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Autor Thema: BFW mit Suchterkrankung  (Gelesen 1838 mal)

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Offline klinik

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BFW mit Suchterkrankung
« am: 06. April 2017, 20:03:17 »
hallo liebe gemeinde. ich habe ein problem. und zwar geht es um meine suchterkrankung und damit verbundenen weiteren problemen.

ich habe bei der arge einen antrag auf die übernahme der kosten für ein psychiatrisches gutachten für den personenbeförderungsschein gestellt. dies hatte wiederrum die führerscheinstelle von mir verlangt als ich den antrag auf den p-schein stellte. parallel habe ich als fahrer für ein lieferdienst auf 450,- basis gearbeitet.

leider habe ich durch drogen konsum und teilnahme am strassenverkehr meinen führerschein und somit auch meinen nebnejob los.
der p-schein ist schonmal sowieso weg. das ist klar. nun will der arbeitgeber vom nebenjob, dass ich eine kündigung ausspreche, da ich ohne führerschein nicht arbeiten könnte. ich habe das verneint und bat ihnen mich ihrerseits zu kündigen, da ich nicht wußte wie es mit der sperre aussiet.
das ist jetzt erst mal schwebend.

allerdings, wenn in der kündigung steht dass wegen führerscheinsverlust, dann ist das doch selbstverschuldet und würde wahrscheinlich wieder zu einer sperre führen oder?

und was ist mit den kosten die für das gutachten übernommen wurden. würde da die arge die nicht auch von mir zurück haben wollen?

dann habe ich nach alternativen job bzw umschulungsmöglichkeiten gesucht im rahmen der berufsförderungswerken.

jetzt weiß ich auch wieder nicht wie ich da vorgehen soll. ich war bei der infoveranstaltung. da war zwar die rede von leuten mit psychischen erkrankungen und dass sie betreut werden während der ausbildung aber nicht die rede von suchtkranken.

meine befürchtung ist, dass sobald meine suchterkrankung der arge oder rv, also irgendeinem kostenträger bekannt wird ich direkt zum sozialfall abstemeplt werde und ich dann für immer ins abseits abdrifte.

bitte um hilfe, falls jemand da etwas licht ins dunkele bringen kann.

ein freund von mir meinte dass eine suchtkrankheit eben eine krankheit ist und die ich würde keine sperre bekommen, weil mein verhalten eben in der natur der krankheit liegt. im internet lese ich aber alles mögliche von selbst schuld und dass es doch wieder mit nachsehen und hilfen zu rechnen ist.

ich meine ich war letztes jahr auch in der vollstationären suchtklinik und wurde auch NICHT als berufsunfäig eingestuft. wie wird nun meine zukunft aussehen.
bei der drogen beratung konnten sie mir auch nichts mehr sagen, als selber schuld. :help:

Offline Kaffeesäufer

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Re: BFW mit Suchterkrankung
« Antwort #1 am: 06. April 2017, 20:08:40 »
Lässt du deine Erkrankung behandeln?
Wenn nein wäre das der erste Weg für dich, Arzt , Krankmeldung , Therapie dann erst dran denken an Umschulung ect.
Wenn du AU geschrieben wirst haste auch keinen Ärger mit dem AG.

Offline klinik

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Re: BFW mit Suchterkrankung
« Antwort #2 am: 06. April 2017, 20:14:00 »
zu welchem arzt müsste ich denn? ich war letztes jahr noch in der voll stationären. würde da die therapie dieses mal abgelehnt?

Offline coolio

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Re: BFW mit Suchterkrankung
« Antwort #3 am: 06. April 2017, 20:29:18 »
War die Drogenfahrt nach dem Klinikaufenthalt - also Wiederholungstäter?
Steht also eine MPU an und Du brauchst dafür das ärztliche Gutachten?
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Offline klinik

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Re: BFW mit Suchterkrankung
« Antwort #4 am: 06. April 2017, 20:43:22 »
also ich hatte schon mal den FS über die mpu wieder bekommen. dann sollte ich für den p-schein ein etwas abgespeckte art der mpu ablegen und während das lief bin ich auffällig geworden.

also den fs wieder zu belommen ist sowieso eine mpu fällig. das steht ausser diskussion. von dem p-schein möchte ich erst gar nicht anfangen

es geht mir um meinen weiteren werdegang. also alternativ ausbildungen. wenn ich nichts bekomme dann ist mein untergang todsicher

meine ganze angst dreht sich halt darum, dass die sucht-KRANKHEIT mich vom arbeitsmarkt ausschließt und ich dann zum sozialamt müsste

ich hab morgen sowieso erstmal einen regulären termin in einer psychosomatischen klinik wo ich auch wegen depressionen in behandlung bin.

ich schaue mal. vllt können die mich krank bzw au schreibn.

Offline Kaffeesäufer

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Re: BFW mit Suchterkrankung
« Antwort #5 am: 07. April 2017, 07:17:16 »
zu welchem arzt müsste ich denn? ich war letztes jahr noch in der voll stationären. würde da die therapie dieses mal abgelehnt?

Hast du keinen Psychodoc wenn du schon in der Klinik warst deswegen?der kann dir erst mal Ruhe verschaffen per AU und mit ihm kannste weitere therapien besprechen und dann angehen.
Das ganze wird eh ein langer Prozeß.

Falls keine Vermögen da sind wäre mir das persönlich egal ob Kohle vom JC kommt oder Sozialamt.....da hättest auch mehr Ruhe bis du soweit wieder stabil wirst für die Arbeitswelt.