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Autor Thema: Ratenzahlung an die ARGE und zusätzlich Ratenzahlung an ein Inkasso-Büro  (Gelesen 1745 mal)

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Offline Glasbier

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Hallo.

Vor einpaar Wochen brauchte ich eine neue Brille. Das Darlehen dafür habe ich mir vom Jobcenter geben lassen und zahle dieses jetzt in Raten zu € 50,- bis Dezember 2017 zurück. Gleichzeitig muss ich aber an ein Inkassounternehmen jeden Monat € 50,- zahlen.
Jetzt habe ich das Inkassounternehmen angeschrieben mit der Bitte, meine Zahlungen bis zum 15.01.2017 aus zusetzen, bzw. zu stunden. Dass Inkassounternehmen will sich aber darauf nicht einlassen und fordert von mit einen Vorschlag über eine kleinere Rate.

Meine Frage wäre jetzt, ob das Inkassounternehmen richtig handelt?

MfG

Glasbier

Offline Terra

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Wir haben jetzt März, wie hast du bisher gezahlt?

Die Frage nach der Stundung oder kleineren Ratenzahlung liegt im Ermessenspielraum des Inkassounternehmens. Sie können auch sowas ablehnen.

Offline Glasbier

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Bis jetzt habe ich immer € 50,- mtl. an das Inkassounternehmen gezahlt. Aber 50 für die Brille und 50 an das Unternehmen kann ich nicht...

Offline CHIPI

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Wenn du weißt das du beim Inkassodienst noch Schulden hast, du auch noch beim JC ein Darlehen beantragt hast, wäre es sinnvoll gewesen beim JC eine kleinere Rate zu vereinbaren. Das wäre kein Problem gewesen wenn du ihnen von der anderen Abzahlung gesagt hättest. Der Inkasso - Dienst bietet dir doch kleinere Raten an für die Rückzahlung wo ist das Problem ? Sie müssen keine Stundung akzeptieren, du kannst froh sein das sie die Ratenzahlung kleiner machen wollen. Denn es geht hier sicher um Überbezahlung u. somit stand dir das Geld nicht zu u. somit muss es zurückgezahlt werden. Einige dich mit dem Inkassodienst auf eine kleinere Rate oder das JC und gut ist. Das ganze hin und her etc. bringt eh nix, es wird immer mehr wenn noch etwas dazu kommt... z.B. es geht etwas kaputt wofür du dringend Ersatz brauchst. Gruß CHIPI


Offline Glasbier

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Erstmal vielen Dank für eure Infos.

Bei dem Inkassodienst handelt es sich nicht um eine Überzahlung. Das sind Kreditkartenschulden... :schaem:
Ich frage, weil ich von der Thematik keine Ahnung habe. Ich bin davon ausgegangen, dass die Rate 10% des Darlehensbetrages sein muss. So hab ich das mal gelesen.

Vielleicht stelle ich noch einen Antrag auf teilweise Kostenübernahme für die Brille. Muss mich aber vorher noch ein wenig schlau lesen.  :scratch:

Mfg

Glasbier

Gast30751

  • Gast
Ich bin davon ausgegangen, dass die Rate 10% des Darlehensbetrages sein muss. So hab ich das mal gelesen.


Beim Jobcenter? Nö, 10% des maßgeblichen Regelsatzes, was aktuell ca. 40 Euro wären und wenn du lieb und nett und freundlich mit den Leuten sprichst, dann machen die auch kleinere Raten.

Zitat
(2) Solange Darlehensnehmer Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts beziehen, werden Rückzahlungsansprüche aus Darlehen ab dem Monat, der auf die Auszahlung folgt, durch monatliche Aufrechnung in Höhe von 10 Prozent des maßgebenden Regelbedarfs getilgt.

http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbii/42a.html

Aber wie schon erwähnt, ich würde generell erst einmal überprüfen lassen, ob das Jobcenter nicht die Brille bezuschussen hätte müssen.

Offline Glasbier

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Zitat
Aber wie schon erwähnt, ich würde generell erst einmal überprüfen lassen, ob das Jobcenter nicht die Brille bezuschussen hätte müssen.

Danke für die Info. Muss ich das mit dem Jobcenter vor Ort klären?