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Autor Thema: Heizkostenabschlag höher als das Jobcenter bezahlt  (Gelesen 2849 mal)

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Offline Ecki07

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Re: Heizkostenabschlag höher als das Jobcenter bezahlt
« Antwort #15 am: 02. März 2017, 22:43:49 »
Zitat von: mystik-1 am 02. März 2017, 22:27:59
Bin also noch abhängig von der Umzugsgenehmigung und hoffe, dass das bald ein Ende hat.
Wozu Umzugsgenehmigung? ...wenn die alte Wohnung schon über der Angemessenheitsgrenze liegt? Einfach ausziehen, egal wohin. Miete muss immer bis zur dortigen Angemessenheitsgrenze übernommen werden.

Umzugsgrund wegen Kosten für Umzug? Schimmel ect.

Zitat von: mystik-1 am 02. März 2017, 22:27:59
Was den Schimmel betrifft, warte ich auf die Auswertung des von mir beauftragen aktuellen Gutachten eines Sachverständigen für Schimmel und Feuchtigkeit im Innenraum.
Musst du aber selber bezahlen. Oder?

Amtsermittlungspflicht, haben die zu überprüfen, ob stimmt, was du behauptest und zu bezahlen.

Was ist mit den Kindern? Gesundheitsschäden durch Schimmel und Luftfeuchtigkeit usw.? Jugendamt schon eingeschaltet?




Offline Kaffeesäufer

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Re: Heizkostenabschlag höher als das Jobcenter bezahlt
« Antwort #16 am: 03. März 2017, 14:04:14 »
18 000kw ist schon heftig für die 100qm  :schock: 
Wir hatten mit 350qm nur knapp 28 000 kw 

Heizt ihr so gut oder alte Anlage?

Offline mystik-1

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Re: Heizkostenabschlag höher als das Jobcenter bezahlt
« Antwort #17 am: 03. März 2017, 14:25:37 »
Miete muss immer bis zur dortigen Angemessenheitsgrenze übernommen werden.

Was zur Folge hat, dass dann hohe Kosten aus dem RS zu tragen sind. Sofern wir endlich eine finden, die größer als 60m² ist und einen Vermieter, der uns nimmt ohne Schufaauskunft und ohne Vermieterbescheinigung.
Hinzu kommt das Problem, dass die Leistungen komplett eingestellt werden, weil ich mit dem Haus Vermögen hätte.

Recht haben und Recht bekommen sind 2 verschiedene Paar Schuhe.
Aus den verlinkten Ratgebern lese ich auch raus, dass das JC dies bezahlen müßte oder das und das vorher anmahnen sollte. "Machen Sie doch einen Widerspruch und klagen, dass dauert Jahre" ist der Lieblingssatz, wenn ich vor Ort beim Jobcenter vorspreche.

Musst du aber selber bezahlen. Oder?

Ja, ich habe versucht weitere Möglichkeiten zu finden. Auch um dadurch die Behauptung verwertbares Vermögen zu widerlegen.

Amtsermittlungspflicht, haben die zu überprüfen, ob stimmt, was du behauptest und zu bezahlen.

Der Ermittlungsdienst/Hausbesuch hat ergeben, dass ich halt häufiger streichen soll
Bin mir aber nicht sicher, ob die beiden Frauen Ahnung von Schimmel haben. Sie haben sich sehr häufig mit der Anzahl der Schuhe o.ä. beschäftigt und ob das Kinderschuhe oder die meines "Freundes" sind.


Was ist mit den Kindern? Gesundheitsschäden durch Schimmel und Luftfeuchtigkeit usw.? Jugendamt schon eingeschaltet?

Ja und Ja

Wobei Ersteres beim JC angezweifelt wird. Es ist nicht 100% erwiesen, dass Dauererkältungen und Hautausschläge aus unserem Haus kommen oder wir uns das immer woanders holen würden. Die Ärzte waren ja nie bei mir im Haus.
(es ist schon erstaunlich und vermutlich auch ihr Job, was sich die Widerspruchsstelle für neue Argumente aus dem Ärmel schüttelt)

Das Jugendamt ist aber beim Jobcenter keine Hilfe. Sie würden die Kinder in eine Pflegestelle bringen, bis ich umgezogen bin.
"Dann dürfen Sie aber nur eine kleine Wohnung nehmen und wir zahlen weniger Leistungen, wenn die Kinder weg sind." Zitat SB, hier gab es sogar einen Beistand.

Im Kreis drehend, trotz Hilfesuche bei AWO, Caritas oder Anwalt  :sad:


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Ich werde dann die geforderte Abschlagshöhe beim JC einreichen mit den § aus dem Ratgeber hier.
Sollte das wieder mit der Begründung, dass nur 1,10€ pro m² im VORAUS akzeptiert werden, zurückkommen, dann stelle ich den Bescheid ein und vielleicht kommen dann noch ein paar hilfreiche Tipps   :smile:



@ Kaffeesäufer

die 18.000 kwh sind eine Hochrechnung. Angefangen haben wir ja fast mit Heizperiode beim Ersatzversorger. Abrechnung habe ich jetzt für 5 Monate bekommen.
Anlage ist fast 30 Jahre alt und nicht gewartet. Die Wartungskosten übernimmt das Amt nicht und ich kann es mir nicht mehr woanders leihen.
Haus ist nicht gedämmt, tiefergelegt und hat Schimmel.

Offline Ecki07

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Re: Heizkostenabschlag höher als das Jobcenter bezahlt
« Antwort #18 am: 03. März 2017, 17:35:35 »
Zitat von: mystik-1 am 02. März 2017, 22:27:59
Jegliche Sanierung oder Reparatur am Haus macht keinen Sinn. Es wäre rausgeworfenes Geld, schon deshalb, weil das Haus für mich gar nicht haltbar ist.
425 Euro Zinsen zahlen obwohl das Haus in der Zwangsvollstreckung ist, macht für mich auch keinen Sinn.

Wenn in deinem LK keine Wohnungen gibt, dann aber doch wohl ein "Stück" weiter? Anderer Landkreis.

Ich hab mal deine anderen Themen überflogen. Ich stelle fest, das du dich seit einem Jahr nur im Kreis drehst.

Wenn du eine Wohnung hast, dann muss das JC die Leistungen auf 6 Monate als Darlehen gewähren. Wird das Haus nicht in den 6 Monaten verkauft, ist das Darlehen in einen Zuschuss umzuwandeln und für den folgenden Bewilligungszeitraum Leistungen wiederum als Darlehen zu gewähren. Usw..

Wird dann das Haus mal verkauft und es sollte noch ein Erlös für dich dabei rauskommen, der deinen Vermögensfreibetrag übersteigt, dann tilgt der übersteigende Betrag das Darlehen. Kommt kein anrechenbarer Erlös zustande, ist das Darlehen wiederum als Zuschuss umzuwandeln.

Offline mystik-1

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Re: Heizkostenabschlag höher als das Jobcenter bezahlt
« Antwort #19 am: 07. März 2017, 13:49:52 »
Vorab:

eine neue Info zwecks Heizkosten, kam noch nicht.

@ecki07
korrekt. Das Gefühl habe ich ebenfalls

Dafür liegt mir nun ein Gutachterergebnis vor:

"Pilzbiomasse in einem weit fortgeschrittenen Stadium. Gefunden wurde eine dicht ausgewachsene und viele Sporen tragende Schimmelpilz-Biomasse der Gattung Cladosporium und Penicillium.
Empfehlung: umfassende, fachgerechte Sanierung"


Dazu sagte der Ermittlungsdienst vom JC ja nun 2mal: streichen Sie doch einfach ihr Haus.
Soviel zum Thema Experten beim Hausbesuch  :sad:

Habe ein Händchen für "wir lehnen vorerst alles ab, sie können ja ihr recht einklagen" und befürchte, wenn ich einfach ausziehe, dann stehen wir ohne Geld da. Der Rat vom Anwalt lautete ja, dass ich in die nächstbeste Whg mit den Kindern einziehen soll aufgrund der Gesundheitsgefahr (die laut Gutachten eigentlich nicht abstreitbar ist) und die Kosten für evtl. zu hohe Miete eingeklagt werden muss.

Vielen Dank für Euer bisheriges Engagement :-)