« Antwort #17 am: 04. Mai 2018, 12:31:16 »
Hallo Orakel,

Zitat
DAS kann nun wirklich nur aus deiner Glaskugel stammen!
Ja das stimmt, ich werde mich auch hierzi melden.

Offline Mok

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Re: Krankenkasse und Rückforderungen
« Antwort #18 am: 04. Mai 2018, 12:53:53 »
Ich habe gerade einen Termin bei einem Anwalt gemacht.

Nochmals vielen Dank und ein schönes Wochenende.

Offline Orakel

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Re: Krankenkasse und Rückforderungen
« Antwort #19 am: 04. Mai 2018, 13:02:33 »
Wenn du deinem Neffen wirklich helfen willst, dann mach ihm Feuer unter den Hintern, damit er sich zu einem Rechtsanwalt bewegt!

Es bringt nichts, wenn du relevante Informationen erst bei deiner Schwester erfragen musst, wenn du gar nicht weißt, welche Informationen relevant sind.

Nur als Beispiel:

Er hat schon eine Haftsrafe hinter sich.

Wenn er bei Haftantritt versichert war, könnte es sein, dass sein Leistungsanspruch ruhte (§ 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB V). In dem Fall hätte aber dein Neffe seine Krankenkasse über die Entlassung aus dem Strafvollzug informieren müssen. Das hat er offensichtlich oder nach den dir bekannten Informationen nicht getan oder er hat es "nur" schleifen lassen.

Sei es wie es sei, dein Neffe sollte jetzt in der Lage sein, zielgerichtete Fragen eines Rechtsanwalts beantworten zu können, der mit Sicherheit die Rechtslage besser einschätzen kann als du; der Anwalt weiß mit Sicherheit auch besser als du, welche Fragen relevant sind, um Lösungen zu finden. Das ist doch nun wirklich kein Beinbruch!

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Ich habe gerade einen Termin bei einem Anwalt gemacht.

 :sehrgut:  Geht doch!
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Offline Mok

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Re: Krankenkasse und Rückforderungen
« Antwort #20 am: 04. Mai 2018, 13:13:51 »
Es handelt sich definitiv um Krankenkassenbeiträge. Für einen Zeitraum von 7-8 Monaten.

Online Wuff

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Re: Krankenkasse und Rückforderungen
« Antwort #21 am: 04. Mai 2018, 21:42:40 »
Nur mal so am Rande: Woraus schließt du, dass es sich bei der Forderung der Krankenkasse um Beitragsschulden und nicht um die Rückforderung von Kassenleistungen handelt?

Ich könnte nun damit argumentieren, dass das gesunder Menschenverstand ist, aber das würde bei dir wohl kaum helfen. Vielmehr ist das rein logisches denken, denn Kassenleistungen können nur in einem sehr eng gesteckten Feld von der Krankenkasse zurückgefordert werden, wie zum Beispiel arglistiger Täuschung, nicht vollständig gemachten Angaben, verschweigen von Angaben etc pp. Um es kurz zu machen, es ist ähnlich wie im Hartz IV Bezug.

Und davon einmal abgesehen, wieso hätte der Neffe unterschreiben sollen, dass er die letzten Jahre bei dieser Versicherung versichert gewesen sei und ebenso vergisst du offenbar, dass wenn Kassenleistungen ohne bestehende Krankenversicherung erbracht werden, selbige Erkrankte wie Privatversicherte von Kliniken/Ärzte und ähnliches behandelt werden, so dass nur die Klinik/der Arzt/die Einrichtung dazu berechtigt wäre diese Forderung durchzustetzen und nicht die Krankenkasse, denn die Klinik/der Arzt/die Einrichtung weiß dann schließlich nichts von der vorhandenen Krankenversicherung.

Aber ist okay für mich. Mag dir vielleicht nicht sinnvoll erscheinen, aber dafür kannst du ja letztendlich nicht das geringste.

Offline Orakel

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Re: Krankenkasse und Rückforderungen
« Antwort #22 am: 04. Mai 2018, 21:53:46 »
Ich habe gerade einen Termin bei einem Anwalt gemacht.

Damit ist das Thema für mich erledigt; kannst deine Glaskugel wieder anderweitig einsetzen ...

 :bye:
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Online Wuff

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Re: Krankenkasse und Rückforderungen
« Antwort #23 am: 04. Mai 2018, 22:21:20 »
Du hast gefragt und so höflich wie ich bin, habe ich darauf geantwortet. Mag dir nicht gefallen, aber mir auch egal  :zwinker: