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Autor Thema: Jobkündigung  (Gelesen 6063 mal)

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Gast26342

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Re: Jobkündigung
« Antwort #15 am: 07. April 2017, 14:49:53 »
8 unbezahlter Arbeitstage
Unbezahlt?  :schock:

Welche Infos hast du sonst noch auf Lager?

Offline Orakel

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Re: Jobkündigung
« Antwort #16 am: 07. April 2017, 14:50:31 »
Warum unbezahlt??? In Verzug ist der Arbeitgeber jedenfalls bislang nicht!

Grund wurde keiner genannt.

Du wirst den Grund sehr wohl bereits kennen; davon gehe ich jedenfalls inzwischen aus.

Sollte wohl eine Geschichte aus der Reihe "Ganz ganz böser böser Arbeitgeber" werden ...
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Offline HartzGegner

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Re: Jobkündigung
« Antwort #17 am: 07. April 2017, 15:04:25 »
Am Telefon wurde kein Grund genannt. Im Brief wird bestimmt auch keiner genannt werden.
Würde den Arbeitgeber ja gerne nennen um andere vor diesem zu schützen aber das mache ich besser nicht.

Offline Lola_Urlaub

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Re: Jobkündigung
« Antwort #18 am: 07. April 2017, 15:10:08 »
Wenn du 8 Tage dort gearbeitet hast, schuldet er dir trotzdem deinen Lohn
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Offline kilgore72

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Re: Jobkündigung
« Antwort #19 am: 07. April 2017, 15:48:16 »
Gemäß § 31 Abs. 2 Nr. 4 SGB II i.V.m. § 159 SGB III stellt die fristlose Kündigung eine Pflichtverletzung da, die dann nach § 31a Abs. 1 SGB II in der ersten Stufe eine Minderung des Regelsatzes von 30% nach sich zieht.
Also wird es Probleme geben.
Cogito ergo sum
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Offline SantanaAbraxas

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Re: Jobkündigung
« Antwort #20 am: 07. April 2017, 15:50:10 »
Wenn denn das JC überhaupt von dem Arbeitsverhältnis weiß ...

"Muss ich denen denn mitteilen WO ich gearbeitet habe?"

Offline kilgore72

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Re: Jobkündigung
« Antwort #21 am: 07. April 2017, 15:52:43 »
Wenn denn das JC überhaupt von dem Arbeitsverhältnis weiß ...

Ich denke mal sowas könnte auffallen, wenn z.B. Krankenkassen-Beiträge vom Arbeitgeber abgeführt werden an die KK.
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Offline Orakel

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Re: Jobkündigung
« Antwort #22 am: 07. April 2017, 15:57:04 »
Nicht könnte - es wird beim nächsten Datenabgleich auffallen!

Arbeitgeber verletzen gelegentlich Kündigungsvorschriften, lassen sich gelegentlich auch mal mit der Zahlung des geschuldeten Lohns Zeit oder zeigen andere Defizite im Arbeitsrecht - § 28a SGB IV kennen sie allerdings sehr gut. Eine Verletzung der Meldepflicht wird in der Regel weitaus teurer, als jeder andere arbeitsrechtliche Verstoß.
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Offline SantanaAbraxas

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Re: Jobkündigung
« Antwort #23 am: 07. April 2017, 16:05:41 »
Wenn der AG ihn überhaupt irgendwo angemeldet hat.

Offline Orakel

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Re: Jobkündigung
« Antwort #24 am: 07. April 2017, 16:13:52 »
Die Anmeldefrist beträgt zwei Wochen. Der Arbeitgeber wird die An- und Abmeldung im hier vorliegenden Fall spätestens mit Wirksamkeit der Kündigung vornehmen, um sich nicht dem Vorwurf der Schwarzarbeit auszusetzen.

Es könnte allerdings auch sein, dass in diesem Zusammenhang der Grund für die fristlose Kündigung zu suchen ist ...
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Offline HartzGegner

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Re: Jobkündigung
« Antwort #25 am: 07. April 2017, 16:14:23 »
Punkt ist jedenfalls, dass ich während der 8 Tage in keinster Weise die Möglichkeit hatte entweder direkt zum JobCenter zu gehen oder dort anzurufen und durchzukommen denn bei uns kommt egal welche Nummer man wählt immer sofort eine künstliche Dauerwarteschlange.

Offline Orakel

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Re: Jobkündigung
« Antwort #26 am: 07. April 2017, 16:17:58 »
Auf dem Weg zur Arbeitsstelle hättest du aber einen an das Jobcenter adressierten Briefumschläg mit deiner Veränderungsmitteilung in einen Briefkasten werfen können oder bevor du dich auf deinen Arbeitsweg begibst die Veränderungsmitteilung an das Jobcenter faxen können ...
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Offline Lola_Urlaub

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Re: Jobkündigung
« Antwort #27 am: 07. April 2017, 16:22:43 »
oder bevor du das Arbeitsverhältnis begonnen hast. Jetzt musst du mit den Konsequenzen leben.
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Offline HartzGegner

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Re: Jobkündigung
« Antwort #28 am: 07. April 2017, 16:24:36 »
Ich wusste ja nicht einmal, dass man Arbeitsverträge mündlich abschließen kann! Klar, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Aber ich habe keinen einzigen Cent verdient und nur alles dafür getan um aus der Arbeitslosigkeit zu kommen. Wenn das JobCenter mich bestrafen will, werden die mich aber kennen lernen.

Das heißt also ich werde dafür bestraft, der Arbeitslosigkeit ein Ende gesetzt gewollt zu haben.

Offline erfolgreicherQuerulant

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Re: Jobkündigung
« Antwort #29 am: 07. April 2017, 16:28:49 »
Um den Schaden sorungstmöglich zu halten solltest du desdhalb auch gegen den AG vorgehen und den dir zustehenden Lohn incl. ordentlicher Kündigungsfrist einfordern, gerne auch über das Arbeitsgericht.