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Autor Thema: Hartz 4 und Kleingewerbe - das JC will die Rechnungen an meine Kunden?  (Gelesen 968 mal)

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Offline Emrye

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Hallo,

ich beziehe Hartz4 und habe nebenbei ein Kleinunternehmen (Umsatzsteuerbefreit) angemeldet - in der Hoffnung es soweit auszubauen dass ich irgendwann nicht mehr Hartz 4 beziehen muss.

Soweit alles im grünen Bereich, die vorläufige EKS wurde eingereicht, die vorläufige Bewilligung und auch die vorläufige Weiterbewilligung genehmigt - doch nun muss ich für die erste vorläufige Bewilligung die entsprechenden EKS und die  Unterlagen einreichen.

Gefordert werden:
 Betriebswirtschaftliche Auswertung der Einzelmonate (BWA) - (muss ich die machen? Für das Finanzamt ist die nicht nötig.)
jeweilige Summen- und Saldenliste für die entsprechenden Einzelmonate - (ist klar.)
Buchungsjounale der Einzelmonate - (nicht zwingend, da kein Steuerberater)
Kassenbuch - (führen wir nicht, da Onlinehandel.)
die von mir gestellten Rechnungen - (Wirklich???)
Belege zu Einnahmen und Ausgaben - (Quittungen für Wareneinkäufe. Aber will ich, dass der SB weiss, wo ich die Sachen kaufe? Kann ich da was schwärzen?)
Kontoauszüge des Geschäfts- und aller Privatkonten - (logisch irgendwie, wenn auch ungerne. Aber da wird geschwärzt.)

Es handelt sich um eine GbR mit noch einer Person, die sich in einem festen Anstellungsverhältnis befindet,
Es ist ein reiner Online-Handel, (ist auch beim JC so angegeben) die Kunden überweisen oder zahlen per Paypal, es fliesst kein Bargeld ausser um Ware einzukaufen.)

Ich habe so das Gefühl, als wenn der SB hier ein wenig über das Ziel hinausschiesst.
BWA, Summen und Saldenliste UND Buchungsjournale für die Einzelmonate?

Kontoauszüge ist klar, aber die Rechnungen an die Kunden? Was ich in Rechnung stelle ist doch nicht relevant für die Einnahmen, gerade online wird öfter einfach nicht gezahlt oder Bestellungen storniert. Abgesehen davon, was geht das JC die Kundendaten an und was die Kunden bestellen?

Es geht bei den Unterlagen doch nur um einen Abgleich mit den von mir gemachten Angaben. Das heisst grob gesagt, ich halte dem SB das entsprechende Blatt Papier (z.b. Kontoauszug)  unter die Nase, er vergleicht mit den von mir auf der EKS gemachten Angaben, hakt es auf der EKS ab und fertig, Kontoauszug wieder in meine Tasche. Nichts bleibt da, nichts wird von ihm kopiert, also wozu dann alles doppelt und dreifach? 

Und.. hätte man mich auf die Möglichkeit des "schwärzens" z.b. bei den Kontoauszügen hinweisen müssen?

Das wären erst mal alle Fragen und ich hoffe auf Hilfe

LG Emmy

Offline Pumuckel_on_Tour

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ein kassenbuch  wen  ich  mich recht  erinnere  ist  rein  für  eine  eventuelle  Überprüfung  des  FA  zu  führen!  Jaa!!!!  Denn  z.B.  eine  Zahlung  in  bar  wird  ja  sicher  auch  einmal  anfallen  (Ausgaben  nicht  einnahmen!)