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Autor Thema: Jobcenter Mitarbeiter weigern sich angeforderte Kontoauszüge zu kopieren  (Gelesen 8446 mal)

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Offline coolio

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Zitat von: coolio
Hast Du dazu was Schriftliches?
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Gast41851

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Würde gerne etwas schriftliches Verfassen, was Wasserdicht ist.
Bei dem SB auch zu raten. Oder Anwalt für Sozialrecht aufsuchen!

Offline Mariano86

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Zitat von: coolio
Hast Du dazu was Schriftliches?


Klar, ich habe ja die Kontoauszüge, wo drauf steht, was man für die Nachgeforderten Kontoauszüge abbuchte und berechnete. Fahrkarten habe ich ebenfalls alle aufbewahrt, um diese bei Antrag auf Erstattung der Fahrkosten einzureichen.

Offline Jigme

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Er meint vom JC/SB was schriftliches.

Offline Mariano86

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Er meint vom JC/SB was schriftliches.

Ja, dass hatte ich ja vorhin geschrieben, was er mir per Brief zugesendet hat bezüglich der Übernahme des Nachdrucks der Kontoauszüge. Er hatte diese abgelehnt mit der Begründung, dass dies nicht erstattungsfähig sei und verwies auf Paragraph 65a SGB I. Zudem sagte er, dass die Aufbewahrung von Kontoauszügen eine Obliegenheit darstellt, diese zu verletzen geht zu Lasten des Leistungsempfängers

Offline coolio

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Dann lass das Machwerk halt mal lesen.... (Namen und andere persönlichen Daten raus)
Nur aufregen bringt nichts....
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Offline Jigme

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Mal davon ab, dass die die Auszüge auch nicht kopieren müssen/dürfen!! Die dürfen eh nicht in die Akte. Und wenn, dann nur die, die als Beweis für Leistungsmissbrauch benötigt werden.
Die können sie durchsehen und dann einen Aktenvermerk machen.
Und wenn eine Sitzung nicht ausreicht, sollen sie dich halt mehrfach einladen und die Fahrtkosten erstatten.

Ich würde das alles schriftlich festhalten, was da ablief und dem KRM zusenden.
2 J. Auszüge verlangen und dann jammern es wäre zu viel. Aber dem Hartzi muten sie das zu?
Und für das nächste mal schauen, dass ein Beistand mitgeht.

Gast42062

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Zitat von: Jigme am 10. April 2017, 21:38:13
2 J. Auszüge verlangen und dann jammern es wäre zu viel
:grins: zu viel Arbeit vermutlich man will ja pünktlich in die Mittagspause.

Offline Mariano86

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Anbei das Schreiben des SB.

Sind übrigens Kontoauszüge für 16 oder 17 Monate, hatte mich vertan  :scratch:

Man hatte mir noch bei meinem letzten Minijob seit August 2015 mehr Einkommen angerechnet, als ich tatsächlich eingenommen habe, daher nicht verwirren lassen, vom ersten Teil des Schreibens vom SB

[gelöscht durch Administrator wegen Erreichen der Speicherfrist]
« Letzte Änderung: 10. April 2017, 23:41:26 von Mariano86 »

Offline coolio

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Und wo ist jetzt der Passus mit der Aufbewahrungspflicht?
-----------
OT:
Ich hab nicht soviel Kopf, wie ich schütteln möchte.
Das Schreiben stammt aber einigermassen sicher nicht aus der Feder eines einfachen SB - eher die Rechtsabteilung.
Die sind in der Lage, solange mit (den falschen) §§§ um sich zu werfen, bis das Opfer aufgibt.
Es gibt keinen Regelsatzanteil, der dazu vorgesehen ist, unsinnige Forderungen des JC zu eigenen Lasten zu bedienen  :wand:
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Offline Mariano86

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Und wo ist jetzt der Passus mit der Aufbewahrungspflicht?
-----------
OT:
Ich hab nicht soviel Kopf, wie ich schütteln möchte.
Das Schreiben stammt aber einigermassen sicher nicht aus der Feder eines einfachen SB - eher die Rechtsabteilung.
Die sind in der Lage, solange mit (den falschen) §§§ um sich zu werfen, bis das Opfer aufgibt.
Es gibt keinen Regelsatzanteil, der dazu vorgesehen ist, unsinnige Forderungen des JC zu eigenen Lasten zu bedienen  :wand:

Auf dem zweiten Blatt, dass ich ja oben ebenfalls gepostet habe. Da steht es weiter unten

Gast29894

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Andere Frage meinerseits: Warst du mal selbständig? Oder hast du geerbt? Warum geht man bei dir von Vermögen aus?
Und hast du im Zusammenhang mit deinem damaligen Widerspruch Kontoauszüge vorgelegt, die dein Einkommen bzw dein Vermögen belegen konnten?

Offline coolio

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sorry, ich lesefaul und verpeilt Du hast recht. Noch frecher gehts nicht?
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Offline Mariano86

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Andere Frage meinerseits: Warst du mal selbständig? Oder hast du geerbt? Warum geht man bei dir von Vermögen aus?
Und hast du im Zusammenhang mit deinem damaligen Widerspruch Kontoauszüge vorgelegt, die dein Einkommen bzw dein Vermögen belegen konnten?

Das hat mich ehrlich gesagt auch gewundert. Ich war noch nie selbstständig und geerbt habe ich auch nichts. Kontoauszüge wurden zunächst nur für 4 Monate verlangt und als ich diese vorgelegt habe, forderte der SB umgehend die Auszüge der letzten knapp 1,5 Jahre. Mir wurden seit August 2015 bis dato über 100€ monatlich pauschal an Einkommen zu viel angerechnet, weshalb mir das Geld vorne und hinten fehlte. Deswegen war ich immer wieder gezwungen mir Geld von Verwandten zu leihen, um negative Kontostände zu begleichen. Öfter kommt es auch vor, dass ich Musik Cd's oder Videospiele und Kleidung bei eBay Kleinanzeigen verkauft habe, wenn es finanziell eng wurde und auf mein Konto eingezahlt habe. Manchmal habe ich das Geld auch via PayPal überwiesen bekommen von Käufern und dann auf das Konto abgebucht. Letztlich waren das Einzahlungen von Darlehensverträgen von Verwandten und Vermögensumwandlungen von Sachen, die ich vor und während des ALG 2 Bezugs gekauft und wieder verkauft habe.

Offline coolio

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Letztlich waren das Darlehensverträge von Verwandten oder Vermögensumwandlungen von Sachen, die ich vor und während des ALG 2 Bezugs gekauft habe.
War das vor der Forderung der SB der bekannt? Hatte sie also einen echten Anlass?
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