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Autor Thema: Altes Bauernhaus, zwar Eigentum, aber noch kein Cent bezahlt - Vermögen  (Gelesen 3361 mal)

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Offline Elja

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Es wurde ein Uralt-Bauernhäuschen (steht weiterhin dauerhaft leer...) für 15.000 € "gekauft". Eigentumsverhältnisse wurden zu 5/6 überschrieben. Der Käufer hat allerdings nichts gezahlt und möchte den Verkauf über einen Anwalt rückabwickeln (Aussicht ... unbekannt).

Liegt verwertbares Vermögen vor?
Auch wenn nichts bezahlt wurde und bezahlt werden könnte?
5/6 an einer Schrottimmobilie führen zu einer erschwerten Vermittelbarkeit - faktisch nicht verwertbar? Teilungssteigerung? Oder was?

Offline NevAda

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ALG2?
Fragt hier der Käufer oder der Verkäufer? Jetziger Eigentümer oder zukünftiger (und bisheriger)?
Was hat Vermittelbarkeit damit zu tun?
Wir sind hier nicht bei Wünschdirwas sondern bei ISSO.

Offline Elja

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Fragt der Freund des Betroffenen, der sich die Frage stellt, ob er sich betreffend SGB XII mit dem ihm übertragenen, unbezahlten 5/6-Haus doppelt ins Bein geschossen hat.

? Mit Vermittelbarkeit meine ich natürlich nicht eine solche auf dem Arbeitsmarkt. Man findet halt keinen Käufer, der a) n Schrotthaufen will und b) auch noch bloß 5/6 davon und sich in allem mit dem alten Bauern abstimmen muss.

Offline Sheherazade

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Fragt der Freund des Betroffenen

Der jetzt derjenige ist, der den Vertrag rückabwickeln möchte (und noch nicht bezahlt hat) oder der ist, dem das Bauernhaus vor dem Vertrag gehörte?
Prävention ist keine Hysterie, Ignoranz kein Mut.

Vergesst die Achse des Bösen, es ist die Achse des Blöden, die uns das Genick brechen wird.

Offline Elja

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Ich versuche dabei zu helfen, dass der Betroffene es rückabwickeln kann. Auf seine Frage, ob er bei SGB XII-Leistungen nun das Minus-Haus als Vermögenswert anrechnen lassen muss, wenn und solange er es hat bzw. eine Rückabwicklung nicht möglich ist, habe ich keine rechte Antwort.
Es ist jetzt halt sein Eigentum. Auch wenn er nix dafür bezahlt hat oder bezahlen will. Wenn eine Rückabwicklung nicht möglich ist, wird es vermutlich Vermögen sein? Und wenn er die Schrottbude zu 5/6 verhökert, kann er dann steuern, ob er die Kohle dem Sozialhilfeträger vermacht oder die Schulden beim Noch-1/6-Miteigentümer begleicht?

Offline Gurke

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warum ist es sein Eigentum, wenn er noch nichts bezahlt hat?

Also ich würde kein Haus verkaufen mit Eintrag im Grundbuch, wenn ich keine Kohle bekommen habe...

Offline blablabla

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Es wurde ein Uralt-Bauernhäuschen (steht weiterhin dauerhaft leer...) für 15.000 € "gekauft". Eigentumsverhältnisse wurden zu 5/6 überschrieben. Der Käufer hat allerdings nichts gezahlt und möchte den Verkauf über einen Anwalt rückabwickeln (Aussicht ... unbekannt).

Man müsste hier zunächst klären, was "gekauft" heißt und was unter "überschrieben" verstanden wird.
Standardmäßig wird ein Notar die Umschreibung im Grundbuch nur veranlassen, wenn der Verkäufer den Erhalt des Kaufpreises bestätigt hat.

In jedem Fall muss der "Käufer" die Kosten für Abwicklung und Rückabwicklung tragen.