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Autor Thema: Betriebskostenabrechnung am 16.11.2018 eingereicht, nach wie vor keine Antwort  (Gelesen 1382 mal)

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Offline zugchef werner

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Zitat von: Gast41804 am 15. März 2019, 02:23:28
das alte und neue Jobcenter per PM.
Ich denke hier geht es um das gleiche JC wie vorher und auch gleiche Stadt?
Bei einer anderen Stadt, aber innerhalb der selben JC Zuständigkeit, ginge bei den KdU evtl. was.

Offline Aragorn86

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Hatte die Unterlagen eingereicht und jetzt nervt mich das JC erneut. Woher bitte soll ich wissen, weshalb der Vermieter mit einer etwas anderen Unterschrift unterzeichnet? Man hat doch seine Telefonnummer, Adresse etc. wieso geht man damit nicht zu ihm? Und wieso will man die Betriebskostenabrechnung und Rechnung einer Reparatur sehen, wo man mir schon mitteilte, dass man keine Betriebskosten Nachzahlung zahlt, da ich ungenehmingt umgezogen bin. Die volle Summe der Betriebskosten zahle ich ohnehin selbst vom Regelsatz. Will mich der SB eventuell schikanieren? Habe sämtliche Unterlagen eingereicht. Und was kann ich dafür, dass der Vermieter unterschiedliche Angaben zur Wohnungsgrösse macht? Ich reiche nur ein, was mir vom Vermieter zugesendet wurde. Dann sollen die sich doch an den Vermieter wenden. Wäre hier eine Dienstaufsichtsbeschwerde sinnvoll? Fühle mich übelst behandelt und schikaniert

Offline Ottokar

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Niemand unterschreibt identisch.
Alle Forderungen, die sich eigentlich auf den Vermieter bzw. Unterlagen von diesem beziehen, sind immer dann rechtswidrig, wenn der Vermieter lt. Mietrecht nicht verpflichtet ist, dir als Mieter diese Nachweise zu erbringen.
Denn ist der Vermieter nicht dazu verpflichtet, kann von dir diesbezüglich keine Mitwirkung gefordert werden.
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Online NevAda

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Zitat von: Ottokar am 05. April 2019, 09:35:09
Niemand unterschreibt identisch.
Trotzdem ist normalerweise erkennbar, dass derselbe Mensch unterschrieben hat. Es gibt auch Unternehmen, die sehen ein Dokument einfach als nicht unterschrieben an, wenn sie nicht mit der hinterlegten Unterschrift übereinstimmt. Finde ich auch legitim. Wozu sonst sollte eine Unterschrift sonst dienen, wenn nicht zur Erkennung?

Ich (emp)finde nicht, dass das "Schikane" ist. Sie sollen Kosten übernehmen, bekommen aber keine vernünftige Auskunft darüber, welche. Stell' Dir mal vor, sie hätten direkt den VM angeschrieben wegen der Wohnungsgröße oder der Unterschrift - Du hättest Dich echauffiert, zu Recht.

Du glaubst, das JC zahlt die Kaltmiete komplett und Du die kompletten Betriebskosten? Warum denkst Du das?
Ich profitiere permanent unmittelbar von Menschenrechtsverletzungen.

Offline Ottokar

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Zitat von: NevAda am 05. April 2019, 09:49:24
Trotzdem ist normalerweise erkennbar, dass derselbe Mensch unterschrieben hat.
Da abe ich andere Erfahrungen gemacht.
Es gibt Menschen, die unterschreiben nahezu identisch, und es gibt welche, bei denen sieht die Unterschrift jeden Tag anders aus.
Bei Letzteren erkennt man nur dann eine bestimmte Einheitlichkeit, wenn man schon sehr viele von deren Unterschriften gesehen hat. Das wiederum trifft auf das JC hier sicher nicht zu.
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Offline petersmicha

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Das mit den Unterschriften ist m.E. auch nicht wirklich wichtig.

Aber was ist mit den anderen aufgeführten Punkten:
a) Betriebskostenabrechnung 2018 liegt nicht vor, obwohl im Schreiebn vom Vermieter erwähnt
b) Reparaturkostenpauschale - Rechnung(en) liegt nicht vor
c) Unterschiedliche Wohnungsgrößen in Mietvertrag (60 qm), Schreiben des Vermieters (58 qm), Heizkostenabrechnung (61 qm). Sind zwar "nur" 3 qm, ist aber erklärungsbedürftig.
d) Betriebskostenabrechnung 2017 ohne Heizkosten?

Offline Aragorn86

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Ich (emp)finde nicht, dass das "Schikane" ist. Sie sollen Kosten übernehmen, bekommen aber keine vernünftige Auskunft darüber, welche. Stell' Dir mal vor, sie hätten direkt den VM angeschrieben wegen der Wohnungsgröße oder der Unterschrift - Du hättest Dich echauffiert, zu Recht.

Du glaubst, das JC zahlt die Kaltmiete komplett und Du die kompletten Betriebskosten? Warum denkst Du das?

Es werden keine Betriebskosten übernommen, alles was ich erwirtschafte darf ich auch behalten, da ich die kompletten 70€ (monatlichen) Betriebskosten vom Regelsatz zahle (ungenehmigter Umzug) einzig die Heizkosten zahlt man in voller Höhe aber das Guthaben hat der Vermieter mit der offenen Betriebskostenabrechnung verrechnet.

Das mit den Unterschriften ist m.E. auch nicht wirklich wichtig.

Aber was ist mit den anderen aufgeführten Punkten:
a) Betriebskostenabrechnung 2018 liegt nicht vor, obwohl im Schreiebn vom Vermieter erwähnt
b) Reparaturkostenpauschale - Rechnung(en) liegt nicht vor
c) Unterschiedliche Wohnungsgrößen in Mietvertrag (60 qm), Schreiben des Vermieters (58 qm), Heizkostenabrechnung (61 qm). Sind zwar "nur" 3 qm, ist aber erklärungsbedürftig.
d) Betriebskostenabrechnung 2017 ohne Heizkosten?

Die Betriebskostenabrechnung 2018 liegt beim Mieterbund, die erhalte ich am Montag wieder, hatte das Original beim Mieterbund zur Prüfung eingereicht.

Reparaturkostenpauschale war für den defekten Durchlauferhitzer aber wozu vorzeigen, wenn das ohnehin ein Teil der Betriebskostennachzahlung ist, welche man mir ohnehin nicht zahlt?

Heizkosten und Betriebskosten von 2017 liegen dem JC vor.

„Sie haben das 2. Jahr in Folge ein Heizkostenguthaben erwirtschaftet, so dass eine Anpassung der Abschläge geboten ist“

Woher wissen die, dass ich 2017 Guthaben erwirtschaftet habe, wo angeblich die Heizkostenabrechnung von 2017 fehlt?!

Angaben der Wohnungsgröße macht der Vermieter und nicht ich, woher sollte ich wissen, weshalb unterschiedliche Angaben gemacht werden?! Kontaktdaten des Vermieters liegen dem JC vor, wieso kontaktieren Sie den nicht selbst und vergewissern sich?!.

„Sie bekommen die maximal anzuerkennenden Kosten für Unterkunft und sollte sich eine Nachzahlung ergeben (wie in der Abrechnung von 2017 geschehen) ist dieser Betrag von Ihnen zu leisten.“




Offline zugchef werner

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Zitat von: Aragorn86 am 05. April 2019, 17:30:36
wieso kontaktieren Sie den nicht selbst und vergewissern sich?!.
Das dürfen sie gar nicht.

Zitat von: Aragorn86 am 05. April 2019, 17:30:36
Reparaturkostenpauschale war für den defekten Durchlauferhitzer
Sicher das du die Bezahlen musst und nicht der VM?

Offline Aragorn86

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Leider ja, er hat das so im Mietvertrag geschrieben, schön klein und unscheinbar aber war mein Fehler, dass ich das damals übersehen habe und unterschrieben hatte.

Offline zugchef werner

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Zitat von: Aragorn86 am 05. April 2019, 18:20:48
er hat das so im Mietvertrag geschrieben
Um welchen Betrag geht es denn?

Die Kleinreparaturklausel steht mittlerweile fast immer drin, welcher Betrag steht da bei dir?

Offline Aragorn86

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Zitat von: Aragorn86 am 05. April 2019, 18:20:48
er hat das so im Mietvertrag geschrieben
Um welchen Betrag geht es denn?

Die Kleinreparaturklausel steht mittlerweile fast immer drin, welcher Betrag steht da bei dir?

80€ sind es.

Offline zugchef werner

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Ja 80 e ist noch o.k. die Reparatur hatte dann weniger gekostet?

Weil wenn drüber, wäre der VM in der Pflicht, mit der kompletten Summe.