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Autor Thema: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten  (Gelesen 5262 mal)

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Offline Dreammaik

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Re: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten
« Antwort #30 am: 17. März 2019, 14:42:50 »
Frag doch mal deine Mutter, ob sie deine Bar-Miete auf ihr Konto eingezahlt hat? Dann könnte man das der Erklärung noch dazulegen  :scratch:

Das habe ich Sie natürlich auch gleich gefragt. Leider hat sie die Summe nicht explizit als Mietzahlung deklariert auf Ihr Konto überwiesen. Dann hätte ich nämlich Ihre Konto Auszüge als Kopie mit beigelegt. Das ist einfach blöd gelaufen.. Ich war in dieser Zeit auch ziemlich am Boden und da sind eben auch einige Entscheidungen gefallen die ich so "mit klaren" Kopf sicher nicht getroffen hätte. Fakt ist aber eines, das ich das Geld definitiv übergeben habe!! Hintergrund war wie gesagt, dass ich auf dem Konto mit einem gewissen Puffer arbeiten kann, um Material für die Aufträge zu ordern. Eine Privatperson kann natürlich das Konto jeden Monat auf null fahren, das geht aber bei einer Firma nicht. Ich durfte ja auch laut Eingliederungsvereinbarung meine Firma weiter laufen lassen.

Jetzt ist halt die Frage wie sich verhalten. Das ich nun schlechte Karten habe ist mir natürlich klar. Entweder ich füge ein Schreiben mit bei was Sie unterschreibt dass sie die Beträge entgegen genommen hat oder ich stelle noch die betreffenden Quittungen pro Monat aus. Was meinst Du wäre die bessere Wahl?? In beiden Fällen bin ich natürlich von der Grädigkeit des Bearbeiters abhängig das ist klar..

Offline Dreammaik

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Re: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten
« Antwort #31 am: 17. März 2019, 15:02:58 »
RFB = Rechtsfolgebelehrung, sprich das Blatt mit den § drauf und ggf noch anderen Infos.

Hallo @Maunzi. Schau Dir mal die zweite Seite an die ich hoch geladen habe. Da steht unten nach den ganzen Ausführungen des Bearbeiters die Rechtsbehelf Erklärung. Auf Seite 3 die ich nicht hoch geladen habe steht dann nur das ich auch unter Umständen KK Beiträge bekommen kann wenn ich keine Leistung beziehe. Hinweise auf ein Wiederspruchs verfahren oder irgendwelche Paragraphen stehen da nicht. Ist das denn von Relevanz? Wenn es hilft zur Beurteilung kann ich auch gern diese Seite noch mal hoch laden.

Offline Maunzi

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Re: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten
« Antwort #32 am: 17. März 2019, 15:21:45 »
Rechtsbehelf und Rechtsfolge ist etwas anderes. Beim einen steht quasi "du darfst so und so lange in Widerspruch gehen und der muss dahin" und beim anderen steht nach welchen § in dem ganzen Wisch gehandelt wurde usw. Letzteres ist meistens auf der letzten Seite zu finden - stell die letzte Seite bitte auch mal ein. Ggf ist hier auch noch was zu machen, denn dieser §-Kram muss ansich bei jedem Bescheid dran hängen (hier könnte man dann noch ansetzen und gucken ob das eventuell den Bescheid angreifbar macht).

Offline robiwobi

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Re: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten
« Antwort #33 am: 17. März 2019, 15:33:38 »
Zitat
Eine Privatperson kann natürlich das Konto jeden Monat auf null fahren, das geht aber bei einer Firma nicht.

Selbst wenn du deiner Mutter das Geld für die Miete aus deinen Bareinnahmen übergeben hast erklärt das ja noch nicht warum du in 6 Monaten einige tausend Euro auf deinem Konto ansparen kannst.
Das Geld, das auf dein Konto geht kommt ja aus deinen Betriebseinnahmen, seien es Barzahlungen, die du selber aufs Konto einzahlst oder Überweisungen.

Wenn sich jemand aus seinem Hartz4 Satz mehrere hundert Euro pro Monat anspart, muss er entweder Einkommen haben, das er dem JC verschweigt, oder jemand hilft ihm bei der Miete und anderen Dingen des täglichen Lebens (vielleicht zahlt die Mutter das Essen oder so etwas).

Plausibel ist es noch wenn man sich die Freibeträge durch das erzielte Einkommen ansparen kann, aber das geht bei dir weit darüber hinaus.

Das JC sieht sich deine EKS an und denkt sich mit dem angegebenen Gewinn kann der Kunde sich keine 400-500€ im Monat ansparen.
Der muss mehr Einkommen haben bzw evtl Hilfe von der Mutter.

Und wenn du dem JC jetzt mit Belegen beweist, dass du die Miete deiner Mutter bar gegeben hast, ändert das nichts an der Tatsache, dass dir zu viel übrig bleibt am Ende des Monats.

Jeglicher bedeutende Geldzuwachs bei Hartz4 Empfängern ist einfach total verdächtig, man geht davon aus, dass sie alles zum Leben brauchen.


Offline Dreammaik

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Re: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten
« Antwort #34 am: 17. März 2019, 16:05:09 »
Rechtsbehelf und Rechtsfolge ist etwas anderes. Beim einen steht quasi "du darfst so und so lange in Widerspruch gehen und der muss dahin" und beim anderen steht nach welchen § in dem ganzen Wisch gehandelt wurde usw. Letzteres ist meistens auf der letzten Seite zu finden - stell die letzte Seite bitte auch mal ein. Ggf ist hier auch noch was zu machen, denn dieser §-Kram muss ansich bei jedem Bescheid dran hängen (hier könnte man dann noch ansetzen und gucken ob das eventuell den Bescheid angreifbar macht).
So hier ist die letzte Dritte Seite. Dann gibt es wie gesagt hinten dran nur noch einen Anhang "Gesetzestexte zu Ihrer Information. Das war’s, mehr habe ich nicht bekommen. Aber steht der Hinweis nach was gehandelt wurde auf nicht auf Seite 1?? Allerdings steht da nix von Rechtsfolge.

Offline petersmicha

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Re: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten
« Antwort #35 am: 17. März 2019, 16:40:16 »
Könntest Du mal diese Fragen beantworten?

Für mich zum Verständnis: Dein Kontostand war zum 30.4.18 um 3.244,39 Euro HÖHER als zum 1.11.2017? Und darin sind die Zahlungen des JC enthalten?

Offline Dreammaik

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Re: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten
« Antwort #36 am: 17. März 2019, 16:45:46 »
Ja die Zahlungen des Job Centers sind da drinnen mit enthalten. Ich bin grad dabei das mal ausführlich darzulegen wie die Summe zu Stande kommt. Bitte aber noch um etwas Geduld..

Offline petersmicha

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Re: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten
« Antwort #37 am: 17. März 2019, 18:27:20 »
Dein Kontostand war also zum 30.4.18 um 3.244,39 Euro HÖHER als zum 1.11.2017.

Wovon hast Du denn gelebt? Wovon hast Du Deine Miete gezahlt? Vom Bankkonto ja wohl nicht. Und da es wohl auch keine Barabhebungen vom Konto in ausreichendem Maß gibt ... woher kam das Geld=

Offline Dreammaik

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Re: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten
« Antwort #38 am: 17. März 2019, 23:37:21 »
So ich habe jetzt mal die Kontodifferenz aufgeschlüsselt. Das stimmt erst mal alles so. Auch habe ich meine komplette Buchhaltung noch mal gecheckt und die finale EKS. Auch dort alles korrekt. Dann noch mal die Einzelnen Buchungen auf den Konto abgehakt und auch alles ok!!

Das diese Summe da aufgelaufen ist, liegt einfach daran, das ich Miete und Ernährung sowie die einzigen beiden Tankrechnungen aus den Bareinnahmen finanziert habe. Und natürlich habe ich auch aus der Firma Einkommen gehabt welches dort mit drinnen ist abzüglich der Bareinahmen. Ist die Frage ob das jetzt zu viel gewesen ist bzw. eine Frage wie die das berechnen.

Neben der endgültigen EKS habe ich auch meine EÜR mit abgegeben wo ALLES eingepflegt ist an Ein- und Ausgaben. Außerdem habe ich alle Ausgangsrechnungen mit eingereicht aus denen eindeutig hervor geht, was an Barbeträgen an mich geflossen ist. Mehr Einkünfte hatte ich nicht.
Das Problem ist, das sich der Bearbeiter auf Grund dieser Konto Differenz gar nicht erst die Mühe gemacht hat meine Belege und EÜR einzusehen. Dies hat er ja sogar in seiner Begründung mit vermerkt!! Was so meines Erachtens auch nicht sein kann. Denn diese Beläge zeigen schließlich, was ich an realen Einkünften abzüglich meiner Betriebsausgaben in dieser Zeit hatte. Wenn ich nun diese Beträge aufschlüssle, dann deckt sich das auch 1:1 mit meiner EÜR. Hier vielleicht mal zum Verständnis was ich meine:

Die  Bewilligung für den Zeitraum 01.11.-30.04. basierte auf meiner eingereichten vorläufigen EKS. Dort gab ich an, dass das zu erwartende Einkommen pro Monat aus beiden Betrieben wie folgt ist:
Firma 1: 325.71EUR
Firma 2: 45.00EUR

Im vorläufigen Bescheid wurden diese Beträge durch das nicht anerkennen der Fahrzeugkosten und der ABO Monatskarte auf folgendes zu erwartendes Einkommen festgelegt bzw. erhöht:

Firma 1: 443.77EUR
Firma 2: 55.00EUR

Dies ist also die Summe die ich zu beanspruchen habe bei einen zu erwartenden Einkommen von insgesamt 498.77EUR (Firma 1 und 2). Auf diesen Betrag wurde noch ein Freibetrag von 179.75EUR festgelegt bzw. von der Summe abgezogen so dass ein zu berücksichtigendes Gesamteinkommen von 319.02EUR festgelegt wurde.

Daraus erfolgte nun die Berechnung der monatlichen Überweisung durch das Amt:
Regelbedarfs: 89.98EUR + Miete 315EUR = 404.98EUR Auszahlungsbetrag (monatlich).

Das zu berücksichtigende Gesamteinkommen beträgt also: 319.02EUR. Alles was ich darüber verdient oder eingenommen habe, muss ich selbstredend wieder zurückzahlen.

Das als Vorabinfo und nun zur Konto Sache:

Kontostand: 01.11.2017    = 2035.27EUR
Kontostand: 30.04.2018   = 5279.66EUR
Differenz:                 = + 3244.39EUR
Davon ALG2 Anteil:      =  - 2457.88EUR

Hier habe ich mal über den gesamten Bewilligungszeitraum die einzelnen Einnahme und Ausgaben Posten zusammen gerechnet und aufgeschlüsselt die auf dem Konto aufgelaufen sind:

Zahlung Job Center:         + 2457.88EUR

Einnahmen Firma 1:         + 4622.64EUR       
Wareneinkauf Firma 1:       - 3181.71EUR         
Vers. Auto:               - 164.36EUR
Garagenmiete:                    - 150.00EUR
KFZ Rechtsschutz:              - 30.48EUR
Monatskarte:               - 152.70EUR
Steuersoftware:                      - 29.95EUR
KFZ Steuer:                 - 44.00EUR

Bar Einnahmen Firma 1:       + 1627.93EUR (nur mit angeführt nicht mit auf Konto)
Bar Ausgaben Tanken:          - 100.50EUR (nur mit angeführt nicht mit auf Konto)

Sonstige Kontobewegungen:

Privat Telefon:                      - 39.94EUR
Einnahme Privat (Pflege Webseite)  + 140.00EUR
Kontoführung:                      - 21.00EUR
Sportverein Beitrag:              - 48.00EUR
Jahresgebühr Bankkarte:           - 10.00EUR
Arztrechnung:               - 137.58EUR
Arztrechnung:                 - 76.09EUR
Pachtgebühr:                   - 7.97EUR
Arztrechnung:                 - 95.97EUR


Einnahmen Firma 2:         + 1112.30RUR
Wareneinkauf Firma 2:         - 869.89EUR
Ausgaben Betrieb:                 - 9.90EUR

Bar Einnahmen Firma 2:      + 118.29EUR (nur mit angeführt nicht mit auf Konto)

Errechnete Differenz Nov - Apr: + 3263.840EUR


Gewinn Firma 1:         + 2396,87EUR (399.48EUR Monat)
Gewinn Firma 2:         + 350,80EUR (58.47EUR Monat)

Die Positionen mit der Bezeichnung (nur mit angeführt nicht mit auf Konto), dienen nur der abschließenden Gewinnermittlung. Wenn man jetzt die Beträge alle nacheinander addiere und subtrahiere, dann kommen ich auch auf die Differenz von +3244.39EUR auf dem Konto (nicht exakt 100%, ist sicher ein kleiner Rechenfehler drin, aber das kommt so hin).

Also Betriebsgewinn steht nun 399.48 + 58.47EUR = 457,95EUR fest. Das bedeutet, dass ich pro Monat 138.93EUR mehr Gewinn gemacht habe. Und diese muss ich dem Amt wieder zurückzahlen. Also insgesamt: 833.58EUR. Der Betrag wird sich allerdings noch erhöhen, da das Amt die Kosten für den PKW gar nicht und die Fahrkarte nur zur Hälfte anerkennt. Und die 140EUR die ich privat durch das Pflegen einer Homepage eingenommen habe. Das dürften dann noch mal zusätzlich 629.34EUR sein. Ergo ergibt das einen noch zu zahlenden Betrag von max. 1462.92EUR. Abzüglich des Freibetrages von 300.00EUR?? müsste ich dem Amt also noch: 1162.92EUR zurückzahlen.
 
So würde ich das jetzt betriebswirtschaftlich errechnen. Und da ist dann doch schon ein Unterschied ob man 1162.92EUR oder ALLES zurückzahlen soll. Und daraus wird auch ersichtlich, das die 1925EUR die das Amt als monatliches Einkommen fiktiv festgesetzt hat einfach grober Unfug sind. Und wie gesagt, es ging nie darum hier nix zu bezahlen!! Sondern einfach um eine faire Abrechnung meiner Tatsächlichen Ein- und Ausgaben. Um das verweigern der Anrechnung der Fahrzeugkosten müsste man allerdings auch noch mal hinterfragen. Denn das sehe ich eigentlich nicht ein, dass diese im vollen Umfang nicht anerkannt wurden.

Was sagen nun die Experten dazu?? Vielleicht erbarmt sich ja einer hier auch wenn das schon ziemlich heftig ist alles.. Und vorausgesetzt es blickt hier wer durch ;-)

Offline Fylou

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Re: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten
« Antwort #39 am: 18. März 2019, 04:43:09 »
Zitat
Das diese Summe da aufgelaufen ist, liegt einfach daran, das ich Miete und Ernährung sowie die einzigen beiden Tankrechnungen aus den Bareinnahmen finanziert habe.

Und wie?

Zitat
Bar Einnahmen Firma 1:       + 1627.93EUR
Einnahmen Firma 2:         + 1112.30EUR

= 2748.23€ Bareinnahme

6x315€ Miete = 1890€
6x Regelsatz 404€ = 2424€


:weisnich:

Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit mehr, sie zu übertreten.  :blum:
___Johann Wolfgang von Goethe___

Online Lachsangler

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Re: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten
« Antwort #40 am: 18. März 2019, 07:41:13 »
Vermutlich kommt der "Ärger" ja daher, das ....wenn ich deine Auflistung grob überfliege", feststelle, dass du in den 6 Monaten keine Privatentnahmen, keine Miete (KDU) etc. aufgeführt hast.

Wovon hast du die 6 Monate übelebt?
„Wie Du kommst gegangen, so Du wirst empfangen“.
J.W. von Goethe.

Offline petersmicha

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Re: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten
« Antwort #41 am: 18. März 2019, 07:52:06 »

Das diese Summe da aufgelaufen ist, liegt einfach daran, das ich Miete und Ernährung sowie die einzigen beiden Tankrechnungen aus den Bareinnahmen finanziert habe.

Als Bareinnahmen hattest Du aus Firma 1 und Firma 2 abzgl. der bezahlten Tankrechnung: 1.645,72 Euro.

Deine Miete: 315,- Euro x 6 = 1.890,- Euro
Angenommene Kosten zur Lebenshaltung = Regelsatz: 404,- Euro x 6 = 2.424,- Euro
Summe: 4.314,- Euro

Differenz zu den Bareinnahmen: 2.668,28 Euro

Woher stammt also diese Differenz?

Offline robiwobi

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Re: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten
« Antwort #42 am: 18. März 2019, 08:35:08 »
Also, du hast einen monatlichen Gewinn von durchschnittlich etwa 460€ aus deinen Betrieben.
Dann bekommst du 405€ ALG2 dazu.
Du hattest also 865€ im Monat.
Davon gelingt es dir monatlich 540€ zu sparen (die 3244€ die du nach 6 Monaten mehr hast).

D.h. du gibst 325€ im Monat aus und davon sind 315€ Miete (an Mutti oder egal an wen).

Das JC glaubt dir nicht dass du mit 10€ im Monat durchkommst und geht davon aus dass du entweder Einkommen verschweigst oder evtl gar keine Miete bezahlst.

Offline Orakel

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Re: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten
« Antwort #43 am: 18. März 2019, 09:05:30 »
@Dreammaik

Du hast - mit Verlaub - den Überblick über deine Finanzen schlicht und ergreifend verloren, weil du deine privaten Finanzen nicht sauber und konsequent von deinen geschäftlichen trennst.

Zwar gibt es keine gesetzliche Regelung, die dich zwingt, ein Privat- und ein Geschäftskonto zu führen, sinnvoll ist das aus vielerlei Hinsicht aber allemal, und zwar unabhängig von deinem Leistungsbezug, denn mit deiner "Rechnung" überzeugst du auch keinen Betriebsprüfer.

Abgesehen davon solltest du unbedingt einmal einen Blick in die AGB deiner Hausbank werfen, denn du riskierst die Kündigung deiner Bankverbindung, wenn du deine geschäftlichen Transaktionen über ein Privatkonto abwickelst und damit die üblichen Gebühren für ein Geschäftskonto umgehst.

Rechtlicher Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.
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Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

Offline Dreammaik

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Re: Nächträglichen Ablehnungsbescheid erhalten
« Antwort #44 am: 18. März 2019, 11:26:42 »
Also, du hast einen monatlichen Gewinn von durchschnittlich etwa 460€ aus deinen Betrieben.
Dann bekommst du 405€ ALG2 dazu.
Du hattest also 865€ im Monat.
Davon gelingt es dir monatlich 540€ zu sparen (die 3244€ die du nach 6 Monaten mehr hast).

D.h. du gibst 325€ im Monat aus und davon sind 315€ Miete (an Mutti oder egal an wen).

Das JC glaubt dir nicht dass du mit 10€ im Monat durchkommst und geht davon aus dass du entweder Einkommen verschweigst oder evtl gar keine Miete bezahlst.

Es ist ja nicht so dass ich zu Beginn des Bewilligungszeitraumes komplett blank war. Ich hatte eine Bargeldreserve von 1250EUR die ich auch angegeben habe. Es gibt ja auch ein Schonvermögen. Den Rest den Du nachfragst, habe ich davon bestritten. Ich habe quasi erst mal meine Bargeldreserven und Einnahmen im Bewilligungszeitraum (Bar) herunter gehfahren. Restbarbetrag am Ende der Bewilligung lag bei ca. 240EUR. Sozusagen noch der Rest aus meinem Schonvermögen.