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Autor Thema: Büchführung wird gefordert - obwohl kleinunternehmerregelung beantragt wurde  (Gelesen 5453 mal)

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Offline hellten

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Nettes kleines kostenloses Progrämmchen, das unter Linux und Win läuft. Einfach zu verstehen und man bekommt ausgedruckt, in welcher Zeile des EÜR Formulars fürs FA welche Beträge einzutragen sind.
Ausdruck Summen- und Saldenliste und Journal.
(Auch Ust, die du ja nicht brauchst. Da weiß ich nicht genau wie es mit der Ust- Anmeldung bei § 19 Ust läuft. Da macht man sonst evtl. eine jährliche Nullmeldung. Unser FA verzichtet darauf.)

Das JC ist damit voll zufrieden.
Um die nachträgliche Erfassung deiner Buchhaltung kommst du so oder so nicht drumrum.

Danke für deinen Beitrag aber das ist schon etwas älter. Ich habe das schon nachgeholt und der Vortrag vor deinem ist der wichtige da ich mittlerweile einen Termin hatte und Einschätzungen auf einzelne Fragen benötige.

Zitat
Halöle,

Ich wurde nun eingeladen und hatte gestern einen Termin um die Buchführung vorzuzeigen. Dabei wurde dann fast 1 Stunden lang gesprochen und ich würde gerne Meinung hören wie ich mich am besten weiter Verhalte.

Man hat mich gestern mit Teamleiter und Sachbearbeiter empfangen. Teamleiter hat Protokoll geführt, Sachbearbeiter hat mit mir gesprochen. Ich hatte die Buchführung vorbereitet und hatte zum einen ein Kassenbuch dabei, sowie alle Rechnungen und Kontoauszüge. Ich habe dem Sachbearbeiter alles vorgelegt, er stellte jedoch viele Fragen zur Form und was zu Was gehört. Er argumentierte nach einigen hin und her, dass er zwar nun mit meiner Hilfe verstehen würde, wenn er das ganze an die Leistungsabteilung "weiterleitet" die allerdings nicht. Ich nehme daher an dass der Sachbearbeiter das letzte Schreiben nicht gelesen hat oder mutwillig ignoriert hat, dass ich die Sachen nur zur Einsicht vorlege und nicht in Kopie abgebe. Das hab ich aber auch nicht weiter erwähnt weil wir ziemlich schnell in ein Gespräch kamen, bei der er mir erklärte wie ordnungsgemäße Buchführung gemacht werden sollte. Darüber hinaus Gespräche über Finanzierung einer weiteren Geschäftsidee, Gespräche über Investitionen.

Bei allen hat der Sachbearbeiter sachlich erklärt, wie man es bei dem hiesigen Jobcenter regelt und wie er sich wünscht dass es zukünftig läuft da man zukünftig streitigkeiten vermeiden wolle.

Lange Rede Kurzer Sinn... Hier die Fragen:

1: Wie sind eure Erfahrungen - soll man bei solch netter Atmosphäre "nachgeben" und sich auf "kompromisse" einlassen? Der wäre aktuell dass ich 1 Monat Zeit habe die Buchführung nochmal zu überarbeiten, durchzunummerieren und im Mai bei einem erneuten Termin erneut vorzulegen - vermutlich wird der Sachbearbeiter hier verlangen dass ich kopien abgebe, damit er dies an die Leistungsabteilung weiterleiten kann. Soll ich hier hartnäckig bleiben und darauf beharren diese nur zur Einsicht vorzulegen?

2: Der Sachbearbeiter wollte mich davon überzeugen dass ich vor jeder Investition eine "kleine" E-Mail an ihn schicke und kurz erkläre wofür diese ist. Hier bin ich skeptisch... Empfehlenswert oder mach ich mir damit mehr Probleme?

3: Ich soll allgemein zu meinen bestehenden Selbständigkeiten, sowie der neuen Geschäftspläne erstellen. Der Mann redete etwas davon, dass man darin einen spiegel sieht ob etwas tragfähig ist oder nicht. Lockt jedoch auch damit dass er bis zu "einem bestimmten Betrag" Projekte fördern kann. Wie sollte ich mich hier verhalten?

In dem Gespräch selbst habe ich erst einmal alles abgenickt, viel zugehört, ein paar Widerworte gegeben und grundsätzlich signalisiert dass auch ich an einer konstruktiven Arbeit interessiert bin, allerdings noch skeptisch bin, da ich die strukturen im jobcenter halbwegs kenne und mich nicht auf das Wort des Sachbearbeiters verlassen kann. Entsprechend würde ich gerne Erfahrung anderer hören die da schon mehr Erfahrungen sammeln konnten.

Offline Jigme

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Danke für deinen Beitrag aber das ist schon etwas älter. Ich habe das schon nachgeholt und der Vortrag vor deinem ist der wichtige da ich mittlerweile einen Termin hatte und Einschätzungen auf einzelne Fragen benötige.

Sorry, hatte nicht alles gelesen, nur, dass du keine Buchführung machst. EÜR kann man auch von Hand machen und muss man nicht über Elster-online machen.
Spezielle Programme können recht teuer sein und da kann man halt spenden. Was man mMn auch tun sollte und sind es nur 20 €. Oder ab und zu mal 5.

Zitat
2: Der Sachbearbeiter wollte mich davon überzeugen dass ich vor jeder Investition eine "kleine" E-Mail an ihn schicke und kurz erkläre wofür diese ist. Hier bin ich skeptisch... Empfehlenswert oder mach ich mir damit mehr Probleme?

Muss man nicht wegen jeder kleinen Investition, wenn sie begründet und angemessen oder gar notwendig ist. Aber es empfiehlt sich evtl. schon, weil die SB die auch streichen können. Zwar nicht alle einfach so, aber wenn du das schriftliche Go hast, kann hinterher kein anderer SB kommen und streichen.

Zitat
3: Ich soll allgemein zu meinen bestehenden Selbständigkeiten, sowie der neuen Geschäftspläne erstellen. Der Mann redete etwas davon, dass man darin einen spiegel sieht ob etwas tragfähig ist oder nicht. Lockt jedoch auch damit dass er bis zu "einem bestimmten Betrag" Projekte fördern kann. Wie sollte ich mich hier verhalten?
Zum bestehenden Geschäft ist das nicht nötig. Das sehen sie an den Zahlen, ob es tragfähig ist.
Willst du Förderung für einen weiteren Geschäftszweig, sehe ich die Forderung nach einem Geschäftplan, Rentabilitätsvorschau o.ä. angemessen. Immerhin wollen die ja wissen ob sich die Förderung auch einigermaßen lohnt. Es sind Kannleistungen, da hilft es, wenn der SB von der Idee überzeugt ist. Die SB - genauer ArbeitsVermittler- müssen m. W. auch Rechenschaft ablegen, wenn sie was fördern und Gelder locker machen.

Was ich nicht verstehe, wieso der SB nicht von der Leistungsabteilung ist, bzw. es denen nicht verklickern kann, was die anerkennen müssen und wie hoch das tatsächliche EK anzusetzen ist. Derjenige der die EKS prüft entscheidet, ob und was gestrichen wird und das hat die Leistungsabteilung zu übernehmen. Sofern es da eine Trennung der Zuständigkeiten gibt.


Gast42596

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Zitat von: hellten am 14. April 2017, 19:04:26
Soll ich hier hartnäckig bleiben und darauf beharren diese nur zur Einsicht vorzulegen?
Maßgeblich für die Bewilligung der Leistungen sind deine Angaben in den Antragsunterlagen. Die Angaben zu den Betriebseinnahmen und den Ausgaben in der Anlage EKS unterscheiden sich teilweise erheblich zu deiner regulären EÜR für das Finanzamt. Deine reguläre EÜR samt den Quittungen und Rechnungen dient als Nachweis deiner Angaben für das Jobcenter. Der Sachbearbeiter kann direkt prüfen ob deine Angaben stimmen. Kopien sind grundsätzlich nicht erforderlich und dürfen nur gefordert werden, wenn dies begründet ist.

Offline hellten

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Danke für eure Ausführung das gibt mir schon mal wieder etwas mehr "Sicherheit".

Zitat
Was ich nicht verstehe, wieso der SB nicht von der Leistungsabteilung ist, bzw. es denen nicht verklickern kann, was die anerkennen müssen und wie hoch das tatsächliche EK anzusetzen ist. Derjenige der die EKS prüft entscheidet, ob und was gestrichen wird und das hat die Leistungsabteilung zu übernehmen. Sofern es da eine Trennung der Zuständigkeiten gibt.

Mein Jobcenter brüstet sich damit "recht weit mit selbständigen zu sein". Die haben quasi ein ausgesondertes Team (nicht mal im selben Gebäude) dass sich Proges nennt und sich einzig allein um Selbständige und Existenzerhaltung kümmert. Die Leistungsabteilung schreibt mich zwar wegen der Bewilligungszeiträume und eben der Anlage EKS an. Aber nachweisen soll ich alle Einnahmen/Ausgaben gegenüber den Sachbearbeiter. Aus dem Gespräch ging heraus das er das dann "weiterleitet", die Leistungsabteilung die Nachweise auch verstehen können muss.

Ich werde nun wohl erst einmal das Kassenbuch so bearbeiten, dass es der Sachbearbeiter mit dem ich dann im Mai wieder ein Termin habe "einfacher" hat und diese durchnummerieren und Begründungen für die bislang getätigten Inventionen dazu schreiben. Allerdings werde ich dann darauf beharren das ich die Unterlagen nur vorzeige und anschließend mitnehme.

Zitat
Muss man nicht wegen jeder kleinen Investition, wenn sie begründet und angemessen oder gar notwendig ist. Aber es empfiehlt sich evtl. schon, weil die SB die auch streichen können. Zwar nicht alle einfach so, aber wenn du das schriftliche Go hast, kann hinterher kein anderer SB kommen und streichen.
Dann werde ich das auf diesem Wege ausprobieren.

Gast42596

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Zitat von: hellten am 14. April 2017, 21:08:19
Ich werde nun wohl erst einmal das Kassenbuch so bearbeiten, dass es der Sachbearbeiter mit dem ich dann im Mai wieder ein Termin habe "einfacher" hat und diese durchnummerieren und Begründungen für die bislang getätigten Inventionen dazu schreiben.
Warum das Kassenbuch? Bearbeite die Einnahmen und Ausgaben in zur Anlage EKS entsprechend. Dann hat sowohl der SB als auch der LSB die nötigen Unterlagen. Das Kassenbuch oder die EÜR ist für das Finanzamt und die interessieren sich dafür nicht.

Die Tabelle die in der Anlage zu finden ist, darfst du getrost als Empfehlung sehen. Du kannst die gerne so übernommen in Excel z.B. und für dich entsprechend anpassen. Du bist nicht gezwungen diese Vordrucke zu verwenden.

Offline hellten

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Warum das Kassenbuch? Bearbeite die Einnahmen und Ausgaben in zur Anlage EKS entsprechend. Dann hat sowohl der SB als auch der LSB die nötigen Unterlagen. Das Kassenbuch oder die EÜR ist für das Finanzamt und die interessieren sich dafür nicht.

Die Tabelle die in der Anlage zu finden ist, darfst du getrost als Empfehlung sehen. Du kannst die gerne so übernommen in Excel z.B. und für dich entsprechend anpassen. Du bist nicht gezwungen diese Vordrucke zu verwenden.

Dazu muss ich ein wenig weiter ausholen:

Ich habe schon im Dezember eine Aufforderung zur Mitwirkung von der Leistungsabteilung meines Jobcenters erhalten, dass ich die Anlage EKS einreichen soll. Die habe ich nach meinen Geschäftskonto und Paypalgeschäftskonto nach besten gewissen ausgefüllt und die Paypal Konten und Kontoauszüge des Geschäftskonto angehängt um die sache erhofft schnell vom tisch zu haben. Vor meinen Umzug hat das in Frankfurt auch immer so funktioniert und die haben sich dort zufrieden gegeben.

Die hiersige Stelle im neuen Jobcenter "Proges" ist aber hartnäckig und möchte fortan am liebsten jeden Monat nachgewiesen haben was ich verdiene und ausgebe (da ich ziemlich viele Transaktionen im Monat habe). Und das mit "Sachgemäßer Buchführung".

Ich bin allerdings schon zu Beginn ziemlich hart mit einem Proges Sachbearbeiter (der nun in Pension ist) zusammengeraten. Der sollte meine Selbständigkeit prüfen, wir hatten einen schwierigen Termin den er dahingehend abgebrochen hat und unter den Vorrausetzung versucht hat meine Selbständigkeit als Nebenerwerb zu deklarieren um mich für die Vermittlung freizugeben. Das war aber nicht in meinem Sinn, weshalb ich dann angefangen habe denen Probleme zu bereiten und mich an das Kundenreaktionsmanagement, das Bundesministerium den Datenschutzbeauftragten mit einigen Fragwürdigen Handlungen gewendet habe. Das ging dann nun einige Woche zwischen mir, Rechtsabteilung und Geschäftsleitung des Jobcenters hin und her und nun gibt es quasi einen "Neustart" bei dem mich ein anderer Proges Mitarbeiter nun deutlich netter und entspannter empfangen hat und mir anbieten wollte mit mir zusammen zu arbeiten und mir Förderungen in Aussicht gestellt hat. Voraussetzung -> dass ich deren Arbeitsweise akzeptiere und Vorgaben weitestgehend erfülle. Passt mir was nicht soll ich es mitteilen und man "redet" drüber.

Ich hab aktuell also eine Verhandlungsposition und weis halt nicht wie ich nun weiter machen soll um mir nicht mehr Schwierigkeiten zu bereiten. Ich möchte nun erreichen dass meine dritte Geschäftsidee vielleicht realisiert werden kann (durch Förderung) und natürlich auch endlich die Nachweise vom Tisch haben und habe dem Sachbearbeiter signalisiert dass ich durchaus an einer zusammenarbeit interessiert bin. Und da ihnen die Buchführung so wichtig ist, sehe ich das aktuell als Baustelle an. Bin allerdings dankbar wenn ihr mir Ratschläge gebt wie ich mich in dieser Situation nun am besten weiter verhalte.

Gast42596

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Ich glaube dir fehlt es am grundlegenden Verständnis.
Vielleicht solltest du auch erst mal deine aktuelle Büroarbeit inkl. der Buchhaltung in den Griff bekommen bevor du dir durch weitere Geschäftsideen noch mehr Arbeit aufhalst.
Denn auf Dauer gesehen wird dir die Sache beim Finanzamt um die Ohren fliegen. Beim JC passiert dies ja jetzt schon.

Weiter...
Ein Kassenbuch ist nur für das Bargeldgeschäft. Für das Finanzamt musst du die Einnahmeüberschussrechnung machen. Dies zeitnah. So wie es aussieht musst du die sogar rückwirkend für letzten Jahre mal ordentlich nachholen. Dies kannst du mit einfachen Excel-Vorlagen aber auch mit entsprechender Software machen. Wenn du solch einen großen Umfang an Transaktionen hast, empfehle ich dir dafür eine entsprechende Software zu nutzen. Lexware büro easy wäre eine Möglichkeit. Es spricht aber auch nichts gegen eine entsprechende gut geführte Excel-Tabelle.

Für das Jobcenter benötigst du die Anlage EKS. In der Anlage findet sich auch eine entsprechende Tabelle sehr ähnlich einer EÜR. Hier kannst du fast alle Zahlen aus der EÜR übernehmen. Aber es gibt teilweise unterschiedliche Absetzmöglichkeiten. Die EÜR kann daher nicht automatisch als Anlage EKS eingereicht werden.

Dein Bewilligungszeitraum beträgt 6 Monate. Vor dem Bewilligungszeitraum musst du eine Schätzung deiner Einnahmen und Ausgaben für die nächsten sechs Monate abgeben (vorläufige Angaben Anlage EKS). Nach dem Bewilligungszeitraum wird dich das JC auffordern die abschließenden Angaben einzureichen. Vor dem 01.08.2016 hattest du dafür grundsätzlich zwei Monate nach Bewilligungszeitraum Zeit. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Das Jobcenter kann dich bereits zum Ende oder direkt nach dem Ende auffordern die abschließenden Angaben mit einer angemessenen Frist einzureichen. Da du ja deine Buchhaltung auf dem aktuellen Stand haben solltest, kann die Frist für dich auch recht kurz ausfallen.
Wenn es für dich einfacher ist  mit einer eigenen Tabelle (ähnlich der aus der Anlage EKS) zu arbeiten, dann kannst du dies machen. Du bist nicht gezwungen den Vordruck zu verwenden. In deinem Fall würde ich aber jetzt erst einmal den Vordruck verwenden. Den gibt es aber auch schon als PDF. Mit dem lässt es sich dann auch einfacher arbeiten.
Größere Investitionen und Anschaffungen würde ich in Zukunft mit dem JC abklären. Man kann dich zwar nicht dazu zwingen. Aber man erspart sich hinterher einen Haufen Ärger. Was nicht heißt, dass du die Investition nicht dennoch tätigen kannst.
War nicht der Fall. Musst du eben jetzt begründen. Was du mündlich ja schon getan hast. In der letzten Spalte in der Tabelle in der Anlage EKS findest du das Feld "Bemerkungen" Ich würde neben den Betrag der Investition eine Fußnote setzen und in den Bemerkungen dazu schreiben, dass sich die Erklärung auf einem gesonderten Blatt befindet.
Auf dem Extra Blatt würde ich dann entsprechend die Begründung für die Investition ausführen.
Das hat nichts im Kassenbuch oder der EÜR zu suchen. Die EÜR samt Rechnungen und Belegen ist für das Finanzamt und dient dem Jobcenter nur als Nachweis für die Angaben in der Anlage EKS. Nur in Ausnahmefällen dürfen da Kopien angefertigt werden.

An der Buchhaltung musst du def. etwas ändern und dies bevor du noch mehr Arbeit verursachst.

Übrigens hätte das JC bereits jetzt schon dein Einkommen schätzen können.

Offline hellten

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Danke für deine ausführliche Erklärung.

Der Prozess der "besseren" Buchhaltung wird ja schon in Gang gesetzt. In der Hinsicht muss ich den letzten Termin echt loben da mir der dortige Sachbearbeiter schon ein paar Wünsche mitgegeben hat und er im Mai nochmal über Änderungen drüber schaut. Auch von dort hab ich die "Hausaufgabe" der sauberen Buchhaltung, wo ich mein mitwirken ja auch zugesichert habe. Also bin ich hier definitiv gewillt das ganze künftig besser anzugehen.

Das mit der dritten Geschäftsidee ist eigentlich auch nur aus der Not geboren. Prinzipiell würde ich gerne die beiden Sachen die ich aktuell ausübe vergrößern. Allerdings gab es bezogen darauf eben diesen bitteren Termin wo man alles dahin ausgerichtet hat, dass ich das nur noch im Nebenerwerb mache. Ich muss mir also Gedanken machen wie ich einnahmen stabilisiere.... und diese dritte Idee unterstützt die beiden anderen Ideen eigentlich.... benötigt aber eine größere Investion da Waren hergestellt werden müssen, wozu ich letztlich Hilfe benötige.

Das was du und andere hier aber schon geschrieben haben hilft mir aktuell jedoch schon weiter, da ich einfach mal grundlegend hören wollte was andere zu diesem Thema sagen. Es gibt einige Schnittpunkte zu dem was mir der Sachbearbeiter gesagt hat, was mir signalisiert dass ich nun dort nach den Vorgaben erstmal alles erfülle und so hoffentlich bald die Probleme gelöst habe.