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Autor Thema: Rückwirkende Aufhebung von Sanktion  (Gelesen 684 mal)

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Offline Sklavenhandelwirtschaft

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Rückwirkende Aufhebung von Sanktion
« am: 16. Februar 2019, 10:43:27 »
Hi, habe seit Jahren eine psychische Erkrankung die echt heftig ist, aber JC weiß nichts davon. nun bin ich seit 3 Monaten sanktioniert und wollte fragen, ob sich da was machen läßt. Lasse mich zwar nicht behandeln, da ich nicht an Tabletten glaube/vo dem süchtigmachenden sch berechtigte "angst" habe aber es ist dokumentiert, dass ich hin und wieder zu ärzten gehe um darüber zu reden. greetz

Offline Fylou

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Re: Rückwirkende Aufhebung von Sanktion
« Antwort #1 am: 16. Februar 2019, 12:06:57 »
Hast du dich zu der Sanktionsanhörung denn nicht gemeldet und dein Verhalten begründet?
Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit mehr, sie zu übertreten.  :blum:
___Johann Wolfgang von Goethe___

Offline Sklavenhandelwirtschaft

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Re: Rückwirkende Aufhebung von Sanktion
« Antwort #2 am: 16. Februar 2019, 12:08:47 »
Nein, da in dieser psychischen Verfassung einfach garnichts mehr eine Rolle spielt..wirklich garnichts. Bis dann die Miete nicht mehr überwiesen wird...

Offline Fylou

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Re: Rückwirkende Aufhebung von Sanktion
« Antwort #3 am: 16. Februar 2019, 12:26:34 »
Da reicht aber auch kein "hin und wieder zu Ärzten gehen". Wenn du arbeitsunfähig bist musst du auch entsprechende Nachweise bringen (AU-Schein). Warum genau wurde denn sanktioniert? Meldeversäumnis, nicht beworben...
Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit mehr, sie zu übertreten.  :blum:
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Offline kaykaiser

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Re: Rückwirkende Aufhebung von Sanktion
« Antwort #4 am: 16. Februar 2019, 21:09:59 »
Hast du dich zu der Sanktionsanhörung denn nicht gemeldet und dein Verhalten begründet?

Nein, da in dieser psychischen Verfassung einfach garnichts mehr eine Rolle spielt..wirklich garnichts. Bis dann die Miete nicht mehr überwiesen wird...

Sorry, aber so geht es nun auch wieder nicht. Wenn Du wirklich psychische Probleme hast, dann sollte das auch ausführlich von einem Facharzt attestiert sein. In diesem Fall sollte es für Dich schon eine Rolle spielen, dies dem JC auch mitzuteilen. Ansonsten sehe ich schon die nächste Sanktion auf Dich zukommen. Wie sonst soll das JC beurteilen können, ob diese Sanktion zu diskutieren wäre? Denke mal darüber nach, bevor es das JC das nächste Mal zu Deinen Ungunsten erneut tut... :weisnich:
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Offline Angie69

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Re: Rückwirkende Aufhebung von Sanktion
« Antwort #5 am: 16. Februar 2019, 21:24:42 »
Ich sehe es wie kaykaiser.

Wenn es dir in bestimmten Phasen so schlecht geht dass du nicht mehr in der Lage bist dich um irgendetwas zu kümmern, dann nutze die guten Phasen um vorzubauen.

Du brauchst eine Diagnose oder lass dich wenigstens krankschreiben.

In Bezug auf Medikamente kann ich dich in soweit beruhigen das es durchaus Medikamente gibt die nicht abhängig machen. Lass dich da doch nochmal beraten. Mußte du natürlich nicht ich sag es nur.
Nur irgendetwas solltest du tun. Von alleine wird es nicht besser und auch wenn es einem sehr schwer fällt es lohnt sich gegen die Krankheit anzugehen und nicht darin zu versinken. Viel Glück
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Offline kaykaiser

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Re: Rückwirkende Aufhebung von Sanktion
« Antwort #6 am: 16. Februar 2019, 23:00:13 »
...aber es ist dokumentiert, dass ich hin und wieder zu ärzten gehe um darüber zu reden.

Hin und wieder gehe ich auch zum Arzt. Das lässt aber nicht darauf schließen, was nun wirklich Dein gesundheitliches Problem sein soll. Da musst Du schon etwas konsequenter am Ball bleiben, um dem JC glaubwürdig Deine Krankheit rüber zu bringen. Ansonsten wird kein einziger SB in der Lage sein, eine bereits verhängte Sanktion zurück zu nehmen, geschweige denn die nächste (ansonsten berechtigte) Sanktion zurück zu halten.

Wenn Du Dich selbst nicht dazu in der Lage siehst, wird Dir auf Deine Bitte hin der Arzt eine schriftliche Bescheinigung geben können, aus dem das JC ersehen kann, dass Du z.Zt. aus gesundheitlichen Gründen für die Belange des JC nicht aufnahmefähig bist. Das würde schon reichen. Versuch es wenigstens mal.
« Letzte Änderung: 16. Februar 2019, 23:22:12 von kaykaiser »
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Offline Wuff

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Re: Rückwirkende Aufhebung von Sanktion
« Antwort #7 am: 17. Februar 2019, 16:03:31 »
Rückwirkend ginge nur über einen Überprüfungsantrag nach §44 SGB X und wenn du nachweisen kannst, dass du in deiner niederschmetternde Weise tatsächlich gewesen warst, wo du dich eingebraben hast.

Letzteres dürfte allerdings bereits daran scheitern, weil du dich nicht zum Arzt begeben haben dürftest und daher auch keine AU hast.

Im übrigen, ich habe auch psychische Probleme, aber will auch keine Medikamente einnehmen und das wird auch respektiert. Die naheliegenste anderweitige Hilfe ist eine Psychotherapie, in welcher Form auch immer, es gibt aber auch weitere Möglichkeiten, wie zum Beispiel ambulante Hilfe vor Ort, sofern vorhanden, eine rehabilitation für psychisch Kranke über die Rentenversicherung bzw. Krankenversicherung usw usf.

Es sollte dir halt nur klar sein, dass nicht nur Medikamente als Therapiemöglichkeit vorhanden sind, du musst allerdings selbst tätig werden und dir entsprechende professionelle Hilfe suchen.