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Autor Thema: Erhöhung des Mindestlohns ab 2019 auf 9,19 EUR und ab 2020 auf 9,35 EUR  (Gelesen 50867 mal)

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Offline Meck

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Deutscher Bundestag: Linke will Mindestlohn von zwölf Euro
« Antwort #60 am: 29. November 2017, 14:44:32 »
Der gesetzliche Mindestlohn soll auf zwölf Euro pro Stunde erhöht werden. Das verlangt die Fraktion Die Linke in einem nun vorgelegten Antrag (19/96). Sie kritisiert darin, dass der Mindestlohn mit 8,50 Euro brutto pro Stunde schon bei seiner Einführung zu niedrig gewesen sei und auch die derzeit gültigen 8,84 Euro pro Stunde nicht ausreichten, um Armut trotz Arbeit und Altersarmut zu verhindern.

-->> https://www.bundestag.de/presse/hib/2017_11/-/532868

Gast42062

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Den reichsten Mann der Welt Amazongründer würde das sicher nichts ausmachen, aber dann wäre sein VM vermutlich nur 50 Milliarden DL Wert.

Offline red1765

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Zitat
auch die derzeit gültigen 8,84 Euro pro Stunde nicht ausreichten, um Armut trotz Arbeit und Altersarmut zu verhindern.

Da reichen auch 12€ oder 500€ pro Stunde nicht.
Was passiert denn bei einer Erhöhung des ML? Alles wird teurer und unterm Strich bleibt genau so wenig.
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Offline Dragon

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Nabend Leute

Solange es keine Vernünftige Löhne gibt von den man auch leben kann" bringt auch eine Mindestlohnerhöhung wenig.es ist auch ein Witz=(Menschenverachten)die paar Cent machen uns auch nicht viel glücklicher!:( .Wenn man sieht was diese Verbrecher Regierung jedes mal selber Großzügig ihre Diäten kräftig erhöhen. Davon können wir nur träumen.

Wir alle merken es ab Jan 2018 selber mit der nächsten Stromerhöhung+Preiserhöhung das immer weniger in der Tasche übrig bleibt.

Gast42062

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Zitat
auch die derzeit gültigen 8,84 Euro pro Stunde nicht ausreichten, um Armut trotz Arbeit und Altersarmut zu verhindern.

Da reichen auch 12€ oder 500€ pro Stunde nicht.
Was passiert denn bei einer Erhöhung des ML? Alles wird teurer und unterm Strich bleibt genau so wenig.
ja so lange der Staat nichts ändert Sozialwohnungen baut und nichts in Bildung investiert und Vollzeitarbeit schaffen kann bleibt alles beim alten wie gewollt.
Teilzeit/Minijob ist ein Problem warum alles unterm Strich bleibt.

Offline oldhoefi

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Mindestlohn ist oft unter dem Hartz IV Satz

Die Bundesregierung hat in einer Antwort (19/3415) auf eine Kleine Anfrage (19/2761) der Fraktion Die Linke eine Musterberechnung zu den Einnahmen und Ausgaben unter Mindestlohnbedingungen vorgelegt. Demnach käme eine alleinstehende Person bei einer Arbeitszeit von 37,7 Stunden und einen Stundenlohn von 8,84 Euro auf ein monatliches Bruttoeinkommen von rund 1.444 Euro.

Nach Abzug der Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge sowie der Freibeträge laut Sozialgesetzbuch II liege das zu berücksichtigende monatliche Einkommen bei rund 782 Euro. Abzüglich des Regelbedarfs von 416 Euro dürften der Berechnung zufolge "die angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung mindestens 366 Euro im Monat betragen", damit kein Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes bestehe.

Nur der Knackpunkt ist, die Mieten sind für Alleinstehende meist teurer.
 
Aufgrund der Freibeträge für Erwerbseinkommen (im Musterbeispiel 300 Euro) liege das verfügbare Haushaltseinkommen stets oberhalb des durch Regelbedarf und Unterkunftskosten definierten soziokulturellen Existenzminimums.

Quelle --> https://www.bundestag.de/presse/hib/-/564670

Extrakt –-> http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP19/2365/236560.html
 
dazu auch LabourNet --> www.labournet.de/politik/alltag/entlohnung/mindestlohn/mindestlohn_all/hohe-mieten-wenn-der-mindestlohn-nicht-zum-leben-reicht/

(Quelle: Harald Thomé – Newsletter vom 29.07.2018)
„Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.“ (Heinrich Heine)

Offline oldhoefi

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Erhöhung des Mindestlohnes ab 01.01.2019

Dem Beschluss der Mindestlohnkommission zufolge soll der Mindestlohn nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG) zum 01.01.2019 auf 9,19 EUR steigen und ein Jahr später, ab dem 01.01.2020, noch einmal auf 9,35 EUR pro Stunde.

Die Kommission hat sich bei ihrem Vorschlag, der noch vom Bundeskabinett durch eine Rechtsverordnung umgesetzt werden muss, am Tarifindex des Statistischen Bundesamtes orientiert, der wiederum die aktuelle Tariflohnentwicklung wiedergibt.

Beschluss der Mindestlohnkommission vom 26.06.2018 --> https://www.mindestlohn-kommission.de/DE/Bericht/pdf/Beschluss2018.pdf?__blob=publicationFile&v=11

(Zitat und Quelle: Hensche Arbeitsrecht, Newsletter Juli 2018)
„Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.“ (Heinrich Heine)

Offline coolio

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 :ironie:
Also Jungs und Mädels, beeilt Euch!
Die verbliebenen Karibikinseln sind sicher bald ausverkauft!  :mocking:
Schliesslich "soll Arbeit sich lohnen" (Norbert Blüm?)
Εν οίδα οτι ουδέν οίδα (Sokrates) alias: Scio nescire - zu deutsch: null Ahnung
Wer redet oder telefoniert, der verliert!
I'm with intelligents - hopefully!