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Autor Thema: Zahlt man die Krankenkasse Beiträge zurück, ja oder nein?  (Gelesen 1034 mal)

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Offline Hundemüde

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Hallo  :sleep:

Ich habe nur normale Fragen, ich will nur endlich aufgeklärter sein, ich fand leider im Internet keine Antwort darauf. Denke paar Menschen würden auch gern wissen.

Paar Beispiele: Man verzichtet auf Leistungen, zieht weg, hat Job und braucht keine Leistungen mehr

Muss man die schon gezahlten Krankenkasse Beiträge vom Jobcenter zum Teil zurückzahlen?

Wie hoch ist der Krankenkasse Beitrag pro Person, und pro Monat für die Hartz 4 Bezieher? Ungefähr reicht auch aus.

Wann zahlt Jobcenter die Beiträge z.b für diesen April Monat, den 01,02 oder erst 30 Tag des Monats?

Ich hoffe sie können uns alle aufklären. Danke  :sehrgut:

Online Fylou

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Re: Zahlt man die Krankenkasse Beiträge zurück, ja oder nein?
« Antwort #1 am: 09. April 2017, 16:28:30 »
Wenn du dich abmeldest weil du einen sv-pflichtigen Job antrittst, muss du natürlich keine KK-Beiträge zurückzahlen. Die zahlst du sowieso über deinen Lohn. Wie das dann intern verrechnet wird kann ich dir nicht sagen.

Was heißt denn in deinem Fall genau "verzichten"? Also vor Jobantritt ohne Leistungsbezug? Dann würde das anders aussehen. Freiwilliger Versicherungssatz wäre dann um die 150€ + Pflegeversicherung nochmal um die 25€

Offline Angela1968

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Re: Zahlt man die Krankenkasse Beiträge zurück, ja oder nein?
« Antwort #2 am: 09. April 2017, 16:31:10 »
Also als ich einen Teil meines ALG II Geldes für das Jahr 2012  wegen meines angeblich zu hohem Vermögen zurückzahlen musste waren auch die vom JC gezahlten KK Beitrge mit enthalten.

Angela
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Offline Hundemüde

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Re: Zahlt man die Krankenkasse Beiträge zurück, ja oder nein?
« Antwort #3 am: 09. April 2017, 16:44:28 »
Wenn du dich abmeldest weil du einen sv-pflichtigen Job antrittst, muss du natürlich keine KK-Beiträge zurückzahlen. Die zahlst du sowieso über deinen Lohn. Wie das dann intern verrechnet wird kann ich dir nicht sagen.

Was heißt denn in deinem Fall genau "verzichten"? Also vor Jobantritt ohne Leistungsbezug? Dann würde das anders aussehen. Freiwilliger Versicherungssatz wäre dann um die 150€ + Pflegeversicherung nochmal um die 25€
Verzichten oder abmelden von Hartz 4 und danach nur Mini Job annehmen und wieder bei der Familie leben. Also sind ca 175€ zurück zuzahlen. Aber auch wenn man erst Ende des Monat auszieht/abmeldet/verzichtet z.b den 29 Tag des Monats? Wenn ja ,denke ich man würde nur die Differenz von ca. 175€ zahlen.
Also 175:30x1=11,66
=11,70€ (Jobcenter runden ja immer auf)
Also als ich einen Teil meines ALG II Geldes für das Jahr 2012  wegen meines angeblich zu hohem Vermögen zurückzahlen musste waren auch die vom JC gezahlten KK Beitrge mit enthalten.

Angela
Wie hoch war das? Wie hoch war ihr Vermögen müsste ja über Mini Job Gehalt von damals sein, also über 400€. Was stand dort im Brief? Mussten sie auch Leistungen zurückzahlen?

Offline Angela1968

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Re: Zahlt man die Krankenkasse Beiträge zurück, ja oder nein?
« Antwort #4 am: 09. April 2017, 16:51:44 »
Ich musste wohl 1.700 Euro zurückzalen incl. KK-Beiträge.. Hing wohl irgendwie mit dem Bausparer zusammen das mir der im September 2012 ausgezahlt wurde und mir mein Einkommen plus ALG II als Vermögen angerechnet wurden. Trotzdem ich eine RA´tin einschaltete musste ich zwar weniger zahlen. als vorher angedroht wurde.

Selbstverständlich wurde damals im September 2012 das sofort gemeldet von mr. Da wurde sich seitens des JC nicht gerührt. Erst ein halbes Jahr später kam die Rückforderung.

Angela
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Online Fylou

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Re: Zahlt man die Krankenkasse Beiträge zurück, ja oder nein?
« Antwort #5 am: 09. April 2017, 17:35:54 »
Hier muss man aber unterscheiden zwischen Wegfall der Leistung wegen Vermögen (wo man sich dann freiwillig versichern MUSS) oder Wegfall weil Lohn. Bei einer SV-Beschäftigung sind die KK-Beiträge über den Lohn abgegolten und daher kann es da gar keine Rückforderung geben.

Wenn du ausziehst musst du deinen anteiligen Regelsatz/KdU zurückzahlen (Gesamtsumme : 30 x Anzahl der Tage, die man keinen Bezug mehr hatte). Und bei dem KK-Beitrag dürfte es ähnlich sein. Wenn du also nur einen Minijob machen willst, dann musst du dich freiwillig selber versichern und die rund 175€ einplanen. Oder du arbeitest mindestens für 451€, dann bist du krankenversichert.