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Autor Thema: Schonbetrag als Aufstockerin  (Gelesen 2324 mal)

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Offline MichaK

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Re: Schonbetrag als Aufstockerin
« Antwort #15 am: 10. März 2017, 20:50:04 »
Und was hab ich geschrieben?....

bin ja ganz bei dir, Ecki  :smile:

Kann man das umgehen wenn man die Auszahlung wiederum zur festen Altervorsorge verwendet (nachweislich) da gelten viel höhere Freibeträge?

nein, das geht nur vor Antragstellung.

Altersvorsorgevermögen mit Verwertungsausschluss in Höhe von bis zu Lebensalter x 750 € - § 12 Abs. 2 Nr. 3 SGB II
Altersvorsorge entsprechend der Förderhöchstbeträge nach § 10a EStG - § 12 Abs. 2 Nr. 2 SGB II

Offline onestone98

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Re: Schonbetrag als Aufstockerin
« Antwort #16 am: 11. März 2017, 08:30:32 »
Zitat von: onestone98 am 10. März 2017, 20:11:18
bekomme ich aber leider nicht, da die Wohnung knapp 75 qm hat und nach dem Auszug meines Sohnes "zu groß" ist.
Das ist Quatsch. Im WoGG gibt es Mietgrenzen, bis wohin die Miete nur berücksichtigt wird.

Antworte mal hier:
Zitat von: coolio am 10. März 2017, 18:59:51
Wie ist denn bis jetzt die LV eingestuft?
Vermögen?
Und:
Zitat von: Sheherazade am 10. März 2017, 19:20:33
st diese LV dem Jobcenter bekannt, hast du sie als Vermögen angegeben?

Offline onestone98

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Re: Schonbetrag als Aufstockerin
« Antwort #17 am: 11. März 2017, 09:00:37 »
Die LV ist dem Jobcenter bekannt, habe sie vor Jahren mit angegeben und jährlich den Stand meiner Versicherung eingereicht.

Offline Sheherazade

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Re: Schonbetrag als Aufstockerin
« Antwort #18 am: 11. März 2017, 09:34:05 »
Da du wahrscheinlich nicht über 70 Jahre alt bist, wird dir der den Vermögensfreibetrag übersteigende Teil als Einkommen angerechnet.
"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

Meine Grundrechte sind weder bedroht noch eingeschränkt. Aber ich fühle mich bedroht von Beschränkten und Rechten.

Offline MichaK

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Re: Schonbetrag als Aufstockerin
« Antwort #19 am: 11. März 2017, 11:57:24 »
was mir noch etwas "komisch" ist: wenn jetzt im April 12 300 EUR zur Auszahlung kommen, bleiben ja bestimmt davon mind. 4000 EUR übrig, die dann EK sind.
Einmalige Einkünfte sind, wenn sie höher sind als der Leistungsanspruch, ab dem Zuflussfolgemonat auf sechs Monate in gleichen Anteilen zu verteilen (§ 11 Abs. 3 S. 3 SGB II). Danach wäre, was übrig ist, wieder Vermögen. Nach dem gegenwärtigen Stand sind dann nach Verteilung immer noch 11 000 EUR übrig, die wieder die Freigrenze überschreiten würden. Könnte man inzwischen einige Anschaffungen machen, so dass nachher die Grenze nicht mehr überschritten ist, oder ?

Aber was mir unlogisch erscheint, ist, dass im April dann plötzlich die Freigrenze überschritten wird und vorher das Vermögen geschützt gewesen sein soll ? Denn so viel geringer kann es ja die Monate vorher auch nicht gewesen sein, oder?  Vielleicht denke ich da zu kompliziert :scratch:

Offline onestone98

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Re: Schonbetrag als Aufstockerin
« Antwort #20 am: 11. März 2017, 15:52:56 »
was mir noch etwas "komisch" ist: wenn jetzt im April 12 300 EUR zur Auszahlung kommen, bleiben ja bestimmt davon mind. 4000 EUR übrig, die dann EK sind.
Einmalige Einkünfte sind, wenn sie höher sind als der Leistungsanspruch, ab dem Zuflussfolgemonat auf sechs Monate in gleichen Anteilen zu verteilen (§ 11 Abs. 3 S. 3 SGB II). Danach wäre, was übrig ist, wieder Vermögen. Nach dem gegenwärtigen Stand sind dann nach Verteilung immer noch 11 000 EUR übrig, die wieder die Freigrenze überschreiten würden. Könnte man inzwischen einige Anschaffungen machen, so dass nachher die Grenze nicht mehr überschritten ist, oder ?

Aber was mir unlogisch erscheint, ist, dass im April dann plötzlich die Freigrenze überschritten wird und vorher das Vermögen geschützt gewesen sein soll ? Denn so viel geringer kann es ja die Monate vorher auch nicht gewesen sein, oder?  Vielleicht denke ich da zu kompliziert :scratch:
Ich denke das hier dann der Rückkaufswert relevant war...zumindest hat sich diesbezüglich niemand bei mir gemeldet.

Offline coolio

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Re: Schonbetrag als Aufstockerin
« Antwort #21 am: 11. März 2017, 16:00:45 »
Was ist denn hier mit Vermögensumwandlung? Zumindest in Höhe des Schonvermögens?
LV ==> Bargeld?
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Offline Sheherazade

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Re: Schonbetrag als Aufstockerin
« Antwort #22 am: 11. März 2017, 16:44:29 »
@ coolio

Da du wahrscheinlich nicht über 70 Jahre alt bist, wird dir der den Vermögensfreibetrag übersteigende Teil als Einkommen angerechnet.
"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

Meine Grundrechte sind weder bedroht noch eingeschränkt. Aber ich fühle mich bedroht von Beschränkten und Rechten.

Offline MichaK

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Re: Schonbetrag als Aufstockerin
« Antwort #23 am: 11. März 2017, 17:35:32 »
Ich denke das hier dann der Rückkaufswert relevant war...zumindest hat sich diesbezüglich niemand bei mir gemeldet.

den Rückkaufwert hattest du wann letztmalig angeben und nachweisen müssen?