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Autor Thema: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich  (Gelesen 6213 mal)

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Offline erfolgreicherQuerulant

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Re: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich
« Antwort #15 am: 11. März 2017, 10:08:42 »
Zitat von: Kaffeesäufer am 11. März 2017, 09:54:53
Kasten/Post liegt auf dem Einkaufsweg....
Hier nicht. Mein nächster Briefkasten ist 5 KM entfernt, nächste Post sogar noch wesentlich weiter.

Zitat von: Kaffeesäufer am 11. März 2017, 09:54:53
Und "aufwendige" bewerbungen kommen eh nur bei seriösen Stellen in Frage, alles andere kleiner Briefumschlag, Bewerbung und Lebenslauf max 3 Blätter und Briefmarke fertisch.
Dann viel Spass, wenn dein JC dich mal wegen einer angeblichen Antibewerbung belangen will.

Offline vierzehnnothelfer

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Re: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich
« Antwort #16 am: 11. März 2017, 10:16:01 »
Querulant, das ist wirklich nicht Dein Ernst. Hoffe ich wenigstens.

Offline kilgore72

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Re: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich
« Antwort #17 am: 11. März 2017, 10:16:38 »
Ist schon klar erfolgreicherQuerulant, dann hast ja bestimmt schon Deine Fahrtkosten/Aufwendungen zum Briefkasten erfolgreich geltend gemacht.... :mocking:



Zitat von: Kaffeesäufer am 11. März 2017, 09:54:53
Kasten/Post liegt auf dem Einkaufsweg....
Zitat von: Kaffeesäufer am 11. März 2017, 09:54:53
Und "aufwendige" bewerbungen kommen eh nur bei seriösen Stellen in Frage, alles andere kleiner Briefumschlag, Bewerbung und Lebenslauf max 3 Blätter und Briefmarke fertisch.
Zitat
Dann viel Spass, wenn dein JC dich mal wegen einer angeblichen Antibewerbung belangen will.

Die Begründung finde ich noch besser......  :grins:
Cogito ergo sum
"Behauptung ist nicht Beweis." (William Shakespeare)

Offline SantanaAbraxas

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Re: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich
« Antwort #18 am: 11. März 2017, 12:40:26 »
Wird denn bei der Erstattung auch nach den Quittungen für Material und Versandkosten gefragt? Viele Unternehmen wollen sich gar nicht mit Bewerbungsmappen belasten und erwarten eher Bewerbungen per Email. Die Kosten hierfür werden oft vom JC mit 1€ erstattet, ich meine, viel mehr Kosten entstehen dabei auch nicht...

Offline CHIPI

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Re: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich
« Antwort #19 am: 11. März 2017, 14:18:18 »
Also wer 3,- für eine Mappe bezahlt ist selbst daran Schuld. Ebay wie schon gesagt sind günstig oder in diesen 1,- Euro- Läden kosten 3 Stück 1,99. Mit 5,- kommt man hin ohne Probleme, Kosten für den Weg zum Briefkasten bekommt man natürlich nicht bezahlt, diese Aussage ist besser nicht weiter zu erläutern. Bei meiner SB mußte ich beim Antrag immer alle Belege beilegen z.B. Kosten für Mappen, Porto, Papier etc. und bekam dann ohne Probleme 5,- pro Bewerbung erstattet. Gruß CHIPI

Gast42246

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Re: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich
« Antwort #20 am: 12. März 2017, 16:39:12 »
Wie kommst Du darauf, dass Du entscheiden könntest, welche Sachbearbeiter an einem Gespräch teilnehmen  :weisnich:
Die brauchen Dein Einverständnis nicht.

Da er letztes Mal nach meinem Einverständnis gefragt hat, selbstverständlich, bevor ich wusste, was das Ganze soll.

Gast42361

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Re: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich
« Antwort #21 am: 12. März 2017, 20:57:13 »

dieses Mal bin ich nicht einverstanden mit seiner Anwesenheit
Wie kommst Du darauf, dass Du entscheiden könntest, welche Sachbearbeiter an einem Gespräch teilnehmen  :weisnich:
Die brauchen Dein Einverständnis nicht.

Da würde mich mal interessieren, aus welchen Grund und auf welcher rechtlichen Grundlage bei dem Gespräch (nicht welcher, sondern) ein zweiter Mitarbeiter des JC zwingend erforderlich war.

Hallo TaKe,

an Deiner Stelle würde ich zu der EGV einen Gegenvorschlag per Einwurfeinschreiben einreichen. Da kannst Du die Anzahl der monatlichen Bewerbungen beanstanden und auf den Gerichtsbeschluss von Antwort #2 hinwiesen. Wegen der Bewerbungskosten würde ich auch wenn 5 € die Regel sind persönlich nicht streiten, denn das JC könnte soweit ich weiß auch Einzelnachweise einfordern.

Vermutlich wurde in der Einladung zum Meldetermin nur die SB namentlich genannt. Weitere Personen werden sicherlich nicht aufgeführt. Hier würde ich in einem weiteren Schreiben vortragen, das in der Einladung vom (xxxx) ein Gespräch bei der SB angekündigt wurde aber zum Termin ein zweiter (namentlich nicht bekannter??) Sachbearbeiter an dem Gespräch teilgenommen hat. Es steht selbstverständlich jeden frei zu erklären, das Gespräche mit mehreren Sachbearbeiter ausdrücklich gegen seinen Willen sind. Das würde ich dann auch mit Einwurfeinschreiben machen, wenn insbesondere bei dem letzten Gespräch Druck ausgeübt wurde.
Leider weiß ich nicht, ob es auch im SGB rechtliche Grundlagen dazu gibt. Vielleicht meldet sich noch jemand, der sich in solchen Fragen auskennt und Dir mit §§ weiter helfen kann.


Gast42246

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Re: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich
« Antwort #22 am: 13. März 2017, 12:12:59 »
Wird denn bei der Erstattung auch nach den Quittungen für Material und Versandkosten gefragt? Viele Unternehmen wollen sich gar nicht mit Bewerbungsmappen belasten und erwarten eher Bewerbungen per Email. Die Kosten hierfür werden oft vom JC mit 1€ erstattet, ich meine, viel mehr Kosten entstehen dabei auch nicht...

Ich bekomme von Online-Bewerbungen gar nichts erstattet.

wuum, danke für deinen Beitrag. Ich habe jetzt auf Grundlage dieses Threads folgendes Schreiben "zusammengeklaut". Ist es zu lang, was sollte ich streichen/ergänzen/kürzen? Lieben Dank!


Zitat
Änderungsvorschlag Eingliederungsvereinbarung

Sehr geehrte ,

die Eingliederungsvereinbarung entgegen unserer mündlichen Absprache vom 07. März habe ich erhalten. Dort fordern Sie 15 Bewerbungen monatlich.

Diese enorme Anzahl an Bewerbungen ist laut eines Beschlusses des Sozialgerichts Berlin vom 09. Dezember 2013 unrealistisch.
Es werden die fachlichen Hinweise der Bundesagentur für Arbeit außer Acht gelassen.
In § 15 SGB II Randziffer 15.18 wird explizit darauf hingewiesen, dass sich die Anzahl der Bewerbungsbemühungen individuell auf die Person, die vorliegenden Umstände und insbesondere nach dem in Frage kommenden Arbeitsmarkt zu richten hat. So sollte die Anzahl der Eigenbemühungen auch begründet sein, was offensichtlich nicht gegeben ist. Die Anforderungen an die selbständige Arbeitssuche eines Leistungsberechtigten dürfen nicht überspannt werden.
Ob und in welcher Intensität eigene Bemühungen des Hilfesuchenden um eine Arbeitsstelle verlangt werden dürfen, hängt ab von den Umständen des Einzelfalles, insbesondere von den persönlichen (z. B. familiären, gesundheitlichen) Verhältnisses des Hilfesuchenden, seiner Arbeitsfähigkeit und der Arbeitsmarktlage in dem Bereich, der dem Hilfesuchenden zugängig ist.
Fehlende eigene Bemühungen um Arbeit können einem Hilfesuchenden, der die Dienste des Leistungsträgers regelmäßig in Anspruch nimmt, nur dann als anspruchsvernichtend entgegengehalten werden, wenn solche Arbeitsbemühungen dem Hilfesuchenden nach seinen persönlichen und finanziellen Kräften zumutbar sind und nach der (örtlichen oder regionalen) Arbeitsmarktlage auch konkrete Erfolgsaussichten besitzen.
Vor der Aufforderung zur selbständigen Arbeitssuche hat der Leistungsträger daher in jedem Fall zu prüfen, ob der einzelne Hilfesuchende mit einem solchen Ansinnen nicht überfordert und damit dem Hilfezweck entgegengewirkt wird.

Der Arbeitsmarkt in der Region gibt zunächst gar nicht so viele meiner Qualifikation entsprechenden Stellen her, die auch noch einmal durch den Umstand verringert werden, dass ich keinen PKW besitze. Aufgrund meiner Multiplen Sklerose bin ich darüber hinaus gesundheitlich auch nicht voll belastbar. Außerdem kann ich bei so vielen Bewerbungen monatlich nicht garantieren, mein hohes Niveau beim Schreiben von Bewerbungen halten zu können und befürchte unter den Umständen mehr Absagen.

Darüber hinaus bestehe ich auf Zusicherung der Übernahme notwendiger Fahrtkosten im Rahmen von Vorstellungsterminen. Insofern soll „Fahrtkosten können erstattet werden, wenn...“ durch „Fahrtkosten werden vom JC erstattet werden, wenn...“ ersetzt werden.

Zum Schluss möchte ich noch darauf hinweisen, dass in der Einladung zu unserem Gespräch am 07. März nur Sie geladen hatten, dann aber ein zweiter Sachbearbeiter bei dem Gespräch anwesend war. Hiermit erkläre ich für die Zukunft, dass Gespräche mit mehreren Sachbearbeiter*innen ausdrücklich gegen meinen Willen sind.

Mit freundlichen Grüßen

Und dann noch eine Frage: Hat das Schreiben  per E-Mail Gültigkeit? Einschreiben ist immer so teuer...

Gast42361

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Re: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich
« Antwort #23 am: 13. März 2017, 21:30:16 »
Ich würde es so schreiben. Hoffe mal das andere nochmal drüber schauen, denn ich bin selbst auch nur Laie.


Zitat

Änderungsvorschlag Eingliederungsvereinbarung

Sehr geehrte

entgegen unserer Absprache habe ich die Eingliederungsvereinbarung vom 07. März 2017 am (xxxx) erhalten.

In der Eingliederungsvereinbarung werden 15 Bewerbungen im Monat gefordert. Die enorme Anzahl an Bewerbungen sind laut dem Beschluss des Sozialgerichts Berlin vom 09. Dezember 2013 (Az.: S 87 AS 28359/13ER) unrealistisch.
Offensichtlich wurden die fachlichen Hinweise der Bundesagentur für Arbeit hierbei außer Acht gelassen. In § 15 SGB II Randziffer 15.18 wird explizit darauf hingewiesen, dass sich die Anzahl der Bewerbungsbemühungen individuell auf die Person, die vorliegenden Umstände und insbesondere nach dem in Frage kommenden Arbeitsmarkt zu richten hat. So sollte die Anzahl der Eigenbemühungen auch begründet sein, was offensichtlich nicht gegeben ist.
Ob und in welcher Intensität eigene Bemühungen des Hilfesuchenden um eine Arbeitsstelle verlangt werden dürfen, hängt ab von den Umständen des Einzelfalles, insbesondere von den persönlichen (z. B. familiären, gesundheitlichen) Verhältnisses des Hilfesuchenden, seiner Arbeitsfähigkeit und der Arbeitsmarktlage in dem Bereich, der dem Hilfesuchenden zugängig ist.
Abgesehen davon, das meiner Qualifikation entsprechende Stellenangebote am regionale Arbeitsmarkt begrenzt sind, werden diese nochmals verringert durch den Umstand, dass ich keinen PKW besitze. Aufgrund meiner Multiplen Sklerose bin ich gesundheitlich auch nicht voll belastbar, welches die Suche als weiteres einschränkt.

Zu Fahrtkosten hat das BSG grundsätzlich klargestellt, das alle über § 16 SGB II i. V. m. § 44 SGB III regulierten Leistungen aus dem Vermittlungsbudget zu erstatten sind, wenn Kosten aufgrund von Pflichten des Hilfsempfängers gegenüber dem Leistungsträger entstanden und nicht im ALG II enthalten sind (BSG vom 06.12.2007 - AZ: B 14/7b AS 50/06 R). Somit liegt das Ermessen des Leistungsträgers bei Null. Was wiederum heißt, dass Fahrtkosten in tatsächlicher Höhe zu erstatten sind.
Laut der Klarstellung des BSG sind Vereinbarungen wie „Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen können erstattet werden, wenn (...)“ nicht zulässig.

Mit Einladung zum Meldetermin am 07. März 2017 haben Sie zum Gespräch geladen. Teilgenomen an dem Gespräch hat ein zweiter Sachbearbeiter, welcher in der Einladung weder erwähnt noch namentlich genannt wird. Hiermit weise ich für künftige Gespräche darauf hin, das die Teilnahme von weiteren Sachbearbeiter*innen ausdrücklich gegen meinen Willen erfolgt.

Mit freundlichen Grüßen



Kein Einschreiben – Einwurf-Einschreiben sind kostengünstiger und du bekommst einen Beleg, den du bei einer E-Mail nicht hast. Ob eine E-Mail Gültigkeit hat weiß ich nicht, entscheidend ist aber das Du eine Beleg hast. Man kann das Schreiben auch kostenlos über die Gemeindeverwaltung an das JC schicken. Mit dem Schreiben und einer Kopie auf zur Gemeindeverwaltung und eine Bestätigung auf der Kopie geben lasen. Die Gemeinde schickt das Schreiben ans JC und Du hast einen Beleg.


Hier noch zwei Links, die deinen Fall teilweise ähnlich sind.

http://hartz.info/index.php?topic=86245.45

http://hartz.info/index.php?topic=102819.30


Zu den Bewerbungskosten muss ich noch nachreichen, das wenn die Kosten bei 5 € oder höher liegen und Du auch Belege hast (für Papier, Kopien, Passbild, Mappe, Umschläge, Porto usw.), dann würde ich diese vorlegen und eine angemessene Pauschale beantragen.

Das Forum könnte Dir sehr viel besser helfen, wenn Du die EGV anonymisiert (alle Namen, Anschrift, Absender und personenbezogene Daten wie BG-Nummer usw. schwärzen) hier einstellst.


Viel Erfolg


Offline Born

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Re: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich
« Antwort #24 am: 13. März 2017, 23:25:42 »
N`Abend,
vielleicht hilft bei dieser Anzahl von Bewerbungen dieser rechtskräftige Beschluss
des Landessozialgerichts Essen (NRW) vom 17.01.2013 Az.:L7 AS 2045/12
weiter, ich veranschlage die Kosten für eine Bewerbungsmappe mit 5,-- €.
Diese Kosten müssen erstattet werden und können nicht aus dem Regelsatz
bestritten werden. Ich hoffe der SB wird vernünftig.
Gruß:
         Born  :coffee:

Offline Fettnäpfchen

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Re: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich
« Antwort #25 am: 14. März 2017, 11:31:04 »
Die zweite Version finde ich besser da kann nicht so schnell wegen "nicht begründet" abgelehnt werden.
Den Schlussabsatz kann man weglassen da auch ein SB jemand dabei haben darf.
E_Mail ist meistens ungültig darauf würde ich mich also nicht unbedingt einlassen.
Wenn eine Summe festgelegt ist dann gilt diese alternativ kann man auch eintragen lassen das die tatsächlichen Kosten übernommen werden. Da heißt es halt Quittungen sammeln.

MfG FN
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Gast42246

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Re: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich
« Antwort #26 am: 14. März 2017, 11:41:20 »
Danke, wuum, ich würde das so übernehmen.

Fettnäpfchen, gibt es denn einen Unterschied zwischen einen weiteren SB "dabei haben" und "der andere SB (der nicht geladen hatte) übernimmt die Gesprächsführung"?  Es wäre ja sicher nicht ok gewesen, wenn mein Beistand auf die Fragen antwortet.

Hab jetzt folgendes geschrieben:
Mit Einladung zum Meldetermin am 07. März 2017 haben Sie zum Gespräch geladen. Die tatsächliche Gesprächsführung übernahm allerdings ein zweiter Sachbearbeiter, welcher in der Einladung weder erwähnt noch namentlich genannt wird. Hiermit weise ich für künftige Gespräche darauf hin, dass die Teilnahme von weiteren Sachbearbeiter*innen ausdrücklich gegen meinen Willen erfolgt.

Offline Wolf27

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Re: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich
« Antwort #27 am: 14. März 2017, 12:01:52 »
Zitat von: Gast42246 am 14. März 2017, 11:41:20
Es wäre ja sicher nicht ok gewesen, wenn mein Beistand auf die Fragen antwortet.
[...]
Hiermit weise ich für künftige Gespräche darauf hin, dass die Teilnahme von weiteren Sachbearbeiter*innen ausdrücklich gegen meinen Willen erfolgt.

Hallo Take,

bevor du dir jetzt selbst ein Bein stellst: Du warst mit Beistand vor Ort und dein SB hatte einen Kollegen dabei? Wenn es so war, dann würde ich mir den letzten Satz verkneifen im Schreiben.

Im Übrigen gilt: Der Beistand muss nicht stumm dabei sitzen. Er/Sie kann Fragen beantworten oder stellen etc. Alles was der Beistand sagt, ist so zu werten, als hättest du es gesagt. Daher sollte man sofort eingreifen, falls der Beistand nicht mehr im eigenen Sinn handelt bzw. spricht.

LG Wolf
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Gast42246

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Re: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich
« Antwort #28 am: 14. März 2017, 12:19:20 »
Hallo Wolf,

wie gesagt: Er war nicht dabei, er hat das Gespräch geführt. Zunächst hatte er gefragt, ob seine Anwesenheit in Ordnung sei und dass er eingearbeitet werden würde. Dann riss er die Gesprächsführung an sich, bevor dann letzten Endes klar war, dass er die Fälle meiner SB übernehmen wird.
Inwiefern kann ich mir mit dem Satz ein Bein stellen?

Danke

Offline Wolf27

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Re: EGV erhalten: 15 Bewerbungen monatlich
« Antwort #29 am: 14. März 2017, 13:10:58 »
Zitat von: Gast42246 am 14. März 2017, 12:19:20
Zunächst hatte er gefragt, ob seine Anwesenheit in Ordnung sei und dass er eingearbeitet werden würde.
Wenn du bzw. dein Beistand der Anwesenheit zugestimmt habt, dann ist es
a) unerheblich, ob er dass "Gespräch an sich gerissen" hat. Wenn dein Beistand für dich spricht, dann reißt dieser in dem Moment auch das Gespräch an sich. Du verstehst? :zwinker:
b) im Nachhinein m. E. wenig sinnvoll bzw. glaubwürdig, der Anwesenheit eines 2. SB zu widersprechen. Das ist ggf. eine Baustelle, die du jetzt vielleicht besser ruhen lassen solltest.

LG Wolf
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