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Autor Thema: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?  (Gelesen 1582 mal)

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Offline Christian007

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LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
« am: 09. Februar 2019, 10:09:00 »
Hallo.


Da ich ja Ende letzten Jahres dank der Handlungsweise des JCs das einfach ohne zu Fragen die Leistungen einstellte direkt wieder Arbeitslos geworden bin, kam mir letzte Woche wie zu erwarten war eine Einladung zu meinem Sachbearbeiters ins Haus geflattert in der er mich zum 14.02 zu sich einlädt um über "meine Berufliche Situation" zu sprechen. Da ich momentan recht schlecht auf das JC zu sprechen bin stehe ich diesem Termin eher skeptisch gegenüber da ich sicher bin das er mir wieder mit einem "Coaching" kommen wird wo ich quasi unter Aufsicht Bewerbungen schreiben soll wie ich es schon mal machen sollte was ich aber durch die Arbeitsaufname vermeiden konnte.


Jetzt meine Frage:

Ich habe schon mehrmals nach einem LKW Führerschein gefragt, da mich dieser hier in Hamburg echt weiterbringen würde. Denn allein schon die Zahl der Stellenauschreibungen die ich wegklicken muss weil dort "LKW Führerschein zwingend erforderlich" drin steht ist enorm. Und ich habe auch einige Firmen hier in HH im Auge wo ich sicher nen Job kriegen könnte, wenn ich nur nen Truck fahren könnte.
Allerdings wurde bisher immer sofort abgelehnt. Ist ja klar, warum auch meine Chancen verbessern gell?

Wenn ich jetzt allerdings eine Firma finden würde, die mir eine Schriftliche Einstellungszusage gibt in der drin steht: "Hiermit bestätig Firma ... das sie Herrn... einen Arbeitsvertrag gibt unter der Voraussetzung das dieser vom Jobcenter einen LKW Führerschein zur Verbesserung seiner Einsatzmöglichkeiten im Betrieb finanziert bekommt." Den genauen Wortlaut würde ich dann mit der Firma ausarbeiten, aber so ungefähr würde sich das anhören.

Würde so ein Dokument das Jobcenter dazu bringen mir einen LKW Führerschein zu bezahlen? Natürlich unter der Voraussetzung das ich das auch schaffe, und den Führerschein nicht schmeiße was ich ja nicht vor habe. Denn wenn das JC dann nein sagt, dann hätte ich sie ja theoretisch bei den Eiern da sie eine potenzielle Arbeitsaufnahme direkt verhindert hätten und sich somit selbst ins Knie geschossen hätten.


Denn wenn dem so ist, dann würde ich gleich nächsten Montag mal die besagten Firmen abklappern und dort mal anfragen ob die sich auf so was einlassen, denn die Stellenangebote die ich meine sind seit einiger Zeit Online einsehbar und werden auch jeden Monat aktualisiert und sind somit noch aktuell.

Offline Fylou

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Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
« Antwort #1 am: 09. Februar 2019, 10:22:33 »
Ist immer eine Ermessenleistung, selbst mit Einstellzusage. Und solange es genug andere zumutbare (nicht von der Qualifizierung passende!) Job gibt, kannst du dir deine Chancen selber ausmalen  :weisnich: die stecken dich lieber ins Callcenter als 3.000€+ locker zu machen.

Was hast du denn bisher gemacht/gelernt? Vielleicht kann man damit argumentieren.
Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit mehr, sie zu übertreten.  :blum:
___Johann Wolfgang von Goethe___

Online Sheherazade

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Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
« Antwort #2 am: 09. Februar 2019, 10:31:57 »
"Hiermit bestätig Firma ... das sie Herrn... einen Arbeitsvertrag gibt unter der Voraussetzung das dieser vom Jobcenter einen LKW Führerschein zur Verbesserung seiner Einsatzmöglichkeiten im Betrieb finanziert bekommt."

Auf so ein Schreiben gibt es direkt eine Ablehnung. Das Jobcenter ist nicht für Arbeitgeberförderungen zuständig. Zudem nehme ich an, dass es schon einen richtigen Arbeitsvertrasg geben muss, der natürlich erst in Kraft treten kann, wenn der AN die erforderlichen Voraussetzungen vorweisen kann.
"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

Offline Christian007

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Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
« Antwort #3 am: 09. Februar 2019, 10:38:46 »
Nun seit ich in Hamburg wohne, also ab Ende 2014, war ich Hauptsächlich im Sicherheitsgewerbe tätig weil es dort gutes Geld gab. Inzwischen habe ich da aber alle guten (und auch einen schlechten) Arbeitgeber durch und Ende letzten Jahres hat das JC mir ja den letzten, bei dem ich da auch schon zum zweiten mal als Brandwache tätig war weil ich WUSSTE das der Job gut ist, ich ihn schaffe wegen meiner Vorkenntnisse im Brandschutz durch die Freiwilige Feuerwehr, und noch gut Geld bei rum kommt, sozusagen ruiniert. Zudem bin ich mit dem Arbeitsfeld "Security" sowieso fertig, da ich wenig Lust drauf habe immer wieder den Spagat zwischen Arbeitgeber- und Kundenzufriedenheit zu machen. Das war auch der Grund warum ich meine letzte Tätigkeit als Sicherheitskraft 2016 aufgegeben habe da ich nur eins konnte. Dienstvorschrift einhalten und Arbeitgeber glücklich machen, oder nach Kundenwunsch arbeiten. In jedem Fall habe ich vom Arbeitgeber dann nen Arschtritt bekommen entweder weil der Kunde sich beschwert hat oder weil die DV nicht eingehalten wurde.


Dann hatte ich es mal am Airport als Gepäckabfertiger versucht, was aber auch zum scheitern verurteilt war da die damaligen Saisonarbeiter aus Rumänien mit mir, bzw. meiner Deutschen Genauigkeit da ich gearbeitet habe wie ich es in der Einarbeitungswoche gelernt hatte, offenbar ein Problem hatten und mir sozusagen den Job vermiest haben wo sie konnten.

Ich hatte auch noch eine 450 Euro Nebentätigkeit als Stagehand, also Bühnenhelfer, aber damit konnte ich meinen Lebensunterhalt nicht bestreiten und habe mir dann eben den Job am Airport gesucht.


Auch mein Gabelstaplerführerschein bringt mir wenig da ich keine Fahrerfahrung habe denn seit ich den kurz vor meinem Umzug nach Hamburg gemacht habe, habe ich auf keinem Stapler mehr gesessen. Durch meine Halbe Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik kenne ich mich aber etwas im Lager aus bzw. kann mich schnell einarbeiten wenn mich jemand bei der Hand nimmt.


Als Stagehand würde ich allerdings jederzeit wieder arbeiten da der Job mich sehr interessiert hat. Jedoch muss man da erstmal ne Firma finden die einen in Vollzeit einstellt was in der Branche eigentlich kaum machbar ist da dort Hauptsächlich Teilzeitbeschäftigte unterwegs sind.



Die besagten Stellen auf die ich mich bewerben wollte sind im übrigen zum einen als Containerfahrer bei Otto Dörner, und zum anderen bei einer Firma die Baustellenabsicherungen aufstellt.


@ Sheherazade: Naja so meinte ich das ja auch in etwa. Das mir das Unternehmen zusichert, das ich den Arbeitsvertrag bekomme, diesen antrete, und dann, sagen wir mal in den kommenden 6 Monaten meinen LKW Führerschein mache während ich bereits in dem Unternehmen beschäftigt bin. So könnte ich z.B. schon eingearbeitet werden und später wenn ich dann LKWs fahren kann auch besser eingesetzt werden. Besonders bei der Stelle bei der Firma die Baustellenabsperrungen aufstellt wäre dies denke ich ohne Probleme möglich.

Aber wieso Arbeitgeberförderung? Es geht da immerhin um mich, also den Arbeitnehmer und dafür ist das JC denke ich mal sehr wohl zuständig. Denn bisher stelle ich beim JC bei der "Fördern und Fordern" Methode wie gewohnt nur das Fordern fest, aber nicht das Fördern. Denn seit ich in HH wohne hat das JC nicht einen Finger gerührt um mich bei der Verbesserung meiner Fähigkeiten zu unterstützen, und wenn ich nach Fortbildungen oder ähnlichem gefragt habe kam die Standartantwort: "Gibts nicht, können wir nicht, machen wir nicht, tun wir nicht."

Offline MagnaCharta

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Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
« Antwort #4 am: 09. Februar 2019, 10:57:02 »
Aber wieso Arbeitgeberförderung? Es geht da immerhin um mich, also den Arbeitnehmer und dafür ist das JC denke ich mal sehr wohl zuständig. Denn bisher stelle ich beim JC bei der "Fördern und Fordern" Methode wie gewohnt nur das Fordern fest, aber nicht das Fördern. Denn seit ich in HH wohne hat das JC nicht einen Finger gerührt um mich zu unterstützen, und wenn ich nach Fortbildungen oder ähnlichem gefragt habe kam die Standartantwort: "Gibts nicht, können wir nicht, machen wir nicht, tun wir nicht."

Wenn deinem potentiellen Arbeitgeber wirklich so viel an dir - ja, genau dir! - als zukünftigen Mitarbeiter gelegen wäre, dann würde der dafür selbst das Geld für den Führerschein in die Hand nehmen, und dich ausbilden! Darum!

Wie schon Shylou schrieb, so ist und bleibt dies eine absolute Ermessensleistung des Jobcenters.

Es gibt übrigens einen einfachen Grund, warum LKW-Fahrer händeringend gesucht werden: der Beruf ist denkbar schlecht bezahlt und ein astreiner Beziehungskiller, du steckt ständig unter Druck die Zeitfenster wo auch immer zu erreichen, je nach Arbeitgeber gurkst du die meiste Zeit auf den staugeplagten Autobahnen rum, dank GPS-Ortung weiß dein AG immer ganz genau, wo du bist und wehe, da pass mal was nicht, und wenn du wirklich mal gegen die schlechten Arbeitsplatzbedingungen aufmucken solltest, dann sagt der Arbeitgeber nur: "Was haste denn gegen unbezahlte Überstunden und BLA? Schau mal hinter dich, siehst du dat? Was du sehen sollst, fragste dich? Na die Reihe an Leuten hinter dir, die mit Kusshand deinen Job genau so haben wollen, wie du ihn jetzt hast! Wenn es dir nicht passt, dann geh doch einfach!"


Offline Fylou

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Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
« Antwort #5 am: 09. Februar 2019, 11:04:58 »
Vielleicht dann mal nach einer Ausbildung umschauen, wenn du nur eine "halbe" Ausbildung hast? Dann findet man auch gut bezahlte Jobs  :weisnich: Warum hast du denn deine Ausbildung abgebrochen? In dem Bereich kann man doch gut was finden. Gerade mit Staplerschein...frag doch mal gezielt beim JC nach, ob es da Kurse zur Auffrischung etc gibt?

Wie gesagt, wenn der Chef einen mit LKW-Führerschein haben will soll er den selber ausbilden (auf eigene Kosten) oder muss weitersuchen. Früher war das nicht selten, dass der Unternehmer das bezahlt hat...immerhin braucht ER ja die Fahrer.

Das Ganze hat auch nichts mit der Förderung einer Arbeitsaufnahme zu tun, denn Arbeit heißt nur: alles was mindestens Mindestlohn bringt (und bei Langzeitarbeitslosen nicht einmal das). Einen Anspruch auf eine Arbeit/Weiterbildung deiner Wahl hast du nicht. Die kannst du ja auch privat machen, wenn du erstmal irgendeinen Job hast. Beim Jc geht es nicht um Qualität, sondern Quantität: du hast Job = nicht arbeitslos = Quote erfüllt.
Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit mehr, sie zu übertreten.  :blum:
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Offline Christian007

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Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
« Antwort #6 am: 09. Februar 2019, 11:35:33 »
@ MagnaCharta: Ich will ja kein LKW Fahrer direkt werden, sondern in einer Firma tätig werden die im Hamburg und Umgebung tätig ist. Otto Dörner z.B. ist ein Containerlieferant der nahezu überall in HH und Umgebung seine Container in allen Formen und Größen stehen hat, und die Firma die Baustellenabsicherungen aufstellt ist auch nur in HH und Umgebung tätig. Bei beiden ist das LKW Fahren eigentlich mehr oder weniger nur die Hälfte des Jobs.

Was die Beziehung angeht: Ich bin Single und das wird auch erstmal so bleiben da ich alleine schon genug Probleme habe, also brauch ich mir da keinen Kopf machen.


@ Fylou: Mit 31 noch ne Ausbildung anfangen halte ich für sehr Riskant da ich mich eigentlich damit abgefunden habe mir einen "normalen Job" zu suchen. Und wie gesagt, wenn ich beim Amt wegen Fortbildung oder Nachschulung komme: Standartantwort - "Gibts nicht, können wir nicht, machen wir nicht, tun wir nicht." Wie gesagt, Fordern aber nicht Fördern. Ich hatte nämlich auch schon mal gefragt ob man nicht was mit meinem Staplerschein machen könnte. Den hab ich ja, nur Fahrerfahrung fehlt mir, was aber mit einer kurzen Nachschulung behoben wäre.


Die Ausbildung habe ich abgebrochen weil der Bildungsträger bei dem ich sie gemacht habe mist war. Alle anderen Gewerke die dort ausgebildet wurden, Metaller, Tischler, sogar die Köche, bekamen alles und wir Lageristen bekamen GAR nichts. Wir sollten nicht mal die Lehrbücher kriegen die eigentlich im Budget das vom Amt bezahlt wurde drin war. Ich musste/sollte sogar mak mit dem Gabelstapler neue Maschinen für die Metaller vom LKW abladen. Kosten der beiden Maschinen: Mehrere 100.000€ da CNC Maschinen. Und wir kriegen nicht mal ein BUCH das 25€ kostet! Dann die Technik in unserem Ausbildungslager. Computer aus den 90ern mit Handscrannern die da gar nicht dran passen, kaputte Ettiketendrucker, und als wenn das nicht reicht: Einen separaten Unterrichtsraum zum Hinsetzen gab es nicht, die Tische und alles standen mit im Lager. (Die anderen Gewerke hatten ihre eigenen Lehrräume und TOP Ausstattung.) Der Ausbilder der uns zu Lageristen ausbilden soll war selber noch nicht mal Lagermeister sondern Buchhalter, saß den ganzen Tag nur zurückgelehnt hinter seinem Tisch und wir Azubis starrten untätig an die Decke. Und wenn dann die Frage kam: "Was machen wir denn Heute?" kam folgende Antwort: *Achselzucken* "Weiß ich nicht..."

Und wenn man dann zum Amt gegangen ist um sich zu beschweren und denen zu sagen das sie da unmengen an Geld an einen unfähigen Bildungsträger verschwenden heisst es nur: "Da muss man sich mal nicht so anstellen. Is ja alles nicht so schlimm..."


Und bei so was soll ich dann zwei Jahre Sitzen und jeden Tag die Decke anstarren. Nee danke, das kann ich auch zuhause. Deshalb bin ich dann auch nach Hamburg gezogen weil ich hier weitaus bessere Chancen habe als da wo ich bis dato gewohnt habe.



Aber ich glaube ich geh dann doch lieber als Bohrhelfer zum Kampfmittelräumdienst. Die Stelle ist auch schon seit Monaten online und wird regelmäßig aktualisiert. Scheint sich wohl keiner für zu interessieren, vielleicht ist das ja was für mich.

Online NevAda

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Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
« Antwort #7 am: 09. Februar 2019, 11:45:28 »
Mal so als Tipp:
Falls Du den schriftlichen Antrag auf die Kostenübernahme der LKW-FE stellst und dann mündlich dazu Stellung nehmen sollst:
Weniger Konjunktiv und weniger KEIN BOCK wäre sicherlich hilfreich. Nach Deinem Text hier vermittelst Du mir nicht den Eindruck, als würdest Du auch nur die Fahrschule "durchhalten". Weil da sicherlich nicht alle nach Deiner Pfeife tanzen zum Beispiel. Und wenn Du innerhalb von nur vier Jahren alle Security-AG in Hamburg durch hast (und bei keinem je wieder anfangen kannst), dann macht das auch nicht direkt den Eindruck, als würdest Du lange in dem zugesagten Job bleiben (wollen).
Mal mein (subjektiver!) Eindruck...

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Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
« Antwort #8 am: 09. Februar 2019, 11:48:47 »
@ MagnaCharta: Ich will ja kein LKW Fahrer direkt werden

Umso mehr ein Grund, dass dir die Firma, die dich unbedingt haben will, den Lkw-Führerschein vorfinanzieren könnte. Das kann man arbeitsvertraglich ganz einfach festlegen.

Zitat
Ich hatte nämlich auch schon mal gefragt ob man nicht was mit meinem Staplerschein machen könnte. Den hab ich ja, nur Fahrerfahrung fehlt mir, was aber mit einer kurzen Nachschulung behoben wäre.

Du brauchst keine Nachschulung, die bekommst du mit der Einweisung in dem Betrieb, wenn du als Staplerfahrer beauftragt wirst. Sind ja ohnehin überall verschiedene Gabelstapler im Einsatz.
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Offline MagnaCharta

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Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
« Antwort #9 am: 09. Februar 2019, 11:58:09 »

@ Fylou: Mit 31 noch ne Ausbildung anfangen halte ich für sehr Riskant da ich mich eigentlich damit abgefunden habe mir einen "normalen Job" zu suchen. Und wie gesagt, wenn ich beim Amt wegen Fortbildung oder Nachschulung komme: Standartantwort - "Gibts nicht, können wir nicht, machen wir nicht, tun wir nicht." Wie gesagt, Fordern aber nicht Fördern. Ich hatte nämlich auch schon mal gefragt ob man nicht was mit meinem Staplerschein machen könnte. Den hab ich ja, nur Fahrerfahrung fehlt mir, was aber mit einer kurzen Nachschulung behoben wäre.

Leute mit Staplerscheinen vom JC gibt es wie Sand am Meer; die nennen wir immer die "Scheine per Handauflegung", da sich die meisten Maßnahmeträger dafür maximal eine Woche Zeit nehmen, dann haben sie bestenfalls 2-3 Stunden auf dem Stapler gehabt, und schon den Schein. Dementsprechend kannst du dir schon vorstellen, wieviel Wert diese Scheine sind: gar nichts.

Die Firmen suchen keine staplerfahrenden Eunuchen vom Amt Marke "denn sie wissen ja, wie es sein muss" - sondern erfahrene Praktiker mit mehreren Jahren Berufserfahrung auf dem Buckel. Viele Firmen bilden auch selbst aus.

Außerdem ist der Staplerschein alleine für sich ziemlich wertlos, da das Staplerfahren auch meist nur ein Teil der Berufstätigkeit ist; daher sind die Fahrer häufig - und klingelt's da nun? - Fachlogistiker.

Online Sheherazade

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Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
« Antwort #10 am: 09. Februar 2019, 12:04:23 »
Leute mit Staplerscheinen vom JC gibt es wie Sand am Meer; die nennen wir immer die "Scheine per Handauflegung", da die meisten Maßnahmeträger dafür maximal eine Woche Zeit nehmen, dann haben sie bestenfalls 2-3 Stunden auf dem Stapler gehabt, und schon den Schein.

Maximal 2 Tage, in der Regel an 2 aufeinanderfolgenden Samstagen.
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Offline MagnaCharta

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Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
« Antwort #11 am: 09. Februar 2019, 12:14:25 »
So oder so - Christian, du bist 31. Du solltest dir dringend eine Ausbildung besorgen, denn damit lebt es sich im späteren Leben durchaus entspannter als ohne!

Offline Regensburg

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Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
« Antwort #12 am: 09. Februar 2019, 12:51:24 »
Hi  :-)

AfA (JC?)  finanzieren tatsächlich eine LKW FS Ausbildung.
Bedingungen / Vorrausetzungen sind mir nicht bekannt.
Schriftlich beantragen.


Zitat
C mit Vorbesitz B 21,40 € 142 52122_CmB

Quelle: im Anhang


[gelöscht durch Administrator wegen Erreichen der Speicherfrist]

Offline Fylou

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Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
« Antwort #13 am: 09. Februar 2019, 13:31:59 »
Ohne Ausbildung bleiben dir eben nur Jobs für ungelernte Kräfte. Meinst du nicht du kannst dich da mal 2-3 Jahre durchbeißen? Bis jetzt klingt alles so, als wären immer die anderen Schuld  :weisnich: Das JC zumindest ist nicht verpflichtet dir eine Weiterbildung, Umschulung oder Qualifizierung zu bezahlen.

Hast du mal darüber nachgedacht deine Stapler-Erfahrung durch ein Praktikum etc aufzufrischen? Dann würden deine Chancen schon deutlich besser stehen als "hab keine Ausbildung, hab keine Erfahrung".

Ich konnte den FS übers JC machen, allerdings im Rahmen einer Weiterbildung als Behindertentransport-Fahrer. Also quasi über Umwege...waren auch nur 3 Tage Schulung zusätzlich zur Fahrschule
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Online Sheherazade

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Re: LKW-Führerschein vom Jobcenter/Amt?
« Antwort #14 am: 09. Februar 2019, 13:40:05 »
Hast du mal darüber nachgedacht deine Stapler-Erfahrung durch ein Praktikum etc aufzufrischen?

Das wird ihm nichts nutzen, Praktikanten dürfen in der Regel (und in seriösen Firmen) nicht auf den Stapler.
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