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Autor Thema: JC berechnet fiktiv Bafög, verrechnet Kdu mit Regelsatz erneut,berechnung falsc?  (Gelesen 5236 mal)

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Offline suzanamichele

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Zum Ergänzenden Teil der Frage von mir
« Antwort #30 am: 04. März 2017, 14:22:22 »
Ich habe mir das durchgelesen und habe irgendwie das Gefühl die TE, liest gar nicht alles mit. Es ist doch eindeutig klar, dass deine Tochter mit dem Mietvertrag und der Einzugsbestätigung sich beim Einwohnermeldeamt "anmeldet", so dass sie offiziell dort wohnt.


Die TE liest zu 100 % mit :-), sonst würd ich hier nicht um Rat bitten

 und es ist eben nicht eindeutig klar das sie sich hier bei mir abmelden musste/muß ( dein anmelden in " " soll heißen? ganz abmelden hier, oder ZweitWohnung Studiensitz,oder wie, mag sein das die Fragerei viele nervt aber hatte mich an Aussage Bafögamt gehalten und??-Wie man sieht war es falsch!!..... sonst würd ich hier nicht fragen, ja ich und viele glauben das man nur einen Wohnsitz hat der zählt aber die Vorabinfo war eben leider anders :
a. wurde im Bafögamt damals gesagt das sie sich nicht abmelden muss, der Mietvertrag reicht aus, da es nur ein vorübergehender Studiensitz ist und b. hab ich mittlerweile auch bei einem Fall hier, wo es auch um ein studierendes Kind geht ,gelesen das *Ottokar* ( ich denke er kennt sich hier SEHR gut aus !!!) ... erklärt hat ,das es nach SGB , oder bzw das Gericht nicht am Einwohnermeldeamt u der Abmeldung fest macht was ein Studienwohnsitz ist...

Damit ich / wir uns aber in der Zukunft nicht nur auf etwas verlassen was ich oder sie als Halbwissen meint, oder eine Sachbearbeiterin sagt u es aber evt falsch ist, was viele hier erlebt haben ,frage ich hier nach um Fehler zu vermeiden- die eine existenzielle Katastrophe werden können !

Ich bedanke mich aber für jeden Tip oder Rat


Offline Ascor

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Ich bin jetzt kein Experte der die rechtliche Dinge raten kann. Aber ich sage mal so, man kann es einfach haben, in dem sie sich dort in ihrer (ich denke mal WG, sonst hättest du kein Zimmer gesagt) oder als wenn es ein Wohnheim sein sollte, ganz normal anmeldet, dass heißt zum Einwohnermeldeamt/Bürgeramt und dann den Mietvertrag und Einzugsbestätigung mitbringt. Dann dauert das ein paar Minuten und sie ist umgemeldet.

Mit der neuen Meldebescheinigung und den Personalausweis, kann sie dann zu ihrer Bafög-stelle gehen und das ganze regeln, sie erhält einen höheren Satz (weil nicht mehr zuhause Wohnung), dass kann man sich auch bestätigen lassen, dass man das beantragt hat und seinen Lauf nimmt, dies soll sie dir in Kopie zur Verfügung stellen , dass reichst du beim Amt ein (natürlich lässt du dir das Nachweisen das du dies dort abgegeben hast), damit erhälst du nur für dich die Leistungen, dass heißt dein normalen Regelsatz und die KdU.

Wobei ich hier der Meinung bin das die KdU dann auch für dich ausreichend sind und es dann zu keinen Problemen kommt. Mehr kann ich nicht von mir geben, da ich nicht weiß ob es andere "Lösungen" gibt.

Offline Turbo

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Zitat von: suzanamichele am 04. März 2017, 14:22:22
wurde im Bafögamt damals gesagt das sie sich nicht abmelden muss, der Mietvertrag reicht aus
Und du hast dich dann nicht gewundert, dass sie nur den Bafögsatz für zu Hause wohnende bewilligt bekommen hat?
Wo hat sie den Bafögantrag überhaupt gestellt? Zuständig ist der Landkreis, in dem man wohnt.


Offline Floeti

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Deine Tochter hat ihr Studium am 01.10.2016 begonnen, wohnt seit 01.01.2017 in ihrem Studentenzimmer. Diese Veränderung wurde dem JC wann und wie genau mitgeteilt? Ist die Mitteilung der Veränderung nachweisbar?
Das JC geht scheinbar noch davon aus, dass deine Tochter bei dir wohnt. Daher muss sowohl gegen den Bafög-Bescheid, den ALG-II-Bescheid als auch gegen die Verrechnung der Bafögnachzahlung mit dem ALG-II deiner Tochter vorgegangen werden.
Daher:
Zitat von: Floeti am 19. Februar 2017, 19:57:56
Um zu verstehen, was das JC gemacht hat, wäre es gut, wenn du die Bescheide vom 14.11. und 26.11. auch noch einstellen könntest.

Offline suzanamichele

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Und du hast dich dann nicht gewundert, dass sie nur den Bafögsatz für zu Hause wohnende bewilligt bekommen hat?
Wo hat sie den Bafögantrag überhaupt gestellt? Zuständig ist der Landkreis, in dem man wohnt.

Klar hab ich mich gewundert als der Bafögbescheid kam . Der Bafögbescheid kam ja JETZT also 2 Tage vor dem Ersten! Und dieser seltsame Ändernungsbescheid vom JC trudelte hier bei mir ja ein ca 10 Tage VOR dem Bewilligungsbescheid des Bafögamtes, da hab ich sofort hier angefragt dachte es sei mal wieder wie im Okt16 ein Fehler vom JC.

Und als diese Woche der Bewilligungsbescheid kam vom Bafögamt konnte ich a. nicht fassen, das auch die wie sie schreiben auf Info des JC nun denken sie wohnt noch bei mir u ist BG teil und ihr daher NICHT wie beantragt den höheren Satz als alleine wohnende bewilligen!

Zumal egal was sie vorher von ihr wollten z.B noch Unterlagen zum Bafögbescheid alles ging vom Bafögamt aus an ihre neue Adresse, darum war sie auch sicher alles richtig gemacht zu haben, so wie man es ihr gesagt hatte dort und nun heißt es sie halten sich an die JC Info und der Bewilligungsbescheid ging an sie aber an meine Anschrift!!!!

In der Stadt in der sie studiert ist auf dem Campus ein Bafögamt und alle aus ihrer damaligen Oberstufe die auch dort studieren , aber z.B in einer anderen 'Stadt wohnen mussten wie sie dort ihr Bafög beantragen, dies sei unabhängig vom Wohnort hieß es. Einer fährt immer aus Bonn, eine aus Köln usw hin aber alle haben ihr Bafög auf dem Campusgelände im Bafögamt beantragen müssen, das zu deiner 2 Frage.

Heißt es also auch wenn sie ab 1.1.17 ihr Zimmer in der WG hatte hat sie Pech gehabt, weil falsch beraten? Ja oder?

Lege ich Widerspruch ein ab 1.3.17 dann oder Sie? Weil vom JC ging das Schreiben an mich und zu mir.

Es hieß Nachzahlungen werden bis inkl Feb. mit dem Bafögamt verrechnet was auch passiert ist und für März erhielt sie 450,- Bafög + 101 vom JC und die Miete von mir wurde zwar voll überwiesen aber die knapp 203 Euro die auf mein Konto als Regelleistung kamen sind ihre 101 Euro und 102 Rest von meinem Regelsatz da ja vom Rest von denen im JC meine Miete angewiesen wurde ich soll mir jetzt den REst für ihren Mietteil von ihr holen damit ich Geld zum Leben habe ABER : Sie zahlt doch von ihren 450,- ihr Zimmer.......ich kann bald nicht mehr ehrlich :-(  Weißt du also ab wann ich wie nun Widerspruch einlege?

Ach ja bei der Änderungsmitteilung die ich an der Info mit Stempel abgeben wollte wurde ich auf den Briefkasten verwiesen, ich wollte dies nicht weil ich die Bestätigung wollte aber die Infodame redete schlichtweg nicht mehr schloss ihren Schalter und ich konnte klopfen u klopfen ...nix-die daneben verwies auch auf deren Briefkasten, ich ließ mir dann von einem Herrn bestätigen das er gesehen hat schriftlich, was ich wann eingeworfen habe, weil war damals mal 2 mal vor Gericht mit diesem JC und bekam immer Recht u seitdem passieren die sollsten Dinger.



Offline Floeti

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suzanamichele,

ich hoffe, hier schaut nochmal jemand mit mehr Ahnung rein. Ich versuche aber schon mal, das Ganze ein wenig zu sortieren.

Für die Zeit vom 01.10.2016 bis 31.12.2016 hatte deine Tochter Anspruch auf Bafög in Höhe von 451 €, Kindergeld und aufstockend ALG II, falls ihr Bedarf dadurch noch nicht gedeckt war.
Seit 01.01.2017, also seit sie ausgezogen ist, hat sie Anspruch auf Bafög in Höhe von 649 € und Kindergeld. Bis zur Bewilligung des Bafögs hätte sie Anspruch auf ALG II auf Darlehensbasis gehabt. Das hätte sie meines Wissens jedoch an ihrem neuen Wohnort beantragen müssen.

Sie muss also auf jeden Fall Widerspruch gegen den Bafög-Bescheid einlegen, da ihr ab Januar höheres Bafög zusteht.

Gleichzeitig musst du gegen den Aufhebungsbescheid aus deinem Eingangspost Widerspruch einlegen, da deine Tochter nicht mehr bei dir wohnt und dir daher (zumindest übergangsweise) die vollen KdU + Regelsatz zustehen. Außerdem muss die Bewilligung für den Zeitraum Januar-Februar aus dem gleichen Grund geändert werden. Ich weiß nicht, ob es ausreicht, wenn du auf deine Veränderungsmitteilung hinweist, mit der du den Auszug deiner Tochter mitgeteilt hast, oder ob du dazu einen Überprüfungsantrag stellen musst.